Darwyne
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Description
In Bois Sec, einem kleinen, elenden Slum im Amazonasgebiet von Französisch-Guayana, lebt der zehnjährige Darwyne mit seiner Mutter Yolanda. Yolanda ist schön, stark und klug. Darwyne ist klein, ein wenig körperlich beeinträchtigt und meistens schmutzig. Er möchte so sehr von seiner Mutter geliebt werden, sie aber hält ihn für ein Monster. Sieben ihrer Liebhaber sind bis jetzt spurlos im Dschungel verschwunden. Ein achter, Jhonson, taucht gerade auf. Auch er bekommt keinen Draht zu Darwyne. Im Gegensatz zu Mathurine, einer Sozialarbeiterin, die versteht, dass Darwyne eine besondere Beziehung zur Natur hat, anscheinend mit den Tieren und den Pflanzen kommunizieren kann und dass er in der Tat »anders« ist, irgendetwas zwischen den Spezies. Und ihr drängt sich mit der Zeit der Verdacht auf, dass Darwyne womöglich mit dem Verschwinden der ersten sieben Lover etwas zu tun hat. Nach einem dramatischen Erdrutsch, der den Slum vernichtet, fliehen Yolanda und Jhonson ‒ ausgerechnet in den Dschungel ...
Book Information
Author Description
Colin Niel, geboren 1976 in Clamart, Studium der Evolutionsbiologie und Ökologie, arbeitete als Agrar- und Forstingenieur im Bereich Biodiversität, u. a. mehrere Jahre in Französisch-Guayana. 2017 erhielt er für Nur die Tiere (2021) u. a. den Prix Landerneau Polar und den Prix Polar en séries. Auch Unter Raubtieren (2022) wurde enthusiastisch gefeiert. Colin Niel lebt in Marseille. Er gehört zu den aufregendsten französischen Schriftstellern unserer Tage.
Posts
Wow
Das Buch hat mich geflasht. Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, aber bekommen habe ich eine spannende Story mit vielschichtigen Charakteren und einem unglaublich gut beschreibenden Schreibstil. Die Atmosphäre in jeder einzelnen Umgebung war spürbar, beklemmend, unheimlich, stark, die Hitze und die Armut wurden sehr gut dargestellt. Der Regenwald scheint zur eigenständigen Figur zu werden mit seinem Nebel, Regen und der spektakulären Vegetation. Er ist schön, wohltätig und üppig – und schmutzig, wild und gefährlich für Unerfahrene. Das gleiche gilt für das prekäre Leben im Slum der Stadt, eine isolierte Gesellschaft, vom Rest der Stadt ignoriert und vergessen, zusätzlich ständig im Kampf gegen den Dschungel für ein bisschen Lebensraum. Im Zentrum der Handlung steht die bedingungslose Liebe eines Kindes zu seiner Mutter, welche diese nicht erwidern kann, begleitet von Gewalt und Kindesmisshandlung, illegaler Einwanderung, der Kampf gegen Windmühlen in der Kinder- und Jugendhilfe u.v.m., alles in allem mehr Gesellschaftskritik als Thriller. Dennoch für mich Nervenkitzel bis zum Schluss. Klare Leseempfehlung!

Super atmosphärisch
Darwyne - Colin Niel Werbung - Reziexemplar In diesem Buch geht es um einen kleinen Jungen, der in einer der ärmsten Gegenden der Welt aufwächst. Den Slums von Französisch-Guayana. Ganz oben am Rand der Siedlung aus Wellblechhütten in Bois Sec, lebt Darwyne mit seiner gottesfürchtigen Mutter. Er kam mit verkrüppelten Füßen zur Welt und hat es dadurch noch schwerer, als ob die anderen Lebensumstände nicht schon genug wären. Darwyne ist ein Kind das sich gerne allein beschäftigt, da er sowieso ausgegrenzt wird. Wegen seiner Füße und auch wegen seinem sehr speziellen Charakter. Er liebt den Wald und seine Hütte, Petit Carbet, steht zum Glück direkt am Rand des Amazonas. Doch noch viel mehr liebt er seine Mutter, die er für sich ganz alleine hat. Wären da nicht ständig neue Stiefväter. Eine Sozialarbeiterin die in der Stadt wohnt hat immer wieder schwer Fälle von Kindeswohlgefährdung und Misshandlungen auf dem Tisch. So viel elend und Armut, Drogen und Alkoholabhängigkeit auf einem Fleck. Dazu noch etliche ungewollte Kinder. Selbst möchte sie sehnsüchtig Mutter werden und muss jeden Tag für ungeliebt Kinder ein sichereres zu Hause finden. So landet die Akte Darwyne auf ihrem Tisch. Schon vor zwei Jahren durch einen anonymen Anruf gemeldet, doch wurde dem nicht wirklich nachgegangen. Mathurine findet schnell einen Zugang zu Darwyne, da sie den Dschungel genauso liebt wie er. Doch was nach und nach ans Licht kommt und was sie herausfindet ist grausam und erschütternd. Ich muss sagen, dieses Buch war unglaublich atmosphärisch und schaurig. Ich habe sehr mit den Protagonisten mitgefühlt und es war herzzerreißend. Das Buch ist sehr ruhig, aber nicht langweilig. Mich hat die kurze Geschichte und der Einblick in Darwynes Leben sehr fasziniert. Er ist ein unglaublicher Junge und unter anderen Umständen… Dieses Buch werde ich in Erinnerung behalten. Auch weil man durch die Beschreibung den Amazonas förmlich riechen, hören und fühlen konnte.

