Das alte Kind
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„Das alte Kind“ ist mehr Familiendrama als Thriller, das tut aber nichts zur Sache, denn mir gefiel Becks Sprache und die Geschichte vom vertauschten,todkranken Kind und von der verzweifelten Suche nach sich selbst. Im Grunde genommen glaubt man, es ginge um zwei Geschichten: Es geht um Carla, die glaubt ihr Kind ist nicht ihres und um Fiona, die glaubt, dass man sie umbringen wollte... Nur keiner hält das für möglich. Und jetzt kommt die entscheidende Frage: Was glaubst du? Nach und nach bemerkt man die Verstrickungen und das alles miteinander zusammenhängt. Ein spannendes Drama, dass kein Happy End braucht.
𝙀𝙞𝙣 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝙞𝙘𝙝 𝙨𝙘𝙝𝙤𝙣 𝙨𝙚𝙝𝙧 𝙡𝙖𝙣𝙜𝙚 𝙖𝙪𝙛 𝙙𝙚𝙧 𝙇𝙚𝙨𝙚𝙡𝙞𝙨𝙩𝙚 𝙝𝙖𝙩𝙩𝙚 - 𝙖𝙗𝙨𝙤𝙡𝙪𝙩𝙚 𝙇𝙚𝙨𝙚𝙚𝙢𝙥𝙛𝙚𝙝𝙡𝙪𝙣𝙜
. 𝗥𝗘𝗭𝗘𝗡𝗦𝗜𝗢𝗡 𝗧𝗛𝗥𝗜𝗟𝗟𝗘𝗥 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 𝗕𝗨𝗖𝗛 𝟰/𝟮𝟬𝟮𝟯 Es war von Anfang an spannend und es ladet zum miträtseln ein wie die beiden Erzählstränge zusammenlaufen werden Einerseits begleiten wir Carla Arnim die ab September 1978 verzweifelt versucht alle davon zu überzeugen dass ihr Kind vertauscht wurde … aber niemand glaubt ihr - als bei Felicitas / Fliss dann auch noch eine seltene Krankheit festgestellt wird unterstellt ihr jeder dass sie ihr Kind deshalb ablehnt und vor der Wahrheit flüchtet In der Gegenwart begegnen wir Fiona der anscheinend jemand nach dem Leben trachtet - oder war es doch ein Selbstmordversuch um Aufmerksamkeit zu erregen? Natürlich ist klar dass diese beiden Stränge irgendwann irgendwie zusammen treffen - und auch wenn sich nach und nach Zusammenhänge ergeben so fehlt doch sehr lange der Blick aufs große Ganze und Stück für Stück setzt es sich zusammen - und das in einem permanent hohen Spannungsbogen … Mir hat das Buch sehr gut gefallen auch wenn nicht alles restlos aufgelöst wurde Ist es für euch ok wenn manches offen bleibt oder braucht ihr 100%ige Auflösung aller Themen?

Durchgängiger Spannungsbogen, interessantes Thema, flüssiger Schreibstil
-Handlung- Carla ist der festen Überzeugung, dass ihre Tochter bei ihrem 1 wöchigen Krankenhausaufenthalt mit einem anderen Kind vertauscht wurde. Niemand glaubt ihr. Nichtmal ihre eigene Familie. Sie probiert alles, um den Schwindel aufzudecken. Fiona wird ein Selbstmordversuch angehängt, den sie allerdings nicht begangen hat und sich sicher ist, das sie jemand umbringen wollte. Aufgrund ihres Lebensstils glaubt ihr niemand. -Protagonisten- Carla und Fiona. Beide wurden wirklich gut beschrieben. Carla ihre Gedankengänge waren oftmals düster aber sehr nachvollziehbar. Auch Fiona war ein eigenwilliger, sympathischer Charakter. -Setting- Die Atmosphäre war immer greifbar. Orte wurden gut beschrieben. -Schreibstil- Der Schreibstil war sehr flüssig. Bei dem Thema Musik und Kunst wurde mir manchmal zu detailreich geschrieben. Aber ich habe in beiden Themen auch keinen privaten Bezug und kein großes Interesse. -Fazit- Ein spannendes Buch mit einem flüssigen Schreibstil. Das Thema (Kindesentführung) war sehr interessant und nachvollziehbar geschrieben.
Als ich die Livestreamlesung auf LovelyBooks zu diesem Buch sah, war mir sofort klar, dass dieses Buch irgendwann bei mir Einzug halten musste. Als ich es schließlich las, war ich teilweise zwar etwas verwirrt, weil ich mir stellenweise etwas anderes unter dem Buch vorgestellt hatte, aber im Großen und Ganzen hat das Buch gehalten, was ich mir von ihm versprochen habe. Es ließ sich schön leicht lesen und konnte mich absolut fesseln. Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen.
