Blut gegen Blut
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Author Description
Mein Name ist Benjamin Spang, ich bin Jahrgang 84 und lebe im Saarland. Seit ich denken kann habe ich mir eigene Welten und Charaktere ausgedacht. Angefangen mit eigenen Comics bis hin zum Design von Videospielen. Im Jahre 2011 habe ich angefangen Kurzgeschichten zu schreiben und veröffentliche seitdem kontinuierlich Storys aus meiner düsteren Fantasywelt Nuun. Im Jahre 2016 erschien mein Debütroman "Blut gegen Blut", den ich über eine Crowdfundingkampagne auf Start Next finanzieren konnte. Mehr Informationen über mich und meine Bücher finden Sie auf www.doppelmondsaga.de.
Posts
Düster, spannend, lesenswert
In „Blut gegen Blut“ geht es um Katrina, eine junge Mechanikern, die im Grenzgebiet lebt. Ihre Familie gibt ihr in diesem Krieg mit Werwölfen und Vampiren Halt, bis ihr Vater plötzlich verschwindet und ihre Mutter sich daraufhin dem Alkohol zuwendet. Bevor auch sie daran zerbricht, flieht sie zu ihrem Onkel in die Stadt. Doch als ihre Mutter dabei ist, einen schrecklichen Fehler zu begehen, kehrt Katrina zurück und steht plötzlich im Mittelpunkt des Krieges. Meine Meinung Der Schreibstil Benjamin Spang hat einen flüssigen und abwechslungsreichen Schreibstil, dem man die Begeisterung für die Materie anmerkt. Der Wechsel zwischen ruhigen und actiongeladenen Szenen ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Dennoch gibt es ein paar wenige Stellen, wo es mal ein bisschen zu viel ist und mal ein bisschen zu wenig an Infos. Besonders die düsteren Parts sind aber absolut mitreißend und überzeugend geschrieben. Der Mix aus Fantasy Welt und Problemen, die wir aus der heutigen Zeit ebenfalls kennen, hat bei mir anfangs für ein wenig Unmut gesorgt, der jedoch schnell verflogen ist. Irgendwie passt doch alles zusammen und hat seinen richtigen Platz. Und obwohl ich so lange zum Lesen gebraucht habe, muss ich sagen, dass Blut gegen Blut wirklich spannend geschrieben ist und mich gerade zum Ende hin nochmal richtig gefesselt hat. Die Charaktere Katrina wirkt nicht wie die klassische Protagonistin. Sie ist eher unscheinbar und hat genug eigene Probleme, als dass sie sich auch noch dem Krieg der Menschen gegen Werwölfe und Vampire verschreiben müsste. Und doch passt ihr ihre Rolle unheimlich gut und man kann ihre Entwicklung nachvollziehen und nachempfinden. Dem gegenüber steht die Beschreibung der taffen und kampferprobten Helena, die bei weitem nicht mehr so emotional ist, wie die Familie liebende Katrina. Doch so unterschiedlich die Charaktere des Buches auch sind, so schön hat Benjamin Spang sie auch beschrieben und rüber gebracht. Besonders gefallen haben mir aber die Beschreibungen der Werwölfe aus dem Dorf. Die Geschichte Mit Nuun hat Benjamin Spang eine düstere und komplexe Welt erschaffen, die neben Menschen auch von Vampiren und Werwölfen bevölkert wird. Doch mit großen Schlagworten ist es nicht getan, man erfährt viel über die verschiedenen Arten von Vampiren und bekommt auch einen sehr interessanten Einblick in das Leben der Werwölfe. Dann wird diese Welt noch mit Dampfkraft und großen Luftschiffen durchquert. Nicht zu vergessen ist die Erklärung, wieso Katrina so besonders ist. Denn auch hier hat der Autor sich etwas Schönes einfallen lassen. Dennoch gibt es ein paar Stellen, an denen es ruhig ein wenig mehr Details oder mehr Tiefe hätte sein dürfen. Alles in allem aber eine wirklich gelungene Geschichte! Fazit Was lange währt, wird endlich gut, so heißt es doch so schön. Ich habe lange gebraucht, um dieses gelungene Werk fertig zu lesen (was definitiv an meinem Zeitmanagement und nicht am Buch lag!). So las ich also die letzte Seite und stellte fest: Die Geschichte ist noch nicht zu Ende, sie hat doch gerade erst begonnen. Benjamin Spang hat mit „Blut gegen Blut“ eine tolle Geschichte geschaffen, die meist spannend, mitreißend und düster ist und nur ab und an ein wenig schwächelt. Den Vorurteilen, die leider nach wie vor den Selfpublishern oft anhängen, wird er aber in keiner Weise gerecht. Das Cover ist super schön und es gibt auch im Buch immer wieder wundervolle Illustrationen. Und auch Rechtschreibfehler oder ähnliches habe ich hier überhaupt nicht gefunden! Abschließend kann ich „Blut gegen Blut“ auf jeden Fall jedem Fantasy Leser empfehlen, der gerne auch mal etwas Düsteres liest und vor viel Blut, Gedärmen und Kettensägenschwertern nicht zurückschreckt. Ich für meinen Teil freue mich, dass es bereits Band 2 der Geschichte gibt, denn den werde ich mir auch noch holen!

