Blutsommer
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Description
Die Presse nennt ihn den "Metzger": Ein Serienmörder tötet seine Opfer auf geradezu bestialische Weise. Die Kölner Polizei tappt immer noch im Dunkeln, als bereits das fünfte Opfer des Killers entdeckt wird: die stark verweste Leiche eines Rechtsanwalts. Hauptkommissar Greiner braucht einen Profiler - und zwar den besten! Und keiner kann sich so gut in die Gedankenwelt von Serienmördern hineinversetzen wie Martin Abel vom Stuttgarter LKA - eine Gabe, die einsam macht. Abel glaubt, an Schrecklichem schon alles gesehen zu haben. Doch das hier - das ist eine neue Dimension. Und dieser Fall wird ihm alles abverlangen, vielleicht sogar sein Leben ...
"Rainer Löffler bereichert die deutsche Thriller-Szene um eine aufregende Stimme." Kölner Stadt-Anzeiger
ebooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung!
Book Information
Author Description
Rainer Löffler, Jahrgang 1961, interessiert sich seit jeher für die Abgründe der menschlichen Seele. Mit dem Schreiben begann er beim deutschen Mad-Magazin unter Herbert Feuerstein. Nach einigen erfolgreichen Science-Fiction-Romanen veröffentlichte er mit Blutsommer seinen ersten Thriller und landete gleich auf der Spiegel-Bestsellerliste. Rainer Löffler lebt mit seiner Familie in der Nähe von Stuttgart.
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Blutig, spannend und einfach richtig gut
Profiler Martin Abel sucht nach einem Serienmörder in Österreich, ein Fall der ihm offensichtlich viel abverlangt, als er auch in Deutschland benötigt wird und nach Köln reisen muss, wo es die Polizei ebenfalls mit einem unfassbar brutalen Serienmörder zu tun hat, den die Presse bereits den „Metzger“ nennt. Abel, der sonst immer allein arbeitet, bekommt von seinem Chef zusätzlich eine Kollegin zur Seite gestellt, der er das Profiling näher bringen soll. Die Begeisterung Abels, der generell allein arbeitet, hält sich natürlich in Grenzen. Eine starke Story, die gut erzählt ist und auch durch die Charaktere glänzt. Tatsächlich sind alle Charaktere toll dargestellt und für sich besonders, allen voran natürlich Martin Abel, der mit seiner speziellen und direkten Art sowie seinen doch sehr eigenen Methoden wohl nicht nur Freunde findet. Story und Hintergründe haben ebenso gefallen wie der Schreibstil Löfflers, von mir eine absolute Empfehlung für alle die es blutig mögen.

Blutig. Grausam. Spannend 👹
Das Buch macht seinem Titel auf jeden Fall alle Ehre! Hier tun sich in Köln wirklich extrem tiefe Abgründe auf und der Profiler Abel und seine Kollegin blicken gaaaanz tief rein. Fand die Charaktere gut geschrieben, so verkorkst wie Abel ist, so sympathisch ist er auch. Für mich war die Jagd nach dem Serienkiller bis auf klitzekleine Längen in der Mitte extrem spannend und das Ende hat mich ziemlich weg gefegt 😌 absolute Empfehlung
Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten. Wie oft hören wir in Berichten, dass Menschen, die anderen Gewalt antun, eine schwierige Kindheit hatten. Die Aggressionen, die sich über Jahre aufgestaut haben, können plötzlich zum Ausbruch kommen. Wenn dieser Vulkan erwacht, könnte sich das Tor zur Hölle geöffnet haben. Kinder und Jugendliche, die sich vernachlässigt fühlen, leben in ihrer eigenen Gedankenwelt. Traumata, die in der Kindheit erlebt werden, können unterschiedliche Folgen haben. Nicht jede oder jeder wird dadurch straffällig, einige haben auch Bindungsprobleme bzw. Suchterkrankungen. Sollten wir in unserem Umfeld erleben, dass einem Kind Gewalt (in welcher Form auch immer) angetan wird, sollten wir nixht wegsehen. Auch das Ignorieren eines Kindes, für einen Fehler, den es begangen hat, kann schwere Folgen haben. Einen Menschen zu verlieren, ist mit das Schlimmste, was wir alle erleben können. Wie oft, hoffen wir, dass die Informationen nicht stimmen und der geliebte Mensch plötzlich wieder zur Tür reinkommt. Doch diese Hoffnung ist meistens vergebens. Was für ein Gefühl muss es sein, wenn ein anderer Mensch, einen uns geliebten Menschen nimmt. Was sind unsere Gedanken zu dieser Person. Wut ist ein erster Schutz, damit Trauer nicht durchkommt. In dieser Wut, haben viele sicher den Wunsch, dem Täter dasselbe anzutun, was er dem geliebten Menschen angetan hat. Dass dieser Weg, nicht der richtige ist, ist sicher allen klar. Das Schwierigste ist, dass die Angehörigen solcher Verbrechen, lernen müssen, mit dieser Wut umzugehen. Ein Polizist, der von gewissen Ermittlungswegen nicht überzeugt ist, dass diese zum Ziel führen können, kann eine Aufklärung mehr als gefährden. Solche Egos sind gefährlich und haben im Grunde den falschen Beruf erlernt. Jedem sollte bewusst sein, dass die Aufklärung eines Verbrechens das Wichtigste ist. Schließlich geht es dabei nicht um einen selbst, sondern darum, einen Täter zu überführen und damit den Angehörigen zu zeigen, dass alles getan wird und niemand unbestraft davonkommt. Eigentlich sollte die Welt der Kinder so lang heil bleiben, wie nur möglich. Doch leider können wir unsere Kinder nicht vor allem schützen. Was ist, wenn sie etwas sehen, was sie nicht verstehen können und dies trotzdem so furchteinflößend ist, dass sie traumatisiert zurückbleiben? Dann sind wir Erwachsenen noch mehr gefragt. Für traumatisierte Kinde ist es dann wichtig, dass sie Halt und Verlässlichkeit erhalten. Der Weg, der durch so ein Trauma, vor allem vor den Beteiligten steht, ist lang, schwierig und kostet viel Kraft.

Ein mysteriöser Fallanalytiker..
Martin Abel, der Fallanalytiker aus dem Buch, hat mich direkt gefesselt. Ich weis nicht wieso, aber seine Ecken und Kanten haben es mir angetan. Von Anfang bis Ende habe ich mich immer wieder gefragt, was hinter dieser harten Schale steckt. Wirklich gutes Buch! Brutaler Serienmörder treibt in Köln sein Unwesen.. was er mit den Opfern anstellt ist wirklich blutig !! Habe mir schon in der Hälfte des Buches den zweiten Teil bestellt.

Ok für Zwischendurch
Leider bin ich mit der Handlung nicht wirklich warm geworden. Die Charaktere entwickeln sich nicht organisch und den Hauptcharakter empfand ich als sehr unsympatisch. Der Autor hat hier auch viel auf Schock- bzw. Ekelmomente gesetzt, die ich in der Regel nicht als schlimm empfinde, hier jedoch nicht immer gut gepasst haben. Dies hat der Autor im Nachwort zwar versucht zu verargumentieten, aber für mich persönlich war diese Begründung, wie auch die Handlung sehr konstruiert. Es war ein netter Zeitvertreib für nebenher.
