Bloodleaf
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Description
Aurelia ist nach 200 Jahren die erste Prinzessin, die in die Königsfamilie in Renalt geboren wird. Daher muss sie einen uralten Pakt erfüllen und Prinz Valentin aus dem verhassten Nachbarland Achleva heiraten. Zumindest Achlevas liberale Einstellung zur Magie kommt Aurelia zugute: In ihrer Heimat ist diese strengstens verboten und Aurelia als Hexe verschrien. Sie lebt in ständiger Gefahr – und das nicht zu Unrecht: Als sie sich bei einem Mordanschlag mit Magie zur Wehr setzt, muss sie, um dem wütenden Mob zu entkommen, nach Achleva fliehen. Allerdings haben ihre Fluchthelfer eigennützige Ziele und hintergehen Aurelia. Mittellos in einem fremden Land muss sie nun die Pläne ihrer Widersacher vereiteln, um die beiden Königreiche zu retten.
Book Information
Author Description
Crystal Smith ist Hochzeitsfotografin, Grafikerin und ein großer Fan von Liebesgeschichten. Wenn sie nicht gerade Brautpaare oder Romanfiguren dazu bringt, sich zu küssen, schaut sie ›Jane Eyre‹ oder liest Gespenstergeschichten. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Utah. »Bloodleaf« ist ihr erster Roman.
Posts
Prinzessin Aurelia aus Renalt soll den ihr unbekannten Prinz von Achlevas heiraten, worüber sie wenig begeistert ist. Aber ihre Mutter will sie damit nur in Sicherheit bringen, denn Aurelia ist eine Hexe und Magie ist in Renalt streng verboten. In Achlevas geht man mit Magie wesentlich offener um. Auf ihrer Reise nach Achlevas gerät sie in eine Situation, die es erforderlich macht, dass sie flieht. Jetzt befindet sich Aurelia alleine auf dem Weg nach Achlevas, um dort Hilfe zu finden. Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer neuen Trilogie aus dem Ivi Verlag. Schade finde ich, dass der Verlag diese Reihe so wenig beworben hat, mir ist das Buch nur durch Zufall aufgefallen, vor allem wegen des tollen Covers. Die Autorin entführt ihre Leser in eine mittelalterliche Welt, in der es Magie gibt. Hauptfigur ist Aurelia, eine Prinzessin und gleichzeitig auch eine Hexe. Nur bringt sie die Tatsache, dass sie über Magie verfügt, in große Gefahr, denn in Renalt, wo sie lebt, ist Magie verboten. Ich fand diese Welt sehr faszinierend. Die Autorin hat ihre Idee sehr gut und auch recht komplex ausgearbeitet. Aurelia ist ein starker Charakter, den ich mochte. Sie geht ihren Weg, trotz der schwierigen Situation. Auf ihrer Reise trifft sie auf Zan, der ihr hilft. Natürlich spielt Romantik eine wichtige Rolle, es wird aber nie zu kitschig. Am Ende ist die Handlung abgeschlossen, es gibt keinen Cliffhanger. Die Autorin hat aber angekündigt, dass sie noch 2 Bücher schreiben wird. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.