„Das alte Kind“ war mein erstes Buch von Zoë Beck, das ich gelesen habe. Es konnte mich nicht definitiv überzeugen, denn laut Cover wird der Roman als Thriller angepriesen, was er aber keinesfalls ist. Vielmehr handelt es sich eher um einen tragischen Familienroman, der in manchen Teilen ein paar Spannungsmomente aufweist, aber „thrillig“ ist anders. Lesenswert ist er aber dennoch, denn der Schreibstil ist flüssig, sehr angenehm zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Carla muss eine Zeitlang im Krankenhaus verbringen und wird wegen Ansteckungsgefahr von ihrer wenige Monate alten Tochter Felicitas getrennt. Als sie sie wieder in den Armen halten darf, ist Carla der felsenfesten Überzeugung, dass ihr Kind vertauscht wurde und somit die richtige Felicitas entführt wurde. Doch niemand, selbst ihr Ehemann Frederik, glaubt ihr. Dann wäre da noch Fiona, die in ihrer Badewanne mit aufgeschnittenen Pulsadern aufwacht. Sie behauptet, jemand wollte sie töten, doch auch ihr wird kein Glaube geschenkt. Diese beiden Handlungsstränge, die in verschiedenen Zeitebenen spielen, begleiten den Leser. Leider stellt sich schon sehr schnell heraus, wie sie zusammenhängen, was ich äußerst schade fand und mir die Geschichte verleidete. Zwar hat Zoë Beck ein wirkliches Talent, was Charakterstudien betrifft, wie sie hier anschaulich zu zeigen weiß, doch die offensichtliche Lösung, wie die Geschichten von Carla und Fiona verwebt sind, nahm mir die Begeisterung für diesen Roman. Als Thriller kann man „Das alte Kind“ nun wirklich nicht bezeichnen, dafür fehlt eindeutig Spannung. Ich würde das Buch eher als eine Art tragischen Familienroman bezeichnen, der ein wenig Krimielemente enthält und mit einer sehr vorhersehbaren Lösung aufwartet. Für zwischendurch ein nettes unterhaltsames Buch, mehr leider auch nicht.
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„Das alte Kind“ ist mehr Familiendrama als Thriller, das tut aber nichts zur Sache, denn mir gefiel Becks Sprache und die Geschichte vom vertauschten,todkranken Kind und von der verzweifelten Suche nach sich selbst. Im Grunde genommen glaubt man, es ginge um zwei Geschichten: Es geht um Carla, die glaubt ihr Kind ist nicht ihres und um Fiona, die glaubt, dass man sie umbringen wollte... Nur keiner hält das für möglich. Und jetzt kommt die entscheidende Frage: Was glaubst du? Nach und nach bemerkt man die Verstrickungen und das alles miteinander zusammenhängt. Ein spannendes Drama, dass kein Happy End braucht.
𝙀𝙞𝙣 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝙞𝙘𝙝 𝙨𝙘𝙝𝙤𝙣 𝙨𝙚𝙝𝙧 𝙡𝙖𝙣𝙜𝙚 𝙖𝙪𝙛 𝙙𝙚𝙧 𝙇𝙚𝙨𝙚𝙡𝙞𝙨𝙩𝙚 𝙝𝙖𝙩𝙩𝙚 - 𝙖𝙗𝙨𝙤𝙡𝙪𝙩𝙚 𝙇𝙚𝙨𝙚𝙚𝙢𝙥𝙛𝙚𝙝𝙡𝙪𝙣𝙜
. 𝗥𝗘𝗭𝗘𝗡𝗦𝗜𝗢𝗡 𝗧𝗛𝗥𝗜𝗟𝗟𝗘𝗥 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 𝗕𝗨𝗖𝗛 𝟰/𝟮𝟬𝟮𝟯 Es war von Anfang an spannend und es ladet zum miträtseln ein wie die beiden Erzählstränge zusammenlaufen werden Einerseits begleiten wir Carla Arnim die ab September 1978 verzweifelt versucht alle davon zu überzeugen dass ihr Kind vertauscht wurde … aber niemand glaubt ihr - als bei Felicitas / Fliss dann auch noch eine seltene Krankheit festgestellt wird unterstellt ihr jeder dass sie ihr Kind deshalb ablehnt und vor der Wahrheit flüchtet In der Gegenwart begegnen wir Fiona der anscheinend jemand nach dem Leben trachtet - oder war es doch ein Selbstmordversuch um Aufmerksamkeit zu erregen? Natürlich ist klar dass diese beiden Stränge irgendwann irgendwie zusammen treffen - und auch wenn sich nach und nach Zusammenhänge ergeben so fehlt doch sehr lange der Blick aufs große Ganze und Stück für Stück setzt es sich zusammen - und das in einem permanent hohen Spannungsbogen … Mir hat das Buch sehr gut gefallen auch wenn nicht alles restlos aufgelöst wurde Ist es für euch ok wenn manches offen bleibt oder braucht ihr 100%ige Auflösung aller Themen?