In diesem Dark Fantasy Roman befinden wir uns in der Welt Nuun. Unter dem Doppelmond behaupten sich die Menschen gegen Vampire und Werwölfe. In dieser Welt lebt die Mechanikerin Katrina Reichenlicht. Katrina lebt mit ihrer Mutter auf einem Bauernhof im Grenzgebiet. Der Vater ist vor einiger Zeit spurlos verschwunden und so bewältigen die Zwei den Alltag allein. Ihre Mutter hat den Verlust des Ehemannes nicht gut verkraftet und ertränkt ihren Kummer im Alkohol. Katrina wird immer öfter Opfer der Wutanfälle ihrer Mutter und erträgt es immer weniger so zu leben. Sie beschließt daher zu ihrem Onkel zu ziehen und dort ihren Lebensunterhalt in seiner Werkstatt zu bestreiten. Kurz darauf erhält sie einen Brief von ihrer Mutter und macht sich auf dem Weg zu ihr, um sie vor einem großen Fehler zu bewahren. Katrina begibt sich in die Welt der Vampire und Werwölfe. Als immer mehr Vampire und Werwölfe auftauchen und sie einfangen wollen, stellt sich Katrina die Frage, warum dem so ist. Mir hat der Stil des Buches gut gefallen. Man wird direkt in die Geschichte geworfen und baut eine Beziehung zu Katrina auf. Man hofft mit ihr das Alles besser wird. Und ist Angst und Bange als die Vampire und Werwölfe hinter ihr her sind. Es liest sich einfach weg wie nichts. Je weiter ich in dem Buch drin war, desto rasanter wurde die Geschichte. Es war spannend und mitreißend und für mich gab es auch die ein oder andere überraschende Wende. Neben Katrina finde ich Helena, eine Doppelmondagentin sehr interessant. Ich bin aber nicht sicher inwiefern man ihr trauen kann. Neben der fremden Welt, übernatürlichen Wesen werden auch Themen wie Depression und Alkoholismus angesprochen. Eine Triggerwarnung möchte ich zusätzlich für jene aussprechen, die mit dem Thema Selbstverletzung (sich selbst zu ritzen) Probleme haben. Fantasy vom feinsten gepaart mit Steampunkelementen - ich bin begeistert und freue mich schon sehr auf Band 2 von Blut gegen Blut.
„Blut gegen Blut 2“ von Benjamin Spang erzählt die Geschichte von Katrina Reichenlicht und Helena Keska weiter. Der Roman ist im Selfpublishing erschienen. Das ebook gibt es seit Anfang Dezember zu kaufen. Die gedruckten Ausgaben(Hardcover/Taschenbuch) werden demnächst bei tredition erscheinen. Nuun: Katrina ist tot, dennoch beginnt ihre Reise erst jetzt. Verstoßen von den Menschen und Werwölfen flieht sie in die Wildnis der Welt von Nuun. Sie erfährt von einer alten Schrift, die Tote wieder zum Leben erwecken kann. Doch Katrina ist nicht die Einzige, die hiernach sucht. Schriftjäger, eine Bluthexe, die allgemein als das Biest bekannt ist und die Vampirkönigin Eliska selbst sind seit langer Zeit hinter dieser Schrift her. Und auch Helena hat noch die ein oder andere Rechnung offen. Für mich ist Blut gegen Blut 2 auf jeden Fall ein besonderes Buch. Ich folge dem Autor schon längere Zeit in den sozialen Medien und habe das Crowdfunding im Sommer unterstützt. Ich war beim Entstehungsprozess dabei und habe live mitverfolgt, wie viel Herzblut der Autor in dieses Projekt gesteckt hat. Schon bevor ich den ersten Teil gelesen hatte, hatte ich mir vorgenommen ihn zu unterstützen. Nach dem Lesen von Teil 1 war ich umso überzeugter davon und auch vom zweiten Teil wurde ich nicht enttäuscht. Dark Fantasy wird sicherlich nicht mein Lieblingsgenre, aber es ist eine willkommene Abwechslung zu den Büchern, die ich sonst so lese. Ich war schnell im Buch wieder drin, Benjamin Spang lässt einem bei dem Anfang allerdings auch keine große Wahl und man sollte immer auf der Hut sein, denn der nächste schockierende plot twist ist bestimmt nicht weit. Das hat mich so manches Mal etwas kalt erwischt und ich glaube der Vergleich mit Quentin Tarantino, den einer der Testleser gezogen hat, ist gar nicht so verkehrt. Die Welt von Nuun ist düster, aber auch sehr interessant. Werwölfe, Vampire und Menschen leben in ihr und in diesem Teil erfahren wir deutlich mehr über die Vampire. Das hat mir sehr gut gefallen. Man lernt etwas darüber, wie die Vampire die Welt und den Konflikt zwischen den Völkern sehen und dort erfährt man auch so einiges über die Blutschrift. Es gibt Bluthexen, die die Macht der Blutschrift nutzen wollen und es gibt Schriftjäger, die ebenso hinter der Schrift her sind. Viel neuer Input, der umso mehr neue Fragen entstehen lässt. Umso glücklicher bin ich, dass der Autor schon mit dem plotten von Teil 3 begonnen hat. Helena und Katrina sind die Hauptpersonen in diesem Buch, obwohl man festhalten muss, dass Katrinas Anteil an der Geschichte deutlich höher ist. Beide müssen viel ertragen und sie werden extrem an ihre Grenzen gebracht. Beide haben ihre starken und schwachen Momente. Ich habe gerne an ihren Erlebnissen teilgenommen und habe mit beiden mitgefiebert, auch wenn ich mich nicht zu 100% mit ihnen verbunden gefühlt habe. Wirklich viel auszusetzen habe ich an dem Buch nicht. Ich hätte gerne in diesem Roman noch mehr Details über die Blutschrift erfahren. Das war mir zu oberflächlich gehalten und ich hätte mir auch gewünscht, das Katrina hier ein größeres Interesse an weiteren Informationen gezeigt hätte oder das man von Personen, die mehr über die Blutschrift wissen, noch mehr erfahren hätte als bloße Andeutungen oder Tatsachen, die man einfach so hinnehmen soll. Das mit den Andeutungen kann man auch auf Katrina und Helena übertragen. Bei den beiden habe ich mir so manches Mal gedacht, redet doch einfach mal miteinander, es würde so vieles vereinfachen. Das schwierige Verhältnis der beiden zueinander hat dies aber nicht zugelassen. Fazit: Eine tolle Fortsetzung zu Band 1 mit kleinen Schönheitsfehlern. Wer düstere Welten mag und nicht vor der ein oder anderen brutalen Szene zurückschreckt, ist hier gut aufgehoben und wird mit einer spannenden Geschichte belohnt.
