Bella mia

Bella mia

Hardback
3.01
Premio StregaTodVerlustZerstörung

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Description

Ein eindringlicher Roman über eine Familie, die nach dem Erdbeben von L'Aquila ihren Weg zurück ins Leben sucht - eine Elegie auf Verlust und Schmerz, aber auch auf den Mut, sich neu zu erfinden. Als »Bella mia« besingt ein Volkslied die Stadt L’Aquila in den Abruzzen – 2009 legt ein Erdbeben sie in Schutt und Asche, tötet Menschen, reißt Familien auseinander. In einer der Behelfsunterkünfte, die bald die einzige Normalität darstellen, versuchen drei Menschen, den Weg zurück ins Leben zu finden: die Erzählerin Caterina, deren Zwillingsschwester Olivia umkam, als sie noch kurz in das einstürzende Haus zurücklief, Marco, Olivias heranwachsender Sohn, der nach dem Verlust niemanden mehr an sich heranlässt, und die alte Mutter, die sich um alle kümmern will und doch selbst am meisten Hilfe braucht. Wie soll man einem schweigsamen, störrischen Jugendlichen plötzlich Ersatzmutter sein, wie den eigenen Gefühlen wieder trauen und die Sicherheit finden, sich auf Neues einzulassen? Behutsam, über kleine Gesten und auf ganz unterschiedlichen Wegen finden die drei allmählich aneinander Halt und den Mut, der Willkür und Vernachlässigung durch die Behörden zu trotzen und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Ein eindringlicher Roman über Verlust und verschüttete Gefühle, aber auch über die Kraft, sich neu zu erfinden.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
224
Price
19.50 €

Author Description

Donatella Di Pietrantonio wurde in den Abruzzen geboren und lebt heute in der Nähe von Pescara. Die praktizierende Kinderzahnärztin gilt als eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen Italiens, ihre Romane wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Zuletzt erhielt sie für "Die zerbrechliche Zeit" (2024) den wichtigsten italienischen Literaturpreis, den Premio Strega. Bei der Verleihung des Premio Strega für »Die zerbrechliche Zeit« sagte sie: »Ich verspreche, dass ich mich in Wort und Schrift für die Rechte einsetzen werden, für die meine Generation von Frauen so hart gekämpft hat und die heute anscheinend nicht mehr selbstverständlich sind.«