Bittere Nacht
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Description
Hamburgs coolstes Ermittlerduo ist zurück!
Zwei aufsehenerregende Morde, eine dunkle Geschichte aus der Vergangenheit und ein spektakulärer Showdown auf der zugefrorenen Alster.
Im frühen Morgengrauen eines Januartages stößt eine Stand-up-Paddlerin im Alsterkanal mit einer Leiche zusammen. Juha und Lux, die nach der spektakulären Lösung ihres ersten gemeinsamen Falls zur Mordkommission des LKA Hamburg gewechselt sind, übernehmen – doch das Sterben geht weiter. Auf dem Handy des Getöteten müssen sie live mit ansehen, wie dessen Geschäftspartner gefesselt in einer Sauna um sein Leben kämpft. Jede Rettung kommt zu spät. Die Spuren führen zu einem Freundeskreis erfolgreicher junger Menschen, die sich bereits aus Studententagen kennen. Juha ahnt, dass sie unter ihnen den Täter finden, doch die Verbliebenen hüllen sich in Schweigen. Entschlossen graben sich die beiden Ermittler tiefer in den Fall, der für Lux bald überraschend persönlich wird und die tiefe Freundschaft zwischen ihnen auf die Probe stellt. Stück für Stück offenbart sich eine Geschichte, die ihren verhängnisvollen Anfang Jahre zuvor nahm und sich seitdem unaufhaltsam in die Gegenwart frisst.
Book Information
Author Description
Nikolas Kuhl, geb. 1986 in Münster, schreibt Drehbücher und ist Kopf der Rockband Giant Crow.
Posts
TÖDLICH WIE EIN FEINER RISS IM EIS
Der zweite Fall von Juha und Lux vom LKA Hamburg war auch diesmal wieder ein Leckerbissen für Krimifans. Der erste Band konnte mich schon überzeugen und dieser Band auch. Leider war der Mittelteil ein klein wenig langatmig aber die Auflösung dafür top und stimmig. Klare Leseempfehlung 4,5/5⭐️
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und ich war gespannt was mich hier erwartet. Zuvor habe ich DAS DICKICHT gelesen das mir gut gefallen hat. Bei BITTERE NACHT bin ich anfangs gut reingerutscht es beginnt schon spannend und die Ermittlungen sind auch gut aufgebaut, nach und nach fügen sich die Puzzleteile zusammen , die Kapitel Länge ist angenehm lang. Doch zur Mitte war es für mich etwas langatmig und der spannungsbogen hat für mich ein wenig nachgelassen. Ein Teil konnte ich schon Ahnen was passieren wird . Aber das finale war dafür wieder richtig aufregend und spannend. BITTERE NACHT war eine tolle Unterhaltung und es hat mir sogar ein bisschen besser wie das DICKICHT gefallen.

Krimi mit Stärken und Schwächen
Die Geschichte beginnt, als an einem kalten Wintertag eine Leiche von einer Stand-up-Paddlerin auf der Alster entdeckt wird. Die Kommissare Lux und Juha übernehmen den Fall. Bald schon bekommen sie einen weiteren Mord via Livestream übermittelt. Der Geschäftspartner des Toten ist eingesperrt in einer Sauna. Lux und Juha können ihn nicht retten; er erleidet einen Hitzeschlag. Der Ermittlungen führen die beiden Kommissare zu sechs Menschen, die sich schon lange kennen und deren Vergangenheit bis heute nachhallt. Der Krimi hatte für mich starke und schwache Momente. Im letzten Drittel hat man beim Lesen schon vermutet, wo der Hase lang läuft, so dass der Spannungsbogen nicht ganz gehalten werden konnte. Dafür war dann das Finale wieder aufregender und hat nochmal Tempo in die Geschichte gebracht. Manche Charaktere fand ich zu gewollt skurill, wie z.B. den koreanischen Ermittler und den alten Punkvater von Juha. Das klang für mich zu sehr nach Tatort Münster. Irgendwie war es dann aber trotzdem wieder witzig zu lesen, und der große Pluspunkt waren für mich die beiden Ermittler. Juha, der eher ruhige und erfahrene Kommissar, hat Probleme mit seiner Beziehung und seinem pflegebedürftigen Vater. Lux dagegen ist impulsiv und bildet ein gutes Pendant zu Juha. Alles in allem blieben da doch ein paar Ungereimtheiten, die meines Erachtens nicht hätten sein dürfen. ☆ Spoiler☆ Warum wurde das Bild am Schluss bei Juha abgegeben? Franka konnte ja nicht wissen, was mit ihr und Juha am Ende geschehen wird und dass Juha sie versucht zu retten, Lux aber ihn tatsächlich zum Schluss gerettet hat. Wo wohnt der pflegebedürftige Vater jetzt? Dass er zu einem Kumpel zieht, war ja eigentlich nur eine Idee gewesen, die dann nicht weiter verfolgt wurde. Was sollte das überhaupt mit dem Ossi-Guru? Was hatten die Schwestern da zu suchen? Den Guru hätte es für die Geschichte nicht gebraucht, genauso wie den koreanischen Ermittler. Den Schluss (Ertrinken unter Eis) fand ich gut und fast poetisch geschrieben. Auch die Freundschaft der beiden Kollegen hat mir gut gefallen. Der Krimi hatte ein paar Schwächen, aber ist trotzdem solide geschrieben und hat bei mir aufgrund der Charaktere gepunktet. Mal sehen, wie es mit Lux und Juha weitergeht in Band 3.
