Beelitz Heilstätten

Beelitz Heilstätten

Paperback
4.3149

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Description

Das modernste Tuberkulose-Sanatorium seiner Zeit

1938: Die zwanzigjährige Antonia wird mit einer Tuberkulose-Diagnose in die hochmodernen Beelitzer Heilstätten geschickt. Schnell geht es ihr besser, doch der strenge Tagesablauf und die ständigen Liegekuren sorgen dafür, dass die junge Frau sich alsbald langweilt. Nur die Gespräche mit dem jungen Assistenzarzt Henrik bieten Zerstreuung. Wenige Jahre später kehrt sie als angehende Ärztin für Lungenheilkunde nach Beelitz – und zu Henrik – zurück. Doch die Zeiten haben sich geändert, der Schatten des Nationalsozialismus liegt über dem gesamten Komplex. Finden Antonia und Henrik dennoch ihr Glück?

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Paperback
Pages
400
Price
16.50 €

Author Description

Lea Kampe alias Iris Claere Mueller, geboren 1971 in Mannheim, wuchs in Bad Wimpfen bei Heilbronn auf. Nach ihrem Studium der Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft an der Universität Heidelberg zog sie in die USA, wo sie an der renommierten Yale University im Fachbereich Medieval Studies promovierte. Seit 2005 lebt sie mit ihrem Lebensgefährten im süditalienischen Salerno. Im nahegelegenen Neapel arbeitet sie an der Internationalen Schule und lehrt mittelalterliche Geschichte an der University of Maryland Europe.

Characteristics

3 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
54%
3%
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Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate67%
Variable33%

Writing Style

Simple67%
Complex0%
Moderate33%
Bildhaft (50%)Außergewöhnlich (50%)

Posts

41
All
5

Die modernste Heilstätte ihrer Zeit

Schon nach wenigen Seiten war ich tief in dieser bewegenden, intensiven und gleichzeitig erschütternden Geschichte gefangen. Im Mittelpunkt steht die junge Antonia, die im Jahr 1938 aufgrund ihrer Tuberkulose Erkrankung in die Beelitz Heilstätten eingewiesen wird. Einst eine der modernsten medizinischen Einrichtungen ihrer Zeit. Der Alltag dort ist streng geregelt, geprägt von Monotonie, festen Abläufen und permanenter Beobachtung. Beim Lesen konnte ich Antonias Einsamkeit und die langsam aufkommende Verzweiflung regelrecht spüren. Als sie Jahre später als angehende Lungenfachärztin zurückkehrt, ist nichts mehr wie zuvor. Die Nationalsozialisten haben die Macht übernommen, und die Veränderungen sind auch in Beelitz deutlich spürbar. Die Atmosphäre kippt spürbar. Aus einem Ort der Heilung wird zunehmend ein Ort der Kontrolle, der Angst und der ideologischen Einflussnahme. Der erste Teil des Buches ist eher ruhig, fast schon eindringlich still und lässt Raum, um die Figuren und die Umgebung kennenzulernen. Im zweiten Teil hingegen überschlagen sich die Ereignisse, die Geschichte wird dramatisch, spannend und teilweise kaum auszuhalten. Die Charaktere wirken dabei durchweg authentisch, vielschichtig und lebendig Man merkt dem Buch deutlich an, dass die historischen Hintergründe rund um die Beelitz Heilstätten sorgfältig recherchiert wurden. Diese Mischung aus Fiktion und realen Ereignissen macht die Geschichte umso eindrucksvoller. Und auch beklemmender. Dieses Buch hat mich nicht nur unterhalten, sondern tief berührt und noch lange nach dem Lesen beschäftigt. Es ist eine Geschichte über Krankheit, Hoffnung, Mut und die dunklen Kapitel unserer Vergangenheit. Für mich ein absolutes Highlight, das ich jedem ans Herz legen möchte ⭐⭐⭐⭐⭐

Die modernste Heilstätte ihrer Zeit
4

Erschütternd, traurig und sehr gut geschrieben. Man kann nur hoffen, dass so etwas nie mehr passieren kann!

