Botanic Hearts

Botanic Hearts

Paperback
3.6135

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Description

Flirting with Flowers ... Diese Romance über Bücher und Pflanzen ist das perfekte Buch zum Wohlfühlen!

Als ein Hurricane über Houston fegt, verliert die alleinerziehende Mutter und Bibliotheksleiterin Tansy nicht nur vorübergehend ihr Haus, sondern auch ihre geliebte Bücherei. Bald kann sie mit ihrer Tochter Briar wieder nach Hause ziehen, doch die Bücherei muss für die kommenden vier Monate in den botanischen Garten verlegt werden. Zusammen mit ihrem kleinen Team versucht sie, das Beste aus der Situation zu machen. Doch irgendwie will ihre Bücherwelt nicht so richtig in den Garten passen. Besonders Jack, der angehende Direktor des Gartens, lässt sie spüren, dass sie nicht willkommen sind. Dass es damals seine starken Hände waren, die sie aus dem Hurricane gerettet haben, macht das Ganze nicht einfacher! Wie soll sie für ihr Team und die Bücherei einstehen, wenn ihr Puls jedes Mal in die Höhe schnellt, sobald sie vor ihm steht?

Book Information

Main Genre
Romance
Sub Genre
Wholesome
Format
Paperback
Pages
400
Price
17.50 €

Author Description

Die Autorin MELANIE SWEENEY schreibt Liebesgeschichten mit viel Herz und Humor. Sie lebt mit ihrem Ehemann, drei Kindern und zu vielen Katzen in der Nähe von Houston.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
40%
85%
15%
50%
80%
100%
85%
60%
70%
80%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
90%
80%
80%
70%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)

Posts

58
All
3.5

Tansy & Jack haben es mir zu Beginn schwer gemacht

Puh, das war mal ein holpriger Start. Die beiden Protagonisten Tansy und Jack waren für mich im ersten Drittel wirklich schwer greifbar und einfach nicht so richtig sympathisch. Versteht mich nicht falsch, ich hab nichts gegen grumpy und heiße Gärtner oder wirklich unabhängige, selbstständige alleinerziehende Mütter die noch eine Bibliothek retten wollen, nur das miteinander war so harsch und null Kompromissbereitschaft von beiden. Mir hat da einfach das Gefühl zu Beginn gefehlt. Und wäre das so geblieben, dann wäre das Buch echt ein Marathon geworden. Mit der Zeit versteht man beide Protagonisten besser und im Zusammenspiel mit dem Setting und wirklich tollen Nebencharakteren konnte ich zur Story eine Verbindung aufbauen und fand insgesamt das sehr wichtige Themen gut umgesetzt wurden. Ich selbst war schon in New Orleans und den umliegenden Gebieten, die schon mal von einem Hurrikan betroffen waren und auch Jahre später sieht man noch Überreste. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen dort zu wohnen mit der Annahme, dass mir die Natur wieder alles nehmen kann. Insgesamt ist das Buch in Ordnung mit einem Thema, dass ich so noch nicht gelesen habe. Es gab auch die ein oder andere Stelle bei der ich sehr lachen musste. Nur hatte ich mir irgendwie nach der Leseprobe ein bisschen mehr versprochen: weniger Sturheit und eine bessere Kommunikation zu Beginn. 3,5⭐️

3.5

Eine cute Lovestory mit einigen Schwächen

Eine Bibliothek in einem botanischen Garten? Hört sich toll an oder? Und genau so war es in diesem Buch auch. Das Setting ist wohl das, was bei mir am meisten Eindruck hinterlassen hat. Gerade zum Ende hin, wo sich die beiden so unterschiedlichen Dinge zusammengefunden haben und eine richtige Symbiose eingegangen sind. Aber natürlich hat mir nicht nur das Setting gefallen, auch der Protagonist Jack konnte mich total von sich überzeugen. Ich mochte seine mürrische Art auf der einen Seite, aber auch das sich hinter der harten Schale ein weicher Kern versteckt. Und sorry, er hatte was von einem sexy Holzfäller, da kann man ja nicht widerstehen. Mit der Protagonistin Tansey bin ich hingegen leider nicht so richtig warm geworden. Ja sie hatte so ihre Momente und ich konnte auch ihre Sorgen und alles verstehen, aber Uhr Bedürfnis nach Unabhängigkeit kam für mich immer nur wie Sturheit rüber. Und nach dem vierten Mal war es dann einfach nur anstrengend. Alles in allem fand ich das Buch ziemlich süß und auch sehr erwachsen in seiner Form, da die Protagonisten tatsächlich mal beide in ihren 30ern waren. Aber ich hatte eben auch so meine Probleme, auch beim Schreibstil, was mir ein wenig an der Freude an einer sonst tollen Geschichte genommen hat.

3

Ein wirklich schönes Setting, das ich so noch nicht gelesen hatte. Auch hat mir sehr gut gefallen, wie mit den verschiedenen Nachwirkungen der Naturkatastrophe umgegangen wurde. Jeder Mensch „heilt anders“ - das wurde schön rübergebracht. Ich bin leider mit den Charakteren nicht warm geworden. Zwar hat sich das gegen Ende ein bisschen gewandelt, aber Tansy war mir leider sehr unsympathisch. Es gibt eine Grenze zwischen reiner Sturheit und Unabhängigkeit. Diese hat sie für meinen Geschmack leider zu oft überschritten.

5

Süsses Buch

Das Cover dieses Buches hat mir sofort gefallen. Es ist einfach supersüss mit den ganzen Details. Vorallemd er kleine Spruchd arauf gefällt mir sehr gut und die Innenklappen sind sowieso ein Traum. Der Klappentext klingt auch ganz toll, aber vorallem die Leseprobe hat mich gecatcht. Das Setting ist einfach wow. Ich liebe botanische Gärten und Bibliotheken so sehr, deshalb liebe ich die Mischung. Der Start des Buches gefiel mir echt gut. Wie schön, dass Tansy die Vögel retten geht. Das macht sie mir sofort sympathsich. Zusem ist sie meiner Meinung nach eine mega tolle Mutter und mir gefällt ihre Lebensenergie. Jack ist auch echt cute. Die Lovestory war jetzt nicht mega ausearbeitet, trotzdem gefiel sie mir sehr gut. Ausserdem hat es mich berührt, dass das Buch von einem echten Erlebnis inspiriert wurde. Die FRagen am Ende des Buches sind auch echt cool gemacht. Grosse Empfehlung von mir.

Süsses Buch
4

verwirrend, voller Stärke & Kampfgeist…

Das Buch ist mit einem wunderschönen Cover versehen und hatte laut Klappentext viel versprochen. Das perfekte Buch für jeden Bookie, oder vielleicht nicht? Eine Grumpy x Sunshine Geschichte, die einem in einer Katastrophe Hoffnung und einen Neuanfang beschert. Besonders ist es unsere unglaubliche Bibliothekarin Tansy, die mit allen Mitteln, nicht nur die zarten Vöglein, ihre süße Tochter oder auch ihre Lebensgrundlage retten möchte. Wo der Jack, der Retter mit Boot, einfach immer wieder an ihren Nerven zerrt, sie mit nur einem Wort zum Explodieren bringt. Beide, so kampflustig und doch auf Zeit wegen der Arbeit miteinander verbunden, keinen Ausweg kennend, müssen sie mit der neuen Situation zurechtkommen. Wird es eskalieren oder gibt es hinter den explosiven Schlagabtauschen mehr? Lest selbst, verstrickt euch in das bittersüße und bewegende Werk, das einen von Tansy und Jack erstaunen lässt. Den Mut zum Neuanfang und den beeindruckenden Kampfgeist, der einen jeden Schicksalsschlag überstehen lässt. Wo andere zerbrechen, schöpft sie neue Kraft, bewältigt Unglaubliches und sorgt dazu noch dafür, dass ihre Tochter an erster Stelle kommt. Jack, der Tansy nicht nur herausfordert, sondern auch fürsorglich, Rückhalt und mit Verständnis da ist. Gesteigert wird dies von der tieferen Botschaft, versteckten Ängsten, der Bedeutung von Freundschaft, Familie, Verletzlichkeit, aber auch dem Kampf, für sein Glück einzustehen. Ich bleibe daher begeisterter als erwartet, beflügelt und bittersüß entzückt zurück. Besonders, wo ich bedauerlicherweise viel schwächere Meinungen auf Instagram entdeckt hatte, bin ich froh, dass das Buch mich recht gut unterhalten hat. Wo die Chemie der Protagonisten anfänglich etwas geschwächelt hat, nimmt sie mit dem Verlauf zu und verwickelt mit den emotionsgeladenen Taten, dem unerschöpflichen und der Liebe selbst.

verwirrend, voller Stärke & Kampfgeist…
3

Nette Lovestory, wobei ich Tansys Verhalten meist nicht verstanden habe

Natur und Bücher - was will mensch mehr? Nach dem diesem Buch eigentlich nichts mehr. Diese Symbiose aus einer Bücherei im Botanischen Garten, die hier präsentiert wird, ist so idyllisch, dass man am liebsten auch dort leben will. Die Autorin hat es wirklich bestens geschafft, diese Welt einem direkt vor die Augen zu projizieren, dass man das Gefühl hatte mit in dem Park zu sein. Das gibt auf alle Fälle Pluspunkte. Und auch Jack als Charakter hat mir gefallen. Zu einem der raue Naturtyp - love hard. Aber dann halt auch seine verletzliche Seite. Aber mir hat vor allem das mürrische gefallen, weil ich mich so in ihm wiedererkannt habe. Tansy hingegen hat mir als Figur nicht so gefallen. Ich fand ihr Verhalten einfach komisch und nicht nachvollziehbar. Vor allem, dass sie Jack immer wieder weggestoßen hat, weil sie unabhängig bleiben will. Für mich war sie aber nicht unabhängig, sondern einfach nur stur. Das hat irgendwann genervt. Und dann bin ich leider auch über Schreibweisen gestoßen. Ja, ich gendere auch und habe kein Problem mit : und * und _ Aber über die Pronomensache bin ich immer wieder gestolpert. Dey, demm, deren - das klingt für mich tatsächlich komisch und am Anfang dachte ich noch da hat sich ein Schreibfehler reingeschmuggelt. Und leider konnte ich mich auch bis zum Schluß des Buches nicht daran gewöhnen. Mein Fazit: Nette Lovestory mit einem grandiosen Setting, aber leider auch einer nervigen Prota.

