Bus 57

Bus 57

Hardback
4.731
SchuleJugendkriminalitätSchullektüre DeutschRichard Thomas Sasha Fleischman

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Description

Loewe-Bücher: garantiert ohne KI

Zweifach nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020 !

Kriminalgeschichten, die auf wahren Begebenheiten beruhen, sind selten romantisch. Doch gerade diese brechen uns gewöhnlich das Herz. (NewYork Times)
Der Bus der Linie 57 ist das einzige, was Sasha und Richard miteinander verbindet. Richard ist Afroamerikaner, geht auf eine öffentliche Schule und hat gerade einen längeren Aufenthalt in einer betreuten Wohngruppe für jugendliche Straftäter hinter sich. Sasha ist weiß, besucht eine Privatschule und identifiziert sich selbst als agender. Nur acht Minuten täglich verbringen Sasha und Richard gemeinsam im Bus 57. Bis zu dem Tag als Sasha den langen weißen Rock trägt und Richard ihn anzündet.

Dashka Slater hat den nachfolgenden Gerichtsprozess monatelang verfolgt, mit Beteiligten gesprochen und die Hintergründe recherchiert. Bus 57 ist die akribische Dokumentation eines berührenden Falles, der tragischen Verstrickung zweier Jugendlicher, die doch nur eines wollen: glücklich sein, trotz allem.


Im Februar 2015 erschien im New York Times Magazine unter der Überschrift The Fire on the 57 Bus ein längerer Artikel der Journalistin Dashka Slater über einen Vorfall, der sich eineinhalb Jahre zuvor in Oakland ereignet hatte. Ein afroamerikanischer Teenager setzt die Kleidung eines Gleichaltrigen in Brand, der genderqueer ist. Sashas und Richards Schicksal ließ Dashka Slater nicht mehr los, so dass aus dem Artikel dieses Buch entstanden ist. Sie erzählt darin von Sashas ungewöhnlicher fantasievoller Kindheit, dem Coming-Out , den Krankenhausaufenthalten, aber auch von der Unterstützung, die Sasha erfährt, nicht nur in der LGBTQ-Community . Genauso sorgfältig arbeitet sie Richards Geschichte auf und wirft einen Blick auf ein Justizsystem, das afroamerikanische Jugendliche anders zu behandeln scheint als weiße. Die Staatsanwaltschaft stuft Richards Tat zunächst als Hate-Crime ein, wodurch ihm ein Verfahren unter Erwachsenenstrafrecht droht und damit eine womöglich lebenslange Haftstrafe.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
True Stories as Fiction
Format
Hardback
Pages
400
Price
10.30 €

Author Description

Dashka Slater schreibt als Journalistin überwiegend für die New York Times und wurde mehrfach für ihre sorgfältigen Essays und Hintergrundgeschichten ausgezeichnet. Sie schreibt außerdem Bücher für Kinder und Erwachsene. Ihr Roman The Wishing Box wurde von der Los Angeles Times in die Liste der Best Books of the Year aufgenommen.

Posts

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All
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Wahre Geschichte mit wichtigem Inhalt.

Was geschah in der Buslinie 57 und warum wurden Entscheidung so getroffen wie sie getroffen wurden. Ganz wichtiges Thema gut aufgearbeitet mit viel LGBTQ Backgroundwissen.

5

Was als kleiner Scherz anfing endet in einer Tragödie. Zwei junge Menschen die ihr Leben noch vor sich haben und so viel geplant hatten, aber vor allem wollten sie einfach nur glücklich sein und so akzeptiert werden, wie sie sind. Im November 2013 wird Sasha, weiß und agender von Richard, einem Afroamerikaner im Bus 57 angezündet. Dieses Buch hat mich sprachlos zurück gelassen. Es ist kein ausgedacht Roman, dieser Roman basiert auf einer wahren Begebenheit. Dashka Slater ist Journalistin und hat mit Freunden und der Familie der beiden Jugendlichen gesprochen. Dieser Roman lässt einen sprachlos und nachdenklich zurück, denn wenn wir ehrlich sind, dann gibt es dieses Problem überall, dass die unterschiedliche Sexualität jedes Individuums nicht von allen anerkannt wird.

