Castle Rose
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Description
Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Vielen herzlichen Dank erst einmal, dass ich die grossartige Chance hatte, dieses Buch zu lesen und dabei wieder Teil einer tollen Leserunde sein zu dürfen. Mir hat es wirklich gut gefallen. Ich liebe Märchenadaptionen ja über alles, egal um welches Märchen es sich handelt. Eine über Dornröschen habe ich aber glaube ich bis jetzt noch nicht gelesen. Viele über dieses Märchen gibt es ja auch leider nicht, also war ich umso neugieriger, über diese Umsetzung. Was ich bekommen habe, hat mir wirklich sehr gut gefallen. Eine wirklich interessant aufgebaute Welt, von der ich liebend gerne mehr gelesen hätte und ein generell fantastisches Grundkonzept. Die Idee mit dem Aether generell, der die Leute in den Tiefschlaf verfallen lässt ist schon toll, aber ich mag auch, wie die Welt in verschiedene Schichten aufgeteilt wurde. Julianna hat mir gut gefallen. Sie hat sowohl ihre Schwächen als auch Stärken und ich liebe es, wie sie wirklich alles für ihre Familie tun würde. Sie hat aber auch ihren eigenen Kopf. Ebenfalls positiv war, dass die Liebesgeschichte hier klar nicht im Vordergrund stand. So etwas gibt es viel zu selten und hier hat es mich fast noch mehr überrascht, dass es nicht so vordergründig ist, denn es basiert ja auf einem Märchen, in dem Prinz und Prinzessin auch letztendlich zusammenkommen und sie durch die Liebe geweckt wird. Mich hat es aber nicht gestört, auch wenn Jonathan wirklich der Traumprinz in Person ist und das mehr als in einer Hinsicht. ;) Wofür ich aber letztendlich Abzug geben muss, sofern es nicht noch einen weiteren Band geben würde (das wäre klasse, wenn es so wäre), sind die vielen offengebliebenen Dinge am Ende des Buches. Simple Dinge, wie die Frage, ob und wieso Julianna die Einzige ist, die die Leute aus dem Schlaf wecken kann? Was an ihr ist denn nun genau anders? Aber auch kompliziertere Fragen, wie die Tatsache, ob die Leute nun irgendetwas gegen den Aether (und woher dieser wirklich kommt) tun können. Solange es ihn gibt, wird es auch immer wieder neue Sleeper geben, also wird spätestens bei Juliannas Tod, alles wieder gleich wie vorher sein. Nur schon weil ich so gerne darüber gelesen habe, hätte ich in dieser Hinsicht so gerne mehr darüber gelesen und mehr Antworten bekommen. Mir bleibt die Hoffnung, dass da in dieser Hinsicht irgendwann ein zweiter Band folgen wird. Ich wäre jedenfalls begeistert, wenn es so wäre. Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Buch wirklich grossartig ist. Es tut mir ehrlich gesagt fast weh, nicht alle Sterne zu vergeben, aber für das sind letztendlich leider einfach zu viele Fragen offengeblieben. Dennoch ist es so oder so eine klare Empfehlung, für jeden der Märchen mag. Von mir gibt es (schweren Herzens zwar) vier Sterne dafür.
~Was würdet ihr tun, um einen geliebten Menschen zu retten?~
Die Märchenadaption „Castle Rose“ von Jasmin Jülicher ist meine erste Märchenadaption, die ich bewusst gelesen habe. Das Buch sprang mir auf der Buchberlin in die Tasche, da ich Steampunk so ästhetisch finde, die Autorin verschiedene Werke geschrieben hat. Ich wurde nicht enttäuscht: Castle Rose ist eine mitreißende Adaption, allerdings mit kleinen Schwächen, die dennoch Lust auf mehr machen. Die Charaktere sind abwechslungsreich und Protagonistin Julianna muss früh viel Verantwortung übernehmen: Nachdem ihre Mutter vermisst und ihr Vater vom Aether in den ewigen Schlaf geschickt wurde, musste sie sich viel zu früh um ihren Bruder kümmern. Als ihr Bruder erkrankt und sie, jetzt junge Erwachsene, viel Geld für die Behandlung braucht, versucht sie alles, um es zu bekommen. Auch ein Einbruch in ein verwunschenes Schloss. Sie ist sympathisch und hat trotz der widrigen Umstände ihre Menschlichkeit behalten. Der Weltenbau ist originell und wird detailliert beschrieben. Es gibt verschiedene Handlungsorte, die mal mehr mal weniger aus dem Märchen Dornröschen kommen könnten. Jasmin Jülicher erzeugt eine plastische Steampunkatmosphäre im Märchensetting, sodass man sich mitten fühlt. Der allseits vorhandene Aether hat auch mir einen Schauer über den Rücken gejagt. Die Handlung ist spannend, es gibt keine große Liebesgeschichte, was ich in einer Märchenadaption erfrischend anders empfinde. Manche Fragen werden allerdings nicht beantwortet und bleiben auch am Ende noch offen. Diese Leere und losen Enden sorgen letztendlich für den Stern Abzug. Dennoch hat mir das Lesen so viel Spaß gemacht, dass ich das Buch innerhalb eines Tages durchgesuchtet habe – da es nicht so dick ist, hätten ruhig noch einige Seiten folgen können, auf denen die offenen Fragen geklärt werden. So war es leider etwas abrupt. Ich kann das Buch trotzdem gut weiterempfehlen 😉 Insgesamt 3,5 Sterne!

Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
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Vielen herzlichen Dank erst einmal, dass ich die grossartige Chance hatte, dieses Buch zu lesen und dabei wieder Teil einer tollen Leserunde sein zu dürfen. Mir hat es wirklich gut gefallen. Ich liebe Märchenadaptionen ja über alles, egal um welches Märchen es sich handelt. Eine über Dornröschen habe ich aber glaube ich bis jetzt noch nicht gelesen. Viele über dieses Märchen gibt es ja auch leider nicht, also war ich umso neugieriger, über diese Umsetzung. Was ich bekommen habe, hat mir wirklich sehr gut gefallen. Eine wirklich interessant aufgebaute Welt, von der ich liebend gerne mehr gelesen hätte und ein generell fantastisches Grundkonzept. Die Idee mit dem Aether generell, der die Leute in den Tiefschlaf verfallen lässt ist schon toll, aber ich mag auch, wie die Welt in verschiedene Schichten aufgeteilt wurde. Julianna hat mir gut gefallen. Sie hat sowohl ihre Schwächen als auch Stärken und ich liebe es, wie sie wirklich alles für ihre Familie tun würde. Sie hat aber auch ihren eigenen Kopf. Ebenfalls positiv war, dass die Liebesgeschichte hier klar nicht im Vordergrund stand. So etwas gibt es viel zu selten und hier hat es mich fast noch mehr überrascht, dass es nicht so vordergründig ist, denn es basiert ja auf einem Märchen, in dem Prinz und Prinzessin auch letztendlich zusammenkommen und sie durch die Liebe geweckt wird. Mich hat es aber nicht gestört, auch wenn Jonathan wirklich der Traumprinz in Person ist und das mehr als in einer Hinsicht. ;) Wofür ich aber letztendlich Abzug geben muss, sofern es nicht noch einen weiteren Band geben würde (das wäre klasse, wenn es so wäre), sind die vielen offengebliebenen Dinge am Ende des Buches. Simple Dinge, wie die Frage, ob und wieso Julianna die Einzige ist, die die Leute aus dem Schlaf wecken kann? Was an ihr ist denn nun genau anders? Aber auch kompliziertere Fragen, wie die Tatsache, ob die Leute nun irgendetwas gegen den Aether (und woher dieser wirklich kommt) tun können. Solange es ihn gibt, wird es auch immer wieder neue Sleeper geben, also wird spätestens bei Juliannas Tod, alles wieder gleich wie vorher sein. Nur schon weil ich so gerne darüber gelesen habe, hätte ich in dieser Hinsicht so gerne mehr darüber gelesen und mehr Antworten bekommen. Mir bleibt die Hoffnung, dass da in dieser Hinsicht irgendwann ein zweiter Band folgen wird. Ich wäre jedenfalls begeistert, wenn es so wäre. Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Buch wirklich grossartig ist. Es tut mir ehrlich gesagt fast weh, nicht alle Sterne zu vergeben, aber für das sind letztendlich leider einfach zu viele Fragen offengeblieben. Dennoch ist es so oder so eine klare Empfehlung, für jeden der Märchen mag. Von mir gibt es (schweren Herzens zwar) vier Sterne dafür.
~Was würdet ihr tun, um einen geliebten Menschen zu retten?~
Die Märchenadaption „Castle Rose“ von Jasmin Jülicher ist meine erste Märchenadaption, die ich bewusst gelesen habe. Das Buch sprang mir auf der Buchberlin in die Tasche, da ich Steampunk so ästhetisch finde, die Autorin verschiedene Werke geschrieben hat. Ich wurde nicht enttäuscht: Castle Rose ist eine mitreißende Adaption, allerdings mit kleinen Schwächen, die dennoch Lust auf mehr machen. Die Charaktere sind abwechslungsreich und Protagonistin Julianna muss früh viel Verantwortung übernehmen: Nachdem ihre Mutter vermisst und ihr Vater vom Aether in den ewigen Schlaf geschickt wurde, musste sie sich viel zu früh um ihren Bruder kümmern. Als ihr Bruder erkrankt und sie, jetzt junge Erwachsene, viel Geld für die Behandlung braucht, versucht sie alles, um es zu bekommen. Auch ein Einbruch in ein verwunschenes Schloss. Sie ist sympathisch und hat trotz der widrigen Umstände ihre Menschlichkeit behalten. Der Weltenbau ist originell und wird detailliert beschrieben. Es gibt verschiedene Handlungsorte, die mal mehr mal weniger aus dem Märchen Dornröschen kommen könnten. Jasmin Jülicher erzeugt eine plastische Steampunkatmosphäre im Märchensetting, sodass man sich mitten fühlt. Der allseits vorhandene Aether hat auch mir einen Schauer über den Rücken gejagt. Die Handlung ist spannend, es gibt keine große Liebesgeschichte, was ich in einer Märchenadaption erfrischend anders empfinde. Manche Fragen werden allerdings nicht beantwortet und bleiben auch am Ende noch offen. Diese Leere und losen Enden sorgen letztendlich für den Stern Abzug. Dennoch hat mir das Lesen so viel Spaß gemacht, dass ich das Buch innerhalb eines Tages durchgesuchtet habe – da es nicht so dick ist, hätten ruhig noch einige Seiten folgen können, auf denen die offenen Fragen geklärt werden. So war es leider etwas abrupt. Ich kann das Buch trotzdem gut weiterempfehlen 😉 Insgesamt 3,5 Sterne!






