City of Stars

City of Stars

Hardback
3.01

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Description

A detailed history of Europe's youngest super club and its many controversies.City of Stars: The Controversial Story of Paris Saint-Germain charts the turbulent journey of the Parisian club, from its humble beginnings in France's Second Division to its rise as a global football powerhouse. Tom Scholes explores the club's highs and lows, including major takeovers and controversies.Discover a club steeped in tradition, with loyal fans and remarkable players predating the Qatari era. Explore the financial dealings, Ultras culture, and managerial changes that have shaped PSG. Perfect for sports fans and those intrigued by the evolution of modern football. Why buy now? Because this is the definitive story of a team that continues to make headlines.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Sports & Leisure
Format
Hardback
Pages
416
Price
24.00 €

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Als ein spätes Tor von Amara Diane den französischen Hauptstadtverein Paris Saint-Germain am letzten Spieltag der Saison 2007/08 vor der Relegation rettete, war der Club nach Jahren der sportlichen Stagnation und interner Turbulenzen am Tiefpunkt angelangt. Nur drei Jahre später übernahm der katarische Staatsfond PSG und machte den Verein schlagartig zu einem der finanzstärksten der Welt. Bekanntlich war diese Übernahme nicht ohne Kontroversen, immerhin wurde das Emirat Katar heftig für die dort herrschenden Arbeitsbedingungen der immigrierten Arbeiter sowie für die Benachteiligung von Frauen und Verfolgung Homosexueller kritisiert. Um sein Image international aufzupolieren gründete Katar den staatseigenen Investmentfond QSI, um fortan beispielsweise in Fußball und Rennsport zu investieren. Den größten Erfolg jedoch erzielte der kleine Staat im Jahr 2010 bei der Vergabe der Fußballweltmeisterschaft 2022, als man als erstes arabisches Land den Zuschlag für die Ausrichtung des Turniers erhielt. Nur ein Jahr später erwarb man die Mehrheit an Paris Saint-Germain, das binnen weniger Jahre eine nie dagewesene Dominanz in nationalen Wettbewerben etablierte. Die Umstände waren durchaus dubios, schließlich war Paris Saint-Germain der Lieblingsverein des damaligen französischen Machthabers Nicolas Sarkozy. Vielen Beobachtern ist dies alles bekannt, doch genau an dieser Stelle, am Ende von Tom Scholes‘ Zweitwerk „City Of Stars: The Controversial Story Of Paris Saint-Germain“, hat das Buch seinen einzigen wirklichen Höhepunkt. Während sich „City Of Stars“ mitunter recht schleppend liest, berichtet der Autor hier, gemäß dem Subtitle seines Buches, von den Kontroversen, welche die Übernahme durch QSI umgeben – Ähnlich wie zuvor bei den Konkurrenten von Manchester City und später auch beim Traditionsverein Newcastle United, wurde ein europäischer Verein, der in der jüngeren Vergangenheit in Schieflage geriet, zu einem Instrument einer Sportswashing-Kampagne, um die öffentliche Wahrnehmung eines Landes aufzuhübschen. Unerwähnt bleibt jedoch leider, dass der französische Hauptstadtklub mit seinen schier unerschöpflichen finanziellen Ressourcen in der heimischen Ligue 1, die lange Jahre als gesund und ausgeglichen galt, ein Rattenrennen in Gang setzte, in dessen Folge einige Traditionsvereine in gewaltige finanzielle Schwierigkeiten gerieten. In seiner knapp fünfzigjährigen Geschichte durchlebte der Verein jedoch schon einige Turbulenzen und Kontroversen. Von der offiziellen Gründung des Vereins im August 1970 durch den Zusammenschluss von Paris FC sowie dem Vorstadtclub Stade Saint-Germain bis zur Abspaltung des Paris FC und der damit einhergehenden Aberkennung des Profistatus, was zum Zwangsabstieg in die dritte Liga führte, vergingen beispielsweise nur zwei Jahre. Es folgten sportlich und finanziell erfolgreiche Jahre, die ihren ersten Höhepunkt im Gewinn des Coupe de France fanden. In der Folgezeit war der Klub finanziell gebeutelt, erlebte allerdings nach dem Einstieg eines neuen Sponsors eine erste goldene Ära, die von nationalen und kontinentalen Trophäen gekrönt wurde. Auch an großen Namen mangelte es in der französischen Metropole nicht, dies konnte jedoch nicht den sportlichen Abstieg unmittelbar vor der eingangs erwähnten Übernahme Katars verhindern. Was folgte waren Rekordtransfers, ein vermeintliches Superteam und eine nie dagewesene Dominanz auf nationaler Ebene. Autor Tom Scholes führt den Leser chronologisch durch die Vereinshistorie, allerdings schreibt er eher im Stile eines Zeitungsartikels – Sachlich korrekt und detailreich, aber oft fehlt der Funke, der auf den Leser überspringt und ihn an das Buch fesselt. Was zudem negativ auffällt ist die Anzahl an Rechtschreibfehlern. Überdies ist der Schreibstil Scholes‘ recht umgangssprachlich, was einerseits charmant sein kann, dem Anspruch an das erste englischsprachige Porträt dieses faszinierenden Vereins jedoch nicht gerecht wird.

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