Auf dem Gipfel wachsen Chinanudeln
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Description
In "Auf dem Gipfel wachsen Chinanudeln", geschrieben von Benjamin Tienti und Sebastian Kiefer, stürzen sich die jungen Berliner Helden Elmo und Tuna in ein urbanes Abenteuer. Elmo, ein selbsternannter Detektiv aus Neukölln, sucht nach einem Weg aus seiner Trauer um seinen verstorbenen Bruder. Die Begegnung mit Tuna, einer intelligenten Gamerin, führt ihn in die virtuelle Jagd nach der Meistermelodie im Online-Spiel MELOdiy. Diese Suche wird zu einem spannenden Rätsel voller Wendungen, das über das digitale Spielfeld hinaus in den echten Berliner Kiez führt. Tienti und Kiefer, unterstützt von Stephan Prickens Illustrationen, kreieren eine Geschichte voller Witz, Tempo und Herz. Die mitreißenden Charaktere, ihr Mut und ihre Resilienz machen diesen Roman zu einer empfehlenswerten Lektüre für junge Leser*innen, die sich nach einem Mix aus Realitätsnähe und abenteuerlicher Detektivarbeit sehnen.
Spannendes Stadtabenteuer : Ideal für Kinder ab 9 Jahren, die fesselnde Geschichten mit einem starken Bezug zum Stadtleben lieben. Ermutigend und authentisch : Bietet einen ehrlichen Einblick in die Herausforderungen des Heranwachsens und den Umgang mit Verlust. Interaktives Leseerlebnis : Die Kombination aus Geschichte und interaktiven Elementen wie Online-Gaming hält junge Leser gefesselt. Faszinierende Charaktere: Mit Elmo und Tuna erschaffen die Autoren zwei unvergessliche Protagonisten, die in ihrer Vielschichtigkeit und Tiefe junge Leser inspirieren. Humorvolle und lebensnahe Erzählweise : Die humorvollen, manchmal aber auch ernsten Momente des Buches spiegeln das Leben in seiner ganzen Bandbreite wider. Künstlerisch bereichert : Die Illustrationen von Stephan Pricken verleihen der Geschichte zusätzliche visuelle Tiefe. Für Fans von „Rico und Oskar “: Dieses Buch ist besonders für Leser geeignet, die bereits Fans der „Rico und Oskar“-Reihe sind und ähnliche Werke suchen.Book Information
Author Description
Benjamin Tienti arbeitet als Schulsozialarbeiter in Berlin-Neukölln, schreibt Bücher sowie Essays und Kurzgeschichten für Punkmagazine und spielt Drumcomputer in der Indieband „Mambo Almano“.
Posts
Der elfjährige Elmo hat lange, traurige Wochen hinter sich, nachdem ihm und seiner Familie etwas Schreckliches passiert ist, doch als er dem Hund Idefix über den Weg läuft, scheint seine Welt endlich wieder ins Rollen zu kommen. Denn schließlich warten gleich zwei Aufträge auf den begeisterten Detektivfan und zwei Schnüffelnasen sind besser als eine. Außerdem gibt es da auch noch eine Ampel zu reparieren. Um ein wenig das Ende vorwegzugreifen – keine Sorge, ich verrate nichts – es handelt sich bei „Auf dem Gipfel wachsen Chinanudeln“ nicht um einen Einzelband, sondern um mindestens eine Dilogie. Also man bekommt keine abgeschlossene Geschichte geliefert, dafür aber einen Auftakt, der mich begeistert zurückgelassen hat. Nur hätte ich das gerne schon eher gewusst, deshalb sage ich es jetzt für jeden, der auch mit der Erwartungshaltung eines One Shots an das Buch herangeht. Was man als erstes feststellen muss, ist, dass der Schreibstil von Sebastian Kiefer und Benjamin Tienti unheimlich kreativ ist. Man bekommt wahrlich ein Feuerwerk an witziger Wortwahl, die das Kindliche des Buchs sehr gut rüberbringt und die Geschichte immer wieder auflockert. Ich musste alleine wegen der kreativen Ausdrucksweise ganz oft schmunzeln. Unerwarteterweise ist die Geschichte sehr berührend – besonders in der zweiten Hälfe wurde sie immer witziger, aber auch trauriger, weil man immer mehr eine Verbindung zu Elmo, unserem Protagonisten, aufbaut und mit ihm mitfühlt. Wir erfahren nur Stück für Stück was Trauriges in der Vergangenheit passiert ist, aber diese Erzählweise macht es erst möglich, dass wir Elmo besser kennenlernen und uns in ihn hineinversetzten und seinen Schmerz nachempfinden können. Elmo selbst ist ein ganz liebenswerter Charakter, und auch die Nebencharaktere sind nicht minder sympathisch. Alle Figuren fühlen sich unheimlich authentisch an und tragen viel zu der manchmal gemütlich, kuschligen, manchmal spannenden Atmosphäre bei. Einfach herzerwärmend. Jedoch braucht die Geschichte eine ganze Weile, um in Fahrt zu kommen. Besonders eine Szene – Stichwort „Dönerfabrik“ – war viel zu langgezogen. Und ich bin mir nicht sicher, ob Kinder ab 9 Jahren so viel Geduld aufbringen können. Hat man aber jenen Punkt überwunden, folgt eins nach dem anderen. Durch die vielen Handlungsstränge, die sich aufbauen, wird es ab da nie langweilig, denn es gibt jede Menge für Elmo zu tun. Bis auf wenige Längen hatte ich ganz viel Spaß mit den Charakteren. Zum einen fühlt sich das Buch wie eine lauschige Umarmung an, zum anderen ist das Thema Trauer und Verlust allgegenwärtig. Aber es strotzt vor Kreativität und Energie, Humor und Lebensfreude. Ich kann es total empfehlen. Und natürlich freue ich mich auf die Fortsetzung, einfach weil ich dann noch mehr Zeit mit Elmo, Tuna und Idefix verbringen kann.
