Curse - Die Plage
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Description
Nach der Todesgrippe ist die Welt nicht mehr, wie wir sie kennen
Die Welt, wie Lynn sie kannte, existiert nicht mehr, seit ein Grippevirus einen Großteil der Menschheit auslöschte. Mit ihrer Familie kämpft sie im eisigen Yukon ums Überleben. Jahrelang haben sie keinen Kontakt zum Rest der Welt gehabt, bis plötzlich ein Fremder erscheint. Er wird verfolgt und bittet um Hilfe. Doch in einer Welt ohne Nahrung, ohne Regeln und ohne Moral könnte das Lynn und die anderen in Lebensgefahr bringen …
»Der postapokalyptische Thriller ist ungeheuer spannend geschrieben und zieht den Leser bis zur letzten Seite in seinen Bann.«
Ruhr Nachrichten
»Voller Action, Spannung und unvorhersehbaren Wendungen«
Publisher’s Weekly
»Erinnert an Cormac McCarthys ›Die Straße‹ und ›The Walking Dead‹. Eindrucksvoller Schreibstil.«
Kirkus Reviews
Book Information
Author Description
Der neunundzwanzigjährige amerikanische Schriftsteller und Redakteur Tyrell Johnson hat Literatur und Poesie an der University of California studiert. Mittlerweile lebt er mit seiner Familie in Kelowna, im Nordosten von Vancouver. "Wie Wölfe im Winter" ist sein Debüt.
Posts
Absolut unerwartet 🤯
Dieses Buch habe ich als Buddy Read mit einer meiner besten Freundinnen gelesen – und ich glaube, wir waren beide nicht darauf vorbereitet, was uns hier erwartet. Die Geschichte war für mich absolut unerwartet. Ich hatte eine gewisse Vorstellung, in welche Richtung es gehen könnte, aber was ich bekommen habe, war eine unglaublich heftige Story, die mich komplett gepackt hat. Ich bin wirklich durch die Seiten geflogen und konnte teilweise gar nicht mehr aufhören zu lesen. Der Schreibstil ist richtig gut und super flüssig, wodurch man extrem schnell in die Geschichte hineingezogen wird. Auch die Charaktere haben mir sehr gefallen. Sie waren greifbar, interessant und haben die Handlung stark getragen. Dazu kamen krasse Wendungen und unerwartete Plot Twists, die mich mehr als einmal überrascht haben. Ganz ehrlich: Dieses Buch hat mich wirklich beeindruckt. Spannend, intensiv und voller Überraschungen. Dieses Buch verdient definitiv viel mehr Aufmerksamkeit.

Unschlüssig
Also ich muss sagen, das Buch ist nicht schlecht. Mir fällts echt schwer, das zu bewerten. Deshalb gutes Mittelfeld. Ich fand die erste Hälfte etwas langatmig. Gegen Ende wars dann richtig gut. Mich hat es total an Corona erinnert...und an diese TV Serien mit irgendwelchen tödlichen Viren. Ich glaube, wer diese Thematik feiert, für den wärs ein 5 Sterne read. Meins wars einfach nicht so. Ich wollts nur mal ausprobieren und bin jetzt auf jeden Fall schlauer 😊
Der Schreibstil war recht angenehm, die Kapitel relativ kurz. Anfangs tat ich mich etwas schwer in die Geschichte einzutauchen. In der zweiten Hälfte wurde es spannend und ich konnte es in einem Zug verschlingen. Durchaus interessante Story für ein kurzweiliges Lesevergnügen. Gut für zwischendurch - einfach mal was anderes.
Darüber Gedanken gemacht Als Lynn mit ihrer Familie flüchten musste war sie gerade einmal 16 und noch nicht wirklich bereit für das Ende der Welt. Ihr Vater starb an der Grippe und dies lässt sie nicht los. Mittlerweile sind einige Jahre vergangen, Lynn ist 23, doch im Grunde noch immer ein Teenager. Sie sehnt sich nach einem Jungen, denn sie küssen kann, doch die Auswahl ist beschränkt und neben Ramsey, der als einziger nicht mit ihr Verwandt ist, bleibt ihr auch noch Conrad, ein fetter Widerling, der in ihrer Nähe wohnt. Für mich waren diese Szenen und Gedanken von Lynn doch sehr oberflächlich, schliesslich war die Welt dahin und ihre scheinbar grösste Sorge war, die Auswahl der Männer. Doch zum Glück ändert sich dieser Erzählstrang, als sie Jax, einen Fremden, über dem Weg läuft. Sie führt ihn leichtsinnig in ihr Lager, dort reagieren die anderen natürlich nicht mit Freudensprüngen auf ihn und er muss zuerst ihr Vertrauen gewinnen. „Mom, tu das Gewehr weg.“ Sie bewegte sich keinen Millimeter, ihr Blick blieb fest auf ihn gerichtet, und ich sah, dass sie den Finger am Abzug hatte. Ein paar Tage später begegnen ihnen die nächsten Fremder, vermeintliche Händler, doch als Sie Jax erkennen bricht ein Kampf aus mit dem Lynn nicht gerechnet hätte. Wer ist Jax? Warum kann er so kämpfen und wieso sind diese Männer hinter ihm her? Jax beschliesst dem einen der Männer, der entkommen konnte zu folgen, Lynns Onkel Jeryl schliesst sich ihm an. Und ohne es zu wissen, werden sie ebenfalls von Lynn verfolgt, doch damit begibt sie sich in Lebensgefahr, denn als sie das nächste Mal auf Menschen treffen, wird sie gefangenen genommen. Das Letzte, was ich sah, als ich aufblickte, war ein Gewehrkolben. Gefiel mir sehr Ich mochte die Atmosphäre in diesem Buch sehr, ich