Auf dünnem Eis
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Description
Auf dünnem Eis
befinden wir uns, wenn wir Mörder, brutale Vergewaltiger, Profikiller oder eiskalte Psychopathen als "böse" abstempeln und weit von uns schieben. Lydia Benecke rekonstruiert grausame Verbrechen, erzählt von echten Fällen aus ihrer eigenen Praxis und wirft die hoch spannende Frage auf: Wie viel davon steckt in jedem von uns?
Book Information
Author Description
Lydia Benecke arbeitet als selbstständige Psychologin und als Therapeutin, unter anderem in einer Sozialtherapeutischen Einrichtung des Strafvollzugs mit schweren Straftätern. Sie hält regelmäßig Fortbildungen und Vorträge für ein breites Publikum. Mit AUF DÜNNEM EIS, SADISTEN und PSYCHOPATHINNEN sowie als Co-Autorin von AUS DER DUNKELKAMMER DES BÖSEN hat sie bereits mehrere Bestseller geschrieben. Mehr über sie unter www.lydiabenecke.de
Posts
:(
Ich habe mich eigentlich entschieden in meiner momentanen Sachbuchphase keine Rezensionen zu schreiben, denn wie beschreibt man ein Sachbuch? Guter Plot, schön geschrieben, nette Bilder? Eher nicht. Aber hier mache ich gezwungenermaßen eine Ausnahme. Ich weiß nicht, ob ich mit falschen Erwartungen hierran gegangen bin, aber ich habe nochmal sowohl den Klappentext als auch das Cover gründlich gelesen und konnte nicht heraus finden wo ich falsch abgebogen sein könnte. In diesem Buch geht es um Psychopathie. Und obwohl es ein sehr spannendes Thema ist, habe ich nur bis etwa 60% durchgehalten. Wiederholungen Reihen sich aneinander. Es kommt nie das Gefühl auf, ich hätte meinen Horizont erweitert oder dazu gelernt. Und das in einen Thema, über das ich per se nur sehr wenig oberflächliches weiß. "Die Psychologie des Bösen" Wird bis zur 60% Marke an einem realen Kriminalfall erläutert und, wenn ich meinem sehr sehe groben Überfliegen des restlichen Buches trauen kann, gibt es nur noch einen weiteren realen Fall. Aber dafür eine ganze Menge Referenzen und Beispiele aus einem Interview, dass sie mit nicht straffälligen Psychopathen geführt hat... Oo Psychologie schon Aber wo ist das Böse? Ich meine gut, ich verstehe per se, was sie meinen könnte, aber predigt sie nicht auch in ihrem eigenen Buch immer wieder, dass Diagnose nicht gleich Straftäter ist? Wieso zieht sie dann in einem Buch, dass sich mit Kriminalität befasst über hundert Seiten Leute als Beispiele heran, die sich vor dem Gesetz nichts haben zu Schulden kommen lassen? Moralisch? Sicher. Aber darum geht's nicht.
Hmmm... mir hat da was gefehlt.
Ich hatte mich wirklich auf das Buch gefreut. Das Thema – die Psyche von Psychopathen – ist spannend, verstörend und faszinierend zugleich. Und wer, wenn nicht Lydia Benecke, könnte einem da einen tiefen Einblick geben? Eine forensische Psychologin mit Erfahrung, Fachwissen und einem klaren Blick auf das Abgründige im Menschen. Aber was dann kam, war... solide, ja. Interessant auch. Es war gut zu lesen, keine Frage. Ich habe durchaus etwas gelernt, konnte mir einzelne Zusammenhänge besser vorstellen, habe neue Begriffe mitgenommen. Und trotzdem: Ich habe mich durch viele Kapitel eher durchgearbeitet als durchgelebt. Die Erzählweise bleibt distanziert, fachlich, sachlich – fast so, als würde man einen Vortrag lesen. Genau das ist auch mein größter Kritikpunkt: Es fehlt an Tiefe, an Nähe, an echtem psychologischen Gespür auf emotionaler Ebene. Die Fälle bleiben Fallbeispiele, nicht Schicksale. Und das ist schade – denn genau das hätte dem Buch die Wucht gegeben, die das Thema eigentlich verdient. Manchmal hatte ich das Gefühl, mehr in einem Lehrbuch zu stecken als in einem Buch, das wirklich zum Verstehen anregen will. Fachlich okay – aber emotional zu flach. Im Rückblick: Ich bereue es nicht, es gelesen zu haben, aber es hat mich auch nicht wirklich berührt. Kein Buch, das bleibt.
