Cycle Breaker: Für mein Kind mache ich es anders
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Description
Book Information
Author Description
Leandra Vogt ist Kindheitspädagogin (M.A.), zertifizierte Resilienztrainerin sowie Gründerin der familienort App, einem Tool zur Förderung der mentalen Gesundheit in Familien und zur Entlastung des Mental Load. Als Host des familienort Podcasts, Elternbegleiterin sowie Dozentin ist sie in Beratung und Weiterbildung tätig. Mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt sie in der Nähe von Zürich.
Posts
In dem Buch werden nicht nur 20 schädliche Muster aufgeführt, von welchen ich manche bei mir selbst erkannt habe, sondern auch Beispielsituationen zum Veranschaulichen aufgezeigt, Übungen zur Reflexion und sehr gute Tipps an die Hand gegeben. Das Buch ist ein richtiger Augenöffner, ohne gleichzeitig mit dem Finger auf einen zu zeigen a la "du machst das falsch". Und ich muss zugeben, dass ich vielleicht an der ein oder anderen Stelle ein wenig emotional geworden bin, denn man wird auch mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert, die schließlich bei der Erziehung der eigenen Kinder eine entscheidende Rolle spielt. Hier gilt zu erwähnen, dass die Autorin auch häufiger den Hinweis gibt, auf die eigene Psyche/das eigene Wohlbefinden zu achten, sich gegebenenfalls Hilfe zu suchen oder aber auch einzelne Themen im Buch zu überspringen. Sehr positiv finde ich auch, dass im Buch beide Elternteile angesprochen werden und nicht nur die Mutter, was leider noch bei einigen so vorkommt. Die Mutter ist nicht alleine für die Erziehung der Kinder zuständig. Allgemein kann ich den Ratgeber nicht nur Eltern empfehlen, sondern auch Großeltern, eigentlich generell jedem, um besser zu verstehen, warum heutige Eltern so "anders" erziehen (wollen). Ich habe mir auch einige Stellen markiert und mit Post it's versehen, was ich bei Büchern echt sehr selten mache, damit ich mir vielleicht in ein zwei Jahren diese nochmal anschauen und reflektieren kann.

Ich habe jetzt etwas gebraucht (klassische Parallel-Leserin) aber was für ein spannendes Buch! Ich habe selbst zwar noch keine Kinder aber Themen, wie sie in diesem Buch behandelt werden, sind einfach wichtig und irgendwie auch total universell. Die Autorin zeigt, dass "einfach weiter so" keine Option sein kann, wenn wir bessere Erziehung leben wollen. Vor allem der theoretische Beginn des Buchs hat mich hier sehr abgeholt. Dabei verurteilt die Autorin nicht, sondern zeigt einfach, wie es besser geht. Auch ohne Kinder habe ich viele Muster meiner Eltern (und ihrer Eltern) erkennen können, was mich einen anderen Blick auf diese hat werfen lassen. Ich sage immer noch, dass ich vieles mal anders machen möchte, aber ich weiß jetzt: Auch wenn es mal nicht so kommt, ist das irgendwie okay. Dieses Buch werde ich also garantiert zu einem anderen Zeitpunkt in meinem Leben noch einmal öffnen.