fühlte mich sofort ins kalte Alaska hinein versetzt und fand die Erzähl-Stimme von Lynn sehr angenehm. Im Allgemeinen war die Geschichte sehr packend, da es rasant vorwärts ging und so gut wie gar nie langweilig wurde. Man erfuhr nach jedem Kapitel mehr aus Lynns Vergangenheit und mehr über das Grippevirus. Wenn das Leben in Alaska ein Trau, war, dann war das Leben in Chicago ein Traum in einem Traum. Gefiel mir nicht Das Ende war mir etwas zu sehr gewollt. Es verlief einfach zu perfekt und ausserdem war es ein offenes Ende. Es scheint fast so, als hätte sich der Autor bewusst Spielraum für einen zweiten Teil gelassen und nun bin ich sehr gespannt, ob da wohl noch etwas kommt? Schreibstil & Cover Der Schreibstil wahr sehr angenehm und packend, an manchen Stellen war die Geschichte etwas zu vorhersehbar aber dies störte nicht gross. Das Cover ist einfach nur wunderschön und vermittelt unglaublich gut die Stimmung des ganzen Buches. „Glückt es dir nicht, mich gleich zu fangen, bleib guten Muts. Fehl ich dir an einem Orte, such an einem anderen. Irgendwo halte ich, warte auf dich.“ – Walt Whitman Fazit Eine tolle Geschichte mit ein paar kleinen Schwächen, jedoch grossartig für ein Debüt Roman! Ich hoffe sehr, dass der Autor noch einen zweiten Band schreibt, denn für mich ist die Geschichte so nicht beendet. Bewertung Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5) Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5) Botschaft ♥♥♥♥ (4/5) Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)
Das Buch hat mich sehr mitgerissen. Es gab sowohl schöne Momente, als auch einige sehr traurige. Der Autor schafft es, sehr emotional und atmosphärisch zu schreiben. Dabei bleibt die Geschichte realistisch und gut nachvollziehbar. Die Charaktere fand ich sehr gut beschrieben. Lynn wirkte in ihrer Denkweise sehr viel jünger auf mich und auch ihre Handlungen entsprachen nicht wirklich ihren Alter und doch denke ich, dass es verständliche Gründe dafür gibt. Sie entwickelt sich im Laufe des Buches zu einem sehr starken Charakter. Jax hingegen ist ein sehr mysteriöser Charakter. Der Autor schafft es, durch Jax’ Vorgeschichte sehr viel Spannung in die Geschichte zu bringen. Ständig beschäftigte mich die Frage, ob er nun gut oder böse sei und was wirklich seine Absichten sind. Die Rückblicke fand ich sehr gut gelungen. Mir gefiel, dass sie immer zu Lynns gegenwärtiger Situation passten und ihr in manchen Situationen sogar halfen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und brachte mich selbst zum Nachdenken, was ich in so einer postapokalyptischen Welt machen würde. Ich hoffe definitiv, dass noch eine Fortsetzung folgt, da ich gerne wissen würde, wie die Geschichte weitergeht.
Das zweite Buch, das ich abgebrochen habe.
CN: S*xsu*ller M*ssbra*ch Wichtig: Diesen Beitrag schreibe ich ca. 3 Monate nach Abbruch des Buches; aus meiner Sicht und nach meiner persönlichen(!) Empfindung. Jeder kann und darf das Buch natürlich gut finden und ich rate dazu, nach weiteren Rezensionen zu suchen, falls sich jemand für dieses Buch interessiert. 🙂 Ich gebe Büchern grundsätzlich immer eine Chance, auch wenn sie mir anfangs nicht so sehr zusagen. Curse habe ich nun aber doch abgebrochen, nachdem ich echt lange überlegt hab, mich doch noch durchzuquälen. Knapp die Hälfte habe ich geschafft, danach habe ich den Rest eher überflogen, was meine schlechte Meinung nur noch mehr gefestigt hat. Aber von vorne: Das Buch startete ganz gut. Dystopische Atmosphäre, nachvollziehbare Geschehnisse, einige Geheimnisse und eine sehr gut überschaubare Anzahl von Charakteren. Also: Gute Grundlage! Danach wurde es aber leider immer schlechter: - Die Protagonistin ist so dermaßen überheblich und unsympathisch, dass ich dauerhaft genervt von ihr war. Sie hält sich für unbesiegbar und für den absoluten Alleskönner. - Auch erzählt diese Protagonistin in einem Kapitel, dass sie einen (jüngeren) Typen angemacht und angefasst hat, was er wohl nicht wollte. Sie zeigt bei der Erzählung wirklich keine Reue oder gibt zu, dass ihr Handeln falsch war. Es wirkt, als suche sie die Schuld sogar bei ihm. Interessanterweise passiert ihr am Anfang des Buches etwas ähnliches, was sie dann zwar nicht dramatisiert, aber (nicht wortwörtlich!) als ekelhaft und falsch darstellt. Hallo Doppelmoral! Leider habe ich auch nirgends einen Wendepunkt finden können, an dem sie ihr Verhalten (dem jüngeren Mann gegenüber) doch noch hinterfragt und als falsch betitelt. - Natürlich gibts auch hier wieder einen wannabe geheimnisvollen Mann, der als super krasser Überflieger dargestellt wird. 🙄 Das Ende war für mich persönlich eher enttäuschend und ich bin froh, nicht mehr wirklich weitergelesen zu haben. Die zwei Sterne gibt’s von mir für das wirklich gelungene dystopische Setting.
