Cold Cases

Cold Cases

Hardback
4.016

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Helmut Eigner ist Pionier auf dem Gebiet der sogenannten Altfälle, die manchmal über Jahrzehnte nicht gelöst werden konnten. Ihn zeichnet eine hohe Aufklärungsquote aus, seine Expertise und seine Erfahrung werden in Polizeikreisen hochgeschätzt. In diesem Buch erzählt von seinen außergewöhnlichsten Cold Cases aus 30 Jahren. Auf höchst unterhaltsame, äußerst packende Weise schildert er, wie sich Gesellschaft und Kriminaltechnik über die Jahre verändert haben, an welche Grenzen er bei seiner Arbeit gelangt und warum er als Mordermittler das Leid der Opfer nicht in Vergessenheit geraten lassen will. Ein Höhepunkt des True Crime-Genres, nicht nur für Krimi-Fans, präsentiert von einer beeindruckenden Ermittlerpersönlichkeit.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Hardback
Pages
272
Price
26.80 €

Author Description

Helmut Eigner, geboren 1963, beginnt seine Laufbahn im gehobenen Polizeidienst beim damaligen Kommissariat 111 in München, heute K 11, zuständig für Mord- und Totschlagsdelikte. Er ist dort tätig bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2025, u.a. als Leiter einer Mordkommission. Seine intensive Beschäftigung mit Altfällen und eine hohe Aufklärungsquote brachten ihm den Beinamen „Mister Cold Case“ ein.

Posts

9
All
4

👮🏼‍♂️🩸🫆⛓️🔪⚰️

•Rezensionsexemplar• Als großer True-Crime-Fan greife ich immer gern zu Büchern, die sich mit echten Kriminalfällen beschäftigen. Auch *Cold Cases *klang für mich daher sofort interessant. & insgesamt kann ich sagen: Es war auf jeden Fall eine spannende & sehr interessante Lektüre. Die verschiedenen Fallbeispiele haben mir besonders gut gefallen. Sie sind anschaulich erzählt & geben einen guten Einblick in die Arbeit der Ermittler. Gerade die Aufbereitung der Fälle fand ich gelungen, man bekommt ein Gefühl dafür, wie komplex & langwierig Ermittlungen sein können. Dabei wird auch deutlich, wie viel Geduld, Analyse & Engagement hinter der Aufklärung solcher Fälle steckt. Ich finde es wirklich bewundernswert, dass Menschen diesen Beruf ausüben & bin ehrlich froh, dass es sie gibt. Da ich mich allerdings schon länger intensiv mit True Crime beschäftige, waren viele Informationen & Details für mich nicht komplett neu. Deshalb war ich stellenweise ein kleines bisschen enttäuscht, weil ich mir noch mehr unbekannte Hintergründe oder überraschende Details gewünscht hätte. Auch ein wenig mehr Spannung hätte dem Buch meiner Meinung nach gutgetan. Trotzdem: Insgesamt ist es ein sehr aufklärendes Buch & eine tolle Lektüre für zwischendurch. Wer sich für echte Kriminalfälle interessiert oder einen Einstieg in das Thema sucht, wird hier definitiv fündig. Ich würde auch jederzeit wieder zu ähnlichen Büchern greifen.

👮🏼‍♂️🩸🫆⛓️🔪⚰️
4

Columbo der deutschen Mordkommission Ich durfte "Cold Cases" als Rezensionsexemplar lesen, erstmal vielen lieben Dank dafür. Wer blutige Morde und Nervenkitzel erwartet wird hier definitiv enttäuscht. Helmut Eigner hat einen enormen Erfahrungsschatz in Sachen Cold Cases, er war über 30 Jahre Ermittler bei der Mordkommission. Das Buch liest sich eher wie das persönliche Tagebuch von Helmut Eigner. Nichtsdestotrotz war es spannend und Interessant zu lesen wie nach so manchem Jahr ein Mordfall oder auch ein Kriminalfall mit Hilfe der heutigen Möglichkeiten aufgeklärt und gelöst werden kann. Der Schreibstiel ist authentisch und beim lesen merkt man es schreibt jemand mit Jahrelanger Erfahrung wie auch Leidenschaft für den Beruf. Helmut Eigner zitierte im Buch Columbo; den perfekten Mord gibt es nicht. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle die gerne ein informatives Cold Cases Buch lesen.

