Café con Lychee

Café con Lychee

Softcover
3.497

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Description

Manchmal kann sich erbitterte Rivalität in etwas Süßes verwandeln. Theo Mori und Gabriel Moreno haben sich nie verstanden. Ihre Eltern führen rivalisierende Geschäfte – ein asiatisch-amerikanisches Café und eine puerto-ricanische Bäckerei. Und damit nicht genug: Gabis Ungeschicklichkeit hat das Fußballteam, in dem sie beide spielen, schon unzählige Siege gekostet. Da Gabi es nicht wagt, offen über seine Sexualität zu sprechen und seine Träume zu verfolgen, sieht er seine Zukunft in der Bäckerei. Theo trägt schwer am Gewicht familiärer Erwartungen: Um überhaupt daran denken zu können, Vermont endlich hinter sich zu lassen, muss er dafür sorgen, dass die Lebensgrundlage seiner Eltern gesichert ist. Als ein „Fusion Café“ die Existenz beider Familienbetriebe bedroht, müssen Theo und Gabi sich einer unerfreulichen Wahrheit stellen: Sie können ihr jeweiliges Ziel nur erreichen, wenn sie zusammenarbeiten. Gemeinsam kochen sie einen Plan aus: die geheime Operation „Snack-Verkauf in der Schule“, mit der sie Kunden zurückgewinnen wollen. Doch können sie ihre Streitigkeiten lange genug beiseitelassen, um die Läden ihrer Eltern zu retten? Und was, wenn sie in Abwesenheit des alten Grolls Gefühle füreinander entwickeln? Eine köstliche romantische Komödie, gut gewürzt und mit einem Hauch Süße!

Book Information

Main Genre
Poetry & Drama
Sub Genre
Criticism & Literary Studies
Format
Softcover
Pages
352
Price
16.50 €

Author Description

Emery Lee, Autor und Künstler, hat schon als Kind chaotische und moralisch fragwürdige Figuren geliebt. Lee hat einen Abschluss in kreativem Schreiben gemacht und dann Bücher, Kurzgeschichten und Web-Comics verfasst – in unterschiedlichen Genres und für ganz verschiedene Zielgruppen. Young-Adult-Literatur hat jedoch immer einen besonderen Platz in Lees Herzen gehabt. Inspiriert von östlichen Medien, Pop-Punk-Musik und persönlichen Erfahrungen, betrachten Lees Werke auf witzige, tiefempfundene und einfallsreiche Weise die Überscheidungen zwischen Leben und Identität. Wenn Lee frei hat, findet man Lee wahrscheinlich bei einem Anime-Marathon oder beim Kuscheln mit niedlichen Hunden.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
20%
50%
N/A
N/A
70%
81%
35%
20%
N/A
100%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
90%
49%
100%
49%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)

Posts

27
All
3.5

Das Beste an der Story ist...

...das Cover. Autsch. Nochmal von vorn. Eine süße YA Enemies to Lovers Highschool Story, die (zu) viel wollte und streckenweise hart unrealistisch wirkte. Oder Schule in USA läuft halt wirklich wie in Highschool Musical. Who knows. 📓In "Café con Lychee" von Emery Lee müssen die Rivalen Theo und Gabi zusammenarbeiten, um die Cafés ihrer Eltern zu retten. Der Eine struggelt mit den elterlichen Erwartungen, der Andere mit seiner Sexualität. Und beide merken bei der Zusammenarbeit, dass der andere gar nicht so schlimm ist, wie gedacht. ☕ Es hätte eine tolle Geschichte über Freundschaft und Selbstfindung sein können, wenn nicht versucht worden wäre, noch eine Lovestory draufzusetzen. So gab es halbgare Gefühle, die für mich nicht nachvollziehbar waren und gleichzeitig irgendwie zu wenig emotional für die Handlung. ☕ Zudem wurde hart in die Klischeekiste gegriffen. Der superschlaue asiatische Bruder, der Schwule, der Fußball spielt obwohl er lieber Ballett tanzen möchte, der homophobe südamerikanische Vater, die super strengen asiatischen Eltern... Dazu noch klassisches Highschool Drama. Da bekommt man schon eine Bingo Karte voll. ☕ Trotzdem war die Geschichte irgendwie süß und die meisten Kapitel haben mich gut unterhalten. Nur die potentiellen deep talk Themen blieben für meinen Geschmack zu flach. Eine Empfehlung für Fans von queeren Highschool Storys.