Das war jetzt eher durch Zufall innerhalb einer Woche mein zweites Buch über Hexen und Magie, das ich gelesen habe. Und im direkten Vergleich mit dem anderen Buch, hat mir "Bloodleaf" deutlich besser gefallen. Der offizielle Klappentext fasst den Kern der Geschichte sehr gut zusammen. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Protagonistin Aurelia, Prinzessin der Stadt Renalt. Zur Aufrechterhaltung eines Bündnisses soll sie Prinz Valentin aus Achleva heiraten. Mit diesem Schicksal hat sie sich mehr oder weniger abgefunden. Um den Worten endlich Taten folgen zu lassen, soll Aurelia zu Beginn des Buches nach Achleva reisen und ihren Verlobten kennenlernen. Doch bevor dazu alles in die Wege geleitet werden kann, überschlagen sich die Ereignisse in Aurelias Heimatstadt, woraufhin sie gezwungen wird zu flüchten. Leider verläuft auch die Flucht nicht so wie geplant und sie wird von einem ihrer Begleiter verraten, was zur Folge hat, dass sich Aurelia unter einer falschen Identität nach Achleva schleichen muss. Dort angekommen trifft sie auf Zan, den Cousin des Prinzen. Zan berichtet ihr von gefährlichen Machenschaften, die er in Achleva beobachtet hat, die nicht nur für seine Heimatstadt, sondern auch für Renalt eine grosse Gefahr darstellen könnten. Um dies zu verhindern, bittet er Aurelia um Hilfe. Sie soll mit ihren magischen Fähigkeiten das aufkommende Unheil aufhalten. Es hat wirklich Spass gemacht, dieses Buch zu lesen und es ist mir leicht gefallen, in die Welt der Hexen hineinzufinden, die die Autorin hier geschaffen hat. Im Fokus der Geschichte stehen die beiden Städte Renalt und Achleva, was es relativ einfach macht, einen Überblick zu behalten. Während der gesamten Handlung werden immer wieder neue, interessante (Neben-)Charaktere eingeführt, von denen ich einige sehr schnell lieb gewonnen habe. Man sollte sich jedoch nicht zu sehr an alle Charaktere gewöhnen, denn die Autorin beweist sehr viel Mut, wenn es um das Schicksal ihrer Charaktere geht und es gibt einige, die das Ende des Buches nicht mehr miterleben - und leider gehören dazu nicht nur die Bösewichte. Ich fand es aber mal herrlich erfrischend, dass man beim Lesen nie sicher sein konnte, ob ein Charakter lebend aus einer Situation herauskommen wird, denn in vielen anderen Young Adult Fantasy Romanen muss man meistens nicht wirklich um das Schicksal einzelner Personen fürchten. Das war hier anders. Generell hat die Autorin ein Händchen dafür bewiesen, mich immer wieder aufs Neue zu überraschen. Jedes Mal, wenn ich eine gewisse Vorstellung hatte, wie es weitergehen könnte, ist sie mit einem neuen Plot Twist um die Ecke gekommen, der mich fast jedes Mal eiskalt erwischt hat. Und das hat das Buch unglaublich spannend gemacht. Aurelia als Protagonistin konnte die Handlung sehr gut tragen. Sie ist eine willensstarke, mutige Protagonistin, die nicht so schnell aufgibt und sich selbst zu helfen weiss - ohne auf die Hilfe von Männern angewiesen zu sein. Auch Zan habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen und die beiden Charaktere haben in meinen Augen sehr gut miteinander harmoniert. Natürlich gibt es auch in diesem Buch eine Romanze, die aber sehr subtil und eher im Hintergrund verläuft. Der einzige Grund, warum ich dem Buch nicht die vollen fünf Sterne vergeben habe, war der etwas sprunghafte Handlungsverlauf. Ich hatte den Eindruck, dass man manchmal wie bei einem Theaterstück in einzelne Akte genauer eintauchen konnte, zwischen denen die Handlung jeweils eine sprunghafte Entwicklung macht. Dadurch hat sich das Erzähltempo manchmal etwas gehetzt angefühlt und ich hätte mir eher fliessende Übergänge zwischen den einzelnen Szenen gewünscht. Durch die temporeiche, actiongeladene Erzählweise sind für mich hin und wieder auch ein bisschen die emotionalen Zustände der einzelnen Charaktere zu kurz gekommen. Ich bin sicher, dass mich die Autorin emotional mehr hätte erreichen können, wenn sie sich für einzelne Szenen etwas mehr Zeit genommen hätte. Aber hier hat sich manchmal alles Schlag auf Schlag angefühlt, sodass man gar nicht genügend Zeit hatte, überraschende Ereignisse richtig zu verarbeiten. Alles in allem aber ein empfehlenswerter, packender Reihenauftakt, der sehr flüssig und angenehm geschrieben wurde. Mein Interesse für die Fortsetzungen konnte definitiv geweckt werden. Fazit: In "Bloodleaf" entführt uns Crystal Smith in eine Welt voller Hexen und Magie und erzählt uns eine Geschichte einer jungen, starken und mutigen Protagonistin, die sich immer wieder mit neuen Gefahren stellen muss. Der Erzählstil ist sehr temporeich und actiongeladen, für meinen Geschmack manchmal etwas zu gehetzt und sprunghaft - alles in allem aber natürlich sehr fesselnd. Die vielen sympathischen Charaktere, die nicht alle lebend das Ende des Buches erreichen, machen die Story zu einem kurzweiligen Lesevergnügen. Von mir gibt es vier Sterne und eine Leseempfehlung für diesen Reihenauftakt.