Kurzbeschreibung: Eine Dunstglocke liegt über der Stadt. Die Hitze ist unerträglich. Und dann der Geruch, dieser furchtbare Geruch! Der Picknickausflug von Familie Lerch nimmt ein grausiges Ende, als sie im Wald auf einen dunklen Haufen stößt, von Fliegen und Maden bedeckt: Der «Metzger» hat wieder zugeschlagen. Martin Abel, bester Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, wird zur Unterstützung der Polizei nach Köln beordert. Keiner kann sich so gut in die Gedankenwelt von Serienmördern hineinversetzen wie er: eine Gabe, die einsam macht. Abel glaubt, an Schrecklichem schon alles gesehen zu haben. Doch das hier ' das ist eine neue Dimension. Zum Autor: Rainer Löffler lebt mit seiner Frau, seinen beiden Töchtern und dem Sohn in Hemmingen bei Stuttgart. Blutsommer ist das Debüt des Autors - der Auftakt einer Serie um den Fallanalytiker Martin Abel. Rezension: Ein heißer Sommer sucht Köln heim und nicht nur der: Der "Metzger" hält mit seinen Morden die ganze Stadt in Atem! Da die Polizei in ihren Ermittlungen auf der Stelle tritt, wendet sie sich an den besten Fallanalytiker Deutschlands, Martin Abel. Zusammen mit seiner jungen Kollegin Hannah Christ steht Abel sehr unter Druck, denn es herrscht Skepsis über seine Ermittlungsmethoden. Abel und Christ sehen sich indes immer weiteren neuen und brutalen Morden gegenüber, die der "Metzger" verübt. Er scheint ein Phantom zu sein, immer einen Schritt voraus. Doch Martin Abel ist dem Täter bereits näher auf der Spur, als ihm und auch Hannah lieb sein kann... Mit "Blutsommer" legt Rainer Löffler den ersten Band zu einer geplanten Serie um den Fallanalytiker Martin Abel vor, und dieser hat es wirklich in sich, denn es wird an keiner ekelerregenden und blutigen Szene gespart. Also nichts für schwache Nerven! Mit Martin Abel hat der Autor einen sehr widersprüchlichen Charakter geschaffen, an dem sich manche Geister scheiden werden. Zu Beginn wirkt er äußerst arrogant und von oben herab, behandelt die Kollegen nicht gerade nett und auch Hannah Christ, die junge Kollegin, stößt er das ein oder andere Mal brüsk vor den Kopf. Doch während der Handlung kommt immer mehr sein weicher Kern zum Vorschein, und ich konnte mich letzten Endes doch gut mit ihm anfreunden. Hannah Christ ist das komplette Gegenteil ihres Kollegen: Eine junge, wissbegierige Frau, die sich auch von der eigenen Art Abels nicht aus der Ruhe bringen lässt und die mir in ihrer ruhigen Art sehr gut als Gegenpol gefallen hat. Vom "Metzger" selbst erfährt der Leser auch einiges. In Rückblenden wird über seine Kindheit berichtet, die ihn zu dem machte, was er heute ist: Ein gestörter Mann, der vor keinem noch so brutalen Mord zurückschreckt. Durch geschickte Einstreuungen versteht es Rainer Löffler, diesen bis zum Schluss im Dunkeln zu halten. Mich konnte "Blutsommer" definitiv begeistern! Ein Psychothriller, der es wirklich in sich hat, der viel Augenmerk auf die Ermittlungen legt, aber auch nicht an blutigen und ekligen Szenen spart. Wer dieses Genre gerne liest, wird mit diesem Roman seine wahre Freude haben, und ich bin gespannt, wie es mit Martin Abel und evtl. auch Hannah Christ weitergehen wird. Fazit: Rainer Löffler kann mit "Blutsommer" durchweg überzeugen. Ein etwas kauziger Ermittler, ein wahrlich gestörter Täter und auch die Nebencharaktere können vollends unterhalten. Den Autor sollte man sich definitiv merken, und ich bin sehr auf den nächsten Fall von Martin Abel gespannt!
Für mich ein echter Pageturner. Ist wirklich eine Lesereise wert. Ich war positiv überrascht!
Ein Buch, dass schon etwas länger auf meinem SuB schlummert. @dnsser (ein Buch aus deiner Kiste) Das Buch beginnt ein bisschen wie CSI. Es gibt eine kleine Vorgeschichte. Ahnungslose Menschen treffen auf eine Leiche. So ist man sofort drin in der Geschichte. Die Perspektive wechselt und wir lernen Profiler Martin Abel kennen. Eine starke und scheinbar kaputte Persönlichkeit. Er entpuppt sich zunächst als Arschloch, als ihm die junge Hannah Christ zugeteilt wird. Doch hinter der Fassade scheint sich ein ganz netter Typ zu verstecken. Die Morde sind brutal. Abel entfalten alle seine ungewöhnlichen Ermittlermethoden. Er wird sogar richtig einfühlsam, wenn es um die Familien der Opfer geht. Das Buch springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit des Täters hin und her. Am meisten haben mir die Sprünge in die Vergangenheit gefallen. Das Finale war total unvorhersehbar und zeitweise hatte ich das Gefühl, ich hätte ein Buch von @arnedessaul.autor vor mir. 🙂 Laufen hier tatsächlich auch zwei Fälle zusammen? Wirklich spannend. Ganz klare Leseempfehlung! Danke für dieses Leseerlebnis @rainerloeffler_thrillerwelten ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5) Gelesen: 03.01. - 06.01.2022 (496 Seiten)

Gelungener Auftakt der Serie um Martin Abel
Klappentext: Eine Dunstglocke liegt über der Stadt. Die Hitze ist unerträglich. Und dann der Geruch, dieser furchtbare Geruch! Der Picknickausflug von Familie Lerch nimmt ein grausiges Ende, als sie im Wald auf einen dunklen Haufen stößt, von Fliegen und Maden bedeckt: Der 'Metzger' hat wieder zugeschlagen. Martin Abel, bester Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, wird zur Unterstützung der Polizei nach Köln beordert. Keiner kann sich so gut in die Gedankenwelt von Serienmördern hineinversetzen wie er: eine Gabe, die einsam macht. Abel glaubt, an Schrecklichem schon alles gesehen zu haben. Doch das hier – das ist eine neue Dimension. Rezension: Ich hatte das Buch Blutsommer als Mängelexemplar erworben und hatte daher keine großen Erwartungen. Jedoch habe ich sehr schnell festgestellt, dass Rainer Löffler es versteht einen spannenden Thriller zu schreiben. Der Schreibstil ist flüssig und die Charaktere überzeugen. Ich konnte das Buch nur sehr schwer aus den Händen legen. Der Protagonist und seine Vorgehensweise Mörder zu analysieren sind in sich schlüssig und nachvollziehbar. Das Gefühl, man sei bei den Ermittlungen dabei, umgab mich beim Lesen. Auch wird die Kooperation zwischen den verschiedenen Behörden geschildert. Was den Mörder betrifft, gibt es nur ein Wort, welches mir in den Sinn kommt: überragend. Viel zu oft enttäuschen mich die Mörder in den Büchern durch ihre aufgemachte und aufgezwungene Art. Hier jedoch ist der Mörder einzigartig und seine Gefühle und Ängste werden so deutlich geschildert, sodass man einen Einblick in die Psyche dessen erblickt. Seine Vorgehensweise ist sehr logisch und komplett durchdacht. Auch hier hat Rainer Löffler Überraschungen eingebaut, welche ich natürlich nicht verraten werde.
Extrem geniale triologie.
