Aus Stille geformt
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Description
»Dieser ruhige und vorsichtig erzählte Roman (hat mich) von Anfang an in seinen Bann gezogen.« ELKE HEIDENREICH
»Aus Stille geformt« von Ingrd Kloser ist ein wunderschöner und poetischer Roman vom tiefen Glück, mit den Händen Formen zu schaffen
Schon als Kind schuf Akiko erste Tonfiguren auf dem Boden sitzend im Atelier ihres Onkels. Gegen den Willen ihres Vaters, aber ermutigt von ihrer Mutter verlässt sie Japan und lernt in Deutschland das Töpferhandwerk. Als sie ein Praktikum bei einem Töpfermeister im Bregenzerwald antritt, scheint es ein Glücksfall zu sein: Friedrich liebt wie Akiko die Stille, den Ton und das Brennen im Holzbrennofen. Friedrich erkennt in Akiko nicht nur ein großes Talent, in gemeinsamen Arbeiten und Gesprächen hilft er ihr, die eigene Form zu finden. Bis Akiko Hinweise auf frühere Reisen Friedrichs nach Japan findet und ihm Fragen stellt ...
»Ein Buch wie eine Meditation über die Schönheit des Einfachen ... Schon nach den ersten paar Seiten will man einen Flug nach Japan buchen.« DONNA
Es gibt Bücher, die die Seele berühren – »Aus Stille geformt« gehört dazu.
Für Leserinnen und Leser von Benjamin Myers »Offene See« und J.L. Carrs »Ein Monat auf dem Land«
Book Information
Author Description
Ingrid Kloser wurde 1962 in Hard am Bodensee (Österreich) geboren. Nach dem Studium war sie zunächst in der Wirtschaft und als Dozentin an Hochschulen tätig. Seit 2014 widmet sich die Autorin ausschließlich dem Schreiben. Sie lebt in Wien. Für ihren Roman beschäftigte sie sich intensiv mit verschiedenen Töpfereitraditionen und lernte Japanisch.
Posts
Töpfern und Japan für die Seele
Friedrich hat seit Jahrzehnten eine Töpferwerkstatt in einem alten Bauernhaus im Bregenzerwald. Mit diesem Handwerk erschafft er an der Drehscheibe Stücke aus Ton, die genutzt werden und trotzdem oft die Zeit überdauern. Als die junge Japanerin Akiko bei ihm ein Praktikum in seiner Meisterwerkstatt beginnt, harmoniert das gemeinsame Arbeiten sehr gut, beide mögen die Stille, lieben das konzentrierte Schaffen von Formen mit den Händen, das Brennen im Holzbrennofen und Akiko lernt die übergeordnete Bedeutung des Findens einer eigenen Form. Dieser ruhige, poetische Roman entwickelt parallel deutsche / japanische Familiengeschichten, die ganz ohne Drama daherkommen und die Leser durch die gekonnte Entwicklung der Protagonisten zu berühren versteht. Die wunderbar angenehme, ruhige Sprache tut der Seele gut und ließ mich gebannt und entspannt durch die Geschichte gleiten. Für Menschen, die zwischendurch gut ein Buch-Kleinod für die Seele gebrauchen können, eine klare Leseempfehlung!
Unaufgeregt poetisch.
Dieser wunderbar ruhige Roman kommt mit seiner poetischen Art großartig ohne große Dramen aus. Es geht natürlich um das Kunsthandwerk des Töpferns, aber auch um menschliche Verfehlungen, Leistungen und vermeintlich verpasste, sowie neue Chancen im Leben. Das Zusammenspiel von Friedrich und Akiko plätschert bedächtig vor sich hin, ohne viel Hektik und offenbart auf subtile Art ihre eigene Form der Zusammengehörigkeit. Wunderbar geeignet für Leser und Leserinnen der ruhigen und unaufgeregten Unterhaltung ohne großes Tamtam. Dieser Roman ist ein Seelenstreichler 💚
"Aus Stille geformt" von Ingrid Kloser ist genau das, was der Titel verspricht: ein stilles, sehr, sehr stilles Buch. .
Wir lernen Akiko aus Japan kennen, die beim Töpfermeister Friedrich im Bregenzerwald ein Praktikum macht. Gemeinsam oder auch abwechselnd arbeiten sie an der Töpferscheibe in Friedrichs Werkstatt. Sie gehen gemeinsam zum Fluss, wo der Ton gestochen wird und brennen den Ton im traditionellen Holzofen. Selten sprechen sie miteinander, auch wenn sie fast den ganzen Tag miteinander verbringen. In Rückblenden erfährt man ein wenig von Friedrich, der sehr zurückgezogen lebt, aber auch von Akikos Familie in Japan, die sich gerade im Wandel befindet. Ihre geliebte Mutter ist nämlich von zuhause ausgezogen und bewohnt nun das Haus ihres Bruders, des verstorbenen Töpfers, bei dem Akiko zum ersten Mal mit diesem Handwerk in Berührung gekommen ist. Doch auch Friedrichs Vergangenheit hat mit Japan zu tun. Mehr will ich zu diesem Roman gar nicht verraten. Wer gern stille, eindringliche Bücher liest, wird hier auf seine Kosten kommen. Für mich kratzen die Protagonist:innen zu sehr an der Oberfläche und sie bleiben mir über lange Strecken fremd. Auch wenn ich das leise Erzählen ohne großartige Aufregung grundsätzlich mag, war es mir hier fast einen Tick zu viel. Oder zu wenig. Das Ende konnte ich schon früh erahnen und das Buch nimmt erst gegen Ende an Fahrt auf, was ich ein wenig bedauerlich finde8. Dafür hat mir das Nachwort, wie die Autorin zu den Themen Töpfern und Japan kommt, gut gefallen. Fazit: Ein unaufgeregtes, schön zu lesendes Buch für zwischendurch, das seine Leser:innen finden wird.
