Bis mein Herz wieder schlägt

Bis mein Herz wieder schlägt

Softcover
3.736

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Description

Was, wenn dein Seelenverwandter nur die Liebes deines Lebens nach dem Tod sein kann?

»Bis mein Herz wieder schlägt« ist ein wunderschöner Roman über eine große, unmögliche Liebe , die doch die Zeit überdauert – und über all das, wofür es sich zu leben lohnt.

Jedes Mal, wenn Emerys Herz stehen bleibt und sie sekundenlang klinisch tot ist – die Folge einer seltenen Erkrankung –, trifft sie Nick. Er hilft denen, die auf dem Weg ins Jenseits sind, sich zu verabschieden. Normalerweise sieht Nick jeden Menschen nur einmal, doch Emery begegnet er im Lauf ihres Lebens immer wieder. An dem Ort zwischen dieser und der nächsten Welt entsteht etwas zwischen den beiden, das groß ist und besonders und doch nur dort Bestand haben kann. Emerys Sehnsucht nach Nick lässt sie die Herzanfälle schließlich beinahe herbeiwünschen. Aber da ist auch noch Colin, der Bruder ihrer besten Freundin, der immer für sie da ist. Und der ihr ein Leben anbietet, in dieser Welt. Als sich Emerys Gesundheitszustand verschlechtert, muss sie eine unmögliche Entscheidung treffen.

Ein Liebesroman für alle, die bei Die Frau des Zeitreisenden oder Rendezvous mit Joe Black Tränen in den Augen hatten

Mitreißend, klug und tief bewegend erzählt Becky Hunter mehr als eine unglaublich schöne Liebesgeschichte: Sie erzählt von Freundschaft und Familie, davon, den eigenen Weg zu gehen, und von all den wunderbaren, unperfekten Momenten, die den Zauber unseres Lebens ausmachen.

Entdecke auch Becky Hunters bittersüßen Roman »Das Chaos eines Augenblicks« über Freundinnen fürs Leben – und darüber hinaus.

Book Information

Main Genre
Romance
Sub Genre
Modern
Format
Softcover
Pages
352
Price
17.50 €

Author Description

Becky Hunter lebte und arbeitete in London, bevor sie alles hinter sich ließ und nach Mosambik zog, um als Freiwillige mit Pferden zu arbeiten. Dort traf sie die Entscheidung, Schriftstellerin zu werden. Nach einigen Jahren, verschiedenen Orten und Jobs – unter anderem als Kellnerin, Reittrainerin, Lehrerin und Publizistin – hatte sie die Idee, die schließlich zu Das Chaos eines Augenblicks wurde. Bis mein Herz wieder schlägt ist ihr zweiter Roman. Neben ihrer Arbeit als Schriftstellerin ist Becky Hunter als freischaffende Lektorin tätig und lebt abwechselnd in der Nähe ihrer Schwester in Bristol und in London. Sie plant schon ihr nächstes Abenteuer.

Posts

16
All
3

Eine nicht ganz überzeugende, bittersüße Geschichte mit faszinierender Idee und einer besonderen Erzählweise 💔

Bittersweet Emery leidet unter einer Herzkrankheit, was bedeutet, dass ihr Herz alle paar Jahre aussetzt und sie in einer Zwischenwelt landet. Dort ist Nick. Ein gutaussehender, junger Mann, der Sterbende begleitet, aber selbst nicht weiß, wo die Reise hingeht. Emery genießt die Zeit mit ihm, doch sie wird immer wieder ins Leben zurückgeholt. Ein Leben, das sie versucht zu genießen und auszukosten und das doch voller Probleme steckt. In welcher Welt gibt es für sie Liebe und Lebensfreude? Das Besondere an dem Buch ist, dass die Geschichte nicht auf herkömmliche Weise erzählt wird. Wir begleiten Emery auf ihrer Reise durchs Leben mithilfe von Zeitsprüngen oder genauer gesagt, von einem Herzstillstand zum nächsten. Dadurch gewinnen wir nur kurze, dafür aber prägnante Einblicke, allerdings bleibt die emotionale Tiefe, das warm werden mit den Figuren, auf der Strecke. Um ehrlich zu sein, mochte ich Emery nicht besonders, vor allem in der ersten Hälfte des Buches. Ich verstehe, dass sie selbstbestimmt und frei leben möchte, aber zwischen Freiheit und Rücksichtslosigkeit sollte doch ein Kompromiss möglich sein. Leider konnte mich das Love Triangle nicht wirklich mitreißen und überzeugen. Mir fehlten insgesamt die Emotionen und auch die Spannung, dadurch, dass aufgrund der Episoden das Überraschungsmoment ausblieb. Zum Ende wird es dann insgesamt nochmal besser, sogar rührend, bittersüß. Da konnte das Buch einiges wettmachen, aber eben nicht alles. Trotz faszinierender Idee und des besonderen Erzählstils, konnte mich „Bis mein Herz wieder schlägt“ nicht gänzlich überzeugen.