Lesenswert
Im Vorfeld muss ich sagen, dass ich das Buch aus einem Thriller-Überraschungspaket habe. Anhand des Klappentextes hätte ich es mir nicht ausgesucht, da dass Thema eigentlich nicht so meins ist. Für mich ist es weniger ein Thriller, aber sehr gesellschaftskritisch, düster und ein wenig mystisch in Bezug auf den Dschungel. Wie viele exotische Pflanzen- und Tierarten kann man erwähnen? - Dieses Buch: Ja! Der Spannungsbogen ist eher gemächlich und doch wollte ich immer weiter lesen. An den etwas gewöhnungsbedürftigen Schreibstil hatte ich mich schnell gewöhnt. Charaktere mit denen man mitfühlt, die man schütteln will, bei denen man die Augen verdreht oder einfach nur schockiert von den Handlungen ist. Ohne Erwartungen rangegangen und für gut befunden!

Eine wirklich interessante Geschichte, die ich zum größten Teil lesenswert finde.
Es geht um Darwyne, der mit seiner Mutter in einem Slum lebt, direkt am Rand des Dschungels. Er unterscheidet sich nicht nur körperlich von den anderen, sondern scheint auch eine besondere Beziehung zur Natur zu haben. Er vergöttert seine Mutter und findet es gar nicht toll, sie ständig mit Stiefvätern teilen zu müssen. Am Anfang der Geschichte zieht gerade Stiefvater Nummer 8 bei ihnen ein. Ein anonymer Hinweis geht bei einer Behörde ein, dass hier ein Fall von Kindeswohlgefährdung vorliegen könnte. Die Sozialarbeiterin Mathurine wird sich um diesen Fall kümmern. Man liest abwechselnd aus der Sicht von Darwyne, Stiefvater Nummer 8 und der Sozialarbeiterin. Darwyne ist natürlich Dreh- und Angelpunkt der Geschichte und ein besonderes Kind. Man schließt ihn irgendwie ins Herz und umso schmerzhafter ist es nach und nach zu lesen, wie der Junge von seiner Mutter behandelt wird. Ein weiterer "Hauptcharakter" in dem Buch ist der Dschungel. Nicht nur Darwyne, sondern auch die Sozialarbeiterin ist ein großer Liebhaber der Natur und kommt so nach und nach an den Jungen ran. Die persönliche Geschichte der Sozialarbeiterin hat mich genervt und hätte es überhaupt nicht gebraucht. Sie ist bereits 40 und wünscht sich verzweifelt ein Kind. Sie startet ihre bereits dritte IVF-Behandlung. Die Geschichte ist eine Milieustudie und eine Familiengeschichte mit einem Hauch Fantastik. Es war ruhig und plätschert ein wenig vor sich hin. Auch der Showdown war ruhiger als erwartet. Ich mochte den Schreibstil und die düstere Atmosphäre dieser Geschichte, aber am Ende war es einfach nicht wirklich meine Geschichte.
Unglaublich traurig, wahnsinnig spannend und extrem verstörend
Wenn ich ehrlich bin: ich hätte mir gute 200 Seiten mehr gewünscht. Die Atmosphäre war so fesselnd, die Beschreibungen so fassbar, dass ich das Gefühl hatte, den Slum riechen und den Dschungel hören zu können. Darwynes Schicksal ist schlicht grauenvoll und mein Herz blutet für dieses missverstandene Kind einer fanatischen Mutter. Trotz allem, was man erahnt und was sich nach und nach enthüllt, hatte ich nichts als Verständnis für den Jungen, der nur geliebt werden wollte. Ich habe mich Mathurine sehr verbunden gefühlt, habe sehr gehofft, dass sie den Jungen zu sich nimmt, einfach, weil sie ihn verstanden hat, das Besondere gesehen hat. Ein wenig bringt der Thriller einen auch an die eigenen moralischen Grenzen, zumindest ging es mir so. Und es bringt mich zum Nachdenken, dass ich Darwynes Entscheidung nicht nur verstehe, sondern auch gutheiße. Alles in allem ein wirklich gelungener Thriller, der gerne länger hätte sein dürfen.
