City of Trees
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Description
Im Wald wurde Lindiwes Schwester Khanyi zum letzten Mal gesehen. Deshalb zieht es Lin immer wieder dorthin. Hier hört sie Khanyis Stimme und kann doch nicht herausfinden, was mit ihr geschehen ist. Hat ihr Schicksal etwas mit den Veränderungen zu tun, die Lin selbst erfährt? Mit dem Moos, das auf ihrer Wange sprießt? Dann tritt Unathi in ihr Leben. Ihre Nähe schenkt Lin Wurzeln und lässt sie nach der Weite des Himmels greifen. Doch zu nah dürfen sie sich nicht kommen, denn Unathi ist Lins Cousine. Während Lin gegen ihre Gefühle kämpft, versuchen die beiden das Geheimnis von Khanyis Verschwinden zu lüften ...
Für "Die Sonne, so strahlend und Schwarz" wurde Chantal-Fleur Sandjon 2023 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. In ihrem neuen Buch lässt sie sich von afrikanischer Mythologie inspirieren.
Book Information
Posts
Eine stilvolle Hommage an unsere Natur
**** Worum geht es? **** Lindiwes lebt in zwei Welten, doch ihr Herz möchte immer wieder in den Wald zurück. Der Wald in dem ihre Schwester verschwand und der zusehends ein Teil von ihr zu werden scheint. Mit Unathi ändert sich für Lin vieles, doch kann sie ihren Sehnsüchten widerstehen und gleichzeitig das Verschwinden ihrer Schwester aufklären? **** Mein Eindruck **** Die Geschichte in diesem Buch ist definitiv keine leichte Kost. Beim Lesen benötigte ich all meine Konzentration, um auch den Zwischentönen lauschen zu können. Zunächst einmal zu den Sachen, die mich beeindruckt haben, an dem Buch: die Protagonistin in der Geschichte lebt in zwei verschiedenen Welten, zu Hause und im Wald und genau dies wird auch stilistisch komplett unterschiedlich umgesetzt. Schreibstil, Buchsatz und auch die Wortwahl veränderten sich. Die Suche der Protagonistin und die emotionale Verwundbarkeit waren stets greifbar, und dennoch blieb ich ihr immer ein bisschen fern. Auch fehlte mir in der Geschichte ein gewisser Spannungsbogen, die Charaktere, um die Protagonistin herum, blieben für mich eher statisch, trotz dass sie immer wieder agierten. Die Geschichte weist einen ganz eigenen Stil und viele Besonderheiten auf, für die man als Lesende*r empfänglich sein muss. Vor allem die Passagen im Wald und die zurückgebliebenen Gedanken der vermissten Schwester fand ich äußerst interessant zu verfolgen. Am Ende konnte mich das Ganze leider, trotz dass ich es mir sehr wünschte, nicht in Gänze packen. Ich nahm dennoch einiges aus der Geschichte mit und fühlte mich zum Nachdenken angeregt. **** Empfehlung? **** Nicht herausragend, aber ein wirklich solides und fundiertes Buch für zwischendurch, wenn man gerne etwas tiefer und konzentrierter in eine Familiengeschichte eintauchen möchte. Themen wie Vielfalt, Verantwortung und Freiheit sind hier zentral.
Konnte mich nicht lange gefangen halten...
"Die Bäume haben einen Weg gefunden um zu überleben." (Erster Satz) Die Geschichte erzählt von der jungen Lindiwe, die vor drei Jahren ihre Schwester verlor. Sie ist verschwunden und seitdem ranken die Fragen, was damals passiert ist. Und dann ist da noch der Wald, der seine Geheimnisse flüstert und Unathi, die Cousine, die Lindiwe eigentlich nicht mögen will... "City of Trees" wird mal aus einer Art Gedicht-Form erzählt, mal auf "normale" Text-Weise. Erst war es spannend, weil es abwechslungsreich ist und Lebendigkeit in die Story bringt. Doch nach einer Weile fand ich die extrem verschnörkelte Erzähl-Weise ziemlich ermüdend. Es war irgendwann so anstrengend dem allen zu folgen, dass ich das Buch vorzeitig beenden musste, weil der Spaß weg war, den ich am Anfang noch beim Lesen hatte. Für mich war das Buch zu verwirrend, leider.
Zu allererst, das Buch ist suuuper spannend aber teilweise auch etwas verwirrend. Habe das Buch in 10 Stunden einmal komplett gelesen und musste manche Parts doppelt oder dreifach lesen, weil ich nicht mehr mitkam. Dennoch eines der wenigen Bücher die mir ein paar Tränen entlocken konnten. Das Ende war mir persönlich aber doch etwas zu plötzlich. Wäre schön gewesen, wenn sie noch etwas auf Unathi und den Teil nach der Hütte ausgeschmückt hätte. Vom Design allerdings ein richtig schönes Buch. Da spielte Kreativität eine Rolle und war eine schöne Abwechslung :) Im großen und ganzen würde ich es weiterempfehlen, sollte man gelesen haben.