5

Ich hab das Buch als Hörbuch gehört. Heike Warmuth hat der Geschichte eine wundervolle Stimme gegeben. Das war mal wieder so ein Zufallsfund beim Stöbern in der audible-App. Ich hatte das Buch also gar nicht auf dem Schirm und wurde total positiv überrascht. Es geht um so viele Beziehungsgeflechte und spannende Charaktere, die alle angemessen Tiefe hatten. Zudem sind so viele Handlungsstränge beschrieben, die das Buch so lebendig machen, als wäre man dabei. Dazu trägt natürlich auch der tolle Schreibstil bei. Das Buch spielt während der NS-Zeit und man erlebt die Schicksale ganz vieler Personen vor diesem Hintergrund: Familie, Liebe, Freundschaft, Verrat, Krieg, Krankheit und Hoffnung. Die Autorin erzählt die Thematik bei gebotenem Respekt nicht zu schwer. Der Krieg ist da und spielt eine Rolle im Leben aller, ist aber nicht im Vordergrund der Story. Das hat mir auch echt gefallen. Ich wollte gar nicht aufhören. Unerwartetes Highlight!

5

Ein packendes Buch, das uns den Weg einer jungen, starken Frau beschreibt, die in einer schwierigen Zeit in den Beelitzer Heilstätten, sowohl als Patientin als auch später als Ärztin gegen Tuberkulose kämpft und nebenbei die Liebe findet. Die Beelitzer Heilstätten bei Berlin wurden detailliert beschrieben, ihre Architektur, ihre Funktion, die Tagesabläufe, Regeln und natürlich alles rund um das Thema Tuberkulose. Ich konnte mir alles genau vorstellen, als wäre ich selbst zu dieser Zeit (1930er - 1940er Jahre) vor Ort gewesen - die Autorin hat einen leichten, bildlichen und fesselnden Schreibstil. Da ich selbst einen medizinischen Beruf habe und immer mal den ehemaligen Krankenhauskomplex als Lost Place besuchen wollte, ( wird zzt "wiederbelebt") faszinierte mich die Geschichte um so mehr. Sie bietet einen gelungenen Mix aus Fiktion und wahren Begebenheiten. Man erfährt ebenso viel über die damalige Politik des neuen Deutschen Reiches und wie sie den Alltag, das Denken und Handeln der Menschen bestimmte. (Judenhass, Hitlerjugend, Parteitreue, Krieg...) Und Bezug nehmend auf das Buch, wie kranke Menschen als "... unerwünschtes Risiko für den gesunden Volkskörper..." und als "... sozial wertlos..." angesehen und behandelt wurden. Die Menschen waren zwiegespalten - einige befolgen die "Regeln des Führers" , andere nicht; beide Seiten wurden anschaulich und berührend im Buch dargestellt. ( egal ob Ärzte, Schwestern, Patienten, Familie oder Freunde...) Es war teils erschütternd zu lesen, wie man damals gelenkt wurde und wie weit einige Personen bereit waren zu gehen. Ging es in der ersten Hälfte noch vorrangig um die Heilstätten, so rückte danach immer mehr die politische Situation in den Vordergrund. Fazit: Ein spannendes, aufklärendes Buch über einen Teil unserer Geschichte, über die Beelitzer Heilstätten und die Krankheit Tuberkulose, mit vielen bewegenden Schicksalen und einer Slow- burn- Romance im Hintergrund. Lesenswert! 5/5⭐

4

🔹️ Historisch gut recherchiert 🔹️

🔸️ Meine Meinung 🔸️ Da ich letzten Monat erst die Beelitz Heilstätte besucht habe, konnte ich mir viele Gebäude und die wunderschöne Parkanlage direkt beim Lesen wieder vorstellen und fühlen wie sich die Patientinnen dort bewegt haben. Auch die Liebesgeschichte von Antonia und Henrik ist gut dargestellt, nicht zu süss und übertrieben, sondern der Zeit entsprechend schüchtern und verlegen. Natürlich kann nicht alles "Heile Welt" sein, wenn Krieg und die Nazis eine Rolle spielen. Selbst unter den Angestellten der Heilstätte gab es Neid und hinterrücks Gespräche und Verdächtigungen, mit schlimmen und weitreichenden Folgen.

5

Total spannend!

Ich fand das Buch wirklich Mega! Es war total spannend den Verlauf während und vor des Krieges zu sehen. Auch die Entwicklung bei dem Personal war spannend aber gleichzeitig erschreckend zu beobachten. Am schönsten fand ich persönlich die Entwicklung von Ronny, womit ich null gerechnet habe. Von vielen Patienten fand ich das Schicksal sehr traurig. Eine absolute Empfehlung!!

4

Die Beelitz Heilstätten gehören zu den berühmten Lost Places in Berlin. Lea Kampe, hat diesem Ort wieder Leben eingehaucht. Eine Geschichte, über die Tuberkulose, die Zeit der Nazis, aus Sicht der Patientinnen und Pflegepersonal und die Angst vor Verfolgung .

