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Erstmal vorweg: man kann das Buch auch lesen, wenn man das Spiel noch nicht gespielt hat (so wie ich). Es gibt genau 3 Andeutungen zum Spiel, nämlich einen mysteriösen Orden (Kenner wissen, was gemeint ist); einen göttlichen Reif (könnte ein Edensplitter sein) und der Protagonist Eivor (im Buch weiblich). Eivor ist aber im Buch nur ein Nebencharakter. Ansonsten hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Der Protagonist Geirmund ist sehr sympathisch, hat seine Stärken und Schwächen und man kann seine Beweggründe sehr gut nachvollziehen. Mit der Zeit wuchsen er und seine Heljarskinnar, mit denen er dann später in die Schlacht zieht, mir sehr ans Herz. Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben, man hat keine Stolpersteine. Die Kapitel sind angenehm kurz/lang (je nachdem, was man darunter versteht). Was mir gefehlt hat, war eine Karte, um sich im England des 9. Jahrhunderts etwas besser zurechtzufinden (hätte ich das Spiel gespielt, wüsste ich es wahrscheinlich besser) und ein Register, in dem die nordischen Begriffe erklärt werden, die im Buch vorkommen. Es wird zwar teilweise gesagt, aber wenn man mal was vergisst, wäre es schön gewesen, nachschlagen zu können. So weit so gut, wirklich ein schöner Roman, der auch für sich als Historienroman mit fiktiven Elementen stehen könnte. Und jetzt wird es dann mal Zeit, das Spiel nachzuholen. Habe ja die anderen auch alle gezockt ;)
Sep 24, 2025
Erstmal vorweg: man kann das Buch auch lesen, wenn man das Spiel noch nicht gespielt hat (so wie ich). Es gibt genau 3 Andeutungen zum Spiel, nämlich einen mysteriösen Orden (Kenner wissen, was gemeint ist); einen göttlichen Reif (könnte ein Edensplitter sein) und der Protagonist Eivor (im Buch weiblich). Eivor ist aber im Buch nur ein Nebencharakter. Ansonsten hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Der Protagonist Geirmund ist sehr sympathisch, hat seine Stärken und Schwächen und man kann seine Beweggründe sehr gut nachvollziehen. Mit der Zeit wuchsen er und seine Heljarskinnar, mit denen er dann später in die Schlacht zieht, mir sehr ans Herz. Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben, man hat keine Stolpersteine. Die Kapitel sind angenehm kurz/lang (je nachdem, was man darunter versteht). Was mir gefehlt hat, war eine Karte, um sich im England des 9. Jahrhunderts etwas besser zurechtzufinden (hätte ich das Spiel gespielt, wüsste ich es wahrscheinlich besser) und ein Register, in dem die nordischen Begriffe erklärt werden, die im Buch vorkommen. Es wird zwar teilweise gesagt, aber wenn man mal was vergisst, wäre es schön gewesen, nachschlagen zu können. So weit so gut, wirklich ein schöner Roman, der auch für sich als Historienroman mit fiktiven Elementen stehen könnte. Und jetzt wird es dann mal Zeit, das Spiel nachzuholen. Habe ja die anderen auch alle gezockt ;)
Sep 24, 2025