KLAPPENTEXT : Die Presse nennt ihn den Metzger: Ein Serienmörder tötet seine Opfer auf geradezu bestialische Weise. Die Kölner Polizei tappt immer noch im Dunkeln, als bereits das fünfte Opfer des Killers entdeckt wird: die stark verweste Leiche eines Rechtsanwalts. Hauptkommissar Greiner braucht einen Profiler: und zwar den besten! Und keiner kann sich so gut in die Gedankenwelt von Serienmördern hineinversetzen wie Martin Abel vom Stuttgarter LKA-eine Gabe, die einsam macht. Abel glaubt, an schrecklichem schon alles gesehen zu haben. Doch das hier-das ist eine neue Dimension. Und dieser Fall wird ihm alles abverlangen, vielleicht sogar sein Leben... MEINE MEINUNG : Ich habe mit Teil 4 angefangen, und da ich so gut begeistert war habe ich mir die anderen Teile alle zu Geburtstag und Weihnachten schenken lassen. Ein wenig Vorwissen über die Hauptpropagonisten hatte ich ja schon durch Teil 4 bekommen und konnte Kommissar Abel den Profiler etwas besser kennenlernen. Hanna Christ die Abel zugeteilt worden ist um etwas von ihm zu lernen kannte ich auch schon und ist genauso sympathisch wie zu vor auch. Ich finde es sehr faszinierend wie Abel sein Täterprofil anlegt und ermittelt. Die ersten Seiten waren sehr spannend und interessant man hat quasi viel über das ermitteln und die Erstellung des Täter Profil was sie angelegt haben wegen dem Metzger erfahren. Aber so ca die letzten 100 Seiten wurde es extrem spektakuläres habe ich es gern. Deshalb bekommt diese Schätzchen von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

Als Kinder während eines Familienausfluges in Köln auf die verwesten Überreste einer männlichen Leiche stoßen, ist für Hauptkommissar Konrad Greiner des K11 klar, dies kann nur die grausame Tat des Metzgers sein. Die männliche Leiche ist bereits die Fünfte, die innerhalb der letzten Monate in Köln gefunden wurde und niemand konnte den Täter bisher schnappen. Um den Morden schnellstmöglich ein Ende zu bereiten, wird Fallanalytiker Martin Abel aus Stuttgart hinzugezogen. Bereits auf den ersten Seiten wird klar, Martin Abel ist eine Korephäe auf dem Gebiet und wird in den höchsten Tönen gelobt. Jedoch nur was seine Arbeit betrifft. Martin Abel lernen wir zu Beginn als einen wahren Kotzbrocken kennen - übellaunig und sehr distanziert was sein Fachwissen betrifft. Dies führt schnell zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Hauptkommissar Greiner und Martin Abel und es scheint, als treibe es Martin Abel mit seiner Übellaunigkeit auf die Spitze, was ihn nicht gerade beliebt macht. Als zusätzliche Verstärkung und nicht zur Freude des Fallanalytikers hat er die "Schülerin" Hannah Christ dabei, die ihm während dieses Einsatzes über die Schulter schauen darf. Als Team können sie gegensätzlicher nicht sein. Hannah Christ, Anfang 30, stellt sich schnell als Perfektionistin heraus, die ihre Ziele klar vor Augen hat. Um ebenfalls zu den Besten zu gehören, nimmt sie es gerne mit dem Kotzbrocken auf. Sie wirkt freundlich, aufgeschlossen und egal welche Richtung sie eingeht - Recht kann Sie es ihrem Lehrer nie machen. Doch Sie ist nicht auf den Mund gefallen und so werfen sie sich gegenseitig die Bälle zu, was die eigentliche Geschichte etwas auflockert und auch ab und zu ein Schmunzeln hervorlockt. Nach den ersten Fakten machen sich Martin Abel und Hannah Christ auf die Suche nach Beweisen. Man erfährt sehr viel über die Arbeit eines Fallanalytikers und es stellt sich schnell heraus, dass sich der Autor intensiv mit dem Thema beschäftigt hat. Trotz Anfertigung eines ausführlichen Täterprofils scheinen sie aber keinen Meter voranzukommen. Hat sich der Experte etwa getäuscht? Im Laufe des Buches lernt man einen weiteren wichtigen Charakter kennen - den Herr der Puppen. Man erfährt mehr über den Mörder und welche Auslöser hinter seinen grausamen Taten stecken. Und 'grausam' ist wirklich nicht übertrieben. Ist abartig das richtige Wort?Nach Evil von Jack Ketchum ist die detaillierte Beschreibung seiner Misshandlungen und Demütigungen mit das Schlimmste, was ich je gelesen habe. Diese Passagen musste ich teilweise durch eine kurze Pause verarbeiten, denn ich habe mich dabei erwischt, wie ich mit weit aufgerissenen Augen vor diesen Zeilen gesessen und gedacht habe: "das kann doch bitte jetzt nicht sein ?!?!" Wahnsinn. Hier hat der Autor mich absolut erzeugt. Ich muss allerdings gestehen, dass die Erlebnisse des Mörders aufgrund der Grausamkeit ein Gefühl in mir ausgelöst hat, dass ich zuerst nicht zuordnen konnte. Kann es sein, das man Mitleid mit einem Mörder hat? Treibt die Vergangenheit wirklich jemanden zu solch grausamen Taten? Ebenfalls sehr positiv anzumerken ist die detaillierte Beschreibung aller Handlungen, Charaktere und Orte. Man hat das Gefühl, als stünde man mittendrin und ermittelt mit. Der Herr der Puppen ist wirklich sehr clever und man fragt sich bis zum Schluss "Wer bist du?" und das macht es spannend bis zur allerletzten Seite. Fazit: Hochspannung auf höchstem Niveau. Wow. Ein Debüt wie es sich ein Autor besser nicht wünschen kann. Einen so spannenden Thriller habe ich wirklich schon lange nicht mehr gelesen und es freut mich, dass er in Deutschland spielt. Das, was man mit diesem Thriller erlebt, lässt einen lange nicht mehr los. Ich kann Blutsommer wirklich jedem wärmstens empfehlen, der auf richtig krasse Thriller steht und keine Scheu vor detaillierten Beschreibungen hat. Ich freue mich, dass es mit dem Fallanalytiker Martin Abel weitergeht und hoffe ganz bald wieder von ihm zu lesen.
Bizarr und blutig
Schon das Cover lässt erahnen, dass es sich in der Geschichte um eine heiße Klimaperiode handeln muss. Auch der Titel verspricht eine blutrümpftige Erzählung. Martin Abel ist Deutschlands bester Fallanalytiker. Zusammen mit der ehrgeizigen Schülerin, Hannah Christ, versucht er sich in den brutalen Serienmörder, der Metzger, hineinzuversetzen und den Fall der Kölner Polizei aufzuklären. Der Metzger treibt sein Unwesen, indem er seine Opfer foltert, ausbluten lässt und anschließend den zerstückelten Unrat in den Wäldern aussetzt. Die K11 ist hilflos, aber durch die Großspurigkeit Abels von ihn genervt und gereizt. Der schwierige Charakter Abels stößt alle Menschen ab, aber Hannah gelingt es doch ihn die Hülle zu erweichen. Gemeinsam gehen sie den Fall an. An und für sich eine interessante Story, welche auf jeden Fall fesselt. Wobei ich aber anmerken muss, dass einige Stellen sehr zäh beschrieben werden. Mit etwas Kürze und auf den Punkt gebracht, hätte der Krimi 5 Sterbe erhalten.
Ziemlich langatmig...
Blutsommer war das erste Buch von Rainer Löffler welches ich gelesen habe. Mir hat an dem Buch nicht gefallen, dass einerseits die Kapitel viel zu lang sind und der Autor zu viel „drumherum“ schreibt. Er verliert sich manchmal in unsinnigen Details, was den Lesefluss stört. Besonders nervig fand ich, dass ständig die Vor- und Nachnamen der Protagonisten erwähnt werden. Dies ist auf Dauer ziemlich ermüdend. Auch die Beziehung zwischen den beiden Kommissaren konnte bei mir keine Sympathie wecken. Besonders Hannah war nicht "mein Ding". Insgesamt kann ich das Buch daher nicht weiterempfehlen.
Ein durchaus spannendes Buch wo man nur so durch die Seiten flog. Abzug gibt es jedoch für die stark klischeefaften Figuren, Frauen werden entweder auf einen Sockel gestellt oder sind geldgeile Femme fatales oder sind tougher als ihr männliches Umfeld, welches teilweise hanebuechene Fehler begeht, das hat mich beim Lesen doch ziemlich gestört. Wer einen spannenden soliden Thriller sucht, der gut unterhält und der vor Blut nicht zurueckschreckt, dem kann ich Blutsommer trotz der oben beschriebenen Mankos ans Herz legen
Der Ausflug einer Familie endet abrupt, als sie einen grausigen Fund macht.... Ein dunkler Haufen, übersät mit Maden und Fliegen......
Mitten im Hochsommer scheint ein Mörder in Köln seine "Kunst" auf die Spitze treiben zu wollen. Immer mehr Leichen, zerstückelt und entstellt, auf die brutalste Art und Weise, tauchen auf. Der Fallanalytiker Martin Abel wird zur Unterstützung nach Köln geschickt. Doch schon bald wird ihm klar, dass dieser Mörder eine neue Ebene betritt. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, wer das Rätsel um den Metzger am schnellsten löst.