5

Wer schon einmal die Beelitz Heimstätte besichtigt hat, weiß um die FASZINATION, die dieser Gebäudekomplex ausübt. Das Buch schildert eindrucksvoll die Zeit von 1938-45 und erzählt von Schicksal der Pazienten und Angestellten des Heilstätte. Von mir einer klare Empfehlung

5

Wer schon mal die Heilstätten besucht hat in den letzten Jahren, und davon schon überwältigt war, der muss das Buch lesen. Die detaillierte Beschreibung der Heilstätten ist Wahnsinn. Die Story wurde super mit eingebunden und war echt toll zum lesen.

4

Vielen dank an den @piperverlag und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Ebooks Inhalt 1938: Die zwanzigjährige Antonia wird mit einer Tuberkulose-Diagnose in die hochmodernen Beelitzer Heilstätten geschickt. Schnell geht es ihr besser, doch der strenge Tagesablauf und die ständigen Liegekuren sorgen dafür, dass die junge Frau sich alsbald langweilt. Nur die Gespräche mit dem jungen Assistenzarzt Henrik bieten Zerstreuung. Wenige Jahre später kehrt sie als angehende Ärztin für Lungenheilkunde nach Beelitz – und zu Henrik – zurück. Doch die Zeiten haben sich geändert, der Schatten des Nationalsozialismus liegt über dem gesamten Komplex. Finden Antonia und Henrik dennoch ihr Glück? Meinung Das Buch ist in zweit Abschnitte aufgeteilt. Im ersten kommt die junge Antonia in die beelitzer Heilstätten. Dieser Abschnitt ist eher ruhig. Es geht viel um Therapien und die Heilung von Tuberkulose. Im zweiten befinden wir uns mitten im Krieg, dieser Abschnitt hat es in sich. Die entlassene Antonia studiert Medizin und widmet sich der Heilung von Tuberkulose. Auch Ronny und Jojo sowie bekannte aus dem ersten Abschnitt werden hier abgehandelt. Dieser Teil ist deutlich rasanter und hat mich auch viel besser gefallen. Alles in allem ein kurzweiliger Roman, der seine starken Tiefen Momente hat. Lese Empfehlung

5

Fantastisch! 👍🏻

👍🏻👍🏻👍🏻 Ein grandioses Buch! Die Geschichte handelt kurz vor dem zweiten Weltkrieg. Es geht dabei um die Lungenheilstätte Beelitz bei Berlin, die auf Tuberkulose spezialisiert ist . In der Geschichte geht es um Antonia, die dort Patientin ist . Um nicht zu Spoilern, sage ich nicht mehr dazu, es wird auf jeden Fall sehr spannend und emotional. Die ganze Grausamkeit, wie die Nazis mit den Patienten umgehen, aber auch ebenfalls helfende Hände, Ärzte, Schwestern, ganz normale Menschen, die sich in Lebensgefahr begeben, um Patienten zu schützen, in dem sie die Akten fälschen, Patienten gesünder schreiben als sie sind, verstecken ect. Denn die Nazis stufen diese schwerkranken als minderwertig ab und dadurch schweben die Patienten ständig in Lebensgefahr, da sie einfach von den Nazis entsorgt werden können. Hier stimmt wirklich alles, flüssiger Erzähl-Stil, gelungene Handlung, Spannung bis zum Schluss. Eines der besten Bücher für mich seit langem, vielleicht sogar Jahreshighlight.

4

Ein schönes und bewegendes Buch zu Zeiten des 2. Weltkriegs

Die Geschichte handelt von der Behandlung der Tuberkulose vor und während des 2. Weltkriegs in den Heilstätten von Beelitz. Natürlich gehört die unvermeidliche Liebesgeschichte einer ehemaligen Patientin und eines Arztes genauso dazu, wie Verrat und selbstlose Hilfsbereitschaft in den Wirren und Entbehrungen des Krieges. Die Geschichte ist leicht und flüssig erzählt, lediglich einen Punkt Abzug für die Vorhersehbarkeit und mir fehlte etwas Tiefe in den Charakteren. Ein wunderschönes Buch für zwischendurch.

5

Was für ein tolles Buch. Viel interessantes und auch wieder wird das Herz angesprochen.

