Commissario Tasso treibt den Winter aus

Commissario Tasso treibt den Winter aus

Paperback
3.49

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Description

Klappernde Schnappviecher, köstlicher Traminer und eine Leiche beim Faschingsumzug

Februar 1963: Etwas widerwillig besucht Aurelio Tasso den Egetmann-Umzug in Tramin, bei dem traditionell der Winter ausgetrieben wird. Vor allem die hölzernen Schnappviecher flößen Tasso Respekt ein. Dann wird mitten in der Menge ein junger Mann umgebracht. Niemand will etwas gesehen haben. Die Möglichkeit, es könne ein Unglück gewesen sein, ist schnell vom Tisch, Beschuldigungen werden ausgesprochen. Sogar ein Schnappviech wird verdächtigt. Mit Hilfe von Mara Oberhöller versucht Tasso tapfer, die vielen verschiedenen Fäden zu entwirren, aber er muss erst einige Knoten lösen, bevor er den Mörder findet.

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Cosy Mystery
Format
Paperback
Pages
320
Price
15.50 €

Author Description

Gianna Milani ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die sich seit vielen Jahren für Südtirol und seine wechselvolle Geschichte interessiert. Dabei haben es ihr besonders die sagenhaften Dolomiten angetan. Ein Haus in Norditalien wäre ihr Traum, bis dahin schreibt sie Bücher über ihre Lieblingsregionen.

Posts

4
All
4

Leichte, lockere Ermittlektüre

Mich erinnert das Buch sehr stark an Donna Leon und ihren Commissaro Brunetti in Venedig. Auch die anderen Personen lassen sich leicht, für mich, den weiteren Figuren der Romane zu sortieren. Die Idee, wie häufig, daher nicht so neu. Keine sehr anspruchsvolle Lektüre, wenig reisserisch oder dramatisch. Leichte Unterhaltung, die den Fokus komplett auf die Arbeit der Ermittlung legt. Gut zu lesen.

3.5

Ein guter Cosy-Krimi!

Der Erzählstil ist schön und zieht einen gleich in die Geschichte. Wegen des langen Personenverzeichnisses am Anfang des Buches war ich erst etwas verunsichert, aber ich finde man weiß doch recht schnell wer wer ist. Also da muss man sich wirklich keine Sorgen machen. Und auch wenn ich die vorherigen Bände nicht gelesen habe kam ich schnell in die Geschichte rein. In der ersten Hälfte der Geschichte, dauert es etwas bis die Geschichte so wirklich Fahrt auf nimmt, erst im zweiten Abschnitt kommt das Ermitteln so richtig ins Rollen & es wird spannend. Schade fand ich, dass Commissario Tasso in diesem Buch eher wenig ermittelt & mehr in seiner eigenen Sache beschäftigt ist. Dafür bekamen wir mehr von Mara mit und sie wurde recht schnell mein Lieblingscharakter. Die Auflösung überraschte mich nicht so wirklich, da man während dem Verlauf der Geschichte immer mal wieder Einblicke bekommt die die Ermittler nicht sehen. Dennoch ist es für mich ein unterhaltender Krimi mit einer Fülle an Charakteren. Durch den leichten und flüssigen Schreibstil lässt es sich schnell lesen. Besonders gefiel mir auch das immer wieder eingebaute Hintergrundwissen zu der Geschichte von Südtirol. Auch das Setting in den 60er Jahren gibt dem ganzen etwas ganz eigenes.

3

Ein solider historischer Krimi

Dieser historische Krimi der 1963 spielt beinhaltet 22 Kapitel. Zu Beginn des Buches gibt es eine Liste der Protagonisten. Darüber war ich froh denn es sind nicht wenige - im Gegenteil. Die Handlung wird aus den verschiedenen Sichtweisen der Protagonisten erzählt. Der leichte Schreibstil ist so bildhaft dass diese Story wir ein Film vor mir ablief. Ich war sogleich mittendrin in diesem Krimi der mich mehr und mehr fesselte. Da die Story sich in Südtirol, Tramin und Umgebung, abspielt enthält sie viel Lokalkolorit. Die Protagonisten passen hervorragend in diesen Krimi hinein und sind zudem authentisch dargestellt. Die Autorin hat das Flair der 60er Jahre sehr gut eingefangen und so wurde dieser Krimi für mich persönlich nostalgisch zu lesen. Die Story ist meiner Meinung nach eher ruhig da die Befragungen und Ermittlungen im Vordergrund stehen und da stößt Commissario Aurelio Tasso bei der Dorfgemeinschaft auf eine Mauer des Schweigens. Auf Action trifft der Leser hier nicht. Nach der Hälfte des Buches zog sich die Story für mich persönlich an einigen Stellen und Szenen hin dazu blieb die Spannung meiner Meinung nach auf einer gewissen Höhe stehen. Das Ende war für mich absehbar. Bis zur Hälfte des Buches war die Story meiner Ansicht nach spannend zu lesen und ich war recht angetan. Danach konnte mich der Krimi nicht mehr richtig überzeugen. Dies ist der dritte Band einer bisher dreiteiligen Reihe. Er ist in sich abgeschlossen. Der Leser braucht nicht unbedingt die Vorgängerbücher zu kennen auch ich kenne sie nicht und bin trotzdem gut in diesen Krimi hinein gekommen. Es gibt auch immer mal wieder Rückblenden. Dieser Krimi konnte meine Erwartungen leider nicht richtig erfüllen und vergebe daher drei Sterne.

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