Als Hexe von eigenen Volk gejagt, muss Prinzessin Aurelia aus ihrem Schloss fliehen. Auf der Reise in das Königreich Achlev, dessen Prinzen sie zu ihrer eigenen Rettung heiraten soll, muss Aurelia erkennen, dass aus Freunden manchmal Feinde und aus vermeintlichen Gegner Verbündete werden. Schon zum englischen Release hatte ich dieses Buch auf meine Wunschliste gesetzt. Als es nun endlich auch auf Deutsch erschien, war ich plötzlich skeptisch. Zu viele der Bücher, in denen eine Prinzessin gegen ihren Willen mit einem völlig Fremden vermählt wird, hatten sich als Reinfall entpuppt. Nichtsdestotrotz, wollte ich der Geschichte eine Chance geben. Ich sollte es nicht bereuen. Der Klappentext klingt nach kitschiger Lovestory mit ein bisschen Magie. Die eigentliche Handlung legt dagegen einen umgekehrten Schwerpunkt. Im Fokus der Geschichte liegen magische Intrigen und blutige Rituale. Liebe spielt zwar eine bedeutsame Rolle, dominiert aber keineswegs die Handlung. Von dieser Entwicklung überrascht, war ich von den ersten Kapiteln an gefesselt. Alles geschieht Schlag auf Schlag, sodass der Leser kaum zu Atem kommt, was einerseits dem Lesefluss zugute kommt, andererseits kaum Raum für große Gefühle lässt. Meiner Meinung nach hätte die Autorin an der ein oder anderen Stelle auf die Bremse treten und die Handlung mit ausgefalleneren Beschreibungen und dem Aufbau zwischenmenschlicher Beziehungen verlangsamen können. Dies wäre nicht nur der Charakterentwicklung, sondern auch der emotionalen Bindung des Lesers zu den Protagonisten zugute Gekommen. So hatte ich das Gefühl, Aurelia kaum zu kennen und daher ihr emotionales Erleben nicht immer nachempfinden können. Ein weiteres kleines Manko bildet die Vorhersehbarkeit der Geschichte. Alle Ereignisse und Handlungen waren für mich ausnahmslos vorhersehbar. In Anbetracht dieser Tatsache, ist es verwunderlich, dass mich das Buch nichtsdestotrotz fesseln und für sich begeistern konnte. Dies dürfte mitunter dem flüssigen, einfachen Schreibstil und der Idee hinter der Geschichte geschuldet sein. Das zeigt mal wieder, dass auch ein schmuckloser Schreibstil Wirkung erzielen kann, wenn das Worlbuilding stimmt. Ich jedenfalls freue mich auf die weiteren Bände und kann dieses Buch guten Gewissens für eine kleine Reise, weg von der Realität, empfehlen.