Bewertet mit 3,5 Sternen Zum Buch: Hey, ich bin Elmo. Ich bin Detektiv. Elmo ist elf Jahre alt und hat erst seinen großen Bruder verloren. Von seinem Fenster aus sieht er den Kranz für Berthold. Dann hört er im Hinterhof einen Hund bellen und schon hat Elmo was zu tun. Er sucht den Besitzer. Außerdem hat er noch mit der Problemampel zu tun und dann gibt es noch das Onlinespiel MeloDIY. Meine Meinung: Es klingt alles ziemlich verwirrend und ich brauchte auch lange bis ich in die Geschichte reinkam. Elmo ist aber ein ganz liebenswerter Junge, der sehr um seinen Bruder trauert. Da tut ihm der Hund Idefix schon gut. Und für Idefix ist er auch ein Glück, denn Idefixs Besitzer ist nicht so gut zu dem Hund. Dann lernt Elmo auch noch Tuna kennen. Alles sehr verwirrend und viele verschiedenen Handlungsstränge machen es nicht leicht das Buch zu lesen. Auch sind es für ein Kinderbuch ziemlich schwierige Themen wie Tod und auch ein bisschen Vernachlässigung. Ich würde es erst ab zehn oder elf lesen lassen, für jüngere ist es wohl nicht geeignet.
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In "Auf dem Gipfel wachsen Chinanudeln", geschrieben von Benjamin Tienti und Sebastian Kiefer, stürzen sich die jungen Berliner Helden Elmo und Tuna in ein urbanes Abenteuer. Elmo, ein selbsternannter Detektiv aus Neukölln, sucht nach einem Weg aus seiner Trauer um seinen verstorbenen Bruder. Die Begegnung mit Tuna, einer intelligenten Gamerin, führt ihn in die virtuelle Jagd nach der Meistermelodie im Online-Spiel MELOdiy. Diese Suche wird zu einem spannenden Rätsel voller Wendungen, das über das digitale Spielfeld hinaus in den echten Berliner Kiez führt. Tienti und Kiefer, unterstützt von Stephan Prickens Illustrationen, kreieren eine Geschichte voller Witz, Tempo und Herz. Die mitreißenden Charaktere, ihr Mut und ihre Resilienz machen diesen Roman zu einer empfehlenswerten Lektüre für junge Leser*innen, die sich nach einem Mix aus Realitätsnähe und abenteuerlicher Detektivarbeit sehnen.
Spannendes Stadtabenteuer : Ideal für Kinder ab 9 Jahren, die fesselnde Geschichten mit einem starken Bezug zum Stadtleben lieben. Ermutigend und authentisch : Bietet einen ehrlichen Einblick in die Herausforderungen des Heranwachsens und den Umgang mit Verlust. Interaktives Leseerlebnis : Die Kombination aus Geschichte und interaktiven Elementen wie Online-Gaming hält junge Leser gefesselt. Faszinierende Charaktere: Mit Elmo und Tuna erschaffen die Autoren zwei unvergessliche Protagonisten, die in ihrer Vielschichtigkeit und Tiefe junge Leser inspirieren. Humorvolle und lebensnahe Erzählweise : Die humorvollen, manchmal aber auch ernsten Momente des Buches spiegeln das Leben in seiner ganzen Bandbreite wider. Künstlerisch bereichert : Die Illustrationen von Stephan Pricken verleihen der Geschichte zusätzliche visuelle Tiefe. Für Fans von „Rico und Oskar “: Dieses Buch ist besonders für Leser geeignet, die bereits Fans der „Rico und Oskar“-Reihe sind und ähnliche Werke suchen.Book Information
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Benjamin Tienti arbeitet als Schulsozialarbeiter in Berlin-Neukölln, schreibt Bücher sowie Essays und Kurzgeschichten für Punkmagazine und spielt Drumcomputer in der Indieband „Mambo Almano“.