5

Interessant, unterhaltsam

4.5

Mich würde interessieren wie es für die Protagonisten weiterging

3

Netter Roman, man lernt viel über die Tuberkulose zur Zeit des zweiten Weltkrieges

5

Als Antonia mit einer Tuberkulose-Diagnose in die Beelitzer Heilstätten eingewiesen wird, ist dies zunächst der absolute Schock für sie und ihren Vater. Denn auch ihre Mutter ist einst an dieser Krankheit gestorben. Auch hatte doch erst ihr Semester an der Uni begonnen und wer sollte sich um ihren herzkranken Vater kümmern? Aber Antonia fügte sich in ihr Schicksal und so nah sie die Therapie auf. Schnell geht es ihr besser, aber sie langweilt sich zusehends. Nur der junge Assistenzarzt schafft es sie von ihren trüben Gedanken abzulenken... Einige Jahre später kehrt Antonia in den schweren Kriegsjahren als angehende Ärztin für Lungenheilkunde in die Heilstätten zurück. Doch wie wird ihre Zukunft in den Zeiten des Nationalsozialismus aussehen? Fazit: Um die Beelitzer Heilstätten rankt sich schon immer ein geheimnisvoller Mythos. Die Autorin hat es geschafft diesen Mythos in eine spannende Geschichte zu verpacken, die einen schnell einfach nicht mehr loslässt. Durch die Augen der Protagonistin Antonia lernt man die Heilstätten zunächst als Patientin kennen. Schnell schließt sie neue Bekanntschaften und Freundschaften, die sie auch noch Jahre später begleiten werden. Doch als sie nach einigen Jahren als angehende Ärztin zurückkehrt, merkt man schnell, dass die Zeiten sich verändert haben. Die Geschichte ist sehr gut geschichtshistorisch recherchiert und schafft es sehr gut, die historischen Fäden der Klinik, mit den Zeiten der Herrschaft der Nationalsozialisten und der fiktiven Geschichte um die junge Studentin Antonia zu verknüpfen... Ich habe die Geschichte sehr gern gelesen und konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen... Lasst es Euch nicht entgehen! Bis bald Euer Faultierchen xoxo

4.5

Inhalt: 1938 – während ihres Biologiestudiums wird Antonia mit Tuberkuloseverdacht in die hochmoderne Lungenklinik Heilstätten nach Beelitz geschickt. Die strengen Tagesabläufe sind sehr mühselig, zumal sich keine Symptome zeigen. Doch die Freundschaften zwischen den kranken Frauen dort und dem Assistenzarzt Henrik bieten etwas Ablenkung. Doch die Einflüsse durch die Nationalsozialisten machen auch vor der Klinik nicht halt und schon bald gibt es gespaltene Lager und Intrigen. Als Antonia sich ihr Studienfach gegen Medizin tauscht, wird ihre Hilfe schon bald in der überfüllten Klinik gebraucht. Aber der Krieg bringt massive Veränderungen… Die Geschichte um die Lungenheilanstalt, die von der Berliner Landesversicherungsanstalt für Patienten mit Lungentuberkulose gebaut wurde und auch der ärmeren Bevölkerung Möglichkeit bot, sich von der schlimmen, damals noch unheilbaren Krankheit zu erholen und Kraft zu tanken hat mich total fasziniert. Die Verläufe der Erkrankung, ebenso wie die Anwendungen sind in eine lebendige, bewegende Geschichte eingebaut, weil es hier um persönliche, wenn auch fiktive Schicksale geht, die mir sehr nahe gegangen sind. Viele von ihnen sind mit Beginn des Nazi Regimes der Willkür der neuen Verordnungen ausgeliefert gewesen, die auch mit anderen Einrichtungen zu tun hatten teils unter schockierenden geheim gehaltenen Abläufen. Wieder mal hat es die Autorin geschafft, die Leser auf eine interessante Reise zu nehmen, die zu unserer Geschichte gehören, die zeigen, wozu Menschen imstande sind, die sich von falschen Vorstellungen und Versprechen mitreißen lassen. Ich hab einiges dazugelernt und mit der Mischung aus Fiktion und historischen Begebenheiten ist hier ein wundervoller, einfühlsamer, aber auch zerreißender Roman entstanden, den man nicht so schnell vergisst. Viel Spannung und Abwechslung wird durch die vielen verschiedenen Charaktere reingebracht. Jeder von ihnen hat eine eigene Geschichte, in die man einen Blick werfen darf. Es werden Gefühle und Emotionen geweckt, die einen ordentlich durchrütteln. Es gibt trotz aller Tragik und Dramatik auch etliche lustige Momente, Augenblicke, bei denen man mit den Tränen kämpft und auch die eingebundene Liebesgeschichte ist toll abgestimmt und genau passend. Trotz etwas vorhersehbarer Entwicklung, ein paar kleineren Längen und einem überraschenden, etwas gerafften Abschluss hat dies die Lesestimmung nicht getrübt, zu sehr war man gefangen im Geschehen und wollte nun auch wissen, wie alles ausgeht. Ein lesenswerter Roman, der viele Schicksale aufgreift, die unter die Haut gehen und der zeigt, was Mut, Mitgefühl und Verständnis bewirken können.