Gute Fantasy, die mir ein paar schöne Lesestunden bereiten konnte. Zur Protagonistin konnte ich jedoch nicht so die Verbindung aufbauen, die ich mir gewünscht hätte. Die ausführliche Rezension gibt es unter: https://meenzerbuuchmeedsche.wordpress.com/2021/12/31/rezension-blut-gegen-blut-von-benjamin-spang/
Das Ende! Wie, Warum? Das geht doch gar nicht. Was ist da passiert. Der Cliffhanger ist wirklich mehr als Böse. Am Anfang habe ich mich etwas schwer getan in die Geschichte zu finden, aber je mehr sie vorangeschritten ist, desto besser wurde es. Katrina hat mir immer mehr gefallen und die Wendungen waren grandios. Außerdem hat er einen meiner Lieblingscharaktere (noch) nicht umgebracht! Yay. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.
In diesem Dark Fantasy Roman befinden wir uns in der Welt Nuun. Unter dem Doppelmond behaupten sich die Menschen gegen Vampire und Werwölfe. In dieser Welt lebt die Mechanikerin Katrina Reichenlicht. Katrina lebt mit ihrer Mutter auf einem Bauernhof im Grenzgebiet. Der Vater ist vor einiger Zeit spurlos verschwunden und so bewältigen die Zwei den Alltag allein. Ihre Mutter hat den Verlust des Ehemannes nicht gut verkraftet und ertränkt ihren Kummer im Alkohol. Katrina wird immer öfter Opfer der Wutanfälle ihrer Mutter und erträgt es immer weniger so zu leben. Sie beschließt daher zu ihrem Onkel zu ziehen und dort ihren Lebensunterhalt in seiner Werkstatt zu bestreiten. Kurz darauf erhält sie einen Brief von ihrer Mutter und macht sich auf dem Weg zu ihr, um sie vor einem großen Fehler zu bewahren. Katrina begibt sich in die Welt der Vampire und Werwölfe. Als immer mehr Vampire und Werwölfe auftauchen und sie einfangen wollen, stellt sich Katrina die Frage, warum dem so ist. Mir hat der Stil des Buches gut gefallen. Man wird direkt in die Geschichte geworfen und baut eine Beziehung zu Katrina auf. Man hofft mit ihr das Alles besser wird. Und ist Angst und Bange als die Vampire und Werwölfe hinter ihr her sind. Es liest sich einfach weg wie nichts. Je weiter ich in dem Buch drin war, desto rasanter wurde die Geschichte. Es war spannend und mitreißend und für mich gab es auch die ein oder andere überraschende Wende. Neben Katrina finde ich Helena, eine Doppelmondagentin sehr interessant. Ich bin aber nicht sicher inwiefern man ihr trauen kann. Neben der fremden Welt, übernatürlichen Wesen werden auch Themen wie Depression und Alkoholismus angesprochen. Eine Triggerwarnung möchte ich zusätzlich für jene aussprechen, die mit dem Thema Selbstverletzung (sich selbst zu ritzen) Probleme haben. Fantasy vom feinsten gepaart mit Steampunkelementen - ich bin begeistert und freue mich schon sehr auf Band 2 von Blut gegen Blut.