Das Buch beschäftigt sich damit, was Psychopathie ist und welche Dinge zusammenkommen müssen, um von Psychopathie zu sprechen. Die Autorin zeigt auf, was in solchen Menschen vorgeht und welche Faktoren begünstigend wirken, eine solche Störung zu entwickeln. Dabei nimmt sie auch Bezug auf Studien und Experimente, um aufzuzeigen, dass moralische Fragen selbst für den gesunden Menschen manchmal nicht ganz einfach zu beantworten sind. Mit erschrecken kann man dabei seine eigenen Anteile identifizieren und verunsichern. Es wird allerdings auch erklärt, welche Unterschiede es zwischen Persönlichkeitsanteilen, Psychopathie und krimineller Psychopathie gibt. Die Botschaft ist auch: Egal wie, jeder Mensch kann seine Eigenschaften für etwas Positives/Angenehmes nutzen - auch und vor allem wenn man "anders" ist, als die meisten Menschen. Dies zeigt sich auch im etwas biografischen Teil der Autorin. Es macht auf jeden Fall Sinn dieses Buch zu lesen, bevor man sich auf ihre anderen Bücher stürzt.
Psychologie fasziniert mich, gerade aus denen von der Autorin genannten Gründen. Insofern fesseln mich psychologisch abnorme Persönlichkeiten insbesondere. Dieses Buch fand ich sehr spannend als Einblick in die Gedankenwelt von Psychopathen. Vor allem auch jenen, die nicht straffällig werden. Die Mischung von Hintergründen bekannter Kriminalfälle mit Interviews aus dem Umfeld fand ich sehr gelungen, der Schreibstil war genau meins. Gern wieder ☺️
Wieder absolut großartig!
Ich will eigentlich gar nicht viel dazu sagen, denn dann würde ich mich wie bei „Sadisten“ und „Psychopathinnen“ nur wiederholen. Auch diese Buch war wieder großartig geschrieben und vorgelesen. Es war super spannend und ich liebe die großen, psychologischen Teile kombiniert mit echten Fällen und Filmkultur vereint total! Ich kann auch dieses Buch von Lydia Benecke wieder nur empfehlen! 🐝💛
Finde es immer wieder interessant, wie unterschiedlich Gehirne „ticken“. Eigentlich grenzt es an ein Wunder, dass wir überhaupt zu einigen Menschen eine Verbindung aufbauen, obwohl selbst deren Gehirne wahrscheinlich völlig anders arbeiten, als unseres. Es ist gut, dass unser Verständnis dafür wächst. Ich finde, dass es der Autorin gelingt, Psychopathie darzustellen, ohne zu stigmatisieren oder zu verharmlosen. Ich glaube sofort, dass wir uns alle auf sehr dünnem Eis befinden und unter den „richtigen“ Voraussetzungen einbrechen und uns in Straftäter und Geisteskranke verwandeln können. Gruselig aber leider menschlich. Ein interessantes Buch für jeden, der die Welt nicht in gut oder böse einteilen will, sondern - wenn überhaupt - in geistig-klar und geistig-vernebelt (in verschiedenen Schweregraden).
Ich kannte Lydia Benecke schon von YouTube, wollte unbedingt mal eines ihrer Bücher lesen und bin zu diesem gekommen. Der Schreibstil ist super angenehm, sehr verständlich mit kurzen Kapiteln und einigen nicht repetitiven Wiederholungen, um die Verständlichkeit zu erhöhen. Das Buch hat mich sehr gefesselt und es wird bestimmt auch nicht das letzte von ihr gewesen sein, was ich lesen werde.
"Die Psychologie des Bösen " gut erklärt!