Traurige Geschichte mit fantastischen Elementen
Der 10jährige Darwyne lebt mit seiner Mutter Yolanda und mit Stiefvater Nr. 8 in bettelarmen Verhältnissen. Genauso arm ist der Junge an Liebe & Zuwendung seiner von ihm vergötterten Mutter. Aber Darwyne ist anders, als andere Kinder & darin liegt eigentlich seine Einzigartigkeit & Stärke. Doch von allen Seiten wird ihm nur Häme & Ablehnung entgegengebracht, selbst von den Menschen, die ihn naturgemäß lieben sollten. Allein die einfühlsame Pädagogin Mathurine erkennt Darwynes wahres Wesen & seine Verbindung zur Natur. Beim Lesen wird man Zeuge deprimierender, bedrückender, zuweilen grausamer Szenen, die ein besonderes Kind in ein Leben pressen, in das es nicht passt. Die Lebensumstände der Akteure werden als hoffnungslos dargestellt, man spürt richtig die Trostlosigkeit, keine Aussicht auf zukünftige Besserung. Und mittendrin dieses außergewöhnliche Kind, das sich allen Umständen zum Trotz nicht mehr wünscht, als ein liebes Wort von der eigenen Mutter zu hören. Der eher holprige Schreibstil mit den abgehackten Sätzen hat mir nicht so gut gefallen. Das hat mir das "Reinkommen" in die Geschichte erschwert, die außerdem an einigen Stellen zähe Längen aufwies. Eine traurige Geschichte, die trotz allem versöhnlich endet.

Brutaler Thriller mal anders
Das Buch "Darwyne" von Colin Niel spielt in den Slums von Bois Sec im Amazonasgebiet von Französisch-Guayana. Der gleichnamige Hauptcharakter Darwyne lebt mit seiner Mutter und den wechselnden Stiefvätern in einer kleinen Hütte direkt am Rande des Dschungels. Entgegen der Mutter ist Darwyne begeistert vom Urwald und unternimmt immer wieder kleine Erkundungstouren, auf denen er verschiedene Pflanzen und Tiere beobachtet und mit diesen auf seine eigene Weise zu kommunizieren scheint. Die düstere und zugleich aufregende Atmosphäre des Dschungels wird dabei greifbar. Nachdem die Sozialarbeiterin Mathurine einen anonymen Hinweis erhält, das bei Darwyns Familie etwas nicht in Ordnung ist, sieht diese genauer hin. Darwyne der immer wieder mit seinen Stiefvätern zu kämpfen hat, liebt seine Mutter abgöttisch. Schnell wird jedoch klar, dass es in dieser Familie ein Monster gibt. Mein Fazit: Es handelt sich bei diesem Buch nicht um einen klassischen Thriller. Dennoch ist dieses Buch brutal und lässt einen erschauern.
Der Thriller entführt den Lesende in die Welt des kleinen Darwyne, der gemeinsam mit seiner Mutter Yolanda in einem Slum am Rande des Dschungels lebt. Darwyne unterscheidet sich nicht nur aufgrund seines äußeren Erscheinungsbildes von den anderen Kindern, sondern vor allem auch in seinem Verhalten. Irgendwas scheint an dem Jungen anders zu sein... Während der Geschichte erfährt der Lesende immer mehr aus Darwynes Leben und kann so mit jedem Kapitel ein weiteres Puzzleteil hinzusetzen. Die Story liest sich flüssig, was vor allem auch an der angemessenen Länge der Kapitel liegt. Die behandelten Themen werden meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt, sodass ihre Wichtigkeit betont wird. An manchen Stellen fehlte mir etwas die Spannung, nicht jedoch beim Ende. Dieses fand ich dramatisch und unvorhersehbar, ganz so wie es sich für einen guten Thriller gehört. Man muss sich auf eine schockierende und zutiefst traurige Geschichte einstellen, die es sich zu lesen lohnt.

Beklemmend und aufregend zugleich
Colin Niel hat mich mit dem kleinen Darwyne und seiner Geschichte in einen phänomenalen Bann gezogen, der so schnell nicht mehr locker lassen wird. Durch den Klappentext bekommt man schonmal ein Gefühl dafür, worum es hier geht. Dabei lässt er nur erahnen, wie tief diese Liebe von Darwyne zu seiner Mutter wirklich ist. Von der ersten Seite an schafft es Niel, diese beklemmende, unbehagliche Stimmung heraufzubeschwören, die einem im Laufe des Buches den Atem nimmt. Sein Schreibstil und vor allem die äußerst klug eingesetzten scheinbar endlosen Sätze bauen so viel Spannung auf, man will gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich bin wirklich begeistert von der detailreichen Ausarbeitung der Charaktere und der Umgebung. Es ist fast, als würde der Dschungel wie ein eigenständiger Charakter zum Buch dazugehören. Find ich absolut genial gemacht. Das Buch ist absolut nicht ohne. Das Buch behandelt u.a. Kindesmisshandlung, Gewalt, illegaler Einwanderung und was auch sehr wichtig ist; die Überlastung der sozialen Anlaufstellen. Hier muss unbedingt was getan werden. Von Anfang bis Ende ein wirklich gelungener Thriller, der mich direkt gefesselt und erst wieder losgelassen hat, als ich die letzte Seite in mich eingesogen habe! Eine klare Empfehlung für jeden, der mal einen etwas anderen Thriller lesen will.