In diesem Dark Fantasy Roman befinden wir uns in der Welt Nuun. Unter dem Doppelmond behaupten sich die Menschen gegen Vampire und Werwölfe. In dieser Welt lebt die Mechanikerin Katrina Reichenlicht. Katrina lebt mit ihrer Mutter auf einem Bauernhof im Grenzgebiet. Der Vater ist vor einiger Zeit spurlos verschwunden und so bewältigen die Zwei den Alltag allein. Ihre Mutter hat den Verlust des Ehemannes nicht gut verkraftet und ertränkt ihren Kummer im Alkohol. Katrina wird immer öfter Opfer der Wutanfälle ihrer Mutter und erträgt es immer weniger so zu leben. Sie beschließt daher zu ihrem Onkel zu ziehen und dort ihren Lebensunterhalt in seiner Werkstatt zu bestreiten. Kurz darauf erhält sie einen Brief von ihrer Mutter und macht sich auf dem Weg zu ihr, um sie vor einem großen Fehler zu bewahren. Katrina begibt sich in die Welt der Vampire und Werwölfe. Als immer mehr Vampire und Werwölfe auftauchen und sie einfangen wollen, stellt sich Katrina die Frage, warum dem so ist. Mir hat der Stil des Buches gut gefallen. Man wird direkt in die Geschichte geworfen und baut eine Beziehung zu Katrina auf. Man hofft mit ihr das Alles besser wird. Und ist Angst und Bange als die Vampire und Werwölfe hinter ihr her sind. Es liest sich einfach weg wie nichts. Je weiter ich in dem Buch drin war, desto rasanter wurde die Geschichte. Es war spannend und mitreißend und für mich gab es auch die ein oder andere überraschende Wende. Neben Katrina finde ich Helena, eine Doppelmondagentin sehr interessant. Ich bin aber nicht sicher inwiefern man ihr trauen kann. Neben der fremden Welt, übernatürlichen Wesen werden auch Themen wie Depression und Alkoholismus angesprochen. Eine Triggerwarnung möchte ich zusätzlich für jene aussprechen, die mit dem Thema Selbstverletzung (sich selbst zu ritzen) Probleme haben. Fantasy vom feinsten gepaart mit Steampunkelementen - ich bin begeistert und freue mich schon sehr auf Band 2 von Blut gegen Blut.
Die junge Mechanikerin Katrina lebt mit ihrer alkoholabhängigen Mutter im Grenzgebiet. Ihr Leben ist hart und sie ist dabei, daran zu zerbrechen. Katrina flieht zu ihrem Onkel in die Stadt, doch als ihre Mutter einen schrecklichen Fehler begeht muss sie zurückkehren. Sie schließt sich der Doppelmondagentin Helena an. Auf der gemeinsamen Reise merkt sie plötzlich, dass sowohl die Vampire als auch die Werwölfe gezielt nach ihr suchen. Das Buch besticht von Anfang an durch eine interessante und gut ausgestaltete Welt. Während die Menschen ein hohes technisches Level aufweisen und Technik im Stil des Steampunks haben, sind etwa die Werwölfe ein naturverbundenes Volk. Der Hass, der zwischen den drei Rassen herrscht, ist greifbar und wird von Anfang an sehr deutlich gemacht. Zu Beginn hatte ich ein paar Probleme damit, die Charaktere zu verstehen. Viele Emotionen, die zu ihren Handlungen führen werden nicht wirklich gezeigt, was oft dazu geführt hat, dass ich nicht ganz verstanden habe, wieso die Charaktere so handeln, wie sie es tun. Je mehr Zeit man allerdings mit Katrina und den anderen verbringt, umso besser lernt man sie kennen und umso besser versteht man sie auch. Der unemotionale Schreibstil passt insgesamt auch sehr gut zur Geschichte, weshalb ich es nicht schlimm finde, dass es etwas gedauert hat diesen Aspekt der Charaktere zu verstehen. Allgemein gefielen mir die Charaktere dieses Buches sehr gut. Die Protagonistin Katrina ist mit den meisten Aspekten ihres Lebens – verständlicherweise – eher überfordert und frisst ihre Probleme in sich hinein. Über das Buch hinweg lernt sie, in ihre eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. Daneben ist die toughe Helena eine starke Kämpferin, die sich von niemandem etwas sagen lässt. Die beiden Frauen kontrastieren sich und bilden ein interessantes Gespann. An dieser Stelle muss ich jedoch auch etwas zu der Entscheidung sagen, eine Protagonistin zu schreiben, die mit Depressionen und Selbstverletzung zu kämpfen hat. Grundsätzlich finde ich dies eine mutige und gute Entscheidung, gerade im Fantasybereich, wo solche Themen doch eher selten erkundet werden. Ich hatte allerdings manchmal das Gefühl, dass einige der genutzten Umschreibungen das ganze etwas verharmlosen. Zudem fehlt definitiv eine Triggerwarnung! Die Handlung des Buches ist interessant, spannend und ziemlich blutig. Oft kommt es zu Auseinandersetzungen von Menschen und Werwölfen oder Vampiren, die brutal und in allen Einzelheiten beschrieben werden. Diese actionreichen Szenen werden jedoch zur Genüge mit ruhigeren Szenen ausgeglichen, in denen man die Welt und die Charaktere intensiv kennen lernen kann. Insgesamt war ich mit dem Tempo des Buches sehr zufrieden, abgesehen vom Ende, welches für mich doch etwas sehr plötzlich und ohne Erklärung kam. Wobei ich hier auch davon ausgehe, dass dies gewollt war, denn nach dem Cliffhanger will man definitiv das nächste Buch lesen und verstehen, was geschehen ist! Fans von düsterer und blutiger Fantasy kann ich dieses Buch unbedingt empfehlen!