In ihrem Buch "Auf dünnem Eis" -Die Psychologie des Bösen, erklärt Lydia Benecke dass Psychopath nicht gleich Psychopath ist. Das Buch ist in verschiedene Kapitel aufgeteilt die leicht verständlich geschrieben sind. Lydia erklärt in diesem Buch wichtige Bausteine und Grundzüge welche einen Psychopathen ausmachen "können ". Durch die vielen Fallbeispiele ist das lesen zu keinem Zeitpunkt langweilig oder trocken. In einigen Sachbüchern tauchen zu viele Fachbegriffe auf, ungelernte Personen wie ich müssen diese dann erst einmal nachschlagen. Nicht so bei Lydia Benecke! Ich mag ihre Art des erklärens. Diese leicht verständliche Weise Personen, Situationen und Fälle zu beschreiben erinnert mich an ihre Lesung bei der ich sie persönlich kennenlernen durfte. Ein wirklich tolles Buch. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

Verständlich auch für Menschen ohne psychologische Kenntnisse
Fr. Benecke schafft es in diesem Buch anschaulich und so einfach wie möglich die Grundlagen, Charakterzüge und Verhaltensweisen von Psychopathen darzustellen und zu erklären. Eine erfrischende Sichtweise, die hierbei auch zeigt das nicht nur Schwarz und Weiß existiert um Handlungen und Taten zu bewerten. Ich hatte aber mehr Praxisbeispiele erwartet.
Dadurch das ich ihre anderen Bücher schon kenne, hat sich hier doch einiges wiederholt. Sie hat sich hier nicht so sehr auf Fälle konzentriert, sondern sich der Frage gestellt was gut oder böse ist. Dies war durchaus interessant. Jedoch hat es mich gelangweilt von ihren mittelmäßig psychopatischen Bekannten zu lesen, da sie dies auch in ihren anderen Büchern aufgreift.

Wie ihr sicherlich wisst, bin ich ein absoluter Coverkäufer. Bei Sachbüchern ist dem meist nicht so und auch hier war es nicht das Cover sondern der Titel und damit zusammenhängend das Thema, das mich unglaublich interessiert. Schon immer übten psychologische Themen eine Faszination auf mich aus. Mit meinen Gedanken im Hinterkopf noch immer mit meiner Bachelorarbeit beschäftigt ("Das Böse in H.C. Andersens Märchen), war es auch das Böse, das mich magisch zu diesem Buch anzog. Innerhalb weniger Sekunden nahm ich das Buch, las den Klappentext, dachte mit, das ist aber interessant, legte es mit einem gedanklichen Blick auf mein Konto wieder weg und nahm es dann doch mit zur Kasse. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist spannend geschrieben wie ein Roman und das Thema fesselte mich von Seite zu Seite mehr. Nicht nur in Hinblick auf meine Abschlussarbeit fand ich es interessant, sondern auch als Autorin (was mir beim Kauf gar nicht bewusst war). Die Autorin erklärt nachvollziehbar die Persönlichkeit von "bösen" Menschen, bzw. Menschen mit psychopathischen Eigenschaften. Als Beispiele bringt sie viele prominente Fälle aus der Realität und auch Fiktion (Literatur/Fernsehen) an. Zusätzlich hat sie Menschen interviewt, die psychopathische Eigenschaften haben. Beim Lesen habe ich das Gefühl gehabt, mit jeder Seite mehr über die Psyche von "bösen" Menschen zu erfahren, was mir gleichzeitig auch neue Ideen für die Erstellung von Charakteren in Romanen gebracht hat. Schockierenderweise hat mir das Buch auch sehr viel über mich selbst vermittelt und Einsichten in meine eigene Psyche gegeben. Das war teilweise echt unheimlich. Die Autorin schreibt sehr eindrucksvoll, wie aus normalen Menschen Psychopathen werden können und wie dünn die Grenze ist, auf der jeder Mensch wandelt. Teilweise konnte ich mich selbst in den Eigenschaften und Ereignissen wiederfinden. Das heißt nicht, dass ich ein Psychopath bin
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Auf dünnem Eis
befinden wir uns, wenn wir Mörder, brutale Vergewaltiger, Profikiller oder eiskalte Psychopathen als "böse" abstempeln und weit von uns schieben. Lydia Benecke rekonstruiert grausame Verbrechen, erzählt von echten Fällen aus ihrer eigenen Praxis und wirft die hoch spannende Frage auf: Wie viel davon steckt in jedem von uns?