Durchgängiger Spannungsbogen, interessantes Thema, flüssiger Schreibstil
-Handlung- Carla ist der festen Überzeugung, dass ihre Tochter bei ihrem 1 wöchigen Krankenhausaufenthalt mit einem anderen Kind vertauscht wurde. Niemand glaubt ihr. Nichtmal ihre eigene Familie. Sie probiert alles, um den Schwindel aufzudecken. Fiona wird ein Selbstmordversuch angehängt, den sie allerdings nicht begangen hat und sich sicher ist, das sie jemand umbringen wollte. Aufgrund ihres Lebensstils glaubt ihr niemand. -Protagonisten- Carla und Fiona. Beide wurden wirklich gut beschrieben. Carla ihre Gedankengänge waren oftmals düster aber sehr nachvollziehbar. Auch Fiona war ein eigenwilliger, sympathischer Charakter. -Setting- Die Atmosphäre war immer greifbar. Orte wurden gut beschrieben. -Schreibstil- Der Schreibstil war sehr flüssig. Bei dem Thema Musik und Kunst wurde mir manchmal zu detailreich geschrieben. Aber ich habe in beiden Themen auch keinen privaten Bezug und kein großes Interesse. -Fazit- Ein spannendes Buch mit einem flüssigen Schreibstil. Das Thema (Kindesentführung) war sehr interessant und nachvollziehbar geschrieben.
Als ich die Livestreamlesung auf LovelyBooks zu diesem Buch sah, war mir sofort klar, dass dieses Buch irgendwann bei mir Einzug halten musste. Als ich es schließlich las, war ich teilweise zwar etwas verwirrt, weil ich mir stellenweise etwas anderes unter dem Buch vorgestellt hatte, aber im Großen und Ganzen hat das Buch gehalten, was ich mir von ihm versprochen habe. Es ließ sich schön leicht lesen und konnte mich absolut fesseln. Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen.
„Das alte Kind“ war mein erstes Buch von Zoë Beck, das ich gelesen habe. Es konnte mich nicht definitiv überzeugen, denn laut Cover wird der Roman als Thriller angepriesen, was er aber keinesfalls ist. Vielmehr handelt es sich eher um einen tragischen Familienroman, der in manchen Teilen ein paar Spannungsmomente aufweist, aber „thrillig“ ist anders. Lesenswert ist er aber dennoch, denn der Schreibstil ist flüssig, sehr angenehm zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Carla muss eine Zeitlang im Krankenhaus verbringen und wird wegen Ansteckungsgefahr von ihrer wenige Monate alten Tochter Felicitas getrennt. Als sie sie wieder in den Armen halten darf, ist Carla der felsenfesten Überzeugung, dass ihr Kind vertauscht wurde und somit die richtige Felicitas entführt wurde. Doch niemand, selbst ihr Ehemann Frederik, glaubt ihr. Dann wäre da noch Fiona, die in ihrer Badewanne mit aufgeschnittenen Pulsadern aufwacht. Sie behauptet, jemand wollte sie töten, doch auch ihr wird kein Glaube geschenkt. Diese beiden Handlungsstränge, die in verschiedenen Zeitebenen spielen, begleiten den Leser. Leider stellt sich schon sehr schnell heraus, wie sie zusammenhängen, was ich äußerst schade fand und mir die Geschichte verleidete. Zwar hat Zoë Beck ein wirkliches Talent, was Charakterstudien betrifft, wie sie hier anschaulich zu zeigen weiß, doch die offensichtliche Lösung, wie die Geschichten von Carla und Fiona verwebt sind, nahm mir die Begeisterung für diesen Roman. Als Thriller kann man „Das alte Kind“ nun wirklich nicht bezeichnen, dafür fehlt eindeutig Spannung. Ich würde das Buch eher als eine Art tragischen Familienroman bezeichnen, der ein wenig Krimielemente enthält und mit einer sehr vorhersehbaren Lösung aufwartet. Für zwischendurch ein nettes unterhaltsames Buch, mehr leider auch nicht.