Düster und spannend
Ohne großes Vorgeplänkel wirft mich das Autorenduo in die Geschichte, und so beginnt der Roman schon mal mit einer düsteren Szene in einer rauen Winternacht, die mich neugierig macht. Kurze Kapitel und der schnell ansteigende Spannungsbogen heizten meinen Lesefluss zusätzlich an. Wie in fast jedem Krimi steht die Ermittlungsarbeit der beiden Kommissare Juha und Lux im Vordergrund. Trotzdem streuen die Autoren gekonnt immer wieder Szenen aus dem Privatleben der Ermittler ein und verleihen ihnen hierdurch Tiefe und der Storyline einen weiteren spannenden Konflikt. Juha und Lux wurden dadurch nahbar, und ich fühlte mich ihnen mit jeder Seite verbundener. Der Fall ist klug konstruiert und gut durchdacht. Nach und nach fügt sich für mich alles zu einem großen, düsteren Bild zusammen, und ich habe einige der Protagonisten aus tiefster Seele verachtet. Das Tatmotiv war am Schluss absolut erklärbar, und ich konnte verstehen, wieso es zu diesen blutigen Morden kam. „Bittere Nacht“ war ein Kriminalroman, der mir äußerst spannende, kurzweilige und düstere Lesestunden beschert hat. Und ich hoffe, bald weitere Fälle dieses Ermittlerduos lesen zu können. Von mir bekommt dieser Krimi mit 4,5 von 5 Sternen eine große Leseempfehlung.

Noch stärker als der Reihenauftakt
Der Reihenauftakt "Das Dickicht" konnte mich im vergangenen Lesejahr positiv überraschen, denn mit Krimis tue ich mich manchmal etwas schwer, weshalb ich überwiegend Thriller lese. Die Freude darüber, dass es mit Hamburgs sympathischstem Ermittler-Duo nun endlich weitergeht, war dementsprechend groß. Der Einstieg in "Bittere Nacht" gelang mir absolut mühelos, da ich direkt ins Geschehen hineingezogen wurde. Die locker leichte und zugleich fesselnde Erzählweise der beiden Autoren sagte mir zudem wieder einmal voll und ganz zu. Die Dialoge zwischen den Charakteren sind grandios, da sie absolut authentisch wirken und mich mit dem ein oder anderen trockenen Witz zum Schmunzeln brachten. Lux und Juha sind mittlerweile ein eingespieltes Team und für mich richtige Sympathieträger, denen ich bei ihrer Ermittlungsarbeit nur zu gerne über die Schulter geblickt habe. Parallel zur Aufklärung der Mordfälle bekam ich einen Einblick in das Privatleben der zwei, was Juha und Lux noch nahbarer erscheinen ließ. Nur zum Ende hin stand mir dieses ein kleines bisschen zu stark im Vordergrund, was etwas die Spannung nahm. Das Setting Hamburg im Winter, hinter oftmals düsterer Kulisse, kam beim Lesen wunderbar rüber. Obwohl ich selbst nie in Hamburg war, hatte ich Dank der bildhaften Beschreibungen dennoch ein sehr genaues Bild vor Augen. Den Fall, in dem Lux und Juha ermitteln, empfand ich noch spannender als jenen in "Das Dickicht". Bis zum Schluss tappte ich hinsichtlich der Auflösung im Dunkeln und so hielt der Showdown eine echte Überraschung bereit. Insgesamt ein atmosphärischer, sehr gut konstruierter Krimi, mit zwei Ermittlern, die man einfach mögen muss. Somit hoffe ich auf noch viele weitere Bände mit Lux und Juha!

