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Description
Als die US-Großbank Lehman Brothers im September 2008 zusammenbrach, war dies der Tiefpunkt der Banken- und Finanzkrise. Und obwohl der totale Kollaps der Weltwirtschaft damals verhindert wurde, ist die Finanzkrise noch lange nicht Geschichte, wie der britische Historiker Adam Tooze zeigt. Er schildert, wie es zu dieser Krise der Finanzmärkte kam und welche dramatischen Folgen sie bis heute hat. Denn nicht nur ist durch die Finanzkrise die Stabilität Europas ins Wanken geraten, sie hat auch das Vertrauen in die Kraft der globalen Wirtschaftsordnung erschüttert – und so zum Aufstieg der Populisten beigetragen.
Book Information
Author Description
Adam Tooze, geboren 1967, ist Professor für Zeitgeschichte und Direktor des European Institute an der Columbia University in New York. Nach einem Studium der Volkswirtschaftslehre in Cambridge und an der Freien Universität Berlin sowie einer Promotion in Wirtschaftsgeschichte an der London School of Economics lehrte Tooze viele Jahre in Cambridge und Yale. Er ist Autor zahlreicher Studien zur (Wirtschafts-)Geschichte, seine Arbeiten sind vielfach preisgekrönt. Bei Siedler erschien von ihm „Die Ökonomie der Zerstörung“ (2007) sowie zuletzt "Sintflut" (2015).
Posts
700 Seiten Finanzgeschichte klingt öde aber ist trotzdem spannend und wichtig
Das Buch ist sehr stark die Weltgeschichte zwischen 2005 und 2015 auf einer Ebene zu erzählen, die viel zu vielen Menschen völlig fern liegt, aber arguably auf die Welt an sich und jeden einzelnen einen riesigen Einfluss hat. Finanz-, Fiscal- und Geldpolitik sind in anbetracht ihres Einflusses erschreckend entpolitisiert und technokratisiert. Das muss sich ändern und das Buch liefert einen wichtigen Beitrag. Ich muss aber warnen: es ist nicht super Einsteiger*innen freundlich. Gerade am Anfang muss mensch doch oft extra Nachlesen und denken um die Zusammenhänge zu verstehen, die beschrieben werden. Aber es lohnt sich.
Starkes Stück zu Finanzkrise 2008, folgender Eurokrise, Verwickung beider, und staatlicher Krisenbewältigung. Schwächelt in der Ranführung ans Thema. Letztes Kapitel wirkt wie Fiebertraum von aneinander getackerten Substack-Stücken (insbesondere Trump und China Subkapitel). Davon abgesehen, lesenswerte Lektüre.
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Als die US-Großbank Lehman Brothers im September 2008 zusammenbrach, war dies der Tiefpunkt der Banken- und Finanzkrise. Und obwohl der totale Kollaps der Weltwirtschaft damals verhindert wurde, ist die Finanzkrise noch lange nicht Geschichte, wie der britische Historiker Adam Tooze zeigt. Er schildert, wie es zu dieser Krise der Finanzmärkte kam und welche dramatischen Folgen sie bis heute hat. Denn nicht nur ist durch die Finanzkrise die Stabilität Europas ins Wanken geraten, sie hat auch das Vertrauen in die Kraft der globalen Wirtschaftsordnung erschüttert – und so zum Aufstieg der Populisten beigetragen.
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Adam Tooze, geboren 1967, ist Professor für Zeitgeschichte und Direktor des European Institute an der Columbia University in New York. Nach einem Studium der Volkswirtschaftslehre in Cambridge und an der Freien Universität Berlin sowie einer Promotion in Wirtschaftsgeschichte an der London School of Economics lehrte Tooze viele Jahre in Cambridge und Yale. Er ist Autor zahlreicher Studien zur (Wirtschafts-)Geschichte, seine Arbeiten sind vielfach preisgekrönt. Bei Siedler erschien von ihm „Die Ökonomie der Zerstörung“ (2007) sowie zuletzt "Sintflut" (2015).
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700 Seiten Finanzgeschichte klingt öde aber ist trotzdem spannend und wichtig
Das Buch ist sehr stark die Weltgeschichte zwischen 2005 und 2015 auf einer Ebene zu erzählen, die viel zu vielen Menschen völlig fern liegt, aber arguably auf die Welt an sich und jeden einzelnen einen riesigen Einfluss hat. Finanz-, Fiscal- und Geldpolitik sind in anbetracht ihres Einflusses erschreckend entpolitisiert und technokratisiert. Das muss sich ändern und das Buch liefert einen wichtigen Beitrag. Ich muss aber warnen: es ist nicht super Einsteiger*innen freundlich. Gerade am Anfang muss mensch doch oft extra Nachlesen und denken um die Zusammenhänge zu verstehen, die beschrieben werden. Aber es lohnt sich.
Starkes Stück zu Finanzkrise 2008, folgender Eurokrise, Verwickung beider, und staatlicher Krisenbewältigung. Schwächelt in der Ranführung ans Thema. Letztes Kapitel wirkt wie Fiebertraum von aneinander getackerten Substack-Stücken (insbesondere Trump und China Subkapitel). Davon abgesehen, lesenswerte Lektüre.