Köln versinkt in der Gluthitze eines Jahrhundertsommers und irgendwo in den Untiefen der Metropole treibt ein Serienmörder sein Unwesen, den die Öffentlichkeit treffend den Metzger getauft hat, der sich selbst aber lieber als „der Herr der Puppen“ betitelt. Auf höchste Anordnung wird der Profiler Martin Abel eingesetzt, denn sein Ruf eilt ihm voraus. Er ist eine Koryphäe auf seinem Gebiet. Sonst ein Einzelgänger wird ihm ein Lehrling an die Seite gestellt, die schöne und ebenso ehrgeizige Hannah Christ. Zusammen sollen sie ein Täterprofil erstellen, das die in die Sackgasse geratenen Ermittlungen in Schwung bringen soll. Doch nicht allen ist eine Einmischung von Außen recht und so gibt es interne Rangeleien, während immer neue Opfer des Metzgers in den umliegenden Wäldern auftauchen. Aber auch Hannah und Martin sind nicht immer einer Meinung und schon bald kann man es förmlich zwischen beiden knistern hören. Ein richtig toller, spannender, deutscher Thriller, der in die Untiefen menschlicher Grausamkeit abtaucht und mich mehr als einmal würgen ließ oder mir eisige Schauer über den Rücken jagte. Am Anfang wurde ich nicht so richtig warm mit Abel, aber Hannah und der Leser stellen im Lauf der Geschichte fest, das er im Grunde ein netter Typ ist und das er die meiste Zeit mit anderen aneinander gerät, weil er seine eigenen eher unkonventionellen Wege geht. Der Leser erfährt etwas über die grausame Kindheit des Serienmörders und beginnt zu erahnen, was ihn zu dieser Bestie werden ließ. Ich hatte auch mittendrin einen Verdacht, um wen es sich handelt, aber es gelang Herrn Löffler mich wieder von dieser Spur abzubringen, doch zum Schluss konnte ich zu einem lauten „Und ich hatte doch recht“ ausholen. Alles in allem macht Spaß es Spaß mitzuraten und sich immer tiefer in die Geschichte hineinziehen zu lassen. Nur eine Warnung möchte ich Euch auf den Weg geben, enn ihr ausgeschlafen auf Arbeit erscheinen wollt: „Hände weg von diesem Buch!“, denn es macht süchtig und ich bin mehr als einmal fast von meinem Bürostuhl gefallen vor Müdigkeit weil ich nachts mit Martin Abel unbedingt noch auf Verbrecherjagd gehen musste
Blutsommer ist der erste Fall des operativen Fallanalytikers Martin Abel und seiner neuen Partnerin Christ. Abel und Christ werden nach Kln gerufen, um dort bei der Aufklrung einiger Morde zu helfen. Wir lernen zunchst Abel kennen, der klassischerweise den Stereotyp eines gebrochenen Ermittlers darstellt. Man erfhrt nach und nach etwas ber seine Hintergrundgeschichte. Fr mich persnlich msste nicht jeder Ermittler einen tragischen Hintergrund haben, trotzdem hat hier die Erklrung gut zum dargestellten Menschen gepasst. Wir lesen die Geschichte hauptschlich aus Abels Sicht, aber auch seine Kollegin kommt zu Wort, in kurzen Auszgen auch andere Ermittler und nach einiger Zeit auch der Serienmrder. Dieser Wechsel der Perspektiven hat mir sehr gut gefallen. Vor allem die offensichtliche Diskrepanz zwischen dem was Abel wahrnimmt, und was seine Kollegin Christ in der selben Situation sieht, ist mitunter ganz witzig. Man wird im Laufe der Story und vor allem, sobald sich die Hinweise um den Serientter verdichten, einige Male aufs Glatteis gefhrt und auf eine falsche Fhrte gesetzt. Dadurch hatte ich die Geschichte nicht zu schnell durchschaut und es blieb lange spannend. Auch der Showdown hat mir gut gefallen, auch wenn er wieder recht klassisch gehalten war. Vllig unschlssig fand ich allerdings, die Darstellung der Beziehungs-Entwicklung zwischen den beiden Ermittlern Christ & Abel. Fr mich war es einfach nicht greifbar, was da beschrieben wurde. Insgesamt trotzdem ein solider Thriller, und ich werde die Reihe um Abel gerne fortsetzen.
Dieses Buch lässt mich mit sehr gemischten Gefühlen zurück. Einerseits fand ich es gut, aber andererseits auch wieder nicht so. Definitiv hatte ich mehr erwartet, das steht fest! „Blutsommer“ ist ein Thriller der stark anfängt und einen richtig packt! Leider nahm die Spannung zur Mitte hin deutlich ab und es wurde nach und nach ruhiger -für mich ZU ruhig! Ständig dachte ich nur „wann gehts denn nun endlich weiter? Wann kommt das nächste Opfer?“. Das Ende bot dann wenigstens wieder ein wenig Spannung - in bekanntem genretypischem Aufbau. Mit den Protagonisten wurde ich leider auch nicht so warm, ich empfand sie sonderbar und nervend. Vor allem ER symbolisiert für mich das Klischee, das ich in Krimis und Thrillern zu oft gelesen habe und nicht mag: Gescheiterte Existenz, kaputte Persönlichkeit, verschroben, sonderhaft,... Die Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren fand ich auch strange! Oft konnte ich ihre Reaktionen nicht nachvollziehen, die Interaktionen waren seltsam und gegen Ende war es mir dann endgültig too much. Am Ende dann noch ein wenig Gefühlskram - ganz ehrlich? Bäh! Das wollte ich hier nicht haben
Für zwischendurch ganz ok
Bei Blutsommer handelt es sich um das erste Band der Abel und Christ Reihe. Blutsommer war ein ReRead für mich, allerdings habe ich das Buch beim ersten Lesen als wesentlich besser empfunden, als beim zweiten Mal. Die Story wird mal in der Gegenwart und dann in der Vergangenheit erzählt, gerade die Vergangenheit aus Sicht des Metzgers ist enorm spannend und erklärt einiges über dessen Verhalten. Die Protagonisten Abel und Christ agieren anfangs nicht harmonisch miteinander, doch das ändert sich mit fortschreitender Story. Was mich bei den beiden allerdings massiv störte war die Beziehung der beiden, das passte für mich so überhaupt nicht. Ein nur Lehrer-Schüler „Verhältnis“ hätte sich für mich besser angefühlt. Zuerst kam ich nur stolpernd in die Geschichte, ab einem gewissen Zeitpunkt änderte sich das allerdings und es ist dann auch super spannend. Der Schreibstil ist flüssig und die Kapitel haben eine passende Länge. Trotz das die Beziehung der beiden Hauptprotagonisten mich gestört hat werde ich irgendwann Band 2 lesen. Ein solider Thriller für zwischendurch.

Nicht nur eine Hitzewelle lähmt Köln, sondern auch ein Serienmörder treibt die Kölner in Angst und Schrecken. Die Polizei sucht Hilfe beim LKA. Diese schicken ihren besten Fallanalytiker, Martin Abel. Doch er ist ein eigensinniger Zeitgenosse, der sagt was er denkt und nicht mit guten Umgangsformen besticht. Im Schlepptau hat er eine Schülerin, von der er nur eins will: sie so wieder loswerden und das am Besten sofort! Die Lage wird nicht besser und der „Metzger“, wie die Kölner ihn den Serienmörder nenne, treibt weiter seine Spielchen mit der Polizei und wird dabei immer dreister. Dann geraten Martin Abel und seine Schülerin in die Fänge des Metzgers. Ein gutes Buch für ein Debüt. Die Story ist gut. Auch mal schön einen Krimi aus Köln lesen zu können. Leider schafft es der Autor nicht, die Spannung während des gesamten Handlungsstrangs aufrecht zu erhalten. An einigen Stellen ist die Handlung sehr vorhersehbar. Ihm fehlt es noch etwas an mehr Raffinesse. Aber doch für das 1. Buch sehr gut gemacht. Gutes Debüt, aber ausbaufähig.