Das Beste an der Story ist...
1.5

Was war das?! 😶

Im Endeffekt hätte ich das Buch wahrscheinlich abbrechen müssen, aber ich hatte bis zum Schluss die Hoffnung, dass es besser wird …🙃 Wer sich eine süße Enemies-to-Lovers Story wünscht, ist hier definitiv fehl am Platz…Ich muss allerdings auch dazu sagen, dass ich nicht die direkte Zielgruppe dieses Buches bin, da die Charaktere schon relativ jung sind und ich es gewohnt bin Bücher zu lesen in denen die Hauptcharaktere alle Erwachsen sind Nichtsdestotrotz fand ich dieses Buch eigentlich wirklich schlecht. Theo‘s Art fand ich so unglaublich zum Kotzen und die Art und Weise, wie er mit Gabriel am Anfang umgegangen ist, fand ich einfach nur schrecklich. Ich hätte mir erhofft, dass er Gabriel im Laufe des Buches auf Händen trägt um sein ganzes Verhalten wiedergutzumachen, aber das war leider überhaupt nicht der Fall. Gabriel mochte ich zwar etwas mehr, aber die Art und Weise wie er sich behandeln hat lassen, fand ich überhaupt nicht toll 😶 Die Probleme, die in diesem Buch angesprochen werden – vor allem zum Thema „queer sein“ und die Rolle der ethnischen Unterschiede –, fand ich an sich sehr wichtig und auch gut, aber die Umsetzung war ehrlicherweise absolut grauenhaft. Die Idee hinter der Story war gut, aber die Geschichte an sich war nicht wirklich interessant und die „Liebesgeschichte“ fand ich fast noch schlimmer und absolut nicht nachvollziehbar 🥴 Ich weiß nicht, warum ich mich durch solche Bücher quäle, aber wer auch immer meint, dass dies eine „süße Romcom“ ist, mit dem muss ich mich wirklich dringend unterhalten. Der Komödienaspekt macht vielleicht irgendwo Sinn, aber der Romance-Aspekt wurde hier leider komplett verfehlt …😐

4

Mehr als eine süße queere coming-of-age-story Diese Geschichte war von Beginn an sehr gut lesbar und hat mir immer ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Naja, zumindest, wenn sie mich nicht gerade zu Tränen gerührt hat. Die wechselnden Erzählperspektiven haben für Abwechslung, vor allem aber auch für Verständnis gegenüber den Protagonisten gesorgt, was ich Gabi gegenüber sonst vielleicht nur schwer hätte aufbringen können. Mit Theo habe ich mich dagegen von Beginn an verbunden gefühlt. Was mir mit Abstand am besten gefallen hat, ist die Entwicklung der Protagonisten. Der mürrische, impulsive Theo muss einsehen, dass die eigene Wahrnehmung ihn trügen kann, wohingegen der tollpatschige, sozial unbeholfene Gabi lernen muss, dass stillschweigendes Beobachten ihn im Leben kaum weiterbringt. Letztlich dreht die Geschichte sich weniger um die im Klappentext angesprochenen Cafés, sondern eher um Familiendramen, den Weg zu einem selbstbestimmten Leben und zueinander. Vor allem Theo steht anfangs weit auf der enemies-Seite, weshalb die Annäherung der beiden nur langsam voranschreitet und dadurch sehr glaubhaft wirkt. Macht euch daneben auf Themen wie kulturelle Aneignung und Homophobie gefasst. Aufgelockert wird das Ganze von Musical-ähnlichen Einlagen, allerdings spielt die Romantik hier eher eine untergeordnete Rolle. Insgesamt wurde ich richtig gut von dieser bewegenden, aber auch Mut machenden Geschichte unterhalten. Wer eine emotionale coming-of-age-Geschichte mit einer Prise gay romance und einigen Foodie-Momenten sucht, sollte hier einmal reinlesen. Für Fans von Becky Albertalli und Sophie Gonzales!