Grausam
•Buchrezi• 😠 Zum Inhalt: Darwyne ist ein 10 jähriger Junge, mit einer ganz besonderen Gabe. Er hat ein Gespür für die Natur und die Tierwelt und deswegen fühlt er sich am wohlsten, wenn er durch den Amazonas streift. Dort verändert sich auch sein Gang, denn Darwyne ist mit einer Fehlstellung der Füße zur Welt gekommen. Er lebt mit seiner Mutter und Stiefvater Nummer 8 in Bois Sec, ein Armenviertel in Französisch-Guayana. Seine Mutter liebt er über alles, doch seine Mutter kann diese Liebe nicht erwidern. Denn für sie ist Darwyne ein Schandfleck, sie nennt ihn „hässliches Opossum“. Tagtäglich muss er ihre Erniedrigungen ertragen, dem sich auch der Stiefvater anschließt. Doch dann wird eine Sozialarbeiterin auf Darwyne und seine Familie aufmerksam und entdeckt zu ihm eine ganz besondere Verbindung, die in ihr einen Wunsch weckt… Mein Fazit: Übel… und anders als erwartet. Zu Beginn und anhand des Klappentextes dachte ich, hier geht es um ein Kind, dass ein absolutes Monster ist. Darwyne hat sicherlich seine Geheimnisse, die nicht so ganz geklärt werden. Aber das eigentlich Monster in dieser Geschichte, ist seine Mutter. Die Erniedrigungen, die Darwyne über sich ergehen lassen muss, sind schwer auszuhalten. Der einzige Lichtblick ist die Sozialarbeiterin Mathurine, die Darwyne im Laufe der Geschichte immer mehr ins Herz schließt, beinahe schon obsessiv. Für mich dreht sich die Geschichte um einen einfühlsamen Jungen, der leider in der falschen Familie geboren worden ist und somit Dinge tut, die er sonst vielleicht nicht tun würde. Zuerst habe ich noch vermutet, dass Darwyne eine Art von Autismus hat. Aber dann kam das Ende… das war nix, leider. Denn da geht das Buch in eine Richtung, die es gar nicht gebraucht hätte. Da ich das Buch in nur wenigen Tagen gelesen, der Schreibstil super flüssig, die Geschichte anderes ist und mir das Setting sehr gut gefallen hat, vergebe ich ⭐️⭐️⭐️⭐️ von fünf ⭐️n!

Das Buch zeigt die menschlichen Abgründe auf und beweist einmal mehr, dass neben der körperlichen Unversehrtheit auch die psychische Gesundheit massgeblich ist. Wir befinden uns in einer Stadt im Amazonas-Gebiet, Darwyne, ein von Geburt an behinderter Junge lebt dort mit seiner Mutter Yolanda und dem 8. Stiefvater Jhonson in einem Slum. Der Junge hat eine besondere Verbindung zum Wald, ist dadurch anders als andere Kinder. Die Sozialarbeiterin Mathurine erkennt dies und versucht Darwyne zu unterstützen, denn seine Mutter Yolanda hat wenig Wertschätzung für ihren Sohn. Sie sieht ihn als Belastung und kann ihn nicht lieben. Die Folge sind Misshandlungen, sowohl physisch, was aber mindestens genauso schwer wiegt - psychisch. Darwyne versucht in einer Welt zurecht zu kommen, in die er nicht recht passt und ist auf sich allein gestellt. Man fühlt mit ihm, man mochte ihm helfen - wer möchte nicht geliebt werden? Das Buch geht unter die Haut und mitten ins Herz.
Gänsehaut
Das Cover spiegelt den Inhalt gut wider. Die düstere Atmosphäre zieht sich weitestgehend durch die gesamte Geschichte und lässt einen beim Lesen nicht los. Man hat ständig das Gefühl das etwas Unheilvolles bevorsteht und rätselt welcher Figur es bevorsteht. Wir erkunden die Geschichte aus verschiedenen Sichten was abwechslungsreich ist und ebenfalls Spannung aufbaut. Die Geschichte wird des Weiteren von tollen Naturbeschreibungen getragen und man erhält Einblicke in die Flora und Fauna des Amazonas. Die Natur wird auch in die Gescichte eingebunden und trägt ebenfalls einen Teil der Stimmung. Die Figuren sind sehr unterschiedlich und die Meinung über die einzelnen Personen schwankt im Verlauf der Erzählung und hängt auch immer ein wenig davon ab wessen Erzählstrang wir jeweils erfahren. Alles in allem bleibt während der Geschichte immer ein Gefühl von Gänsehaut.
