Bruchland

Bruchland

Ebook
4.616

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Book Information

Main Genre
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Format
Ebook
Pages
454
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14
All
4

Kurz vor den Wahlen in Deutschland, passieren mehrere Anschläge. Die rechtsextreme Partei PDI nutzt diese Anschläge für ihre Wahl. Sie versprechen Dinge und scheinen damit wirklich gewinnen zu können, was sie letztendlich auch tun. Was passiert mit einem Deutschland, das eine rechtsextreme Partei als Führung hat. Alleine als Führung. Die eine Seite scheint es zu feiern, die andere Seite eben nicht. Aber was wirklich dahinter steckt, wird sich schnell nach den Wahlen zeigen. Bruchland spielt in Düsseldorf und wir lernen den Journalisten Robert kennen. Er ist von seiner Frau getrennt und hat eine 16jährige Tochter. Auch er wird schnell merken, was es bedeutet, dass die PDI an die Macht gekommen ist, denn er hat eine Frau kennengelernt. Sie hat ein Arbeitsvisum, geflüchtet aus Georgien. Sie leben mittlerweile gemeinsam und doch wird schnell klar, dass es alles nicht mehr so einfach für seine Freundin Maja ist. Schnell ist klar, dass sie die Anforderungen nicht mehr erfüllen kann und das Land verlassen muss. Robert ist sich sicher, er geht mit. Doch dann kommt es anders als man denkt, denn sein Kollege, scheint etwas gemacht zu haben, was die PDI verärgert und so werden er und seine Kollegen alle kontrolliert. Und dabei kommen seine Postings gegen die PDI, die er anonym verfasst hat, auch ans licht und soll dafür verurteilt werden. Doch auch seine Tochter Paula scheint sich zu verändern, denn sie hat einen jungen Mann kennengelernt und verfällt immer mehr in die rechten Parolen und vertritt diese Meinung aufs äußerste. Bricht sogar mit ihrer besten Freundin, weil diese Lesbisch ist und das einfach nicht mehr in das Bild des neuen Deutschlands passt. Claudia, Roberts Ex-Frau und Mutter von Paula, verzweifelt an der Situation. Bruchland ist rein fiktiv, aber die Vorstellung, dass dies so passieren könnte, gibt einem zu denken. Was passieren könnte, was sich ändern könnte, ist teilweise wirklich erschreckend. Andreas Otter hat hier etwas nieder geschrieben, was wohl aktuell viele Menschen beschäftigt. Erschreckend, das es Situationen gibt, die man wieder erkennen könnte, oder sich zumindest vorstellen könnte, das es passieren kann. Erschreckend, nah dran und doch irgendwie mit der Hoffnung, dass es so niemals passieren wird! Von mir bekommt Bruchland 4 Schmetterlinge.