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5

Ich hatte Bus 57 überhaupt nicht auf dem Schirm, aber als ich den Klappentext gelesen hatte, wollte ich es unbedingt lesen. Einmal angefangen habe ich es dann auch fast am Stück gelesen. Ich habe befürchtet, die Geschichte könnte zu trocken werden, zu sehr ein Bericht sein und weniger ein Roman, doch waren diese Ängste unbegründet. Sasha bezeichnet sich selbst als agender, heißt, sie identifiziert sich nicht als bestimmtes Geschlecht. Allein schon deswegen wollte ich das Buch lesen, da ich noch nie ein Buch in diesem Bereich gelesen habe. Es gibt auch eine Auflistung / Erklärung im Buch, was Begriffe wie Bigender, Cupiosexuell und Panromantisch zum Beispiel bedeuten. Was ich richtig toll und informativ fand. Sasha trägt gerne Röcke und fährt jeden Tag mit der Busline 57. Genau so Richard, er ist Afroamerikaner und schon straffällig geworden, macht gerne Scherze und fährt auch mit dem Bus 57. Natürlich machen Sasha und auch Richard noch sehr viel mehr Dinge aus, aber diese Details, sind für den Verlauf der Geschichte entscheidend. Wie es dazu kommt, dass er den Rock von Sasha anzündet, erfahrt ihr in Bus 57. Doch können wir dabei nicht in den Kopf von Richard sehen, und so bleiben einige Dinge auch ungewissen. Ich fand die Geschichte fesselnd und auch spannend erzählt, ich wollte die ganze Zeit wissen, was als Nächstes passiert bzw. wie es dazu kam, dass der Rock von Sasha brannte und warum Richard das getan hat und dann später, was die Konsequenzen sind. So geht es in der Geschichte nicht nur um Sasha und das Gender Thema, sondern auch um Richard, sein leben im Viertel und auch den Strafprozess. Wie schnell eine unbedachte Handlung und auch das falsche Wort alles verändern können, es geht um das Strafgesetz / die Justiz und auch um Hassverbrechen. Darum, wie schnell sich eine öffentliche Meinung bildet und wie die Konsequenzen sein können. Die Mischung fand ich interessant und auch informativ. Die Autorin verwendet die politisch korrekten Pronomen, was das Lesen manchmal etwas erschwert hat. Ich musste da erst rein kommen und am Anfang hat mich z.B. "Sier" aus dem Lesefluss gerissen, aber mit der Zeit wurde es normal und ich bin nicht mehr über das Wort gestolpert. Fazit: Das Buch schafft ein Bewusstsein, sei es über das Rechtssystem oder Gender Themen. In meinen Augen ein sehr wichtiges Buch, welches auch gut als Schullektüre taugt, da es viel Stoff zu Diskussionen hergibt und auch aufklärt. Inwieweit die Autorin die tatsächlichen Fakten wiedergegeben hat, kann ich natürlich nicht einschätzen, doch empfand ich die Geschichte als rund und nicht so, dass Dinge beschönigt wurden.

5

Kennt ihr diese Bücher, die ihr eigentlich schon etwas länger beendet habt, aber die Rezension doch nicht richtig in Angriff nehmen könnt? So war es bei mir mit diesem Buch und das ganz gewiss nicht, weil es so schlecht war. Es hat mich mit gemischten Gefühlen hinterlassen und ich darf ehrlich erwähnen, dass ich mir hinterher - und auch währenddessen - via Google und Youtube darüber schlau gemacht habe, was sich hinter diesem Buch und diesem Vorfall verbirgt. Sasha und Richard. Zwei Menschen, die sich nicht kennen, aber deren Schicksal doch irgendwie miteinander verbunden ist. Als Richard den Rock Sashas anzündet, ändert er nicht nur Sashas Leben, sondern auch sein eigenes. Beide Leben auf die unterschiedlichsten Weisen, denn während Richard an seiner Tat zu zerbrechen droht, wächst Sasha an diesem Vorfall. Das Buch ist in mehrere Teile untergliedert. Im ersten Teil lernt man als Leser Sasha kennen. Sasha, der schon früh merkt, dass er weder Mann noch Frau sein möchte. In dem Buch verwendet Dashka Slater das Pronomen "Sier", wobei ich gestehen muss, dass es mir beim Lesen manchmal echt komisch vorkam, es in Zusammenhang mit einem Satz oder einen Handlung zu lesen. Das Umfeld Sashas akzeptiert diesen Umstand und unterstützt Sasha, wo sie nur kann. Das war so ein Punkt, der mir gefallen hat, weil es gezeigt hat, dass selbst Sashas Familie quasi offen für neues ist und das Familienmitglied nicht fallen lässt. Obwohl er/sie anders ist. Der zweite Teil des Buches handelt von Richard. Richard, der so ganz anders aufwächst als Sasha. Nicht nur im ersten Teil über Sasha, sondern auch hier, hat man deutlich gemerkt, dass sich Dashka Slater informiert hat. Sie lässt Freunde und Familie des Jungen zu Wort kommen. Sie hinterfragt die Tat, um zu erfahren, wieso Richard so gehandelt hat. Trotz, dass der Fall sie nicht losgelassen hat, ist sie ihm mit dem nötigen Respekt begegnet und das hat man auch gemerkt. Am Schreibtil, an der Wortwahl. Am gesamten Buch. Ohne eine zu persönliche Note einfliessen zu lassen, hat Dashka Slater eine Geschichte erzählen können, die einen nicht loslässt. Der dritte Teil des Buches, der den passenden Namen "Feuer" trägt, beschäftigt sich mit der eigentlichen Tat. Und mit den Folgen dieser Tat. Mit den Folgen für Sasha, die/der sich zurück ins Leben kämpfen muss. Mit den Folgen für Richard, der nach dem Erwachsenenstrafrecht verurteilt werden soll. Als Leser beginnt man sich zu fragen, warum Richard so gehandelt. Warum er sich zu dieser fast schon wahnsinnigen Tat entschlossen hat - angestiftet von seinen Freunden. Von dem Freund und seinem Cousin, die nie wirklich vernommen wurden. Im vierten und letzten Teil befasst sich Dashka Slater hauptsächlich mit der Urteilsfindung und dem Gerichtsprozess. Richard wurde angeklagt mit zwei Straftaten: schwere Körperverletzung & tätlicher Angriff mit vorsätzlicher Körperverletzung. Im Falle einer Verurteilung drohte ihm ein Leben hinter Gittern. Wie genau sich dieser Aspekt entwickelt hat, dazu möchte ich nichts schreiben. Das solltet ihr selbst lesen. Das Buch hat mich wirklich nachdenklich hinterlassen. Ich finde es toll, dass sich Dashka Slater dieser Geschichte angenommen hat. Dem Leben zweier Jugendlicher, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die doch auf tragische Art und Weise miteinander verbunden sein werden. Und mein Respekt geht definitiv an Sasha und auch an ihre/seine Familie. Dafür, wie sie gehandelt haben. Dafür, wie sie mit der ganzen Situation umgegangen sind. Ich kann euch an dieser Stelle nur empfehlen, dieses Buch zu lesen. Es ist anders und doch besonders. Ein echtes Lesehighlight.

