Brightsand Bay 1

Brightsand Bay 1

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Description

GROSSE GEFÜHLE UND ALTE GEHEIMNISSE: DER AUFTAKT DER BRIGHTSAND BAY-REIHE! "Entlang der Küste blickte sie bis nach Brightsand Bay, sah ihr Haus, das auf einer saftigen Wiese über dem Anleger ruhte, an dem die Fähre verloren auf Fahrgäste wartete. Der Anblick war so friedlich. Er war Mimis Alles. Ihre Heimat, ihr Alltag, ihr Glück." Emily "Mimi" Green lebt gemeinsam mit ihrem Bruder Finn im idyllischen Cornwall. Seit dem frühen Tod ihrer Eltern halten die beiden nicht nur das wunderschöne Green Cottage am Leben, sondern auch den kleinen Fährbetrieb, der Ausflügler sicher durch die Bucht bringt. Doch dann soll das Anwesen der Geschwister zwangsversteigert werden. Mit Hilfe ihrer Nachbarin wenden sie sich an eine Londoner Privatbank – jene, die ihre Eltern bereits vor 30 Jahren mit einem Kredit gerettet hatte. Statt Geld schickt der Bankier jedoch seinen Sohn Aidan nach Brightsand Bay. Und schon bei der ersten Begegnung knistert es zwischen Mimi und dem attraktiven Lebemann. Bald jedoch lässt eine zufällige Entdeckung Mimi alles infrage stellen, was sie in Aidan zu sehen glaubte … "Wir dürfen niemals die Hoffnung verlieren. In keiner Lebenslage, mag die Welt auch noch so finster aussehen. So, wie wir es uns damals versprochen haben."

Book Information

Main Genre
Romance
Sub Genre
N/A
Format
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Pages
N/A
Price
30.99 €

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1
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2.5

Eine Liebesgeschichte, die am Ende alles zerstört, was sie vorher aufgebaut hat (Rezension enthält Spoiler)