„Aus Stille geformt“ ist wirklich kein lautes Buch. Es lebt komplett von den leisen Tönen, den kleinen Gesten und den Gedanken zwischen den Zeilen. 📖 Ingrid Kloser – Aus Stille geformt 🖋️ Roman 🏢 Piper Verlag Akiko und Friedrich könnten unterschiedlicher kaum sein. Sie, die junge Japanerin, die mehr über Tonarbeiten lernen möchte. Er, der ältere, eher zurückhaltende Friedrich, bei dem sie das Handwerk erlernen will. Und genau daraus entsteht nach und nach eine ganz besondere Dynamik. Die Geschichte baut sich sehr langsam auf, fast schon vorsichtig. Man begleitet die beiden, erfährt Stück für Stück mehr über ihre Vergangenheit und merkt, wie sie sich langsam annähern. Gerade diese ruhige Atmosphäre mochte ich eigentlich echt gern, weil das Buch dadurch sehr tiefgründig wirkt. Was mich allerdings manchmal etwas rausgebracht hat, waren die vielen Fachbegriffe aus der Ton- und Keramikverarbeitung. Da musste ich mir einiges selbst zusammenreimen, weil nicht alles direkt erklärt wurde. Das fand ich zwischendurch ein bisschen schwierig. Trotzdem ist es ein schöner, ruhiger Roman mit viel Tiefe, der eher von Gefühlen und zwischenmenschlichen Momenten lebt als von großer Handlung. Man muss sich nur auf diese langsame Art des Erzählens einlassen. Ein stilles Buch, das man langsam lesen und wirken lassen muss.

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»Dieser ruhige und vorsichtig erzählte Roman (hat mich) von Anfang an in seinen Bann gezogen.« ELKE HEIDENREICH
»Aus Stille geformt« von Ingrd Kloser ist ein wunderschöner und poetischer Roman vom tiefen Glück, mit den Händen Formen zu schaffen
Schon als Kind schuf Akiko erste Tonfiguren auf dem Boden sitzend im Atelier ihres Onkels. Gegen den Willen ihres Vaters, aber ermutigt von ihrer Mutter verlässt sie Japan und lernt in Deutschland das Töpferhandwerk. Als sie ein Praktikum bei einem Töpfermeister im Bregenzerwald antritt, scheint es ein Glücksfall zu sein: Friedrich liebt wie Akiko die Stille, den Ton und das Brennen im Holzbrennofen. Friedrich erkennt in Akiko nicht nur ein großes Talent, in gemeinsamen Arbeiten und Gesprächen hilft er ihr, die eigene Form zu finden. Bis Akiko Hinweise auf frühere Reisen Friedrichs nach Japan findet und ihm Fragen stellt ...
»Ein Buch wie eine Meditation über die Schönheit des Einfachen ... Schon nach den ersten paar Seiten will man einen Flug nach Japan buchen.« DONNA
Es gibt Bücher, die die Seele berühren – »Aus Stille geformt« gehört dazu.
Für Leserinnen und Leser von Benjamin Myers »Offene See« und J.L. Carrs »Ein Monat auf dem Land«
Book Information
Author Description
Ingrid Kloser wurde 1962 in Hard am Bodensee (Österreich) geboren. Nach dem Studium war sie zunächst in der Wirtschaft und als Dozentin an Hochschulen tätig. Seit 2014 widmet sich die Autorin ausschließlich dem Schreiben. Sie lebt in Wien. Für ihren Roman beschäftigte sie sich intensiv mit verschiedenen Töpfereitraditionen und lernte Japanisch.