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Mein Name ist Benjamin Spang, ich bin Jahrgang 84 und lebe im Saarland. Seit ich denken kann habe ich mir eigene Welten und Charaktere ausgedacht. Angefangen mit eigenen Comics bis hin zum Design von Videospielen. Im Jahre 2011 habe ich angefangen Kurzgeschichten zu schreiben und veröffentliche seitdem kontinuierlich Storys aus meiner düsteren Fantasywelt Nuun. Im Jahre 2016 erschien mein Debütroman "Blut gegen Blut", den ich über eine Crowdfundingkampagne auf Start Next finanzieren konnte. Mehr Informationen über mich und meine Bücher finden Sie auf www.doppelmondsaga.de.
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Düster, spannend, lesenswert
In „Blut gegen Blut“ geht es um Katrina, eine junge Mechanikern, die im Grenzgebiet lebt. Ihre Familie gibt ihr in diesem Krieg mit Werwölfen und Vampiren Halt, bis ihr Vater plötzlich verschwindet und ihre Mutter sich daraufhin dem Alkohol zuwendet. Bevor auch sie daran zerbricht, flieht sie zu ihrem Onkel in die Stadt. Doch als ihre Mutter dabei ist, einen schrecklichen Fehler zu begehen, kehrt Katrina zurück und steht plötzlich im Mittelpunkt des Krieges. Meine Meinung Der Schreibstil Benjamin Spang hat einen flüssigen und abwechslungsreichen Schreibstil, dem man die Begeisterung für die Materie anmerkt. Der Wechsel zwischen ruhigen und actiongeladenen Szenen ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Dennoch gibt es ein paar wenige Stellen, wo es mal ein bisschen zu viel ist und mal ein bisschen zu wenig an Infos. Besonders die düsteren Parts sind aber absolut mitreißend und überzeugend geschrieben. Der Mix aus Fantasy Welt und Problemen, die wir aus der heutigen Zeit ebenfalls kennen, hat bei mir anfangs für ein wenig Unmut gesorgt, der jedoch schnell verflogen ist. Irgendwie passt doch alles zusammen und hat seinen richtigen Platz. Und obwohl ich so lange zum Lesen gebraucht habe, muss ich sagen, dass Blut gegen Blut wirklich spannend geschrieben ist und mich gerade zum Ende hin nochmal richtig gefesselt hat. Die Charaktere Katrina wirkt nicht wie die klassische Protagonistin. Sie ist eher unscheinbar und hat genug eigene Probleme, als dass sie sich auch noch dem Krieg der Menschen gegen Werwölfe und Vampire verschreiben müsste. Und doch passt ihr ihre Rolle unheimlich gut und man kann ihre Entwicklung nachvollziehen und nachempfinden. Dem gegenüber steht die Beschreibung der taffen und kampferprobten Helena, die bei weitem nicht mehr so emotional ist, wie die Familie liebende Katrina. Doch so unterschiedlich die Charaktere des Buches auch sind, so schön hat Benjamin Spang sie auch beschrieben und rüber gebracht. Besonders gefallen haben mir aber die Beschreibungen der Werwölfe aus dem Dorf. Die Geschichte Mit Nuun hat Benjamin Spang eine düstere und komplexe Welt erschaffen, die neben Menschen auch von Vampiren und Werwölfen bevölkert wird. Doch mit großen Schlagworten ist es nicht getan, man erfährt viel über die verschiedenen Arten von Vampiren und bekommt auch einen sehr interessanten Einblick in das Leben der Werwölfe. Dann wird diese Welt noch mit Dampfkraft und großen Luftschiffen durchquert. Nicht zu vergessen ist die Erklärung, wieso Katrina so besonders ist. Denn auch hier hat der Autor sich etwas Schönes einfallen lassen. Dennoch gibt es ein paar Stellen, an denen es ruhig ein wenig mehr Details oder mehr Tiefe hätte sein dürfen. Alles in allem aber eine wirklich gelungene Geschichte! Fazit Was lange währt, wird endlich gut, so heißt es doch so schön. Ich habe lange gebraucht, um dieses gelungene Werk fertig zu lesen (was definitiv an meinem Zeitmanagement und nicht am Buch lag!). So las ich also die letzte Seite und stellte fest: Die Geschichte ist noch nicht zu Ende, sie hat doch gerade erst begonnen. Benjamin Spang hat mit „Blut gegen Blut“ eine tolle Geschichte geschaffen, die meist spannend, mitreißend und düster ist und nur ab und an ein wenig schwächelt. Den Vorurteilen, die leider nach wie vor den Selfpublishern oft anhängen, wird er aber in keiner Weise gerecht. Das Cover ist super schön und es gibt auch im Buch immer wieder wundervolle Illustrationen. Und auch Rechtschreibfehler oder ähnliches habe ich hier überhaupt nicht gefunden! Abschließend kann ich „Blut gegen Blut“ auf jeden Fall jedem Fantasy Leser empfehlen, der gerne auch mal etwas Düsteres liest und vor viel Blut, Gedärmen und Kettensägenschwertern nicht zurückschreckt. Ich für meinen Teil freue mich, dass es bereits Band 2 der Geschichte gibt, denn den werde ich mir auch noch holen!