Kein Roman aber eine wahre Geschichte, die von vielen Seiten beleuchtet wird.

Ich gebe zu, ich habe von der Tat, die im Bus 57 in Oakland vor einigen Jahren passierte, nichts mitbekommen. Erst durch das Buch von Dashka Slater wurde ich darauf aufmerksam. Ich hatte mit einem Roman zu der Geschichte gerechnet, aber es handelt sich eher um eine Aufarbeitung des ganzen Falls. Sasha, eine non-binäre jugendliche Person wird von Richard einem jungen Afro-Amerikaner im Bus angezündet. Eine Hasstat? Eine Mobbing Tat? Ein blöder Scherz? Dashka Slater befasst sich in dem Buch mit den Perspektiven von Richard, Sasha und deren Familien. Sie beschreibt Opfer und Täter aber auch das amerikanische Justizsystem. Sie beginnt weit vor der Tat und beendet ihr Buch erst längere Zeit nach der Gerichtsverhandlung. Sie lässt viele Beteiligte zu Wort kommen und bleibt stets neutral, was mir gut gefällt. Es ist nicht die Tat an sich, die mich ratlos zurück lässt, sondern die Art wie in den USA teilweise mit Jugendlichen Straftaten umgegangen mit. Hoffnungslosigkeit macht mich die Tatsache, welche Hilfsbereitschaft Sasha erfahren hat und wie die queere Szene Zuspruch erhält. Ein Zeitzeugnis, dass für mich gern Einzug in Klassenzimmer halten sollte.

