Das Albtraumreich des Edward Moon

Das Albtraumreich des Edward Moon

Softcover
3.511
PrivatermittlerMordserie

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Description

Edward Moon, Bühnenzauberer in einem heruntergekommenen Theater im Londoner East End, hat seine besten Tage hinter sich. Doch er hat eine erfüllende Nebenbeschäftigung gefunden: das Lösen von Kriminalfällen. Scotland Yard selbst bittet ihn und seinen Gehilfen, einen schlafwandelnden Giganten, um Unterstützung in einer schaurigen Mordserie. In der dunklen, geheimnisvollen Welt unter dem viktorianischen London treffen die beiden auf Hellseher, größenwahnsinnige Geheimbündler und eine Verschwörung epischen Ausmaßes.

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
400
Price
10.30 €

Posts

3
All
4

Interessante Geschichte mit skurrilen Charakteren

Gerade habe ich "Das Albtraumreich des Edward Moon" beendet und muss sagen, obwohl ich etwas anderes erwartet habe, dass mich das Buch gut unterhalten hat. Wir tauchen ein in ein London mit einigen skurrilen Charakteren, von denen es am meisten um den Detektiv und Theatermagier Edward Moon und dessen schweigsamen Begleiter, den Schlafwandler geht. Sie werden eines Tages aufgesucht und sollen zwei Morde aufklären, die möglicherweise zusammenhängend sind. Je näher sie der Wahrheit kommen, umso mehr spitzen sich Ereignisse in London zu. Diese Geschichte ist ein Mix aus Romanerzählung mit Krimi- und wenigen Fantasyelementen. Als besonders unterhaltsam sollte man den Sarkasmus und die Selbstironie, mit der die ganze Geschichte erzählt wird, hervorheben. Es hat auf jeden Fall einen gewissen britischen Charme.

4

Unter dem Titel kann man sich ja allerhand vorstellen. Was man bekommt ist eine selbstironische, skurrile Fantasykrimigeschichte mit einer Prise Mythen und Legenden und London um 1900 als Schauplatz. Das Buch wimmelt von sonderbaren und eigenartigen Charakteren, die trotz ihrer etwas blutrünstig anmutenden Macken alle auf ihre Art und Weise sympathisch, tragisch oder hassenswert sind. (Der Autor hat einen aber vorher gewarnt.) Was mir ein wenig fehlte war der rote Faden. Der tendierte zwischendrin zu einem leicht pastellrose angehauchtem Bändchen und atmosphärisch hätte das für meinen Geschmack etwas dichter sein können. Allerdings bin ich durch Neil Gaiman, Christoph Marzi, etc. ein wenig verwöhnt, was das betrifft. ;) Alles in allem sehr lesenswert.

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