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5

Absolut Lesenswert

Ein guter Einblick in die Geschichte der Tuberkulose bzw. Medizin im zweiten Weltkrieg. Schön verpackt mit einer Lovestory die aber nicht so sehr im Vordergrund steht. Hier geht es um das Leben von verschiedenen Menschen rund um die Heilstätte Beelitz.

5

Ein packendes Buch über eine starke Frau in schweren Zeiten

3

Naja…

Die erste Hälfte des Buches fand ich richtig richtig toll…aber der zweiten Hälfte is es aber stark abgeflaut. Weniger interessant und weniger spannend.

5

Eine tolle Geschichte …

… über eine mutige Frau , eine Krankheit die die Menschen in den Wirren des Krieges fest im Griff hatte und einen so magischen Ort ! Ich war in den Beelitzer Heilstätten - vor 20 Jahren- als diese schon lange als Lost Place bezeichnet worden! Und dennoch war auch damals noch der Charme und die Magie dieses besonderen Ortes spürbar! Ich fand das Buch wirklich interessant und mochte der Autorin ihren Schreibstil sehr gern! Ich hoffe noch mehr von ihr zu lesen…! Klare Leseempfehlung von mir 👍🏼

4.5

Die Geschichte einer beeindruckenden Heilstätte Antonia lebt mit ihrem Vater in Berlin. Durch die politischen Gegebenheiten mussten die beiden ihr bisheriges Leben aufgeben und sich mit weniger zufrieden geben, was die Beiden aber ohne Murren akzeptieren. Dennoch macht ihr Vater es ihr möglich, zu studieren. Antonia aber ist sehr anfällig für Atemwegserkrankungen und muss sich in Behandlung in die Beelitzer Heilstätten begeben. Hier begegnet sie vielen interessanten Menschen, u.a. Henrik. Gerade er regt sie dazu an, ihre Berufswahl nochmal zu überdenken. Diese Entscheidung führt sie wieder zurück in die Heilstätten. „Beelitz Heilstätten“ von Lea Kampe erzählt den Alltag in den modernen Beelitzer Heilstätten während der NS-Zeit. Da ich die Heilstätten und ihre Geschichte wirklich interessant finde, hat mich dieser Roman sehr interessiert. Ich gebe zu, ich wurde nicht enttäuscht und Lea Kampe konnte mich, von der ersten Seite an, begeistern. Der Charakter der Antonia gefällt mir sehr gut. Sie ist eine intelligente, junge Frau, die die Taten der damaligen Zeit hinterfragt, aber auch darauf achtet, sich und ihren Vater nicht in Gefahr zu bringen. Dennoch setzt sie sich zu jederzeit für andere Menschen ein, hilft ihnen in schlimmen Zeiten und stellt sich, trotz ihrer Intelligenz und ihrer eigentlichen Herkunft, nicht über andere Menschen. Ich finde des Roman auch sehr realistisch dargestellt. Die Autorin zeigt im Roman alle die Menschen und ihre politischen Lager zur damaligen Zeit auf und beleuchtet dabei alle Seiten. Das Gleiche gilt für die konservativen und die politisch gewollten Behandlungsmethoden. Ich fand auch, dass sich eine gewisse Spannung durch den Roman gezogen hat, in Bezug auf Ronnys Geschichte, aber auch auf Dr. Franke und Schwester Martina oder Jojo und Leni. Was mir nicht gefallen hat, war das abrupte Ende. Der Roman hat zwei Handlungsstränge, den vor Antonias Studium und den während ihrer Praktikumszeit in Beelitz. Beide Stränge sind recht lang, aber nicht zu lang. Aber das Ende kommt wirklich von Jetzt auf Gleich. Einzig die Zusammenfassung am Ende rundet das Ganze dann doch noch ab und lässt den Lesenden nicht mit einem Cliffhanger zurück. Dennoch hätte ich mir das etwas anders gewünscht. Alles in allem ein toller, historischer Roman über eine einzigartige und wichtige Heilstätte. Auch die Charakteren, seien sie auf der guten oder der schlechten Seite sind wirklich gut beschrieben und zeigen die Schwierigkeiten der damaligen Zeit beeindruckend auf. Einzig für das abrupte Ende gibt es einen halben Stern Abzug und damit gebe ich dem Roman 4,5 Sterne!

4

Sehr spannende Fakten und eine gute Geschichte drumherum!

