Bone Music
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Description
Book Information
Author Description
David Almond, 1951 in Gateshead geboren, ist einer der bedeutendsten britischen Kinder- und Jugendbuchautoren der Gegenwart. Er wurde unter anderem mit der Carnegie Medal (1998), dem Hans Christian Andersen-Preis (2010), dem Guardian Children’s Fiction Prize (2015) und dem James Krüss Preis für internationale Kinder- und Jugendliteratur (2022) ausgezeichnet. David Almond lebt mit seiner Familie in Northumberland (England). Instagram: @davidjohnalmond
Posts
Ein wundervolles Buch und für mich ein Wohlfühlbuch. Ein Buch ganz ohne schreckliche Ereignisse, ohne Fantasie und mit so gut wie gar keiner Liebesgeschichte. Ein Buch, der einen den Weg zum Einklang mit der Natur zeigt. Wunderschön geschrieben. Man fühlt mit der Protagonistin. Einfach nur wunderschön.
"Bone Music" von David Almond ist ein etwas anderes Jugendbuch. Das Cover und Titel machten mich neugierig; der Klappentext sorgte schließlich dafür, dass ich es auf jeden Fall lesen wollte. Wie ist es heutzutage für Teenager, bei der ganzen Medienflut sich plötzlich auf die Natur einzulassen müssen? Klar, es ist in erster Linie eine Geschichte. Aber eine, an der mehr dran ist, als es auf den ersten Blick vermuten lässt. Ein Mädchen entdeckte die Natur um sich herum, um endlich wieder durchatmen zu können. Sich selbst zu finden und zu erden. Genauso interessant empfand ich Gabriel, der die schüchterne Sylvia auf seinem eigenen Weg des seelischen Gesundwerdens mitnimmt. Das Ganze gespickt mit Mystik und interessanten Nebencharakteren. Es mag ein Jugendbuch sein, aber aufgrund der Thematik nicht nur für Jugendliche interessant. Es regte auf jeden Fall an, darüber nachzudenken, was wohl die heutigen Teenager beschäftigt. Der Einstieg war für mich ein wenig holprig, da mir eine kleine Einleitung zum Kennenlernen der Protagonistin fehlte und die Geschichte quasi direkt losging. Einfach zu wissen, wie Sylvia tickt und ein paar Hintergrundinformationen hätten mir geholfen, mich etwas schneller in sie hineinzuversetzen. Es war letztendlich jedoch kein Problem, mich auf die Geschichte einzulassen und je länger ich las, umso mehr fesselte sie mich. Ich mochte die Geschichte eigentlich sehr. Allerdings hätte ich gerne mehr erfahren; es ging viel zu schnell voran. Etwas mehr davon, was Sylvia und Gabriel bewegte, wäre gut gewesen, um sie besser kennenlernen. Um die Themen mehr auszubauen, was die ganzen Medien, Wertvorstellungen und die heutigen Erwartungen an die jüngeren Generationen schließlich aus der Jugend macht bzw. dieser antut. Auch für das Mythische war sehr viel Potential da, wurde stellenweise aber nur angekratzt. Nichtsdestotrotz ist es in meinen Augen ein empfehlenswertes Buch, mit dem man sich vom Thema und vom Gelesenen her noch etwas länger auseinandersetzen kann und sollte.
Die 15-jährige Sylvia ist entsetzt, als sie feststellt, dass es in dem kleinen Dorf im Wald, in das ihre Mutter sie mitgeschleppt hat, keinen Handyempfang gibt. Abgeschnitten von ihren Freunden in der Außenwelt langweilt sie sich zu Tode. Bis sie Gabriel begegnet, dem merkwürdigen Jungen, der nachts auf seiner Knochenflöte spielt und sie zu Orten und Ideen mitnimmt, die Sylvia neu und zugleich vertraut sind. Dank des einfachen und zielsicheren Schreibstils werden sowohl Jugendliche auch als Erwachsene von Almonds phantastisch angehauchten Roman verzaubert. Das Leseerlebnis fühlt sich wie ein ruhiger Sommernachmittag an, an dem die Zeit stillzustehen scheint, sodass man jeden Moment genießen kann. An Sylvias Seite sind wir dazu aufgefordert, über das Leid der Erde, das wir Menschen verursacht haben, nachzudenken - und über Wege, der Katastrophe zu entfliehen. "Warum merken wir nicht, dass wir das, was wir der Erde antun, auch uns selbst antun? Wenn wir die Erde verletzen, verletzen wir uns selbst."
