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“Blackened Blade” von Isla Davon ist der Auftakt der gleichnamigen Buchreihe, die 5 Bände umfassen soll. Eine Dark Romantasy mit dem Tropus „Reverse Harem“. Also, normalerweise so gar nicht mein Fall. Das sollte vorab einmal klargestellt werden für jeden, der meinen Lesegeschmack noch nicht kennt. Dementsprechend bin ich nicht die Zielgruppe – wenn diese Sorte Buch also genau Euer Geschmack ist, lest Euch am besten eine andere Rezension durch. Der Schreibstil ist sehr simpel. Kurze, einfach Sätze. Viele Wiederholungen. Also, unglaublich viele Wiederholungen. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie oft dieselben Sätze und selbst ganze Szenen wiederholt werden… Die Handlung ist ebenso simpel und repetitiv. Essen, Schule/Mobbing, Training, Schlaf – und von vorne. Sie versucht nicht, herauszufinden, wieso sie 10 Jahre in der Zeit zurückgereist oder wieso auf magische Weise Tattoos auf ihrem Körper erscheinen. Uns Lesern ist recht schnell klar, dass jede neue Markierung auf dem Körper wie ein Level Up in einem Videospiel ist, dennoch hätte ich es begrüßt, wenn die Protagonistin mal etwas recherchiert und uns so auch die Welt erklärt hätte. Die räudige Akademie, an der sie sich befindet, ist nur für magische Wesen - Magie sieht man aber selten. So selten, dass es mich jedes Mal überrascht hat, daran erinnert zu werden, dass das ja auch ein Fantasyroman sein soll. Es wird (wie so vieles) mehrfach wiederholt, dass Frauen in der magischen Welt in der Minderheit sind, deshalb sind diese Cluster-Paarungen bestehend aus einer Frau und 5 oder mehr Männern der Standard. Als Polyamorie mag ich das gar nicht bezeichnen, denn es liest sich in meinen Augen nicht wie eine gesunde, gelungene Repräsentation, aber das kann jemand aus der Community besser einschätzen. Der Mobbing-Tropus wird hier echt stark ausgereizt und gehört in meinen Augen sowieso verboten. Zudem finde ich, dass eine versuchte Vergewaltigung, sowie versuchter Mord weit über „Mobbing“ hinausgehen. Isla Davon schreibt hier echt harten Tobak, das muss man schon wegstecken können. Wenn Ihr also gerade nicht in der Verfassung seid, lest es zu einem anderen Zeitpunkt oder gar nicht. Alles in allem versagt „Blackened Blade“ schon objektiv auf vielen Ebenen. Der Schreibstil, die Wiederholungen…da bewegen wir uns schon stark am unteren Durchschnitt. Ich persönlich kann die Geschichte nicht wirklich ernst nehmen. Isla Davon nimmt jedes Klischee mit, das man sich bei so einem Roman vorstellen kann. Von der internalisierten Misogynie ganz zu schweigen, die offensichtlich wird, wenn man sich die weiblichen Charaktere mal näher ansieht. Die Handlung ist wie ein Unfall, bei dem man nicht wegsehen kann – ich bin irgendwie angefixt, obwohl ich es doch gar nicht sein will. Letztlich lese ich die Reihe (immer diese Zugeständnisse) für eine Freundin, die gerade die Liebe fürs Lesen wiederentdeckt und mich daran teilhaben lassen will – wer wäre ich, ihr das zu verweigern? 2 Sterne.
Apr 15, 2026
“Blackened Blade” von Isla Davon ist der Auftakt der gleichnamigen Buchreihe, die 5 Bände umfassen soll. Eine Dark Romantasy mit dem Tropus „Reverse Harem“. Also, normalerweise so gar nicht mein Fall. Das sollte vorab einmal klargestellt werden für jeden, der meinen Lesegeschmack noch nicht kennt. Dementsprechend bin ich nicht die Zielgruppe – wenn diese Sorte Buch also genau Euer Geschmack ist, lest Euch am besten eine andere Rezension durch. Der Schreibstil ist sehr simpel. Kurze, einfach Sätze. Viele Wiederholungen. Also, unglaublich viele Wiederholungen. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie oft dieselben Sätze und selbst ganze Szenen wiederholt werden… Die Handlung ist ebenso simpel und repetitiv. Essen, Schule/Mobbing, Training, Schlaf – und von vorne. Sie versucht nicht, herauszufinden, wieso sie 10 Jahre in der Zeit zurückgereist oder wieso auf magische Weise Tattoos auf ihrem Körper erscheinen. Uns Lesern ist recht schnell klar, dass jede neue Markierung auf dem Körper wie ein Level Up in einem Videospiel ist, dennoch hätte ich es begrüßt, wenn die Protagonistin mal etwas recherchiert und uns so auch die Welt erklärt hätte. Die räudige Akademie, an der sie sich befindet, ist nur für magische Wesen - Magie sieht man aber selten. So selten, dass es mich jedes Mal überrascht hat, daran erinnert zu werden, dass das ja auch ein Fantasyroman sein soll. Es wird (wie so vieles) mehrfach wiederholt, dass Frauen in der magischen Welt in der Minderheit sind, deshalb sind diese Cluster-Paarungen bestehend aus einer Frau und 5 oder mehr Männern der Standard. Als Polyamorie mag ich das gar nicht bezeichnen, denn es liest sich in meinen Augen nicht wie eine gesunde, gelungene Repräsentation, aber das kann jemand aus der Community besser einschätzen. Der Mobbing-Tropus wird hier echt stark ausgereizt und gehört in meinen Augen sowieso verboten. Zudem finde ich, dass eine versuchte Vergewaltigung, sowie versuchter Mord weit über „Mobbing“ hinausgehen. Isla Davon schreibt hier echt harten Tobak, das muss man schon wegstecken können. Wenn Ihr also gerade nicht in der Verfassung seid, lest es zu einem anderen Zeitpunkt oder gar nicht. Alles in allem versagt „Blackened Blade“ schon objektiv auf vielen Ebenen. Der Schreibstil, die Wiederholungen…da bewegen wir uns schon stark am unteren Durchschnitt. Ich persönlich kann die Geschichte nicht wirklich ernst nehmen. Isla Davon nimmt jedes Klischee mit, das man sich bei so einem Roman vorstellen kann. Von der internalisierten Misogynie ganz zu schweigen, die offensichtlich wird, wenn man sich die weiblichen Charaktere mal näher ansieht. Die Handlung ist wie ein Unfall, bei dem man nicht wegsehen kann – ich bin irgendwie angefixt, obwohl ich es doch gar nicht sein will. Letztlich lese ich die Reihe (immer diese Zugeständnisse) für eine Freundin, die gerade die Liebe fürs Lesen wiederentdeckt und mich daran teilhaben lassen will – wer wäre ich, ihr das zu verweigern? 2 Sterne.
Apr 15, 2026