Boar sorry aber das Buch war sowas von schlecht..... es fing gut an und dann kam der Typ wo sich ja alles ändert..... sovieles Klischees und Doofheit wie in diesen Buch habe ich noch nie erlebt. Es war wie ein schlechtes Jungenbuch mit einen Pubertärendes Mädchen die erst als Klug und kaum war ja der tolle Typ da dumm wie Brot wurde. Also ich bin ja kein Amerikaner aber so überextrem wie der Autor das Dargestellt hat da denkt man sich sein Teil. Genauso der Titel und deutsche Untertitel, was für eine verarsche, sorry. Ich würde gerne weiters drauf eingehen aber dann würde ich spoilern ohne Ende und nur wütend werden dass ich dafür Geld Bezahlt habe
Die uns bekannte Welt existiert nicht mehr. Nach jahrelangen Kriegen hat ein Grippevirus die Menschheit fast vollstndig ausgelscht. Vereinzelt haben einige Menschen dem Virus getrotzt. So auch Lynn und ihre Familie, die sich hoch oben im eisigen Yukon eine bescheidene und einfache Existenz aufgebaut haben. Seit Jahren haben sie keine anderen Menschen mehr gesehen, bis pltzlich Jax auftaucht und damit Ereignisse auslst, mit denen niemand gerechnet hat Wie Wlfe im Winter wird uns aus der Perspektive von Lynn erzhlt. Wir begleiten Lynn anfangs bei Dingen, die inzwischen alltglich fr sie geworden sind. So muss Lynn zum Beispiel fr Nahrungsvorrte sorgen und geht dafr regelmig auf die Jagd. Man bekommt einen sehr detaillierten Einblick in die Situation der Familie und wie die Dinge nun gehandhabt werden. Das Leben ist sehr einfach geworden und man kmmert sich vorrangig um die wichtigsten Bedrfnisse wie Essen und Klteschutz. Die Familie hat bereits einen herben Verlust hinter sich, denn der Vater von Lynn ist der Grippe zum Opfer gefallen. Jedoch ist der Vater das ganze Buch ber prsent, denn Lynn erinnert sich in vielen Rckblicken an ihn. Durch die Rckblicke erfahren wir auch mehr ber die Anfnge der Kriege und den Ausbruch der Grippe. Wie Wlfe im Winter erzhlt zwar auch ansatzweise von den wissenschaftlichen Hintergrnden der Pandemie, jedoch liegt das Hauptaugenmerk der Geschichte eindeutig auf dem menschlichen Miteinander. Die Beziehung von Lynn zu ihrem Vater wird sehr detailreich geschildert und auch die Spannungen zwischen den verschiedenen Lagern wird deutlich gemacht. Das Ende der Geschichte ist sehr offengehalten, so dass hier viel Spielraum fr weitere Ideen bleibt. Ich persnlich habe lieber ein genaueres Ende, das ich auch wirklich greifen kann. Insgesamt ist der Roman sehr ruhig, jedoch durchaus atmosphrisch. Wer allerdings einen actiongeladenen Endzeitroman erhofft, der sollte sich anderweitig umschauen.
Leider fehlt es dieser Dystopie an allen Ecken und Enden an Spannung, Pfiff und Überraschungen. Wir folgen Lynn und ihrer Familie in einer eisigen Gegend inkl. bösem Nachbarn, als plötzlich ein geheimnisvoller Fremder auftaucht, in den sie sich - oh Wunder - letztendlich natürlich verliebt, unter anderem wohl auch aus Mangel an mehr Auswahl... Die kaum vorhandene Spannung "gipfelt" in einem Showdown, der außer ein oder zwei ekliger Szenen auch nicht viel zu bieten hatte.