ein Ratgeber, der wertvolle Impulse setzt und zur Selbstreflexion anregt – und einen liebevollen Umgang mit sich selbst unterstützen kann, auf dem Weg, eigene Erziehungsmuster zu erkennen und sie bewusst zu verändern
Der Fokus dieses Ratgebers liegt auf der Praxis. Leandra Vogt setzt als Kindheitspädagogin da an, wo so viele Eltern an ihre Grenzen kommen: dem Punkt, an dem die eigenen Prägungen im Alltag die Kommunikation mit unseren Kindern torpedieren – wenn wir doch „eigentlich“ bedingungslos liebevoll, zugewandt und unterstützende Eltern sein wollen. Nach einem kurzen inhaltlichen Überblick, inklusive Abgrenzung, was Cycle Breaking kann (und was nicht) sowie Überschneidungen und Abgrenzungen zu den Themen Trauma, Glaubenssätze, Werte und Normen und Resilienz(förderung), geht’s auf Seite 75 in „20 toxische Erziehungsmuster und wie du sie aufbrechen kannst“: Nach dem Muster: - Kurz-Info / Fall-Beispiel - typische Sätze, die schaden/abwerten/Druck erzeugen/manipulieren/herabwürdigen - Cycle-Break – Informationen über den Kreislauf und das Durchbrechen (theoretisch) - Check-In mit Dir selbst - Starkmacher für Dein Kind - Impulse für Selbstmitgefühl Werden insgesamt 20 typische Cycle und ihre Muster beschrieben und mit einer kleinen Anleitung versehen, mit welchen Fragen Leser*innen in die Selbstreflexion gehen können, um den Cycle bewusst zu brechen. Ja, hier wiederholen sich Inhalte – und: das Buch muss nicht von vorne nach hinten gelesen werden, sondern kann ganz gezielt als Nachschlagwert genutzt werden, wann immer Eltern einen Cycle entdecken: Ob Bevormundung anstatt Selbstbestimmung, unfaire Bestrafung, Favorisieren eines Geschwisterkindes, Vergleich mit anderen Kindern, Überbehütung, Parentifizierung oder Manipulation und Machtmissbrauch: in kurzen Kapiteln werden Sofort-Impulse gesetzt, mit denen in jeden Kreislauf ein Keil gesetzt werden kann, aus dem sich ein Ausbruch entwickeln kann. Im „Kraft-Kompass“ stecken Reflexions-Übungen, die Eltern auf ihrem Weg stärken können, hier können weitere Materialien aus dem Download-Bereich unterstützend herangezogen werden, wobei Leandra Vogt auch an mehreren Stellen betont, dass professionelle Hilfe, Therapie und Beratung wertvolle Unterstützung und Orientierung bieten können. Es ist ein Ratgeber, der wertvolle Impulse setzt und zur Selbstreflexion anregt – und einen liebevollen Umgang mit sich selbst unterstützen kann, auf dem Weg, eigene Erziehungsmuster zu erkennen und bewusst zu verändern.
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Leandra Vogt ist Kindheitspädagogin (M.A.), zertifizierte Resilienztrainerin sowie Gründerin der familienort App, einem Tool zur Förderung der mentalen Gesundheit in Familien und zur Entlastung des Mental Load. Als Host des familienort Podcasts, Elternbegleiterin sowie Dozentin ist sie in Beratung und Weiterbildung tätig. Mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt sie in der Nähe von Zürich.
Posts
In dem Buch werden nicht nur 20 schädliche Muster aufgeführt, von welchen ich manche bei mir selbst erkannt habe, sondern auch Beispielsituationen zum Veranschaulichen aufgezeigt, Übungen zur Reflexion und sehr gute Tipps an die Hand gegeben. Das Buch ist ein richtiger Augenöffner, ohne gleichzeitig mit dem Finger auf einen zu zeigen a la "du machst das falsch". Und ich muss zugeben, dass ich vielleicht an der ein oder anderen Stelle ein wenig emotional geworden bin, denn man wird auch mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert, die schließlich bei der Erziehung der eigenen Kinder eine entscheidende Rolle spielt. Hier gilt zu erwähnen, dass die Autorin auch häufiger den Hinweis gibt, auf die eigene Psyche/das eigene Wohlbefinden zu achten, sich gegebenenfalls Hilfe zu suchen oder aber auch einzelne Themen im Buch zu überspringen. Sehr positiv finde ich auch, dass im Buch beide Elternteile angesprochen werden und nicht nur die Mutter, was leider noch bei einigen so vorkommt. Die Mutter ist nicht alleine für die Erziehung der Kinder zuständig. Allgemein kann ich den Ratgeber nicht nur Eltern empfehlen, sondern auch Großeltern, eigentlich generell jedem, um besser zu verstehen, warum heutige Eltern so "anders" erziehen (wollen). Ich habe mir auch einige Stellen markiert und mit Post it's versehen, was ich bei Büchern echt sehr selten mache, damit ich mir vielleicht in ein zwei Jahren diese nochmal anschauen und reflektieren kann.