In diesem Dark Fantasy Roman befinden wir uns in der Welt Nuun. Unter dem Doppelmond behaupten sich die Menschen gegen Vampire und Werwölfe. In dieser Welt lebt die Mechanikerin Katrina Reichenlicht. Katrina lebt mit ihrer Mutter auf einem Bauernhof im Grenzgebiet. Der Vater ist vor einiger Zeit spurlos verschwunden und so bewältigen die Zwei den Alltag allein. Ihre Mutter hat den Verlust des Ehemannes nicht gut verkraftet und ertränkt ihren Kummer im Alkohol. Katrina wird immer öfter Opfer der Wutanfälle ihrer Mutter und erträgt es immer weniger so zu leben. Sie beschließt daher zu ihrem Onkel zu ziehen und dort ihren Lebensunterhalt in seiner Werkstatt zu bestreiten. Kurz darauf erhält sie einen Brief von ihrer Mutter und macht sich auf dem Weg zu ihr, um sie vor einem großen Fehler zu bewahren. Katrina begibt sich in die Welt der Vampire und Werwölfe. Als immer mehr Vampire und Werwölfe auftauchen und sie einfangen wollen, stellt sich Katrina die Frage, warum dem so ist. Mir hat der Stil des Buches gut gefallen. Man wird direkt in die Geschichte geworfen und baut eine Beziehung zu Katrina auf. Man hofft mit ihr das Alles besser wird. Und ist Angst und Bange als die Vampire und Werwölfe hinter ihr her sind. Es liest sich einfach weg wie nichts. Je weiter ich in dem Buch drin war, desto rasanter wurde die Geschichte. Es war spannend und mitreißend und für mich gab es auch die ein oder andere überraschende Wende. Neben Katrina finde ich Helena, eine Doppelmondagentin sehr interessant. Ich bin aber nicht sicher inwiefern man ihr trauen kann. Neben der fremden Welt, übernatürlichen Wesen werden auch Themen wie Depression und Alkoholismus angesprochen. Eine Triggerwarnung möchte ich zusätzlich für jene aussprechen, die mit dem Thema Selbstverletzung (sich selbst zu ritzen) Probleme haben. Fantasy vom feinsten gepaart mit Steampunkelementen - ich bin begeistert und freue mich schon sehr auf Band 2 von Blut gegen Blut.
„Blut gegen Blut 2“ von Benjamin Spang erzählt die Geschichte von Katrina Reichenlicht und Helena Keska weiter. Der Roman ist im Selfpublishing erschienen. Das ebook gibt es seit Anfang Dezember zu kaufen. Die gedruckten Ausgaben(Hardcover/Taschenbuch) werden demnächst bei tredition erscheinen. Nuun: Katrina ist tot, dennoch beginnt ihre Reise erst jetzt. Verstoßen von den Menschen und Werwölfen flieht sie in die Wildnis der Welt von Nuun. Sie erfährt von einer alten Schrift, die Tote wieder zum Leben erwecken kann. Doch Katrina ist nicht die Einzige, die hiernach sucht. Schriftjäger, eine Bluthexe, die allgemein als das Biest bekannt ist und die Vampirkönigin Eliska selbst sind seit langer Zeit hinter dieser Schrift her. Und auch Helena hat noch die ein oder andere Rechnung offen. Für mich ist Blut gegen Blut 2 auf jeden Fall ein besonderes Buch. Ich folge dem Autor schon längere Zeit in den sozialen Medien und habe das Crowdfunding im Sommer unterstützt. Ich war beim Entstehungsprozess dabei und habe live mitverfolgt, wie viel Herzblut der Autor in dieses Projekt gesteckt hat. Schon bevor ich den ersten Teil gelesen hatte, hatte ich mir vorgenommen ihn zu unterstützen. Nach dem Lesen von Teil 1 war ich umso überzeugter davon und auch vom zweiten Teil wurde ich nicht enttäuscht. Dark Fantasy wird sicherlich nicht mein Lieblingsgenre, aber es ist eine willkommene Abwechslung zu den Büchern, die ich sonst so lese. Ich war schnell im Buch wieder drin, Benjamin Spang lässt einem bei dem Anfang allerdings auch keine große Wahl und man sollte immer auf der Hut sein, denn der nächste schockierende plot twist ist bestimmt nicht weit. Das hat mich so manches Mal etwas kalt erwischt und ich glaube der Vergleich mit Quentin Tarantino, den einer der Testleser gezogen hat, ist gar nicht so verkehrt. Die Welt von Nuun ist düster, aber auch sehr interessant. Werwölfe, Vampire und Menschen leben in ihr und in diesem Teil erfahren wir deutlich mehr über die Vampire. Das hat mir sehr gut gefallen. Man lernt etwas darüber, wie die Vampire die Welt und den Konflikt zwischen den Völkern sehen und dort erfährt man auch so einiges über die Blutschrift. Es gibt Bluthexen, die die Macht der Blutschrift nutzen wollen und es gibt Schriftjäger, die ebenso hinter der Schrift her sind. Viel neuer Input, der umso mehr neue Fragen entstehen lässt. Umso glücklicher bin ich, dass der Autor schon mit dem plotten von Teil 3 begonnen hat. Helena und Katrina sind die Hauptpersonen in diesem Buch, obwohl man festhalten muss, dass Katrinas Anteil an der Geschichte deutlich höher ist. Beide müssen viel ertragen und sie werden extrem an ihre Grenzen gebracht. Beide haben ihre starken und schwachen Momente. Ich habe gerne an ihren Erlebnissen teilgenommen und habe mit beiden mitgefiebert, auch wenn ich mich nicht zu 100% mit ihnen verbunden gefühlt habe. Wirklich viel auszusetzen habe ich an dem Buch nicht. Ich hätte gerne in diesem Roman noch mehr Details über die Blutschrift erfahren. Das war mir zu oberflächlich gehalten und ich hätte mir auch gewünscht, das Katrina hier ein größeres Interesse an weiteren Informationen gezeigt hätte oder das man von Personen, die mehr über die Blutschrift wissen, noch mehr erfahren hätte als bloße Andeutungen oder Tatsachen, die man einfach so hinnehmen soll. Das mit den Andeutungen kann man auch auf Katrina und Helena übertragen. Bei den beiden habe ich mir so manches Mal gedacht, redet doch einfach mal miteinander, es würde so vieles vereinfachen. Das schwierige Verhältnis der beiden zueinander hat dies aber nicht zugelassen. Fazit: Eine tolle Fortsetzung zu Band 1 mit kleinen Schönheitsfehlern. Wer düstere Welten mag und nicht vor der ein oder anderen brutalen Szene zurückschreckt, ist hier gut aufgehoben und wird mit einer spannenden Geschichte belohnt.