Kein Roman aber eine wahre Geschichte,  die von vielen Seiten beleuchtet wird.
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Im Februar 2015 erschien im New York Times Magazin unter der Überschrift „The Fire on the 57 Bus“ ein längerer Artikel der Journalistin Dashka Slater über einen Vorfall, der sich eineinhalb Jahre zuvor in Oakland ereignet hatte. Ein afroamerikanischer Teenager setzt die Kleidung eines Gleichaltrigenin Brand, der genderqueer ist. Sashas und Richards Schicksal ließ Dashka Slater nicht mehr los, so dass aus dem Artikel dieses Buch entstanden ist. Sie erzählt darin von Sashas ungewöhnlicher fantasievoller Kindheit, dem Coming-Out, den Krankenhausaufenthalten, aber auch von der Unterstützung, die Sasha erfährt, nicht nur in der LGBTQ-Community. Genauso sorgfältig arbeitet sie Richards Geschichte auf und wirft einen Blick auf ein Justizsystem, das afroamerikanische Jugendliche anders zu behandeln scheint als weiße. Die Staatsanwaltschaft stuft Richards Tat zunächst als Hate-Crime ein, wodurch ihm ein Verfahren unter Erwachsenenstrafrecht droht und damit eine womöglich lebenslange Haftstrafe. Uff. Als mir dieses Buch zum lesen angeboten wurde (von der Agentur Literaturtest), habe ich lange überlegt, ob ich das lese. Aber dann hat die Neugier gesiegt und ich muss sagen, ich bin froh, dass ich zugegriffen habe. Das Buch war so spannend geschrieben und so umfassend recherchiert, dass ich dies tatsächlich innerhalb von nur 24 Stunden ausgelesen hatte! Das Buch ist in mehrere Teile aufgebaut. Teil 1 befasst sich mit dem Leben und dem Aufwachsen von Sasha. Sasha hat schon früh bemerkt, dass er sich weder in weiblich noch in männlich eingliedern mag und bezeichnete sich recht früh auch als genderqueer. Seine Eltern und sein Umfeld nahmen das auch als recht selbstverständlich auf. Es werden mehrere Situationen aus seinem Leben geschildert, seine Freunde lernt man kennen, sein persönliches Umfeld. Im 2. Teil lernt man dann Richard kennen. Im Grunde ein netter Kerl, der sich schwer in der Schule konzentrieren kann, aber nicht dumm ist. Auch hier lernt man das Umfeld und die Freunde von ihm kennen. Merkt sehr schnell, dass er doch in einem ganz anderen Umfeld groß wird. Der 3. Teil nennt sich „Feuer“ - hier geschieht jetzt die unfassbare Tat. Dashka Slater versucht akribisch den Hergang aufzuschlüsseln, warum hat Richard das getan, wie wurde Sasha gerettet. Außerdem die Verhaftung und die Vernehmung Richards. Richard machte relativ schnell eine Aussage, die Polizei wusste genau, welche Fragen sie stellen musste, so hieß es, es war eine Hate-Crime Tat. Allerdings kam man selbst als Leser nicht umhin, dass dies einfach nicht so war. Und da Richard sogleich bei der Polizei ausgesagt hat – ohne Anwalt – wurde er auch gleich entsprechend eingestuft und nun sollte er als Erwachsener vor Gericht. Dazu hat die Autorin auch sehr viel recherchiert. Nachdem in den 80ern die Kriminalität von Jugendlichen immer mehr und gewalttätiger wurde, wurde ein Gesetz eingeführt, dem es erlaubt, Jugendliche nach Erwachsenenstrafrecht vor Gericht zu stellen. Allerdings wurde das wieder gekippt, als die Kriminalität wieder zurück ging. „ Neun Monate nach Verabschiedung von Proposition 21 wurden in Kalifornien dreißig Prozent aller straffälligen Jugendlichen als Erwachsene angeklagt. In manchen Countys war der Prozentsatz noch viel höher – in San Diego County zum Beispiel wurden bis zum Ende des ersten Jahres drei von vier Jugendlichen vor ein Erwachsenengericht gestellt. Das lag nicht daran, dass mehr Jugendliche Verbrechen begingen. Die Verhaftungsrate von Jugendlichen fingen im Herbst 1994 an zu fallen und sind seitdem stetig weiter gesunken. Der FBI-Index für jugendliche Gewaltverbrechen, der Verhaftung für Mord, Vergewaltigung, Raubüberfall und schwere Körperverletzung misst, ist heute niedriger als 1980, und das trifft auf alle ethnischen Gruppierungen zu. Die Gewaltverbrechensrate unter schwarzen Jugendlichen ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten sogar um sechzig Prozent gefallen und die Mordrate um zweiundachtzig Prozent. Die „Supergewaltverbrecher“ - Apokalypse war ein Mythos.“ (Seite 203/204) Ein paar Seiten früher beleuchtet die Autorin, was genau Hate-Crime ist, wie dieser Begriff entstand und warum jugendliche Verbrechen genau deswegen als Erwachsenengericht geführt werden. Richard wurde angeklagt mit zwei Straftaten: schwere Körperverletzung & tätlicher Angriff mit vorsätzlicher Körperverletzung. Im Falle einer Verurteilung musste er mit bis zu lebenslanger Strafe rechnen. Sein Cousin und dessen Freund, die bei der tat dabei waren wurden jedoch nie vernommen, verhaftet oder angeklagt (Seite 198/199). Im 4. Teil, der sich Justiz nennt geht es um das Urteil und dessen Folgen. Hier möchte ich nichts weiter dazu schreiben. Alles in allem hat mich das Buch tief berührt. Manchmal auch etwas verstört, aber alles in allem fand ich das so interessant und gut recherchiert. Es lies sich leicht und flüssig lesen und die Autorin hat ein Händchen für eine sprachlich gute Ausdrucksweise. Der Autorin ging es auch nicht darum, Richard unschuldig zu sprechen, sondern ihr ging es wirklich darum, alle Seiten aufzuzeigen. Unschuldig war er einfach nicht. Was mich noch beeindruckt hatte, waren auch Sashas Eltern Debbie und Karl. Nicht nur der Umgang mit Sasha und seinem Coming-Out (auch sie mussten sich damals erst einmal belesen, was genderqueer bedeutet), auch das sie ihm so ein selbstbestimmtes Leben ließen. Als Sasha sieben Jahre war, bekamen sie von einem Psychologen, der bei Sasha das Asperger-Syndrom diagnostizierte, gesagt, dass sie keine großen Erwartungen an die Zukunft legen sollten. „ Mit ein bisschen Glück und harter Arbeit, so sagte er voraus, könne Sasha vielleicht einer niedrig qualifizierten Arbeit wie Datenverarbeitung nachgehen. … Debbie und Karl beschlossen, nicht mit diesem bestimmten Psychologen zusammenzuarbeiten.“ (Seite 323) Und was dann aus Sasha wurde und was er tat – lest es selbst! Denn das ist es, was ich allen mitgeben möchte – lest das Buch, es ist wirklich so gut! Ich bin noch heute ganz überwältigt davon und brauchte ein paar tage, um das alles zu verdauen und eine Rezension dazu zu schreiben.