I want to thank Piper Verlag for donating a review copy. When I feel like there’s a stone in my chest, when I feel empty and at the same time happy after finishing a book – then somebody did something damn right. What did I like? The plot was so full of tension, I had to read this book within two days. While some plot twists were predictable, others caught me really off guard so I just had to keep on reading and putting the book down was never an option. I grew really fond of all the characters, each of them was so individual. What I liked about them the most was that, while all of them had their strengths, they had some faults as well. They were never perfect which made them very humane. And finally, no insta-love! Friendships and love developed in a believable way. Furthermore, I really like Aurelia’s development. How she learned to be proud of herself, to trust and accept herself. And the way she reacted to Kellan (I won’t give more information, because, spoilers), I wanted to kiss her. While the kind of magic that was used in this story was nothing really new, I still liked it, even though some readers maybe won’t like the excessive use of blood magic and the blood that comes with it. What did I not like? Not that much, actually, except for one thing. Even though I liked the writing style, the description of places was often not that well done. Sometimes I had a hard time imagining all those places because they weren’t described vividly enough or because the descriptions were very short. Merged review: Wenn ich ein Buch mit dem Gefühl, einen Stein in der Brust zu haben, zuklappe, mich leer und gleichzeitig glücklich fühle – dann hat da jemand etwas verdammt richtig gemacht. Was hat mir gefallen? Die Handlung fand ich wunderbar spannend, tatsächlich hatte ich das Buch innerhalb von zwei Tagen durch. Manche Plot-Twists waren zwar vorhersehbar, andere dagegen haben mich eiskalt erwischt, sodass ich begeistert weiterlesen musste und ein Aufhören gar keine Option war. Auch die Charaktere fand ich liebevoll und individuell gestaltet. Besonders gut hat mir gefallen, dass jeder Charakter eigene Stärken, aber auch irgendwo Makel hatte und Fehler gemacht hat. Niemand war perfekt, wie Menschen nun einmal sind. Auch dass sich Freundschaften und Liebe erst angebahnt und nicht sofort vorhanden waren, fand ich sehr glaubwürdig umgesetzt. Zudem mochte ich Aurelias Entwicklung sehr. Wie sie ihren Stolz auf sich selbst gefunden hat, sich selbst akzeptiert hat. Bei ihrer Reaktion auf Kellan hätte ich am liebsten begeistert in die Hände geklatscht, aber mehr will ich hier nicht verraten. Die Welt der Magie, die in dieser Geschichte genutzt wurde, war nett, wenn auch nichts dramatisch Neues. Manch LeserInnen könnte der exzessive Einsatz von Blutmagie etwas zu, naja, blutig eben sein, mir dagegen hat es sehr gut gefallen. Was hat mir nicht so gut gefallen? Auszusetzen habe ich an diesem Buch recht wenig, eigentlich nur eine Sache. Auch wenn mir der Schreibstil sehr gut gefallen hat, so fand ich die Beschreibung von Örtlichkeiten oft nicht so gut gelungen. Mitunter konnte ich mir darunter nichts vorstellen, weil es mir nicht plastisch genug war oder die Beschreibungen sehr kurz ausfielen. Das trug zwar einerseits dazu bei, dass man das Buch schnell lesen konnte, andererseits hätte etwas mehr Ausführlichkeit an manchen Stellen nicht geschadet.
Description
Aurelia ist nach 200 Jahren die erste Prinzessin, die in die Königsfamilie in Renalt geboren wird. Daher muss sie einen uralten Pakt erfüllen und Prinz Valentin aus dem verhassten Nachbarland Achleva heiraten. Zumindest Achlevas liberale Einstellung zur Magie kommt Aurelia zugute: In ihrer Heimat ist diese strengstens verboten und Aurelia als Hexe verschrien. Sie lebt in ständiger Gefahr – und das nicht zu Unrecht: Als sie sich bei einem Mordanschlag mit Magie zur Wehr setzt, muss sie, um dem wütenden Mob zu entkommen, nach Achleva fliehen. Allerdings haben ihre Fluchthelfer eigennützige Ziele und hintergehen Aurelia. Mittellos in einem fremden Land muss sie nun die Pläne ihrer Widersacher vereiteln, um die beiden Königreiche zu retten.
Book Information
Author Description
Crystal Smith ist Hochzeitsfotografin, Grafikerin und ein großer Fan von Liebesgeschichten. Wenn sie nicht gerade Brautpaare oder Romanfiguren dazu bringt, sich zu küssen, schaut sie ›Jane Eyre‹ oder liest Gespenstergeschichten. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Utah. »Bloodleaf« ist ihr erster Roman.