Post image
4

Das Buch hat mir viel besser gefallen als Meet Cute Diary. Denn hier entwickeln sie die Charaktere und bleiben nicht Ich-bezogen. Gleichzeitig war es einfach eine süße Story

5

Ich habe die beiden so in mein Herz geschlossen!!🫀

3.5

„When I was a kid, my parents were everything—my heroes, my role models. But now they’re just the people keeping my prison doors locked. Or maybe they’re both, and that’s what makes things so hard.“

Well, it was a “okay read,” but I’ve definitely read better (and worse). The idea of ​​the story was pretty cute and some plot lines were nice. But I didn't like the characters. Every single one of them made strange and questionable decisions that made no sense. While I was reading it, at some times I thought I was in some sort of fight between 12 year old girls??? I have to say Theo was too selfish and Gabi was too selfless. Still, their chemistry was pretty good and entertaining. What was a bit disappointing was that it was a story about 'enemy and lovers' , but the tension between the two was missing. I wasn't happy with the ending either. Something else could have happened... the sudden change of heart from their parents and friends felt a little strange. It felt kind of rushed.

4

stoppp ittt this book was so cuteeee. I’ve been in such a bad reading slump lately and this book just went ahead and pulled me out of it like nothing. going into this book I expected something slightly different, this is advertised as enemies to lovers but I think that that’s definitely only one-sided since Gabi never had anything against Theo. Talking about Theo, ahhhh he was so annoying and unnecessary mean sometimes and it seemed like that was just for the benefit of the ,,enemies to lovers“ because it felt really out of character for him. I have one question though. Why did every single chapter start with "On *insert random name of a day of the week * I did this and that" ?!This book was also a lot more about the family dynamics and friendships then the romance itself which wasn’t that bad I just wanted to see a teeny tiny bit more of Theo and Gabis romance. Otherwise this book was absolutely amazing, the small town autumn vibes were immaculate. 4,5 ⭐️ "How can I ever feel comfortable being me when Im thing my parents hate the most?” "And it's a simple thing, and I don't know how much time it'll really occupy, but hopefully it'll distract him long enough that he can forget about his parents, at least for a while.”

3.5

Eine bittersüße YA Geschichte zwischen Gebäck und Bubble Tea. Gabriel und Theo sind komplette Gegensätze und gleichzeitig ähnlicher als sie denken. Als die Cafés ihrer beider Familien finanzielle Schwierigkeiten haben, schließen sich die beiden zusammen um eine Lösung zu finden. Der Schreibstil ist sehr locker und leicht zu lesen und Gabriel und Theo sind beide unglaublich sympathische Hauptcharaktere mit denen ich mitgefühlt habe. Durch Gabis karibische und Theos Ostasiatische Herkunft wird in diesem Buch auch das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen und Familien andressiert und neben der eignen Identitätssuche und Selbstfindung finden die beiden auch mehr als Freundschaft. Insgesamt eine sehr süße Geschichte über Liebe und das Aufwachsen in einem Umfeld, das viel Druck ausübt.

1.5

Keine gute queere Geschichte

In diesem Buch gibt es so viel Toxizität. Das meiste Verhalten regt mich auf und ist echt mies. Und natürlich sind auf den letzten 20 Seiten alle geläutert und es gibt ein Happy End. Ich mag keine Geschichten mehr lesen, in denen die Queerness für das ganze Drama sorgt. Falls wer eine fluffy High School Romanze erwartet, wird man hier enttäuscht.