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Die Presse nennt ihn den "Metzger": Ein Serienmörder tötet seine Opfer auf geradezu bestialische Weise. Die Kölner Polizei tappt immer noch im Dunkeln, als bereits das fünfte Opfer des Killers entdeckt wird: die stark verweste Leiche eines Rechtsanwalts. Hauptkommissar Greiner braucht einen Profiler - und zwar den besten! Und keiner kann sich so gut in die Gedankenwelt von Serienmördern hineinversetzen wie Martin Abel vom Stuttgarter LKA - eine Gabe, die einsam macht. Abel glaubt, an Schrecklichem schon alles gesehen zu haben. Doch das hier - das ist eine neue Dimension. Und dieser Fall wird ihm alles abverlangen, vielleicht sogar sein Leben ...
"Rainer Löffler bereichert die deutsche Thriller-Szene um eine aufregende Stimme." Kölner Stadt-Anzeiger
ebooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung!
Book Information
Author Description
Rainer Löffler, Jahrgang 1961, interessiert sich seit jeher für die Abgründe der menschlichen Seele. Mit dem Schreiben begann er beim deutschen Mad-Magazin unter Herbert Feuerstein. Nach einigen erfolgreichen Science-Fiction-Romanen veröffentlichte er mit Blutsommer seinen ersten Thriller und landete gleich auf der Spiegel-Bestsellerliste. Rainer Löffler lebt mit seiner Familie in der Nähe von Stuttgart.
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Blutig, spannend und einfach richtig gut
Profiler Martin Abel sucht nach einem Serienmörder in Österreich, ein Fall der ihm offensichtlich viel abverlangt, als er auch in Deutschland benötigt wird und nach Köln reisen muss, wo es die Polizei ebenfalls mit einem unfassbar brutalen Serienmörder zu tun hat, den die Presse bereits den „Metzger“ nennt. Abel, der sonst immer allein arbeitet, bekommt von seinem Chef zusätzlich eine Kollegin zur Seite gestellt, der er das Profiling näher bringen soll. Die Begeisterung Abels, der generell allein arbeitet, hält sich natürlich in Grenzen. Eine starke Story, die gut erzählt ist und auch durch die Charaktere glänzt. Tatsächlich sind alle Charaktere toll dargestellt und für sich besonders, allen voran natürlich Martin Abel, der mit seiner speziellen und direkten Art sowie seinen doch sehr eigenen Methoden wohl nicht nur Freunde findet. Story und Hintergründe haben ebenso gefallen wie der Schreibstil Löfflers, von mir eine absolute Empfehlung für alle die es blutig mögen.

Blutig. Grausam. Spannend 👹
Das Buch macht seinem Titel auf jeden Fall alle Ehre! Hier tun sich in Köln wirklich extrem tiefe Abgründe auf und der Profiler Abel und seine Kollegin blicken gaaaanz tief rein. Fand die Charaktere gut geschrieben, so verkorkst wie Abel ist, so sympathisch ist er auch. Für mich war die Jagd nach dem Serienkiller bis auf klitzekleine Längen in der Mitte extrem spannend und das Ende hat mich ziemlich weg gefegt 😌 absolute Empfehlung
Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten. Wie oft hören wir in Berichten, dass Menschen, die anderen Gewalt antun, eine schwierige Kindheit hatten. Die Aggressionen, die sich über Jahre aufgestaut haben, können plötzlich zum Ausbruch kommen. Wenn dieser Vulkan erwacht, könnte sich das Tor zur Hölle geöffnet haben. Kinder und Jugendliche, die sich vernachlässigt fühlen, leben in ihrer eigenen Gedankenwelt. Traumata, die in der Kindheit erlebt werden, können unterschiedliche Folgen haben. Nicht jede oder jeder wird dadurch straffällig, einige haben auch Bindungsprobleme bzw. Suchterkrankungen. Sollten wir in unserem Umfeld erleben, dass einem Kind Gewalt (in welcher Form auch immer) angetan wird, sollten wir nixht wegsehen. Auch das Ignorieren eines Kindes, für einen Fehler, den es begangen hat, kann schwere Folgen haben. Einen Menschen zu verlieren, ist mit das Schlimmste, was wir alle erleben können. Wie oft, hoffen wir, dass die Informationen nicht stimmen und der geliebte Mensch plötzlich wieder zur Tür reinkommt. Doch diese Hoffnung ist meistens vergebens. Was für ein Gefühl muss es sein, wenn ein anderer Mensch, einen uns geliebten Menschen nimmt. Was sind unsere Gedanken zu dieser Person. Wut ist ein erster Schutz, damit Trauer nicht durchkommt. In dieser Wut, haben viele sicher den Wunsch, dem Täter dasselbe anzutun, was er dem geliebten Menschen angetan hat. Dass dieser Weg, nicht der richtige ist, ist sicher allen klar. Das Schwierigste ist, dass die Angehörigen solcher Verbrechen, lernen müssen, mit dieser Wut umzugehen. Ein Polizist, der von gewissen Ermittlungswegen nicht überzeugt ist, dass diese zum Ziel führen können, kann eine Aufklärung mehr als gefährden. Solche Egos sind gefährlich und haben im Grunde den falschen Beruf erlernt. Jedem sollte bewusst sein, dass die Aufklärung eines Verbrechens das Wichtigste ist. Schließlich geht es dabei nicht um einen selbst, sondern darum, einen Täter zu überführen und damit den Angehörigen zu zeigen, dass alles getan wird und niemand unbestraft davonkommt. Eigentlich sollte die Welt der Kinder so lang heil bleiben, wie nur möglich. Doch leider können wir unsere Kinder nicht vor allem schützen. Was ist, wenn sie etwas sehen, was sie nicht verstehen können und dies trotzdem so furchteinflößend ist, dass sie traumatisiert zurückbleiben? Dann sind wir Erwachsenen noch mehr gefragt. Für traumatisierte Kinde ist es dann wichtig, dass sie Halt und Verlässlichkeit erhalten. Der Weg, der durch so ein Trauma, vor allem vor den Beteiligten steht, ist lang, schwierig und kostet viel Kraft.

Ein mysteriöser Fallanalytiker..
Martin Abel, der Fallanalytiker aus dem Buch, hat mich direkt gefesselt. Ich weis nicht wieso, aber seine Ecken und Kanten haben es mir angetan. Von Anfang bis Ende habe ich mich immer wieder gefragt, was hinter dieser harten Schale steckt. Wirklich gutes Buch! Brutaler Serienmörder treibt in Köln sein Unwesen.. was er mit den Opfern anstellt ist wirklich blutig !! Habe mir schon in der Hälfte des Buches den zweiten Teil bestellt.

Ok für Zwischendurch
Leider bin ich mit der Handlung nicht wirklich warm geworden. Die Charaktere entwickeln sich nicht organisch und den Hauptcharakter empfand ich als sehr unsympatisch. Der Autor hat hier auch viel auf Schock- bzw. Ekelmomente gesetzt, die ich in der Regel nicht als schlimm empfinde, hier jedoch nicht immer gut gepasst haben. Dies hat der Autor im Nachwort zwar versucht zu verargumentieten, aber für mich persönlich war diese Begründung, wie auch die Handlung sehr konstruiert. Es war ein netter Zeitvertreib für nebenher.