3

„Mord verjährt nicht“ - Mr. Columbo Minga Edition 🕵️‍♂️

Besten Dank an Hoffmann und Campe (Ganske Verlagsgruppe) und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses kostenlosen Rezensionsexemplars. Als ich sechs Jahre alt war, verschwand in unserer Gegend ein Mädchen, wenig älter als ich. Danach veränderte sich etwas. Ich erinnere mich an die bedrohliche Stimmung in der Luft, die mitschwingende Besorgnis in den Augen der Erwachsenen, die eindringlicheren Warnungen in ihre Worten und damit auch an mein irritiertes Sicherheitsgefühl. Das Mädchen wurde gefunden. Ermordet. Bis heute ist die Tat ungeklärt. Ich habe mich gefragt, ob daher mein Interesse an Cold Cases rührt und in dem Gedanken, dass, wenn man diese Fälle immer wieder ins Gedächtnis ruft, sie nicht in Vergessenheit geraten. Dass, wenn immer wieder ermittelt wird, den Opfern und ihren Angehörigen vielleicht doch noch eine gewisse Form der Gerechtigkeit widerfahren kann. Dieser Aspekt sprach mich an dem Buch „Cold Cases - Meine spannendsten Fälle als Mordermittler“ von Helmut Eigner besonders an. Eigners Idee den Fokus auf die Opfer zu legen, denen er in seinem Buch eine Stimme geben will. Der im Klappentext angepriesene „packende“ Schreibstil hat mich leider nicht ganz erreicht. Dennoch las sich das Buch angenehm und die Inhalte waren gut zugänglich. Nach einer kurzen Einordnung und Entwicklung der Cold Case-Ermittlungen in München (dieser Fakt geht meines Erachtens nach etwas unter!) und ihrer Geschichte bezogen auf den Polizisten Helmut Eigner, wird der erste Cold Case beschrieben. Zwischen den Kapitel finden sich weitere „Cold Case Facts“, die passend zu den Fällen vertiefende Informationen anbieten und die Ermittlungsarbeiten greifbarere machen. Durch die Ich-Perspektive wird der persönliche Aspekt verstärkt, was mitunter genauso gewollt sein kann. In meiner Wahrnehmung sind die Fallbeschreibungen anteilig oberflächlich, auch wenn sie im Verlauf etwas ausführlicher werden. Ich empfand das Buch mehr als persönlichen Rückblick Eigners auf seine Arbeit als Mordermittler mit Fokus auf die Cold-Cases. Dabei bringt der Autor seine Meinung zu den Themenbereichen wiederholt ein und setzt sich auch kritisch mit dem deutschen Justizsystem und der Gesetzgebung auseinander. Eine kritische Auseinandersetzung mit der vorangegangenen Polizeiarbeit hätte ich mir mitunter an der ein oder andere Stelle gewünscht, auch, um den Opfern auf dieser Ebene gerecht zu werden. Eben auch, weil er durch seine engagierte Ermittlungsarbeit Jahre später indirekt auf deren Versäumnisse hinweist, wie bspw. der neunte Cold Case zeigt. Das Buch hat darüber hinaus für mich eine Chance verpasst. Die überwiegende Zahl der beschriebenen Straftaten wurde von Männern verübt. In den meisten Fällen an Personen, die einer marginalisierten Gruppe angehören. Auch wenn die Täter, das generische Maskulinum ist mal sehr passend, nicht den Fokus bilden sollen, muss Eigner ihnen immer wieder Raum geben. Nachvollziehbar, da es ohne sie keine Tat und auch keine Opfer geben würde (wünschenswert, aber unrealistisch). Allerdings verpasst eben das Kapitel über die „Täter“ für mich deren klare Einordnung und das vor allem in Bezug auf die Opfer bzw. Opfergruppen. Überrascht war ich unter anderem, dass, obwohl unzählige Beispiele für Femizide aufgelistet werden, diese Begrifflichkeit nicht verwendet wird. Nichtsdestoweniger zeigt das Buch Eigners Einsatz für die Fälle des Mordkellers und seine langjährigen Erfahrungen mit diesen. Am Ende schließt er mit seiner Arbeit ab und für mich ist das Buch eben auch eher das: eine Verarbeitung seiner Jahre als Mordermittler mit einem besonderen Engagement für Cold Cases. Und unabhängig meiner Auseinandersetzung mit den Inhalten ist wohl dies der honorabelste Teil des Buchs.