4

Am Anfang war das Buch bei mir eine 3⭐️, dich dann kamen ein paar Nebenstorys, die mich echt gepackt haben. Leider gingen mir manche Wortwiederholungen, das trotzige Verhalten der Prota und ihre Krankheit ziemlich auf die Nerven.

4

Eine herzergreifende Entscheidung zwischen Leben und Sehnsucht

In Bis mein Herz wieder schlägt erzählt Becky Hunter eine zutiefst bewegende Liebesgeschichte, die zwischen zwei Welten spielt. Emery leidet an einer seltenen Krankheit, die sie immer wieder klinisch sterben lässt – und jedes Mal begegnet sie Nick, einem Seelengefährten im Dazwischen. Ihre Verbindung wächst mit jeder Begegnung, doch sie existiert nur jenseits des Lebens. Während Emery sich nach Nick sehnt, steht in der realen Welt Colin an ihrer Seite – ein Mann, der ihr ein echtes, greifbares Leben bietet. Becky Hunter gelingt eine eindrucksvolle Balance zwischen Fantasy und Realität, zwischen Herzschmerz und Hoffnung. Ein Roman, der zeigt, dass die größten Entscheidungen oft zwischen zwei Herzschlägen liegen.

5

Eine Liebe über den Tod hinaus? „Du darfst nicht für diese Momente mit mir leben. Es geht nicht, dass du lieber hier bist als dort, wo du hingehörst.“ (S. 272) Emery ist fünf, als ihr Herz zum ersten Mal stehenbleibt. Für einige Sekunden ist sie klinisch tot – und findet sich in einer Art Zwischenwelt wieder. Dort begegnet sie Nick, einem Mann, der sie an die Hand und ihr die Angst vorm Sterben nimmt. Doch dank der Herzdruckmassage ihrer Mutter kehrt Emery ins Leben zurück. Im Krankenhaus diagnostizieren die Ärzte einen seltenen, unheilbaren Herzfehler: Emery kann jederzeit sterben, aber auch zurückgeholt werden. Für ihre Eltern und ältere Schwester ist ein echter Schock. Fortan bauen sie ihr Leben um Emery herum, beschützen sie aus Angst vor dem nächsten Vorfall übermäßig. Nur Emery selbst fürchtet sich nicht. Früh erkennt sie, dass sie ihr Schicksal nicht beeinflussen kann. Mehr noch, mit der Zeit beginnt sie diese Auszeiten vom Leben zu genießen, weil sie Nick dann wiedersieht. Denn längst ist da mehr zwischen ihnen. Irgendwann erzählt er ihr, dass sie ist die Einzige, die ihn mehr als einmal besucht. Gemeinsam rätseln sie, warum das so ist. Soll nicht nur er ihr helfen, sondern sie auch ihm? Oder sind sie vielleicht füreinander bestimmt? Je älter Emery wird, um so schwerer fällt es ihr, und die Zwischenwelt wieder zu verlassen. Beim ersten Mal versteht Emery noch nicht, was mit ihr passiert. Als sie von Nick erzählt, glaubt ihr niemand, also erwähnt sie ihn nie wieder. Ich konnte gut nachvollziehen, warum Emery beginnt, gegen die Ängste und Verbote ihrer Eltern zu rebellieren. Als Erwachsene lebt sie kompromisslos im Moment – weil jeder der letzte sein könnte. Sie treibt durch die Welt, Jobs und Männer, ohne irgendwo anzukommen. Dabei vergisst sie, dass sie nicht allein ist – und dass das Leben, das sie so unerschrocken lebt, auch Verantwortung mit sich bringt. Ihr bester Freund Colin bringt es schließlich auf den Punkt: „Ich habe das eher Gefühl, du läufst vor dem Leben davon.“ (S. 139) „Bis mein Herz wieder schlägt“ von Becky Hunter ist ein extrem berührendes, fast philosophisches Buch über das Leben und Sterben, Angst und Mut, Familie und Freunde – und die Liebe. Ein Buch, das mich am Ende fast zu Tränen gerührt hat.