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Der elfjährige Elmo hat lange, traurige Wochen hinter sich, nachdem ihm und seiner Familie etwas Schreckliches passiert ist, doch als er dem Hund Idefix über den Weg läuft, scheint seine Welt endlich wieder ins Rollen zu kommen. Denn schließlich warten gleich zwei Aufträge auf den begeisterten Detektivfan und zwei Schnüffelnasen sind besser als eine. Außerdem gibt es da auch noch eine Ampel zu reparieren. Um ein wenig das Ende vorwegzugreifen – keine Sorge, ich verrate nichts – es handelt sich bei „Auf dem Gipfel wachsen Chinanudeln“ nicht um einen Einzelband, sondern um mindestens eine Dilogie. Also man bekommt keine abgeschlossene Geschichte geliefert, dafür aber einen Auftakt, der mich begeistert zurückgelassen hat. Nur hätte ich das gerne schon eher gewusst, deshalb sage ich es jetzt für jeden, der auch mit der Erwartungshaltung eines One Shots an das Buch herangeht. Was man als erstes feststellen muss, ist, dass der Schreibstil von Sebastian Kiefer und Benjamin Tienti unheimlich kreativ ist. Man bekommt wahrlich ein Feuerwerk an witziger Wortwahl, die das Kindliche des Buchs sehr gut rüberbringt und die Geschichte immer wieder auflockert. Ich musste alleine wegen der kreativen Ausdrucksweise ganz oft schmunzeln. Unerwarteterweise ist die Geschichte sehr berührend – besonders in der zweiten Hälfe wurde sie immer witziger, aber auch trauriger, weil man immer mehr eine Verbindung zu Elmo, unserem Protagonisten, aufbaut und mit ihm mitfühlt. Wir erfahren nur Stück für Stück was Trauriges in der Vergangenheit passiert ist, aber diese Erzählweise macht es erst möglich, dass wir Elmo besser kennenlernen und uns in ihn hineinversetzten und seinen Schmerz nachempfinden können. Elmo selbst ist ein ganz liebenswerter Charakter, und auch die Nebencharaktere sind nicht minder sympathisch. Alle Figuren fühlen sich unheimlich authentisch an und tragen viel zu der manchmal gemütlich, kuschligen, manchmal spannenden Atmosphäre bei. Einfach herzerwärmend. Jedoch braucht die Geschichte eine ganze Weile, um in Fahrt zu kommen. Besonders eine Szene – Stichwort „Dönerfabrik“ – war viel zu langgezogen. Und ich bin mir nicht sicher, ob Kinder ab 9 Jahren so viel Geduld aufbringen können. Hat man aber jenen Punkt überwunden, folgt eins nach dem anderen. Durch die vielen Handlungsstränge, die sich aufbauen, wird es ab da nie langweilig, denn es gibt jede Menge für Elmo zu tun. Bis auf wenige Längen hatte ich ganz viel Spaß mit den Charakteren. Zum einen fühlt sich das Buch wie eine lauschige Umarmung an, zum anderen ist das Thema Trauer und Verlust allgegenwärtig. Aber es strotzt vor Kreativität und Energie, Humor und Lebensfreude. Ich kann es total empfehlen. Und natürlich freue ich mich auf die Fortsetzung, einfach weil ich dann noch mehr Zeit mit Elmo, Tuna und Idefix verbringen kann.
Bewertet mit 3,5 Sternen Zum Buch: Hey, ich bin Elmo. Ich bin Detektiv. Elmo ist elf Jahre alt und hat erst seinen großen Bruder verloren. Von seinem Fenster aus sieht er den Kranz für Berthold. Dann hört er im Hinterhof einen Hund bellen und schon hat Elmo was zu tun. Er sucht den Besitzer. Außerdem hat er noch mit der Problemampel zu tun und dann gibt es noch das Onlinespiel MeloDIY. Meine Meinung: Es klingt alles ziemlich verwirrend und ich brauchte auch lange bis ich in die Geschichte reinkam. Elmo ist aber ein ganz liebenswerter Junge, der sehr um seinen Bruder trauert. Da tut ihm der Hund Idefix schon gut. Und für Idefix ist er auch ein Glück, denn Idefixs Besitzer ist nicht so gut zu dem Hund. Dann lernt Elmo auch noch Tuna kennen. Alles sehr verwirrend und viele verschiedenen Handlungsstränge machen es nicht leicht das Buch zu lesen. Auch sind es für ein Kinderbuch ziemlich schwierige Themen wie Tod und auch ein bisschen Vernachlässigung. Ich würde es erst ab zehn oder elf lesen lassen, für jüngere ist es wohl nicht geeignet.