Im Jahr 1938 wird die junge Biologiestudentin Antonia mit einer Tuberkulose-Diagnose in die Beelitzer Heilstätten eingewiesen. Sie zeigt keine Symptome und langweilt sich schnell - sie darf nichts tun außer sich auszuruhen und dabei hat sie ihren Kopf beim Studium und zuhause bei ihrem kranken Vater. Die Gespräche, die sie mit dem jungen Arzt Henrik führt, lenken sie etwas ab und wecken in Antonia den Wunsch Medizin zu studieren. Aber wie soll das gehen mit ihrer Diagnose? Mir ist „Beelitz Heilstätten“ von Lea Kampe zufällig in die Hände gefallen - ich gebe zu, historische Romane lese ich nicht oft und meistens nur, wenn mich das Thema brennend interessiert. Das war hier der Fall, denn die Beelitzer Heilstätten interessieren mich sehr, weswegen ich den Roman auch gekauft habe. Mir hat die Geschichte rund um Antonia und die Heilstätten enorm gut gefallen. Die Fakten über die Behandlung von Tuberkulose zur damaligen Zeit waren spannend verpackt, genauso wie die Infos über die Heilstätten selber. Auch einige Nebenstränge, die die Situation der Menschen, ihre Gesinnung und das daraus folgende Handeln zum Thema hatten, haben sich sehr passend und gut in die Geschichte eingefügt. Mich hat die Story schnell gepackt und ich habe sie sozusagen verschlungen. Das Ende allerdings war mir viel zu abrupt und wurde dann in einem kurzen Kapitel abgehandelt, in dem erzählt wurde wie es den Einzelnen ergangen ist. Das habe ich persönlich als fast lieblos empfunden und es wurde diesem - ansonsten grossartigen - Roman einfach nicht gerecht. Nachdem ich meinen Ausflug in die Beelitz Heilstätten sehr faszinierend fand, überlege ich tatsächlich mich in Zukunft doch mal wieder öfter historischen Romanen zuzuwenden. Jedenfalls war dieses Buch eine gute Gelegenheit in eine Zeit und einen Ort einzutauchen, die in dieser Form nicht mehr existieren. Klasse! Von mir gibt es 4 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️⭐️

5

Packend, atmosphärisch und emotional – ein historischer Roman, der begeistert!

Ein atmosphärisch starker Roman, der mich schnell gepackt hat. Lea Kampe bringt die besondere Stimmung von Beelitz-Heilstätten eindrucksvoll rüber und verwebt historische Elemente mit einer berührenden Geschichte. Die Figuren wirken lebendig, die Handlung bleibt durchweg spannend. Für alle, die gerne in gut recherchierte, emotionale Geschichten eintauchen – absolut lesenswert!

Packend, atmosphärisch und emotional – ein historischer Roman, der begeistert!
3.5

Das Buch schildert die Zeit von 1938 bis 1945 in den Beelitzer Heilstätten. Im Mittelpunkt steht dabei die junge Studentin Antonia, die zunächst als Patientin in die Heilstätten kommt, später dann dort als Praktikantin arbeitet. Man erfährt viel über die Heilstätten und den damaligen Kampf gegen die Tuberkulose, wer historische Romane an realen Schauplätzen mag, kommt hier auf seine Kosten. Mir war das ganze etwas zu oberflächlich (wenn auch bei weitem nicht so kitschig, wie Cover und Klappentext vermuten lassen). Es wurden für mich zu viele Themen angeschnitten, hätte man ein paar Handlungsstränge weggelassen, hätte man mehr in die Tiefe gehen können.

4

War mir etwas zu kriegslastig, aber flüssig geschrieben.

5

Das Buch hat mich sehr begeistert. Eine wundervolle Geschichte, eingebettet in historische Fakten. Jeder Charakter hatte sofort seine ganz eigene Faszination auf mich, jedes Schicksal hat mich sehr berührt. Sehr gefühlvoll aber auch schonungslos wurde diese dramatische Zeit der deutschen Geschichte beschrieben. Mehr als 1x hatte ich Tränen in den Augen. Für mich besonders war, dass ich mir durch vorangegangene Besuche der Beelitzer Heilstätten den Schauplatz des Geschehens sehr gut vor Augen führen konnte.