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3

Sehr interessantes Thema mit ausbaufähiger Umsetzung.

In "Bis mein Herz wieder schlägt" begleiten wir Emery durch ihr Leben, die mit einem Herzfehler kämpft, der immer wieder dafür sorgt, dass ihr Herz stehen bleibt und sie kurzzeitig stirbt. Mit jedem Tod betritt sie eine Zwischenwelt, in der sie Nick begegnet, der sie durch ihre letzten Momente begleiten soll, und für den sie eine Faszination und nach und nach auch Gefühle entwickelt. In der realen Welt wartet jedoch der Bruder ihrer besten Freundin, Colin, auf sie und bietet ihr ein Leben mit ihm an. Wir begleiten Emery durch die Höhen und Tiefen ihrer Erkrankung, den Umgang ihres Umfelds damit und ihren eigenen Gefühlen darüber, dass sie wie ein rohes Ei behandelt wird und wie sie dagegen rebelliert. Das Cover hat mir durch die Farben richtig gut gefallen, auch wenn es eigentlich quasi nichts über die Geschichte aussagt. Der Schreibstil ist zeitgemäß und super flüssig zu lesen, sodass ich die Geschichte in nur eineinhalb Tagen verschlungen habe. Die Thematik ist super interessant, auch wie sie dargestellt wird. Man kann durchaus mit der Protagonistin mitfühlen. Auch die ganzen anderen Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Allerdings gibt es mindestens ebenso viele Entscheidungen seitens Emery, die ich kaum bis gar nicht nachvollziehen konnte. Charakterentwicklung war leider erst sehr spät überhaupt vorhanden. Und generell blieben mir die Protagonisten und alle etwas zu oberflächlich und haben kaum an Tiefe gewonnen, was der Geschichte etwas das Gefühl und die Emotionalität genommen hat. Im letzten Viertel wurde das etwas besser, was für mich aber einfach ein wenig zu spät kam dann. Dennoch liegt die Geschichte für mich im guten Mittelfeld und ich würde sie gerne jedem weiterempfehlen, der mal etwas anderes abseits des Mainstreams sucht. Im Großen und Ganzen hat mir Emerys Geschichte gut gefallen.

4.5

Dieses Buch war eins der emotionalsten Bücher die ich dieses Jahr gelesen habe. Der Aufbau der Geschichte war faszinierend, weil wir die Protagonistin von klein auf verfolgten, besonders wenn sie immer wieder eine Herzanfall bekam und in die Zwischenwelt zu Nick kam, wo beide über Jahrzehnte lang eine Bindung aufbauten. Wir lernten auch viel über die Beziehung zwischen ihr und ihren Freunden und dem Umgang einer chronischen Herzerkrankung. Es fühlte sich an als würde man die Biografie eines Menschen lesen. Ich hab ständig weinen müssen, da einige Szenen so herzzerreißend waren. Es ist ein Buch worüber man auch das ein oder andere in das wahre Leben mitnehmen kann. Ich musste nach dem Beenden des Buches stundenlang darüber nachdenken und weinen. Nachdem ich „Das Chaos eines Augenblicks“ geliebt habe und nun auch dieses Buch, werde ich sicherlich meine Augen für weitere Neuerscheinungen von der Autorin öffnen.

2.5

2,5⭐️ - leider nicht so wie erwartet Ein Buch mit wirklich toller Idee, aber weniger interessanten Umsetzung...