Description
In Bois Sec, einem kleinen, elenden Slum im Amazonasgebiet von Französisch-Guayana, lebt der zehnjährige Darwyne mit seiner Mutter Yolanda. Yolanda ist schön, stark und klug. Darwyne ist klein, ein wenig körperlich beeinträchtigt und meistens schmutzig. Er möchte so sehr von seiner Mutter geliebt werden, sie aber hält ihn für ein Monster. Sieben ihrer Liebhaber sind bis jetzt spurlos im Dschungel verschwunden. Ein achter, Jhonson, taucht gerade auf. Auch er bekommt keinen Draht zu Darwyne. Im Gegensatz zu Mathurine, einer Sozialarbeiterin, die versteht, dass Darwyne eine besondere Beziehung zur Natur hat, anscheinend mit den Tieren und den Pflanzen kommunizieren kann und dass er in der Tat »anders« ist, irgendetwas zwischen den Spezies. Und ihr drängt sich mit der Zeit der Verdacht auf, dass Darwyne womöglich mit dem Verschwinden der ersten sieben Lover etwas zu tun hat. Nach einem dramatischen Erdrutsch, der den Slum vernichtet, fliehen Yolanda und Jhonson ‒ ausgerechnet in den Dschungel ...
Book Information
Author Description
Colin Niel, geboren 1976 in Clamart, Studium der Evolutionsbiologie und Ökologie, arbeitete als Agrar- und Forstingenieur im Bereich Biodiversität, u. a. mehrere Jahre in Französisch-Guayana. 2017 erhielt er für Nur die Tiere (2021) u. a. den Prix Landerneau Polar und den Prix Polar en séries. Auch Unter Raubtieren (2022) wurde enthusiastisch gefeiert. Colin Niel lebt in Marseille. Er gehört zu den aufregendsten französischen Schriftstellern unserer Tage.
Posts
Wow
Das Buch hat mich geflasht. Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, aber bekommen habe ich eine spannende Story mit vielschichtigen Charakteren und einem unglaublich gut beschreibenden Schreibstil. Die Atmosphäre in jeder einzelnen Umgebung war spürbar, beklemmend, unheimlich, stark, die Hitze und die Armut wurden sehr gut dargestellt. Der Regenwald scheint zur eigenständigen Figur zu werden mit seinem Nebel, Regen und der spektakulären Vegetation. Er ist schön, wohltätig und üppig – und schmutzig, wild und gefährlich für Unerfahrene. Das gleiche gilt für das prekäre Leben im Slum der Stadt, eine isolierte Gesellschaft, vom Rest der Stadt ignoriert und vergessen, zusätzlich ständig im Kampf gegen den Dschungel für ein bisschen Lebensraum. Im Zentrum der Handlung steht die bedingungslose Liebe eines Kindes zu seiner Mutter, welche diese nicht erwidern kann, begleitet von Gewalt und Kindesmisshandlung, illegaler Einwanderung, der Kampf gegen Windmühlen in der Kinder- und Jugendhilfe u.v.m., alles in allem mehr Gesellschaftskritik als Thriller. Dennoch für mich Nervenkitzel bis zum Schluss. Klare Leseempfehlung!

Super atmosphärisch
Darwyne - Colin Niel Werbung - Reziexemplar In diesem Buch geht es um einen kleinen Jungen, der in einer der ärmsten Gegenden der Welt aufwächst. Den Slums von Französisch-Guayana. Ganz oben am Rand der Siedlung aus Wellblechhütten in Bois Sec, lebt Darwyne mit seiner gottesfürchtigen Mutter. Er kam mit verkrüppelten Füßen zur Welt und hat es dadurch noch schwerer, als ob die anderen Lebensumstände nicht schon genug wären. Darwyne ist ein Kind das sich gerne allein beschäftigt, da er sowieso ausgegrenzt wird. Wegen seiner Füße und auch wegen seinem sehr speziellen Charakter. Er liebt den Wald und seine Hütte, Petit Carbet, steht zum Glück direkt am Rand des Amazonas. Doch noch viel mehr liebt er seine Mutter, die er für sich ganz alleine hat. Wären da nicht ständig neue Stiefväter. Eine Sozialarbeiterin die in der Stadt wohnt hat immer wieder schwer Fälle von Kindeswohlgefährdung und Misshandlungen auf dem Tisch. So viel elend und Armut, Drogen und Alkoholabhängigkeit auf einem Fleck. Dazu noch etliche ungewollte Kinder. Selbst möchte sie sehnsüchtig Mutter werden und muss jeden Tag für ungeliebt Kinder ein sichereres zu Hause finden. So landet die Akte Darwyne auf ihrem Tisch. Schon vor zwei Jahren durch einen anonymen Anruf gemeldet, doch wurde dem nicht wirklich nachgegangen. Mathurine findet schnell einen Zugang zu Darwyne, da sie den Dschungel genauso liebt wie er. Doch was nach und nach ans Licht kommt und was sie herausfindet ist grausam und erschütternd. Ich muss sagen, dieses Buch war unglaublich atmosphärisch und schaurig. Ich habe sehr mit den Protagonisten mitgefühlt und es war herzzerreißend. Das Buch ist sehr ruhig, aber nicht langweilig. Mich hat die kurze Geschichte und der Einblick in Darwynes Leben sehr fasziniert. Er ist ein unglaublicher Junge und unter anderen Umständen… Dieses Buch werde ich in Erinnerung behalten. Auch weil man durch die Beschreibung den Amazonas förmlich riechen, hören und fühlen konnte.