Nette Lovestory, wobei ich Tansys Verhalten meist nicht verstanden habe
3.5

Etwas holpriger Start, aber cute 🥰

Leider muss ich gestehen, dass ich trotz meiner Vorfreude auf das Buch ein paar Startschwierigkeiten hatte. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, die Charaktere teils unsympathisch. Nichtsdestotrotz hat es sich meiner Meinung nach gelohnt dranzubleiben, denn ab dem Mittelteil baut das Buch stark auf und die Protagonisten durchleben wundervolle Charakterentwicklungen. 🥰 Jack wird als grumpy beschrieben. Meiner Meinung nach ist er jedoch nicht nur mürrisch und distanziert, sondern teilweise gar respektlos und herablassend. Aufgrunddessen hatte ich zu Beginn auch Schwierigkeiten mit ihm warm zu werden. Dafür war seine positive Charakterentwicklung hin zu einem offenherzigen, leidenschaftlichen Mann umso schöner mitanzusehen. Tansy dahingegen ist eine wahre Kämpfernatur, die unter keinen Umständen die Unterstützung ihrer Freunde annehmen möchte, weshalb sie ihnen ihre privaten Umstände lange Zeit verschweigt. Dies war für mich leider nicht immer ganz nachvollziehbar. Aber dennoch freute es mich schließlich zu sehen, dass sie die Hilfe anderer endlich annahm, um einen Weg aus ihrem Schlamassel heraus zu finden. Die Tension zwischen Jack und Tansy ist energisch, hitzig und dennoch wunderschön. Aus einstiger Verachtung entsteht ein gegenseitiges Wohlwollen und Wertschätzen. 🤭 Der finale Plot ist definitiv vorhersehbar und der Beginn des Buches eher schwierig und holprig. Nichtsdestotrotz konnte mich das Buch schlussendlich doch noch catchen. Wer die Tropes … sowie ein Setting in einem botanischen Garten mag, sollte diesem Buch zumindest eine Chance geben. ☺️

Etwas holpriger Start, aber cute 🥰

"Botanic Hearts" von Melanie Sweeney klang für mich eigentlich nach einem absoluten Wohlfühlbuch. Eine Bücherei in einem botanischen Garten und dazu Grumpy x Sunshine? Das hatte wirklich alles, was ich normalerweise liebe 🌿 Gerade das Setting konnte mich anfangs auch direkt neugierig machen. Die Idee hinter der Geschichte fand ich total schön und ich hatte mich sehr auf die Atmosphäre gefreut. Mit Tansy und Jack bin ich allerdings leider nicht wirklich warm geworden. Die Charaktere blieben für mich über weite Teile sehr blass und oberflächlich, wodurch ich kaum eine emotionale Verbindung aufbauen konnte. Auch die Dynamik zwischen den beiden konnte mich leider nicht richtig erreichen. Gerade bei Grumpy x Sunshine wünsche ich mir oft mehr spürbare Spannung oder besondere Momente zwischen den Figuren, die hier für mich eher gefehlt haben. Zusätzlich hatte ich leider Schwierigkeiten mit dem Schreibstil aus der dritten Person, weil er auf mich oft etwas holprig wirkte. Die Handlung hat sich für mich sehr in nebensächlichen Dingen verloren und dadurch wurde das Lesen zunehmend zäh. Deshalb habe ich mich nach etwa 30 % dazu entschieden, das Buch abzubrechen. Ich würde es eher Leser:innen empfehlen, die sehr ruhige Romance-Geschichten mögen und sich nicht daran stören, wenn der Fokus stärker auf alltäglichen Details liegt als auf einer dynamischen Handlung ✨ Romance | Grumpy x Sunshine | Cozy Setting

4

Also wenn das nicht mal wieder so ein richtiges Grumpy x Sunshine war, dann weiß ich auch nicht weiter. Eigentlich habe ich an diesen Buch alles geliebt. Es war mal wieder so richtig Balsam für die Seele. Ich meine welcher Romance-Reader kann bei einem Buch über Bücher nein sagen? Und dann noch, wenn es darum geht die Bücher zu retten? Ich habe was das angeht das Setting geliebt. Die Umsetzung der Bibliothek im botanischen Garten ist wirklich gut gelungen. Ich konnte mich richtig hineinversetzen und die kleinen Kinder bei den Vorlesestunden draußen spielen sehen. Es hat mir einfach immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Und über Pflanzen hat man gleich etwas dazugelernt, auch wenn ich befürchte, dass solche Exemplare nicht in meinem Garten landen. Wer mir zu Beginn kein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat, war definitiv Jack. Wie kann man so grumpy und verkopft sein? Aber ehrlicherweise muss man zugeben, dass da etwas echt Emotionales hintersteckt, worauf ich jetzt aus Spoiler Gründen nicht weiter eingehen möchte. Aber es war so schön, wie er sich immer weiter Tansy gegenüber öffnen konnte. Wobei man fair sein muss und was das angeht eher Briar, ihrer Tochter, den Tribut zollen sollte. Denn eigentlich hat sie sein grumpy Herz geöffnet. Ich fand schön, dass es diese Spannungen gab. Sowohl die beruflichen, als auch die privaten. Und habe es einfach genossen, wie sich alles mit der Zeit gelöst hat oder zumindest ein Weg eingeschlagen wurde. Letztendlich liebe ich einfach den Single Parent Trope. Auch wenn mir da die Single Dad Variante besser gefällt. Aber wie Männer mit Kindern umgehen schafft immer eine ganz eigene Atmosphäre, die einfach nur herzergreifend ist. Es war einfach ein richtig schönes Wohlfühlbuch. Keine wo man aufgrund der Spannung durchsprintet, sondern eins, was man genießt. Also eine buchige Empfehlung!

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4

War toll, aber ... 🥰🤭 >>Bring dich niemals in eine Lage, in der du nur noch darauf hoffen kannst, gerettet zu werden.<< Angesprochen vom Klappentext wusste ich sofort, dass ich „Botanic Hearts“ lesen muss. Also gesagt, getan und nach anfänglichen Startschwierigkeiten verschlungen. Vorweg: Die Gestaltung des Prints mit den Klappen und den Kapitelzierden gefällt mir richtig gut. Besonders gefreut habe ich mich über die Karte des "Lerner Botanic Garden" - etwas, das man in Romance-Büchern ja eher selten findet und was hier umso überraschender war 🥰. Der Schreibstil der Autorin ist locker, bildlich und grundsätzlich flüssig. Dennoch hatte ich zu Beginn Schwierigkeiten, richtig in die Geschichte hineinzufinden. Die Erzählersicht hat mir den Einstieg obendrein erschwert und dazu geführt, dass mir Nähe und Gefühl zwischen den Protagonisten zunächst gefehlt haben. Auch die gendergerechte Sprache, der ich zuvor noch nicht begegnet bin, war für mich ungewohnt und hat mich anfangs immer wieder aus dem Lesefluss gebracht. Mit der Zeit habe ich mich aber daran gewöhnt, und ab etwa der Hälfte war ich in der Geschichte angekommen und habe das Buch schließlich in einem Rutsch durchgelesen. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Tansy und Jack was mir grundsätzlich gefallen hat, da ich so beide Perspektiven und Gedanken besser kennenlernen konnte. Tansy ist eine starke junge Frau, alleinerziehende Mutter der kleinen Briar, Leiterin einer Bibliothek und Kämpferin für ihr Team und die Bibliothek. Sie musste viele Verluste hinnehmen, steht aber nun mit beiden Beinen im Leben und zeigt, dass sie trotz ihres Verlustes ein großes Herz, Mut und die Willenskraft hat, einen Neuanfang zu wagen. Dass die Bibliothek nun in den botanischen Garten verlegt wird, bringt so manche Hindernisse und humorvolle Situationen mit sich. Denn mit Jack, dem Leiter des botanischen Gartens, der zunächst abweisend, verschlossen und scheinbar wenig begeistert von der Bibliothek ist, die plötzlich seinen Garten bevölkert, kommen Erinnerungen an die gemeinsame Vergangenheit hoch. Schnell wird auch klar, dass hinter Jacks rauer Schale doch mehr steckt, als er nach außen hin zeigt. Die Dynamik zwischen Tansy und Jack ist geprägt mit kleinen Reibereien, knisternder Spannung, unausgesprochenen Gefühlen und der Erinnerung an eine gemeinsame Vergangenheit. Besonders schön fand ich die liebevolle Beziehung zwischen Tansy und Briar - man merkt richtig, dass Briar für sie an erster Stelle steht. Tansy ist eine wundervolle Mutter und eine Frau, die mir sehr sympathisch war. Und auch Jack war mir unheimlich sympathisch. Ich mochte besonders die Beziehung zu seiner Schwester Amy. Und bei den Kätzchen gehörte ihm mein Herz einfach komplett 🥰🤭. Trotzdem muss ich ehrlich sagen, dass mir in der ersten Hälfte der Geschichte Gefühl und Tiefe gefehlt haben, um die Protagonisten wirklich greifen zu können. Die Thematik rund um die Sturmflut, den botanischen Garten und die Bibliothek - was mir unheimlich gut gefallen hat wohlgemerkt - stand dort schon sehr stark im Vordergrund, sodass das Gefühl für die Protagonisten etwas auf der Strecke blieb. Erst ab etwa der Hälfte war es soweit, und ich konnte mich emotional auf die Geschichte und die Protagonisten einlassen. Auch die übrigen Charaktere wie Omar Jacks bester Freund, sowie Irma, Kai und Marianne, die drei Bibliothekar:innen, haben mir gut gefallen und die Geschichte bereichert. Besonders die kleine Briar hat mein Herz im Sturm erobert. Das Setting fand ich richtig toll: Der botanische Garten und die Bibliothek wurden so bildlich beschrieben, dass ich mich dort rundum wohlgefühlt habe. Ich hatte förmlich den Duft der Pflanzen in der Nase, habe den Vorlesestunden gelauscht und wollte selbst zwischen Büchern und Blumen verweilen 🌿📚. • "Botanic Hearts" ist eine Geschichte, die Bücher- und Pflanzenliebe auf wunderbar harmonische Weise verbindet und zeigt, dass Gegensätze sich nicht nur anziehen, sondern einander auch bereichern können. Es geht um Neuanfänge, Zusammenhalt, Verlust, Vertrauen, Ängste, Selbstfindung, und den Mut, sich trotz Vergangenheit wieder auf Gefühle einzulassen. Ohne großes Drama, dafür mit viel Herz, hat die Autorin - auch wenn nicht von Anfang an - mir für zwischendurch tolle Lesestunden beschert. Schon das Setting und das Thema Klimawandel waren für mich etwas ganz Besonderes. Ein kleiner Kritikpunkt am Rande: Die Schriftgröße im Print ist sehr klein, was das Lesen – zumindest für mich – anstrengend gemacht hat. Von mir gibt es 4 ⭐️ und eine Leseempfehlung.

