Böses Blut
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Book Information
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Laura Andros hat in ihrer Jugend eine Mitschülern getötet und daraufhin mehrere Jahre in einer Jugendstrafanstalt verbracht. Als Erwachsene begegnet sie Roger und scheint mit ihm das große Los gezogen haben. Aber alles hat einen bestimmten Preis. Hilary Norman wählt hier einen leichten Schreibstil. Man fliegt durch die Seiten und hat mitunter das Gefühl, dass das Leichte in Oberflächlichkeit abdriftet. Und dennoch zerreißt einem das Schicksal von Laura in Teenagerjahren fast das Herz. Man leidet mit Laura mit und möchte sich als erwachsene Person vor sie stellen, sie beschützen und ihr manches Mal einen Rat geben. Als Leser spürt man das Anbahnen der Katastrophe und es fällt wirklich schwer, das erste Drittel des Buches auszuhalten, in welchen rückblickend die Teenagerjahre durchlebt werden. Als Laura dann Roger kennenlernt und sich in ihn verliebt, wird der Leser kurz in der Sicherheit gewogen, dass jetzt alles gut wird, aber die Autorin versteht es meisterhaft, immer neues Misstrauen zu wecken und das ungute Gefühl in der Magengegend zu verstärken. Herzerwärmend ist die Freundschaft zu Gus, die Laura durch die ganze Geschichte hindurch begleitet. Gerade die Charakterzeichnung der Protagonisten macht diese Geschichte zu etwas ganz Besonderem: die Protagonisten wachsen dem Leser ans Herz. Das Ende empfinde ich als recht übereilt. Hier hätte ich mir die Entwicklung von Laura etwas deutlicher gewünscht. Auch die Entwicklung von Robert zum Ende hin fand ich nicht logisch konsequent. Das Buch ist vom Verlag in die Kategorie Thriller eingeordnet worden, was nicht so recht stimmig scheint. Ja, es wird Spannung aufgebaut, aber ich empfinde die Geschichte eher als gelungenen Roman denn als Thriller.
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Laura Andros hat in ihrer Jugend eine Mitschülern getötet und daraufhin mehrere Jahre in einer Jugendstrafanstalt verbracht. Als Erwachsene begegnet sie Roger und scheint mit ihm das große Los gezogen haben. Aber alles hat einen bestimmten Preis. Hilary Norman wählt hier einen leichten Schreibstil. Man fliegt durch die Seiten und hat mitunter das Gefühl, dass das Leichte in Oberflächlichkeit abdriftet. Und dennoch zerreißt einem das Schicksal von Laura in Teenagerjahren fast das Herz. Man leidet mit Laura mit und möchte sich als erwachsene Person vor sie stellen, sie beschützen und ihr manches Mal einen Rat geben. Als Leser spürt man das Anbahnen der Katastrophe und es fällt wirklich schwer, das erste Drittel des Buches auszuhalten, in welchen rückblickend die Teenagerjahre durchlebt werden. Als Laura dann Roger kennenlernt und sich in ihn verliebt, wird der Leser kurz in der Sicherheit gewogen, dass jetzt alles gut wird, aber die Autorin versteht es meisterhaft, immer neues Misstrauen zu wecken und das ungute Gefühl in der Magengegend zu verstärken. Herzerwärmend ist die Freundschaft zu Gus, die Laura durch die ganze Geschichte hindurch begleitet. Gerade die Charakterzeichnung der Protagonisten macht diese Geschichte zu etwas ganz Besonderem: die Protagonisten wachsen dem Leser ans Herz. Das Ende empfinde ich als recht übereilt. Hier hätte ich mir die Entwicklung von Laura etwas deutlicher gewünscht. Auch die Entwicklung von Robert zum Ende hin fand ich nicht logisch konsequent. Das Buch ist vom Verlag in die Kategorie Thriller eingeordnet worden, was nicht so recht stimmig scheint. Ja, es wird Spannung aufgebaut, aber ich empfinde die Geschichte eher als gelungenen Roman denn als Thriller.