Eine Dystopie mit tollen Setting. Eindrucksvoll und unterhaltsam erzählt. Wer Dystopien mag liegt mit den Wölfen im Winter goldrichtig! (Achtung, keine Lovestory erwarten.) *** Der Krieg hat die Erde zerfressen. Lynn lebt mit dem was von ihrer Familie noch übrig ist abgeschottet im Yukon. Als ein Fremder auftaucht möchte Lynn so viel wie möglich von ihm erfahren. Was gibt es noch in der Welt da draußen? Wie viel ist noch übrig von der Menschheit? Und vor allem: Was ist überhaupt genau passiert das zu dieser Apokalypse geführt hat? Als Lynn ihren selbstgebauten Hütten den Rücken kehrt stürzt sie sich in eine Welt auf die sie nicht vorbereitet ist. *** Die Inhaltsangabe des Buches hat mich sofort gepackt. Die Geschichte erinnerte mich ein bisschen an ‚Die fünfte Welle‘ ein Buch (Reihe) das ich verschlungen habe. In fast jedem Kapitel beginnt die Erzählung mit einer Rückblende. Vor dem Krieg. Zu Beginn des Krieges. Währenddessen. Langsam führt einen der Autor durch Lynns Leben bis in den Yukon. Das Erschreckende ist, es ist plausibel. Das kann passieren. Das wird passieren wenn wir (die Menschheit) so weiter machen wie bisher. Lynn muss jagen um Essen zu haben. Die Familie musste sich selbst Hütten bauen, um ein Dach über dem Kopf zu haben. Sie müssen sich gegen ein unerbittliche Natur behaupten. Als Jax auftaucht ist der Leser genauso interessiert wie Lynn etwas von der Welt ‚da draußen‘ zu erfahren. Wir wissen dass die Großstädte nahezu ausgerottet wurden. Wir wissen das es staatliche Organisationen gab die ‚nicht ganz koscher waren‘. Doch wie sieht es nach all den Jahren aus. Abgeschottet und ohne jegliche Verbindung zur Außenwelt lebten die fünf ihr Leben völlig autark. Auf jeder Seite habe ich die kalte Luft gespürt. Ich habe die Schneemassen vor mir gesehen durch die sie gewandert sind. Der Autor versteht es auf ruhige Art eine Spannung zu erzeugen. Der Showdown ist brutal und mitreißend. Auch wenn ich noch nichts dergleichen gelesen habe, kann ich mir vorstellen dass es eine Fortsetzung geben könnte. Dystonien sind oft interessant. Einfach weil sie einen überlegen lassen wie man wohl selbst in der ‚Apokalypse‘ klar kommen würde. Soweit ich das einschätzen kann steht uns das noch nicht direkt bevor, aber wir laufen ohne Frage auf eine ‚andere Welt‘ zu – eine in der wir entweder der Natur vollkommen den Gar ausmachen (am Ende werden wir dafür die Rechnung bekommen) oder eine in der die Natur sich wieder zurück holt was ihr gehört (Selbstausrottung quasi).
Lynn lebt mit ihrer Familie in Yukon, nachdem erst ein Krieg und dann eine Grippeepidemie die Welt verwüstet hat. Zusammen mit dem Bruder, der Mutter, dem Onkel und dessen Ziehsohn gibt es nicht mehr viel Abwechslung im Leben. Der Tag besteht aus Jagd, Tiere versorgen und sich auf dem Winter vorbereiten. Eines Tages taucht ein Fremder auf und bringt Unruhe in das eingespielte Team. Irgendetwas an Jax ist seltsam, er ist alleine mit einem Hund unterwegs und scheint in manchen Dingen etwas unerfahren. Allerdings scheint er körperlich sehr viel besser auf die veränderte Umwelt eingestellt zu sein und auch seine Wunden heilen schneller als erwartet. Als dann Händler auftauchen ist es vorbei mit der Ruhe, die Vergangenheit von Jax und auch von Lynns Familie holt sie alle ein. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen, das Kopfkino lief von Anfang an. Die Mitglieder der kleinen Gruppe sind sehr unterschiedlich und sehr detailreich gestaltet. Jax wirkt am Anfang komplett undurchschaubar, aber im Laufe des Buches, als seine Geheimnisse gelüftet werden gewinnt auch seine Figur an Tiefe. Die Rückblenden in die Vergangenheit von Lynn haben mich zwischendrin immer mal wieder genervt, wollte ich doch eigentlich wissen wie es denn nun weitergeht. Im Nachhinein sind diese Rückblenden aber absolut nötig, um das Geschehen zu vervollständigen. Das Szenario, das hier für unsere Zukunft entworfen wurde ist ziemlich nah an dem was man sich so vorstellen kann. Atomkriege und eine Grippeepidemie, die die Menschheit auszulöschen droht, ist etwas, was uns durchaus blühen könnte. Auch die Hintergrundgeschichte fand ich spannend entworfen, die für eine Fortsetzung genügend Stoff bieten würde. Sollte es diese Fortsetzung geben, würde ich sie sicher lesen. Von mir eine volle Leseempfehlung für Freunde von apokalyptischen Dystopien.
Über dieses Buch bin ich zufällig gestolpert und da ich Dystopien mag, entschied ich mich zum Kauf. Falsche Entscheidung. In dieser Geschichte passiert zu 80% der Zeit nichts. Wir lernen die Protagonistin kennen, erfahren eine Menge über ihre Jagdkenntnisse und wie tough sie werden musste, um in der Zeit nach der Katastrophe überleben zu können. Wir begegnen dem Rest ihrer Familie und irgendwann kommt der Fremde in ihre Mitte, der offensichtlich verfolgt wird. Hier hätte die Story gut werden können, doch wieder stockt der Spannungsbogen. Nun laufen drei Protagonisten einem Antagonisten hinterher, es kommt zu einer kurzen, seltsamen Begegnung, die mehr über die Hintergründe der Situation aufklärt, die Protagonisten schaffen es, zurückzukehren, es gibt aufklärende Gespräche und schließlich einen actionreichen Showdown. Die Idee für diese Dystopie mag gut sein, wenn auch nicht sehr originell, aber der Aufbau der Erzählung ist dem Autor nicht gelungen. Es fehlt an Spannung, es fehlt an Emotionen und es fehlt an echten Charakteren. Hier sind die Guten die Guten und die Bösen die Bösen, ihre Handlungen sind vorhersehbar, ihr Innenleben bleibt meist im Dunkeln und die weibliche Protagonistin ist nur ein entfernter Abklatsch von Katniss aus „Die Tribute von Panem“. Ich glaube, der Autor weiß nicht viel über das andere Geschlecht… Nicht empfehlenswert.