5

In „Beelitz Heilstätten“ begleiten wir Antonia, die in ihren jungen Jahren als Tuberkulose-Patient in die Heilstätte geschickt wird. Durch den strengen, durchgetakteten Tagesablauf kam schnell Langeweile auf, nur die Gespräche mit dem Assistenzarzt Henrik waren für sie eine gelungene Abwechslung. Einige Jahre nach ihrer Entlassung kehrte sie als angehende Ärztin für Lungenheilkunde in die Heilstätten zurück und begegnet auch wieder Hendrik .. Jedoch herrschen nun die Zeiten des Nationalsozialismus‘ und in den Heilstätten weht ein anderer Wind.. Mich hat das Buch komplett aus meiner Leseflaute geholt und ich konnte mir dank des bildhaften Schreibstils die Heilstätten detailliert vorstellen. Auch die Charaktere und dessen Handlungen waren authentisch und nachvollziehbar. Ich fand es sehr interessant, den Schauplatz aus verschiedenen Perspektiven (Patientin & Ärztin) zu sehen und auch den Wandel der damaligen Zeit mitzuerleben. Meine Bewertung? Ganz klar: 5/5 💗

5

Ich habe es sehr gemocht. Es ist super geschrieben und immer spannend. Es hat mich fasziniert wie es früher war.

5

Spannend und eindrucksvoll – besonders, wenn man die Heilstätten selbst gesehen hat

Ich fand die Geschichte unglaublich spannend, gerade weil sie in einem so geschichtsträchtigen Ort spielt. Da ich selbst schon durch die Beelitz Heilstätten gelaufen bin, hatte ich beim Lesen ständig Bilder im Kopf – das hat das ganze Erlebnis noch intensiver gemacht. Faszinierend, wie authentisch die Atmosphäre von damals eingefangen wurde!

1

Zu flach

Immer wenn die Geschichte ein wenig Tiefgang hätte haben können, flutscht sie wieder in flache Gewässer. Im Prinzip handelt es sich etwas drei Viertel des Buches darum, wie der talentierte Arzt die Patientin und spätere Assistenzärztin genauso gut findet wie sie ihn und beide einfach nicht miteinander reden. Dann ist da noch Oberschwester Rabiata, die den jungen Doktor auch toll findet, von ihm aber nicht beachtet wird und als Denkzettel den Arzt um den Finger wickelt, der der NSDAP nahe steht. Natürlich profitieren beide zunächst vom Erstarken des Nationalsozialismus und ihren Spitzeleien und Denunziationen. Eine Seifenoper in historischer Kulisse, die deutlich mehr Potenzial geboten hat. Schade drum.

3.5

Es hat mich leider nicht ganz so abgeholt wie ich dachte. Laut Klappentext hat es auch eine etwas andere Geschichte angedeutet. Es war eine nette Unterhaltung- allerdings keine, die ich nicht schon besser gelesen hätte.

4

Schöner Roman um die Tuberkulose Erkrankten im 3 Reich ,das Ende des Buches ist sehr abrupt .

4

1938 in den modernen Beelitzer Heilstätten: die junge Studentin Antonia wird mit vermeintlich Tuberkulose in die Frauenheilanstalt eingewiesen und muss sich nun in den strengen Ablauf der Klinik eingliedern, doch dies ödet sie schnell an, zumal es ihr nicht wirklich schlecht geht. Sie schließt Freundschaft mit dem Pförtnersohn Ronny, der ihr hilft, das streng überwachte Gelände zeitweise zu verlassen. Doch die politische Meinung der beiden könnte nicht weiter auseinander gehen. Es ist allerdings der junge Arzt Henrik, über den sie ständig nachdenkt. Auch in den vier Jahren nach ihrer Entlassung vermisst sie ihn. Bis er sich mit der Bitte an sie richtet, ihn zu unterstützen und in den Heilstätten zu arbeiten. Dies kann sie nicht verneinen. Nach ihrer Ankunft bemerkt sie, wie viel sich seit ihrem Aufenthalt verändert hat. Der Nationalsozialismus macht auch vor der Klinik keinen Halt. Ärzte werden wegen ihrer politischen Meinung und nicht wegen ihres Könnens befördert. Schwerkranke Patientinnen werden zum Sterben nach Hause oder in eine gefängnisartige Anstalt geschickt. Schwestern bespitzeln Ärzte und Patientinnen.     Ich habe das Buch trotz der gehaltvollen Themen sehr gerne gelesen. Es war für mich gewöhnungsbedürftig, dass plötzlich dieser Zeitsprung von 1938 zu 1942 kam, der aber für die Story absolut notwendig war. Die Autorin hat wunderbare, komplexe Charaktere geschaffen, die so viel durchmachen mussten und dennoch zusammengehalten haben, um diese schwere Zeit zu überstehen. Wer sich für geschichtliche Hintergründe interessiert, ist hier auf jeden Fall richtig ➡️ 4/5 🩺🩻🩺🩻   [unbezahlte Werbung, da selbstgekauft]

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5

Absolut Empfehlung! Die Beelitzer Heilstätten sind faszinierend und das spiegelt das Buch auf wieder. Neben der detaillierten Beschreibung erwartet dem Leser eine spannende Geschichte mehrerer Personen und natürlich auch was fürs Herz.

