Club der Schlaflosen
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Description
Claire, Jacques, Michèle, Léna und Hervé können nicht schlafen. Alle fünf leiden unter chronischer Insomnie, die sie jeden Tag ein wenig mehr von der Welt ausschließt. Schlafspezialistin Marie-Hélène verspricht Heilung und lädt zu regelmäßigen Gruppensitzungen ein. In langen Nächten wallen Gefühle auf, brechen Konflikte aus und kommen Geheimnisse ans Licht – doch werden die fünf am Ende auch ins Reich der Träume gelangen?
Book Information
Author Description
Gabrielle Levy wurde 1978 in Brüssel geboren und lebt heute in Paris und auf dem Land. Durchwachte Nächte kennt sie nur zu gut und kam so auf die Idee für ihren ersten Roman »Club der Schlaflosen«.
Posts
Dieses Buch hat mich angesprochen, da ich auch ne zeitlang unter Schlafprobleme litt aber die Probleme der Protagonisten sind eine ganz andere Dimension. Echte Abgründe des Lebens und sehr emotionale Lebensgeschichten. Ich hatte hinter diesem Cover eher eine locker leichte Story erwartet aber zwischen den Buchdeckeln verbirgt sich eine sehr anspruchsvolle, tiefgründige und auch tragische Geschichte. Sie regt zum nachdenken an und mitempfinden an. Trotz allem habe ich das Buch gerne gelesen. Der Schreibstil der Autorin ließ mir quasi keine andere Wahl. Das Buch bringt aber auch Hoffnung mit und zeigt das das alles eben doch seinen mit sich bringt und das manche Menschen eben zusammen passen oder eben einfach zusammen gehören. Ich empfehle das Buch gerne weiter. 4 Sterne.
Das Thema klang sehr interessant und der Schreibstil war auch angenehm und flüssig, jedoch mochte ich überhaupt nicht das wenn ein Absatz war oder eine andere Uhrzeit die Sicht der Leute gewechselt worden ist OHNE den Namen wirklich zu nennen. Gerade am Anfang war ich sehr überfordert wessen Sicht ich jetzt gerade habe, wer ist das, wessen Familie, wessen Sidecharas. Man wurde irgendwie mit Namen und Infos überschüttet. Ich hab echt lange gebraucht herauszufiltern wer wer ist. Die Charaktere selbst sind aber alle sehr einzigartig und verständlich. Haben alle ihre eigene Geschichte und doch ein gemeinsames Problem. Es war interessant ihr Leben zu verfolgen und die Hoffnung zu erhalten ihren Ziel näher zu kommen. Dennoch fand ich das Ende ziemlich abrupt und auch nicht zufriedenstellend...
Geht es nicht jedem irgendwann mal so, dass man nachts daliegt und einfach nicht schlafen kann? Oder in der Früh aufwacht und einfach nicht mehr einschlafen kann. Ich habe zum Beispiel die Angewohnheit, schon um fünf oder halb sechs Uhr aufzustehen. Im Gegensatz zu den Hauptpersonen hier leide ich aber nicht an Insomnie. Während ich einfach ein Morgenmensch bin und um diese Uhrzeit so ausgeschlafen bin, dass ich arbeiten, schreiben und lernen kann und das ausgleichen kann, indem ich abends früher ins Bett gehe, sind die Hauptfiguren dieses Buchs wie erschlagen. Sie bekommen jede Nacht gar keinen oder nur sehr wenig Schlaf und das wirkt sich auf ihr Leben aus. Sie verlieren den Kontakt zur Realität, schotten sich von ihren Mitmenschen ab, sind nicht mehr in der Lage dazu, in der Schule oder in der Arbeit die Leistung zu erbringen, die sie sich wünschen würden. Und deswegen finden sie sich jetzt auch zu regelmäßigen Gruppensitzungen ein, die interessanterweise den geringsten Teil des Buchs ausmachen. Der Fokus liegt hier eindeutig auf dem Effekt, den der Schlafmangel auf ihr alltägliches Leben hat. Léna müsste zum Beispiel in diesem Jahr die Schule abschließen, weiß aber, dass sie ohne Schlaf keine Chance hat. Hervé macht immer mehr Fehler bei seiner Arbeit. Und Claires Ehe droht zu zerbrechen. Michèles Ehemann droht ihr mit der Einweisung. Kein Wunder also, dass alle Figuren sich Hilfe suchen wollen. Und ich war überrascht vom Lösungsvorschlag der Gruppensitzungen. Denn ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass diese Sitzungen irgendjemandem dabei helfen, besser zu schlafen. Im Gegenteil: Hier entsteht ziemlich viel Druck. Schlafkalender, die exakt ausgefüllt werden müssen, Schlafpläne, die genau eingehalten