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3.5

Schöne Hülle ruhiger Kern

​Botanic Hearts von Melanie Sweeney aus dem Kyss Verlag ist wie ein Besuch in einem Gewächshaus an einem regnerischen Nachmittag: Es ist ästhetisch, warm und voller kleiner, feiner Details – aber man darf es nicht eilig haben. ​Leider spiegelt das Tempo der Geschichte das eines echten Farns wider: Es braucht Zeit. Viel Zeit. Die „Fake Dating“-Prämisse verspricht eigentlich eine gewisse Dynamik, doch die Erzählung verliert sich oft in inneren Monologen und alltäglichen Szenen, die die Handlung kaum vorantreiben. ​Obwohl die Chemie zwischen den Protagonisten Tansy und Jack spürbar ist, plätschert die Entwicklung der Beziehung eher dahin, statt mich wirklich mitzureißen. Es fehlt der „Funke“ oder ein entscheidender Wendepunkt, der das Buch von einer netten Geschichte zu einem Pageturner macht. Der Schreibstil von ​Melanie Sweeney ist flüssig, modern und schafft es, die Welt der Botanik und der Kunst so lebendig darzustellen, dass man die Erde förmlich riechen kann. Die Dialoge zwischen Tansy und Jack sind pointiert und tragen viel zur Charaktertiefe bei. Wer Bücher wegen der schönen Sätze liest, kommt hier voll auf seine Kosten. ​ ​Ein Buch für Fans von Slow-Burn-Romance, die kein Problem mit einer sehr entschleunigten Erzählweise haben. Wer jedoch auf emotionale Achterbahnfahrten oder eine straffe Spannungskurve hofft, wird das „gewisse Etwas“ vermissen. Es ist eine Wohlfühlgeschichte ohne Ecken und Kanten – schön zu lesen, aber leider auch etwas spannungsarm.

Schöne Hülle  ruhiger Kern
3.5

Puh, das Buch hat es mir anfangs nicht leicht gemacht. Der Anfang fiel mir super, super schwer. Ich war sogar schon kurz davor es nicht zu beenden, und das will schon was heißen, aber ich dachte mir, ich gebe mir noch ein bisschen und entscheide dann. Und tatsächlich hat es mir so ab Seite 60 immer besser gefallen und das hat auch bis zum Ende angehalten. Tansy leitet die örtliche Bibliothek, als ein Hurricane nicht nur die Bibliothek, sondern auch ihr Haus verwüstet, muss Tansy ihr Leben für sich und ihre Tochter neu ordnen. Sie kann bald wieder in ihr Haus zurück, die Bibliothek bleibt aber geschlossen. Dafür wird sie vorübergehend in den Botanischen Garten verlegt. Das sorgt jedoch nicht nur für Begeisterung, vorallem Jack, der für den Botanischen Garten verantwortlich ist, ist nicht sonderlich begeistert über das Arrangement. Aber so langsam bahnt sich hier etwas zwischen Jack und Tansy an. Der Erzählstil ist definitiv gewöhnungsbedürftig, gerade bei Romance Büchern mag ich das eigentlich so garnicht. Irgendwann habe ich mich daran gewöhnt, aber ich denke in der Ich-Perspektive hätte ich es noch lieber gemocht. Das Setting der Bibliothek integriert in den Botanischen Garten war ganz zauberhaft, das konnte ich mir auch wirklich so gut vorstellen und würde ich definitiv so auch besuchen. Diese Mischung aus Büchern und Pflanzen - mag ich sehr. Auch die feine Liebesgeschichte von Tansy und Jack zusammen mit ihrer Tochter hat mich irgendwann wirklich gepackt. Sie entwickelt sich ganz ruhig und langsam und es kommt ganz unaufgeregt, fast leise daher. Gerade die zweite Hälfte hat mich an manchen Stellen auch sehr berührt. Ihr braucht definitiv etwas Geduld mit der Story, aber ich bin mir sicher, dass ihr sie dann auch gerne haben werdet. Trotzdem kann ich hier nur 3,5/5 Sterne ⭐️ geben. Der Schreibstil und gerade der Anfang haben mir nicht so getaugt.

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3.5

Der Anfang hat mich wirklich Mühe gekostet, nicht nur dass es aus Erzählerperspektive geschrieben war, auch die Schreibart an sich hat’s mir nicht ganz so leicht gemacht. Ich kam sehr schwer rein & hatte kurz überlegt, es abzubrechen sogar, aber dann kam die Wende & ich hab’s zum Glück weitergelesen! Tansy ist alleinerziehende Mutter einer Tochter & zu Beginn nimmt ihnen ein Hurrikan alles, was ihnen am Herzen liegt - vom Zuhause bis hin zu ihren Habseligkeiten. Doch davon lässt sie sich nicht unterkriegen, sie ist eine starke Frau & will den Karren wieder aus dem Dreck ziehen. Da die Bibliothek, in der sie arbeitet, auch zu Schaden gekommen ist, muss sie zusammen mit ihren Mitarbeitern erst einmal in den botanischen Garten ziehen & dort hat das Sagen niemand geringeres als Jack - ein Grumpy, wie er im Buche steht. Er ist prinzipiell genervt und schlecht gelaunt & hat so überhaupt keine Lust auf die ungebetenen Gäste in seinem Garten. Aber davon lässt sich Tansy nicht entmutigen, vor allem ihre Tochter ist ganz angetan von dem Griesgram & kitzelt Gefühle in ihm hervor, die lange unter einem Berg voll Altlasten begraben lagen - er mag Briar, die einfach anders und besonders ist, nach all den Schicksalsschlägen. Es war ne Achterbahnfahrt der Gefühle & zu sehen, wie Tansy sich öffnet & über ihre feministischen Schatten springt, war bewundernswert. Auch Jack, der mit seinem Charakter vom Badboy zum Golden Retreiver wurde, hab ich sehr in mein Herz geschlossen - genau wie die Mitarbeiter & Familien der beiden. Es war ein harter Weg zum Ende hin, doch gemeinsam schien alles nicht ganz so aussichtslos zu sein, wie gedacht. Es war ne schöne Story, gerade auch dieses Zusammenfinden der gegensätzlichen Charaktere, haben mich wirklich begeistert. Wie sie sich ihren Ängsten stellten, über sich hinaus wuchsen & vor allem miteinander wuchsen, war schön. Auf Grund des (für mich) etwas „anderen“ Schreibstils & den Schwierigkeiten zu Beginn, würde ich hier trotzdem 3,5 Sterne geben.

3.5

Bewertet mit 3,5 Sternen Zum Buch: Tansy, Bibliothekarin und alleinerziehende Mutter, hat ihren kleinen Traum erfüllt. Sie ist stellvertretende Leiterin einer Bibliothek, die in Front eines Botanik-Parks liegt und hat mit ihrer Tochter ein kleines Haus. Jack arbeitet in dem besagten Park. Als ein Hurrikan über Houston fegt, findet Jack Tansy zuerst in der, von einet Überflutung bedrohten Bibliothek und anschließend rettet er sie und ihre Tochter aus den Fluten, die ihr Haus betroffen haben. Meine Meinung: Grumpy meets Grumpy ... den ein Sunshine ist keiner von beiden. Tansy ist so in ihrer Unabhängigkeit gefangen, das sie niczt sieht, was um sie herum passiert ubd Jack ist einfach Jack, er ist der wahre Grumpy der Story, aber ihn mochte ich von Beginn an, denn trotz aller Grummeligkeit hat er sein Herz am rechten Fleck. Mit Tansy wurde ich nie richtig warm, ich fand sie furchtbar ungerecht und auch ziemlich unsymphatisch. Erzählt wird die Story abwechselnd aus Sicht von Tansy und Jack, so bekommt man als Leser einen guten Einblick in die Gefühlswelt, wobei mir das bei Tansy auch nicht wirklich geholfen hat. Alles in allem war es eine ganz süße Geschichte, die allerdings auch ganz schön Längen hatte. Briar, die Tochter von Tansy, war allerdings total liebenswert und ich konnte ihre Ängste gut nachvollziehen. Am Ende fehlte mir aber doch das Gefühl, etwas besonderes miterleben zu dürfen, dennoch eine unterhaltsame und teilweise auch humorvolle Geschichte.

4

Extrem süße lovestory mit tollen Hauptpersonen und auch das Kind von ihr ist mega süß

5

Sehr Slow Burn, für gemütliche Stunden

Wenn ihr mich fragt hat die Autorin Melanie Sweeney eine ruhige und atmosphärische Geschichte geschrieben. Der Schreibstil ist unaufgeregt, locker und lässt sich sehr leicht lesen. Die beiden Hauptcharaktere Tansy und Jack sind liebevoll gezeichnet und versprühen jede Menge Tension. Mir gefällt die Dynamik zwischen den beiden sehr gut. Für mich ist Botanic Hearts ein schönes Buch für gemütliche Leseabende. Da wir hier Slow-Burn-Romance habe mit viel Charme ist hier das Motto einkuscheln und genießen!

Sehr Slow Burn, für gemütliche Stunden
3

🌿𝐈𝐦 𝐆𝐚𝐫𝐭𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐆𝐞𝐟ü𝐡𝐥𝐞 𝐛𝐥ü𝐡𝐭 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐧𝐮𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐍𝐚𝐭𝐮𝐫 - 𝐬𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐧 𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐝𝐚𝐬 𝐇𝐞𝐫𝐳.

📖 𝐈𝐧𝐡𝐚𝐥𝐭 Nach einem verheerenden Hurrikan muss Tansy, alleinerziehende Bibliotheksleiterin, ihre Bücher in den Botanischen Garten verlegen, wo sie auf den angehenden Gartendirektor Jack trifft. Zwischen anfänglichen Reibereien über Bücher, Pflanzen & Ordnung entsteht langsam eine zarte & gefühlvolle Verbindung zwischen den beiden. 💭 𝐁𝐮𝐜𝐡𝐠𝐞𝐝𝐚𝐧𝐤𝐞𝐧 Puuuh…Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut & zu Beginn konnte es mich auch wirklich abholen, aber zwischendurch hatte es für mich doch einige Längen. Der Schreibstil war okay. Es ist aus der Erzählerperspektive geschrieben, was in dem Fall die Charaktere teilweise unnahbar gemacht hat. Die Geschichte lädt eigentlich dazu ein, dass man mit den Hauptprotagonisten richtig mitleidet. Die Story an sich fand ich super cozy & gleichzeitig habe ich mit Tansy in einigen Situationen richtig mitfühlen können. Für die Beziehung zwischen den Beiden hätte ich mir eine Erzählung aus der Ich-Perspektive gewünscht, da ich gerade bei Jack viele Emotionen einfach nicht besonders nachvollziehen konnte. 💌 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭 Ein süßes Frühlingsbuch für Zwischendurch, was mich nicht zu 100% abholen konnte. Wer Bücher mit starken Frauen, Bibliotheken & Botanischen Garten lesen möchte, der wird hier allerdings sehr gut abgeholt. Macht euch einfach selbst ein Bild. ✨