Lesenswert
Im Vorfeld muss ich sagen, dass ich das Buch aus einem Thriller-Überraschungspaket habe. Anhand des Klappentextes hätte ich es mir nicht ausgesucht, da dass Thema eigentlich nicht so meins ist. Für mich ist es weniger ein Thriller, aber sehr gesellschaftskritisch, düster und ein wenig mystisch in Bezug auf den Dschungel. Wie viele exotische Pflanzen- und Tierarten kann man erwähnen? - Dieses Buch: Ja! Der Spannungsbogen ist eher gemächlich und doch wollte ich immer weiter lesen. An den etwas gewöhnungsbedürftigen Schreibstil hatte ich mich schnell gewöhnt. Charaktere mit denen man mitfühlt, die man schütteln will, bei denen man die Augen verdreht oder einfach nur schockiert von den Handlungen ist. Ohne Erwartungen rangegangen und für gut befunden!

Eine wirklich interessante Geschichte, die ich zum größten Teil lesenswert finde.
Es geht um Darwyne, der mit seiner Mutter in einem Slum lebt, direkt am Rand des Dschungels. Er unterscheidet sich nicht nur körperlich von den anderen, sondern scheint auch eine besondere Beziehung zur Natur zu haben. Er vergöttert seine Mutter und findet es gar nicht toll, sie ständig mit Stiefvätern teilen zu müssen. Am Anfang der Geschichte zieht gerade Stiefvater Nummer 8 bei ihnen ein. Ein anonymer Hinweis geht bei einer Behörde ein, dass hier ein Fall von Kindeswohlgefährdung vorliegen könnte. Die Sozialarbeiterin Mathurine wird sich um diesen Fall kümmern. Man liest abwechselnd aus der Sicht von Darwyne, Stiefvater Nummer 8 und der Sozialarbeiterin. Darwyne ist natürlich Dreh- und Angelpunkt der Geschichte und ein besonderes Kind. Man schließt ihn irgendwie ins Herz und umso schmerzhafter ist es nach und nach zu lesen, wie der Junge von seiner Mutter behandelt wird. Ein weiterer "Hauptcharakter" in dem Buch ist der Dschungel. Nicht nur Darwyne, sondern auch die Sozialarbeiterin ist ein großer Liebhaber der Natur und kommt so nach und nach an den Jungen ran. Die persönliche Geschichte der Sozialarbeiterin hat mich genervt und hätte es überhaupt nicht gebraucht. Sie ist bereits 40 und wünscht sich verzweifelt ein Kind. Sie startet ihre bereits dritte IVF-Behandlung. Die Geschichte ist eine Milieustudie und eine Familiengeschichte mit einem Hauch Fantastik. Es war ruhig und plätschert ein wenig vor sich hin. Auch der Showdown war ruhiger als erwartet. Ich mochte den Schreibstil und die düstere Atmosphäre dieser Geschichte, aber am Ende war es einfach nicht wirklich meine Geschichte.
Unglaublich traurig, wahnsinnig spannend und extrem verstörend
Wenn ich ehrlich bin: ich hätte mir gute 200 Seiten mehr gewünscht. Die Atmosphäre war so fesselnd, die Beschreibungen so fassbar, dass ich das Gefühl hatte, den Slum riechen und den Dschungel hören zu können. Darwynes Schicksal ist schlicht grauenvoll und mein Herz blutet für dieses missverstandene Kind einer fanatischen Mutter. Trotz allem, was man erahnt und was sich nach und nach enthüllt, hatte ich nichts als Verständnis für den Jungen, der nur geliebt werden wollte. Ich habe mich Mathurine sehr verbunden gefühlt, habe sehr gehofft, dass sie den Jungen zu sich nimmt, einfach, weil sie ihn verstanden hat, das Besondere gesehen hat. Ein wenig bringt der Thriller einen auch an die eigenen moralischen Grenzen, zumindest ging es mir so. Und es bringt mich zum Nachdenken, dass ich Darwynes Entscheidung nicht nur verstehe, sondern auch gutheiße. Alles in allem ein wirklich gelungener Thriller, der gerne länger hätte sein dürfen.