werden sollen, Mittagsschläfchen werden gestrichen und Schlafmittel verboten. Ich kann mir schon vorstellen, dass das hilfreich für einen guten Schlaf sein kann, aber die Protagonisten taten mir einfach echt leid. Gleichzeitig musste ich über die Protagonisten oft den Kopf schütteln. Manche der Tipps, die sie bekommen, könnten wirklich zu einem guten Schlaf beitragen. Warum weigern sie sich also zum Beispiel, nachts ihre Handys wegzulegen oder im Haus zu bleiben? Für mich machte das nicht wirklich Sinn. Allerdings muss hier betont werden, dass wohl nur jemand, der unter Insomnie leidet, beurteilen kann, ob das Verhalten der Protagonisten realistisch ist oder nicht. Ich war etwas enttäuscht vom Schreibstil des Buchs. Den würde ich jetzt eher nur als mittelmäßig beschreiben. Er wirkte einfach unglaublich gestelzt und nicht authentisch. Vor allem mit dem ständigen Gebrauch von "dies/e/er" hatte ich meine Probleme. Jeder, der mir schonmal einen Text zu Korrektur gegeben hat, kann das bestätigen: Wenn irgendwie möglich, ersetze ich diese Wörtchen durch andere. Ich finde es schrecklich, wenn die übermäßig verwendet werden. Klar, manchmal geht es nicht anders, aber meistens eben doch und wenn dann trotzdem "dies/e/er" dasteht, dann ist das für mich ein stilistischer Fehler. Mein Fazit? Interessante Geschichte. Die Protagonisten handelten für mich nicht immer ganz nachvollziehbar, allerdings kann ich das nicht wirklich beurteilen, da ich noch nie solche Schlafprobleme hatte. Der Schreibstil war für mich enttäuschend.
3,5 Sterne Levys Debütroman hat mich interessiert, da chronische Schlaflosigkeit ein Thema ist, das in unserer Gesellschaft viel zu wenig thematisiert wird. Die Autorin hat fünf Figuren geschaffen, die aufgrund verschiedener Probleme an chronischer Schlaflosigkeit leiden, die sich den Figuren selbst und dem Leser Stück für Stück offenbaren. Die Ursprünge der Schlaflosigkeiten wurden feinfühlig beschrieben und waren nachvollziehbar. Allerdings hat sich die Handlung besonders in der ersten Hälfte für mich sehr gezogen. Dafür hat mir das Ende gefallen, da es kein "Alles ist wieder gut" Ende ist. Allerdings hatte leider Probleme die beiden Figuren Jacques und Hervé auseinanderzuhalten. Teilweise waren sie mir charakterlich zu ähnlich. Ich würde das Buch nicht empfehlen, wenn man selbst gut schläft. Da es mich meinen Schlaf oft in Frage stellen lassen hat und das im negativen Sinne. Ich glaube aber, dass dieses Buch für Menschen mit Schlaflosigkeit ein Hoffnungsschimmer sein könnte und ihnen zeigt, dass sie mit ihrem Problem nicht allein sind. Ich finde es schade, dass das Netzwerk für Schlaflose im Roman nicht in der Öffentlichkeit bekannt ist. Es hätte ein gutes Beispiel dafür sein können, dass dieses Leiden mehr in der Gesellschaft präsent sein sollte.
Inhalt: Hervé, Michèle, Jacques, Claires und Lena, fünf Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Problemen und doch sind Sie eigentlich gleich. Denn eine Sache verbindet Sie - die Schlaflosigkeit. Alle 5 kämpfen seit Monaten und Jahren damit, nachts wach gehalten zu werden. Ob von Alpträumen, Halluzinationen, Gedanken oder anderen Dingen. Doch Sie wissen alle, dass sich schnell etwas ändern muss, weil Sie langsam den Halt und Ihr Leben verlieren und in Trance fallen. Die fünf lernen sich in einem Seminar kennen und gründen dort den "Club der Schlaflosen". Dort lernen Sie Methoden kennen, die Ihren Schlaf zurückholen soll und lernen sich ganz neu kennen. Ob Sie am Ende den Schlaf wieder finden und friedlich in Ihre Träume eintauchen können, müsst Ihr selber rausfinden
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Claire, Jacques, Michèle, Léna und Hervé können nicht schlafen. Alle fünf leiden unter chronischer Insomnie, die sie jeden Tag ein wenig mehr von der Welt ausschließt. Schlafspezialistin Marie-Hélène verspricht Heilung und lädt zu regelmäßigen Gruppensitzungen ein. In langen Nächten wallen Gefühle auf, brechen Konflikte aus und kommen Geheimnisse ans Licht – doch werden die fünf am Ende auch ins Reich der Träume gelangen?