4.5

Ein Land im freien Fall

*Rezensionsexemplar* 💢 DYSTOPIC THRILLER 💢 POLITICAL CRISIS 💢 HISTORY REPEATS ITSELF 💢 RESISTANCE & ESCAPE Die rechtsextreme PDI gewinnt die Bundestagswahl 2026 mit absoluter Mehrheit und stellt damit die Regierung. Es folgen politische Propaganda, gesellschaftliche Repressionen und der klare Weg in einen totalitären Überwachungsstaat. Als Journalist soll sich Robert dem unterwerfen, wenn er nicht seinen Job, seine Familie und seine Freiheit aufs Spiel setzen will… »Mir gibt zu denken, dass gebildete Menschen wie du das gut finden.« Der Roman entfaltet zunächst eine vorsichtige Lovestory zwischen Maia und Robert, die kalkuliert gesetzt wirkt, da der Erzählton innerhalb von nur wenigen Tagen radikal kippt. Spätestens ab Seite 100 verdichtet sich die emotionale Lage zu einem beklemmenden Druck, der sich kaum noch lösen lässt. Der Plot gewinnt an Wucht, die Anspannung steigt unaufhaltsam, und das anfängliche Gefühl von Vertrautheit schlägt in Erschrecken um. Während Maia und Robert im Zentrum stehen, entfalten Nebencharaktere eine besondere Wirkung. Ihr oft schwankendes Narrativ spiegelt eine Gesellschaft, die zwischen Anpassung und innerem Widerstand pendelt. Gerade diese Figuren verleihen dem Text eine soziologische Tiefe, da sie keine klaren Positionen beziehen, sondern häufig - trotz leiser moralischer Bedenken - den Weg des geringeren Widerstands wählen. Propaganda entfaltet hier ihre volle Wirkmacht. Die Handlung setzt kurz vor einer Bundestagswahl ein und verlagert sich in ein Düsseldorf, das sich schrittweise in einen repressiven Überwachungsstaat verwandelt. Rechtsstaatliche Prinzipien werden systematisch demontiert, begleitet von terminierten Säuberungen, Notstandsverordnungen und populistischen Strategien. Die eingestreuten Pressestimmen strukturieren den Plot und fungieren als dokumentarische Verdichtung der politischen Regression. Trotz der stilistischen Leichtigkeit entwickelt das Werk eine enorme Sogwirkung. Das offene Ende lässt Raum für Hoffnung, ohne die zuvor etablierte Düsternis zu relativieren. Lesen! Highlight!

Ein Land im freien Fall
5

Ich habe beim Lesen mehr als einmal gedacht: Wir sind viel näher dran, als wir glauben – und genau deshalb ist das hier kein Thriller. Dieses Buch sollte Pflichtlektüre in deutschen Schulen werden. Ich bin immer noch zutiefst aufgewühlt und berührt von dem, was hier beschrieben wird – von dem, was uns erwarten könnte. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl: Das ist nicht nur Fiktion. So viele Sätze, Gedanken und Haltungen kamen mir erschreckend bekannt vor – aus Gesprächen, aus Kommentaren, aus Social Media. Genau das hat dieses Buch für mich so intensiv gemacht. Ich lebe selbst in einem Bundesland, in dem bis heute Montagsdemos stattfinden, in dem sich Gruppen formieren, die sich wie eine Art Bürgerwehr verstehen. Und genau deshalb fühlt sich vieles, was im Buch noch als Zukunftsvision erzählt wird, längst nicht mehr so weit weg an. Ich wollte mich eigentlich nicht politisch positionieren. Aber dieses Buch lässt einen nicht neutral zurück. Es zeigt eine so realistische, so beklemmende Entwicklung, dass ich mir wünsche, es würde nicht nur im Unterricht gelesen werden – sondern auch dort, wo Meinungen entstehen, wo diskutiert wird, wo vielleicht noch ein Umdenken möglich ist. Gleichzeitig gibt es einem auch etwas: das Gefühl, nicht allein zu sein. Dass es wichtig ist, nicht zu schweigen. Ich habe das Buch schon vor einiger Zeit beendet und mir bewusst Zeit mit dieser Rezension gelassen – und trotzdem wirkt es immer noch nach. Auch die Figuren tragen unglaublich viel dazu bei: Sie sind greifbar, echt, entwickeln sich nachvollziehbar – im Guten wie im Schlechten. Ich hatte mehrfach Gänsehaut beim Lesen. Besonders stark fand ich auch die eingestreuten Presseberichte und Zeitungsartikel zu Beginn der Kapitel – sie machen die Geschichte noch intensiver und bedrückend real.