4

Wenn zwischen Pflanzen und Büchern langsam Gefühle wachsen

📚🌱💚🌪️✨🪴❤️📖 In Botanic Hearts begleiten wir Tansy, eine alleinerziehende Bibliotheksleiterin, deren Leben nach einem schweren Hurrikan komplett aus den Fugen gerät. Ihr Zuhause ist zerstört, die Bibliothek unbenutzbar – und plötzlich muss sie mit ihrer Tochter Briar ganz neu anfangen. Übergangsweise zieht die Bibliothek ausgerechnet in einen Botanischen Garten, der von Jack geleitet wird. Genau dem Mann, der Tansy während des Sturms geholfen hat und mit dem sie von Anfang an auf keiner besonders harmonischen Wellenlänge liegt. Zwischen Bücherregalen, Pflanzen und jeder Menge unausgesprochener Gefühle entwickelt sich langsam eine Beziehung, die Zeit braucht – genauso wie die beiden selbst. Es geht nicht nur um Liebe, sondern auch um Neuanfänge, Verantwortung, Verlust und Heilung, verpackt in ein sehr ruhiges, fast schon entschleunigtes Setting. Ganz ehrlich: Der Einstieg ist mir etwas schwer gefallen. Ich bin nicht sofort in die Geschichte hineingekommen, was für mich vor allem am Erzähl- und Schreibstil lag. Erst ab etwa der Hälfte hat sich das deutlich gebessert – ab da war ich emotional voll drin und habe die Geschichte richtig genießen können. Sobald dieser Punkt erreicht war, hat mich das Buch mit seiner Wärme und seiner Atmosphäre komplett abgeholt. Besonders mochte ich die slow entwickelte Dynamik zwischen Tansy und Jack. Keine überzogene Dramatik, sondern zwei Menschen mit Ecken, Kanten und Vergangenheit. Auch Briar als Nebenfigur bringt viel Herz in die Geschichte und sorgt für emotionale Momente. Botanic Hearts ist kein lauter Liebesroman, sondern ein leiser, sanfter, der Geduld verlangt – diese aber auch belohnt. Trotz des holprigen Starts bleibt für mich ein sehr positives Lesegefühl und ein echtes Wohlfühlbuch mit Tiefe. 🌿💚

Wenn zwischen Pflanzen und Büchern langsam Gefühle wachsen
3

✨ Botanic Hearts ✨ *ʷᵉʳᵇᵘⁿᵍ / ᴿᵉᶻᵉⁿˢⁱᵒⁿˢᵉˣᵉᵐᵖˡᵃʳ Leider finden 𝗕𝘂𝗰𝗵 und 𝗟𝗲𝘀𝗲𝗿 manchmal einfach nicht zusammen, da kann man es noch so sehr wollen. Schade wenn der Funke beim lesen nicht so recht rüberspringen will Denn 𝗕𝗼𝘁𝗮𝗻𝗶𝗰 𝗛𝗲𝗮𝗿𝘁𝘀 hätte ich echt super gerne gemocht, denn das Setting was den 𝗕𝗼𝘁𝗮𝗻𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗚𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻 und die neue 𝗕𝗶𝗯𝗹𝗶𝗼𝘁𝗵𝗲𝗸 angeht, diese Zusammenführung klingt doch einfach toll. Ebenso das Setting 𝗦𝗹𝗼𝘄 𝗕𝘂𝗿𝗻 mag ich eigentlich gerne, doch diesmal sollte es leider nicht sein. Ich sage nicht das es schlecht ist, verseht mich da bitte nicht falsch. Es war halt einfach nichts für mich. Vielleicht habe ich es auch nur zu einem Flaschen Zeitpunkt gelesen. Definitiv ein Problem eines 𝗠𝗼𝗼𝗱𝗿𝗲𝗮𝗱𝗲𝗿𝘀. Dennoch …. der Schreibstil bzw. die schreib 𝗘𝗿𝘇ä𝗵𝗹 Perspektive ist echt toll. 💫 𝗕𝗲𝗶 𝘄𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲𝗺 𝗕𝘂𝗰𝗵 𝗴𝗶𝗻𝗴’𝘀 𝗲𝘂𝗰𝗵 𝗴𝗲𝗻𝗮𝘂𝘀𝗼 ? Ich wollte es so gerne mögen, aber leider kommen Geschichte und Leser einfach nicht zusammen.

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5

Wohlfühlroman

„Botanic Hearts - Books are her love language. Flowers are his“ von Melanie Sweeney hat mich vom ersten Kapitel an gefesselt und ich war sehr gespannt auf die Geschichte rund um die kleine Bibliothek, die nach einem Hurricane in einen Botanischen Garten verlegt wird. Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig, ich bin nur so durch die Seiten geflogen und hatte das wundervolle Buch innerhalb weniger Stunden gelesen. Es gab einige spritzige und humorvolle Dialoge zwischen den Protagonisten Tansy und Jacke und man merkte schnell das Knistern, auch wenn sie sich am Anfang gar nicht leiden konnten. Schön fand ich es auch, dass Tansys Tocher Briar eine wichtige Rolle spielt. Das Setting war ganz zauberhaft und die Idee mit dem Botanischen Garten war wirklich etwas ganz besonderes ❤️ Melanie Sweeney hat mit „Botanic Hearts“ einen wundervollen Wohlfühlroman zum träumen gezaubert, ich kann euch das Buch wirklich sehr ans Herz legen, denn ich hatte eine tolle Lesezeit.

3.5

Werbung/Rezensionsexemplar

„Books are her love language. Flowers are his..“ 💐📖 Das Cover, die Gestaltung des Buches, die Farben und das Setting haben mir unglaublich gut gefallen. Blumen und Bücher als Love Language in einer Geschichte, was gibt es schöneres? 😍 Die Charaktere habe ich auch ins Herz geschlossen aber dennoch muss ich sagen, dass „Botanic Hearts“ eine Achterbahnfahrt für mich war. Ich hatte richtige Startschwierigkeiten und habe lange gebraucht um in die Geschichte rein zu kommen. Der etwas andere Schreibstil hat meinen Lesefluss erschwert und in den ersten Seiten, dachte ich, dass wird mit dieser Geschichte nichts aber der Mittelteil hat die ersten Startschwierigkeiten wieder wettgemacht und ich muss sagen der Mittelteil der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Ich bin flüssiger durch die Seiten gekommen und konnte schon mehr, eine Verbindung zu den Charakteren aufbauen und die Gefühle und Emotionen haben mich auch erreicht. Zum Ende hin lief es wieder etwas zäher und grundsätzlich hat mir ein bisschen mehr die Tiefe gefehlt. Hier einmal kurz zum Inhalt: Tansy ist eine alleinerziehende Mum und kämpft sehr um das Wohlbefinden ihrer Tochter Briar. Tansy und Briars Papa sind schon seit einigen Jahren getrennt und seit dem fällt es ihr unglaublich schwer Hilfe anzunehmen. Sie kann und will auch keine Hilfe annehmen, von niemanden und ist davon überzeugt, dass sie alles alleine schafft. Nachdem ein Hurrikan ihr Zuhause und ihr Hab und Gut mit sich reist und Tansy und ihre Tochter ohne alles da stehen, ist sie wohl oder übel auf Hilfe angewiesen und nimmt nur widerwillig Hilfe von Jack an. Er ist ein Grumpy, leitet einen botanischen Garten und sucht mit seinem bestem Freund Omar mit dem Boot nach Überlebenden und findet die beiden. Der Hurrikan hat nicht nur ihr Zuhause mit sich gerissen sondern auch die Bibliothek zerstört, in der sie als Bibliothekarin gearbeitet hat. Ihr Job ist nicht verloren, denn die Bibliothek wird in den botanischen Garten verlegt und sie muss mit keinem geringeren als den griesgrämigen Jack zusammenarbeiten von dem sie gerettet werden musste. Sowohl der botanische Garten als auch der alte Standort der Bibliothek haben unter dem Hurrikan gelitten und beide versuchen das wieder aufzubauen was ihnen lieb und teuer ist aber sie schaffen es Anfangs nicht miteinander zu arbeiten und können sich nicht leiden aber umso mehr sie sich sehen umso mehr entstehen Gefühle zwischen den beiden, die sie schon lange nicht mehr gefühlt haben und eigentlich auch nicht mehr fühlen wollten. Ich muss sagen alle Charaktere bis auf Charlie, Briars Vater, waren mir sympathisch. Ich fand es auch toll zu sehen, dass aus dem mürrischen Jack, ein leidenschaftlicher, liebevoller und aufgeschlossener Charakter geworden ist. Tansy ist stark, macht alles alleine und kämpft sich da durch aber manche Handlungen, Entscheidungen und Gefühle von Tansy konnte ich nicht nachvollziehen und waren für mich übertrieben. Was mir auch gut gefallen hat waren die Found Family Vibes. Tansy betreibt die Bibliothek mit ihren Freund*innen und sie waren echt ein super Gespann 🥰 „Botanic Hearts“ ist eine süße Geschichte für zwischendurch, mit einem wunderschönen Setting und ohne große Plots. Der Start war schwierig für mich, den Mittelteil fand ich super und das Ende wieder schwächer. Auch der Schreibstil durch den Erzähl und Ich-Perspektivenwechsel war anders und gewöhnungsbedürftig aber ansonsten fand ich die Story ganz süß ☺️

Werbung/Rezensionsexemplar
2.5

*Anzeige/Rezensionsexemplar* 🥬 Mein spoilerfreier Salat dazu: “Botanic Hearts” hatte durchaus die Prämisse mich zu begeistern: Eine Bibliothekarin und ein Botaniker, deren Welten nach einem Hurricane aufeinanderprallen. Jedoch konnte die Umsetzung mich leider so gar nicht begeistern. Die Grundidee ist wirlich charmant und das Setting mit der provisorischen Bibliothek hätte durchaus seinen Reiz haben können. Wenn da nicht diese unsymphatische Protagonistin gewesen wäre, die einfach jegliche Situation mit ihrer bockigen und sturen Art kaputt machte. Ich habe wirklich selten einen Hauptcharakter gesehen, die ich von Anfang bis Ende nicht nur nicht nachvollziehen konnte, sondern auch nicht leiden konnte. Jack ist der typische Crumpy, da ist jetzt nichts außergewöhnliches dran und damit wäre ich auch klar gekommen. Aber Tansy war schon nicht mehr grumpy, sie hat absolut dumme Entscheidungen aus einem Dickkopf heraus getroffen. Ich verstehe, dass beide Verletzungen mit sich tragen, jedoch war mir das ganze zu überzogen dargestellt. Auch die Handlung wirklich streckenweise sehr vorhersehbar und folgt den typischen Romance Klischees. Der Schreibstil war wirklich nett und hat mir ansonsten sehr gut gefallen. Für Romance-Fans, die einfach etwas entspannen möchten ist es eine nette Geschichte.

4

Viel Tiefgang und Humor!