„Mord verjährt nicht“ - Mr. Columbo Minga Edition 🕵️‍♂️
3

(Rezensionsexemplar)

„Cold Cases“ von Helmut Eigner liest sich eher wie das sehr persönliche Tagebuch eines pensionierten Kommissars. Die geschilderten Altfälle sind interessant und informativ. Besonders spannend ist der Blick hinter die Kulissen: Wie sich Kriminaltechnik und Ermittlungsarbeit über Jahrzehnte verändert haben, welche Hürden es gab und wie viel Geduld solche Fälle verlangen. Das wirkt authentisch und ungeschönt. Man merkt, dass hier jemand mit echter Erfahrung spricht. Was man allerdings nicht erwarten sollte, ist Nervenkitzel. Die Fälle werden sachlich erzählt, eher reflektierend als dramatisch. Wer Hochspannung sucht, wird sie hier kaum finden. Dafür bekommt man einen unterhaltsamen, kurzweiligen Einblick in den Arbeitsalltag eines Ermittlers – ruhig, souverän und manchmal fast schon nostalgisch. Unterm Strich: Kein Pageturner, aber ein solides, informatives True-Crime-Buch mit persönlicher Note. Für Leser, die mehr an Hintergründen als an Gänsehaut interessiert sind, definitiv einen Blick wert.

(Rezensionsexemplar)
5

Ein sehr informatives und spannendes Buch, das ich jedem true crime Fan nur ans Herz legen kann. Hier bekommt man Einblicke in die Ermittlungen und ebenso kann man spannenden Fällen lauschen. Aber genauso gut kann man sich auch in die Personen einfühlen. Schockierend, spannend und sehr interessant. Inhaltsangabe (Quelle Amazon) Helmut Eigner ist Pionier auf dem Gebiet der sogenannten Altfälle, die manchmal über Jahrzehnte nicht gelöst werden konnten. Ihn zeichnet eine hohe Aufklärungsquote aus, seine Expertise und seine Erfahrung werden in Polizeikreisen hochgeschätzt. In diesem Buch erzählt von seinen außergewöhnlichsten Cold Cases aus 30 Jahren. Auf höchst unterhaltsame, äußerst packende Weise schildert er, wie sich Gesellschaft und Kriminaltechnik über die Jahre verändert haben, an welche Grenzen er bei seiner Arbeit gelangt und warum er als Mordermittler das Leid der Opfer nicht in Vergessenheit geraten lassen will. Ein Höhepunkt des True Crime-Genres, nicht nur für Krimi-Fans, präsentiert von einer beeindruckenden Ermittlerpersönlichkeit.

5

Eines der besten True-Crime-Bücher, die ich gelesen habe!

Inhalt: Dieses Buch zeigt von Helmut Eigners eigenen Erfahrungen bei Ermittlungen von Cold-Case-Fällen. Manchmal blieben seine Fälle Jahrzehntelang ungeklärt, bis sich ein neuer Hinweis auf den Täter ergibt. In den letzten 30 Jahren hat der Autor mehrere dieser Fälle gelöst und seine Aufklärungsrate ist erstaunlich hoch. Wir erfahren hier, wie sich die Gesellschaft und auch die Kriminaltechnik im Laufe der Zeit verändert haben und warum diese Veränderungen zu neuen Lösungsansätzen führen. Allerdings erfahren wir auch, warum manche Fälle auch nach Jahren ungeklärt bleiben sollen. Meinung: Das Cover finde ich schon sehr interessant und auch der Klappentext hat mich sofort beeindruckt. Schon ab der ersten Seite an war ich an das Buch gefesselt. Der fesselnde Schreibstil des Autors war wunderbar zu lesen. Bei manchen Büchern aus dem True-Crime-Bereich hat man teilweise echt trockene Erklärungen, was in diesem Buch gar nicht der Fall war. Insgesamt lernen wir hier elf Fälle kennen, die sich genauso zugetragen haben. Besonders interessant fand ich die Cold Case Facts nach jedem Kapitel. Für mich war es eines der besten Bücher, die ich in diesem Bereich gelesen habe.

