Avas Geheimnis
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Description
»In diesem Buch kann man Bärbel Schäfer zutiefst menschlich erleben. Dabei entsteht ein berührendes Bild der Einsamkeit, die wir alle kennen, aber vielleicht selten so tief und gleichzeitig auch hoffnungsvoll erlebt haben.« Manfred Lütz
»(...) Dieses Buch ist ein sanfter Trost. Für Ava. Für jeden. Denn ich kenne niemanden, der nicht einsam ist.« Ildikó von Kürthy
Zwei Frauen, deren Wege sich eher zufällig wieder kreuzen. Die eine steht mitten im Leben, hat Arbeit, Mann, Kinder, Freunde. Die andere lebt völlig zurückgezogen, wie auf ihrem eigenen Planeten. Denn Ava ist einsam. Ein Zustand tiefer Verlassenheit, wie ihn immer mehr Menschen erfahren, Experten sprechen schon von einer „Einsamkeitsepidemie“. Bärbel Schäfer geht in diesem Buch einem Gefühl nach, das fast alle von uns auf die ein oder andere Weise kennen, auch sie selbst. Aber was beutet Einsamkeit wirklich und wann macht sie uns krank? Und was kann man tun für jemanden, der aus der Welt gefallen scheint? Ein warmherziges, einfühlsames Buch.
Book Information
Author Description
Bärbel Schäfer ist Autorin mehrerer erfolgreicher Sachbücher, zuletzt "Ist da oben jemand?" und "Meine Nachmittage mit Eva. Über das Leben nach Auschwitz". Jeden Sonntag ist die bekannte Moderatorin und Journalistin in hr3 im Gespräch mit einem prominenten Gast zu hören. Außerdem führt sie für das Monatsmagazin Emotion regelmäßig Interviews für ihre Serie "Mann, was fühlst du?" Während der ersten zwei Covid-Lockdowns nahm Bärbel Schäfer als Probandin an der Einsamkeits-Studie der Ruhr-Universität Bochum teil. Bärbel Schäfer ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt mit ihrer Familie und Hund in Frankfurt am Main.
Posts
Schwer, bedrückend und unheimlich wichtig !
Dieses Buch ist absolut keine leichte Kost - und so manches Mal wollte ich es zuklappen, denn das Wort Einsamkeit kommt so dermaßen oft darin vor, dass es beinahe ein sinnbefreites Trinkspiel hätte sein können. Die Autorin schafft es auf eine direkte, zeitgleich wortgewaltige und auch authentische Art, das leider enorm tabuisierte Thema Einsamkeit von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Es wird von der Einsamkeit berichtet, die wohl jede Person von sich kennt - ob allein oder in Gesellschaft, wir alle fühlen sie hin und wieder in der Distanz und der fehlenden Verbundenheit zueinander. Auf der anderen Seite stehen die E-Mails und Tagesberichte von Ava, die völlig gefangen in sich, den Erinnerungen an ihre lieblose Kindheit und der Leere ihres aktuellen Alltags ihre Wohnung kaum verlässt. Besonders erfrischend, abwechslungsreich und wichtig fand ich die „Gastbeiträge“, das meint Interviews mit bspw. Autorinnen, wie Charlotte Link, zum Thema Einsamkeit. Alles in allem ist das Buch beschwerlich, weil bedrückend und zugleich ungemein wertvoll, denn es stimmt nachdenklich und enthält allerhand wichtige Einblicke und Fragen, bspw. zu Themen wie Freundschaft, Familie, Verbundenheit uvm. 4/5 ⭐️ Ich kann das Buch daher nur wärmstens empfehlen und denjenigen LeserInnen ans Herz legen, die bereit sind, sich mit einem unangenehmen Gefühl und Thema auseinanderzusetzen sowie womöglich ins Nachdenken & Reflektieren zu kommen.
Einsamkeit in der heutigen Zeit
Es ist der große Elefant im Raum, über den man einfach nicht offen spricht: Einsamkeit. Oft denkt man dabei an alte, allein lebende Senioren, dabei sind oft junge Menschen, die mitten im Leben stehen und in einer Partnerschaft und Familie leben, davon betroffen. Denn einsam sein kann man immer und überall. Einsam sein und allein sein sind zwei Paar Schuhe. Das Buch hat mich nachdenklich und aufmerksamer gegenüber meinen Mitmenschen gemacht. Die Rahmenhandlung mit Ava ist etwas dünn, hilft aber, die Gedanken der Autorin zu transportieren.