Book Information
Author Description
Gabrielle Levy wurde 1978 in Brüssel geboren und lebt heute in Paris und auf dem Land. Durchwachte Nächte kennt sie nur zu gut und kam so auf die Idee für ihren ersten Roman »Club der Schlaflosen«.
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Dieses Buch hat mich angesprochen, da ich auch ne zeitlang unter Schlafprobleme litt aber die Probleme der Protagonisten sind eine ganz andere Dimension. Echte Abgründe des Lebens und sehr emotionale Lebensgeschichten. Ich hatte hinter diesem Cover eher eine locker leichte Story erwartet aber zwischen den Buchdeckeln verbirgt sich eine sehr anspruchsvolle, tiefgründige und auch tragische Geschichte. Sie regt zum nachdenken an und mitempfinden an. Trotz allem habe ich das Buch gerne gelesen. Der Schreibstil der Autorin ließ mir quasi keine andere Wahl. Das Buch bringt aber auch Hoffnung mit und zeigt das das alles eben doch seinen mit sich bringt und das manche Menschen eben zusammen passen oder eben einfach zusammen gehören. Ich empfehle das Buch gerne weiter. 4 Sterne.
Das Thema klang sehr interessant und der Schreibstil war auch angenehm und flüssig, jedoch mochte ich überhaupt nicht das wenn ein Absatz war oder eine andere Uhrzeit die Sicht der Leute gewechselt worden ist OHNE den Namen wirklich zu nennen. Gerade am Anfang war ich sehr überfordert wessen Sicht ich jetzt gerade habe, wer ist das, wessen Familie, wessen Sidecharas. Man wurde irgendwie mit Namen und Infos überschüttet. Ich hab echt lange gebraucht herauszufiltern wer wer ist. Die Charaktere selbst sind aber alle sehr einzigartig und verständlich. Haben alle ihre eigene Geschichte und doch ein gemeinsames Problem. Es war interessant ihr Leben zu verfolgen und die Hoffnung zu erhalten ihren Ziel näher zu kommen. Dennoch fand ich das Ende ziemlich abrupt und auch nicht zufriedenstellend...
Geht es nicht jedem irgendwann mal so, dass man nachts daliegt und einfach nicht schlafen kann? Oder in der Früh aufwacht und einfach nicht mehr einschlafen kann. Ich habe zum Beispiel die Angewohnheit, schon um fünf oder halb sechs Uhr aufzustehen. Im Gegensatz zu den Hauptpersonen hier leide ich aber nicht an Insomnie. Während ich einfach ein Morgenmensch bin und um diese Uhrzeit so ausgeschlafen bin, dass ich arbeiten, schreiben und lernen kann und das ausgleichen kann, indem ich abends früher ins Bett gehe, sind die Hauptfiguren dieses Buchs wie erschlagen. Sie bekommen jede Nacht gar keinen oder nur sehr wenig Schlaf und das wirkt sich auf ihr Leben aus. Sie verlieren den Kontakt zur Realität, schotten sich von ihren Mitmenschen ab, sind nicht mehr in der Lage dazu, in der Schule oder in der Arbeit die Leistung zu erbringen, die sie sich wünschen würden. Und deswegen finden sie sich jetzt auch zu regelmäßigen Gruppensitzungen ein, die interessanterweise den geringsten Teil des Buchs ausmachen. Der Fokus liegt hier eindeutig auf dem Effekt, den der Schlafmangel auf ihr alltägliches Leben hat. Léna müsste zum Beispiel in diesem Jahr die Schule abschließen, weiß aber, dass sie ohne Schlaf keine Chance hat. Hervé macht immer mehr Fehler bei seiner Arbeit. Und Claires Ehe droht zu zerbrechen. Michèles Ehemann droht ihr mit der Einweisung. Kein Wunder also, dass alle Figuren sich Hilfe suchen wollen. Und ich war überrascht vom Lösungsvorschlag der Gruppensitzungen. Denn ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass diese Sitzungen irgendjemandem dabei helfen, besser zu schlafen. Im Gegenteil: Hier entsteht ziemlich viel Druck. Schlafkalender, die exakt ausgefüllt werden müssen, Schlafpläne, die genau