Description
Nach der Todesgrippe ist die Welt nicht mehr, wie wir sie kennen
Die Welt, wie Lynn sie kannte, existiert nicht mehr, seit ein Grippevirus einen Großteil der Menschheit auslöschte. Mit ihrer Familie kämpft sie im eisigen Yukon ums Überleben. Jahrelang haben sie keinen Kontakt zum Rest der Welt gehabt, bis plötzlich ein Fremder erscheint. Er wird verfolgt und bittet um Hilfe. Doch in einer Welt ohne Nahrung, ohne Regeln und ohne Moral könnte das Lynn und die anderen in Lebensgefahr bringen …
»Der postapokalyptische Thriller ist ungeheuer spannend geschrieben und zieht den Leser bis zur letzten Seite in seinen Bann.«
Ruhr Nachrichten
»Voller Action, Spannung und unvorhersehbaren Wendungen«
Publisher’s Weekly
»Erinnert an Cormac McCarthys ›Die Straße‹ und ›The Walking Dead‹. Eindrucksvoller Schreibstil.«
Kirkus Reviews
Book Information
Author Description
Der neunundzwanzigjährige amerikanische Schriftsteller und Redakteur Tyrell Johnson hat Literatur und Poesie an der University of California studiert. Mittlerweile lebt er mit seiner Familie in Kelowna, im Nordosten von Vancouver. "Wie Wölfe im Winter" ist sein Debüt.
Posts
Absolut unerwartet 🤯
Dieses Buch habe ich als Buddy Read mit einer meiner besten Freundinnen gelesen – und ich glaube, wir waren beide nicht darauf vorbereitet, was uns hier erwartet. Die Geschichte war für mich absolut unerwartet. Ich hatte eine gewisse Vorstellung, in welche Richtung es gehen könnte, aber was ich bekommen habe, war eine unglaublich heftige Story, die mich komplett gepackt hat. Ich bin wirklich durch die Seiten geflogen und konnte teilweise gar nicht mehr aufhören zu lesen. Der Schreibstil ist richtig gut und super flüssig, wodurch man extrem schnell in die Geschichte hineingezogen wird. Auch die Charaktere haben mir sehr gefallen. Sie waren greifbar, interessant und haben die Handlung stark getragen. Dazu kamen krasse Wendungen und unerwartete Plot Twists, die mich mehr als einmal überrascht haben. Ganz ehrlich: Dieses Buch hat mich wirklich beeindruckt. Spannend, intensiv und voller Überraschungen. Dieses Buch verdient definitiv viel mehr Aufmerksamkeit.

Unschlüssig
Also ich muss sagen, das Buch ist nicht schlecht. Mir fällts echt schwer, das zu bewerten. Deshalb gutes Mittelfeld. Ich fand die erste Hälfte etwas langatmig. Gegen Ende wars dann richtig gut. Mich hat es total an Corona erinnert...und an diese TV Serien mit irgendwelchen tödlichen Viren. Ich glaube, wer diese Thematik feiert, für den wärs ein 5 Sterne read. Meins wars einfach nicht so. Ich wollts nur mal ausprobieren und bin jetzt auf jeden Fall schlauer 😊
Der Schreibstil war recht angenehm, die Kapitel relativ kurz. Anfangs tat ich mich etwas schwer in die Geschichte einzutauchen. In der zweiten Hälfte wurde es spannend und ich konnte es in einem Zug verschlingen. Durchaus interessante Story für ein kurzweiliges Lesevergnügen. Gut für zwischendurch - einfach mal was anderes.
Darüber Gedanken gemacht Als Lynn mit ihrer Familie flüchten musste war sie gerade einmal 16 und noch nicht wirklich bereit für das Ende der Welt. Ihr Vater starb an der Grippe und dies lässt sie nicht los. Mittlerweile sind einige Jahre vergangen, Lynn ist 23, doch im Grunde noch immer ein Teenager. Sie sehnt sich nach einem Jungen, denn sie küssen kann, doch die Auswahl ist beschränkt und neben Ramsey, der als einziger nicht mit ihr Verwandt ist, bleibt ihr auch noch Conrad, ein fetter Widerling, der in ihrer Nähe wohnt. Für mich waren diese Szenen und Gedanken von Lynn doch sehr oberflächlich, schliesslich war die Welt dahin und ihre scheinbar grösste Sorge war, die Auswahl der Männer. Doch zum Glück ändert sich dieser Erzählstrang, als sie Jax, einen Fremden, über dem Weg läuft. Sie führt ihn leichtsinnig in ihr Lager, dort reagieren die anderen natürlich nicht mit Freudensprüngen auf ihn und er muss zuerst ihr Vertrauen gewinnen. „Mom, tu das Gewehr weg.“ Sie bewegte sich keinen Millimeter, ihr Blick blieb fest auf ihn gerichtet, und ich sah, dass sie den Finger am Abzug hatte. Ein paar Tage später begegnen ihnen die nächsten Fremder, vermeintliche Händler, doch als Sie Jax erkennen bricht ein Kampf aus mit dem Lynn nicht gerechnet hätte. Wer ist Jax? Warum kann er so kämpfen und wieso sind diese Männer hinter ihm her? Jax beschliesst dem einen der Männer, der entkommen konnte zu folgen, Lynns Onkel Jeryl schliesst sich ihm an. Und ohne es zu wissen, werden sie ebenfalls von Lynn verfolgt, doch damit begibt sie sich in Lebensgefahr, denn als sie das nächste Mal auf Menschen treffen, wird sie gefangenen genommen. Das Letzte, was ich sah, als ich aufblickte, war ein Gewehrkolben. Gefiel mir sehr Ich mochte die Atmosphäre in diesem Buch sehr, ich fühlte mich sofort ins kalte Alaska