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David Almond, 1951 in Gateshead geboren, ist einer der bedeutendsten britischen Kinder- und Jugendbuchautoren der Gegenwart. Er wurde unter anderem mit der Carnegie Medal (1998), dem Hans Christian Andersen-Preis (2010), dem Guardian Children’s Fiction Prize (2015) und dem James Krüss Preis für internationale Kinder- und Jugendliteratur (2022) ausgezeichnet. David Almond lebt mit seiner Familie in Northumberland (England). Instagram: @davidjohnalmond
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Ein wundervolles Buch und für mich ein Wohlfühlbuch. Ein Buch ganz ohne schreckliche Ereignisse, ohne Fantasie und mit so gut wie gar keiner Liebesgeschichte. Ein Buch, der einen den Weg zum Einklang mit der Natur zeigt. Wunderschön geschrieben. Man fühlt mit der Protagonistin. Einfach nur wunderschön.
"Bone Music" von David Almond ist ein etwas anderes Jugendbuch. Das Cover und Titel machten mich neugierig; der Klappentext sorgte schließlich dafür, dass ich es auf jeden Fall lesen wollte. Wie ist es heutzutage für Teenager, bei der ganzen Medienflut sich plötzlich auf die Natur einzulassen müssen? Klar, es ist in erster Linie eine Geschichte. Aber eine, an der mehr dran ist, als es auf den ersten Blick vermuten lässt. Ein Mädchen entdeckte die Natur um sich herum, um endlich wieder durchatmen zu können. Sich selbst zu finden und zu erden. Genauso interessant empfand ich Gabriel, der die schüchterne Sylvia auf seinem eigenen Weg des seelischen Gesundwerdens mitnimmt. Das Ganze gespickt mit Mystik und interessanten Nebencharakteren. Es mag ein Jugendbuch sein, aber aufgrund der Thematik nicht nur für Jugendliche interessant. Es regte auf jeden Fall an, darüber nachzudenken, was wohl die heutigen Teenager beschäftigt. Der Einstieg war für mich ein wenig holprig, da mir eine kleine Einleitung zum Kennenlernen der Protagonistin fehlte und die Geschichte quasi direkt losging. Einfach zu wissen, wie Sylvia tickt und ein paar Hintergrundinformationen hätten mir geholfen, mich etwas schneller in sie hineinzuversetzen. Es war letztendlich jedoch kein Problem, mich auf die Geschichte einzulassen und je länger ich las, umso mehr fesselte sie mich. Ich mochte die Geschichte eigentlich sehr. Allerdings hätte ich gerne mehr erfahren; es ging viel zu schnell voran. Etwas mehr davon, was Sylvia und Gabriel bewegte, wäre gut gewesen, um sie besser kennenlernen. Um die Themen mehr auszubauen, was die ganzen Medien, Wertvorstellungen und die heutigen Erwartungen an die jüngeren Generationen schließlich aus der Jugend macht bzw. dieser antut. Auch für das Mythische war sehr viel Potential da, wurde stellenweise aber nur angekratzt. Nichtsdestotrotz ist es in meinen Augen ein empfehlenswertes Buch, mit dem man sich vom Thema und vom Gelesenen her noch etwas länger auseinandersetzen kann und sollte.
Die 15-jährige Sylvia ist entsetzt, als sie feststellt, dass es in dem kleinen Dorf im Wald, in das ihre Mutter sie mitgeschleppt hat, keinen Handyempfang gibt. Abgeschnitten von ihren Freunden in der Außenwelt langweilt sie sich zu Tode. Bis sie Gabriel begegnet, dem merkwürdigen Jungen, der nachts auf seiner Knochenflöte spielt und sie zu Orten und Ideen mitnimmt, die Sylvia neu und zugleich vertraut sind. Dank des einfachen und zielsicheren Schreibstils werden sowohl Jugendliche auch als Erwachsene von Almonds phantastisch angehauchten Roman verzaubert. Das Leseerlebnis fühlt sich wie ein ruhiger Sommernachmittag an, an dem die Zeit stillzustehen scheint, sodass man jeden Moment genießen kann. An Sylvias Seite sind wir dazu aufgefordert, über das Leid der Erde, das wir Menschen verursacht haben, nachzudenken - und über Wege, der Katastrophe zu entfliehen. "Warum merken wir nicht, dass wir das, was wir der Erde antun, auch uns selbst antun? Wenn wir die Erde verletzen, verletzen wir uns selbst."