Es geht um Emery, die durch eine seltene Erkrankung immer wieder Herzstillstände hat und sich dabei in eine Art Zwischenraum zwischen Leben und Tod begibt. Wir begleiten Emery dabei ihr ganzes Leben lang, angefangen im Alter von 5 Jahren. Zunächst finde ich den Klappentext und auch das Cover etwas irreführend, da eine romantische Liebesgeschichte vermutet wird. Diese ist allerdings überhaupt nicht vorhanden, sondern wirklich nur ganz am Rande beschrieben. Für mich ist das Buch eher ein normaler Roman, als ein Liebesroman gewesen, weil einfach sehr sehr wenig Lovestory vorkam. Was an sich natürlich nicht schlimm ist, aber der Klappentext verspricht da was ganz anderes. Mit den Hauptpersonen hatte ich auch einige Probleme. Besonders bei Nick, der laut Klappentext eine wichtige Rolle einnimmt, ist mir dies aufgefallen. Er hat für mich keine besonders starke Persönlichkeit, und das ist leider bei dem Großteil der Nebenfiguren der Fall gewesen. Sogar Emery fand ich schwierig einzuschätzen. Außerdem fehlte mir der rote Faden in der Geschichte, sowie an vielen Stellen die Spannung. Wir lesen sehr viele aneinander gereihte Ereignisse, die teilweise wirklich Jahre voneinander entfernt liegen. So wirkt die Geschichte nicht schlüssig und viele Ereignisse wurden weggelassen. Ich habe mir zwischendurch auch die Frage gestellt "Worum geht es nun?". Ich hatte ursprünglich gedacht, die Haupt-Storyline besteht aus den Momenten im Zwischenraum, aber dafür waren die Szenen doch recht kurz und oberflächlich... Zudem gibt es zu viele angeschnittene Themen. Ich hätte es besser gefunden, wenn eines der Themen wirklich im Mittelpunkt steht. Zum Beispiel, dass es entweder nur um die seltene Krankheit geht, die Emery hat oder aber es geht hauptsächlich um das Springen in den Zwischenraum. Irgendwie war mir das hier nämlich zu sehr vermischt. So hat mir von Beidem etwas gefehlt: Emerys Diagnose und die ärztliche Seite mit der Krankheit - und die Frage nach der Existenz des Zwischenraums (warum wird dies als Tatsache einfach akzeptiert und nicht hinterfragt?), außerdem kommt mir die Zwischenraum-Lesezeit sehr kurz vor. Der Schreibstil hingegen ist flüssig und gefällt mir sehr, sprachlich habe ich da echt nichts anzumerken! Außerdem wollte man wirklich wissen, wie es endet und es ist nicht langweilig gewesen. Obwohl ich während des Lesens nicht überzeugt war, hat mich das Ende dann doch sehr berührt. --------------- Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht überzeugen, dafür war mir das Ganze einfach zu oberflächlich und die Kapitel zu zusammenhangslos. Die Idee an sich war super, die Umsetzung hätte ich mir aber anders gewünscht.💫💫

5

Emery hat eine seltene Erkrankung, die dafür sorgt, dass in den unterschiedlichsten Situationen ihr Herz stehen bleibt. In diesen Augenblicken, wo sie klinisch tot ist, trifft sie auf Nick. Zum ersten Mal passiert das, als sie fünf Jahre alt ist. Beim nächsten Mal ist sie bereits zwölf. Niemand – nicht mal die Ärzte – können sagen, wann es wieder so weit sein wird und die Krankheit ist auch nicht behandelbar. Also nimmt Emery ihr Leben so an, wie es ist. Sie lebt, auch wenn manchmal sehr waghalsige und wagemutige Unternehmungen dabei sind und sie nicht selten von Schuldgefühlen geplagt wird. Mit jedem Mal, wo sie stirbt und auf Nick trifft, lernen die beiden sich besser kennen – und lieben. Doch es ist eine unmögliche Liebe, denn Emery kehrt immer wieder zu den Lebenden zurück und Nick bleibt tot. In der richtigen Welt hat sie nicht nur ihre Familie und beste Freundin Bonnie, sondern auch deren Bruder Colin. Er ist ihr bester Freund, ein warmherziger und sympathischer Mann, der mitten im Leben steht. Er ist real, im Gegensatz zu Nick. Doch reichen ihre Gefühle aus? Nach vielen, vielen Jahren, in denen Emery schöne Erinnerungen sammeln konnte, aber auch schlimme Schicksalsschläge erlebt hat, verschlechtert sich ihr Zustand. Sie muss eine Entscheidung treffen, die alles ändern wird: Colin oder Nick? Ich habe nicht damit gerechnet, dass mich dieses Buch so zerreißen wird. Es waren nicht mal die Momente, in denen Emery gestorben ist, sondern das ganze Drum rum und Währenddessen. Die Zwischenwelt ist reine Fiktion, aber die Autorin hat das alles so wunderbar geschrieben, dass ich oft vergessen habe, dass beide in den Momenten tot sind. Ich fand es wunderbar, wie sich das zwischen ihr und Nick entwickelt hat, wie er sich ihr anvertraut hat und sie sogar mit Colins Hilfe über seine Vergangenheit recherchiert hat. Ich konnte mir kein schöneres Ende vorstellen, auch wenn reichlich Tränen geflossen sind. (Was bei mir aber tatsächlich nicht schwer ist, bin sehr nah am Wasser gebaut.)