Der 2. Fall für Juha und Lux
Inhalt: Kurz nach der Aufklärung des Boysen-Falls erhalten Juha und Lux bereits den nächsten Mordfall. In einem Kanal wird die Leiche eines jungen Hamburger Unternehmers gefunden. Zuerst sieht es nach einem Selbstmord aus, doch Juha und Lux glauben nicht daran. Kurz darauf erstickt sein Unternehmenspartner grausam in seiner eigenen Sauna. Das markantere an der ganzen Sache: Der Tod wurde live gefilmt und die beiden Ermittler sollten dabei zusehen. Die ersten Ermittlungen führen zu zwei sehr ungleichen Schwestern. Während die eine als Ärztin mitten im Leben steht, lebt die andere zurückgezogen in einem Haus im Wald. Während die Ermittlungen nur langsam voran gehen, kommen Lux und eine Verdächtige sich näher, als sie dürften. Juha dagegen kämpft neben dem schweren Fall noch mit Problemen in seinem Privatleben. Können die beiden Ermittler trotz der Turbulenzen den Fall lösen, bevor ein weiterer Mensch zu Schaden kommt? Meinung: Das Cover finde ich auch beim 2. Teil wieder sehr gut gelungen. Es wirkte auf mich sehr mysteriös und hat direkt meine Neugierde geweckt. Der Klappentext hat mich auch sofort gehabt, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte. Der Schreibstil der beiden Autoren war auch in diesem Buch wieder sehr angenehm zu lesen und die Spannung war die ganze Zeit deutlich spürbar. Juha und Lux kenne ich bereits aus dem 1. Teil der Serie. In diesem Buch wirkten beide auf mich sehr aufgekratzt und zeitweise etwas fahrig, was ich aber auf die ganzen Umstellungen im Privat- und Berufsleben schiebe. Trotzdem mag ich beide nach wie vor sehr gerne. Der Fall an sich war ebenfalls spannungsvoll gestaltet, aber ich habe schon recht schnell einen Anfangsverdacht gehabt, welcher sich am Ende dann auch bewahrheitet hat. Insgesamt war es wieder ein tolles Buch, aber etwas schwächer als der Vorgänger. Trotzdem würde ich mich wahnsinnig über eine Fortsetzung freuen.

Meinung: Auf dieses Buch habe ich mich riesig gefreut! Schon der erste Teil hat mir damals total gefallen und ich war richtig neugierig, wie es mit Juha und Lux weitergeht. Gleich am Anfang wird man mitten ins Geschehen geworfen: Eine Stand-up-Paddlerin stößt im eisigen Januar im Alsterkanal auf eine Leiche. Schon ist man wieder voll drin in einem neuen Fall. Und das ist nur der Anfang, denn das Sterben hört nicht auf … Genau das liebe ich an diesem Autorenduo: Man hat keine langen Anläufe, sondern wird sofort in die Geschichte hineingezogen. Die Spannung ist praktisch sofort da, und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Für mich war es auch ein richtig schönes Wiedersehen mit Juha und Lux. Die beiden sind mir inzwischen so ans Herz gewachsen, dass ich mich jedes Mal freue, sie auf einem neuen Fall zu begleiten. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und macht einfach Spaß, man fliegt wirklich durch die Seiten. Die Handlung ist clever aufgebaut, spannend bis zum Schluss und voller Wendungen, die ich so gar nicht habe kommen sehen. Besonders toll finde ich, wie Gegenwart und Vergangenheit miteinander verknüpft sind. Erst wirkt alles lose, fast wie zufällig, und am Ende fügt sich doch alles zu einer überraschenden und stimmigen Auflösung zusammen. Absolute Leseempfehlung.