Traurige Geschichte mit fantastischen Elementen
Der 10jährige Darwyne lebt mit seiner Mutter Yolanda und mit Stiefvater Nr. 8 in bettelarmen Verhältnissen. Genauso arm ist der Junge an Liebe & Zuwendung seiner von ihm vergötterten Mutter. Aber Darwyne ist anders, als andere Kinder & darin liegt eigentlich seine Einzigartigkeit & Stärke. Doch von allen Seiten wird ihm nur Häme & Ablehnung entgegengebracht, selbst von den Menschen, die ihn naturgemäß lieben sollten. Allein die einfühlsame Pädagogin Mathurine erkennt Darwynes wahres Wesen & seine Verbindung zur Natur. Beim Lesen wird man Zeuge deprimierender, bedrückender, zuweilen grausamer Szenen, die ein besonderes Kind in ein Leben pressen, in das es nicht passt. Die Lebensumstände der Akteure werden als hoffnungslos dargestellt, man spürt richtig die Trostlosigkeit, keine Aussicht auf zukünftige Besserung. Und mittendrin dieses außergewöhnliche Kind, das sich allen Umständen zum Trotz nicht mehr wünscht, als ein liebes Wort von der eigenen Mutter zu hören. Der eher holprige Schreibstil mit den abgehackten Sätzen hat mir nicht so gut gefallen. Das hat mir das "Reinkommen" in die Geschichte erschwert, die außerdem an einigen Stellen zähe Längen aufwies. Eine traurige Geschichte, die trotz allem versöhnlich endet.

Brutaler Thriller mal anders
Das Buch "Darwyne" von Colin Niel spielt in den Slums von Bois Sec im Amazonasgebiet von Französisch-Guayana. Der gleichnamige Hauptcharakter Darwyne lebt mit seiner Mutter und den wechselnden Stiefvätern in einer kleinen Hütte direkt am Rande des Dschungels. Entgegen der Mutter ist Darwyne begeistert vom Urwald und unternimmt immer wieder kleine Erkundungstouren, auf denen er verschiedene Pflanzen und Tiere beobachtet und mit diesen auf seine eigene Weise zu kommunizieren scheint. Die düstere und zugleich aufregende Atmosphäre des Dschungels wird dabei greifbar. Nachdem die Sozialarbeiterin Mathurine einen anonymen Hinweis erhält, das bei Darwyns Familie etwas nicht in Ordnung ist, sieht diese genauer hin. Darwyne der immer wieder mit seinen Stiefvätern zu kämpfen hat, liebt seine Mutter abgöttisch. Schnell wird jedoch klar, dass es in dieser Familie ein Monster gibt. Mein Fazit: Es handelt sich bei diesem Buch nicht um einen klassischen Thriller. Dennoch ist dieses Buch brutal und lässt einen erschauern.
Der Thriller entführt den Lesende in die Welt des kleinen Darwyne, der gemeinsam mit seiner Mutter Yolanda in einem Slum am Rande des Dschungels lebt. Darwyne unterscheidet sich nicht nur aufgrund seines äußeren Erscheinungsbildes von den anderen Kindern, sondern vor allem auch in seinem Verhalten. Irgendwas scheint an dem Jungen anders zu sein... Während der Geschichte erfährt der Lesende immer mehr aus Darwynes Leben und kann so mit jedem Kapitel ein weiteres Puzzleteil hinzusetzen. Die Story liest sich flüssig, was vor allem auch an der angemessenen Länge der Kapitel liegt. Die behandelten Themen werden meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt, sodass ihre Wichtigkeit betont wird. An manchen Stellen fehlte mir etwas die Spannung, nicht jedoch beim Ende. Dieses fand ich dramatisch und unvorhersehbar, ganz so wie es sich für einen guten Thriller gehört. Man muss sich auf eine schockierende und zutiefst traurige Geschichte einstellen, die es sich zu lesen lohnt.

Beklemmend und aufregend zugleich
Colin Niel hat mich mit dem kleinen Darwyne und seiner Geschichte in einen phänomenalen Bann gezogen, der so schnell nicht mehr locker lassen wird. Durch den Klappentext bekommt man schonmal ein Gefühl dafür, worum es hier geht. Dabei lässt er nur erahnen, wie tief diese Liebe von Darwyne zu seiner Mutter wirklich ist. Von der ersten Seite an schafft es Niel, diese beklemmende, unbehagliche Stimmung heraufzubeschwören, die einem im Laufe des Buches den Atem nimmt. Sein Schreibstil und vor allem die äußerst klug eingesetzten scheinbar endlosen Sätze bauen so viel Spannung auf, man will gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich bin wirklich begeistert von der detailreichen Ausarbeitung der Charaktere und der Umgebung. Es ist fast, als würde der Dschungel wie ein eigenständiger Charakter zum Buch dazugehören. Find ich absolut genial gemacht. Das Buch ist absolut nicht ohne. Das Buch behandelt u.a. Kindesmisshandlung, Gewalt, illegaler Einwanderung und was auch sehr wichtig ist; die Überlastung der sozialen Anlaufstellen. Hier muss unbedingt was getan werden. Von Anfang bis Ende ein wirklich gelungener Thriller, der mich direkt gefesselt und erst wieder losgelassen hat, als ich die letzte Seite in mich eingesogen habe! Eine klare Empfehlung für jeden, der mal einen etwas anderen Thriller lesen will.