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4

Tolles Buch für zwischendurch

Bis mein Herz wieder schlägt von Becky Hunter ist eine sanfte, melancholische Liebesgeschichte, die dich nachdenklich macht und gleichzeitig tief berührt. Die Idee, dass Emery durch ihre seltenen Herzstillstände in eine Art Zwischenwelt rutscht und dort Nick trifft, diesen mysteriösen „Begleiter“, hat mich sehr gepackt. Emery ist eine kämpferische Protagonistin, trotz ihrer schwierigen Situation merklich lebenshungrig. Und Nick… na ja, er ist halt einfach dieses eine Juwel, der nur in ihrer Zwischenwelt existiert. Dadurch war er nicht immer ganz nahbar, aber im Verlauf der Geschichte erfahren wir mehr über ihn. Doch dann taucht Colin auf: bodenständig, warmherzig und vor allem real. Für wen wird Emery sich entscheiden? Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, denn in den meisten Liebesgeschichten ist das Ende irgendwie klar - hier bleibt viel Raum für Spekulationen. Dabei geht es vor allem um die Fragen, was Leben und Lieben heißt, und wie man beides kombinieren kann. Der Schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen und sorgt dafür, dass man viel Empathie für die Protagonisten entwickelt, auch manche Nebencharaktere sind mir während des Lesens wichtig geworden. Die Geschichte wird immer spannender, je weiter man kommt und auch das Ende hat mich nicht enttäuscht. Insgesamt ein tolles Buch für zwischendurch!

4.5

Emotionales Leseerlebnis 🥰

Wow, was für ein tolles Buch! Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, auch wenn es teils eine emotionale Achterbahnfahrt war! 😂🥰 Den Schreibstil fand ich ab der ersten Seite sehr besonders. Die seltene Krankheit, durch die Emerys Herz unregelmäßig stehenbleiben lässt, wurde glaubhaft und gut beschrieben, mitsamt allen Emotionen, die sie dabei durchmachen musste - Angst, Wut, Scham,.. Man konnte alles richtig fühlen und auch verstehen, warum sie einfach nur leben wollte! Die Zwischenstation vor dem Tod ist eine originelle Idee, die ich sonst noch nirgends gelesen oder gehört habe. Die Beschreibungen sind traumhaft. Auch dass es jemanden gibt, der dir in den letzten Augenblicken hilft, die ganzen Emotionen zu verarbeiten und über den eigenen Tod hinwegzukommen, finde ich eine wunderschöne Vorstellung. Was mir im Buch besonders gefallen hat, war der Zusammenhalt. Vor allem von der Familie, und der Bindung von Emery und ihrer Schwester, aber auch die jahrzehntelangen Freundschaften, die bestehen bleiben. 🥰 Die Charaktere sind nachvollziehbar und menschlich. Ich konnte mich mit vielen von ihnen identifizieren. Das Setting gefällt mir ausgesprochen gut. Vor allem die Zeitabstände fand ich wirklich toll. Ich kann das Buch nur empfehlen! 😍❤️ “Sie hatte keine Ahnung, wie es war, wenn zwei Puzzleteile zusammenpassten. Und sie war nicht sicher, ob ihr das jemals passieren würde.” "Ich habe im Leben immer mehr gewollt", sagte er. "Und deshalb war ich dort, wo ich war, nie glücklich." Die Trauer ist ein Kreislauf, hatte sie einmal jemanden sagen hören. Der Kreis mochte mit der Zeit größer werden, doch irgendwann landete man immer am Anfang. "Denn sollte ich noch Chancen bei dir haben, Emery, und wenn du es dir nur ansatzweise vorstellen könntest, werde ich sie nicht bitten, mich zu heiraten."

Emotionales Leseerlebnis 🥰
3

Der Schreibstil ist toll, aber an der Unsetzung scheiterte es. Es fehlte mir die tiefere Verbindung zu den Figuren, aber die Idee an sich war gut

Das Buch „Bis mein Herz wieder schlägt“ von Becky Hunter hat mir vom Schreibstil her sehr gut gefallen. Ich konnte mich gut in die Geschichte einfinden, konnte sie schnell und flüssig lesen. Emery leidet an einen seltenen Herzfehler, wodurch ihr Herz immer wieder stehen bleibt und sie sich in einer Zwischenwelt wiederfindet. Dort lernt sie Nick kennen und sie treffen immer wieder aufeinander. Die Idee der Geschichte finde ich ganz toll. Allerdings finde ich die Umsetzung nicht so gut, wie gewünscht. Man bekommt immer mal wieder kleine Einblicke in das Leben von Emery und weiteren Figuren. Nur durch die kleinen Einblicke kann man leider keine gute Verbindung zu Emery aufbauen. Es fehlte die bestimmte Tiefe, um Emery besser verstehen zu können. Allgemein wird vieles ziemlich oberflächlich gehalten. Es gibt Szenen, welche abrupt anfangen und enden Ich musste auch feststellen, dass der Klappentext etwas anderes vermuten lässt, als das was am Ende bei rum kam. Zum Beispiel spielt Colin nicht so eine große Rollen, wie angedeutet. Somit wurden meine Erwartungen nicht erfüllt, da ich etwas anderes erwartet hätte. Ich hätte mir nur gewünscht, dass es mehr Tiefe und Spannung gegeben hätte.