Kurzbeschreibung: Eine Dunstglocke liegt über der Stadt. Die Hitze ist unerträglich. Und dann der Geruch, dieser furchtbare Geruch! Der Picknickausflug von Familie Lerch nimmt ein grausiges Ende, als sie im Wald auf einen dunklen Haufen stößt, von Fliegen und Maden bedeckt: Der «Metzger» hat wieder zugeschlagen. Martin Abel, bester Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, wird zur Unterstützung der Polizei nach Köln beordert. Keiner kann sich so gut in die Gedankenwelt von Serienmördern hineinversetzen wie er: eine Gabe, die einsam macht. Abel glaubt, an Schrecklichem schon alles gesehen zu haben. Doch das hier ' das ist eine neue Dimension. Zum Autor: Rainer Löffler lebt mit seiner Frau, seinen beiden Töchtern und dem Sohn in Hemmingen bei Stuttgart. Blutsommer ist das Debüt des Autors - der Auftakt einer Serie um den Fallanalytiker Martin Abel. Rezension: Ein heißer Sommer sucht Köln heim und nicht nur der: Der "Metzger" hält mit seinen Morden die ganze Stadt in Atem! Da die Polizei in ihren Ermittlungen auf der Stelle tritt, wendet sie sich an den besten Fallanalytiker Deutschlands, Martin Abel. Zusammen mit seiner jungen Kollegin Hannah Christ steht Abel sehr unter Druck, denn es herrscht Skepsis über seine Ermittlungsmethoden. Abel und Christ sehen sich indes immer weiteren neuen und brutalen Morden gegenüber, die der "Metzger" verübt. Er scheint ein Phantom zu sein, immer einen Schritt voraus. Doch Martin Abel ist dem Täter bereits näher auf der Spur, als ihm und auch Hannah lieb sein kann... Mit "Blutsommer" legt Rainer Löffler den ersten Band zu einer geplanten Serie um den Fallanalytiker Martin Abel vor, und dieser hat es wirklich in sich, denn es wird an keiner ekelerregenden und blutigen Szene gespart. Also nichts für schwache Nerven! Mit Martin Abel hat der Autor einen sehr widersprüchlichen Charakter geschaffen, an dem sich manche Geister scheiden werden. Zu Beginn wirkt er äußerst arrogant und von oben herab, behandelt die Kollegen nicht gerade nett und auch Hannah Christ, die junge Kollegin, stößt er das ein oder andere Mal brüsk vor den Kopf. Doch während der Handlung kommt immer mehr sein weicher Kern zum Vorschein, und ich konnte mich letzten Endes doch gut mit ihm anfreunden. Hannah Christ ist das komplette Gegenteil ihres Kollegen: Eine junge, wissbegierige Frau, die sich auch von der eigenen Art Abels nicht aus der Ruhe bringen lässt und die mir in ihrer ruhigen Art sehr gut als Gegenpol gefallen hat. Vom "Metzger" selbst erfährt der Leser auch einiges. In Rückblenden wird über seine Kindheit berichtet, die ihn zu dem machte, was er heute ist: Ein gestörter Mann, der vor keinem noch so brutalen Mord zurückschreckt. Durch geschickte Einstreuungen versteht es Rainer Löffler, diesen bis zum Schluss im Dunkeln zu halten. Mich konnte "Blutsommer" definitiv begeistern! Ein Psychothriller, der es wirklich in sich hat, der viel Augenmerk auf die Ermittlungen legt, aber auch nicht an blutigen und ekligen Szenen spart. Wer dieses Genre gerne liest, wird mit diesem Roman seine wahre Freude haben, und ich bin gespannt, wie es mit Martin Abel und evtl. auch Hannah Christ weitergehen wird. Fazit: Rainer Löffler kann mit "Blutsommer" durchweg überzeugen. Ein etwas kauziger Ermittler, ein wahrlich gestörter Täter und auch die Nebencharaktere können vollends unterhalten. Den Autor sollte man sich definitiv merken, und ich bin sehr auf den nächsten Fall von Martin Abel gespannt!
Für mich ein echter Pageturner. Ist wirklich eine Lesereise wert. Ich war positiv überrascht!
Ein Buch, dass schon etwas länger auf meinem SuB schlummert. @dnsser (ein Buch aus deiner Kiste) Das Buch beginnt ein bisschen wie CSI. Es gibt eine kleine Vorgeschichte. Ahnungslose Menschen treffen auf eine Leiche. So ist man sofort drin in der Geschichte. Die Perspektive wechselt und wir lernen Profiler Martin Abel kennen. Eine starke und scheinbar kaputte Persönlichkeit. Er entpuppt sich zunächst als Arschloch, als ihm die junge Hannah Christ zugeteilt wird. Doch hinter der Fassade scheint sich ein ganz netter Typ zu verstecken. Die Morde sind brutal. Abel entfalten alle seine ungewöhnlichen Ermittlermethoden. Er wird sogar richtig einfühlsam, wenn es um die Familien der Opfer geht. Das Buch springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit des Täters hin und her. Am meisten haben mir die Sprünge in die Vergangenheit gefallen. Das Finale war total unvorhersehbar und zeitweise hatte ich das Gefühl, ich hätte ein Buch von @arnedessaul.autor vor mir. 🙂 Laufen hier tatsächlich auch zwei Fälle zusammen? Wirklich spannend. Ganz klare Leseempfehlung! Danke für dieses Leseerlebnis @rainerloeffler_thrillerwelten ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5) Gelesen: 03.01. - 06.01.2022 (496 Seiten)

Gelungener Auftakt der Serie um Martin Abel
Klappentext: Eine Dunstglocke liegt über der Stadt. Die Hitze ist unerträglich. Und dann der Geruch, dieser furchtbare Geruch! Der Picknickausflug von Familie Lerch nimmt ein grausiges Ende, als sie im Wald auf einen dunklen Haufen stößt, von Fliegen und Maden bedeckt: Der 'Metzger' hat wieder zugeschlagen. Martin Abel, bester Fallanalytiker des Stuttgarter LKA, wird zur Unterstützung der Polizei nach Köln beordert. Keiner kann sich so gut in die Gedankenwelt von Serienmördern hineinversetzen wie er: eine Gabe, die einsam macht. Abel glaubt, an Schrecklichem schon alles gesehen zu haben. Doch das hier – das ist eine neue Dimension. Rezension: Ich hatte das Buch Blutsommer als Mängelexemplar erworben und hatte daher keine großen Erwartungen. Jedoch habe ich sehr schnell festgestellt, dass Rainer Löffler es versteht einen spannenden Thriller zu schreiben. Der Schreibstil ist flüssig und die Charaktere überzeugen. Ich konnte das Buch nur sehr schwer aus den Händen legen. Der Protagonist und seine Vorgehensweise Mörder zu analysieren sind in sich schlüssig und nachvollziehbar. Das Gefühl, man sei bei den Ermittlungen dabei, umgab mich beim Lesen. Auch wird die Kooperation zwischen den verschiedenen Behörden geschildert. Was den Mörder betrifft, gibt es nur ein Wort, welches mir in den Sinn kommt: überragend. Viel zu oft enttäuschen mich die Mörder in den Büchern durch ihre aufgemachte und aufgezwungene Art. Hier jedoch ist der Mörder einzigartig und seine Gefühle und Ängste werden so deutlich geschildert, sodass man einen Einblick in die Psyche dessen erblickt. Seine Vorgehensweise ist sehr logisch und komplett durchdacht. Auch hier hat Rainer Löffler Überraschungen eingebaut, welche ich natürlich nicht verraten werde.
Extrem geniale triologie.
