Cinema Speculation

Cinema Speculation

Hardback
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Description

Quentin Tarantino gehört nicht nur zu den berühmtesten Filmemachern der Gegenwart, sondern ist wohl auch der mitreißendste Filmliebhaber der Welt. Jahrelang hat er in Interviews davon gesprochen, dass er eines Tages Bücher über Filme schreiben wird. Jetzt, mit CINEMA SPECULATION, ist es soweit, und das Ergebnis ist alles, was sich seine Fans und alle Filmliebhaber erhofft haben.

Dieses Buch, das sich um die wichtigsten amerikanischen Filme der 1970er Jahre dreht, die er alle zum ersten Mal als junger Kinobesucher gesehen hat, ist durchwoben von überraschenden Erzählungen aus erster Hand über Tarantinos Leben als junger Mann in L.A – ein Blick auf das Hollywood der Siebziger, so nah und doch so fern. Dies sind die ersten Jahre der berühmten Tarantino-Ursprungsgeschichte, die uns der Mann selbst erzählt. Es ist zugleich Filmkritik, Filmtheorie, ein Meisterwerk der Reportage und eine wunderbare persönliche Geschichte, geschrieben mit der einzigartigen Stimme, die man sofort als die von Quentin Tarantino erkennt.

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Memoirs
Format
Hardback
Pages
400
Price
26.80 €

Author Description

Quentin Tarantino, 1963 geboren, zweifacher Oscarpreisträger, ist einer der bekanntesten Regisseure der Welt. Seine Werke wie »Pulp Fiction«, »Kill Bill«, »Inglourious Basterds« oder »Django Unchained« prägen unser kulturelles Gedächtnis. Sein jüngster Film »Once upon a Time in Hollywood« wurde allein in Deutschland von fast zwei Millionen Kinobesuchern gesehen.

Posts

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All
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Quentin Tarantino hat bei diesem Werk über die Filme geschrieben, die er als Teenager im Kino geschaut hat und schreibt im gleichen Zuge über ein paar Hintergrundinfos über die einzelne Filme. Man merkt auf jeden Fall, dass er sehr viele Filme sehr liebt und das er sie immer wieder angeschaut hatte. Für mich war es sehr fasziniert und auch sehr interessant gewesen, dieses Buch zu lesen.

2.5

Ich bin ein großer Fan der (meisten) Filme von Quentin Tarantino und schätze besonders die Dialoge, in denen seine Figuren über absolut nebensächliche Dinge plaudern und dabei vom Hundertsten ins Tausendste kommen. Nun, genauso ist auch sein "Cinema Speculation". Was in Filmen funktioniert, war für mich beim Lesen aber eher anstrengend. Natürlich hat Tarantino ein großes Filmnerdwissen, mit dem er hier punkten kann (der eine oder andere Film, den er erwähnt, hat es auch auf meine Letterboxd-Watchlist geschafft), aber über weite Strecken hatte ich doch das Gefühl, QT hört sich einfach gerne labern. In einer Kneipe wäre es wahrscheinlich toll, dem Selbstdarsteller zu lauschen, ein Buch mit vierhundert Seiten ist (für mich) aber leider nicht das richtige Medium dafür.

4

Für Tarantino und Film Fans eine kleine Schatzsuche, für alle anderen wahrscheinlich langatmig.

Schatzsuche. 🍿 Als ich hörte, Quentin Tarantino hat ein neues Buch geschrieben, eines, dass sich um Filme dreht, wurde ich sehr neugierig. Schließlich habe ich nach meiner ersten Kinoerfahrung mit Django Unchained alle seine Filme aufgeholt und war fasziniert und angefixt. Was Tarantinos Drehbücher für mich ausmacht, ist eine langsam aber stetig steigende Spannungskurve, starke Protagonist:innen, derber Humor und einen explosiven Höhepunkt. Er schafft es das Derbe aus den Zuschauenden heraus zu kitzeln, wenn wie bei "Once upon a time in Hollywood" eine kreischende Frau aus der Wohnung stürzt und ein völlig überraschter Di Caprio seinen Flammenwerfer zückt und alle in hemmungsloses Lachen ausbricht. Wie schafft er das und vor allem, wieso macht er das? In Cinema Speculation habe ich die Antwort zu dieser Frage gesucht und gefunden, auch wenn sie versteckt ist. Tarantino ergeht sich nämlich in 400 Seiten nerdiger Filmbesprechung objektiv betrachtet nur einer Rückschau seiner persönlichen Film-Highlights der Hollywood-Filme ab 1970. Filme die ich bis auf Taxi Driver alle nicht gesehen habe, mit Schauspieler:innen und Drehbuchautor:innen die ich nicht kenne und dessen Namen einem nur so um die Ohren sausen. Warum wurde für diesen Film jene Schauspielerin gecastet usw., las und las ich, mit der Frage im Kopf, warum nochmal lese ich das? 😄 Doch am Ende formt sich ein Bild von Tarantino selbst, der ab einem Alter von 6 Jahren beginnt, seine Mutter und ihre schwarzen Dates ins Kino zu begleiten. Wie fasziniert er ist, von den Blaxploitation Filmen, für die er noch zu jung ist. Über die Reaktionen des Publikums, die er aufsaugt und abspeichert. Dass er sich Karteikarten schreibt, über all die Filme die er sieht, in welchem abgeranzten, voll gestopften Kinosaal oder Glanz poliertem Pakett. Tarantino wird zum Film Nerd. Und zwar zu einem mit gewitztem Gefühl für Aufbau und Schärfe guter Geschichten, für Rache und Humor, Liebe und Gewalt. Ich denke viele wird dieses Buch langweilen und ich hab auch schon einen Veriss darüber gehört. Doch als eingefleischter Fan wird man all die kleinen Hinweise aufsaugen und sich kindisch darüber freuen. Und innerlich dankt man jener Mutter, die ihren Sohn statt zum Babysitter mit ins Kino nahm und damit die Wiege schuf, für jenen großartigen Filmemacher.