3

Ein Beispiel für ein Buch, das schwach anfängt und tatsächlich zum Ende besser wird.

Was ich erwartet habe: eine süße Protagonistin mit einem tragischen Schicksal, die den Kopf nicht hängen lässt und gleich in zwei Welten ihre große Liebe findet. Ganz viel Kitsch, Romantik und Drama inklusive. Was ich bekommen habe: Eine Protagonistin, die den Großteil des Buches wie ein bockiger, egozentrischer Teenager agiert und zu fast allen Menschen in ihrem Leben ein angespanntes Verhältnis führt. Ich mochte die erste Hälfte des Buches nicht, ich mochte sie absolut nicht. Emery war mir absolut unsympathisch und auch sehr viele Nebenfiguren haben mich einfach nur wütend gemacht. Dabei sind die Reaktionen und Handlungen nicht einmal unrealistisch, aber ich hatte einfach grundweg schlechte Laune beim Lesen. Der episodische Schreibstil hat es nicht leichter gemacht, sich in die Charaktere einzufinden. Zudem war der Ablauf zu Beginn sehr repetitiv. Ein Kapitel mit einer Situation aus Emerys Leben an dessen Ende sie "stirbt", gefolgt von einem Kapitel bei Nick. Dann X Jahre später die nächste Situation in ihrem Leben, in der sie am Ende stirbt, mit einem kurzen Absatz was in der Zwischenzeit so in ihrem Leben passiert ist. Diese Vorhersehbarkeit hat es für mich zum einen sehr langweilig gemacht, weil ich immer wusste, dass Emery am Ende stirbt. Hier hätte es deutlich mehr Spannung aufgebaut, wenn auch der Leser damit überrascht werden würde. Zum anderen verpasst man durch diese zum Teil echt großen Zeitsprünge auch viele Schlüsselmomente in ihrem Leben. Momente, in denen Emery vor Herausforderungen stand oder einfach Zukunftsweisende Entscheidungen treffen musste, wie z.B. was sie nach ihrem Schulabschluss macht, oder auch einfach die Reaktionen ihres Umfelds direkt nach der Reanimation wären für mich spannend zu lesen gewesen. Die im Klappentext angedeutete Dreiecksbeziehung findet nur ganz am Rande statt. Und beide Seiten konnten mich nicht abholen. Emerys Gedanken sind die gesamte Zeit ganz klar auf eine Person ausgelegt, sodass mir die andere regelrecht leid tut. Und die Beziehung zu der Person ihrer Wahl habe ich auch nicht gefühlt, da mir dort einfach alles viel zu abrupt passiert ist. Generell stand die Romanze meines Erachtens auch gar nicht im Fokus der Handlung sondern viel mehr die Frage: Wie darf man sein Leben führen, wenn es tatsächlich jeden Moment vorbei sein kann? In Bezug auf Beziehungen, Zukunftspläne oder auch Risiken, die man eingehen muss. Zum Ende gab es einen Handlungsstrang, den ich nicht erwartet habe, und der mich tatsächlich berühren konnte. Zudem gibt es mehr zusammenhängende Kapitel, sodass man mit den Figuren mehr mitfühlen konnte. Und mehrere Figuren, insbesondere Emery machen eine Charakterentwicklung durch. Sodass ich zum Abschluss trotz meiner anfänglichen Abneigung sagen kann, dass ich versöhnt bin. Fazit: Die Idee finde ich nach wie vor faszinierend. An der Umsetzung hapert es aber leider sehr. Insbesondere zu Beginn des Buches hätten mehr Kapitel der Handlung und der Tiefe der Figuren gut getan. Das Ende ist dennoch zufriedenstellend.

4

Bewegend, traurig, hoffnungsvoll – ein Roman, der zeigt, wie tief Trauer gehen kann und wie stark der Wunsch nach Leben bleibt.

