Caravaggios Flucht
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Ich liebe Caravaggio oder besser gesagt seine Bilder. Er muss ein wahnsinnig schwieriger Mensch gewesen sein und ich glaube, wäre ich ihm jemals begegnet, wäre ich nicht wirklich gut mit ihm ausgekommen. Die Berichte seiner "Freunde", Bekannten, Saufkumpane und schlussendlich auch seiner Feinde über ihn und seine Kunst und das Geschehen rund um das "Duell" sind spannend, aber wie immer mit Skepsis und Vorsicht zu genießen, was Authentizität und vor allem Wahrheitsgehalt angeht. Dennoch decken sie sich in sehr vielen Dingen und ich bin überrascht, wie vieles darin auftaucht, das ich sogar schon wusste. Allerdings aus Vorlesungen oder anderer Literatur. Besonders berührt hat mich, wie sein Freund Innocenzo Promontorio über Caravaggios Bilder schreibt. Man bekommt einen sehr guten Eindruck, wie diese Werke gewirkt haben müssen, bevor wir durch Fernsehen und Internet und einer Flut an Informationen, die jeder Zeit zur Verfügung steht, abgestumpft sind und uns oft nur schwer dieser Macht des Anblicks etwas völlig Neuem hingeben können. Dazu liest sich das Buch an sich auch sehr schnell und gut. Die Sprache ist "modernisiert" worden und wirkt nicht gekünstelt oder gestelzt.
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Ich liebe Caravaggio oder besser gesagt seine Bilder. Er muss ein wahnsinnig schwieriger Mensch gewesen sein und ich glaube, wäre ich ihm jemals begegnet, wäre ich nicht wirklich gut mit ihm ausgekommen. Die Berichte seiner "Freunde", Bekannten, Saufkumpane und schlussendlich auch seiner Feinde über ihn und seine Kunst und das Geschehen rund um das "Duell" sind spannend, aber wie immer mit Skepsis und Vorsicht zu genießen, was Authentizität und vor allem Wahrheitsgehalt angeht. Dennoch decken sie sich in sehr vielen Dingen und ich bin überrascht, wie vieles darin auftaucht, das ich sogar schon wusste. Allerdings aus Vorlesungen oder anderer Literatur. Besonders berührt hat mich, wie sein Freund Innocenzo Promontorio über Caravaggios Bilder schreibt. Man bekommt einen sehr guten Eindruck, wie diese Werke gewirkt haben müssen, bevor wir durch Fernsehen und Internet und einer Flut an Informationen, die jeder Zeit zur Verfügung steht, abgestumpft sind und uns oft nur schwer dieser Macht des Anblicks etwas völlig Neuem hingeben können. Dazu liest sich das Buch an sich auch sehr schnell und gut. Die Sprache ist "modernisiert" worden und wirkt nicht gekünstelt oder gestelzt.