Ich habe jetzt etwas gebraucht (klassische Parallel-Leserin) aber was für ein spannendes Buch! Ich habe selbst zwar noch keine Kinder aber Themen, wie sie in diesem Buch behandelt werden, sind einfach wichtig und irgendwie auch total universell. Die Autorin zeigt, dass "einfach weiter so" keine Option sein kann, wenn wir bessere Erziehung leben wollen. Vor allem der theoretische Beginn des Buchs hat mich hier sehr abgeholt. Dabei verurteilt die Autorin nicht, sondern zeigt einfach, wie es besser geht. Auch ohne Kinder habe ich viele Muster meiner Eltern (und ihrer Eltern) erkennen können, was mich einen anderen Blick auf diese hat werfen lassen. Ich sage immer noch, dass ich vieles mal anders machen möchte, aber ich weiß jetzt: Auch wenn es mal nicht so kommt, ist das irgendwie okay. Dieses Buch werde ich also garantiert zu einem anderen Zeitpunkt in meinem Leben noch einmal öffnen.
ein Ratgeber, der wertvolle Impulse setzt und zur Selbstreflexion anregt – und einen liebevollen Umgang mit sich selbst unterstützen kann, auf dem Weg, eigene Erziehungsmuster zu erkennen und sie bewusst zu verändern
Der Fokus dieses Ratgebers liegt auf der Praxis. Leandra Vogt setzt als Kindheitspädagogin da an, wo so viele Eltern an ihre Grenzen kommen: dem Punkt, an dem die eigenen Prägungen im Alltag die Kommunikation mit unseren Kindern torpedieren – wenn wir doch „eigentlich“ bedingungslos liebevoll, zugewandt und unterstützende Eltern sein wollen. Nach einem kurzen inhaltlichen Überblick, inklusive Abgrenzung, was Cycle Breaking kann (und was nicht) sowie Überschneidungen und Abgrenzungen zu den Themen Trauma, Glaubenssätze, Werte und Normen und Resilienz(förderung), geht’s auf Seite 75 in „20 toxische Erziehungsmuster und wie du sie aufbrechen kannst“: Nach dem Muster: - Kurz-Info / Fall-Beispiel - typische Sätze, die schaden/abwerten/Druck erzeugen/manipulieren/herabwürdigen - Cycle-Break – Informationen über den Kreislauf und das Durchbrechen (theoretisch) - Check-In mit Dir selbst - Starkmacher für Dein Kind - Impulse für Selbstmitgefühl Werden insgesamt 20 typische Cycle und ihre Muster beschrieben und mit einer kleinen Anleitung versehen, mit welchen Fragen Leser*innen in die Selbstreflexion gehen können, um den Cycle bewusst zu brechen. Ja, hier wiederholen sich Inhalte – und: das Buch muss nicht von vorne nach hinten gelesen werden, sondern kann ganz gezielt als Nachschlagwert genutzt werden, wann immer Eltern einen Cycle entdecken: Ob Bevormundung anstatt Selbstbestimmung, unfaire Bestrafung, Favorisieren eines Geschwisterkindes, Vergleich mit anderen Kindern, Überbehütung, Parentifizierung oder Manipulation und Machtmissbrauch: in kurzen Kapiteln werden Sofort-Impulse gesetzt, mit denen in jeden Kreislauf ein Keil gesetzt werden kann, aus dem sich ein Ausbruch entwickeln kann. Im „Kraft-Kompass“ stecken Reflexions-Übungen, die Eltern auf ihrem Weg stärken können, hier können weitere Materialien aus dem Download-Bereich unterstützend herangezogen werden, wobei Leandra Vogt auch an mehreren Stellen betont, dass professionelle Hilfe, Therapie und Beratung wertvolle Unterstützung und Orientierung bieten können. Es ist ein Ratgeber, der wertvolle Impulse setzt und zur Selbstreflexion anregt – und einen liebevollen Umgang mit sich selbst unterstützen kann, auf dem Weg, eigene Erziehungsmuster zu erkennen und bewusst zu verändern.