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Im Wald wurde Lindiwes Schwester Khanyi zum letzten Mal gesehen. Deshalb zieht es Lin immer wieder dorthin. Hier hört sie Khanyis Stimme und kann doch nicht herausfinden, was mit ihr geschehen ist. Hat ihr Schicksal etwas mit den Veränderungen zu tun, die Lin selbst erfährt? Mit dem Moos, das auf ihrer Wange sprießt? Dann tritt Unathi in ihr Leben. Ihre Nähe schenkt Lin Wurzeln und lässt sie nach der Weite des Himmels greifen. Doch zu nah dürfen sie sich nicht kommen, denn Unathi ist Lins Cousine. Während Lin gegen ihre Gefühle kämpft, versuchen die beiden das Geheimnis von Khanyis Verschwinden zu lüften ...
Für "Die Sonne, so strahlend und Schwarz" wurde Chantal-Fleur Sandjon 2023 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. In ihrem neuen Buch lässt sie sich von afrikanischer Mythologie inspirieren.
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Eine stilvolle Hommage an unsere Natur
**** Worum geht es? **** Lindiwes lebt in zwei Welten, doch ihr Herz möchte immer wieder in den Wald zurück. Der Wald in dem ihre Schwester verschwand und der zusehends ein Teil von ihr zu werden scheint. Mit Unathi ändert sich für Lin vieles, doch kann sie ihren Sehnsüchten widerstehen und gleichzeitig das Verschwinden ihrer Schwester aufklären? **** Mein Eindruck **** Die Geschichte in diesem Buch ist definitiv keine leichte Kost. Beim Lesen benötigte ich all meine Konzentration, um auch den Zwischentönen lauschen zu können. Zunächst einmal zu den Sachen, die mich beeindruckt haben, an dem Buch: die Protagonistin in der Geschichte lebt in zwei verschiedenen Welten, zu Hause und im Wald und genau dies wird auch stilistisch komplett unterschiedlich umgesetzt. Schreibstil, Buchsatz und auch die Wortwahl veränderten sich. Die Suche der Protagonistin und die emotionale Verwundbarkeit waren stets greifbar, und dennoch blieb ich ihr immer ein bisschen fern. Auch fehlte mir in der Geschichte ein gewisser Spannungsbogen, die Charaktere, um die Protagonistin herum, blieben für mich eher statisch, trotz dass sie immer wieder agierten. Die Geschichte weist einen ganz eigenen Stil und viele Besonderheiten auf, für die man als Lesende*r empfänglich sein muss. Vor allem die Passagen im Wald und die zurückgebliebenen Gedanken der vermissten Schwester fand ich äußerst interessant zu verfolgen. Am Ende konnte mich das Ganze leider, trotz dass ich es mir sehr wünschte, nicht in Gänze packen. Ich nahm dennoch einiges aus der Geschichte mit und fühlte mich zum Nachdenken angeregt. **** Empfehlung? **** Nicht herausragend, aber ein wirklich solides und fundiertes Buch für zwischendurch, wenn man gerne etwas tiefer und konzentrierter in eine Familiengeschichte eintauchen möchte. Themen wie Vielfalt, Verantwortung und Freiheit sind hier zentral.
Konnte mich nicht lange gefangen halten...
"Die Bäume haben einen Weg gefunden um zu überleben." (Erster Satz) Die Geschichte erzählt von der jungen Lindiwe, die vor drei Jahren ihre Schwester verlor. Sie ist verschwunden und seitdem ranken die Fragen, was damals passiert ist. Und dann ist da noch der Wald, der seine Geheimnisse flüstert und Unathi, die Cousine, die Lindiwe eigentlich nicht mögen will... "City of Trees" wird mal aus einer Art Gedicht-Form erzählt, mal auf "normale" Text-Weise. Erst war es spannend, weil es abwechslungsreich ist und Lebendigkeit in die Story bringt. Doch nach einer Weile fand ich die extrem verschnörkelte Erzähl-Weise ziemlich ermüdend. Es war irgendwann so anstrengend dem allen zu folgen, dass ich das Buch vorzeitig beenden musste, weil der Spaß weg war, den ich am Anfang noch beim Lesen hatte. Für mich war das Buch zu verwirrend, leider.
Zu allererst, das Buch ist suuuper spannend aber teilweise auch etwas verwirrend. Habe das Buch in 10 Stunden einmal komplett gelesen und musste manche Parts doppelt oder dreifach lesen, weil ich nicht mehr mitkam. Dennoch eines der wenigen Bücher die mir ein paar Tränen entlocken konnten. Das Ende war mir persönlich aber doch etwas zu plötzlich. Wäre schön gewesen, wenn sie noch etwas auf Unathi und den Teil nach der Hütte ausgeschmückt hätte. Vom Design allerdings ein richtig schönes Buch. Da spielte Kreativität eine Rolle und war eine schöne Abwechslung :) Im großen und ganzen würde ich es weiterempfehlen, sollte man gelesen haben.