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»In diesem Buch kann man Bärbel Schäfer zutiefst menschlich erleben. Dabei entsteht ein berührendes Bild der Einsamkeit, die wir alle kennen, aber vielleicht selten so tief und gleichzeitig auch hoffnungsvoll erlebt haben.« Manfred Lütz
»(...) Dieses Buch ist ein sanfter Trost. Für Ava. Für jeden. Denn ich kenne niemanden, der nicht einsam ist.« Ildikó von Kürthy
Zwei Frauen, deren Wege sich eher zufällig wieder kreuzen. Die eine steht mitten im Leben, hat Arbeit, Mann, Kinder, Freunde. Die andere lebt völlig zurückgezogen, wie auf ihrem eigenen Planeten. Denn Ava ist einsam. Ein Zustand tiefer Verlassenheit, wie ihn immer mehr Menschen erfahren, Experten sprechen schon von einer „Einsamkeitsepidemie“. Bärbel Schäfer geht in diesem Buch einem Gefühl nach, das fast alle von uns auf die ein oder andere Weise kennen, auch sie selbst. Aber was beutet Einsamkeit wirklich und wann macht sie uns krank? Und was kann man tun für jemanden, der aus der Welt gefallen scheint? Ein warmherziges, einfühlsames Buch.
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Bärbel Schäfer ist Autorin mehrerer erfolgreicher Sachbücher, zuletzt "Ist da oben jemand?" und "Meine Nachmittage mit Eva. Über das Leben nach Auschwitz". Jeden Sonntag ist die bekannte Moderatorin und Journalistin in hr3 im Gespräch mit einem prominenten Gast zu hören. Außerdem führt sie für das Monatsmagazin Emotion regelmäßig Interviews für ihre Serie "Mann, was fühlst du?" Während der ersten zwei Covid-Lockdowns nahm Bärbel Schäfer als Probandin an der Einsamkeits-Studie der Ruhr-Universität Bochum teil. Bärbel Schäfer ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt mit ihrer Familie und Hund in Frankfurt am Main.
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Schwer, bedrückend und unheimlich wichtig !
Dieses Buch ist absolut keine leichte Kost - und so manches Mal wollte ich es zuklappen, denn das Wort Einsamkeit kommt so dermaßen oft darin vor, dass es beinahe ein sinnbefreites Trinkspiel hätte sein können. Die Autorin schafft es auf eine direkte, zeitgleich wortgewaltige und auch authentische Art, das leider enorm tabuisierte Thema Einsamkeit von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Es wird von der Einsamkeit berichtet, die wohl jede Person von sich kennt - ob allein oder in Gesellschaft, wir alle fühlen sie hin und wieder in der Distanz und der fehlenden Verbundenheit zueinander. Auf der anderen Seite stehen die E-Mails und Tagesberichte von Ava, die völlig gefangen in sich, den Erinnerungen an ihre lieblose Kindheit und der Leere ihres aktuellen Alltags ihre Wohnung kaum verlässt. Besonders erfrischend, abwechslungsreich und wichtig fand ich die „Gastbeiträge“, das meint Interviews mit bspw. Autorinnen, wie Charlotte Link, zum Thema Einsamkeit. Alles in allem ist das Buch beschwerlich, weil bedrückend und zugleich ungemein wertvoll, denn es stimmt nachdenklich und enthält allerhand wichtige Einblicke und Fragen, bspw. zu Themen wie Freundschaft, Familie, Verbundenheit uvm. 4/5 ⭐️ Ich kann das Buch daher nur wärmstens empfehlen und denjenigen LeserInnen ans Herz legen, die bereit sind, sich mit einem unangenehmen Gefühl und Thema auseinanderzusetzen sowie womöglich ins Nachdenken & Reflektieren zu kommen.
Einsamkeit in der heutigen Zeit
Es ist der große Elefant im Raum, über den man einfach nicht offen spricht: Einsamkeit. Oft denkt man dabei an alte, allein lebende Senioren, dabei sind oft junge Menschen, die mitten im Leben stehen und in einer Partnerschaft und Familie leben, davon betroffen. Denn einsam sein kann man immer und überall. Einsam sein und allein sein sind zwei Paar Schuhe. Das Buch hat mich nachdenklich und aufmerksamer gegenüber meinen Mitmenschen gemacht. Die Rahmenhandlung mit Ava ist etwas dünn, hilft aber, die Gedanken der Autorin zu transportieren.






