Batman/Pinguin: Schmerz und Vorurteil

Batman/Pinguin: Schmerz und Vorurteil

Softcover
4.48
Dc-HeldenF22SupermanOswald Cobblepot

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Description

DIE HERKUNFT EINES SUPERSCHURKEN Oswald Cobblepot ist der Pinguin, einer der mächtigsten Gangsterbosse von Gotham City und zugleich einer der ältesten Widersacher von Batman. Doch er war nicht immer ein skrupelloser Superkrimineller! Diese Geschichte erzählt den Werdegang des gutmütigen jungen Oswald, der aufgrund seines missgestalteten Aussehens von seiner Umwelt mit Spott und Häme und sogar mit Gewalt gequält wird, bis er schließlich zu hassen lernt. Das Einzige, was er in seinem Leben liebt, sind seine Vögel und seine Mutter – doch auch die Beziehung zu ihr ist alles andere als gesund … Die tragisch-dramatische Geschichte über einen von Batmans ärgsten Feinden, geschrieben von New York Times-Bestsellerautor Gregg Hurwitz (Die Scharfrichter, Orphan X) und dem polnischen Ausnahmekünstler Szymon Kudranski (Spawn, BATMAN: STREETS OF GOTHAM) komplett in einem Band! ENTHÄLT: PENGUIN: PAIN AND PREJUDICE 1-5

Book Information

Main Genre
Comics
Sub Genre
American Style
Format
Softcover
Pages
124
Price
15.50 €

Author Description

GREGG HURWITZ ist ein New York Times-Bestsellerautor, der mehr als zwei Dutzend Romane schrieb, darunter Krimis und Thriller wie Orphan X, Oder sie stirbt, Tödlicher Fehler, Die Scharfrichter, Blackout, Flieh um dein Leben, Die Meute, Die Sekte und Der Ausbrecher. Hurwitz, der in Harvard und Oxford studierte und dessen Romane in fast dreißig Sprachen übersetzt wurden, arbeitet aber auch als Drehbuchautor und Produzent für Film und Fernsehen. Hier war er in Projekte wie die TV-Serie V – Die Besucher, den Netflix-Film Sweet Girl und den Blockbuster The Book of Henry involviert. Das Comic-Schaffen des Amerikaners umfasst neben diesem Band noch die Serie BATMAN: THE DARK KNIGHT, The Vengeance of Moon Knight, Shadowland, Wolverine, Punisher und Foolkiller: White Angels. Hurwitz, der im Großraum San Francisco aufwuchs, lebt mit seiner Familie in Los Angeles.

Posts

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All
5

Der Pinguin steigt empor

Diese brillante Origin-Story des Pinguin zählt zu meinen Favoriten und ist im Vergleich zur Story in der "One Bad Day" Reihe um Längen besser, sowohl von der Geschichte, den Zeichnungen und der düsteren Atmosphäre. Ein Meisterwerk und Mustread im Batman-Kosmos.

4.5

Wer ist der Pinguin?

Eine grandiose Darstellung eines DER Gotham Schurken überhaupt: der Pinguin. Ich glaube nach diesem Comic werde ich seine Taten mit einem anderen Auge sehen. Ich lieb es einfach, wie DC all seinen Charakteren eine Tiefere Geschichte zuordnet!