5

Wow!!!

Mein erstes Buch von Lea Kampe, mein erster Roman dieser Art, ich bin wirklich sprachlos. Da ich schon öfter in den Heilstätten von Beelitz, der ehemaligen Lungenklinik, unterwegs war, sprach mich das Buch auf Anhieb an, nach dem Klappentext, rechnete ich irgendwie mit einer seichten Geschichte Mir war beim Kauf nicht wirklich bewusst, dass alles in diesem Roman vor und während des zweiten Weltkriegs bzw zu Zeiten des Nationalsozialismus statt findet und dadurch wurde es so richtig schwere Kost für mich Da ich selbst seit über einem Jahrzehnt Krankenschwester bin, konnte ich einiges gut nachvollziehen, wiederum hatte ich absolutes Unverständnis für Ärzte, Pflegepersonal und ganze Institutionen die absolut Menschenverachtend mit u.a Kranken und Schutzbedürftigen umgegangen sind, wir wissen es alle, jeder hatte Geschichtsunterricht, brauche ich nicht weiter ausbreiten dieses Buch hat mich komplett mitgerissen, aufgewühlt, hat mir Angst gemacht (aus aktuellem Anlass) und auch jetzt kann ich nur wieder sagen -nie wieder- ist jetzt!- Trotz allem gab es immer Widerstand und mutigste, helfende, selbstlose Menschen, dann aber auch ekelhaft egoistische Idioten und absolut bösartige Menschen, die es damals (wie heute )mit Sicherheit zuhauf genauso gab Dieses Buch hat verschiedenste Emotionen und Gefühle in mir ausgelöst und wird mir sicherlich noch lange durch den Kopf gehen, es war eben nicht nur ein fiktiver Roman, sondern der Rahmen kommt dem Leben damals schon sehr nahe, glaube ich, ein Leben und eine Welt in Umständen, von denen man hofft, dass sie nie wieder über uns kommen Ich finde das Buch ist wirklich sehr gut, 5⭐️

3

Liebloses Ende

Zum Ende tauchen mehrere Protagonisten auf und das Hauptthema des Buches geht verloren. Das Ende enttäuscht mich sehr. Es wid nur kurz zusammengefasst was mit den einzelnen Personen passieren würde. Es wirkt so, als ob das Buch schnell zum Ende gebracht werden musste. Sehr schade. Die Story hätte eine Fortsetzung verdient. Es sind tolle Ansätze drin und es wird eine interessante Geschichte erzählt. Leider bin ich als Leserin frustriert zurück gelassen worden. Solch ein Ende hat das Buch jedoch auch der Inhalt nicht verdient.

5

Fiktiver Roman

Trotzdem am Puls der damaligen Zeit. Ich habe mit den Protagonisten mitgefiebert und mitgebangt und den Krankheitsverlauf der Patientinnen mitfühlend verfolgt. Klare Empfehlung.

3

Sehr interessant 📚

Ein historischer Roman mit wichtigem Thema – interessant, aber nicht ganz mein Lesegefühl. Dieses Buch wurde mir von einer Arbeitskollegin empfohlen und ich war wirklich gespannt auf die Geschichte – leider hat es diesmal meinen persönlichen Geschmack nicht ganz getroffen. Inhaltlich ist das Thema unglaublich wichtig und auch sehr interessant umgesetzt. Besonders die Einblicke in das Leben der TB-Patienten und die damaligen Umstände fand ich sehr aufschlussreich und gut recherchiert. Die Charaktere sind unterschiedlich und gut ausgearbeitet, vor allem ihr Verhalten in schwierigen Situationen wirkt authentisch. Man merkt, wie Menschen in Krisenzeiten handeln – teilweise nachvollziehbar, teilweise auch erschreckend und hinterhältig. Was mich allerdings etwas ausgebremst hat, war der Schreibstil. Einige Passagen waren für mich zu langatmig, sodass ich nicht immer das Bedürfnis hatte, direkt weiterzulesen. Trotzdem habe ich das Buch beendet, weil ich wissen wollte, wie sich die Geschichte entwickelt. Insgesamt ein solides Buch mit starkem Thema und guter Recherche, das mich emotional aber nicht vollständig erreichen konnte. *Ein interessantes Buch für alle, die sich für die Thematik interessieren – für mich persönlich jedoch kein Highlight.* #beelitzheilstätten #leakampe #historischerroman #buchrezension #bookstagramde #leseliebe #bücherliebe #lesenmachtglücklich #buchblogger #buchcommunity

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