Wie gemacht für alle Büchermenschen: Bibliothekarin trifft Gärtner. Grumpy x Sunshine mit unfassbar viel Gefühl und Humor. »Botanic Hearts« und Melanie Sweeney sind für mich eine echte Entdeckung. Die Geschichte spielt in Texas und greift direkt ein schreckliches Naturereignis auf, welches Tansy und ihrer Tochter alles nimmt. Selbst ihre kleine Bibliothek fällt der Sturmflut zum Opfer. Vorübergehend findet die Bibliothek einen neuen Standort in einem Botanischen Garten. Allerdings passen Pflanzen und Bücher anscheinend irgendwie nicht zusammen. Jack, der angehende Leiter des Gartens, macht ihr zusätzlich das Leben schwer. Dabei war er derjenige, der Tansy und ihre Tochter aus der Flut rettete… Was auch immer Tansy und Jack denken, Bücher und Pflanzen passen perfekt zusammen. Genau wie die Protagonisten, auch wenn sie das selbst im Lauf der Geschichte noch herausfinden müssen. Das Spiel aus emotionalen Themen, die die Figuren so echt haben wirken lassen, und Witz, haben der Story einen wunderschönen Flow gegeben. Es hat mir große Freude bereitet, Tansy und Jack dabei zuzusehen, wie die Anziehung zwischen ihnen steigt und steigt. Diese Liebesgeschichte geht ans Herz! Dabei war die Tension gleichzeitig spannend, wie auch unfassbar lustig. On Top kommt eine ordentliche Portion Spice. Die Figuren sind einfach wunderbare Seelen, denen man nur das Beste wünschen kann. Auch die Nebenfiguren waren so vielschichtig gezeichnet, dass ich mich gefühlt habe, als würde ich sie alle ewig kennen. Ein Buch mit unfassbar viel Herz, Menschlichkeit und Humor. Und das trotz (oder gerade wegen) der Katastrophe, mit der die Geschichte beginnt. Mir hat »Botanic Hearts« deutlich gemacht, dass wir in Kriesenzeiten unterschiedlich betroffen sein können und auch unterschiedlich damit umgehen. Aber: Selbst aus dem größten Verlust kann etwas Neues entstehen!

Viel Tiefgang und Humor!
4

Pflanzenliebhaber und Bücherwürmer kommen auf ihre Kosten

Pflanzenliebhaber und Bücherwürmer kommen auf ihre Kosten
4

Süße Storry mir fehlte die Tiefe

Ich mag den ruhigen und wirklich einnehmenden Schreibstil, der sehr bildhaft und zauberhaft ist. Es waren unglaublich schöne Lesestunden, die mir sehr viel Freude bereitet haben. Denn es gibt kaum Drama und ich konnte mich beim Lesen ganz auf die Charaktere einlassen. Das Setting fand ich super interessant und ich mochte die Vorstellung dieser Symbiose dieser Gemeinschaft. Auch die Tropes haben mich vollkommen angesprochen und ich war vollkommen hin und weg in meiner Vorstellung über diese Geschichte. Leider ist das Feuer etwas abgekühlt, denn mir fehlte am Ende die Tiefe der Charaktere mit der das Buch im ersten Drittel begonnen hat. War einfach weg und für mich wichtige Themen wurden nicht so umfassend erzählt und aufgelöst, wie ich es erwartet habe. Tansy und Jack sind tolle Charaktere, nur fiel mir auf bei Jack, dass er lange sehr verschlossen schien und ich nicht wirklich wusste, wie ich ihm als Charakter näher kommen konnte. Ich mochte Briar als Charakter unglaublich gerne und wäre auch noch tiefer in ihre Welt eingetaucht. Im Grunde ist es mit den Charakteren so gewesen, dass diese großen Gefühle und das überzeichnen von Emotionen in den richtigen Momenten mir komplett fehlte. Trotzdem mochte ich das Buch unglaublich gerne, denn es waren unglaublich schöne Lesestunden. Fazit Botanic Hearts ist eine zauberhafte Geschichte, die mir einfach gemütliche und zuckersüße Lesestunden bereitet hat. Irgendwie hat Botanic Hearts auch mein Leben bereichert. Denn die Vorstellung von einer Gemeinschaft, die einen Raum mit Bibliotheken, botanischen Gärten usw erschafft, um anderen eine Art Oase zu schaffen, zaubert ein Leuchten in meine Augen und ich muss unwillkürlich lächeln. Für diese wunderschöne Romanze gibt es eine Leseempfehlung.

Süße Storry mir fehlte die Tiefe
3.5

Total süße Story, mit tollen Charakteren. Das Ende war für mich etwas zu kompliziert, aber das Davor - absolut cutie!

5

Aus einer Katastrophe wird eine Liebesgeschichte

Botanic Hearts hat mich auf eine sehr leise und ehrliche Weise berührt. Die Geschichte zeigt nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch, wie schnell sich das Leben durch eine Naturkatastrophe komplett verändern kann. Tansy wird von einer schlimmen Überschwemmung getroffen und ihre Buchhandlung ist danach kaum wiederzuerkennen. Besonders bewegend fand ich, wie realistisch dargestellt wird, was ein Hurrikan mit den Menschen macht. Nicht nur Häuser gehen verloren, sondern auch Sicherheit und Perspektiven. Einige kämpfen sogar mit Obdachlosigkeit, was dem Buch eine große emotionale Tiefe gibt. Jack lernt man in einem sehr intensiven Moment kennen, denn er rettet Tansy und ihre Tochter Briar mit dem Boot. Dass Briar später seine Cap trägt, ist ein kleines Detail, das mir sehr ans Herz gegangen ist. Jack hat generell eine unglaublich liebevolle Art im Umgang mit Briar und man merkt schnell, wie gut er mit ihr umgehen kann. Als Tansy die Möglichkeit bekommt, ihre Buchhandlung in einem Gebäude der Gärtnerei neu aufzubauen, wird es kompliziert. Denn genau dort arbeitet Jack und begeistert ist er davon zunächst nicht. Die Dynamik zwischen den beiden fühlt sich sehr natürlich an und entwickelt sich ruhig, ohne künstliches Drama. Mein persönliches Highlight war Jacks Unterstützung am Ende. Er nutzt seine Fördergelder, um für Tansy die Bibliothek im botanischen Garten zu renovieren. Diese Geste war so schön und ehrlich und hat perfekt zu seinem Charakter gepasst. Botanic Hearts ist eine gefühlvolle Geschichte über Verlust, Neuanfänge und darüber, wie wichtig Zusammenhalt ist, wenn alles zusammenbricht. Ein Buch, das nachklingt und mich emotional sehr abgeholt hat 🌿📖

Aus einer Katastrophe wird eine Liebesgeschichte
3

Gute Kombi, insgesamt leider nicht meins

Botanic Hearts von Melanie Sweeny erzählt von einer Bibliothekarin und einem Gärtner. Wir alle lieben Bücher, aber liebt ihr auch Pflanzen? Ich ja und mir gefiel die Kombination hier total gut. Das und der Klappentext haben mich auch animiert das Buch zu lesen. Leider kam ich mit dem Schreibstil nicht gut zurecht, daher dauerte das Lesen für meine Verhältnisse echt lang. Zudem erschwerten es mir auch die lange Kapitel. Ich brauchte wirklich eine ganze Zeit, um in die Story zu kommen, aber mir gefiel die Story an sich so gut, dass ich weiterlesen musste, um zu wissen wie es bei den Protagonisten, vorallem bei Tansy und Briar weitergeht, nachdem ein Hurrikan ihnen fast alles genommen hat. Die Protagonistin ist charmant und etwas verpeilt, aber auch überforsorglich und penibel im Bezug auf ihre kleine Tochter. Der Protagonist Jack ist anfangs weniger charmant, nicht besonders nett und erscheint eher unnahbar. Aber das ändert sich zeitnah und man lernt seinen weichen Kern nach und nach kennen. Er liebt seine Gärten und Pflanzen und sträubt sich noch dagegen Tansy und die anderen Bibliothekar:innen aufzunehmen. Jack hat Tansy und Briar beim Hurrikan gerettet. Briar ist Tansys kleine Tochter, die seitdem einen Narren an Jack gefressen hat und sie ist auch der süße Sidekick, der Jack und Tansy einander näherbringt. Zusätzlich zu Katzen, Vögeln und tollen Nebencharakteren. Im Vordergrund steht der Wiederaufbau der Bibliothek und der weiteren Umstände nach dem Hurrikan und die Gemeinschaft der Protagonisten, was die Emotionen zwischen Jack und Tansy etwas in den Hintergrund stellt. Dennoch gefiel mir die Geschichte insgesamt dann doch sehr gut und war einfach mal was anderes.

Gute Kombi, insgesamt leider nicht meins
3

Verschmelzung von Pflanzen und Büchern, was gibt es besseres?

Betrachten wir doch erstmal das Äußere des Buches. Ich muss sagen, dass mir die Farbgebung und auch die Illustrationen wirklich gut gefallen. Nachdem ich das Buch auch gelesen habe, muss ich sagen, dass es wirklich gut zum Inhalt passt. Das Zusammentreffen von Pflanzen und Büchern und die leichte Verschmelzung beider im Laufe des Buches hat mir als jemand, der beides liebt, wirklich gefallen. Ich mochte die Geschichte prinzipiell wirklich gern und muss sagen, dass mir beide Charaktere sehr authentisch vorgekommen sind. Was mir auch sehr gefallen hat, ist, wie die beiden miteinander kommuniziert haben. Immer wenn ich dachte: ‚Jetzt kommt eine Miscommunication‘ oder ein Streit, der wirklich vermeidbar gewesen wäre, hätten sie gescheit miteinander gesprochen, haben sie genau das getan, wie Erwachsene darüber gesprochen. Trotzdem hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle erwachsenere Reaktionen von erwachsenen Menschen gewünscht. Es gab also auf jeden Fall Momente, in denen mich gestört hat, wie einer der beiden reagiert hat, allerdings konnte ich es jedes Mal schon etwas nachvollziehen. Das sind allerdings so Situationen, in denen ich selbst anders reagieren würde, was natürlich einen sehr ungünstigen Einfluss auf meine Sicht hat, was die Charaktere betrifft. Nichtsdestotrotz hat mich die Geschichte eine ganze Weile, auch mental, begleitet, denn ich musste immer wieder daran denken. Nicht unbedingt, weil es superspannend gewesen wäre, sondern weil es teilweise so wholesome war und ich mich in der Geschichte so wohlgefühlt habe. Auch den Umgang was Tansys Tochter betrifft, von beiden Seiten aus, mochte ich sehr. Die Sorge von Tansy, was Briar betrifft und was sie alles für ihre Tochter tun würde, sich aber auch Fehler eingesteht, war wirklich schön zu sehen. Aber auch zu beobachten, wie Jack langsam eine Bindung zu dem Mädchen aufbaut, war herzerwärmend. Alles in allem muss ich sagen, dass es sich hier um eine wirklich süße Geschichte für zwischendurch handelt, die einem hilft abzuschalten und sich zu Charakteren zu flüchten, die man langsam aber sicher ins Herz schließen kann. Fazit: Eine süße Geschichte für Pflanzen und Buchliebhaber, die eine Liebesgeschichte suchen, bei der einem das Herz ein wenig aufgeht.

Verschmelzung von Pflanzen und Büchern, was gibt es besseres?
4

In Botanic Hearts geht es um die Alleinerziehende Mama Tansy und den Leiter des Botanischen Gartens Jack. Tansy leitet die Bibliothek. Durch einen Hurricane verliert sie ihre Bücherei, die für die kommenden Monate in den botanischen Garten verlegt werden muss. Doch weder passen ihre Bücher so richtig in den Garten noch ist Jack davon begeistert sie im botanischen Garten zu haben. Tansy mochte ich von Anfang an sehr gerne. Sie ist eine starke Protagonistin die sich einigen Herausforderungen stellen muss und kein Problem hat für sich einzustehen. War Jack zu Beginn der typische Grumpy Protagonist, so hat er sich im Laufe des Buches super weiterentwickelt und ich habe ihn auch in mein Herz geschlossen. An der ein oder anderen Stelle war das Buch ein bisschen vorhersehbar und auch die Tiefe zwischen den Charakteren hat mir an der ein oder anderen Stelle ein bisschen gefehlt. Alles in allem ist es eine schöne cozy Geschichte die mit tollem Setting aufwartet und für ein paar entspannte Lesestunden sorgt.