hinein versetzt und fand die Erzähl-Stimme von Lynn sehr angenehm. Im Allgemeinen war die Geschichte sehr packend, da es rasant vorwärts ging und so gut wie gar nie langweilig wurde. Man erfuhr nach jedem Kapitel mehr aus Lynns Vergangenheit und mehr über das Grippevirus. Wenn das Leben in Alaska ein Trau, war, dann war das Leben in Chicago ein Traum in einem Traum. Gefiel mir nicht Das Ende war mir etwas zu sehr gewollt. Es verlief einfach zu perfekt und ausserdem war es ein offenes Ende. Es scheint fast so, als hätte sich der Autor bewusst Spielraum für einen zweiten Teil gelassen und nun bin ich sehr gespannt, ob da wohl noch etwas kommt? Schreibstil & Cover Der Schreibstil wahr sehr angenehm und packend, an manchen Stellen war die Geschichte etwas zu vorhersehbar aber dies störte nicht gross. Das Cover ist einfach nur wunderschön und vermittelt unglaublich gut die Stimmung des ganzen Buches. „Glückt es dir nicht, mich gleich zu fangen, bleib guten Muts. Fehl ich dir an einem Orte, such an einem anderen. Irgendwo halte ich, warte auf dich.“ – Walt Whitman Fazit Eine tolle Geschichte mit ein paar kleinen Schwächen, jedoch grossartig für ein Debüt Roman! Ich hoffe sehr, dass der Autor noch einen zweiten Band schreibt, denn für mich ist die Geschichte so nicht beendet. Bewertung Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5) Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5) Botschaft ♥♥♥♥ (4/5) Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)
Das Buch hat mich sehr mitgerissen. Es gab sowohl schöne Momente, als auch einige sehr traurige. Der Autor schafft es, sehr emotional und atmosphärisch zu schreiben. Dabei bleibt die Geschichte realistisch und gut nachvollziehbar. Die Charaktere fand ich sehr gut beschrieben. Lynn wirkte in ihrer Denkweise sehr viel jünger auf mich und auch ihre Handlungen entsprachen nicht wirklich ihren Alter und doch denke ich, dass es verständliche Gründe dafür gibt. Sie entwickelt sich im Laufe des Buches zu einem sehr starken Charakter. Jax hingegen ist ein sehr mysteriöser Charakter. Der Autor schafft es, durch Jax’ Vorgeschichte sehr viel Spannung in die Geschichte zu bringen. Ständig beschäftigte mich die Frage, ob er nun gut oder böse sei und was wirklich seine Absichten sind. Die Rückblicke fand ich sehr gut gelungen. Mir gefiel, dass sie immer zu Lynns gegenwärtiger Situation passten und ihr in manchen Situationen sogar halfen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und brachte mich selbst zum Nachdenken, was ich in so einer postapokalyptischen Welt machen würde. Ich hoffe definitiv, dass noch eine Fortsetzung folgt, da ich gerne wissen würde, wie die Geschichte weitergeht.
Das zweite Buch, das ich abgebrochen habe.
CN: S*xsu*ller M*ssbra*ch Wichtig: Diesen Beitrag schreibe ich ca. 3 Monate nach Abbruch des Buches; aus meiner Sicht und nach meiner persönlichen(!) Empfindung. Jeder kann und darf das Buch natürlich gut finden und ich rate dazu, nach weiteren Rezensionen zu suchen, falls sich jemand für dieses Buch interessiert. 🙂 Ich gebe Büchern grundsätzlich immer eine Chance, auch wenn sie mir anfangs nicht so sehr zusagen. Curse habe ich nun aber doch abgebrochen, nachdem ich echt lange überlegt hab, mich doch noch durchzuquälen. Knapp die Hälfte habe ich geschafft, danach habe ich den Rest eher überflogen, was meine schlechte Meinung nur noch mehr gefestigt hat. Aber von vorne: Das Buch startete ganz gut. Dystopische Atmosphäre, nachvollziehbare Geschehnisse, einige Geheimnisse und eine sehr gut überschaubare Anzahl von Charakteren. Also: Gute Grundlage! Danach wurde es aber leider immer schlechter: - Die Protagonistin ist so dermaßen überheblich und unsympathisch, dass ich dauerhaft genervt von ihr war. Sie hält sich für unbesiegbar und für den absoluten Alleskönner. - Auch erzählt diese Protagonistin in einem Kapitel, dass sie einen (jüngeren) Typen angemacht und angefasst hat, was er wohl nicht wollte. Sie zeigt bei der Erzählung wirklich keine Reue oder gibt zu, dass ihr Handeln falsch war. Es wirkt, als suche sie die Schuld sogar bei ihm. Interessanterweise passiert ihr am Anfang des Buches etwas ähnliches, was sie dann zwar nicht dramatisiert, aber (nicht wortwörtlich!) als ekelhaft und falsch darstellt. Hallo Doppelmoral! Leider habe ich auch nirgends einen Wendepunkt finden können, an dem sie ihr Verhalten (dem jüngeren Mann gegenüber) doch noch hinterfragt und als falsch betitelt. - Natürlich gibts auch hier wieder einen wannabe geheimnisvollen Mann, der als super krasser Überflieger dargestellt wird. 🙄 Das Ende war für mich persönlich eher enttäuschend und ich bin froh, nicht mehr wirklich weitergelesen zu haben. Die zwei Sterne gibt’s von mir für das wirklich gelungene dystopische Setting.