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Hamburgs coolstes Ermittlerduo ist zurück!
Zwei aufsehenerregende Morde, eine dunkle Geschichte aus der Vergangenheit und ein spektakulärer Showdown auf der zugefrorenen Alster.
Im frühen Morgengrauen eines Januartages stößt eine Stand-up-Paddlerin im Alsterkanal mit einer Leiche zusammen. Juha und Lux, die nach der spektakulären Lösung ihres ersten gemeinsamen Falls zur Mordkommission des LKA Hamburg gewechselt sind, übernehmen – doch das Sterben geht weiter. Auf dem Handy des Getöteten müssen sie live mit ansehen, wie dessen Geschäftspartner gefesselt in einer Sauna um sein Leben kämpft. Jede Rettung kommt zu spät. Die Spuren führen zu einem Freundeskreis erfolgreicher junger Menschen, die sich bereits aus Studententagen kennen. Juha ahnt, dass sie unter ihnen den Täter finden, doch die Verbliebenen hüllen sich in Schweigen. Entschlossen graben sich die beiden Ermittler tiefer in den Fall, der für Lux bald überraschend persönlich wird und die tiefe Freundschaft zwischen ihnen auf die Probe stellt. Stück für Stück offenbart sich eine Geschichte, die ihren verhängnisvollen Anfang Jahre zuvor nahm und sich seitdem unaufhaltsam in die Gegenwart frisst.
Book Information
Author Description
Nikolas Kuhl, geb. 1986 in Münster, schreibt Drehbücher und ist Kopf der Rockband Giant Crow.
Posts
TÖDLICH WIE EIN FEINER RISS IM EIS
Der zweite Fall von Juha und Lux vom LKA Hamburg war auch diesmal wieder ein Leckerbissen für Krimifans. Der erste Band konnte mich schon überzeugen und dieser Band auch. Leider war der Mittelteil ein klein wenig langatmig aber die Auflösung dafür top und stimmig. Klare Leseempfehlung 4,5/5⭐️
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und ich war gespannt was mich hier erwartet. Zuvor habe ich DAS DICKICHT gelesen das mir gut gefallen hat. Bei BITTERE NACHT bin ich anfangs gut reingerutscht es beginnt schon spannend und die Ermittlungen sind auch gut aufgebaut, nach und nach fügen sich die Puzzleteile zusammen , die Kapitel Länge ist angenehm lang. Doch zur Mitte war es für mich etwas langatmig und der spannungsbogen hat für mich ein wenig nachgelassen. Ein Teil konnte ich schon Ahnen was passieren wird . Aber das finale war dafür wieder richtig aufregend und spannend. BITTERE NACHT war eine tolle Unterhaltung und es hat mir sogar ein bisschen besser wie das DICKICHT gefallen.

Krimi mit Stärken und Schwächen
Die Geschichte beginnt, als an einem kalten Wintertag eine Leiche von einer Stand-up-Paddlerin auf der Alster entdeckt wird. Die Kommissare Lux und Juha übernehmen den Fall. Bald schon bekommen sie einen weiteren Mord via Livestream übermittelt. Der Geschäftspartner des Toten ist eingesperrt in einer Sauna. Lux und Juha können ihn nicht retten; er erleidet einen Hitzeschlag. Der Ermittlungen führen die beiden Kommissare zu sechs Menschen, die sich schon lange kennen und deren Vergangenheit bis heute nachhallt. Der Krimi hatte für mich starke und schwache Momente. Im letzten Drittel hat man beim Lesen schon vermutet, wo der Hase lang läuft, so dass der Spannungsbogen nicht ganz gehalten werden konnte. Dafür war dann das Finale wieder aufregender und hat nochmal Tempo in die Geschichte gebracht. Manche Charaktere fand ich zu gewollt skurill, wie z.B. den koreanischen Ermittler und den alten Punkvater von Juha. Das klang für mich zu sehr nach Tatort Münster. Irgendwie war es dann aber trotzdem wieder witzig zu lesen, und der große Pluspunkt waren für mich die beiden Ermittler. Juha, der eher ruhige und erfahrene Kommissar, hat Probleme mit seiner Beziehung und seinem pflegebedürftigen Vater. Lux dagegen ist impulsiv und bildet ein gutes Pendant zu Juha. Alles in allem blieben da doch ein paar Ungereimtheiten, die meines Erachtens nicht hätten sein dürfen. ☆ Spoiler☆ Warum wurde das Bild am Schluss bei Juha abgegeben? Franka konnte ja nicht wissen, was mit ihr und Juha am Ende geschehen wird und dass Juha sie versucht zu retten, Lux aber ihn tatsächlich zum Schluss gerettet hat. Wo wohnt der pflegebedürftige Vater jetzt? Dass er zu einem Kumpel zieht, war ja eigentlich nur eine Idee gewesen, die dann nicht weiter verfolgt wurde. Was sollte das überhaupt mit dem Ossi-Guru? Was hatten die Schwestern da zu suchen? Den Guru hätte es für die Geschichte nicht gebraucht, genauso wie den koreanischen Ermittler. Den Schluss (Ertrinken unter Eis) fand ich gut und fast poetisch geschrieben. Auch die Freundschaft der beiden Kollegen hat mir gut gefallen. Der Krimi hatte ein paar Schwächen, aber ist trotzdem solide geschrieben und hat bei mir aufgrund der Charaktere gepunktet. Mal sehen, wie es mit Lux und Juha weitergeht in Band 3.