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Prinzessin Aurelia aus Renalt soll den ihr unbekannten Prinz von Achlevas heiraten, worüber sie wenig begeistert ist. Aber ihre Mutter will sie damit nur in Sicherheit bringen, denn Aurelia ist eine Hexe und Magie ist in Renalt streng verboten. In Achlevas geht man mit Magie wesentlich offener um. Auf ihrer Reise nach Achlevas gerät sie in eine Situation, die es erforderlich macht, dass sie flieht. Jetzt befindet sich Aurelia alleine auf dem Weg nach Achlevas, um dort Hilfe zu finden. Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer neuen Trilogie aus dem Ivi Verlag. Schade finde ich, dass der Verlag diese Reihe so wenig beworben hat, mir ist das Buch nur durch Zufall aufgefallen, vor allem wegen des tollen Covers. Die Autorin entführt ihre Leser in eine mittelalterliche Welt, in der es Magie gibt. Hauptfigur ist Aurelia, eine Prinzessin und gleichzeitig auch eine Hexe. Nur bringt sie die Tatsache, dass sie über Magie verfügt, in große Gefahr, denn in Renalt, wo sie lebt, ist Magie verboten. Ich fand diese Welt sehr faszinierend. Die Autorin hat ihre Idee sehr gut und auch recht komplex ausgearbeitet. Aurelia ist ein starker Charakter, den ich mochte. Sie geht ihren Weg, trotz der schwierigen Situation. Auf ihrer Reise trifft sie auf Zan, der ihr hilft. Natürlich spielt Romantik eine wichtige Rolle, es wird aber nie zu kitschig. Am Ende ist die Handlung abgeschlossen, es gibt keinen Cliffhanger. Die Autorin hat aber angekündigt, dass sie noch 2 Bücher schreiben wird. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.
Das war jetzt eher durch Zufall innerhalb einer Woche mein zweites Buch über Hexen und Magie, das ich gelesen habe. Und im direkten Vergleich mit dem anderen Buch, hat mir "Bloodleaf" deutlich besser gefallen. Der offizielle Klappentext fasst den Kern der Geschichte sehr gut zusammen. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Protagonistin Aurelia, Prinzessin der Stadt Renalt. Zur Aufrechterhaltung eines Bündnisses soll sie Prinz Valentin aus Achleva heiraten. Mit diesem Schicksal hat sie sich mehr oder weniger abgefunden. Um den Worten endlich Taten folgen zu lassen, soll Aurelia zu Beginn des Buches nach Achleva reisen und ihren Verlobten kennenlernen. Doch bevor dazu alles in die Wege geleitet werden kann, überschlagen sich die Ereignisse in Aurelias Heimatstadt, woraufhin sie gezwungen wird zu flüchten. Leider verläuft auch die Flucht nicht so wie geplant und sie wird von einem ihrer Begleiter verraten, was zur Folge hat, dass sich Aurelia unter einer falschen Identität nach Achleva schleichen muss. Dort angekommen trifft sie auf Zan, den Cousin des Prinzen. Zan berichtet ihr von gefährlichen Machenschaften, die er in Achleva beobachtet hat, die nicht nur für seine Heimatstadt, sondern auch für Renalt eine grosse Gefahr darstellen könnten. Um dies zu verhindern, bittet er Aurelia um Hilfe. Sie soll mit ihren magischen Fähigkeiten das aufkommende Unheil aufhalten. Es hat wirklich Spass gemacht, dieses Buch zu lesen und es ist mir leicht gefallen, in die Welt der Hexen hineinzufinden, die die Autorin hier geschaffen hat. Im Fokus der Geschichte stehen die beiden Städte Renalt und Achleva, was es relativ einfach macht, einen Überblick zu behalten. Während der gesamten Handlung werden immer wieder neue, interessante (Neben-)Charaktere eingeführt, von denen ich einige sehr schnell lieb gewonnen habe. Man sollte sich jedoch nicht zu sehr an alle Charaktere gewöhnen, denn die Autorin beweist sehr viel Mut, wenn es um das Schicksal ihrer Charaktere geht und es gibt einige, die das Ende des Buches nicht mehr miterleben - und leider gehören dazu nicht nur die Bösewichte. Ich fand es aber mal herrlich erfrischend, dass man beim Lesen nie sicher sein konnte, ob ein Charakter lebend aus einer Situation herauskommen wird, denn in vielen anderen Young Adult Fantasy Romanen muss man meistens nicht wirklich um das Schicksal einzelner Personen fürchten. Das war hier anders. Generell hat die Autorin ein Händchen dafür bewiesen, mich immer wieder aufs Neue zu überraschen. Jedes Mal, wenn ich eine gewisse Vorstellung hatte, wie es weitergehen könnte, ist sie mit einem neuen Plot Twist um die Ecke gekommen, der mich fast jedes Mal eiskalt erwischt hat. Und das hat das Buch unglaublich spannend gemacht. Aurelia als Protagonistin konnte die Handlung sehr gut tragen. Sie ist eine