Grausam
•Buchrezi• 😠 Zum Inhalt: Darwyne ist ein 10 jähriger Junge, mit einer ganz besonderen Gabe. Er hat ein Gespür für die Natur und die Tierwelt und deswegen fühlt er sich am wohlsten, wenn er durch den Amazonas streift. Dort verändert sich auch sein Gang, denn Darwyne ist mit einer Fehlstellung der Füße zur Welt gekommen. Er lebt mit seiner Mutter und Stiefvater Nummer 8 in Bois Sec, ein Armenviertel in Französisch-Guayana. Seine Mutter liebt er über alles, doch seine Mutter kann diese Liebe nicht erwidern. Denn für sie ist Darwyne ein Schandfleck, sie nennt ihn „hässliches Opossum“. Tagtäglich muss er ihre Erniedrigungen ertragen, dem sich auch der Stiefvater anschließt. Doch dann wird eine Sozialarbeiterin auf Darwyne und seine Familie aufmerksam und entdeckt zu ihm eine ganz besondere Verbindung, die in ihr einen Wunsch weckt… Mein Fazit: Übel… und anders als erwartet. Zu Beginn und anhand des Klappentextes dachte ich, hier geht es um ein Kind, dass ein absolutes Monster ist. Darwyne hat sicherlich seine Geheimnisse, die nicht so ganz geklärt werden. Aber das eigentlich Monster in dieser Geschichte, ist seine Mutter. Die Erniedrigungen, die Darwyne über sich ergehen lassen muss, sind schwer auszuhalten. Der einzige Lichtblick ist die Sozialarbeiterin Mathurine, die Darwyne im Laufe der Geschichte immer mehr ins Herz schließt, beinahe schon obsessiv. Für mich dreht sich die Geschichte um einen einfühlsamen Jungen, der leider in der falschen Familie geboren worden ist und somit Dinge tut, die er sonst vielleicht nicht tun würde. Zuerst habe ich noch vermutet, dass Darwyne eine Art von Autismus hat. Aber dann kam das Ende… das war nix, leider. Denn da geht das Buch in eine Richtung, die es gar nicht gebraucht hätte. Da ich das Buch in nur wenigen Tagen gelesen, der Schreibstil super flüssig, die Geschichte anderes ist und mir das Setting sehr gut gefallen hat, vergebe ich ⭐️⭐️⭐️⭐️ von fünf ⭐️n!

Das Buch zeigt die menschlichen Abgründe auf und beweist einmal mehr, dass neben der körperlichen Unversehrtheit auch die psychische Gesundheit massgeblich ist. Wir befinden uns in einer Stadt im Amazonas-Gebiet, Darwyne, ein von Geburt an behinderter Junge lebt dort mit seiner Mutter Yolanda und dem 8. Stiefvater Jhonson in einem Slum. Der Junge hat eine besondere Verbindung zum Wald, ist dadurch anders als andere Kinder. Die Sozialarbeiterin Mathurine erkennt dies und versucht Darwyne zu unterstützen, denn seine Mutter Yolanda hat wenig Wertschätzung für ihren Sohn. Sie sieht ihn als Belastung und kann ihn nicht lieben. Die Folge sind Misshandlungen, sowohl physisch, was aber mindestens genauso schwer wiegt - psychisch. Darwyne versucht in einer Welt zurecht zu kommen, in die er nicht recht passt und ist auf sich allein gestellt. Man fühlt mit ihm, man mochte ihm helfen - wer möchte nicht geliebt werden? Das Buch geht unter die Haut und mitten ins Herz.
Gänsehaut
Das Cover spiegelt den Inhalt gut wider. Die düstere Atmosphäre zieht sich weitestgehend durch die gesamte Geschichte und lässt einen beim Lesen nicht los. Man hat ständig das Gefühl das etwas Unheilvolles bevorsteht und rätselt welcher Figur es bevorsteht. Wir erkunden die Geschichte aus verschiedenen Sichten was abwechslungsreich ist und ebenfalls Spannung aufbaut. Die Geschichte wird des Weiteren von tollen Naturbeschreibungen getragen und man erhält Einblicke in die Flora und Fauna des Amazonas. Die Natur wird auch in die Gescichte eingebunden und trägt ebenfalls einen Teil der Stimmung. Die Figuren sind sehr unterschiedlich und die Meinung über die einzelnen Personen schwankt im Verlauf der Erzählung und hängt auch immer ein wenig davon ab wessen Erzählstrang wir jeweils erfahren. Alles in allem bleibt während der Geschichte immer ein Gefühl von Gänsehaut.



