Boar sorry aber das Buch war sowas von schlecht..... es fing gut an und dann kam der Typ wo sich ja alles ändert..... sovieles Klischees und Doofheit wie in diesen Buch habe ich noch nie erlebt. Es war wie ein schlechtes Jungenbuch mit einen Pubertärendes Mädchen die erst als Klug und kaum war ja der tolle Typ da dumm wie Brot wurde. Also ich bin ja kein Amerikaner aber so überextrem wie der Autor das Dargestellt hat da denkt man sich sein Teil. Genauso der Titel und deutsche Untertitel, was für eine verarsche, sorry. Ich würde gerne weiters drauf eingehen aber dann würde ich spoilern ohne Ende und nur wütend werden dass ich dafür Geld Bezahlt habe
Die uns bekannte Welt existiert nicht mehr. Nach jahrelangen Kriegen hat ein Grippevirus die Menschheit fast vollstndig ausgelscht. Vereinzelt haben einige Menschen dem Virus getrotzt. So auch Lynn und ihre Familie, die sich hoch oben im eisigen Yukon eine bescheidene und einfache Existenz aufgebaut haben. Seit Jahren haben sie keine anderen Menschen mehr gesehen, bis pltzlich Jax auftaucht und damit Ereignisse auslst, mit denen niemand gerechnet hat Wie Wlfe im Winter wird uns aus der Perspektive von Lynn erzhlt. Wir begleiten Lynn anfangs bei Dingen, die inzwischen alltglich fr sie geworden sind. So muss Lynn zum Beispiel fr Nahrungsvorrte sorgen und geht dafr regelmig auf die Jagd. Man bekommt einen sehr detaillierten Einblick in die Situation der Familie und wie die Dinge nun gehandhabt werden. Das Leben ist sehr einfach geworden und man kmmert sich vorrangig um die wichtigsten Bedrfnisse wie Essen und Klteschutz. Die Familie hat bereits einen herben Verlust hinter sich, denn der Vater von Lynn ist der Grippe zum Opfer gefallen. Jedoch ist der Vater das ganze Buch ber prsent, denn Lynn erinnert sich in vielen Rckblicken an ihn. Durch die Rckblicke erfahren wir auch mehr ber die Anfnge der Kriege und den Ausbruch der Grippe. Wie Wlfe im Winter erzhlt zwar auch ansatzweise von den wissenschaftlichen Hintergrnden der Pandemie, jedoch liegt das Hauptaugenmerk der Geschichte eindeutig auf dem menschlichen Miteinander. Die Beziehung von Lynn zu ihrem Vater wird sehr detailreich geschildert und auch die Spannungen zwischen den verschiedenen Lagern wird deutlich gemacht. Das Ende der Geschichte ist sehr offengehalten, so dass hier viel Spielraum fr weitere Ideen bleibt. Ich persnlich habe lieber ein genaueres Ende, das ich auch wirklich greifen kann. Insgesamt ist der Roman sehr ruhig, jedoch durchaus atmosphrisch. Wer allerdings einen actiongeladenen Endzeitroman erhofft, der sollte sich anderweitig umschauen.
Leider fehlt es dieser Dystopie an allen Ecken und Enden an Spannung, Pfiff und Überraschungen. Wir folgen Lynn und ihrer Familie in einer eisigen Gegend inkl. bösem Nachbarn, als plötzlich ein geheimnisvoller Fremder auftaucht, in den sie sich - oh Wunder - letztendlich natürlich verliebt, unter anderem wohl auch aus Mangel an mehr Auswahl... Die kaum vorhandene Spannung "gipfelt" in einem Showdown, der außer ein oder zwei ekliger Szenen auch nicht viel zu bieten hatte.