willensstarke, mutige Protagonistin, die nicht so schnell aufgibt und sich selbst zu helfen weiss - ohne auf die Hilfe von Männern angewiesen zu sein. Auch Zan habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen und die beiden Charaktere haben in meinen Augen sehr gut miteinander harmoniert. Natürlich gibt es auch in diesem Buch eine Romanze, die aber sehr subtil und eher im Hintergrund verläuft. Der einzige Grund, warum ich dem Buch nicht die vollen fünf Sterne vergeben habe, war der etwas sprunghafte Handlungsverlauf. Ich hatte den Eindruck, dass man manchmal wie bei einem Theaterstück in einzelne Akte genauer eintauchen konnte, zwischen denen die Handlung jeweils eine sprunghafte Entwicklung macht. Dadurch hat sich das Erzähltempo manchmal etwas gehetzt angefühlt und ich hätte mir eher fliessende Übergänge zwischen den einzelnen Szenen gewünscht. Durch die temporeiche, actiongeladene Erzählweise sind für mich hin und wieder auch ein bisschen die emotionalen Zustände der einzelnen Charaktere zu kurz gekommen. Ich bin sicher, dass mich die Autorin emotional mehr hätte erreichen können, wenn sie sich für einzelne Szenen etwas mehr Zeit genommen hätte. Aber hier hat sich manchmal alles Schlag auf Schlag angefühlt, sodass man gar nicht genügend Zeit hatte, überraschende Ereignisse richtig zu verarbeiten. Alles in allem aber ein empfehlenswerter, packender Reihenauftakt, der sehr flüssig und angenehm geschrieben wurde. Mein Interesse für die Fortsetzungen konnte definitiv geweckt werden. Fazit: In "Bloodleaf" entführt uns Crystal Smith in eine Welt voller Hexen und Magie und erzählt uns eine Geschichte einer jungen, starken und mutigen Protagonistin, die sich immer wieder mit neuen Gefahren stellen muss. Der Erzählstil ist sehr temporeich und actiongeladen, für meinen Geschmack manchmal etwas zu gehetzt und sprunghaft - alles in allem aber natürlich sehr fesselnd. Die vielen sympathischen Charaktere, die nicht alle lebend das Ende des Buches erreichen, machen die Story zu einem kurzweiligen Lesevergnügen. Von mir gibt es vier Sterne und eine Leseempfehlung für diesen Reihenauftakt.
Als Hexe von eigenen Volk gejagt, muss Prinzessin Aurelia aus ihrem Schloss fliehen. Auf der Reise in das Königreich Achlev, dessen Prinzen sie zu ihrer eigenen Rettung heiraten soll, muss Aurelia erkennen, dass aus Freunden manchmal Feinde und aus vermeintlichen Gegner Verbündete werden. Schon zum englischen Release hatte ich dieses Buch auf meine Wunschliste gesetzt. Als es nun endlich auch auf Deutsch erschien, war ich plötzlich skeptisch. Zu viele der Bücher, in denen eine Prinzessin gegen ihren Willen mit einem völlig Fremden vermählt wird, hatten sich als Reinfall entpuppt. Nichtsdestotrotz, wollte ich der Geschichte eine Chance geben. Ich sollte es nicht bereuen. Der Klappentext klingt nach kitschiger Lovestory mit ein bisschen Magie. Die eigentliche Handlung legt dagegen einen umgekehrten Schwerpunkt. Im Fokus der Geschichte liegen magische Intrigen und blutige Rituale. Liebe spielt zwar eine bedeutsame Rolle, dominiert aber keineswegs die Handlung. Von dieser Entwicklung überrascht, war ich von den ersten Kapiteln an gefesselt. Alles geschieht Schlag auf Schlag, sodass der Leser kaum zu Atem kommt, was einerseits dem Lesefluss zugute kommt, andererseits kaum Raum für große Gefühle lässt. Meiner Meinung nach hätte die Autorin an der ein oder anderen Stelle auf die Bremse treten und die Handlung mit ausgefalleneren Beschreibungen und dem Aufbau zwischenmenschlicher Beziehungen verlangsamen können. Dies wäre nicht nur der Charakterentwicklung, sondern auch der emotionalen Bindung des Lesers zu den Protagonisten zugute Gekommen. So hatte ich das Gefühl, Aurelia kaum zu kennen und daher ihr emotionales Erleben nicht immer nachempfinden können. Ein weiteres kleines Manko bildet die Vorhersehbarkeit der Geschichte. Alle Ereignisse und Handlungen waren für mich ausnahmslos vorhersehbar. In Anbetracht dieser Tatsache, ist es verwunderlich, dass mich das Buch nichtsdestotrotz fesseln und für sich begeistern konnte. Dies dürfte mitunter dem flüssigen, einfachen Schreibstil und der Idee hinter der Geschichte geschuldet sein. Das zeigt mal wieder, dass auch ein schmuckloser Schreibstil Wirkung erzielen kann, wenn das Worlbuilding stimmt. Ich jedenfalls freue mich auf die weiteren Bände und kann dieses Buch guten Gewissens für eine kleine Reise, weg von der Realität, empfehlen.