Gute Fantasy, die mir ein paar schöne Lesestunden bereiten konnte. Zur Protagonistin konnte ich jedoch nicht so die Verbindung aufbauen, die ich mir gewünscht hätte. Die ausführliche Rezension gibt es unter: https://meenzerbuuchmeedsche.wordpress.com/2021/12/31/rezension-blut-gegen-blut-von-benjamin-spang/
Das Ende! Wie, Warum? Das geht doch gar nicht. Was ist da passiert. Der Cliffhanger ist wirklich mehr als Böse. Am Anfang habe ich mich etwas schwer getan in die Geschichte zu finden, aber je mehr sie vorangeschritten ist, desto besser wurde es. Katrina hat mir immer mehr gefallen und die Wendungen waren grandios. Außerdem hat er einen meiner Lieblingscharaktere (noch) nicht umgebracht! Yay. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.
In diesem Dark Fantasy Roman befinden wir uns in der Welt Nuun. Unter dem Doppelmond behaupten sich die Menschen gegen Vampire und Werwölfe. In dieser Welt lebt die Mechanikerin Katrina Reichenlicht. Katrina lebt mit ihrer Mutter auf einem Bauernhof im Grenzgebiet. Der Vater ist vor einiger Zeit spurlos verschwunden und so bewältigen die Zwei den Alltag allein. Ihre Mutter hat den Verlust des Ehemannes nicht gut verkraftet und ertränkt ihren Kummer im Alkohol. Katrina wird immer öfter Opfer der Wutanfälle ihrer Mutter und erträgt es immer weniger so zu leben. Sie beschließt daher zu ihrem Onkel zu ziehen und dort ihren Lebensunterhalt in seiner Werkstatt zu bestreiten. Kurz darauf erhält sie einen Brief von ihrer Mutter und macht sich auf dem Weg zu ihr, um sie vor einem großen Fehler zu bewahren. Katrina begibt sich in die Welt der Vampire und Werwölfe. Als immer mehr Vampire und Werwölfe auftauchen und sie einfangen wollen, stellt sich Katrina die Frage, warum dem so ist. Mir hat der Stil des Buches gut gefallen. Man wird direkt in die Geschichte geworfen und baut eine Beziehung zu Katrina auf. Man hofft mit ihr das Alles besser wird. Und ist Angst und Bange als die Vampire und Werwölfe hinter ihr her sind. Es liest sich einfach weg wie nichts. Je weiter ich in dem Buch drin war, desto rasanter wurde die Geschichte. Es war spannend und mitreißend und für mich gab es auch die ein oder andere überraschende Wende. Neben Katrina finde ich Helena, eine Doppelmondagentin sehr interessant. Ich bin aber nicht sicher inwiefern man ihr trauen kann. Neben der fremden Welt, übernatürlichen Wesen werden auch Themen wie Depression und Alkoholismus angesprochen. Eine Triggerwarnung möchte ich zusätzlich für jene aussprechen, die mit dem Thema Selbstverletzung (sich selbst zu ritzen) Probleme haben. Fantasy vom feinsten gepaart mit Steampunkelementen - ich bin begeistert und freue mich schon sehr auf Band 2 von Blut gegen Blut.
