Chemnitz - Gerhard - Arndt - Rudbeckius.

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Softcover

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Description

Die hier versammelten Studien befassen sich mit der Epoche der lutherischen Orthodoxie und sind zum Teil in deutscher Sprache bislang nicht zugänglich gewesen. Die Beiträge behandeln, ausgehend von bisher wenig oder nichtbeachteten Quellen, folgende Themenkreise: Rezepion und Wertschätzung der Kirchenväter in der lutherischen Theologie der Reformationszeit und im 17. Jahrhundert, das Lehrstück de providenda und dessen Auswirkung auf die Frömmigkeit, die heterogenen Stellungnahmen zu Luthers umstrittenen Werke De servo arbitrio, die Pneumatologie und die Anthropologie. Darüber hinaus wird nach der lutherisch-orthodoxen Definition von Meditation und der Bedeutung der Erleuchtung (illuminatio) im Rahmen der theologischen Erkenntnistheorie gefragt. Ein Beitrag zu Johann Gerhards Confessio catholica, die mitten im Dreißigjährigen Krieg den Versuch unternimmt, einen sachlichen Dialog mit der römisch-katholischen Tradition zu eröffnen, rundet den Band ab.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Religion & Belief
Format
Softcover
Pages
266
Price
19.40 €

Author Description

Bengt Vilhelm Hägglund (* 22. November 1920; † 8. März 2015) war ein schwedischer lutherischer Theologe. Nach der Promotion an der Universität Lund 1951 war Hägglund zuerst Assistenzprofessor, ab 1958 Vertreter einer Professur in Lund. Nach einer Gastdozentur an der Universität Heidelberg kehrte er 1960 als research fellow nach Lund zurück. Weitere Gastaufenthalte in Mainz, Leipzig, Rostock und Greifswald schlossen sich an. 1969 bis 1987 war Hägglund Professor für Ideengeschichte des Christentums (kristendomens idéhistoria) in Lund. Hägglunds Forschungsschwerpunkte waren die Theologie Martin Luthers und der Lutherischen Orthodoxie sowie Methodenfragen der Dogmatik. Sein meistverbreitetes Buch Teologins historia (zuerst 1956) wurde u. a. ins Deutsche, Englische, Portugiesische, Lettische und Russische übersetzt. Hägglund war von 1975 bis 1995 Vizepräsident der Luther-Akademie Ratzeburg.