5

Zu tränen gerührt

Ich habe es auch erst wegen des schönen Covers gekauft 😆 und habe am Anfang nur ein paar ein paar Seiten gelesen. Vor ein paar Tagen hab ich es wieder zur Hand genommen und es hat mich voll gefässelt und zu Tränen gerührt. Ich kann verstehen das mache finden das der Handlungsstrang etwas unrealistisch und die Charaktere nervig oder kindisch sein können. Aber es sind Jugendliche sie müssen sich nicht wie erwachsene verhalten und ich finde sie haben auch eine gute Charakter Entwickelung gemacht. Mir hat das Buch sehr gefallen🫶🏻✨

2

Falsche Zielgruppe

Hatte das Buch abgebrochen, da es mich wirklich nicht überzeugen konnte. Der Schreibstil war sehr einfach und die Protagonisten wirkten sehr jung, sodass es für mich die falsche Altersgruppe war. Die Idee an sich klang ganz vielversprechend, aber es war einfach nicht spannend genug für mich und die Handlung verlief auch eher schleppend.

5

Hass ist ein starkes Gefühl und egal ob gegen andere oder sich selbst gerichtet, kann er zerstörerisch sein. Wie diese beiden Jungs die Feindschaft zwischen ihnen überwinden und mehr daraus wird ist toll zu lesen!

3

Fanfiction

I liked the book not to be wrong, but it was written like fanfiction, and sometimes, it was really hard to follow the story. At all, i think it's a sweet story but too much fanfiction a like

2

Leider hat es mir nicht so gut gefallen. Charaktere waren unsympathisch. Die Story eher langweilig und unrealistisch. Buch das Potenzial hatte aber nicht gut umgesetzt wurde.

3

a cute & fast read and let’s appreciate the cover

3

Es war okay

Ich fand die Story im Allgemeinen gut. Er tut alles um das Café seine Eltern zu retten, auch wenn es sich mit dem Feind verbünden muss. Die BL-Lovestory ist eher wenig und eher Young Adult gedacht. Ich denken zum Einstieg ins BL Genre ist es oki. Ich finde es gut zu lesen wie Gabriel zu dich selbst finden muss und endlich sich outen möchte,weil er sich in Theo verliebt hat. Der Weg dahin war schwer. Ansonsten war es zwischendurch echt gut zu lesen. Es war nicht besonders und mir fehlte es an Emotionen trotzdem war es gut.

1

CW: homophobia, bullying It is beyond me how books like this are still written in 2021. I could write a page-long rant about all the things I disliked, but I'm not in the mood today. I wasted too much time on this anyway. What I will say is, that I am SICK and TIRED of gay teens being miserable, having bigoted parents and falling in love with horrible people (hi, Theo). Theo is one of the worst characters I have ever encountered. He is mean to everyone around him for no good reason. He is also straight up BULLYING Gabi for the majority of the book... how was I supposed to root for their relationship? Every single character was super unlikeable and I did not care for any of them. The only thing I liked about this book was the writing style and the cover (so gorgeous!) I did not enjoy Emery Lee's debut and this one was even worse. I will not pick up any more of eir books.

2

CW: homophobia, bullying It is beyond me how books like this are still written in 2021. I could write a page-long rant about all the things I disliked, but I'm not in the mood today. I wasted too much time on this anyway. What I will say is, that I am SICK and TIRED of gay teens being miserable, having bigoted parents and falling in love with horrible people (hi, Theo). Theo is one of the worst characters I have ever encountered. He is mean to everyone around him for no good reason. He is also straight up BULLYING Gabi for the majority of the book... how was I supposed to root for their relationship? Every single character was super unlikeable and I did not care for any of them. The only thing I liked about this book was the writing style and the cover (so gorgeous!) I did not enjoy Emery Lee's debut and this one was even worse. I will not pick up any more of eir books.

4

Schöne Geschichte

Vorne weg sollte ich vielleicht sagen, dass das eigentlich nicht mein Genre ist. Ich lese normalerweise Fantasy und Thriller. Das Buch war aber tolle Unterhaltung für mich. Der Schreibstil ist flüssig und die Charaktere liebenswert. Die Geschichte war cute, aber auch manchmal traurig und manchmal lustig. Die Mischung hat mir sehr gefallen. Aber, die Geschichte war mir auch etwas zu langweilig bzw. vorhersehbar. Was mir wiederum sehr gefallen hat, war die Charakterentwicklung. Die beiden Protas machen viel durch und man merkt als Leser wie sie daran wachsen.