Ein Buch, das Tränen fordert und Mut schenkt In „Bis mein Herz wieder schlägt“ erzählt Becky Hunter die Geschichte von Emery, einer jungen Frau mit einer seltenen Herzerkrankung. Jedes Mal, wenn ihr Herz stehen bleibt, gelangt sie in eine Zwischenwelt und begegnet dort Nick. Er begleitet Menschen auf dem Weg ins Jenseits. Normalerweise trifft er jede Seele nur ein einziges Mal, doch Emery begegnet er immer wieder. Zwischen den beiden entsteht eine Verbindung, die stark und besonders ist, aber nur in dieser Zwischenwelt existieren kann. Zurück in der realen Welt steht jedoch Colin an Emerys Seite, jemand, der ihr Halt gibt und ihr ein Leben im Hier und Jetzt anbietet. Doch mit jeder gesundheitlichen Verschlechterung rückt Emery näher an eine Entscheidung, die alles verändern könnte. Zu Beginn war ich mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob mich das Buch wirklich packen würde. Die Idee mit der Zwischenwelt und den wiederkehrenden Begegnungen mit Nick wirkte auf mich zunächst etwas weit hergeholt. Auch mit Emery konnte ich anfangs nicht direkt warm werden, da sie meiner Meinung sehr sprunghaft und unüberlegt handelte. Doch mit jeder Seite wuchs meine Verbindung zu ihr und spätestens ab der Hälfte konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Becky Hunter gelingt es eindrucksvoll, eine Geschichte zu erzählen, die vor allem durch ihre emotionale Intensität tief berührt. Über allem liegt eine Melancholie, die mich ergriffen hat, weil man sich als Leser*in so gut in die Gefühlswelt und Lebenssituationen der Figuren hineinversetzen kann. Ihre Ängste, Zweifel, Trauer und Sehnsüchte sind so authentisch und spürbar, dass ich beim Lesen oft schlucken musste und mehr als einmal zu Tränen gerührt war. Was dieses Buch besonders macht, ist die Tatsache, dass man Emerys Leben über Jahre hinweg begleitet. Man wird Zeuge ihrer Entwicklung, ihrer Kämpfe und Entscheidungen und genau das hat mich nachhaltig bewegt. Es geht um Krankheit, um Abschied, um Schuld, aber auch um das Bedürfnis nach Nähe, Freiheit und Selbstbestimmung. Die Geschichte ist nicht still, sie ist lebendig, aufwühlend und intensiv. Nick, der mysteriöse Zwischenwelt-Begleiter, verleiht dem Roman zusätzlich eine besondere Perspektive. Seine Rolle, seine Geschichte und seine Gedanken fügen sich harmonisch ein und haben zutiefst berührt. Fazit: „Bis mein Herz wieder schlägt“ ist eines der traurigsten, aber auch eindrücklichsten Bücher, das ich seit Langem gelesen habe. Es erzählt mit großer Emotionalität von Verlust, Abschied und der Zerbrechlichkeit des Lebens, ohne dabei jemals hoffnungslos zu wirken. Wer aktuell mit einem eigenen Verlust zu kämpfen hat, sollte sich gut überlegen, ob er sich emotional auf diese Geschichte einlassen möchte. Denn die Themen Tod und Krankheit stehen hier klar im Mittelpunkt. Und doch: So traurig mich viele Momente gemacht haben, so sehr hat mich das Buch auch berührt und getragen. Denn bei all der Schwere entscheidet sich die Geschichte immer wieder für das Leben. Das hat mich beeindruckt und genau das bleibt auch am Ende zurück, ein Gefühl von Hoffnung, Stärke, Liebe und leiser Zuversicht. „Bis mein Herz wieder schlägt“ ist ein Roman, der mitfühlen lässt und genau darin liegt seine Kraft. Ein kleiner Stern Abzug muss ich dennoch geben, da der Einstieg in die Geschichte einfach holprig war und mich nicht direkt gepackt hat.