5

Die düstere Vorgeschichte des Verbrechens Inhalt: Mit "Pinguin: Schmerz und Vorurteil" erschien am 01.03.2022 im Panini Verlag ein Sammelband, welcher alle fünf Hefte der Reihe "Penguin Pain and Prejudice" von Gregg Hurwitz zusammenfasst. Auf 124 Seiten zeichnet der Autor das Leben des Oswald Cobblepott nach. Der Leser erfährt, dass der jetzige Gangsterboss eine schwierige Kindheit hatte. Durch sein Missbildungen wurde er Opfer von Spott und Häme. Diese erlitt er nicht nur durch Schulkameraden und andere Kinder, sondern auch durch seine eigene Familie. Zuneigung und Unterstützung erhielt der junge Oswald nur durch seine Mutter und die Tauben, die ihm als tierische Begleiter dienten. In der Gegenwart lebt von diesen vergangenen Personen nur noch Esther Cobblepott, die Mutter des Gangsterbosses, zu der er eine merkwürdige Beziehung unterhält. Schließlich trifft der Pinguin Cassandra, eine blinde Frau, durch die er ganze neue Emotionen erfährt... Bewertung:Mit "Pinguin: Schmerz und Vorurteil" erhält der Leser ein erschreckend detailliertes Bild des Gangsterbosses Oswald Cobblepott. Geprägt durch seine schreckliche Kindheit, lernt der Pinguin früh alle humanen Emotionen abzulegen und skrupellos seinen eigenen Willen durchzusetzen. Besonders perfide bestraft der Verbrecher seine Opfer nie direkt. Stattdessen vernichtet er deren Leben, indem alle, die ihnen je etwas bedeutet haben, ausgelöscht werden. Hierin drückt sich die Rücksichtslosigkeit des Hauptcharakters in besonderem Maße aus. Schuld an seiner Lage und seiner emotionalen Inkompetenz haben stets die anderen, denen Oswald sogleich auch gnadenlose Rache schwört. Hurwitz gelingt mit der Figur des Pinguin eine außergewöhnliche Schwarz-Weiß-Kontrastierung. Während sich der Leser immer wieder dabei ertappt, mit dem gehänselten kleinen Jungen Mitleid zu haben, werden diese Momente stets durch die Widerlichkeit des Pinguins vernichtet. Das Publikum muss sich eingestehen, dass beide Teil der gleichen Medaille sind. Nur zwei Personen gegenüber zeigt der Pinguin stets seine weiche Seite: seiner Mutter Esther und seiner Geliebten Cassandra. Esther Cobblepott ist der einzige Halt für den jungen Oswald. Er entwickelt dadurch eine extrem tiefe und liebevolle Beziehung zu ihr: Für seine Mutter würde der Pinguin alles tun. Auch in ihrem nunmehr hohen Alter stellt er ihr das beste Personal zur Seite, besucht sie regelmäßig und scheut keine Kosten. In dieser, über die Grenzen des Normalen gehenden, Verbindung ähnelt der Superschurke dem bekannten Literaturcharakter König Ödipus. Eine ähnliche Anziehung entwickelt der Gangsterboss nur zu Cassandra, einer blinden Frau, die er im Zoo trifft. Aufgrund ihrer Sehbehinderung fühlt sich der Pinguin in ihrer Nähe stärker als sonst, da sie sein Aussehen nicht warnehmen kann. Zugleich hat auch sie Erfahrung mit Ausgrenzung und Spott gemacht. Trotz alldem bleibt dem Leser stets gewahr, dass die Beziehung zu Cassandra ebenso krankhaft ist wie alle anderen Verbindungen des Oswald Cobblepott. Zunehmend tritt sie in den Schatten und wird zu einem Prestigeobjekt des Pinguins. Ihre Sorgen und Ängste nimmt er nicht wahr und klärt sie auch nicht über seine Person auf. Neben den fabelhaft geschriebenen Charakteren, glänzt auch der Schreibstil Hurwitz'. Mal ruhig, mal schneller, häufig auch mit inneren Monologen des Pinguins wirkt das Werk abwechslungsreich und es kommt nie Langeweile beim Lesen auf. Der Text ist dabei stets verständlich, regt aber auch zum tieferen Nachdenken an. Hinter den gewählten Worten steckt oft mehr, als zunächst erkennbar ist. Die sprachlichen Bilder und Metaphern sind hervorragend in das düstere Bild der Umwelt eingearbeitet und ziehen sich auch in die Zeichnungen hinein (Oswalds Brille, die Schneekugel, der Bedeutung des Namens von Cassandra). Der Grafikstil rundet das BlackLabel-typische Erscheinungsbild herausragend ab. Schwarz-Weiß-Kontrast, scharfe Kanten und Dunkelheit sind einige der grafischen Stilmittel, um dem Leser die Morbidität des Geschehens näherzubringen. Fazit: Ein Meisterwerk rund um Batmans Erzfeind, welches in keiner Comicsammlung fehlen sollte. Perfekt für Liebhaber des Tragischen und Düsteren. Gesamt: 5/5

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