Aufräumen

Aufräumen

Softcover
3.411
MordSchwarzer HumorJonas JonassonSich Wiederfinden

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Description

Luisa hat beschlossen aufzuräumen. Als Erstes muss ihr Ehemann Alfred weg. Alfred, das dunkle Kneiftier ihres Lebens. Nach fast vierzig Jahren Ehe ist ihm seine Familie in etwa so wichtig wie der Terminkalender der Müllabfuhr. „Alfred, Arschfred“, denkt sich Luisa und besorgt ein Fläschen Gift. Noch zwei weitere Männer gilt es zu entsorgen: ihren widerwärtigen Schwiegersohn Roman und den unfähigen Doktor Hausammann. Drei Männer, die ihr Leben verwüstet haben. Zeit, ein wenig Ordnung zu schaffen …

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
160
Price
10.30 €

Author Description

Angelika Waldis, 1940 in Luzern geboren, schlug nach dem Studium der Anglistik und Germanistik eine journalistische Laufbahn ein. Zusammen mit ihrem Ehemann Otmar Bucher gründete sie die Jugendzeitschrift »Spick« und leitete das mehrfach ausgezeichnete Magazin bis Ende 1999. Für ihre Erzählung »Tita und Leo« erhielt sie im Jahr 2000 den Schweizer Jugendbuchpreis. Heute verfasst sie Romane und Kurzgeschichten für Erwachsene, die mehrfach ausgezeichnet wurden. Ihr Roman »Aufräumen« wurde ein Bestseller. Angelika Waldis hat einen Sohn, eine Tochter und drei Enkelkinder. Sie lebt in der Nähe von Zürich.

Posts

2
All
4.5

Poetisch und leicht - Empfehlenswert für zwischendurch, auf Reisen, im Urlaub.

Es sind Sätze wie: „Sie muss sich ihren Mut wieder vollpumpen, der fühlt sich etwas schlapp an.“ (S. 87), bei denen mir das Herz aufgeht. Allein die Kapitelüberschriften wie „Den Reißverschluss des Körpers aufgezogen“ teasern diese Wortspiele an. Als Leserin begleite ich Luisa, die der Nachbarin beim Umzug in ein Heim hilft und die das Aufräumen inspiriert - nicht das Aufräumen, sondern explizit das ihres Ehemannes. Sie will ihn töten. Was zunächst wie ein Krimi anmutet, entfaltet sich zu einer Art Tragikomödie. Ich reiste im Zug mit Luisa durch Italien, lernte Flack kennen und auch Alfred, bekannt als Arschfred. Gemeinsam mit Luisa machte ich Umwege, tauchte ein in ihre Familie und emanzipierte mich mit ihr davon. Wunderbar leicht und sprachlich schön - ich liebte den Stil, in dem die Schweizer Autorin Angelika Wadis schreibt. Den halben Stern Abzug gibt es für die Seiten 161-164. Die dort beschriebene Szene wäre auch ganz wunderbar ohne Reproduktion diskriminierender Sprache und Bilder ganz wunderbar ausgekommen. Das hat mich kurz enttäuscht durch die Zeilen seufzen lassen. Ansonsten war das Buch aber für mich sprachlicher Genuss. Und wer mag, lässt sich sogar anstiften und denkt darüber nach, was, wen und wie er*sie im Leben vielleicht aufräumen könnte.

Poetisch und leicht - Empfehlenswert für zwischendurch, auf Reisen, im Urlaub.
4

Der Schreibstil von Angelika Waldis hat mir besonders gut gefallen – klar, einfach und gleichzeitig sehr einfühlsam. Eine schöne, leichte Lektüre, die unterhält und zum Nachdenken anregt. Es war toll mal wieder eine Geschichte zu lesen, die teilweise in der Schweiz spielt.

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