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Inhalt: Im November 2013 steckt der 16-jährige, afroamerikanische Teenager Richard mitten im Bus 57 in Oakland den Rock einer/eines genderqueeren Gleichaltrigen in Brand. Sasha erleidet Verbrennungen zweiten und dritten Grades und kann nur durch das beherzte Eingreifen zweier Passagiere gerettet werden. Der Vorfall, der folgende Prozess gegen Richard und Sashas Krankengeschichte geht durch die Presse und schlägt hohe Wellen. Auch die Journalistin Dashka Slater bearbeitete den Fall für die New York Times und verfasste einen längeren Artikel, bevor sie ihre Recherchen vertiefte und mehr über die Hintergründe in Erfahrung brachte. Sie bilden die Grundlage für „Bus 57“. Eigene Meinung: Das vorliegende Jugendbuch „Bus 57“ erschien erstmals 2015 in den USA und beleuchtet die Ereignisse rund um den Vorfall im November 2013 in Oakland. „Bus 57“ ist weder ein klassisches Sachbuch, noch ein klassischer Roman, sondern eine Mischung aus beidem – zum einen stützt es sich auf Polizeiberichte und Gerichtsackten, Interviews und Expertenmeinungen, zum anderen behält die Autorin eine persönliche Note bei, ohne jemand wertend zu sein. Das Buch ist in mehrere Abschnitte unterteilt. Im ersten Teil beschäftigt sich die Autorin mit Sasha, ihrem/seinen Coming-Out, Leben und den Besonderheiten, die Sasha ausmachen. Dabei geht sie sehr detailliert auf die verschiedenen Facetten queeren Lebens ein, liefert Begriffserklärungen und gibt einen guten Überblick, was genderqueer bedeutet. Zudem zeigt die Autorin, wie Sasha aufgewachsen ist und aus welchem Viertel ihre/seine Familie stammt. Der zweite Teil stellt Richard in den Mittelpunkt, seinen Freundeskreis, seine Familie und was es heißt aus einem weniger gut situierten Viertel von Oakland zu kommen. Auch hier hat die Autorin gut recherchiert, lässt Familie und Freunde zu Wort kommen und zeigt, dass Richard mehr ist, als ein gewissenloser Täter. Im dritten Teil des Buches geht es um das Feuer an sich – die schreckliche Tat, die das Leben zweier Jugendlicher für immer verändert. Es wird aufgezeigt, was Sasha im Nachgang alles durchmachen muss (im Krankenhaus, aber auch privat), ebenso beleuchtet dieser Teil die Festnahme Richards und die ersten Vernehmungen, die dafür sorgten, dass Richards Verbrechen von der Staatsanwaltschaft als Hate Crime eingestuft wurden. Im vierten und letzten Teil beleuchtet die Autorin den Prozess in all seinen Etappen und nimmt besonderen Bezug auf die Besonderheiten des amerikanischen Strafrechts gegenüber Jugendlichen, die in besonderen Fällen als Erwachsene angeklagt werden können, aber auch auf die Strafvollzugsanstalten des Landes. Stilistisch besticht „Bus 57“ durch eine absolut genderneutrale Umsetzung – ein absolutes Novum auf dem deutschen Jugendbuchmarkt. Das betrifft nicht nur die männlichen und weiblichen Begrifflichkeiten, getrennt durch Sternchen (z.B. Schüler*innen, Autor*innen, etc.), sondern auch ein passendes Pronomen für Sasha. In diesem Zusammenhang wurde bei der Übersetzung des Buches mit Sasha und der Autorin ein passendes genderneutrales Pronomen generiert (im englischen wird they verwendet, im deutschen hat man sich für sier entschieden). Das ist zu Beginn ein wenig gewöhnungsbedürftig, doch man findet schnell hinein und versteht sehr gut, warum es notwendig war, bei Sasha auf klar männliche oder weibliche Pronomen zu verzichten. Dashka Slater begegnet der queeren Thematik mit einer Form des Respekts und bietet einen gut recherchierten Einstieg in die Thematik. Doch nicht nur die queeren Themen werden sehr intensiv und schlüssig dargestellt – auch die andere Seite rund um Richard, seiner Vergangenheit und der Prozess an sich wird sehr gut vermittelt. Als Leser begreift man, dass das amerikanische Justizsystem gegenüber Afroamerikanern und „Nicht-Weißen“ deutlich ungerechter arbeitet und in diesem Zusammenhang viel getan werden müsste. Die Autorin bringt entsprechende Statistiken, Berichte und Kommentare bei, die diesen Eindruck untermauern. Positiv ist, dass die Autorin auf jegliche persönliche Meinung und Färbung verzichtet und die Ereignisse vollkommen neutral wiedergibt – so sorgt sie dafür, dass man sich selbst Gedanken machen muss und gibt dem Leser nicht eine bestimmte Meinung vor (in einem Sachbuch ist das ganz besonders wichtig). Fazit: Insgesamt ist Dashka Slater ein eindringliches Buch gelungen, das dem Leser zu Herzen geht, tief bewegt und zum Nachdenken anregt. Man begreift die Tat vielleicht nicht, findet auch keine Entschuldigung für das, was Richard getan hat, doch man lernt ihn als Täter besser kennen und versteht, dass ihn sein Umfeld zu dem gemacht hat, was er ist. Parallel dazu erfährt man eine Menge über Sasha, die queere Bewegung und wie wichtig Toleranz und Respekt im alltäglichen Umfeld ist. „Bus 57“ kann dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und für Respekt und Toleranz zu kämpfen. Für Jugendliche (gerade als Schullektüre), aber auch für Erwachsene sehr zu empfehlen. Ein absolutes Must-Read.

