Buch oder Bildschirm?
Softcover
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Description
Seit einem halben Jahrhundert kursiert die Rede vom Ende der Gutenberg-Galaxis. Mit den jüngsten Generationen der second screens, E-Books, Smartphones und Tablets ist die Grenze zwischen digitalen und gedruckten Texten durchlässiger geworden denn je. Manch einer beschreit schon das Ende der Lesekultur oder bejubelt die digitale Revolution. Schrumpft die Bedeutung des Buches oder droht es gar ganz zu verschwinden?
Die Frage ist falsch gestellt. Die Frage ist nicht, ob digitale Medien das Buch letztlich ersetzen, sondern welchen Umgang mit Information, Wissen, Literatur sie fördern, stützen oder aber vergessen lassen.
Angesichts von Open-Access-Initiativen, Digital Humanities und schnell anwachsenden Online-Textarchiven gilt es nicht zuletzt, das Buch als materiellen Gegenstand wiederzuentdecken, der zu etwas auffordert, das mit keinem digitaler Text gemacht werden kann – einer Kulturtechnik, der noch kaum Aufmerksamkeit geschenkt wurde: dem Blättern in Büchern.
Book Information
Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Softcover
Pages
200
Price
15.40 €
Author Description
Matthias Bickenbach ist apl. Professor für Neuere deutsche Literatur und Medien an der Universität zu Köln. Er lehrte bisher in Tübingen, Bonn, Düsseldorf, Prag und Köln und ist Autor zahlreicher Publikationen zur Literatur des 18.–21. Jahrhunderts sowie zur Theorie und Geschichte von Wissens- und Kulturtechniken.
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Seit einem halben Jahrhundert kursiert die Rede vom Ende der Gutenberg-Galaxis. Mit den jüngsten Generationen der second screens, E-Books, Smartphones und Tablets ist die Grenze zwischen digitalen und gedruckten Texten durchlässiger geworden denn je. Manch einer beschreit schon das Ende der Lesekultur oder bejubelt die digitale Revolution. Schrumpft die Bedeutung des Buches oder droht es gar ganz zu verschwinden?
Die Frage ist falsch gestellt. Die Frage ist nicht, ob digitale Medien das Buch letztlich ersetzen, sondern welchen Umgang mit Information, Wissen, Literatur sie fördern, stützen oder aber vergessen lassen.
Angesichts von Open-Access-Initiativen, Digital Humanities und schnell anwachsenden Online-Textarchiven gilt es nicht zuletzt, das Buch als materiellen Gegenstand wiederzuentdecken, der zu etwas auffordert, das mit keinem digitaler Text gemacht werden kann – einer Kulturtechnik, der noch kaum Aufmerksamkeit geschenkt wurde: dem Blättern in Büchern.
Book Information
Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Softcover
Pages
200
Price
15.40 €
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Matthias Bickenbach ist apl. Professor für Neuere deutsche Literatur und Medien an der Universität zu Köln. Er lehrte bisher in Tübingen, Bonn, Düsseldorf, Prag und Köln und ist Autor zahlreicher Publikationen zur Literatur des 18.–21. Jahrhunderts sowie zur Theorie und Geschichte von Wissens- und Kulturtechniken.