3.5

Eine süße Story, der es für mich aber an Feingefühl fehlte 🌿

Büchermädchen trifft Pflanzenjunge klingt wie ein Buch, das wie für mich geschrieben ist. Ich habe mich in den Klappentext verliebt und bin doch mit recht hohen Erwartungen in die Geschichte eingestiegen. Es wird aus der Erzählerperspektive geschrieben, was für mich normalerweise kein Problem darstellt, nur hier führte es dazu, dass ich die gesamte Handlung aus einem recht distanzierten Blickwinkel miterlebte. Die Pflanzen sind da, die Bücher auch; die Farben, die Flut … die Theorie war super und die Elemente die ich mir gewünscht hatte wurden auch wunderbar in die Geschichte eingebunden, nur fehlte es mir an einem: Emotion! Tansy als alleinstehende Mutter kämpft an vielen Fronten und ich fand es echt beeindruckend, wie sie sich jeder Herausforderung, mit allem Mut den sie hat, stellte. Sie ist das vollkommene Gegenteil von dem grumpy Jack, dessen Fassade mehr und mehr Risse bekommt, je tiefer Tansy in sein Herz wirbelt. Es klingt alles so wunderbar und doch fühlte ich mich weder den Charakteren selbst besonders nah, noch ließ die Lovestory mein Herz höherschlagen. Was ich besonders positiv hervorheben möchte ist, dass die Protagonisten ihrem Alter getreu handeln. Zwar ist die Handlung ziemlich vorausschaubar, doch es gab nie unnötiges Drama. Stattdessen entwickeln sich Tansy und Jack weiter und schaffen es so, sämtliche Hürden zu überwinden. Mir ist Emotion in Romanen unfassbar wichtig, deswegen auch diese Bewertung. Es war wohl doch nicht ganz das Buch was ich mir erhofft hatte - jedenfalls emotional gesehen.

4

Schon auf den ersten Blick verrät das Cover von Botanic Hearts, wohin die Reise geht: ein sanftes Pastell-Farbspiel, tanzende Buchseiten, kleine Blütenelemente und ein verliebtes Paar in einer warmen Umarmung. Es ist ein Cover, das sich nahtlos in die aktuelle Ästhetik moderner Romantikromane einfügt – und dabei ganz bewusst mit beliebten „Cover Tropes“ spielt, die Leser*innen des Genres sofort abholen. Der illustrative Stil ist weich und freundlich, fast schon schwebend, und erinnert an jene RomCom-Cover, die seit einigen Jahren die Bestsellerlisten dominieren. Diese Gestaltung ist kein Zufall, sondern ein visueller Hinweis darauf, dass hier Herz, Humor und Wohlfühlmomente im Mittelpunkt stehen. Der Titel Botanic Hearts – kombiniert mit dem deutschen Zusatz „Books are her love language. Flowers are his …“ – positioniert klar die thematische Schnittstelle des Romans: Literatur trifft Botanik, Kopf trifft Herz, Denken trifft Fühlen. Die beiden abgebildeten Figuren sind keine realen Personen, sondern klar stilisierte Illustrationen, was dem Buch automatisch den modernen „Illustrated Romance Cover“-Look verleiht. Dieser Look ist inzwischen selbst ein Trope geworden: Er verspricht Leichtigkeit, Romantik und emotionale Entwicklung ohne allzu dunkle Untertöne. Gleichzeitig deutet das Cover mit den herumwirbelnden Seiten und den verstreuten Blütenblättern auf ein Motiv von Bewegung und Veränderung hin – das Gefühl, dass zwei Lebenswelten ineinander fallen und etwas Neues entsteht. Besonders gelungen ist die Körperhaltung des Paares im unteren Teil des Covers. Die Frau, blond und in einem rosafarbenen Kleid, lehnt sich halb vertrauensvoll, halb überrascht an den Mann, der sie leicht übers Knie hebt. Das ist ein klassischer Romance-Tropus: die „Lifted Embrace Pose“. Sie signalisiert Intimität, aber ohne Übersexualisierung. Die Figuren wirken einander zugewandt, verbunden und dennoch individuell – ein weiteres Zeichen dafür, dass die Geschichte vermutlich von emotionalem Gleichgewicht, gegenseitigem Verständnis und persönlichem Wachstum erzählt. Der Mann hält sie nicht fest, sondern stützt sie – ein feiner, aber wichtiger Unterschied. Das Cover sendet so die Botschaft: Hier geht es um Partnerschaft auf Augenhöhe. Auch das Farbkonzept trägt zur Wirkung bei. Der Hintergrund zeigt ein zartes Verlaufsspiel aus Mint, Apricot und Pastellgelb – Farben, die Frische, Frühling und Aufbruch symbolisieren. Das wiederum passt hervorragend zu den floralen Elementen des Titels. Diese Kombination aus floralen und buchbezogenen Symbolen, die überall über das Cover verstreut sind, setzt den Ton der Erzählung: Hier treffen Natur und Kultur, Romantik und Selbstfindung, äußere Schönheit und innere Welt aufeinander. Inhaltlich – soweit das Cover es verrät – bewegt sich der Roman eindeutig im Bereich der „Soft Romance“ mit beruflichen bzw. leidenschaftsbezogenen Gegensatzpaaren: Sie liebt Bücher, er liebt Blumen. Das ist ein klassisches Setup, das Raum für charmante Konflikte, gegenseitige Bewunderung und reichlich Atmosphäre bietet. Der Untertitel „Books are her love language. Flowers are his …“ ist ein geschickter Einsatz des beliebten „Love Language“-Tropes, der besonders bei jüngeren Romance-Leser*innen sehr gut ankommt. Gleichzeitig suggeriert er, dass die beiden Hauptfiguren nicht nur romantisch, sondern auch emotional kommunizieren – ein moderner Ansatz, der sich wohltuend vom klassischen Missverständnis-Drama vieler älterer Liebesromane abhebt. Auch das kleine Detail des Bücherstapels am unteren Rand ist bedeutsam: Es zeigt nicht nur, dass Literatur eine zentrale Rolle spielt, sondern auch, dass die Protagonistin wahrscheinlich eine organische Verbindung zu Geschichten, Fantasie und vielleicht einem beruflichen Bezug zum Schreiben oder Lesen besitzt. Die meisten Romance Cover arbeiten mit solchen „object tropes“ – Objekte, die stellvertretend für die Charaktere stehen. Bücher für sie, Blumen für ihn. Dieses Cover tut genau das und macht die Rollen und Themen sofort lesbar. Insgesamt ist Botanic Hearts ein Paradebeispiel dafür, wie modernes Romance-Coverdesign funktioniert: Illustrativ, farbenfroh, thematisch klar codiert und visuell warm. Es kommuniziert auf den ersten Blick, dass dies ein Wohlfühlroman ist – süß, herzig, vielleicht etwas verspielt, aber nicht seicht. Es schafft Erwartungen, denen der Roman selbst mit großer Wahrscheinlichkeit gerecht wird: eine leichte, romantische Geschichte mit Humor, Herz und einem liebevollen Blick auf unterschiedliche Lebenswelten, die ineinanderfließen. Wer nach einem Roman sucht, der sich wie ein Blumenstrauß für die Seele und gleichzeitig wie eine literarische Umarmung anfühlt, wird schon beim Blick auf das Cover erkennen, dass Botanic Hearts genau das bieten möchte – und wahrscheinlich auch bietet.

4

🌱🦜📚🏕🦎

3.5

Ganz süße Story. Allerdings mochte ich Tansy nicht wirklich und es hatte auch seine Längen

2.5

In „Botanic Hearts“ geht es um die Bibliothekarin Tansy, die während eines Hurricanes von Jack – dem Leiter des botanischen Gartens – gerettet wird. Als die Bibliothek in den botanischen Garten verlegt werden muss, geraten die beiden immer wieder aneinander … Die Grundidee, eine Bibliothek mit einem botanischen Garten zu kombinieren, hat mich sofort angesprochen. Das Setting ist wirklich einzigartig und beide Protagonisten brennen für ihre Arbeit. Durch Jacks leidenschaftliche Erklärungen der Pflanzen habe ich auch einiges dazugelernt. Während mich das Setting von Beginn an abgeholt hat, hat es etwas gedauert, bis ich mit den Protagonisten warm geworden bin. Tansy hält krampfhaft an ihrem schlechten ersten Eindruck von Jack fest und dieser gibt sich auch keine Mühe, nett zu sein. Mit der Zeit konnte ich die Beweggründe der beiden jedoch besser nachvollziehen. Außerdem macht Jack eine schöne Entwicklung durch und beginnt, sich emotional zu öffnen. Positiv aufgefallen ist mir zudem die Gestaltung der Nebenfiguren. Sowohl Tansy als auch Jack haben tolle und hilfsbereite Freunde, die zu einer heimeligen Atmosphäre beitragen. Was die Liebesgeschichte betrifft, ist trotz der Antipathie der beiden relativ schnell körperliche Anziehung vorhanden. Tatsächlich bleibt die Beziehung auch bis zum Ende hin eher körperlich, da Tansy in keine Abhängigkeit geraten möchte. Emotionale Nähe gibt es vorrangig abseits des Arbeitsstresses und in den Momenten, in denen Jack mit Tansys Tochter Briar agiert. Für meinen Geschmack hätte das Buch noch einige Seiten länger sein dürfen, um die Gefühle der Protagonisten ein wenig mehr Raum zu geben. Alles in allem eine leichte Liebesgeschichte mit einzigartigem Setting, bei der ich mir etwas mehr emotionale Tiefe gewünscht hätte.

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4

Schon das Cover verspricht Cozy Vibes – und genau die bekommt man auch. Botanischer Garten trifft Bücherei: ein wunderschönes Setting, perfekt für ruhige Lesestunden. Der Schreibstil ist flüssig, man kommt schnell in die Geschichte rein. Der Start war etwas holprig, da die Protagonisten anfangs sehr unfreundlich zueinander sind, das wird aber im Verlauf deutlich besser. Fazit: Ein ruhiger Cozy-Roman, ideal zum Abschalten mit Tee und Decke

Schon das Cover von Botanic Hearts hat bei mir sofort cozy Vibes ausgelöst und genau diese Atmosphäre habe ich auch in der Geschichte wiedergefunden. Die Verbindung aus botanischem Garten und Bücherei ist eine wunderschöne Idee, die perfekt zu ruhigen, entschleunigten Lesestunden passt. Besonders angesprochen hat mich das Setting, da ich selbst gerne im Frühling oder Herbst – wenn es nicht zu heiß ist – draußen lese. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Ich bin schnell in die Geschichte hineingekommen und habe die Entwicklung der Protagonisten mit Interesse verfolgt. Diese ist nachvollziehbar und glaubwürdig umgesetzt. Was mir zu Beginn allerdings weniger gefallen hat, war der sehr unfreundliche Umgang der beiden Hauptfiguren miteinander. Das wirkte auf mich stellenweise etwas übertrieben. Zum Glück legt sich das im Verlauf der Geschichte, und die Dynamik zwischen den Figuren wird spürbar angenehmer und wärmer. Insgesamt ist Botanic Hearts ein ruhiger, gemütlicher Roman mit einer schönen Grundidee, einem stimmigen Setting und einer gelungenen Charakterentwicklung – perfekt für entspannte Lesestunden mit einer Tasse Tee und einer Decke.