4

🥰Ein sehr süßes Buch

Im Großen und Ganzen war das Buch sehr gut ,allerdings kann man nicht viel Drama erwarten . Bis zur Hälfte des Buches ging es sehr schleppend und eher unspektakuläre zu ,doch nach dieser eher langweiligen Hälfte hat mich das Buch dann doch noch gepackt und ein süße Love Story hat sich entwickelt . Wer Interesse an einer leichten und sehr Humorvollen Schulromanze hat ,Bitteschön 😂👌🏻

4

Hui, so schnell wie Café con Lychee habe ich lange kein Buch mehr inhaliert! Entweder ist es so geschrieben, dass man nur so durch die Seiten fliegt, oder ich habe die Buchstaben förmlich aufgesogen: Für diese gut 350 Seiten habe ich keine vier Stunden gebraucht! Die Geschichte von Theo und Gabriel kann ich nur von außen beurteilen, aber aus meiner Perspektive ist sie extrem realistisch. Einer out and proud, der andere hadert aus guten Gründen mit seiner Sexualität und lernt erst nach und nach die positiven Seiten davon kennen. Dazu kommen übervorsichtige Eltern mit hohen Erwartungen und ständige Vergleiche zu älteren Geschwistern, Selbstzweifel, Existenzängste, die sich von Eltern auf ihre Kinder übertragen, Ärger mit der entfernten Familie, kulturelle Differenzen zwischen Elternhaus und der Umgebung, in der man lebt, Druck von Vermieter und Arbeitgeber, gesellschaftliche Erwartungen an der Schule, Sorgen über die eigene Körperlichkeit – Emery Lee schafft es, all das zu erzählen und anzudeuten, ohne in erzieherische Maßnahmen zu verfallen. So oft habe ich bei Jugendbüchern das Gefühl, dass der*die Autor*in von oben herab und mit einer ständigen Moral im Hinterkopf pseudo-jugendliche Gedanken in die Köpfe seiner*ihrer Figuren schreibt, die mit der wirklichen Lebensrealität Jugendlicher heute nichts mehr zu tun haben. Das ist einer der Gründe, weshalb ich inzwischen nur noch wenige Bücher lese, deren Hauptfiguren noch zur Schule gehen. Hier allerdings machen all diese Elemente Theo und Gabi zu vielschichtigen Menschen, die eben mehr als eine Sorge haben können und gleichzeitig Kind und Erwachsener sein müssen. Diese Waage hält Emery Lee ganz hervorragend. Nach einer kurzen Recherche vermute ich übrigens, dass der*die Autor*in selbst zur queeren Community gehört, da auf der Website keine regulären Pronomen verwendet werden. Das erklärt für mich auch das Fingerspitzengefühl, mit dem Café con Lychee geschrieben wurde. Besonders steht natürlich die aufkeimende Beziehung zwischen Theo und Gabi im Fokus, allerdings wird sie in einem Rahmen erzählt, den ich nicht besser zusammenfassen kann als Emery Lee selbst in einem Instagram-Post: „my romcom about reclaiming your culture that’s been stolen by white people for profit while chasing you out of your own history and space.“ Beide Jungs kämpfen um den Erhalt der Restaurants ihrer jeweiligen Eltern, nachdem ein neues fancy Szene-Café mit einer von verschiedenen Länderküchen inspirierten Speisekarte und kunterbunten Interpretationen ihnen Konkurrenz macht. Das Thema „Kulturelle Aneignung“ ist Auslöser des Problems, mit dem beide Familien konfrontiert sind, schwebt aber den Rest des Buches eher im Hintergrund als ständige Motivation mit. Lee schwingt also nicht die Moralkeule, macht allerdings unmissverständlich klar, welche Auswirkungen so etwas haben kann. Ich hatte beim Lesen nie das Gefühl, dass mir eine Botschaft aufgedrängt werden sollte, wie ich es so oft bei (insbesondere deutschen und männlichen) Jugendbuchautor*innen erlebe. Stattdessen habe ich einfach interessiert verfolgen dürfen, wie Gabi über den eigenen Schatten springt und den Mut aufbringt, er selbst zu sein, während Theo sich langsam erlaubt, an sich selbst zu glauben. Es gab ein paar wenige Klischees, die sich aber mehr wie Hommagen anfühlten als wie zwanghaft eingesetzte Schablonen. So würde der schlechte Fußballspieler viel lieber Ballett tanzen, die Freundin verknallt sich in den schwulen besten Freund, bevor sie von seiner Sexualität weiß, der beste Freund hat eine On-Off-Beziehung mit seiner Freundin, was zu Reibereien zwischen den Freunden führt, Homecoming wird extrem zelebriert und ja, natürlich haben ausgerechnet die asiatischen Eltern hohe Ansprüche an die Noten ihrer Kinder und einen recht autoritären Erziehungsstil. Trotz dieser bekannten Motive wirkt das Gesamtbild von Café con Lychee wirklich stimmig und besonders. Scheinbar soll es eine Fortsetzung geben, da auf der Webseite des Verlags von Band 1 die Rede ist. Ich kann mir im Moment nicht vorstellen, wie ein zweiter Band aussehen würde und welches Paar möglicherweise im Fokus stehen könnte. Wenn ich mir aber dieses Buch als Maßstab nehme, dann möchte ich wirklich gern mehr von Emery Lee lesen.

