das alles hier, jetzt.
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Description
Ananke stirbt unerwartet und viel zu jung. Im Kreis der Freunde verbleibt eine unerträgliche Lücke, die sie durch Erinnerungen an die gemeinsame Zeit zu füllen versuchen: Sie denken zurück an die Erlebnisse in Kinder- und Jugendtagen, an wunderschöne Sommer, erste Konflikte – und die stetige Verbundenheit der gesamten Gruppe. Doch so sehr sie sich bemühen, der alles lähmende Schmerz bleibt. Bis sie zu einem gemeinsamen Roadtrip aufbrechen, mit einem ganz klaren Ziel vor Augen …
Auf stilistisch so einzigartige wie geniale Weise kontrastiert Anna Stern in kurzen Fragmenten das Jetzt mit der Vergangenheit und lässt dadurch den Schmerz in jeder Zeile spürbar werden.
»Stern betont mit ihrer Erzählweise das Unausgesprochene und erzeugt so eine bedrückende Atmosphäre der Sprachlosigkeit, die man beim Lesen beinahe körperlich spürt.« Christel Wester, Deutschlandfunk
Book Information
Author Description
Anna Stern, geboren 1990, lebt und arbeitet in Zürich. Für ihre Werke erhielt sie vielfache Auszeichnungen, unter anderem den 3sat-Preis der 42. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt sowie den Schweizer Buchpreis 2020 für ihren Roman »das alles hier, jetzt.«.
Posts
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es auf der Shortlist zum Schweizer Bücherpreis stärkere Titel als diesen hatte. Aber da es momentan in ist, über den Tod einer geliebten Person zu schreiben, war es eigentlich vorhersehbar, dass dieses Buch das Rennen machen würde. Der Stil ist ganz interessant. Gegenwart und Vergangenheit gehen praktisch ineinander über, erzählt wird hastig, atemlos. Bleibenden Eindruck wird dieses Werk bei mir leider dennoch nicht hinterlassen, auch wenn es durch seinen Aufbau sehr gut ausdrückt, wie man sich fühlt, wenn man eine geliebte Person verliert. Aber für eine Auszeichnung ist mir der Inhalt dann doch nicht stark genug. Auch hätte es dem Buch gut getan, noch ein paar Seiten zu streichen. Las ich am Anfang noch recht interessiert, hatte ich irgendwann genug von Erinnerungen daran, wie die Kinder schwimmen gehen, Fahrrad fahren oder Stockbrot machen. Alles schon gelesen.
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Ananke stirbt unerwartet und viel zu jung. Im Kreis der Freunde verbleibt eine unerträgliche Lücke, die sie durch Erinnerungen an die gemeinsame Zeit zu füllen versuchen: Sie denken zurück an die Erlebnisse in Kinder- und Jugendtagen, an wunderschöne Sommer, erste Konflikte – und die stetige Verbundenheit der gesamten Gruppe. Doch so sehr sie sich bemühen, der alles lähmende Schmerz bleibt. Bis sie zu einem gemeinsamen Roadtrip aufbrechen, mit einem ganz klaren Ziel vor Augen …
Auf stilistisch so einzigartige wie geniale Weise kontrastiert Anna Stern in kurzen Fragmenten das Jetzt mit der Vergangenheit und lässt dadurch den Schmerz in jeder Zeile spürbar werden.
»Stern betont mit ihrer Erzählweise das Unausgesprochene und erzeugt so eine bedrückende Atmosphäre der Sprachlosigkeit, die man beim Lesen beinahe körperlich spürt.« Christel Wester, Deutschlandfunk
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Anna Stern, geboren 1990, lebt und arbeitet in Zürich. Für ihre Werke erhielt sie vielfache Auszeichnungen, unter anderem den 3sat-Preis der 42. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt sowie den Schweizer Buchpreis 2020 für ihren Roman »das alles hier, jetzt.«.
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Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es auf der Shortlist zum Schweizer Bücherpreis stärkere Titel als diesen hatte. Aber da es momentan in ist, über den Tod einer geliebten Person zu schreiben, war es eigentlich vorhersehbar, dass dieses Buch das Rennen machen würde. Der Stil ist ganz interessant. Gegenwart und Vergangenheit gehen praktisch ineinander über, erzählt wird hastig, atemlos. Bleibenden Eindruck wird dieses Werk bei mir leider dennoch nicht hinterlassen, auch wenn es durch seinen Aufbau sehr gut ausdrückt, wie man sich fühlt, wenn man eine geliebte Person verliert. Aber für eine Auszeichnung ist mir der Inhalt dann doch nicht stark genug. Auch hätte es dem Buch gut getan, noch ein paar Seiten zu streichen. Las ich am Anfang noch recht interessiert, hatte ich irgendwann genug von Erinnerungen daran, wie die Kinder schwimmen gehen, Fahrrad fahren oder Stockbrot machen. Alles schon gelesen.