Book Information
Author Description
Lydia Benecke arbeitet als selbstständige Psychologin und als Therapeutin, unter anderem in einer Sozialtherapeutischen Einrichtung des Strafvollzugs mit schweren Straftätern. Sie hält regelmäßig Fortbildungen und Vorträge für ein breites Publikum. Mit AUF DÜNNEM EIS, SADISTEN und PSYCHOPATHINNEN sowie als Co-Autorin von AUS DER DUNKELKAMMER DES BÖSEN hat sie bereits mehrere Bestseller geschrieben. Mehr über sie unter www.lydiabenecke.de
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:(
Ich habe mich eigentlich entschieden in meiner momentanen Sachbuchphase keine Rezensionen zu schreiben, denn wie beschreibt man ein Sachbuch? Guter Plot, schön geschrieben, nette Bilder? Eher nicht. Aber hier mache ich gezwungenermaßen eine Ausnahme. Ich weiß nicht, ob ich mit falschen Erwartungen hierran gegangen bin, aber ich habe nochmal sowohl den Klappentext als auch das Cover gründlich gelesen und konnte nicht heraus finden wo ich falsch abgebogen sein könnte. In diesem Buch geht es um Psychopathie. Und obwohl es ein sehr spannendes Thema ist, habe ich nur bis etwa 60% durchgehalten. Wiederholungen Reihen sich aneinander. Es kommt nie das Gefühl auf, ich hätte meinen Horizont erweitert oder dazu gelernt. Und das in einen Thema, über das ich per se nur sehr wenig oberflächliches weiß. "Die Psychologie des Bösen" Wird bis zur 60% Marke an einem realen Kriminalfall erläutert und, wenn ich meinem sehr sehe groben Überfliegen des restlichen Buches trauen kann, gibt es nur noch einen weiteren realen Fall. Aber dafür eine ganze Menge Referenzen und Beispiele aus einem Interview, dass sie mit nicht straffälligen Psychopathen geführt hat... Oo Psychologie schon Aber wo ist das Böse? Ich meine gut, ich verstehe per se, was sie meinen könnte, aber predigt sie nicht auch in ihrem eigenen Buch immer wieder, dass Diagnose nicht gleich Straftäter ist? Wieso zieht sie dann in einem Buch, dass sich mit Kriminalität befasst über hundert Seiten Leute als Beispiele heran, die sich vor dem Gesetz nichts haben zu Schulden kommen lassen? Moralisch? Sicher. Aber darum geht's nicht.
Hmmm... mir hat da was gefehlt.
Ich hatte mich wirklich auf das Buch gefreut. Das Thema – die Psyche von Psychopathen – ist spannend, verstörend und faszinierend zugleich. Und wer, wenn nicht Lydia Benecke, könnte einem da einen tiefen Einblick geben? Eine forensische Psychologin mit Erfahrung, Fachwissen und einem klaren Blick auf das Abgründige im Menschen. Aber was dann kam, war... solide, ja. Interessant auch. Es war gut zu lesen, keine Frage. Ich habe durchaus etwas gelernt, konnte mir einzelne Zusammenhänge besser vorstellen, habe neue Begriffe mitgenommen. Und trotzdem: Ich habe mich durch viele Kapitel eher durchgearbeitet als durchgelebt. Die Erzählweise bleibt distanziert, fachlich, sachlich – fast so, als würde man einen Vortrag lesen. Genau das ist auch mein größter Kritikpunkt: Es fehlt an Tiefe, an Nähe, an echtem psychologischen Gespür auf emotionaler Ebene. Die Fälle bleiben Fallbeispiele, nicht Schicksale. Und das ist schade – denn genau das hätte dem Buch die Wucht gegeben, die das Thema eigentlich verdient. Manchmal hatte ich das Gefühl, mehr in einem Lehrbuch zu stecken als in einem Buch, das wirklich zum Verstehen anregen will. Fachlich okay – aber emotional zu flach. Im Rückblick: Ich bereue es nicht, es gelesen zu haben, aber es hat mich auch nicht wirklich berührt. Kein Buch, das bleibt.
