Black Water Sister
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Description
'A sharp and bittersweet story of past and future, ghosts and gods and family, that kept me turning pages into the dark hours of the night' - Naomi Novik, author of Uprooted
Her grandmother may be dead, but she's not done with life . . . yet.
As Jessamyn packs for Malaysia, it's not a good time to start hearing a bossy voice in her head. Broke, jobless and just graduated, she's abandoning America to return 'home'. But she last saw Malaysia as a toddler - and is completely unprepared for its ghosts, gods and her eccentric family's shenanigans.
Jess soon learns her 'voice' belongs to Ah Ma, her late grandmother. She worshipped the Black Water Sister, a local deity. And when a business magnate dared to offend her goddess, Ah Ma swore revenge. Now she's decided Jess will help, whether she wants to or not.
As Ah Ma blackmails Jess into compliance, Jess fights to retain control. But her irrepressible relative isn't going to let a little thing like death stop her, when she can simply borrow Jess's body to make mischief. As Jess is drawn ever deeper into a world of peril and family secrets, getting a job becomes the least of her worries . . .
'This may be Zen Cho's best work yet' - Karen Lord, author of The Best of All Possible Worlds
'A compelling and deftly written ghost story' - Kate Elliott, author of Cold Magic
*Zen Cho won the Hugo Award for Best Novelette in 2019 for If At First You Don't Succeed, Try, Try Again
Book Information
Posts
Ich habe versucht, dieses Buch in meine Goodreads-Regale einzuordnen, aber ich habe einfach nichts, was passt. Dies ist lowkey-Fantasy, die in Malaysia spielt, mit Geistern und Göttern und Gangstern und einer lesbischen Protagonistin, die nicht mehr im Teenager-Alter ist, sondern eher im New Adult Alter. Es geht um Familie, Verpflichtungen, das Zerrissensein von Migranten, ein Coming-Out und der Weg, sich selbst zu finden und seine eigene Zukunft, aber auch um loslassen, ums Stark sein als Frau, um so vieles ... ich kann es nicht einmal adäquat beschreiben. Jess ist die Tochter malayischer Auswanderer und in den USA groß geworden. Hier ist sie sozialisiert, hat studiert, sich verliebt und ihren Eltern verschwiegen, dass sie eine Freundin hat. Nachdem sie keinen Job findet und ihre Eltern nach der Krankheit des Vaters finanziell keine Zukunft in den USA sehen, kehrt die Familie nach Penang zurück. Und hier wartet bereits der Geist ihrer Großmutter, Ah Ma, auf Jess ... die eigentlich zu westlich groß geworden ist, um an Geister zu glauben. Aber Familiengeheimnisse und nicht zuletzt Ah Ma selbst zeigen ihr, wie real Geister und Götter wirklich sind. Es ist ein spannendes, unglaublich unterhaltsames Abenteuer in Penang, Malaysia, mit sehr viel Lokalkolorit - die Autorin ist selbst aus Malaysia. Auch die Sprechweise im Englischen passt sich den Einwohnern an, was für mich anfangs ungewohnt zu lesen war, aber auch sehr spannend. Ich habe viel gelernt über die Gegend, die für mich vollkommen neu war. Am Ende hat das Buch vom Tempo und Tiefe her noch einmal ordentlich angezogen, so dass ich es gar nicht mehr weglegen konnte. "Black Water Sister" hat mich beeindruckt und ist ein Juwel da draußen - denn Diversität bedeutet eben auch, nicht immer das gleiche Setting von den gleichen Leuten erzählt bekommen, die dann einen homosexuellen Charakter mit reinnehmen (oder ihn im Nachhinein umdeuten). Dies ist eines dieser Bücher, das den Horizont erweitert, einfach während man von einem Abenteuer liest, einer Familie, einer Göttin, die auf Rache aus ist, von Gepflogenheiten am für uns anderen Ende der Welt, von so vielen Erfahrungen, die authentisch und realistisch wirken und für mich doch gänzlich neu. Letztlich fand ich es auch sehr schön, dass Jess eben nicht 17 ist und für sich selbst noch ordnen muss, wer sie ist. Dass sie lesbisch ist und dass sie in einer Fernbeziehung mit einer anderen Frau ist, das ist hier von Seite 1 an gegeben.