5

„Bruchland“ ist ein politischer Thriller, der es wirklich in sich hat und zum Nachdenken anregt. Mit seiner mitreißenden Schreibweise hat mich der Autor schon auf den ersten Seiten gepackt, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Obwohl die Geschichte fiktiv ist, hat sie bei mir mehr als einmal für Gänsehaut gesorgt. Deutschland im Jahr 2026: Mehrere schreckliche Attentate sorgen kurz vor der Wahl für große Unruhe im Land. Die rechtspopulistische Partei PDI nutzt die Situation geschickt für sich und gewinnt überraschend viele neue Wähler. Schließlich geschieht das Unfassbare – die PDI erringt die absolute Mehrheit. Der Journalist Robert Brandt ist entsetzt und fürchtet um die Zukunft des Landes. Als sich nach und nach Gesetze ändern, gerät auch sein Privatleben ins Wanken: Seine Lebensgefährtin Maia muss plötzlich um ihre Aufenthaltserlaubnis bangen. Gleichzeitig sorgt ihm seine Tochter Paula, die immer stärker in die rechte Szene abzudriften scheint. Als sich die Ereignisse weiter zuspitzen, steht Robert schließlich vor einer schweren Entscheidung – zwischen seiner Familie und seinem Gewissen. „Bruchland“ ist ein Thriller, der lange nachwirkt und zum Nachdenken anregt. Ohne blutige Szenen, dafür mit einer beklemmenden und erschreckend realistischen Atmosphäre, hat mich das Buch stellenweise sprachlos gemacht. Der Autor greift ein wichtiges Thema auf, das gerade in der heutigen Zeit sehr aktuell wirkt und zum Wachsamsein mahnt. Für meinen persönlichen Geschmack hätte das Ende etwas anders ausfallen können – doch das ändert nichts daran, dass ich dieses Buch sehr empfehlenswert finde.

4.5

Wirklich gut.

In diesem Buch lesen wir über verschiedene Schicksale, hauptsächlich aus zweit unterschiedlichen Perspektiven. Ein Mal aus der Sicht von Robert, der getrennt von seiner Ex-Frau und seiner Tochter lebt und als Journalist arbeitet. Und ein mal aus der Sicht von Maia, die aus Georgien nach Deutschland geflohen ist, in der Hoffnung, dort ein sicheres Leben für sich aufbauen zu können. Direkt zu Beginn lernen wir beide Charaktere kennen, sowie auch noch Roberts Geschwister und eine Freundin von Maia. Das Buch entwickelt sich erst mal etwas anders als ich erwartet habe. Es baut sich alles sehr langsam aber stetig auf und gibt dem Leser genug Raum, erst mal die Charaktere kennen zu lernen, bevor genau das passiert, wovor sich auch aktuelle wieder viele fürchten müssen. Das Land wird von einer rechtsradikalen Partei regiert und somit beginnt ein Spießrutenlauf, der letztendlich nicht nur Maia betrifft. Die Handlung wird dadurch abgerundet, dass neben der beschriebenen Ereignisse auch immer wieder die neusten Nachrichtenmeldungen zu lesen sind und oft auch Kommentare von Lesern darunter zu finden sind. Dadurch werden die politischen Entwicklungen immer wieder deutlich vor Augen geführt. Jedes Kapitel hat zudem einen Titel, wodurch man immer schon mal einen kleinen Tipp bekommt, was als nächstes passieren könnte. Hier geht es auch viel um zwischenmenschliche Beziehungen; sei es, zwischen Partnern, Eltern, Geschwistern oder auch die der Eltern zu den Kindern. Nicht alles wird für jeden plausibel sein und manche Entscheidungen werden vielleicht auch wütend machen oder auch der Umgang unter den Charakteren wird für manche vielleicht nicht stimmig sein. Aber das soll hier meiner Meinung nach auch so sein. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ab und zu Wiederholungen von Beschreibungen aufgetaucht sind, die man vielleicht an der ein oder anderen Stelle etwas hätte umstellen können. Ansonsten bin ich recht zügig durch das Buch durch gekommen und fand den Schreibstil auch sehr angenehm. Wer es momentan noch aushällt bei all den aktuellen Nachrichten etwas zu lesen, dass einer möglichen Realität nicht sehr fern ist, der macht hier definitiv nichts verkehrt. 4,5 Sterne.