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Töpfern und Japan für die Seele
Friedrich hat seit Jahrzehnten eine Töpferwerkstatt in einem alten Bauernhaus im Bregenzerwald. Mit diesem Handwerk erschafft er an der Drehscheibe Stücke aus Ton, die genutzt werden und trotzdem oft die Zeit überdauern. Als die junge Japanerin Akiko bei ihm ein Praktikum in seiner Meisterwerkstatt beginnt, harmoniert das gemeinsame Arbeiten sehr gut, beide mögen die Stille, lieben das konzentrierte Schaffen von Formen mit den Händen, das Brennen im Holzbrennofen und Akiko lernt die übergeordnete Bedeutung des Findens einer eigenen Form. Dieser ruhige, poetische Roman entwickelt parallel deutsche / japanische Familiengeschichten, die ganz ohne Drama daherkommen und die Leser durch die gekonnte Entwicklung der Protagonisten zu berühren versteht. Die wunderbar angenehme, ruhige Sprache tut der Seele gut und ließ mich gebannt und entspannt durch die Geschichte gleiten. Für Menschen, die zwischendurch gut ein Buch-Kleinod für die Seele gebrauchen können, eine klare Leseempfehlung!
Unaufgeregt poetisch.
Dieser wunderbar ruhige Roman kommt mit seiner poetischen Art großartig ohne große Dramen aus. Es geht natürlich um das Kunsthandwerk des Töpferns, aber auch um menschliche Verfehlungen, Leistungen und vermeintlich verpasste, sowie neue Chancen im Leben. Das Zusammenspiel von Friedrich und Akiko plätschert bedächtig vor sich hin, ohne viel Hektik und offenbart auf subtile Art ihre eigene Form der Zusammengehörigkeit. Wunderbar geeignet für Leser und Leserinnen der ruhigen und unaufgeregten Unterhaltung ohne großes Tamtam. Dieser Roman ist ein Seelenstreichler 💚
"Aus Stille geformt" von Ingrid Kloser ist genau das, was der Titel verspricht: ein stilles, sehr, sehr stilles Buch. .
Wir lernen Akiko aus Japan kennen, die beim Töpfermeister Friedrich im Bregenzerwald ein Praktikum macht. Gemeinsam oder auch abwechselnd arbeiten sie an der Töpferscheibe in Friedrichs Werkstatt. Sie gehen gemeinsam zum Fluss, wo der Ton gestochen wird und brennen den Ton im traditionellen Holzofen. Selten sprechen sie miteinander, auch wenn sie fast den ganzen Tag miteinander verbringen. In Rückblenden erfährt man ein wenig von Friedrich, der sehr zurückgezogen lebt, aber auch von Akikos Familie in Japan, die sich gerade im Wandel befindet. Ihre geliebte Mutter ist nämlich von zuhause ausgezogen und bewohnt nun das Haus ihres Bruders, des verstorbenen Töpfers, bei dem Akiko zum ersten Mal mit diesem Handwerk in Berührung gekommen ist. Doch auch Friedrichs Vergangenheit hat mit Japan zu tun. Mehr will ich zu diesem Roman gar nicht verraten. Wer gern stille, eindringliche Bücher liest, wird hier auf seine Kosten kommen. Für mich kratzen die Protagonist:innen zu sehr an der Oberfläche und sie bleiben mir über lange Strecken fremd. Auch wenn ich das leise Erzählen ohne großartige Aufregung grundsätzlich mag, war es mir hier fast einen Tick zu viel. Oder zu wenig. Das Ende konnte ich schon früh erahnen und das Buch nimmt erst gegen Ende an Fahrt auf, was ich ein wenig bedauerlich finde8. Dafür hat mir das Nachwort, wie die Autorin zu den Themen Töpfern und Japan kommt, gut gefallen. Fazit: Ein unaufgeregtes, schön zu lesendes Buch für zwischendurch, das seine Leser:innen finden wird.
„Aus Stille geformt“ ist wirklich kein lautes Buch. Es lebt komplett von den leisen Tönen, den kleinen Gesten und den Gedanken zwischen den Zeilen. 📖 Ingrid Kloser – Aus Stille geformt 🖋️ Roman 🏢 Piper Verlag Akiko und Friedrich könnten unterschiedlicher kaum sein. Sie, die junge Japanerin, die mehr über Tonarbeiten lernen möchte. Er, der ältere, eher zurückhaltende Friedrich, bei dem sie das Handwerk erlernen will. Und genau daraus entsteht nach und nach eine ganz besondere Dynamik. Die Geschichte baut sich sehr langsam auf, fast schon vorsichtig. Man begleitet die beiden, erfährt Stück für Stück mehr über ihre Vergangenheit und merkt, wie sie sich langsam annähern. Gerade diese ruhige Atmosphäre mochte ich eigentlich echt gern, weil das Buch dadurch sehr tiefgründig wirkt. Was mich allerdings manchmal etwas rausgebracht hat, waren die vielen Fachbegriffe aus der Ton- und Keramikverarbeitung. Da musste ich mir einiges selbst zusammenreimen, weil nicht alles direkt erklärt wurde. Das fand ich zwischendurch ein bisschen schwierig. Trotzdem ist es ein schöner, ruhiger Roman mit viel Tiefe, der eher von Gefühlen und zwischenmenschlichen Momenten lebt als von großer Handlung. Man muss sich nur auf diese langsame Art des Erzählens einlassen. Ein stilles Buch, das man langsam lesen und wirken lassen muss.