Description
'A sharp and bittersweet story of past and future, ghosts and gods and family, that kept me turning pages into the dark hours of the night' - Naomi Novik, author of Uprooted
Her grandmother may be dead, but she's not done with life . . . yet.
As Jessamyn packs for Malaysia, it's not a good time to start hearing a bossy voice in her head. Broke, jobless and just graduated, she's abandoning America to return 'home'. But she last saw Malaysia as a toddler - and is completely unprepared for its ghosts, gods and her eccentric family's shenanigans.
Jess soon learns her 'voice' belongs to Ah Ma, her late grandmother. She worshipped the Black Water Sister, a local deity. And when a business magnate dared to offend her goddess, Ah Ma swore revenge. Now she's decided Jess will help, whether she wants to or not.
As Ah Ma blackmails Jess into compliance, Jess fights to retain control. But her irrepressible relative isn't going to let a little thing like death stop her, when she can simply borrow Jess's body to make mischief. As Jess is drawn ever deeper into a world of peril and family secrets, getting a job becomes the least of her worries . . .
'This may be Zen Cho's best work yet' - Karen Lord, author of The Best of All Possible Worlds
'A compelling and deftly written ghost story' - Kate Elliott, author of Cold Magic
*Zen Cho won the Hugo Award for Best Novelette in 2019 for If At First You Don't Succeed, Try, Try Again
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Ich habe versucht, dieses Buch in meine Goodreads-Regale einzuordnen, aber ich habe einfach nichts, was passt. Dies ist lowkey-Fantasy, die in Malaysia spielt, mit Geistern und Göttern und Gangstern und einer lesbischen Protagonistin, die nicht mehr im Teenager-Alter ist, sondern eher im New Adult Alter. Es geht um Familie, Verpflichtungen, das Zerrissensein von Migranten, ein Coming-Out und der Weg, sich selbst zu finden und seine eigene Zukunft, aber auch um loslassen, ums Stark sein als Frau, um so vieles ... ich kann es nicht einmal adäquat beschreiben. Jess ist die Tochter malayischer Auswanderer und in den USA groß geworden. Hier ist sie sozialisiert, hat studiert, sich verliebt und ihren Eltern verschwiegen, dass sie eine Freundin hat. Nachdem sie keinen Job findet und ihre Eltern nach der Krankheit des Vaters finanziell keine Zukunft in den USA sehen, kehrt die Familie nach Penang zurück. Und hier wartet bereits der Geist ihrer Großmutter, Ah Ma, auf Jess ... die eigentlich zu westlich groß geworden ist, um an Geister zu glauben. Aber Familiengeheimnisse und nicht zuletzt Ah Ma selbst zeigen ihr, wie real Geister und Götter wirklich sind. Es ist ein spannendes, unglaublich unterhaltsames Abenteuer in Penang, Malaysia, mit sehr viel Lokalkolorit - die Autorin ist selbst aus Malaysia. Auch die Sprechweise im Englischen passt sich den Einwohnern an, was für mich anfangs ungewohnt zu lesen war, aber auch sehr spannend. Ich habe viel gelernt über die Gegend, die für mich vollkommen neu war. Am Ende hat das Buch vom Tempo und Tiefe her noch einmal ordentlich angezogen, so dass ich es gar nicht mehr weglegen konnte. "Black Water Sister" hat mich beeindruckt und ist ein Juwel da draußen - denn Diversität bedeutet eben auch, nicht immer das gleiche Setting von den gleichen Leuten erzählt bekommen, die dann einen homosexuellen Charakter mit reinnehmen (oder ihn im Nachhinein umdeuten). Dies ist eines dieser Bücher, das den Horizont erweitert, einfach während man von einem Abenteuer liest, einer Familie, einer Göttin, die auf Rache aus ist, von Gepflogenheiten am für uns anderen Ende der Welt, von so vielen Erfahrungen, die authentisch und realistisch wirken und für mich doch gänzlich neu. Letztlich fand ich es auch sehr schön, dass Jess eben nicht 17 ist und für sich selbst noch ordnen muss, wer sie ist. Dass sie lesbisch ist und dass sie in einer Fernbeziehung mit einer anderen Frau ist, das ist hier von Seite 1 an gegeben.






