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Description
But nothing comes without a cost. Humanity is tired, its vigour all but gone. Society is breaking down into smaller communities, dispersing into the countryside and abandoning the great cities of the world.
As the human race dwindles and declines, which of its great creations will inherit the Earth? And which will claim the stars?
Book Information
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dt. Titel: Raumstation auf der Erde Originaltitel: Way Station. Das Buch beginnt mit dem Besuch eines CIA-Agenten bei einem Wissenschaftler. Der Agent erzählt, wie er zufällig die Gerüchte über einen Mann namens Enoch Wallace gehört hat und wie er diesen nachgegangen ist. Wallace scheint über 100 Jahre alt zu sein, sieht aber aus wie Anfang 30, lebt in einem Haus, das von Fremden nicht betreten werden kann. Auf dem kleinen Friedhof hinterm Haus gibt es drei Gräber, die der Eltern von Wallace und ein weiteres. Ab dem nächsten Kapitel geht es dann um Enoch Wallace. Er ist der Hüter einer Raumstation, auf der Reisende aus allen Ecken der Galaxis Rast machen. Die erste Hälfte des Buches ist eher ruhig. Wir folgen Enoch bei seinen täglichen Spaziergängen, dem Führen eines Tagebuchs, lernen seine Vergangenheit kennen, und erfahren, wie er zu dem geworden ist, den wir jetzt sehen. Er ist ein nachdenklicher, kluger Mann, der sich viele Gedanken über die Zukunft der Menschheit macht. Doch ist er selbst noch völlig menschlich? Ab der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte Fahrt auf. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse. Ein Highlight ❤️ Ganz unerwartet habe ich bereits im Januar einen Kandidaten für das beste Buch des Jahres erwischt. Was mich zunächst in den Bann gezogen hat, ist der Schreibstil. Schlicht, ruhig und ohne die geringste Unebenheit, über die man stolpern könnte. Ich habe die russische Übersetzung gelesen, über die deutsche kann ich (noch) nichts sagen, aber ich denke, die Übersetzung konnte hier nichts kaputtmachen. Ich wollte eigentlich nur die erste Seite überfliegen, und schon war ich jenseits von Seite 25. Ein weiterer Punkt ist die Geschichte selbst. Enoch Wallace ist zufrieden mit seiner Lebenssituation, er macht sich jedoch Sorgen um die Zukunft, denn alle Zeichen stehen auf Atomkrieg. Er ist hin- und hergerissen zwischen seiner Verantwortung den Aliens gegenüber und den Menschen, denen er nicht helfen darf. Der Schluss wirkt ein klein wenig überhastet und naiv, aber nicht überraschend. Man hat die Ereignisse schon vorausgeahnt. Bei einem so alten Buch erwartet man, dass es altbacken wirkt, doch das ist hier nicht der Fall. Es ist gut gealtert, ich würde sogar sagen, absolut zeitlos. Wer auf so etwas Wert legt, findet die vielen Parallelen zu der apokryphischen Geschichte des Henoch. Simak hat seine Figur offenbar mit voller Absicht Enoch genannt. Höchstspannend! Fazit: Ein unsterblicher Klassiker!
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But nothing comes without a cost. Humanity is tired, its vigour all but gone. Society is breaking down into smaller communities, dispersing into the countryside and abandoning the great cities of the world.
As the human race dwindles and declines, which of its great creations will inherit the Earth? And which will claim the stars?
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dt. Titel: Raumstation auf der Erde Originaltitel: Way Station. Das Buch beginnt mit dem Besuch eines CIA-Agenten bei einem Wissenschaftler. Der Agent erzählt, wie er zufällig die Gerüchte über einen Mann namens Enoch Wallace gehört hat und wie er diesen nachgegangen ist. Wallace scheint über 100 Jahre alt zu sein, sieht aber aus wie Anfang 30, lebt in einem Haus, das von Fremden nicht betreten werden kann. Auf dem kleinen Friedhof hinterm Haus gibt es drei Gräber, die der Eltern von Wallace und ein weiteres. Ab dem nächsten Kapitel geht es dann um Enoch Wallace. Er ist der Hüter einer Raumstation, auf der Reisende aus allen Ecken der Galaxis Rast machen. Die erste Hälfte des Buches ist eher ruhig. Wir folgen Enoch bei seinen täglichen Spaziergängen, dem Führen eines Tagebuchs, lernen seine Vergangenheit kennen, und erfahren, wie er zu dem geworden ist, den wir jetzt sehen. Er ist ein nachdenklicher, kluger Mann, der sich viele Gedanken über die Zukunft der Menschheit macht. Doch ist er selbst noch völlig menschlich? Ab der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte Fahrt auf. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse. Ein Highlight ❤️ Ganz unerwartet habe ich bereits im Januar einen Kandidaten für das beste Buch des Jahres erwischt. Was mich zunächst in den Bann gezogen hat, ist der Schreibstil. Schlicht, ruhig und ohne die geringste Unebenheit, über die man stolpern könnte. Ich habe die russische Übersetzung gelesen, über die deutsche kann ich (noch) nichts sagen, aber ich denke, die Übersetzung konnte hier nichts kaputtmachen. Ich wollte eigentlich nur die erste Seite überfliegen, und schon war ich jenseits von Seite 25. Ein weiterer Punkt ist die Geschichte selbst. Enoch Wallace ist zufrieden mit seiner Lebenssituation, er macht sich jedoch Sorgen um die Zukunft, denn alle Zeichen stehen auf Atomkrieg. Er ist hin- und hergerissen zwischen seiner Verantwortung den Aliens gegenüber und den Menschen, denen er nicht helfen darf. Der Schluss wirkt ein klein wenig überhastet und naiv, aber nicht überraschend. Man hat die Ereignisse schon vorausgeahnt. Bei einem so alten Buch erwartet man, dass es altbacken wirkt, doch das ist hier nicht der Fall. Es ist gut gealtert, ich würde sogar sagen, absolut zeitlos. Wer auf so etwas Wert legt, findet die vielen Parallelen zu der apokryphischen Geschichte des Henoch. Simak hat seine Figur offenbar mit voller Absicht Enoch genannt. Höchstspannend! Fazit: Ein unsterblicher Klassiker!