KLAPPENTEXT : Die Presse nennt ihn den Metzger: Ein Serienmörder tötet seine Opfer auf geradezu bestialische Weise. Die Kölner Polizei tappt immer noch im Dunkeln, als bereits das fünfte Opfer des Killers entdeckt wird: die stark verweste Leiche eines Rechtsanwalts. Hauptkommissar Greiner braucht einen Profiler: und zwar den besten! Und keiner kann sich so gut in die Gedankenwelt von Serienmördern hineinversetzen wie Martin Abel vom Stuttgarter LKA-eine Gabe, die einsam macht. Abel glaubt, an schrecklichem schon alles gesehen zu haben. Doch das hier-das ist eine neue Dimension. Und dieser Fall wird ihm alles abverlangen, vielleicht sogar sein Leben... MEINE MEINUNG : Ich habe mit Teil 4 angefangen, und da ich so gut begeistert war habe ich mir die anderen Teile alle zu Geburtstag und Weihnachten schenken lassen. Ein wenig Vorwissen über die Hauptpropagonisten hatte ich ja schon durch Teil 4 bekommen und konnte Kommissar Abel den Profiler etwas besser kennenlernen. Hanna Christ die Abel zugeteilt worden ist um etwas von ihm zu lernen kannte ich auch schon und ist genauso sympathisch wie zu vor auch. Ich finde es sehr faszinierend wie Abel sein Täterprofil anlegt und ermittelt. Die ersten Seiten waren sehr spannend und interessant man hat quasi viel über das ermitteln und die Erstellung des Täter Profil was sie angelegt haben wegen dem Metzger erfahren. Aber so ca die letzten 100 Seiten wurde es extrem spektakuläres habe ich es gern. Deshalb bekommt diese Schätzchen von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

Als Kinder während eines Familienausfluges in Köln auf die verwesten Überreste einer männlichen Leiche stoßen, ist für Hauptkommissar Konrad Greiner des K11 klar, dies kann nur die grausame Tat des Metzgers sein. Die männliche Leiche ist bereits die Fünfte, die innerhalb der letzten Monate in Köln gefunden wurde und niemand konnte den Täter bisher schnappen. Um den Morden schnellstmöglich ein Ende zu bereiten, wird Fallanalytiker Martin Abel aus Stuttgart hinzugezogen. Bereits auf den ersten Seiten wird klar, Martin Abel ist eine Korephäe auf dem Gebiet und wird in den höchsten Tönen gelobt. Jedoch nur was seine Arbeit betrifft. Martin Abel lernen wir zu Beginn als einen wahren Kotzbrocken kennen - übellaunig und sehr distanziert was sein Fachwissen betrifft. Dies führt schnell zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Hauptkommissar Greiner und Martin Abel und es scheint, als treibe es Martin Abel mit seiner Übellaunigkeit auf die Spitze, was ihn nicht gerade beliebt macht. Als zusätzliche Verstärkung und nicht zur Freude des Fallanalytikers hat er die "Schülerin" Hannah Christ dabei, die ihm während dieses Einsatzes über die Schulter schauen darf. Als Team können sie gegensätzlicher nicht sein. Hannah Christ, Anfang 30, stellt sich schnell als Perfektionistin heraus, die ihre Ziele klar vor Augen hat. Um ebenfalls zu den Besten zu gehören, nimmt sie es gerne mit dem Kotzbrocken auf. Sie wirkt freundlich, aufgeschlossen und egal welche Richtung sie eingeht - Recht kann Sie es ihrem Lehrer nie machen. Doch Sie ist nicht auf den Mund gefallen und so werfen sie sich gegenseitig die Bälle zu, was die eigentliche Geschichte etwas auflockert und auch ab und zu ein Schmunzeln hervorlockt. Nach den ersten Fakten machen sich Martin Abel und Hannah Christ auf die Suche nach Beweisen. Man erfährt sehr viel über die Arbeit eines Fallanalytikers und es stellt sich schnell heraus, dass sich der Autor intensiv mit dem Thema beschäftigt hat. Trotz Anfertigung eines ausführlichen Täterprofils scheinen sie aber keinen Meter voranzukommen. Hat sich der Experte etwa getäuscht? Im Laufe des Buches lernt man einen weiteren wichtigen Charakter kennen - den Herr der Puppen. Man erfährt mehr über den Mörder und welche Auslöser hinter seinen grausamen Taten stecken. Und 'grausam' ist wirklich nicht übertrieben. Ist abartig das richtige Wort?Nach Evil von Jack Ketchum ist die detaillierte Beschreibung seiner Misshandlungen und Demütigungen mit das Schlimmste, was ich je gelesen habe. Diese Passagen musste ich teilweise durch eine kurze Pause verarbeiten, denn ich habe mich dabei erwischt, wie ich mit weit aufgerissenen Augen vor diesen Zeilen gesessen und gedacht habe: "das kann doch bitte jetzt nicht sein ?!?!" Wahnsinn. Hier hat der Autor mich absolut erzeugt. Ich muss allerdings gestehen, dass die Erlebnisse des Mörders aufgrund der Grausamkeit ein Gefühl in mir ausgelöst hat, dass ich zuerst nicht zuordnen konnte. Kann es sein, das man Mitleid mit einem Mörder hat? Treibt die Vergangenheit wirklich jemanden zu solch grausamen Taten? Ebenfalls sehr positiv anzumerken ist die detaillierte Beschreibung aller Handlungen, Charaktere und Orte. Man hat das Gefühl, als stünde man mittendrin und ermittelt mit. Der Herr der Puppen ist wirklich sehr clever und man fragt sich bis zum Schluss "Wer bist du?" und das macht es spannend bis zur allerletzten Seite. Fazit: Hochspannung auf höchstem Niveau. Wow. Ein Debüt wie es sich ein Autor besser nicht wünschen kann. Einen so spannenden Thriller habe ich wirklich schon lange nicht mehr gelesen und es freut mich, dass er in Deutschland spielt. Das, was man mit diesem Thriller erlebt, lässt einen lange nicht mehr los. Ich kann Blutsommer wirklich jedem wärmstens empfehlen, der auf richtig krasse Thriller steht und keine Scheu vor detaillierten Beschreibungen hat. Ich freue mich, dass es mit dem Fallanalytiker Martin Abel weitergeht und hoffe ganz bald wieder von ihm zu lesen.
Bizarr und blutig
Schon das Cover lässt erahnen, dass es sich in der Geschichte um eine heiße Klimaperiode handeln muss. Auch der Titel verspricht eine blutrümpftige Erzählung. Martin Abel ist Deutschlands bester Fallanalytiker. Zusammen mit der ehrgeizigen Schülerin, Hannah Christ, versucht er sich in den brutalen Serienmörder, der Metzger, hineinzuversetzen und den Fall der Kölner Polizei aufzuklären. Der Metzger treibt sein Unwesen, indem er seine Opfer foltert, ausbluten lässt und anschließend den zerstückelten Unrat in den Wäldern aussetzt. Die K11 ist hilflos, aber durch die Großspurigkeit Abels von ihn genervt und gereizt. Der schwierige Charakter Abels stößt alle Menschen ab, aber Hannah gelingt es doch ihn die Hülle zu erweichen. Gemeinsam gehen sie den Fall an. An und für sich eine interessante Story, welche auf jeden Fall fesselt. Wobei ich aber anmerken muss, dass einige Stellen sehr zäh beschrieben werden. Mit etwas Kürze und auf den Punkt gebracht, hätte der Krimi 5 Sterbe erhalten.
Ziemlich langatmig...
Blutsommer war das erste Buch von Rainer Löffler welches ich gelesen habe. Mir hat an dem Buch nicht gefallen, dass einerseits die Kapitel viel zu lang sind und der Autor zu viel „drumherum“ schreibt. Er verliert sich manchmal in unsinnigen Details, was den Lesefluss stört. Besonders nervig fand ich, dass ständig die Vor- und Nachnamen der Protagonisten erwähnt werden. Dies ist auf Dauer ziemlich ermüdend. Auch die Beziehung zwischen den beiden Kommissaren konnte bei mir keine Sympathie wecken. Besonders Hannah war nicht "mein Ding". Insgesamt kann ich das Buch daher nicht weiterempfehlen.
Ein durchaus spannendes Buch wo man nur so durch die Seiten flog. Abzug gibt es jedoch für die stark klischeefaften Figuren, Frauen werden entweder auf einen Sockel gestellt oder sind geldgeile Femme fatales oder sind tougher als ihr männliches Umfeld, welches teilweise hanebuechene Fehler begeht, das hat mich beim Lesen doch ziemlich gestört. Wer einen spannenden soliden Thriller sucht, der gut unterhält und der vor Blut nicht zurueckschreckt, dem kann ich Blutsommer trotz der oben beschriebenen Mankos ans Herz legen
Der Ausflug einer Familie endet abrupt, als sie einen grausigen Fund macht.... Ein dunkler Haufen, übersät mit Maden und Fliegen......
Mitten im Hochsommer scheint ein Mörder in Köln seine "Kunst" auf die Spitze treiben zu wollen. Immer mehr Leichen, zerstückelt und entstellt, auf die brutalste Art und Weise, tauchen auf. Der Fallanalytiker Martin Abel wird zur Unterstützung nach Köln geschickt. Doch schon bald wird ihm klar, dass dieser Mörder eine neue Ebene betritt. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, wer das Rätsel um den Metzger am schnellsten löst.