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Kennt ihr diese Bücher, die ihr eigentlich schon etwas länger beendet habt, aber die Rezension doch nicht richtig in Angriff nehmen könnt? So war es bei mir mit diesem Buch und das ganz gewiss nicht, weil es so schlecht war. Es hat mich mit gemischten Gefühlen hinterlassen und ich darf ehrlich erwähnen, dass ich mir hinterher - und auch währenddessen - via Google und Youtube darüber schlau gemacht habe, was sich hinter diesem Buch und diesem Vorfall verbirgt. Sasha und Richard. Zwei Menschen, die sich nicht kennen, aber deren Schicksal doch irgendwie miteinander verbunden ist. Als Richard den Rock Sashas anzündet, ändert er nicht nur Sashas Leben, sondern auch sein eigenes. Beide Leben auf die unterschiedlichsten Weisen, denn während Richard an seiner Tat zu zerbrechen droht, wächst Sasha an diesem Vorfall. Das Buch ist in mehrere Teile untergliedert. Im ersten Teil lernt man als Leser Sasha kennen. Sasha, der schon früh merkt, dass er weder Mann noch Frau sein möchte. In dem Buch verwendet Dashka Slater das Pronomen "Sier", wobei ich gestehen muss, dass es mir beim Lesen manchmal echt komisch vorkam, es in Zusammenhang mit einem Satz oder einen Handlung zu lesen. Das Umfeld Sashas akzeptiert diesen Umstand und unterstützt Sasha, wo sie nur kann. Das war so ein Punkt, der mir gefallen hat, weil es gezeigt hat, dass selbst Sashas Familie quasi offen für neues ist und das Familienmitglied nicht fallen lässt. Obwohl er/sie anders ist. Der zweite Teil des Buches handelt von Richard. Richard, der so ganz anders aufwächst als Sasha. Nicht nur im ersten Teil über Sasha, sondern auch hier, hat man deutlich gemerkt, dass sich Dashka Slater informiert hat. Sie lässt Freunde und Familie des Jungen zu Wort kommen. Sie hinterfragt die Tat, um zu erfahren, wieso Richard so gehandelt hat. Trotz, dass der Fall sie nicht losgelassen hat, ist sie ihm mit dem nötigen Respekt begegnet und das hat man auch gemerkt. Am Schreibtil, an der Wortwahl. Am gesamten Buch. Ohne eine zu persönliche Note einfliessen zu lassen, hat Dashka Slater eine Geschichte erzählen können, die einen nicht loslässt. Der dritte Teil des Buches, der den passenden Namen "Feuer" trägt, beschäftigt sich mit der eigentlichen Tat. Und mit den Folgen dieser Tat. Mit den Folgen für Sasha, die/der sich zurück ins Leben kämpfen muss. Mit den Folgen für Richard, der nach dem Erwachsenenstrafrecht verurteilt werden soll. Als Leser beginnt man sich zu fragen, warum Richard so gehandelt. Warum er sich zu dieser fast schon wahnsinnigen Tat entschlossen hat - angestiftet von seinen Freunden. Von dem Freund und seinem Cousin, die nie wirklich vernommen wurden. Im vierten und letzten Teil befasst sich Dashka Slater hauptsächlich mit der Urteilsfindung und dem Gerichtsprozess. Richard wurde angeklagt mit zwei Straftaten: schwere Körperverletzung & tätlicher Angriff mit vorsätzlicher Körperverletzung. Im Falle einer Verurteilung drohte ihm ein Leben hinter Gittern. Wie genau sich dieser Aspekt entwickelt hat, dazu möchte ich nichts schreiben. Das solltet ihr selbst lesen. Das Buch hat mich wirklich nachdenklich hinterlassen. Ich finde es toll, dass sich Dashka Slater dieser Geschichte angenommen hat. Dem Leben zweier Jugendlicher, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die doch auf tragische Art und Weise miteinander verbunden sein werden. Und mein Respekt geht definitiv an Sasha und auch an ihre/seine Familie. Dafür, wie sie gehandelt haben. Dafür, wie sie mit der ganzen Situation umgegangen sind. Ich kann euch an dieser Stelle nur empfehlen, dieses Buch zu lesen. Es ist anders und doch besonders. Ein echtes Lesehighlight.