4.5

Realer als mir lieb ist

Eine Dystopie, die sich sehr real anfühlt. Was kann passieren wenn eine rechtsextreme Partei an die Macht kommt? Genau das beschreibt Andreas Otter sehr nachdrücklich in diesem Buch. Es geht um Robert, einen Journalisten der kritisch ist und das fällt ihm auf die Füße. Maia, die Frau die er liebt und die zugewandert ist in der Hoffnung auf ein besseres Leben, dann aber doch wieder um ihre Zukunft bangen muss. Paula, die 16jährige Tochter, leicht beeinflussbar hofft man trotzdem dass sie zur Vernunft kommt. Es geht ums wegsehen und sich unsichtbar machen, nur um nicht aufzufallen. Um den Keim des Zweifels, der selbst in den härtesten wächst. Ich musste es teilweise weglegen, weil es so realistisch war. Im Buch werden immer wieder Tweets und Artikel eingebaut die teilweise schon in diesem Tenor überall kursieren. Dadurch habe ich mich manchmal nicht gefühlt als würde ich ein Buch lesen, sondern die Nachrichten. Er will mit diesem Buch keine Angst machen, aber mir hat es Angst gemacht. Es ist Fiktion, aber eben nicht aus der Luft gegriffen. Ich hoffe das viele dieses Buch lesen und das einige ihre Protesthaltung kritisch hinterfragen und aufwachen. Es läuft nicht alles gut, aber diese eine Option ist nicht die Lösung.

4

Beklemmend realistisch 🤯

Bruchland von Andreas Otter spielt in Deutschland kurz vor den Wahlen und zeigt, was passieren kann, wenn eine rechtsextreme Partei an die Macht kommt. Im Mittelpunkt steht der Journalist Robert, der die Entwicklungen miterlebt, während sich sein Umfeld verändert: Seine Tochter sympathisiert teilweise mit der Partei, und auch seine Beziehung zu einer Frau aus Georgien wird zunehmend belastet. Das Ganze ist erschreckend nah an der Realität. Genau das macht das Buch so beklemmend. Es fühlt sich nicht wie Fiktion an, sondern wie ein mögliches Szenario. Besonders spannend fand ich die eingestreuten Zeitungsartikel und Berichte, die das Ganze noch realistischer wirken lassen. Ein aufrüttelndes, wichtiges Buch, das zum Nachdenken anregt und einem wirklich Angst machen kann: im besten Sinne. Absolut lesenswert.

4.5

📚 Rezensionsexemplar 📚 Heute möchte ich euch den dystopischen und politischen Thriller „Bruchland“ von Andreas Otter aus dem Jahr 2026 vorstellen. Der Roman spielt in einem Deutschland der nahen Zukunft, in dem nach Terroranschlägen eine rechtsextreme Partei die Macht übernimmt und den Rechtsstaat zunehmend aushöhlt. Im Zentrum steht der Journalist Robert Brandt, dessen Privatleben immer weiter zerbricht. Seine Partnerin gerät ins Visier der Behörden, während sich seine Tochter zunehmend radikalisiert. Als ein Kollege Hinweise darauf entdeckt, dass hinter den Anschlägen eine erschütternde Wahrheit steckt, wird auch er selbst zur Zielscheibe. Am Ende steht Robert vor einer existenziellen Entscheidung zwischen der Aufdeckung der Wahrheit und dem Schutz seiner Familie. „Bruchland“ ist ein äußerst eindringlich geschriebener Thriller, der sofort unter die Haut geht. Besonders wirkungsvoll ist der Stil, der immer wieder durch eingestreute Zeitungsartikel und Social Media Kommentare ergänzt wird. Dadurch wirkt die Handlung erschreckend real und vermittelt das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Die Figuren sind greifbar und beunruhigend nah an der Realität gezeichnet. Vor allem Robert überzeugt durch seinen inneren Konflikt zwischen persönlichen Bindungen und moralischer Verantwortung. Auch sein Umfeld zeigt eindrucksvoll, wie schnell sich Menschen verändern können oder wie lange man selbst an Beziehungen festhält, obwohl sich die Fronten längst verschoben haben. Die Handlung entwickelt sich zu einem politischen Albtraum, der sich Schritt für Schritt zuspitzt. Dabei entsteht eine durchgehend bedrückende und beängstigende Atmosphäre. Der Roman lebt weniger von klassischen Spannungsspitzen als von einer konstanten, schleichenden Bedrohung, die ihn besonders intensiv macht. Mich persönlich hat das Buch stark getroffen. Es ist spannend, zugleich aber auch zutiefst beunruhigend, weil viele Szenen und Entwicklungen erschreckend nah an der Realität wirken. In einigen Momenten habe ich eigene Erfahrungen wiedererkannt, vor allem im Umgang mit Menschen, die politisch anders denken und bei denen Freundschaften daran zerbrechen. Genau darin liegt die große Stärke des Buches, denn es fühlt sich nicht wie eine ferne Dystopie an, sondern wie ein mögliches Morgen. Eine klare Zielgruppe sehe ich kaum. Im Gegenteil, ich finde, dieses Buch sollte jeder einmal gelesen haben. Es zeigt eindrucksvoll, wie fragil demokratische Strukturen sein können und wie schnell sich gesellschaftliche Dynamiken verändern. Für mich ist „Bruchland“ definitiv eine Empfehlung. Es ist ein wichtiges und intensives Buch, das noch lange nachwirkt. Bewertung: 4,5 von 5 Sternen ✨️