Düster und spannend
Ohne großes Vorgeplänkel wirft mich das Autorenduo in die Geschichte, und so beginnt der Roman schon mal mit einer düsteren Szene in einer rauen Winternacht, die mich neugierig macht. Kurze Kapitel und der schnell ansteigende Spannungsbogen heizten meinen Lesefluss zusätzlich an. Wie in fast jedem Krimi steht die Ermittlungsarbeit der beiden Kommissare Juha und Lux im Vordergrund. Trotzdem streuen die Autoren gekonnt immer wieder Szenen aus dem Privatleben der Ermittler ein und verleihen ihnen hierdurch Tiefe und der Storyline einen weiteren spannenden Konflikt. Juha und Lux wurden dadurch nahbar, und ich fühlte mich ihnen mit jeder Seite verbundener. Der Fall ist klug konstruiert und gut durchdacht. Nach und nach fügt sich für mich alles zu einem großen, düsteren Bild zusammen, und ich habe einige der Protagonisten aus tiefster Seele verachtet. Das Tatmotiv war am Schluss absolut erklärbar, und ich konnte verstehen, wieso es zu diesen blutigen Morden kam. „Bittere Nacht“ war ein Kriminalroman, der mir äußerst spannende, kurzweilige und düstere Lesestunden beschert hat. Und ich hoffe, bald weitere Fälle dieses Ermittlerduos lesen zu können. Von mir bekommt dieser Krimi mit 4,5 von 5 Sternen eine große Leseempfehlung.

Noch stärker als der Reihenauftakt
Der Reihenauftakt "Das Dickicht" konnte mich im vergangenen Lesejahr positiv überraschen, denn mit Krimis tue ich mich manchmal etwas schwer, weshalb ich überwiegend Thriller lese. Die Freude darüber, dass es mit Hamburgs sympathischstem Ermittler-Duo nun endlich weitergeht, war dementsprechend groß. Der Einstieg in "Bittere Nacht" gelang mir absolut mühelos, da ich direkt ins Geschehen hineingezogen wurde. Die locker leichte und zugleich fesselnde Erzählweise der beiden Autoren sagte mir zudem wieder einmal voll und ganz zu. Die Dialoge zwischen den Charakteren sind grandios, da sie absolut authentisch wirken und mich mit dem ein oder anderen trockenen Witz zum Schmunzeln brachten. Lux und Juha sind mittlerweile ein eingespieltes Team und für mich richtige Sympathieträger, denen ich bei ihrer Ermittlungsarbeit nur zu gerne über die Schulter geblickt habe. Parallel zur Aufklärung der Mordfälle bekam ich einen Einblick in das Privatleben der zwei, was Juha und Lux noch nahbarer erscheinen ließ. Nur zum Ende hin stand mir dieses ein kleines bisschen zu stark im Vordergrund, was etwas die Spannung nahm. Das Setting Hamburg im Winter, hinter oftmals düsterer Kulisse, kam beim Lesen wunderbar rüber. Obwohl ich selbst nie in Hamburg war, hatte ich Dank der bildhaften Beschreibungen dennoch ein sehr genaues Bild vor Augen. Den Fall, in dem Lux und Juha ermitteln, empfand ich noch spannender als jenen in "Das Dickicht". Bis zum Schluss tappte ich hinsichtlich der Auflösung im Dunkeln und so hielt der Showdown eine echte Überraschung bereit. Insgesamt ein atmosphärischer, sehr gut konstruierter Krimi, mit zwei Ermittlern, die man einfach mögen muss. Somit hoffe ich auf noch viele weitere Bände mit Lux und Juha!