eingehalten werden sollen, Mittagsschläfchen werden gestrichen und Schlafmittel verboten. Ich kann mir schon vorstellen, dass das hilfreich für einen guten Schlaf sein kann, aber die Protagonisten taten mir einfach echt leid. Gleichzeitig musste ich über die Protagonisten oft den Kopf schütteln. Manche der Tipps, die sie bekommen, könnten wirklich zu einem guten Schlaf beitragen. Warum weigern sie sich also zum Beispiel, nachts ihre Handys wegzulegen oder im Haus zu bleiben? Für mich machte das nicht wirklich Sinn. Allerdings muss hier betont werden, dass wohl nur jemand, der unter Insomnie leidet, beurteilen kann, ob das Verhalten der Protagonisten realistisch ist oder nicht. Ich war etwas enttäuscht vom Schreibstil des Buchs. Den würde ich jetzt eher nur als mittelmäßig beschreiben. Er wirkte einfach unglaublich gestelzt und nicht authentisch. Vor allem mit dem ständigen Gebrauch von "dies/e/er" hatte ich meine Probleme. Jeder, der mir schonmal einen Text zu Korrektur gegeben hat, kann das bestätigen: Wenn irgendwie möglich, ersetze ich diese Wörtchen durch andere. Ich finde es schrecklich, wenn die übermäßig verwendet werden. Klar, manchmal geht es nicht anders, aber meistens eben doch und wenn dann trotzdem "dies/e/er" dasteht, dann ist das für mich ein stilistischer Fehler. Mein Fazit? Interessante Geschichte. Die Protagonisten handelten für mich nicht immer ganz nachvollziehbar, allerdings kann ich das nicht wirklich beurteilen, da ich noch nie solche Schlafprobleme hatte. Der Schreibstil war für mich enttäuschend.
3,5 Sterne Levys Debütroman hat mich interessiert, da chronische Schlaflosigkeit ein Thema ist, das in unserer Gesellschaft viel zu wenig thematisiert wird. Die Autorin hat fünf Figuren geschaffen, die aufgrund verschiedener Probleme an chronischer Schlaflosigkeit leiden, die sich den Figuren selbst und dem Leser Stück für Stück offenbaren. Die Ursprünge der Schlaflosigkeiten wurden feinfühlig beschrieben und waren nachvollziehbar. Allerdings hat sich die Handlung besonders in der ersten Hälfte für mich sehr gezogen. Dafür hat mir das Ende gefallen, da es kein "Alles ist wieder gut" Ende ist. Allerdings hatte leider Probleme die beiden Figuren Jacques und Hervé auseinanderzuhalten. Teilweise waren sie mir charakterlich zu ähnlich. Ich würde das Buch nicht empfehlen, wenn man selbst gut schläft. Da es mich meinen Schlaf oft in Frage stellen lassen hat und das im negativen Sinne. Ich glaube aber, dass dieses Buch für Menschen mit Schlaflosigkeit ein Hoffnungsschimmer sein könnte und ihnen zeigt, dass sie mit ihrem Problem nicht allein sind. Ich finde es schade, dass das Netzwerk für Schlaflose im Roman nicht in der Öffentlichkeit bekannt ist. Es hätte ein gutes Beispiel dafür sein können, dass dieses Leiden mehr in der Gesellschaft präsent sein sollte.
Inhalt: Hervé, Michèle, Jacques, Claires und Lena, fünf Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Problemen und doch sind Sie eigentlich gleich. Denn eine Sache verbindet Sie - die Schlaflosigkeit. Alle 5 kämpfen seit Monaten und Jahren damit, nachts wach gehalten zu werden. Ob von Alpträumen, Halluzinationen, Gedanken oder anderen Dingen. Doch Sie wissen alle, dass sich schnell etwas ändern muss, weil Sie langsam den Halt und Ihr Leben verlieren und in Trance fallen. Die fünf lernen sich in einem Seminar kennen und gründen dort den "Club der Schlaflosen". Dort lernen Sie Methoden kennen, die Ihren Schlaf zurückholen soll und lernen sich ganz neu kennen. Ob Sie am Ende den Schlaf wieder finden und friedlich in Ihre Träume eintauchen können, müsst Ihr selber rausfinden