5

Berührend und tiefgründig

Ich habe so gehofft, dass ich dieses Buch in der Leserunde gewinne und so war es auch. Danke, habe mich so gefreut! !ACHTUNG MÖGLICHE SPOILER! Ich bin richtig gut in die Geschichte gestartet – der Schreibstil ist angenehm leicht und lässt sich wunderbar flüssig lesen. Man gleitet förmlich durch die Seiten, ohne ins Stolpern zu geraten. Besonders der Gedanke mit der Zwischenwelt hat mich sofort fasziniert. Diese Idee bringt eine besondere Tiefe mit sich, die das Buch von vielen anderen abhebt. Die Kapitel in dieser Welt sind wunderschön beschrieben – fast schon meditativ. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, selbst dort zu sein, und das hat mich sehr berührt. Die Atmosphäre ist ruhig, träumerisch und gleichzeitig voller Bedeutung. Nick ist mir schnell ans Herz gewachsen. Seine ruhige, einfühlsame Art hat einfach etwas – und die Verbindung zwischen ihm und Emery spürt man von Anfang an. Viele mögen vielleicht nicht verstehen, warum Emery gerade für ihn etwas empfindet, aber für mich war das absolut nachvollziehbar. Die beiden teilen einen tiefen Schmerz, eine stille Vertrautheit, die sie auf besondere Weise verbindet. Nick verurteilt sie nicht, sondern sieht sie wirklich – das ist so viel wert. Emerys Konflikt mit ihrem Vater ist ebenfalls sehr greifbar. Seine überfürsorgliche Art ist nachvollziehbar – er will nur das Beste. Und doch hat man als Leser ständig das Gefühl: Emery muss endlich selbst leben dürfen. Sie kämpft für ihre Freiheit, für ein echtes Leben, trotz aller Einschränkungen. Die Beziehung zu Colin war kompliziert. Sie sah in ihm schon immer mehr als nur einen Freund aber hatte auch Angst davor, ihn zu verlieren als Freund. Er war immer für Emery da wenn sie ihn brauchte. Sie hat ihn auf eine ganz eigene Art geliebt wie ich finde. Bonnie war eine sehr gute Freundin und hat Emery immer unterstützt. Am Ende haben wir vielleicht etwas zu wenig über Bonnies Leben noch erfahren im Buch. Ambers Geschichte war traurig, hat mich aber auch tief bewegt. Wie unfair das Leben manchmal sein kann. Ein besonders starker Moment war für mich auch , als Bonnie von ihrer Schwangerschaft erzählt und Emery sie zuerst fragt, ob sie sich überhaupt freut, bevor sie gratuliert. Diese Feinfühligkeit fand ich großartig. Emerys Entscheidungen in ihrem Leben waren vielleicht nicht immer absehbar und nachvollziehbar – aber gerade das macht es so real. Im Leben versteht man auch nicht immer jede Entscheidung sofort. Die Annäherung an ihre Mutter am Ende fand ich stimmig, nicht zu kitschig, aber wichtig für den Abschluss. Das Ende... hat mich ehrlich gesagt ziemlich mitgenommen. Das letzte Kapitel hat mich emotional richtig erwischt – gerade weil das Thema Tod bei mir immer besonders nahe geht. Es bleibt aber auch Platz für Fantasie, für das, was danach kommen könnte. Ich finde, das ist ein schönes Element. Fazit: Das Buch hat mich nicht nur unterhalten, sondern zum Nachdenken gebracht – über das Leben, den Tod und die Frage, ob wir wirklich leben oder nur existieren. Es war emotional, wunderschön erzählt und voller kleiner Momente, die hängen bleiben. Und es hat mich zum Heulen gebracht....

3

Zu wenig Emotionen..

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und mir eine tiefgründige, emotional aufwühlende Liebesgeschichte erhofft – doch leider blieb Bis mein Herz wieder schlägt für mich hinter diesen Erwartungen zurück. Besonders das versprochene emotionale Dilemma zwischen Nick und Colin war für mich kaum spürbar. Die Dreieckskonstellation hätte deutlich intensiver und konfliktreicher ausgestaltet sein können, um wirklich mitzureißen. Trotzdem hat das Buch auch seine Stärken: Becky Hunters Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass man gut durch die Geschichte kommt. Die ständigen Zeitsprünge haben mir gefallen – sie sorgten für Tempo und hielten das Interesse aufrecht, weniger an den Liebesgeschichten sondern mehr um Emerys Leben im allgemeinen. Insgesamt ein solides Buch, das sich gut lesen lässt, aber emotional leider nicht das hält, was der Klappentext vielleicht verspricht. Wer auf der Suche nach einer mitreißenden, tiefgreifenden Liebesgeschichte ist, wird hier womöglich nicht ganz fündig.

4

Zauberhaft

Das Buch ist anders. Keine klassische Liebesgeschichte, sondern ein Buch, das zum Nachdenken über das eigene Leben und die Zukunft anregt. Die Liebe passiert eher nebenbei. Der Fokus liegt wirklich auf dem Leben mit einer Krankheit und Ängsten. Spannend, bewegend und manchmal nicht ganz authentisch, aber das stört nur minimal.

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