In diesem Dark Fantasy Roman befinden wir uns in der Welt Nuun. Unter dem Doppelmond behaupten sich die Menschen gegen Vampire und Werwölfe. In dieser Welt lebt die Mechanikerin Katrina Reichenlicht. Katrina lebt mit ihrer Mutter auf einem Bauernhof im Grenzgebiet. Der Vater ist vor einiger Zeit spurlos verschwunden und so bewältigen die Zwei den Alltag allein. Ihre Mutter hat den Verlust des Ehemannes nicht gut verkraftet und ertränkt ihren Kummer im Alkohol. Katrina wird immer öfter Opfer der Wutanfälle ihrer Mutter und erträgt es immer weniger so zu leben. Sie beschließt daher zu ihrem Onkel zu ziehen und dort ihren Lebensunterhalt in seiner Werkstatt zu bestreiten. Kurz darauf erhält sie einen Brief von ihrer Mutter und macht sich auf dem Weg zu ihr, um sie vor einem großen Fehler zu bewahren. Katrina begibt sich in die Welt der Vampire und Werwölfe. Als immer mehr Vampire und Werwölfe auftauchen und sie einfangen wollen, stellt sich Katrina die Frage, warum dem so ist. Mir hat der Stil des Buches gut gefallen. Man wird direkt in die Geschichte geworfen und baut eine Beziehung zu Katrina auf. Man hofft mit ihr das Alles besser wird. Und ist Angst und Bange als die Vampire und Werwölfe hinter ihr her sind. Es liest sich einfach weg wie nichts. Je weiter ich in dem Buch drin war, desto rasanter wurde die Geschichte. Es war spannend und mitreißend und für mich gab es auch die ein oder andere überraschende Wende. Neben Katrina finde ich Helena, eine Doppelmondagentin sehr interessant. Ich bin aber nicht sicher inwiefern man ihr trauen kann. Neben der fremden Welt, übernatürlichen Wesen werden auch Themen wie Depression und Alkoholismus angesprochen. Eine Triggerwarnung möchte ich zusätzlich für jene aussprechen, die mit dem Thema Selbstverletzung (sich selbst zu ritzen) Probleme haben. Fantasy vom feinsten gepaart mit Steampunkelementen - ich bin begeistert und freue mich schon sehr auf Band 2 von Blut gegen Blut.
Die junge Mechanikerin Katrina lebt mit ihrer alkoholabhängigen Mutter im Grenzgebiet. Ihr Leben ist hart und sie ist dabei, daran zu zerbrechen. Katrina flieht zu ihrem Onkel in die Stadt, doch als ihre Mutter einen schrecklichen Fehler begeht muss sie zurückkehren. Sie schließt sich der Doppelmondagentin Helena an. Auf der gemeinsamen Reise merkt sie plötzlich, dass sowohl die Vampire als auch die Werwölfe gezielt nach ihr suchen. Das Buch besticht von Anfang an durch eine interessante und gut ausgestaltete Welt. Während die Menschen ein hohes technisches Level aufweisen und Technik im Stil des Steampunks haben, sind etwa die Werwölfe ein naturverbundenes Volk. Der Hass, der zwischen den drei Rassen herrscht, ist greifbar und wird von Anfang an sehr deutlich gemacht. Zu Beginn hatte ich ein paar Probleme damit, die Charaktere zu verstehen. Viele Emotionen, die zu ihren Handlungen führen werden nicht wirklich gezeigt, was oft dazu geführt hat, dass ich nicht ganz verstanden habe, wieso die Charaktere so handeln, wie sie es tun. Je mehr Zeit man allerdings mit Katrina und den anderen verbringt, umso besser lernt man sie kennen und umso besser versteht man sie auch. Der unemotionale Schreibstil passt insgesamt auch sehr gut zur Geschichte, weshalb ich es nicht schlimm finde, dass es etwas gedauert hat diesen Aspekt der Charaktere zu verstehen. Allgemein gefielen mir die Charaktere dieses Buches sehr gut. Die Protagonistin Katrina ist mit den meisten Aspekten ihres Lebens – verständlicherweise – eher überfordert und frisst ihre Probleme in sich hinein. Über das Buch hinweg lernt sie, in ihre eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. Daneben ist die toughe Helena eine starke Kämpferin, die sich von niemandem etwas sagen lässt. Die beiden Frauen kontrastieren sich und bilden ein interessantes Gespann. An dieser Stelle muss ich jedoch auch etwas zu der Entscheidung sagen, eine Protagonistin zu schreiben, die mit Depressionen und Selbstverletzung zu kämpfen hat. Grundsätzlich finde ich dies eine mutige und gute Entscheidung, gerade im Fantasybereich, wo solche Themen doch eher selten erkundet werden. Ich hatte allerdings manchmal das Gefühl, dass einige der genutzten Umschreibungen das ganze etwas verharmlosen. Zudem fehlt definitiv eine Triggerwarnung! Die Handlung des Buches ist interessant, spannend und ziemlich blutig. Oft kommt es zu Auseinandersetzungen von Menschen und Werwölfen oder Vampiren, die brutal und in allen Einzelheiten beschrieben werden. Diese actionreichen Szenen werden jedoch zur Genüge mit ruhigeren Szenen ausgeglichen, in denen man die Welt und die Charaktere intensiv kennen lernen kann. Insgesamt war ich mit dem Tempo des Buches sehr zufrieden, abgesehen vom Ende, welches für mich doch etwas sehr plötzlich und ohne Erklärung kam. Wobei ich hier auch davon ausgehe, dass dies gewollt war, denn nach dem Cliffhanger will man definitiv das nächste Buch lesen und verstehen, was geschehen ist! Fans von düsterer und blutiger Fantasy kann ich dieses Buch unbedingt empfehlen!