The writing is okay but there’s too much going on and I didn’t like or connect to the two main characters in the sample.

3

Danke an NetGalley und den CROCU Verlag, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon jedoch unabhängig. In Café con Lychee begleiten wir zwei Jugendliche, Gabi und Theo, deren Eltern verfeindete Cafés besitzen, weshalb die beiden Jungs auch nicht unbedingt ein gutes Verhältnis zueinander haben. Doch als ein neues Fusion Café in ihrer Stadt öffnet, und die Geschäfte beider Familien durch die neue Konkurrenz kurz vor der Schließung stehen, raufen sich die beiden zusammen und hecken gemeinsam einen Plan aus, die Cafés ihrer Familien zu retten. So weit, so gut. Irgendwie steckt in der Familie aber noch viel mehr. Beide Protagonisten haben Probleme mit ihren Eltern: der eine aufgrund seiner Leistungen, der andere aufgrund seiner Homosexualität. Auch haben beide Probleme und Stress in ihren jeweiligen Hobbies (Fußball und Ballett), und sowohl Theo als auch Gabi haben natürlich einen Streit mit ihren besten Freund*innen… dabei waren die Nebencharaktere leider auch alle sehr passiv und flach; und durch den ähnlichen Aufbau der Storylines der Protagonisten ist es mir super schwer gefallen, die beiden überhaupt voneinander zu unterscheiden. Gelesen haben sich beide nämlich sehr gleich. Das Buch ist super dramatisch und die treibende Emotion der beiden Protagonisten ist Hass und Wut, was dem Buch meiner Meinung nach leider eine negative Grundstimmung verleiht. Ich war wirklich gespannt auf die Essensthematik und hatte erwartet, dass die beiden Küchen (lateinamerikanisch/puerto-ricanisch und asiatisch/japanisch/chinesisch) eine große Rolle spielen würden bzw. eventuell auch zusammenfinden würden. Aber leider ging es gar nicht wirklich um das Kochen selber – die beiden Protagonisten haben hauptsächlich Essen ausgeliefert. Ich hatte eher auf eine Thematik wie bei Elizabeth Acevedos Soul Food gehofft. Auch der Romance-Aspekt ist mir irgendwie zu kurz gekommen. Schwupps, da waren sie zusammen – aber wie ist es dazu gekommen? Wo war die Chemie? Ich will nicht allzu streng sein. Der Schreibstil war gut, und das Buch hat seine schönen Momente. Im Großen und Ganzen ist es aber einfach nicht das, als was es verkauft wurde. Es ist keine „cute Geschichte über Essen“, sondern eher eine Geschichte über Familienprobleme und aggressionsgeladene Teenager. Ich gebe wohlwollende 3 von 5 Sternen.