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4.5

Beängstigend weil möglich..

Immer wieder musste ich dieses Buch zur Seite legen, weil der Knoten in meinem Bauch mit jeder Seite wuchs. Der Autor schafft es eine Welt zu erschaffen, die leider so oder so ähnlich wieder möglich wäre. Eine rechtsgerichtete Partei erhält die absolute Mehrheit und somit Narrenfreiheit in Deutschland. Journalisten und Menschen mit anderen politischen Meinungen werden verfolgt, Geflüchtete zu unzähligen ausgewiesen. Es war erschreckend, weil es sich so real anfühlte. Der Plot baut auf einer Lovestory auf, die den Protagonisten vor Entscheidungen stellt, die niemand von uns treffen wollen würde. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und finde, dass dieses Buch zumindest in Schulen Pflichtlektüre sein sollte.

4.5

Fiktion und doch so nah

Journalist Robert lernt zufällig Maia aus Georgien kennen. Sie verlieben sich, doch die Bundestagswahl steht kurz bevor. Die Umfragewerte der PDI steigen täglich. Nach der Wahl und der absoluten Mehrheit der rechtsextremen Partei geht es mit Deutschland bergab. Es werden neue Gesetze beschlossen, Aufenthaltsgenehmigungen von Ausländern werden nicht verlängert usw. Auch Maia ist betroffen. Zusammen mit Robert flieht sie nach Spanien. Doch die Lage in Deutschland wird von Woche zu Woche schlechter… Das Buch ist Fiktion und doch nah an der Realität. Toll geschrieben, auch über die Emotionen der betroffenen Charaktere!

4.5

Sollte in Schulen gelesen werden

Entscheidest du dich für dein fast erwachsenes Kind oder deine neue Liebe?Wir müssen reden! Im Buch „Bruchland“ von Andreas Otter steht der Protagonist vor genau dieser Entscheidung: Aus einem Land fliehen in dem er keine Zukunft hat oder genau dort bei seiner Teenietochter und seiner Exfrau bleiben. Die Stimmung hier ist erschreckend realistisch und so brutal nah an unserer Wirklichkeit, dass es Pflicht sein muss für jeden der Demokratie lebt und liebt so eine Zukunft zu vermeiden. Hier geht’s darum dass eine rechtsextreme Partei die Wahlen gewinnt und zwar mit absoluter Mehrheit. Und dann rutscht unser Land plötzlich wieder 90 Jahre in die Vergangenheit zurück. Zwischendrin gibt es bei den entscheidenden Punkten Zeitungsartikel und „Lesermeinungen“ die so oder so ähnlich auch jetzt im Social-Media-Bereich immer häufiger auftauchen. Die Situation spitzt sich immer schneller weiter zu und trotzdem gab es Momente in denen ich für mich gedacht habe: so hätte ich das jetzt nicht gemacht. Trotz meiner winzigen Kritikpunkte: absolut empfehlenswert!