Eine Dystopie mit tollen Setting. Eindrucksvoll und unterhaltsam erzählt. Wer Dystopien mag liegt mit den Wölfen im Winter goldrichtig! (Achtung, keine Lovestory erwarten.) *** Der Krieg hat die Erde zerfressen. Lynn lebt mit dem was von ihrer Familie noch übrig ist abgeschottet im Yukon. Als ein Fremder auftaucht möchte Lynn so viel wie möglich von ihm erfahren. Was gibt es noch in der Welt da draußen? Wie viel ist noch übrig von der Menschheit? Und vor allem: Was ist überhaupt genau passiert das zu dieser Apokalypse geführt hat? Als Lynn ihren selbstgebauten Hütten den Rücken kehrt stürzt sie sich in eine Welt auf die sie nicht vorbereitet ist. *** Die Inhaltsangabe des Buches hat mich sofort gepackt. Die Geschichte erinnerte mich ein bisschen an ‚Die fünfte Welle‘ ein Buch (Reihe) das ich verschlungen habe. In fast jedem Kapitel beginnt die Erzählung mit einer Rückblende. Vor dem Krieg. Zu Beginn des Krieges. Währenddessen. Langsam führt einen der Autor durch Lynns Leben bis in den Yukon. Das Erschreckende ist, es ist plausibel. Das kann passieren. Das wird passieren wenn wir (die Menschheit) so weiter machen wie bisher. Lynn muss jagen um Essen zu haben. Die Familie musste sich selbst Hütten bauen, um ein Dach über dem Kopf zu haben. Sie müssen sich gegen ein unerbittliche Natur behaupten. Als Jax auftaucht ist der Leser genauso interessiert wie Lynn etwas von der Welt ‚da draußen‘ zu erfahren. Wir wissen dass die Großstädte nahezu ausgerottet wurden. Wir wissen das es staatliche Organisationen gab die ‚nicht ganz koscher waren‘. Doch wie sieht es nach all den Jahren aus. Abgeschottet und ohne jegliche Verbindung zur Außenwelt lebten die fünf ihr Leben völlig autark. Auf jeder Seite habe ich die kalte Luft gespürt. Ich habe die Schneemassen vor mir gesehen durch die sie gewandert sind. Der Autor versteht es auf ruhige Art eine Spannung zu erzeugen. Der Showdown ist brutal und mitreißend. Auch wenn ich noch nichts dergleichen gelesen habe, kann ich mir vorstellen dass es eine Fortsetzung geben könnte. Dystonien sind oft interessant. Einfach weil sie einen überlegen lassen wie man wohl selbst in der ‚Apokalypse‘ klar kommen würde. Soweit ich das einschätzen kann steht uns das noch nicht direkt bevor, aber wir laufen ohne Frage auf eine ‚andere Welt‘ zu – eine in der wir entweder der Natur vollkommen den Gar ausmachen (am Ende werden wir dafür die Rechnung bekommen) oder eine in der die Natur sich wieder zurück holt was ihr gehört (Selbstausrottung quasi).
Lynn lebt mit ihrer Familie in Yukon, nachdem erst ein Krieg und dann eine Grippeepidemie die Welt verwüstet hat. Zusammen mit dem Bruder, der Mutter, dem Onkel und dessen Ziehsohn gibt es nicht mehr viel Abwechslung im Leben. Der Tag besteht aus Jagd, Tiere versorgen und sich auf dem Winter vorbereiten. Eines Tages taucht ein Fremder auf und bringt Unruhe in das eingespielte Team. Irgendetwas an Jax ist seltsam, er ist alleine mit einem Hund unterwegs und scheint in manchen Dingen etwas unerfahren. Allerdings scheint er körperlich sehr viel besser auf die veränderte Umwelt eingestellt zu sein und auch seine Wunden heilen schneller als erwartet. Als dann Händler auftauchen ist es vorbei mit der Ruhe, die Vergangenheit von Jax und auch von Lynns Familie holt sie alle ein. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen, das Kopfkino lief von Anfang an. Die Mitglieder der kleinen Gruppe sind sehr unterschiedlich und sehr detailreich gestaltet. Jax wirkt am Anfang komplett undurchschaubar, aber im Laufe des Buches, als seine Geheimnisse gelüftet werden gewinnt auch seine Figur an Tiefe. Die Rückblenden in die Vergangenheit von Lynn haben mich zwischendrin immer mal wieder genervt, wollte ich doch eigentlich wissen wie es denn nun weitergeht. Im Nachhinein sind diese Rückblenden aber absolut nötig, um das Geschehen zu vervollständigen. Das Szenario, das hier für unsere Zukunft entworfen wurde ist ziemlich nah an dem was man sich so vorstellen kann. Atomkriege und eine Grippeepidemie, die die Menschheit auszulöschen droht, ist etwas, was uns durchaus blühen könnte. Auch die Hintergrundgeschichte fand ich spannend entworfen, die für eine Fortsetzung genügend Stoff bieten würde. Sollte es diese Fortsetzung geben, würde ich sie sicher lesen. Von mir eine volle Leseempfehlung für Freunde von apokalyptischen Dystopien.
Über dieses Buch bin ich zufällig gestolpert und da ich Dystopien mag, entschied ich mich zum Kauf. Falsche Entscheidung. In dieser Geschichte passiert zu 80% der Zeit nichts. Wir lernen die Protagonistin kennen, erfahren eine Menge über ihre Jagdkenntnisse und wie tough sie werden musste, um in der Zeit nach der Katastrophe überleben zu können. Wir begegnen dem Rest ihrer Familie und irgendwann kommt der Fremde in ihre Mitte, der offensichtlich verfolgt wird. Hier hätte die Story gut werden können, doch wieder stockt der Spannungsbogen. Nun laufen drei Protagonisten einem Antagonisten hinterher, es kommt zu einer kurzen, seltsamen Begegnung, die mehr über die Hintergründe der Situation aufklärt, die Protagonisten schaffen es, zurückzukehren, es gibt aufklärende Gespräche und schließlich einen actionreichen Showdown. Die Idee für diese Dystopie mag gut sein, wenn auch nicht sehr originell, aber der Aufbau der Erzählung ist dem Autor nicht gelungen. Es fehlt an Spannung, es fehlt an Emotionen und es fehlt an echten Charakteren. Hier sind die Guten die Guten und die Bösen die Bösen, ihre Handlungen sind vorhersehbar, ihr Innenleben bleibt meist im Dunkeln und die weibliche Protagonistin ist nur ein entfernter Abklatsch von Katniss aus „Die Tribute von Panem“. Ich glaube, der Autor weiß nicht viel über das andere Geschlecht… Nicht empfehlenswert.




