Ich habe Brightsand Bay – Zeit für Hoffnung von Jo Weil als Hörbuch gehört und mir fällt diese Rezension wirklich nicht leicht, weil ich während des Hörens mehrfach zwischen „das ist eigentlich ganz schön“ und „was passiert hier gerade?“ hin- und hergerissen war. Die Geschichte dreht sich um Mimi, eigentlich Emily, die gemeinsam mit ihrem Bruder Finn in Brightsand Bay lebt. Nach dem Tod ihrer Eltern halten die beiden nicht nur ihr Zuhause, das Green Cottage, am Leben, sondern auch einen kleinen Fährbetrieb. Als das Anwesen zwangsversteigert werden soll, versuchen sie, Hilfe zu bekommen, und landen schließlich bei einer Bank, die statt Geld den Sohn des Bankiers schickt: Aiden. Zwischen Mimi und Aiden entsteht sofort eine Verbindung, und genau hier setzt auch der Kern der Geschichte an. Die Rezension fällt mir deshalb so schwer, weil ich zwei Anläufe gebraucht habe, um überhaupt in dieses Buch reinzukommen. Beim ersten Versuch habe ich relativ schnell gemerkt, dass ich mich langweile. Es hat sich gezogen, ich bin nicht reingekommen und habe es abgebrochen. Beim zweiten Hören war es anders. Ich konnte mich besser auf die Geschichte einlassen, und vor allem diese ruhige, fast schon cozy Stimmung hat für mich dann deutlich besser funktioniert. Und trotzdem bleibt dieses Gefühl, dass das Tempo extrem schwankt. Es gibt Abschnitte, die wirklich spannend sind, in denen man merkt, dass da etwas unter der Oberfläche brodelt, und dann wieder Passagen, die sich so in die Länge ziehen, dass ich wirklich dachte: komm jetzt endlich zu Pötte. Das große Problem für mich liegt allerdings nicht im pacing, sondern im zentralen Plot. Im Klappentext wird bereits ein Geheimnis angedeutet, und beim Lesen beziehungsweise Hören wird relativ schnell klar, worauf das hinausläuft. Für mich war sehr früh offensichtlich, dass Mimi und Aiden Geschwister sind, auch wenn das Buch sich lange Zeit damit lässt, diese Wahrheit tatsächlich auszusprechen. Und genau hier beginnt für mich der Punkt, an dem die Geschichte kippt. Denn diese Auflösung kommt nicht nur sehr spät, sondern sie erreicht nicht einmal die beiden Figuren selbst, sondern wird über Finn sichtbar, der letztlich derjenige ist, der herausfindet, dass Mimi und Aiden Geschwister sind. Gleichzeitig war für mich als Leserin durch die vielen Andeutungen schon früh klar, worauf das hinausläuft, wodurch ich mich auf die Liebesgeschichte zwischen den beiden überhaupt nicht mehr einlassen konnte, weil ich über die Hälfte des Buches hinweg im Grunde nur darauf gewartet habe, dass endlich dieser eine Moment kommt, in dem alles auffliegt, bevor es zu weit geht. Stattdessen entwickelt sich die Beziehung weiter, wird intensiver, emotionaler und ernster, obwohl von Anfang an spürbar ist, dass diese beiden keine Zukunft haben können. Und genau das hat es für mich schwierig gemacht. Weil sich dadurch ein Gefühl entwickelt hat, als würde mir diese Liebesgeschichte aufgezwungen werden, obwohl ich längst wusste, wohin das führt. Es entsteht keine echte Spannung, sondern eher ein Aushalten bis zu dem Punkt, an dem das Buch endlich ausspricht, was ohnehin die ganze Zeit im Raum steht. In meinem Fall ging das sogar so weit, dass ich die letzte halbe Stunde des Hörbuchs auf doppelter Geschwindigkeit gehört habe, einfach um endlich ans Ende zu kommen, weil ich es kaum noch ertragen konnte, wie diese Beziehung weiter aufgebaut wird, während die Auflösung immer weiter hinausgezögert wird. Und genau das ist für mich auch der Punkt, an dem das Buch ab etwa der Hälfte für mich nicht mehr funktioniert hat. Es fühlt sich so an, als würde dieses Geheimnis bewusst bis ganz zum Schluss zurückgehalten werden, um einen starken Cliffhanger zu erzeugen und damit den zweiten und dritten Band weiter zu tragen. Für mich hat das allerdings den gegenteiligen Effekt, weil genau diese Entscheidung dafür sorgt, dass ich kein Interesse habe, weiterzulesen. Im Gegenteil. Es ist der Grund, warum ich die Folgebände nicht lesen oder hören werde. Und dazu kommt noch ein weiterer Punkt, der für mich durchgehend schwierig war. Mimi ist offiziell eine erwachsene Frau, wirkt in ihrer gesamten Darstellung aber wie eine 13- oder 14-jährige Teenagerin. Die Art, wie sie denkt, spricht und handelt, hat für mich so wenig mit einer erwachsenen Frau zu tun, dass ich mich während des Hörens immer wieder aktiv daran erinnern musste, dass sie eigentlich Mitte zwanzig sein soll. Was ich dabei gleichzeitig wirklich witzig fand, ist, dass Mimi im Buch selbst Smut-Romane liest und sich in diese Geschichten rund um die willige Gräfin und ihren Liebhaber verliert. Diese Szenen sind teilweise erstaunlich explizit, ohne dass im eigentlichen Buch wirklich etwas passiert, und genau diese Figuren aus ihren Fantasien fand ich tatsächlich unterhaltsam. Aber genau da entsteht auch diese Diskrepanz. Denn die Art, wie Mimi darauf reagiert und sich in diese Tagträume hineinsteigert, passt für mich wieder viel mehr zu einer sehr jungen Teenagerin als zu einer erwachsenen Frau. In Kombination mit der Darstellung der Figur und dem zentralen Inzest-Thema ergibt sich für mich ein Gesamtbild, das für mich nicht stimmig ist. Und genau deshalb ist es für mich am Ende kein Buch, das ich empfehlen kann oder weiterlesen werde.

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