I want to thank Piper Verlag for donating a review copy. When I feel like there’s a stone in my chest, when I feel empty and at the same time happy after finishing a book – then somebody did something damn right. What did I like? The plot was so full of tension, I had to read this book within two days. While some plot twists were predictable, others caught me really off guard so I just had to keep on reading and putting the book down was never an option. I grew really fond of all the characters, each of them was so individual. What I liked about them the most was that, while all of them had their strengths, they had some faults as well. They were never perfect which made them very humane. And finally, no insta-love! Friendships and love developed in a believable way. Furthermore, I really like Aurelia’s development. How she learned to be proud of herself, to trust and accept herself. And the way she reacted to Kellan (I won’t give more information, because, spoilers), I wanted to kiss her. While the kind of magic that was used in this story was nothing really new, I still liked it, even though some readers maybe won’t like the excessive use of blood magic and the blood that comes with it. What did I not like? Not that much, actually, except for one thing. Even though I liked the writing style, the description of places was often not that well done. Sometimes I had a hard time imagining all those places because they weren’t described vividly enough or because the descriptions were very short. Merged review: Wenn ich ein Buch mit dem Gefühl, einen Stein in der Brust zu haben, zuklappe, mich leer und gleichzeitig glücklich fühle – dann hat da jemand etwas verdammt richtig gemacht. Was hat mir gefallen? Die Handlung fand ich wunderbar spannend, tatsächlich hatte ich das Buch innerhalb von zwei Tagen durch. Manche Plot-Twists waren zwar vorhersehbar, andere dagegen haben mich eiskalt erwischt, sodass ich begeistert weiterlesen musste und ein Aufhören gar keine Option war. Auch die Charaktere fand ich liebevoll und individuell gestaltet. Besonders gut hat mir gefallen, dass jeder Charakter eigene Stärken, aber auch irgendwo Makel hatte und Fehler gemacht hat. Niemand war perfekt, wie Menschen nun einmal sind. Auch dass sich Freundschaften und Liebe erst angebahnt und nicht sofort vorhanden waren, fand ich sehr glaubwürdig umgesetzt. Zudem mochte ich Aurelias Entwicklung sehr. Wie sie ihren Stolz auf sich selbst gefunden hat, sich selbst akzeptiert hat. Bei ihrer Reaktion auf Kellan hätte ich am liebsten begeistert in die Hände geklatscht, aber mehr will ich hier nicht verraten. Die Welt der Magie, die in dieser Geschichte genutzt wurde, war nett, wenn auch nichts dramatisch Neues. Manch LeserInnen könnte der exzessive Einsatz von Blutmagie etwas zu, naja, blutig eben sein, mir dagegen hat es sehr gut gefallen. Was hat mir nicht so gut gefallen? Auszusetzen habe ich an diesem Buch recht wenig, eigentlich nur eine Sache. Auch wenn mir der Schreibstil sehr gut gefallen hat, so fand ich die Beschreibung von Örtlichkeiten oft nicht so gut gelungen. Mitunter konnte ich mir darunter nichts vorstellen, weil es mir nicht plastisch genug war oder die Beschreibungen sehr kurz ausfielen. Das trug zwar einerseits dazu bei, dass man das Buch schnell lesen konnte, andererseits hätte etwas mehr Ausführlichkeit an manchen Stellen nicht geschadet.