3

Ein Buch rund um Bücher und Pflanzen

Hey ihr Lieben, würdet ihr sagen, dass ihr einen grünen Daumen habt? Ich liebe Pflanzen und bei mir wohnen ganz schön viele Pflanzen, aber ob ich deswegen einen grünen Daumen habe, dass weiß ich nicht. Auf jeden Fall kombiniert das Buch "Botanic Hearts" von Melanie Sweeney perfekt Bücher und Pflanzen miteinander. Das Setting hat mich direkt überzeugt. Eine Bücherrei, welche in einem botanischen Garten aufmacht. Leider konnte mich aber sonst das Buch nicht fesseln und überzeugen. Es ist alles etwas oberflächlich geblieben und ich habe das Gefühl, dass ich die Charaktere gar nicht richtig kennengelernt habe. Tansy und Jack sind komplette Gegensätze, aber trotzdem entwickelt sich zwischen ihnen einen Beziehung. Ein Highlight war aber für mich, dass am Ende des Buches Frage für einen gemeinsamen Buchclub stehen. Wirklich total cool. Insgesamt ist das Buch cozy und warmherzig mit einer passenden Mischung. Allerdings hat mir das gewisse Etwas gefehlt, total schade.

4

Es geht dramatisch los, mit dem Hurrikan, und zeigt direkt, dass Tansy und Jack gute Menschen sind, die andere und auch Tiere retten! 
Charaktere: Tansy ist alleinerziehend, tut alles für ihre Tochter und beide müssen den Schock des Hurrikan und der Evakuierung verdauen. Gleichzeitig liebt sie die Bücherei und Bücher allgemein, was sie natürlich sehr sympathisch macht. 
Jack, typischer grumpy liebt seine Pflanzen und seinen Garten! 
Story: das Setting ist toll, ein botanischer Garten ist etwas besonderes und als die Bücherei dort hin verlegt wird, wird das ganze noch schöner und cozy. Auch wenn die Protagonisten das nicht direkt sehen :) 
Das Büchereiteam ist super super lieb, leider bekommen die Nebencharaktere keinen wirklichen Tiefgang. Die Lovestory ist süß und Jack eine absolute Green flag! Es gibt auch ernstere Themen, die angesprochen werden, fast ein bisschen zu viele, um allen gerecht zu werden.
Schöne Geschichte zwischen Pflanzen und Büchern!

3

War nicht so meins

Das Buch hat mich emotional grundsätzlich abgeholt, auch wenn ich nicht durchgehend begeistert war. Gerade am Anfang ging mir das Gezicke von Tansy etwas auf die Nerven, was sich zwar später gelegt hat, mich aber zuerst eher gebremst hat. Inhaltlich geht es um zwei Menschen, die sich begegnen, während beide mit ihren eigenen Themen kämpfen. Die Geschichte ist sehr ruhig erzählt und konzentriert sich stark auf Gefühle, Gedanken und Stimmungen statt auf Handlung. Das kann berühren, mir war es stellenweise allerdings einfach zu langweilig. Manche Passagen haben sich gezogen, ohne dass wirklich etwas passiert ist. Trotzdem hat das Buch seine schönen, ehrlichen Momente. Die Figuren wirken menschlich und nicht perfekt, und die leise, melancholische Atmosphäre passt gut zur Geschichte. Man muss sich aber auf diesen ruhigen Stil einlassen können. Für mich war Botanic Hearts ein gefühlvolles Buch mit Schwächen und eher etwas für Leser, die langsame, emotionale Geschichten mögen und kein Problem damit haben, wenn die Handlung im Hintergrund bleibt.

4

Großartige grumpyxsunshine Geschichte

Titel: Botanic Hearts Autorin: Melanie Sweeney Verlag: Kyss Preis: 17,00€ Seitenzahl: 400 Seiten Meine Meinung: Da ich sowohl Bücher, als auch Blumen und Pflanzen sehr liebe, habe ich mich riesig auf “Botanic Hearts” gefreut und habe dem Buch absolut entgegengefiebert. Das Cover finde ich wahnsinnig schön, da ich die Farbgebung sehr liebe und es mit den Blumen auch gut zum Pflanzenaspekt der Geschichte passt. Ebenfalls gibt es Bücher zu sehen, was einfach eine tolle Kombination ist und perfekt zum Inhalt passt. Ein kleines Highlight ist zudem die Innenklappe, die eine Karte vom Botanischen Garten zeigt und durch die man sich den Ort noch besser vorstellen konnte. Tansy hat mich schnell von sich begeistern können. Sie ist einfach eine sehr herzliche Protagonistin, die alles für ihre Tochter, Briar, tut und der die Bücher und ihre Gemeinschaft unglaublich wichtig sind. Sie ist eine tolle Mutter und ein absolut starker Charakter, der in diesem Buch auf die Probe gestellt wird. Auch wenn ich am Ende ein paar Schwierigkeiten mit ihr hatte, konnte ich doch in gewisser Weise nachvollziehen woher ihre Zurückhaltung kam, da sie einfach in der Vergangenheit sehr verletzt wurde. Jack hat es mir persönlich nicht so leicht gemacht. Er ist eher schroff und abweisend und gerät so am Anfang auch mit Tansy aneinander. Aber im Verlauf des Buches ist er mir ans Herz gewachsen und konnte mich letztendlich doch noch von sich begeistern. Vor allem lernen wir, dass auch Jack sein ganz eigenes Päckchen zu tragen und mit Problemen zu kämpfen hat, was ihn für mich authentischer gemacht hat. Die Handlung hat mir gefallen. Ich muss sagen, dass für mich die Geschichte ein wenig dramatisch war, was vor allem an Briars Vater lag, der für ganz schönen Trubel gesorgt hat. Ich denke, dass dadurch natürlich auch gezeigt wird, wie schwer es sein kann eine Mutter zu sein, wenn der Vater für so viele Probleme sorgt. Mir persönlich war es aber für die Geschichte einfach ein zu dramatischer Strang, der nicht unbedingt hätte sein müssen. Generell war vieles vorhersehbar, so dass die Geschichte für mich manchmal an Spannung verloren hat oder bestimmte Handlungsstränge zu lang gezogen waren. Am meisten gefallen hat mir glaube ich, wie in diesem Buch aufgezeigt wurde, wie wichtige solche öffentlichen Räume für Menschen sind. Bibliotheken sind wichtige Orte, die für viele Menschen unterschiedliche Dinge bedeuten können. Die Liebesgeschichte zwischen Tansy und Jack hat sich für mich in einem guten Tempo entwickelt. Ich fand es gut, dass man nachvollziehen konnte, wie sich die Liebesgeschichte entwickelt hat, da dies in einem sehr guten Tempo passiert ist und man auch gemerkt hat, wie sich die Gefühle entwickeln. Jack musste definitiv erst einmal ein bisschen auftauen und so hatten wir hier eine tolle grumpy x sunshine Geschichte. Die beiden sind auch so einige Male aneinandergeraten, so dass man schon gespürt hat, dass da ein gewisser Funke zwischen ihnen ist. Es gab einige tolle Momente zwischen ihnen, die mir unglaublich gut gefallen haben. Das Buch hatte trotz des leichten Dramas viele Wohlfühlmomente, die mir gut gefallen haben. Die Beschreibungen waren absolut großartig, so dass ich mir alles gut vorstellen konnte und selbst oftmals das Gefühl hatte, im Botanischen Garten zu sein. Somit habe ich das Setting sehr geliebt, da es auch mal etwas völlig neues war das Bücher in einen botanischen Garten zu ziehen und dann mitzuerleben, wie ein Pflanzenliebhaber und eine Bücherliebhaberin versuchen irgendwie mit der Situation umzugehen. Es gab hier auch so einige tolle Nebencharaktere, die mir gut gefallen haben, allen voran Tansys Tochter, Briar, und die anderen Bibliothekar*innen. Ich habe wahnsinnig gerne von ihnen gelesen und sie haben für mich der Geschichte noch etwas mehr Tiefe geben können. Der Schreibstil von Melanie Sweeney hat mir sehr gut gefallen. Ich kam leicht durch die Geschichte durch und war einfach begeistert davon, wie einfach es war mir alles vorzustellen und wie mich trotz meiner kleinen Probleme mit der Geschichte die Gefühle mitgenommen haben.

5

Einmal Schwäche zulassen und Hilfe annehmen. 💚

Botanic Hearts verspricht uns eine nerdy Romance, süß und vielleicht ein wenig Klischeebehaftet. Geboten kriegen wir jedoch viel mehr: Eine Protagonistin, alleinerziehend und deshalb absolute Einzelkämpferin, muss auf einmal durch einen starken Hurricane ihre Bibliothek im botanischen Garten weiterführen. Der derzeitige Leiter des Gartens hat so gar nichts für ihre Bücher, ihre Kinder-Vorlesestunden und für sie übrig. Er ist mürrisch und verkorkst, durch seine gescheiterte Ehe in der Vergangenheit. Stück für Stück lernt man beide Protagonisten besser kennen, versteht ihre Beweggründe und kann nachempfinden, weshalb beide manchmal nicht wie im Drehbuch einer Netflix-Romanze handeln. Es ist schwer Hilfe anzunehmen, wenn man seit Jahren für sich alleine kämpft. Ein wunderbares Buch, berührend, emotional und roh. Trotzdessen auch mit gutem Spice gespickt, nicht zu viel und genau passend.

3.5

Zwischen Blüten und Barrieren

Botanic Hearts von Melanie Sweeney entführt in eine Welt voller Düfte, Farben und Emotionen. Die Geschichte rund um die introvertierte Flora, die mit ihrer Leidenschaft für Pflanzen einen Neuanfang wagt, berührt mit zarter Romantik, charmanten Nebenfiguren und liebevoller Atmosphäre. Besonders gelungen ist das Setting: Der botanische Garten und Floras Gewächshaus werden so lebendig beschrieben, dass man sie beinahe riechen kann. Auch die leisen Themen – Selbstfindung, Verlust, Neuanfang – sind fein eingewoben. Allerdings bleibt die Handlung recht vorhersehbar und die Liebesgeschichte zwischen Flora und ihrem Gegenpart entwickelt sich nach bekannten Mustern. Wer ruhige, gefühlvolle Romane mit Naturkulisse liebt, wird sich hier trotzdem wohlfühlen. Stimmungsvoll, aber mit Luft nach oben.