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Inhalt: Es geschah an einem normalen Schultag. Sasha und Richard werden vom Schicksal in derselben Buslinie auf dem Weg nach Hause zusammengeführt. Sasha zeichnet sich durch eine Vorliebe für exzentrische und auffallende Outfits aus. Gern trägt er auffällige Kleidung, auch Röcke, um seine Persönlichkeit auszuleben. Sasha trägt männliche Züge. Doch Sasha identifiziert sich als agender (weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zugehörig). Richard, sein Cousin Lloyd und ein Bekannter namens Jamal waren an dem Nachmittag des vierten November 2013 voller Elan. Sie pöbelten herum, Lloyd versuchte ein junges Mädchen aus der Reserve zu locken. Irgendwann kam Jamal auf die Idee Richard anzustacheln. Beide hatten bereits zuvor den schlafenden „Jungen“ in der hinteren Reihe erblickt. Richard sollte mit seinem Feuerzeug ein wenig an dem Stoff des Rocks zündeln. Die Jungs wollten Zeugen des vermeintlich lustigen Schauspiels der Selbstlöschung werden. Immer wieder nervte Jamal Richard. Als dann der Rock wirklich Feuer fing, passierte das Desaster. Von einer Sekunde auf die andere ging Sasha in Flammen auf. Es war lediglich zwei Passanten zu verdanken, dass Sasha diesen Moment überlebte. Im Detail: Die Autorin Dashka Slater, die als Journalistin überwiegend für die New York Times geschrieben hat, widmet sich in ihrem Buch Bus 57 einer wahren Geschichte, die sich im Jahre 2013 an einem Montag in Oakland ereignet hat. Dashka Slater hat als Prozessbeobachterin den Gerichtsprozess, der sich an den Vorfall anschloss, monatelang mitverfolgt. In ihrem Buch verarbeitet die Autorin den Fall im Detail. Das Buch ist in vier Teile aufgegliedert. Teil 1 witmet sich Sasha. Hier lernt der Leser den/die Jugendliche kennen. Er erfährt, dass Sasha autistisch ist, Busse liebt und gerne Röcke trägt. Sasha pflegt viele Freundschaften und setzt sich für Menschen ein, die sich keinem festen Geschlecht zugehörig fühlen. So spricht er/sie zum Beispiel die Anwesenheitslisten in Vorschulklassen offen an, in denen sich die Kinder lediglich unter den Sparten männlich und weiblich eintragen können. Auch schreibt Sasha eine Petition, in der er/sie das Weiße Haus bittet, nicht binäre Geschlechter anzuerkennen. Es wird schnell klar, dass es nicht immer einfach für Personen ist, die sich keinem festen Geschlecht zugehörig fühlen. Die Autorin wirft ein erhellendes Schlaglicht auf Sashas Leben, zeigt was alltägliche Dinge für ihn/sie bedeuten, etwa zu einem Arzt zu gehen oder eine öffentliche Toilette zu benutzen. Teil 2 des Buches witmet sich Richard, einem Jugendlichen, der immer wieder an die falschen Leute gerät. Richard ist ein Mensch, der in der Gesellschaft von Freunden gerne ununterbrochen am Stück redet. Er flachst, blödelt und rauft gerne spielerisch herum. Unter Fremden hingegen spielt er gerne den stillen Beobachter. Richard gilt als sehr achtsam. Die Umstände, unter denen Richard aufgewachsen sind, waren nicht ideal. Seine Mutter ist bereits im jungen Alter von 14 Jahren mit ihm schwanger geworden. Bald darauf trennte sie sich von dem Vater, der wegen Drogendelikten verhaftet wurde. Richard versuchte den Kontakt mit Gefängnisbesuchen aufrechtzuerhalten. Als sich die Mutter einen neuen Freund suchte, brach für Richard eine Welt zusammen. Dennoch fiel er weiterhin mit seiner fröhlichen und positiven Art auf. Das änderte sich, als seine Tante bei einem Schusswechsel ermordet wurde. Daraufhin nahm seine Mutter die Cousinen mit in den Haushalt auf. Schon zu diesem Zeitpunkt beschwerte sich Richard über die daraus resultierende mangelnde Aufmerksamkeit der Mutter. Diese bekam dann aber sogar noch ein weiteres Kind mit ihrem neuen Freund. Für den Leser wird der soziale Druck, als