4.5

Gar nicht so fiktiv…

Andreas Otter beschreibt in diesem Buch ein Deutschland, das es mal gab & das es wieder geben könnte. Wie schnell rechte Propaganda es in allen Bereichen des privaten und öffentlichen Lebens schafft, Menschen von einem faschistischen Weltbild zu überzeugen, ist erschreckend und vor allem real! Dieses Buch hat mich wirklich bis kurz vorm Einschlafen beschäftigt und wird es sicher auch noch eine Zeit lang tun. Es zeigt aber auch, auf welche Warnhinweise wir alle achten sollten, denn noch können wir die Demokratie retten!

5

Ein Weckruf, den man nicht ignorieren kann

Dieser Roman hat mich komplett erwischt. Er zeichnet ein erschreckend realistisches Bild eines Deutschlands, das Schritt für Schritt in ein autoritäres System abrutscht - und genau das macht ihn so intensiv. Beim Lesen hatte ich immer wieder Gänsehaut, weil vieles sich plötzlich gar nicht mehr wie reine Fiktion anfühlt. Gleichzeitig erzählt das Buch eine sehr persönliche Geschichte über Mut, Verantwortung und die Frage, wie weit man gehen würde, um für Freiheit und Wahrheit einzustehen. Die Figuren wirken nahbar und echt, besonders der Journalist, der zwischen Familie, Liebe und politischer Bedrohung steht. Die Spannung baut sich leise, aber gnadenlos auf. Dieses Buch macht Angst, aber im besten Sinne: Es rüttelt wach. Und genau deshalb ist es so wichtig. Trotz aller Dunkelheit bleibt am Ende etwas Entscheidendes zurück: Hoffnung.

5

Eine Story, die erschreckend nah an unsere politische Situation rankommt.

Mein Lesefazit Eine Geschichte, die zur aktuellen politischen Situation in Deutschland passt und zum Nachdenken anregt. In dieser packenden Story geht es um Robert, einem deutschen Journalisten, der fair recherchiert und authentisch berichtet. Als er Maia kennenlernt, die aus Georgien nach Deutschland geflüchtet ist, hier arbeitet und lebt, verliebt er sich in sie und sie sind glücklich zusammen. Doch die Wahlen in Deutschland verändert alles, die rechte Partei PDI kommt an die Macht und es ist nichts mehr wie vorher. Roberts Teenager Tochter Paula gerät durch ihren Freund in die rechte Schiene, bricht mit ihm, Robert und Maia fühlen sich nicht mehr sicher. Die Dystopie entwickelt eine Richtung, die sich wohl kaum einer vorstellen kann und will. Es werden Menschen verfolgt, verhaftet und schikaniert, ähnlich wie es vor vielen Jahren schon einmal war. Als ich das Buch beendet hatte, musste ich es erstmal sacken lassen. Es zerstört etwas in einem, den Glaube an Frieden, Zukunft und Sicherheit. Vielleicht an der einen oder anderen Stelle überspitzt dargestellt, wühlt es auf, macht nachdenklich und lässt einen sprachlos zurück. Der Autor will genau das erreichen, denn wer will schon, dass Dinge passieren, wie sie ähnlich zu NS Zeiten geschehen sind und das es nochmal so eskaliert. Die Charaktere sind authentisch ausgearbeitet, das macht das ganze interessant. Lest das Buch selbst, ich kann es euch nur empfehlen ⭐⭐⭐⭐⭐

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