Für Tarantino und Film Fans eine kleine Schatzsuche, für alle anderen wahrscheinlich langatmig.
4

Für Fans von Tarantino und Filmen ein Must Read

Um es direkt zu sagen, ist dieses Buch ein Must Read für jeden Filmfan und Fan von Quentin Tarantino. Dessen Schreibstil genau diese Liebe zum Film widerspiegelt, die ich erwartet habe. Ich liebe seinen Schreibstil und das sage ich nicht nur, weil ich ein Fan von ihm bin. Es ist genial, wie Quentin Tarantino über Filme redet und ich immer mehr diese Filme mit ihren Schauspieler*innen vor den Augen habe. Er ist bei seinen Analysen zu den Romanvorlagen, schauspielerischen Leistungen, Drehbüchern, der Regie und all dem was diese Filme für ihn ausmachen. Er malt sich in einem Kapitel aus, wie es wäre wenn ein anderer Regisseur den Film gedreht hätte. Es ist einmalig, wie es der Autor schafft, dass ich ganz leicht in diese Welt eintauchen kann. Es war einfach fantastisch von seinem Wissen zu profitieren und daran teilzuhaben. Dieser Einblick, der mir gewährt wurde, war einmalig . Ich hätte gerne nur ein Register der Filme gehabt, damit ich ein wenig den Überblick über die Filme gehabt hätte. Fazit Cinema Speculation ist ein großartiges Buch über Filme und den Zeitgeist Amerikas, den man auch verstehen muss. Was sich nicht immer als einfach erwies. Man muss sich aber auch darauf einlassen und dafür öffnen. So kann man die persönlichen Anekdoten von Quentin Tarantino wirklich genießen und sich darin verlieren. Ich bin begeistert und jeder Filmfan wird dieses Buch lieben.

Für Fans von Tarantino und Filmen ein Must Read
3.5

Ich hasse Paul Dano (nicht)

Quentin Tarantino ist ein unsensibles Arschloch. Das ist zumindest durch seine neuesten Interviews klarer geworden als je zuvor. Und doch, er ist einer der einflussreichsten und... Ja besten Filmemacher aller Zeiten. Zu dem Status den er heute hat verhalf ihm vor allem eines: seine Dialoge. Reservoir Dogs ist ein Film in dem 90 Minuten fast nur geredet wird und es ist einer der unterhaltsamsten Filme der frühen 90ger. Wenn der Mann der wenig später den wohl bemerkenswertesten Dialog über Burger auf die Leinwand brachte 400 Seiten lang einen Monolog führt, was kommt dabei raus? "Cinema Speculation" beginnt als Biografie verwendet sich in reinster cineastischer Spekulation, nur um am Ende wieder die emotionale Klammer zu schließen. Als jemand der sich sehr für Filme interessiert und Filme liebt, erwartete ich viel altbekanntes in Tarantinos Erfahrungen wiederzufinden. Little did I know... In dem Tiefen der Kinokultur der (hauptsächlich) Siebziger Jahre, welche der heutigen deutlich überlegen war, verliert er sich in Filmen und Anekdoten, von denen man vermutlich selbst in den Siebzigern nur selten hörte. Es ist genau die Art auf die ich lernte Filme zu lieben, wenn mein Vater mir die gesamte Story vom "Herren der Ringe" erzählte, oder ich in irgendwelchen Podcasts das erste mal von "Pulp Fiction" hörte. Das ganze Programm also, nur im Stil von Quentin Tarantino. Wenn man mit seiner verurteilenden Art, das auszusprechen was alle (meistens jedoch nur er selbst) denken nicht umgehen kann, ist dieses Buch also nicht zu empfehlen. Doch wenn man genau das verstehen will und Einblicke will in die prägendsten Erfahrungen des Regisseurs, ist es ein Muss. Ich für meinen Teil freue mich jetzt schon darauf immer nach dem ich einen Film schaue der in "Cinema Speculation" erwählnt wird, das jeweilige Kapitel zu Lesen und mich kurz so zu fühlen, als könnte ich es selbst vom Videothekar zum Oskar-Gewinner schaffen

Ich hasse Paul Dano (nicht)
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