Eines der besten True-Crime-Bücher, die ich gelesen habe!
4.5

Rezensionsexemplar über NetGalley, vielen Dank. Es ist spannend aus der Sicht eines Ermittlers über Cold Case Fälle zu lesen. Insgesamt schildert Helmut Eigner 11 Fälle. Ich finde die Abwechslung zwischen Fall und Cold Case Facts sehr gut. Man bekommt einen guten Eindruck über die Polizei-Arbeit in solchen Fällen. Auch Vergleiche zu früher und heute, was mittlerweile alles möglich ist, einfach faszinierend. Ich finde es toll das auch alte Fälle nochmal die Chance bekommen auf Aufklärung. Auch wenn leider nicht alles so ausgeht, wie man es sich wünschen würde.

5

Nach § 78 Abs. 2 des Strafgesetzbuchs verjährt Mord nicht. Wenn Fälle nicht aufgeklärt und zu den Akten gelegt werden, kommt das im Grunde trotzdem einer Verjährung gleich. Wenn ich an Cold Cases denke, denke ich automatisch an Rebecca Reusch genauso wie an die Serie Cold Case, die für mich absolutes Pflichtprogramm war und genau diese Ermittlungsarbeit verfilmt hat, die mich seit jeher fasziniert. Ich habe mich wahnsinnig auf dieses Buch gefreut und ich wurde absolut nicht enttäuscht. Der Autor schildert zu Beginn des Buches seine Beweggründe, wie er vom Streifendienst zum Mordermittler wurde und schließlich zur Arbeit an Cold Cases kam. Außerdem nennt er viele Details zu seiner Ermittlungsarbeit und auch zu generellen Fällen. Im Verlauf des Buches schildert er elf Fälle, die er in seiner Laufbahn bearbeitet hat, was absolut interessant dargestellt ist. Besonders spannend fand ich, wie sich diese Aufklärungsarbeit überhaupt abspielt. Im Anschluss an jeden Fall thematisiert er außerdem noch einen Aspekt der Ermittlungsarbeit, zum Beispiel wie es für Angehörige ist, wenn jemand vermisst wird – immer bezogen auf den jeweiligen Fall. Er bringt immer wieder persönliche Anekdoten aus seiner Ermittlungsarbeit mit in das Geschehen ein und gewährt dadurch tiefere Einblicke – Einblicke, die man normalerweise nicht bekommt und die dieses Buch zu einem ganz besonderen Leseerlebnis machen. Zitat aus dem Buch: „Ich schreibe dieses Buch, um das Leid der Opfer nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Oftmals stehen sie weniger im Blickpunkt als die Täter. Ich will ihren Angehörigen Gewissheit geben und einen Abschluss ermöglichen. Es ist mir wichtig, weil es Cold Cases immer geben wird und wir noch bessere Strukturen für solche Ermittlungen schaffen müssen. Ich will mit diesem Buch zeigen, dass wir das Unsichtbare und Vergessene auch nach vielen Jahren noch sichtbar machen können.“

5

True Crime aus Ermittlerperspektive

Der ehemalige Mordermittler und Cold-Case-Spezialist Helmut Eigner berichtet von seinen interessantesten Fällen und wie sich die Polizeiarbeit im Laufe der Jahre verändert hat. . Bücher aus Ermittlerperspektive finde ich immer besonders interessant, weil es mir so vorkommt, als würde somit direkt an der Quelle der Informationen sitzen. Helmut Eigner spricht nicht nur über die Cold Cases, sondern gibt auch Einblicke in die Polizeiarbeit und wie sich über die Jahre hinweg der Umgang mit so lange zurückliegenden Fällen verändert hat. Dabei wurde er überraschend persönlich und hat seine Meinung immer wieder gut begründet vertreten. Besonders interessant und vor allem beruhigend zu hören ist, wie viele Fälle zumindest aus polizeilicher Sicht dank neuer Techniken gelöst werden können. Von den beschriebenen Fällen kannte ich tatsächlich keinen bisher und so war es für mich besonders spannend, wie diese doch noch aufgeklärt wurden. Frustrierend ist aber natürlich, wenn Täter nicht mehr verurteilt werden können. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen.

Create Post