Das Buch beschäftigt sich damit, was Psychopathie ist und welche Dinge zusammenkommen müssen, um von Psychopathie zu sprechen. Die Autorin zeigt auf, was in solchen Menschen vorgeht und welche Faktoren begünstigend wirken, eine solche Störung zu entwickeln. Dabei nimmt sie auch Bezug auf Studien und Experimente, um aufzuzeigen, dass moralische Fragen selbst für den gesunden Menschen manchmal nicht ganz einfach zu beantworten sind. Mit erschrecken kann man dabei seine eigenen Anteile identifizieren und verunsichern. Es wird allerdings auch erklärt, welche Unterschiede es zwischen Persönlichkeitsanteilen, Psychopathie und krimineller Psychopathie gibt. Die Botschaft ist auch: Egal wie, jeder Mensch kann seine Eigenschaften für etwas Positives/Angenehmes nutzen - auch und vor allem wenn man "anders" ist, als die meisten Menschen. Dies zeigt sich auch im etwas biografischen Teil der Autorin. Es macht auf jeden Fall Sinn dieses Buch zu lesen, bevor man sich auf ihre anderen Bücher stürzt.
Psychologie fasziniert mich, gerade aus denen von der Autorin genannten Gründen. Insofern fesseln mich psychologisch abnorme Persönlichkeiten insbesondere. Dieses Buch fand ich sehr spannend als Einblick in die Gedankenwelt von Psychopathen. Vor allem auch jenen, die nicht straffällig werden. Die Mischung von Hintergründen bekannter Kriminalfälle mit Interviews aus dem Umfeld fand ich sehr gelungen, der Schreibstil war genau meins. Gern wieder ☺️
Wieder absolut großartig!
Ich will eigentlich gar nicht viel dazu sagen, denn dann würde ich mich wie bei „Sadisten“ und „Psychopathinnen“ nur wiederholen. Auch diese Buch war wieder großartig geschrieben und vorgelesen. Es war super spannend und ich liebe die großen, psychologischen Teile kombiniert mit echten Fällen und Filmkultur vereint total! Ich kann auch dieses Buch von Lydia Benecke wieder nur empfehlen! 🐝💛
Finde es immer wieder interessant, wie unterschiedlich Gehirne „ticken“. Eigentlich grenzt es an ein Wunder, dass wir überhaupt zu einigen Menschen eine Verbindung aufbauen, obwohl selbst deren Gehirne wahrscheinlich völlig anders arbeiten, als unseres. Es ist gut, dass unser Verständnis dafür wächst. Ich finde, dass es der Autorin gelingt, Psychopathie darzustellen, ohne zu stigmatisieren oder zu verharmlosen. Ich glaube sofort, dass wir uns alle auf sehr dünnem Eis befinden und unter den „richtigen“ Voraussetzungen einbrechen und uns in Straftäter und Geisteskranke verwandeln können. Gruselig aber leider menschlich. Ein interessantes Buch für jeden, der die Welt nicht in gut oder böse einteilen will, sondern - wenn überhaupt - in geistig-klar und geistig-vernebelt (in verschiedenen Schweregraden).
Ich kannte Lydia Benecke schon von YouTube, wollte unbedingt mal eines ihrer Bücher lesen und bin zu diesem gekommen. Der Schreibstil ist super angenehm, sehr verständlich mit kurzen Kapiteln und einigen nicht repetitiven Wiederholungen, um die Verständlichkeit zu erhöhen. Das Buch hat mich sehr gefesselt und es wird bestimmt auch nicht das letzte von ihr gewesen sein, was ich lesen werde.
"Die Psychologie des Bösen " gut erklärt!