4

Liebevolle Charaktere und ein wirklich außergewöhnliches Setting! Eine süße Geschichte, perfekt für den kommenden Frühling.

Wie wichtig sind freizugängliche öffentliche Einrichtungen für dich? Bisher habe ich mir selbst da nie wirklich groß Gedanken drüber gemacht. Den Park bei mir um die Ecke nutze ich gerne, aber die städtische Bibliothek? Dort war ich schon seit Jahren nicht mehr. In "Botanic Hearts" (übersetzt von Christiane Steen) geht es um Tansy, die Leiterin einer Bibliothek, und um Jack, den Manager eines Botanischen Gartens, die durch die Verwüstungen eines Hurricanes gezwungen sind, miteinander zu arbeiten. Denn beide sind sich bewusst: Ihre Einrichtungen sind essenziell für die Gesellschaft und müssen unbedingt erhalten und wiederaufgebaut werden. Ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass mich dieses Buch über so vieles nachdenken lassen würde. Aber das hat es. Durch dieses Buch habe ich ein völlig neues Verständnis dafür gewonnen, wie Gemeinschaft entstehen und funktionieren kann, welche Auswirkungen Katastrophen auf den Einzelnen und zugleich auf das Miteinander haben und wie Neopronomen sinnvoll verwendet werden. Und ich bin ehrlich: Das hatte ich bei so einem locker-leichten Buch einfach nicht erwartet. Das Setting war wirklich eine 10/10! Wenn ich könnte, würde ich diesen Ort nachbauen. Genauso würde ich mir jede, wirklich ausnahmslos jede Figur aus diesem Buch in meinem Leben wünschen. Nicht nur Tansy und Jack wirken total lebendig, auch alle Nebenfiguren sind totale Mäuse, die alle ihre ganz eigene Geschichte haben. Die Liebesgeschichte - nicht zu schnell und perfekt spicy! Lediglich mit dem Schreibstil hatte ich ab und an etwas zu hadern. Da hatte es bei mir etwas gedauert, bis ich da reingekommen bin, und bis zuletzt brachten mich immer wieder einige Sätze zum Stolpern. Für mich war das Buch tatsächlich eine totale Überraschung. Ich dachte nämlich, ich nehme einfach ein seichtes Buch in die Hand und lasse mich berieseln. Es war zwar auch eine cozy Geschichte, die mir jedoch wirklich nachhaltig so viel mehr mitgegeben hat, als ich es hier benennen könnte. Ich habe mir jetzt auf jeden Fall vorgenommen, meiner Bibliothek mal wieder einen Besuch abzustatten!

3

Habe von dem Buch mehr erwartet..

Sehr schade, denn das Thema hatte so viel Potential. Der Anfang ist mir richtig schwer gefallen, es lag etwas an der Schreibweise - doch damit konnte ich mich nach einer Zeit anfreunden und die Mitte vom Buch hat richtig Spaß gemacht. Zum Ende hin wurde es leider sehr stereotypisch und ich empfand es leider anstrengend. Leider - denn die Charaktere und die Geschichte an sich waren ansprechend. Vielleicht war es einfach nichts für mich.

5

Super süße romance

Mir hat sehr gut gefallen das die Personen schon deutlich mehr im Leben standen. Das Setting war super Bücher und Botanik einfach toll. Die Liebesgeschichte ehrlich, leicht dramatisch aber wegen den Umständen und nicht wegen den Personen selber. Super schön und flüssig geschrieben. Einfach ein schönes Buch 💗

4

Süße Geschichte mit einem Setting, was sich von den anderen abhebt

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da es meine zwei liebsten Sachen vereint hat, Pflanzen und Bücher. Ich habe alle Charaktere gemocht und fand es super, das alles so unterschiedlich waren. Auch das jeder offensichtlich Probleme hatte und diese offen angesprochen wurden, fand ich super und lässt einen merken, dass jeder sein Problem hat. Ich hätte es schön gefunden, wenn man auf diese Sachen vielleicht ein bisschen tiefer eingegangen wäre. Aber auch die Geschichte zwischen den beiden fand ich super, es war erwachseneres Verhalten, als in anderen Büchern, was gut war. Auch dass der Körper einer Frau nachdem sie ein Kind bekommen hat, so schön beschrieben wurde, war eine schöne Abwechslung zu den Standard Sachen, die na sonst liest. Aber auch das Zusammenspiel zwischen Garten und Bibliothek fand ich toll, die ganzen Aktivitäten und der vibe, ich konnte es mir sehr gut vorstellen. Am liebsten hätte ich jetzt auch sowas. Es ist kein buch mit hohem Anspruch, aber es lässt eine wohlfühlen

3

Kurzweilige Unterhaltung

Eine Bibliothek, die in den botanischen Garten verlegt werden muss und zwei Protagonisten, die sich ihre Gefühle nicht eingestehen wollen. Cover und Klappentext hatten mich direkt angesprochen und ich kam auch gut in das Buch rein. Tansy, die alleinerziehende Mutter und Bibliothekarin, die nun nach dem Hurricane vor den Trümmern ihrer Existenz steht. Die Bibliothek ist zerstört und ihr Haus. Und dann Jack, der nach den Erfahrungen mit seiner Ex-Frau sich nicht mehr binden will. Leider sind mir aber beide Charaktere etwas zu oberflächlich geblieben. Und spicy Szenen sind leider kein Tiefgang. Davon gab es ein paar, die ich aber so nicht unbedingt gebraucht hätte. Ich hatte etwas mehr erwartet auch wenn sich das Buch gut hat lesen lassen, so war es für mich eine kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch. Schade, denn ich hatte mir mehr erhofft.

3

Die zweite Hälfte hat für mich das Buch gerettet

Um Ehrlich zu sein habe ich bis Seite 200 überlegt, das Buch abzubrechen. Am Ende war ich froh, es nicht getan zu haben. Nichts desto trotz gibt es für mich einige Kritikpunkte. Aber fangen wir erstmal mit den positiven Dingen an. Besonders gut gefallen hat mir das Cover. Auch wenn ich es jetzt im tristen, grauen Dezember gelesen habe passt das Buch perfekt in den Frühling. Auch inhaltlich befinden wir uns viel draußen in der Natur (ist ja klar, das Buch spielt ja in einem botanischen Garten), was den floralen und frühlingshaften Vibe des Buches unterstützt. Auch gut gefallen hat mir, dass die Protagonist:innen keine 20 mehr sind. Jack, mit seinen 37 Jahren, ist sogar deutlich älter als die meisten Bookboyfriends. Für mich als 33 Jährige super zu lesen, dass es auch Bücher mit älteren Protagonist:innen gibt. Leider haben sich beide nicht wirklich verhalten wie Ü30. Jack ist aufgrund seiner Vergangenheit irgendwie null in der Lage dazu, nett zu Menschen zu sein, was ihn auf den ersten 200 Seiten leider total unsympathisch machte. Tansy nicht minder. Das Verhalten gegenüber ihrem Ex-Verlobten und auch Jack gegenüber war teilweise komplett egozentrisch und völlig impulsiv. Ich hab den beiden absolut abgekauft, dass sie sich nicht mögen. Die Annäherung kam dann über, oh Wunder, körperliche Anziehung. Da musste ich das ein oder andere Mal richtig hart cringen. Als sie dann zusammen waren, verbesserte sich das Buch für mich deutlich. Natürlich war der Plot vorhersehbar aber dennoch hat Botanic Hearts für mich schlussendlich doch noch die Kurve bekommen.

4

Botanic Hearts ist das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe, und es hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Die Geschichte konnte mein Interesse schnell wecken und mich emotional gut abholen. Besonders überzeugt haben mich die Charaktere, die sympathisch, greifbar und liebevoll gestaltet sind. Ihre Persönlichkeiten machen es leicht, sich in die Handlung einzufühlen. Die Verbindung zwischen den beiden Protagonisten ist grundsätzlich schön dargestellt, wirkte für mich jedoch an einigen Stellen etwas zu plötzlich und nicht ganz realistisch, da sich ihre Gefühle sehr schnell entwickeln. Hier hätte ich mir einen langsameren und tieferen Aufbau gewünscht. Ein absolutes Highlight ist das Cover: Es ist wirklich wunderschön gestaltet, wirkt harmonisch und passt perfekt zum Inhalt und zur Atmosphäre der Geschichte. Schon auf den ersten Blick vermittelt es genau die Stimmung, die man später auch im Buch wiederfindet. Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar, auch wenn er für mich persönlich nicht besonders heraussticht. Er sorgt für einen flüssigen Lesefluss, ohne stilistisch außergewöhnlich zu sein. Normalerweise greife ich eher zu Büchern mit jüngeren Protagonisten, doch dieses Buch hat es geschafft, mein Interesse auch für ältere Figuren zu wecken. Das empfand ich als erfrischend und als schöne Abwechslung. Ich empfehle Botanic Hearts besonders Leserinnen und Lesern, die romantische Geschichten mit Atmosphäre, sympathischen Charakteren und einem ruhigen, gefühlvollen Ton mögen. Wer eine leichte, emotionale Lektüre sucht und offen für Protagonisten ist, die nicht mehr ganz am Anfang ihres Lebens stehen, wird an diesem Buch viel Freude haben.

2

Rezension zu Botanic Hearts Der Klappentext von Botanic Hearts hat bei mir große Erwartungen geweckt – er klang emotional, tiefgründig und genau nach einer Geschichte, die berühren könnte. Auch der Schreibstil ist wirklich schön: atmosphärisch, flüssig und grundsätzlich sehr angenehm zu lesen. Leider konnte mich die Geschichte selbst kaum abholen. Weder mit Tansy noch mit Jack bin ich warm geworden. Ich habe beide Figuren einfach nicht verstanden – ihre Gedanken und Gefühle blieben für mich zu vage, um eine echte Bindung aufzubauen. Umso irritierender war es, dass ihre emotionale Nähe plötzlich da war, ohne dass ich diesen Aufbau als Leser*in wirklich gespürt habe. Die Beziehung wirkte auf mich eher überstürzt als organisch. Besonders negativ aufgefallen ist mir eine Szene, in der Tansy emotional komplett zusammenbricht und kurz darauf direkt körperliche Nähe entsteht. Diese Kombination fühlte sich für mich absolut unpassend an und hat mich eher verwirrt als berührt. Der Spice insgesamt wirkte auf mich unnötig und konnte die fehlende emotionale Tiefe zwischen den beiden nicht ausgleichen. Positiv hervorheben möchte ich jedoch Briar. Die Art, wie diese Figur beschrieben wurde, war wirklich gelungen und deutlich greifbarer als die Hauptcharaktere – hier hat für mich die emotionale Darstellung funktioniert. Insgesamt war Botanic Hearts für mich trotz gutem Schreibstil und interessanter Grundidee leider eine Enttäuschung. Ich hätte mir mehr Tiefe, mehr Entwicklung und vor allem nachvollziehbarere Charaktere gewünscht.

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