Köln versinkt in der Gluthitze eines Jahrhundertsommers und irgendwo in den Untiefen der Metropole treibt ein Serienmörder sein Unwesen, den die Öffentlichkeit treffend den Metzger getauft hat, der sich selbst aber lieber als „der Herr der Puppen“ betitelt. Auf höchste Anordnung wird der Profiler Martin Abel eingesetzt, denn sein Ruf eilt ihm voraus. Er ist eine Koryphäe auf seinem Gebiet. Sonst ein Einzelgänger wird ihm ein Lehrling an die Seite gestellt, die schöne und ebenso ehrgeizige Hannah Christ. Zusammen sollen sie ein Täterprofil erstellen, das die in die Sackgasse geratenen Ermittlungen in Schwung bringen soll. Doch nicht allen ist eine Einmischung von Außen recht und so gibt es interne Rangeleien, während immer neue Opfer des Metzgers in den umliegenden Wäldern auftauchen. Aber auch Hannah und Martin sind nicht immer einer Meinung und schon bald kann man es förmlich zwischen beiden knistern hören. Ein richtig toller, spannender, deutscher Thriller, der in die Untiefen menschlicher Grausamkeit abtaucht und mich mehr als einmal würgen ließ oder mir eisige Schauer über den Rücken jagte. Am Anfang wurde ich nicht so richtig warm mit Abel, aber Hannah und der Leser stellen im Lauf der Geschichte fest, das er im Grunde ein netter Typ ist und das er die meiste Zeit mit anderen aneinander gerät, weil er seine eigenen eher unkonventionellen Wege geht. Der Leser erfährt etwas über die grausame Kindheit des Serienmörders und beginnt zu erahnen, was ihn zu dieser Bestie werden ließ. Ich hatte auch mittendrin einen Verdacht, um wen es sich handelt, aber es gelang Herrn Löffler mich wieder von dieser Spur abzubringen, doch zum Schluss konnte ich zu einem lauten „Und ich hatte doch recht“ ausholen. Alles in allem macht Spaß es Spaß mitzuraten und sich immer tiefer in die Geschichte hineinziehen zu lassen. Nur eine Warnung möchte ich Euch auf den Weg geben, enn ihr ausgeschlafen auf Arbeit erscheinen wollt: „Hände weg von diesem Buch!“, denn es macht süchtig und ich bin mehr als einmal fast von meinem Bürostuhl gefallen vor Müdigkeit weil ich nachts mit Martin Abel unbedingt noch auf Verbrecherjagd gehen musste
Blutsommer ist der erste Fall des operativen Fallanalytikers Martin Abel und seiner neuen Partnerin Christ. Abel und Christ werden nach Kln gerufen, um dort bei der Aufklrung einiger Morde zu helfen. Wir lernen zunchst Abel kennen, der klassischerweise den Stereotyp eines gebrochenen Ermittlers darstellt. Man erfhrt nach und nach etwas ber seine Hintergrundgeschichte. Fr mich persnlich msste nicht jeder Ermittler einen tragischen Hintergrund haben, trotzdem hat hier die Erklrung gut zum dargestellten Menschen gepasst. Wir lesen die Geschichte hauptschlich aus Abels Sicht, aber auch seine Kollegin kommt zu Wort, in kurzen Auszgen auch andere Ermittler und nach einiger Zeit auch der Serienmrder. Dieser Wechsel der Perspektiven hat mir sehr gut gefallen. Vor allem die offensichtliche Diskrepanz zwischen dem was Abel wahrnimmt, und was seine Kollegin Christ in der selben Situation sieht, ist mitunter ganz witzig. Man wird im Laufe der Story und vor allem, sobald sich die Hinweise um den Serientter verdichten, einige Male aufs Glatteis gefhrt und auf eine falsche Fhrte gesetzt. Dadurch hatte ich die Geschichte nicht zu schnell durchschaut und es blieb lange spannend. Auch der Showdown hat mir gut gefallen, auch wenn er wieder recht klassisch gehalten war. Vllig unschlssig fand ich allerdings, die Darstellung der Beziehungs-Entwicklung zwischen den beiden Ermittlern Christ & Abel. Fr mich war es einfach nicht greifbar, was da beschrieben wurde. Insgesamt trotzdem ein solider Thriller, und ich werde die Reihe um Abel gerne fortsetzen.
Dieses Buch lässt mich mit sehr gemischten Gefühlen zurück. Einerseits fand ich es gut, aber andererseits auch wieder nicht so. Definitiv hatte ich mehr erwartet, das steht fest! „Blutsommer“ ist ein Thriller der stark anfängt und einen richtig packt! Leider nahm die Spannung zur Mitte hin deutlich ab und es wurde nach und nach ruhiger -für mich ZU ruhig! Ständig dachte ich nur „wann gehts denn nun endlich weiter? Wann kommt das nächste Opfer?“. Das Ende bot dann wenigstens wieder ein wenig Spannung - in bekanntem genretypischem Aufbau. Mit den Protagonisten wurde ich leider auch nicht so warm, ich empfand sie sonderbar und nervend. Vor allem ER symbolisiert für mich das Klischee, das ich in Krimis und Thrillern zu oft gelesen habe und nicht mag: Gescheiterte Existenz, kaputte Persönlichkeit, verschroben, sonderhaft,... Die Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren fand ich auch strange! Oft konnte ich ihre Reaktionen nicht nachvollziehen, die Interaktionen waren seltsam und gegen Ende war es mir dann endgültig too much. Am Ende dann noch ein wenig Gefühlskram - ganz ehrlich? Bäh! Das wollte ich hier nicht haben
Für zwischendurch ganz ok
Bei Blutsommer handelt es sich um das erste Band der Abel und Christ Reihe. Blutsommer war ein ReRead für mich, allerdings habe ich das Buch beim ersten Lesen als wesentlich besser empfunden, als beim zweiten Mal. Die Story wird mal in der Gegenwart und dann in der Vergangenheit erzählt, gerade die Vergangenheit aus Sicht des Metzgers ist enorm spannend und erklärt einiges über dessen Verhalten. Die Protagonisten Abel und Christ agieren anfangs nicht harmonisch miteinander, doch das ändert sich mit fortschreitender Story. Was mich bei den beiden allerdings massiv störte war die Beziehung der beiden, das passte für mich so überhaupt nicht. Ein nur Lehrer-Schüler „Verhältnis“ hätte sich für mich besser angefühlt. Zuerst kam ich nur stolpernd in die Geschichte, ab einem gewissen Zeitpunkt änderte sich das allerdings und es ist dann auch super spannend. Der Schreibstil ist flüssig und die Kapitel haben eine passende Länge. Trotz das die Beziehung der beiden Hauptprotagonisten mich gestört hat werde ich irgendwann Band 2 lesen. Ein solider Thriller für zwischendurch.

Nicht nur eine Hitzewelle lähmt Köln, sondern auch ein Serienmörder treibt die Kölner in Angst und Schrecken. Die Polizei sucht Hilfe beim LKA. Diese schicken ihren besten Fallanalytiker, Martin Abel. Doch er ist ein eigensinniger Zeitgenosse, der sagt was er denkt und nicht mit guten Umgangsformen besticht. Im Schlepptau hat er eine Schülerin, von der er nur eins will: sie so wieder loswerden und das am Besten sofort! Die Lage wird nicht besser und der „Metzger“, wie die Kölner ihn den Serienmörder nenne, treibt weiter seine Spielchen mit der Polizei und wird dabei immer dreister. Dann geraten Martin Abel und seine Schülerin in die Fänge des Metzgers. Ein gutes Buch für ein Debüt. Die Story ist gut. Auch mal schön einen Krimi aus Köln lesen zu können. Leider schafft es der Autor nicht, die Spannung während des gesamten Handlungsstrangs aufrecht zu erhalten. An einigen Stellen ist die Handlung sehr vorhersehbar. Ihm fehlt es noch etwas an mehr Raffinesse. Aber doch für das 1. Buch sehr gut gemacht. Gutes Debüt, aber ausbaufähig.





