4

Eine wirklich süße queere Young-Adult-Story mit Rivals-To-Lovers-Trope. Die Geschichte wird aus der Ich-Erzählerperspektive von Theo und Gabriel erzählt und das war perfekt. Man erfährt wie beide Seiten die Geschichte erleben, was sie denken und fühlen und man kann beide so gut verstehen. Ich war gespannt, wie die beiden zueinanderfinden werden und ob sie es schaffen ihre beiden Familienbetriebe zu retten. Ich mochte beide Charaktere sehr und fand es einfach unterhaltsam, wie sie durch den Verlauf mehrerer Geschehnisse irgendwie in die Situation stolpern, dass sie sich gegenseitig helfen, Pläne schmieden und umsetzen und ganz nebenbei auch Gefühle füreinander entwickeln und diese sich im Laufe der Zeit auch eingestehen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, es war witzig und richtig süß. Das Ende war mir fast schon zu happy, aber ich mochte es sehr.

4

Das Cover hat mir sofort gefallen, es hat einen ganz eigenen Zeichenstil, den ich vorher noch nicht auf anderen Büchern gesehen hab und das ist mir sofort ins Auge gestochen, genau so wie die vielen kleinen Details wie die Backwaren, die auch zwischen den Kapiteln immer wieder auftauchen. Genau so süß wie die Geschichte. Den Schreibstil fand ich ganz toll, der war so schön angenehm und einfach zu lesen. Also sehr gut für was entspanntes zwischendurch. Mit den Charakteren bin ich sofort warm geworden, die sind mir richtig schnell ans Herz gewachsen. Beide haben ihre eigene Persönlichkeit und erzählen ihre Geschichte aus ihrer eigenen Perspektive. Dabei hat es mir total gut gefallen, zu lesen, wie jeder auf seine eigene Art an Probleme ran geht und wie die beiden Protagonisten miteinander interagieren. Die Nebencharaktere kommen teilweise ein bisschen zu kurz, waren aber trotzdem tolle Begleiter in der Geschichte. Den Plot fand ich auch total süß. Die Geschichte war teilweise einfach zum dahinschmelzen und hat mich emotional von Beginn an total abgeholt. Besonders schön fand ich, wie viele wichtige Themen mit eingeflochten wurden und im Plot bearbeitet wurden, ohne unterzugehen oder eine komplett zu überfordern. Mir werden die beiden auf jeden Fall noch eine Weile im Kopf bleiben.

4

Die Eltern von Theo und Gabi haben konkurrierende Cafés, kein Wunder, dass die beiden sich nicht verstehen. Doch als die beiden Cafés in Gefahr sind, beginnen die zwei zusammenzuarbeiten und nähern sich immer weiter an. . Das Buch ist abwechselnd aus den Perspektiven von Theo und Gabriel geschrieben, man lernt die beiden also gut kennen und ich liebe die zwei wirklich. Sie sind sehr unterschiedlich und wirken ein bisschen wie zwei Seiten einer Medaille. Besonders mit Gabi hatte ich wirklich Mitleid, die Situation mit seinen Eltern war stellenweise sehr hart zu lesen und man hat deutlich gemerkt, wie sehr ihn die offene Homophobie verletzt hat. Aber auch Theo hat es nicht leicht zuhause, weshalb man auch mit ihm gut mitfühlen kann. Ihre Kabbeleien, gerade als sie sich dann besser verstehen, sind wirklich witzig und der Wandel von Enemies to Lovers liest sich super realistisch. Auch die Handlung ist spannend, ich hatte viel Spaß beim Lesen und mir hat das Ende und die Lösung der großen und kleinen Konflikte gut gefallen. Der Schreibstil ist toll zu lesen. . Tolle Charaktere

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