In ihrem Buch "Auf dünnem Eis" -Die Psychologie des Bösen, erklärt Lydia Benecke dass Psychopath nicht gleich Psychopath ist. Das Buch ist in verschiedene Kapitel aufgeteilt die leicht verständlich geschrieben sind. Lydia erklärt in diesem Buch wichtige Bausteine und Grundzüge welche einen Psychopathen ausmachen "können ". Durch die vielen Fallbeispiele ist das lesen zu keinem Zeitpunkt langweilig oder trocken. In einigen Sachbüchern tauchen zu viele Fachbegriffe auf, ungelernte Personen wie ich müssen diese dann erst einmal nachschlagen. Nicht so bei Lydia Benecke! Ich mag ihre Art des erklärens. Diese leicht verständliche Weise Personen, Situationen und Fälle zu beschreiben erinnert mich an ihre Lesung bei der ich sie persönlich kennenlernen durfte. Ein wirklich tolles Buch. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

Verständlich auch für Menschen ohne psychologische Kenntnisse
Fr. Benecke schafft es in diesem Buch anschaulich und so einfach wie möglich die Grundlagen, Charakterzüge und Verhaltensweisen von Psychopathen darzustellen und zu erklären. Eine erfrischende Sichtweise, die hierbei auch zeigt das nicht nur Schwarz und Weiß existiert um Handlungen und Taten zu bewerten. Ich hatte aber mehr Praxisbeispiele erwartet.
Dadurch das ich ihre anderen Bücher schon kenne, hat sich hier doch einiges wiederholt. Sie hat sich hier nicht so sehr auf Fälle konzentriert, sondern sich der Frage gestellt was gut oder böse ist. Dies war durchaus interessant. Jedoch hat es mich gelangweilt von ihren mittelmäßig psychopatischen Bekannten zu lesen, da sie dies auch in ihren anderen Büchern aufgreift.

Wie ihr sicherlich wisst, bin ich ein absoluter Coverkäufer. Bei Sachbüchern ist dem meist nicht so und auch hier war es nicht das Cover sondern der Titel und damit zusammenhängend das Thema, das mich unglaublich interessiert. Schon immer übten psychologische Themen eine Faszination auf mich aus. Mit meinen Gedanken im Hinterkopf noch immer mit meiner Bachelorarbeit beschäftigt ("Das Böse in H.C. Andersens Märchen), war es auch das Böse, das mich magisch zu diesem Buch anzog. Innerhalb weniger Sekunden nahm ich das Buch, las den Klappentext, dachte mit, das ist aber interessant, legte es mit einem gedanklichen Blick auf mein Konto wieder weg und nahm es dann doch mit zur Kasse. Ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist spannend geschrieben wie ein Roman und das Thema fesselte mich von Seite zu Seite mehr. Nicht nur in Hinblick auf meine Abschlussarbeit fand ich es interessant, sondern auch als Autorin (was mir beim Kauf gar nicht bewusst war). Die Autorin erklärt nachvollziehbar die Persönlichkeit von "bösen" Menschen, bzw. Menschen mit psychopathischen Eigenschaften. Als Beispiele bringt sie viele prominente Fälle aus der Realität und auch Fiktion (Literatur/Fernsehen) an. Zusätzlich hat sie Menschen interviewt, die psychopathische Eigenschaften haben. Beim Lesen habe ich das Gefühl gehabt, mit jeder Seite mehr über die Psyche von "bösen" Menschen zu erfahren, was mir gleichzeitig auch neue Ideen für die Erstellung von Charakteren in Romanen gebracht hat. Schockierenderweise hat mir das Buch auch sehr viel über mich selbst vermittelt und Einsichten in meine eigene Psyche gegeben. Das war teilweise echt unheimlich. Die Autorin schreibt sehr eindrucksvoll, wie aus normalen Menschen Psychopathen werden können und wie dünn die Grenze ist, auf der jeder Mensch wandelt. Teilweise konnte ich mich selbst in den Eigenschaften und Ereignissen wiederfinden. Das heißt nicht, dass ich ein Psychopath bin





























