Blacktop Wasteland
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Description
A New York Times Notable Books of 2020
Like Ocean's Eleven meets Drive, with a Southern noir twist, S. A. Cosby's Blacktop Wasteland is a searing, operatic story of a man pushed to his limits by poverty, race, and his own former life of crime.
"Sensationally good-new, fresh, real, authentic, twisty, with characters and dilemmas that will break your heart. More than recommended." -Lee Child
A husband, a father, a son, a business owner...And the best getaway driver east of the Mississippi.
Beauregard "Bug" Montage is an honest mechanic, a loving husband, and a hard-working dad. Bug knows there's no future in the man he used to be: known from the hills of North Carolina to the beaches of Florida as the best wheelman on the East Coast.
He thought he'd left all that behind him, but as his carefully built new life begins to crumble, he finds himself drawn inexorably back into a world of blood and bullets. When a smooth-talking former associate comes calling with a can't-miss jewelry store heist, Bug feels he has no choice but to get back in the driver's seat. And Bug is at his best where the scent of gasoline mixes with the smell of fear.
Haunted by the ghost of who he used to be and the father who disappeared when he needed him most, Bug must find a way to navigate this blacktop wasteland...or die trying.
Book Information
Posts
Das Noir Genre kennt man oftmals nur aus Mafiafilmen, die in einer amerikanischen Metropole im frühen 20. Jahrhundert spielen. Cosby gibt dem Genre jedoch einen modernen Schliff und nutzt es in einem anderen Setting - einen sehr ländlichen Teil von Virginia - um den Struggle derer verstärkt darzustellen, die vom American Dream vergessen und zurück gelassen wurden. Neben der detaillierten Welt, in die man eintaucht, bietet das Buch auch viel Spannung. Ein sehr gutes Buch und ich freue mich darauf zu erfahren, was Cosby‘s weiteren Werke für mich bereithalten.
In diesem Buch geht es um Beauregard, einem Familienvater und Inhaber einer Werkstatt mit Geldsorgen. Aufgrund dieser nimmt er, der eigentlich sauber bleiben wollte, einen Job als Fluchtwagenfahrer an- mit weitreichenden Folgen. Die Gestaltung des Buchcovers finde ich okay, die US-amerikanische Ausgabe jedoch um einiges besser und passender. Der Autor S. A. Cosby hat einen fesselnden Schreibstil. Meiner Ansicht nach hat er sehr vieles richtig gemacht, um seinen Roman authentisch wirken zu lassen. Mit Beau hat er einen Protagonisten erschaffen, der stereotypische Strukturen aufweist und dennoch liebenswert gegenüber seiner Familie erscheinen soll. Diese Liebenswürdigkeit wird jedoch von einem falsch verstandenem Stolz und einer falsch verstandenen Fürsorge überschattet. Zudem hat Cosby darauf geachtet, nicht nur eine facettenreiche Figur zu entwickeln, vielmehr ist das Buch auf etlichen Kriminalitätstheorien aufgebaut, die die Charaktere sehr authentisch wirken lassen. Die Kriminalität zieht sich durch drei Generationen und das, obwohl der jeweilige Vater dem Sohne eine bessere Zukunft wünscht. Aber wie soll das gehen, wenn etwas Gegenteiliges vorgelebt wird? Ein Teufelskreis. Im letzten Drittel nimmt die Geschichte rasant an Fahrt auf und es kommt zu einem Showdown, der an viele Filme erinnern lässt. Mir gefiel das Buch insgesamt betrachtet ganz gut, auch wenn mir die Figuren nicht sehr sympathisch waren. Das machte Cosby mit seinem Schreibstil wieder wett. Allerdings empfand ich den Mittelteil als zu träge und langatmig, daher vergebe ich eine neutrale Wertung von drei Sternen. (Nichtsdestotrotz würde ich nochmal ein Buch von Cosby lesen!)
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A New York Times Notable Books of 2020
Like Ocean's Eleven meets Drive, with a Southern noir twist, S. A. Cosby's Blacktop Wasteland is a searing, operatic story of a man pushed to his limits by poverty, race, and his own former life of crime.
"Sensationally good-new, fresh, real, authentic, twisty, with characters and dilemmas that will break your heart. More than recommended." -Lee Child
A husband, a father, a son, a business owner...And the best getaway driver east of the Mississippi.
Beauregard "Bug" Montage is an honest mechanic, a loving husband, and a hard-working dad. Bug knows there's no future in the man he used to be: known from the hills of North Carolina to the beaches of Florida as the best wheelman on the East Coast.
He thought he'd left all that behind him, but as his carefully built new life begins to crumble, he finds himself drawn inexorably back into a world of blood and bullets. When a smooth-talking former associate comes calling with a can't-miss jewelry store heist, Bug feels he has no choice but to get back in the driver's seat. And Bug is at his best where the scent of gasoline mixes with the smell of fear.
Haunted by the ghost of who he used to be and the father who disappeared when he needed him most, Bug must find a way to navigate this blacktop wasteland...or die trying.
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Das Noir Genre kennt man oftmals nur aus Mafiafilmen, die in einer amerikanischen Metropole im frühen 20. Jahrhundert spielen. Cosby gibt dem Genre jedoch einen modernen Schliff und nutzt es in einem anderen Setting - einen sehr ländlichen Teil von Virginia - um den Struggle derer verstärkt darzustellen, die vom American Dream vergessen und zurück gelassen wurden. Neben der detaillierten Welt, in die man eintaucht, bietet das Buch auch viel Spannung. Ein sehr gutes Buch und ich freue mich darauf zu erfahren, was Cosby‘s weiteren Werke für mich bereithalten.
In diesem Buch geht es um Beauregard, einem Familienvater und Inhaber einer Werkstatt mit Geldsorgen. Aufgrund dieser nimmt er, der eigentlich sauber bleiben wollte, einen Job als Fluchtwagenfahrer an- mit weitreichenden Folgen. Die Gestaltung des Buchcovers finde ich okay, die US-amerikanische Ausgabe jedoch um einiges besser und passender. Der Autor S. A. Cosby hat einen fesselnden Schreibstil. Meiner Ansicht nach hat er sehr vieles richtig gemacht, um seinen Roman authentisch wirken zu lassen. Mit Beau hat er einen Protagonisten erschaffen, der stereotypische Strukturen aufweist und dennoch liebenswert gegenüber seiner Familie erscheinen soll. Diese Liebenswürdigkeit wird jedoch von einem falsch verstandenem Stolz und einer falsch verstandenen Fürsorge überschattet. Zudem hat Cosby darauf geachtet, nicht nur eine facettenreiche Figur zu entwickeln, vielmehr ist das Buch auf etlichen Kriminalitätstheorien aufgebaut, die die Charaktere sehr authentisch wirken lassen. Die Kriminalität zieht sich durch drei Generationen und das, obwohl der jeweilige Vater dem Sohne eine bessere Zukunft wünscht. Aber wie soll das gehen, wenn etwas Gegenteiliges vorgelebt wird? Ein Teufelskreis. Im letzten Drittel nimmt die Geschichte rasant an Fahrt auf und es kommt zu einem Showdown, der an viele Filme erinnern lässt. Mir gefiel das Buch insgesamt betrachtet ganz gut, auch wenn mir die Figuren nicht sehr sympathisch waren. Das machte Cosby mit seinem Schreibstil wieder wett. Allerdings empfand ich den Mittelteil als zu träge und langatmig, daher vergebe ich eine neutrale Wertung von drei Sternen. (Nichtsdestotrotz würde ich nochmal ein Buch von Cosby lesen!)