Schwarzer gegen Diskriminierungen ankämpfen zu müssen, spürbar. Nicht selten äußert sich die Erfolglosigkeit dieses Kampfes in Aggression und Wut. Richard, hatte also einen sehr schweren Start, nicht gerade gute Zukunftsaussichten und dennoch steckte er voller Ziele und Wünsche. Richard wollte einen guten Abschluss machen und Geld verdienen. Doch dann ereignete sich dieser Moment im Bus 57, der eine Zäsur in seinem Leben werden solllte. Der dritte Teil des Buches trägt die Überschrift „Das Feuer“. In diesem Teil geht die Autorin auf die Tat und die aus ihr resultierenden Folgen ein. Dashka Slater berichtet, wie es zu dem Brand kam. Sie berichtet davon, wie zwei Erwachsene Sasha zur Hilfe kamen und somit zwar nicht die schweren Brandverletzungen und unzähligen folgenden Krankenhausaufenthalte, aber immerhin den Tod des/der Jugendlichen verhindern konnten. Richard wurde im folgenden Prozess zu der höchstmöglichen Strafe für seine Tat verurteilt. Sein Verbrechen wurde als Hassverbrechen eingestuft, was eine Verurteilung nach Erwachsenemstrafrecht nach sich zog. Der dritte Teil beschäftigt sich unter anderem mit den Reaktionen des näheren Umfelds von Täter und Opfer auf das Urteil, aber auch mit den Folgen, mit denen Sasha und auch Richard aufgrund der Tat zu kämpfen haben. Der vierte und letzte Teil „Justiz“ beschäftigt sich mit dem Gerichtsprozess. In diesem Teil erfährt der Leser mehr darüber, wie Sasha wieder in den Alltag hineinfindet. Richard hingegen ist zu einem viel ernsterem Menschen geworden. Er versucht das Beste aus seiner Situation zu machen. Er bereut die Tat zutiefst. In diesem Abschnitt erzählt die Autorin, was aus den beiden Jugendlichen geworden ist. Hier gewinnt man einen Blick in eine mögliche Zukunft. Neben der detaillierten Berichterstattung über den Fall, wirft die Autorin einen Blick auf die Personen, die unmittelbar oder aber auch nur am Rande in die Geschehnisse involviert waren. Auch das nähere Umfeld von Sasha und Richard wird von Dashka Slater beleuchtet. Zusätzlich widmet sich die Autorin aber auch Fakten rund um Oakland und dem Justizsystem von Amerika. Der Leser erfährt in diesen Kapiteln beispielsweise, dass Oakland eine durch Drogensucht, Verwahrlosung, Gewaltneigung und Kriminalität geprägte Stadt ist. In weiteren Kapiteln wird unter anderem auch näher auf das Thema Geschlecht eingegangen. Dashka Slater erläutert hier Begriffe für romantische Neigung, Sexualität, Gender und Geschlecht. Was bedeutet androgyn, Genderquestioning, intersexuell oder greysexuell? Fazit: Bus 57 ist eine wahre Geschichte über einen Vorfall, der sich im Jahre 2013 in einem Bus ereignet hat. An jenem Nachmittag hat Richard, der mit einem Bekannten und seinem Cousin unterwegs war, aus einer Laune heraus den Rocksaum eines/einer Jugendlichen namens Sasha angezündet. Die Rekonstruktion des Tathergangs, die Klärung für die Motive der Tat, und die Institution der Strafe selbst stehen, im Mittelpunkt des Buches. Vorgestellt wird die Geschichte zweier Menschen, deren tragisches Ende durch das Gesellschaftssystem vorprogrammiert zu sein scheint. Wenn Dashka Slater ihre Geschichte erzählt, hebt sie nie den moralischen Zeigefinger, sondern lässt das Erzählte für sich sprechen. Dennoch zeigt sie ein feines Gespür für die Fragilität des amerikanischen Lebensstils und für die Menschen, die an diesem leiden. Bus 57 ist ein unglaublich wichtiges Buch. Diese Geschichte klärt auf, sie hilft zu verstehen und den Horizont zu erweitern. Dieses Buch sollte zur Pflichtlektüre an Schulen werden. Ich halte es für ein absolutes Must-Read.

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Rezension wird folgen! (Aber ich habe dieses Buch einfach nur geliebt!)

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