Der 2. Fall für Juha und Lux
Inhalt: Kurz nach der Aufklärung des Boysen-Falls erhalten Juha und Lux bereits den nächsten Mordfall. In einem Kanal wird die Leiche eines jungen Hamburger Unternehmers gefunden. Zuerst sieht es nach einem Selbstmord aus, doch Juha und Lux glauben nicht daran. Kurz darauf erstickt sein Unternehmenspartner grausam in seiner eigenen Sauna. Das markantere an der ganzen Sache: Der Tod wurde live gefilmt und die beiden Ermittler sollten dabei zusehen. Die ersten Ermittlungen führen zu zwei sehr ungleichen Schwestern. Während die eine als Ärztin mitten im Leben steht, lebt die andere zurückgezogen in einem Haus im Wald. Während die Ermittlungen nur langsam voran gehen, kommen Lux und eine Verdächtige sich näher, als sie dürften. Juha dagegen kämpft neben dem schweren Fall noch mit Problemen in seinem Privatleben. Können die beiden Ermittler trotz der Turbulenzen den Fall lösen, bevor ein weiterer Mensch zu Schaden kommt? Meinung: Das Cover finde ich auch beim 2. Teil wieder sehr gut gelungen. Es wirkte auf mich sehr mysteriös und hat direkt meine Neugierde geweckt. Der Klappentext hat mich auch sofort gehabt, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte. Der Schreibstil der beiden Autoren war auch in diesem Buch wieder sehr angenehm zu lesen und die Spannung war die ganze Zeit deutlich spürbar. Juha und Lux kenne ich bereits aus dem 1. Teil der Serie. In diesem Buch wirkten beide auf mich sehr aufgekratzt und zeitweise etwas fahrig, was ich aber auf die ganzen Umstellungen im Privat- und Berufsleben schiebe. Trotzdem mag ich beide nach wie vor sehr gerne. Der Fall an sich war ebenfalls spannungsvoll gestaltet, aber ich habe schon recht schnell einen Anfangsverdacht gehabt, welcher sich am Ende dann auch bewahrheitet hat. Insgesamt war es wieder ein tolles Buch, aber etwas schwächer als der Vorgänger. Trotzdem würde ich mich wahnsinnig über eine Fortsetzung freuen.

Meinung: Auf dieses Buch habe ich mich riesig gefreut! Schon der erste Teil hat mir damals total gefallen und ich war richtig neugierig, wie es mit Juha und Lux weitergeht. Gleich am Anfang wird man mitten ins Geschehen geworfen: Eine Stand-up-Paddlerin stößt im eisigen Januar im Alsterkanal auf eine Leiche. Schon ist man wieder voll drin in einem neuen Fall. Und das ist nur der Anfang, denn das Sterben hört nicht auf … Genau das liebe ich an diesem Autorenduo: Man hat keine langen Anläufe, sondern wird sofort in die Geschichte hineingezogen. Die Spannung ist praktisch sofort da, und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Für mich war es auch ein richtig schönes Wiedersehen mit Juha und Lux. Die beiden sind mir inzwischen so ans Herz gewachsen, dass ich mich jedes Mal freue, sie auf einem neuen Fall zu begleiten. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und macht einfach Spaß, man fliegt wirklich durch die Seiten. Die Handlung ist clever aufgebaut, spannend bis zum Schluss und voller Wendungen, die ich so gar nicht habe kommen sehen. Besonders toll finde ich, wie Gegenwart und Vergangenheit miteinander verknüpft sind. Erst wirkt alles lose, fast wie zufällig, und am Ende fügt sich doch alles zu einer überraschenden und stimmigen Auflösung zusammen. Absolute Leseempfehlung.













