Auf geht’s, Jeeves!

Auf geht’s, Jeeves!

Hardback
4.46
Herr BertieButler JeevesRight HoEnglische Gegenwartsliteratur

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Description

Alle Wodehouse-Fans können aufatmen. Auf geht’s! Weiter geht’s mit Herrn Bertie und seinem getreuen und über die Maßen gebildeten Diener Jeeves - und der ganzen Entourage aus der zauberhaften Welt des degenerierten Adels.

Furcht und Schrecken in Brinkley Court: Der menschenscheue Molchfreund Gussie Fink-Nottle ist in Liebe zu der notorischen Schmalznudel Madeline Bassett entbrannt, bringt ihr gegenüber aber kein Wort über die Lippen. Tuppy Glossop überwirft sich mit seiner Verlobten Angela Travers. Und deren Mutter, Bertram Woosters Lieblingstante Dahlia, hat beim Bakkarat ihr letztes Hemd verspielt.

Alles Fälle für den vielfach versierten Jeeves, doch da sich Bertie mit seinem Diener nicht zum ersten Mal wegen einer Petitesse gestritten hat, nimmt Bertie die Sache selbst in die Hand – mit desaströsen Folgen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
363
Price
18.50 €

Author Description

P.G. Wodehouse, geboren 1881 in Guildford, Surrey, starb 1975 in Long Island, NY. 1902 veröffentlichte er seinen ersten Roman, 95 weitere folgten. Er hat »nicht ein einziges Buch geschrieben, das kein Vergnügen bereiten würde« (Philipp Blom, Neue Zürcher Zeitung). Kurz vor seinem Tod wurde der 94-jährige Wodehouse von der Queen in den Ritterstand erhoben. Seine Bücher erscheinen im Suhrkamp und im Insel Verlag.

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P.G. Wodehouse, ein neuer Stern an meinem persönlichem Himmel der humoristischen Literatur. Was habe ich gelacht. Dabei geht es gar nicht mal so sehr um die Geschichte, aber das ist bekanntlich für derartige Bücher eh unerheblich. Wer vermag schon den Anhalter durch die Galaxis nachzuerzählen. Humoristische Bücher leben von der Formulierungskunst, von treffenden Bemerkungen an richtigen Stellen, von Situationskomik und witzigen Wortspielchen. Und davon gibt es in diesem Roman reichlich. Die Geschichte könnte als mittelmäßig unterhaltsame Burleske in Schwarz-Weiß auch im Sonntag Vormittagsprogramm eines Dritten Senders laufen. Zentrales Duo ist Bertram Wooster, ein selbstverliebter Adliger, der als Ich-Erzähler jede Situation sprachlich mit Spitzen zu kommentieren vermag, und sein Butler Jeeves. Die klassische Konstellation trotteliger Herr und cleverer Untergebener. Es gibt Verwicklungen um gelöste Verlobungen, Kündigungen von französischen Starköchen, eine verunglückte Preisverleihung, dominante Tanten und schreckhafte Onkel. Alles nicht so wichtig, um es hier aufzuführen. Brillant ist vor allem die Eleganz und die Leichtigkeit mit der Thomas Schlachter übersetzt. Ich fühlte mich an die Serie „Die Zwei“ mit Tony Curtis und Roger Moore erinnert, die im Original floppte, aber Dank der frechen Synchronisation in Deutschland ein Renner war. Schlachters Wortwitze sind wirklich schreiend komisch. Keine Ahnung, ob das im Original ähnlich gut ist, aber wohl schon, denn P.G. Wodehouse gilt gemäß dem Nachwort des großen Fans Denis Scheck als zeitweise der erfolgreichste Schriftsteller der Welt. Wie gut das es noch 90 weitere Romane von dem Engländer gibt, der hochbetagt und zum Ritter geschlagen in den 70er Jahren verstarb. Es wird noch einiges zum Lachen geben. Genau mein Humor.

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P.G. Wodehouse, ein neuer Stern an meinem persönlichem Himmel der humoristischen Literatur. Was habe ich gelacht. Dabei geht es gar nicht mal so sehr um die Geschichte, aber das ist bekanntlich für derartige Bücher eh unerheblich. Wer vermag schon den Anhalter durch die Galaxis nachzuerzählen. Humoristische Bücher leben von der Formulierungskunst, von treffenden Bemerkungen an richtigen Stellen, von Situationskomik und witzigen Wortspielchen. Und davon gibt es in diesem Roman reichlich. Die Geschichte könnte als mittelmäßig unterhaltsame Burleske in Schwarz-Weiß auch im Sonntag Vormittagsprogramm eines Dritten Senders laufen. Zentrales Duo ist Bertram Wooster, ein selbstverliebter Adliger, der als Ich-Erzähler jede Situation sprachlich mit Spitzen zu kommentieren vermag, und sein Butler Jeeves. Die klassische Konstellation trotteliger Herr und cleverer Untergebener. Es gibt Verwicklungen um gelöste Verlobungen, Kündigungen von französischen Starköchen, eine verunglückte Preisverleihung, dominante Tanten und schreckhafte Onkel. Alles nicht so wichtig, um es hier aufzuführen. Brillant ist vor allem die Eleganz und die Leichtigkeit mit der Thomas Schlachter übersetzt. Ich fühlte mich an die Serie „Die Zwei“ mit Tony Curtis und Roger Moore erinnert, die im Original floppte, aber Dank der frechen Synchronisation in Deutschland ein Renner war. Schlachters Wortwitze sind wirklich schreiend komisch. Keine Ahnung, ob das im Original ähnlich gut ist, aber wohl schon, denn P.G. Wodehouse gilt gemäß dem Nachwort des großen Fans Denis Scheck als zeitweise der erfolgreichste Schriftsteller der Welt. Wie gut das es noch 90 weitere Romane von dem Engländer gibt, der hochbetagt und zum Ritter geschlagen in den 70er Jahren verstarb. Es wird noch einiges zum Lachen geben. Genau mein Humor.

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