Asking For It

Asking For It

Softcover
4.0192

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Description

Emma O'Donovan is eighteen, beautiful, and fearless. It's the beginning of summer in a quiet Irish town and tonight she and her friends have dressed to impress. Everyone is at the party, and all eyes are on Emma.
The next morning Emma's parents discover her collapsed on the doorstop of their home, unconscious. She is disheveled, bleeding, and disoriented, looking as if she had been dumped there.
To her distress, Emma can't remember what happened the night before. All she knows is that none of her friends will respond to her texts. At school, people turn away from her and whisper under their breath. Her mind may be a blank as far as the events of the previous evening, but someone has posted photos of it on Facebook under a fake account, "Easy Emma"--photos she will never be able to forget.
As the photos go viral and a criminal investigation is launched, the community is thrown into tumult. The media descends, neighbors chose sides, and people from all over the world want to talk about her story. Everyone has something to say about Emma.
Asking For It is a powerful story about the devastating effects of rape and public shaming, told through the awful experience of a young woman whose life is changed forever by an act of violence.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
368
Price
14.50 €

Posts

43
All
5

Traumatisch, dieses Buch ist nicht für schwache Nerven

TW: Vergewaltigung Eine Schülerin, schön und beliebt, wacht eines morgens vor ihrer Tür auf. Sie war am Abend auf einer Party, aber an mehr kann sie sich nicht erinnern. Doch in der Schule gibt es Fotos und Videos die zeigen woran sich das Mädchen nicht erinnern kann und alle geben ihr Schuld. Ihr Rock war zu kurz, sie hat zu viel getrunken, Drogen genommen. Ein Kampf gegen die Täter und die Vorurteile in ihrer Stadt beginnt, bis man nicht mehr kann. Dieses Buch hat mich sprachlos gemacht. Sehr gut geschrieben, aber auch mitfühlend. Ein Thema das auch uns etwas angeht und bei dem wir alle überlegen sollten. Glauben wir dem Opfer oder den Tätern.

4

Schockierend

Es geht um Emma ein Mädchen, das sehr hübsch ist und es mag das immer wieder gesagt zu bekommen, anfangs ist sie beliebt und etwas arrogant, teilweise behandelt sie ihre Freundinnen nicht so gut, aber alles in allem ganz normale Highschool Szenen. Etwas zu viele Namen Charaktere und einzelne Details am Anfang, da kam ich nicht ganz mit. Aber auch gegen Ende/Mitte des Buches, einfach zu viele Personen, von denen man sich genau gar nichts merken konnte. Emma lebt also ganz gechillt ihr Leben. Eines Abends geht sie mit ihren Freundinnen auf eine Party. Dort ist ihr crush aus dem Football Team und sie redet mit ihm. Als er kurz darauf kein Interesse mehr an ihr hat, fängt sie etwas mit Paul einem anderen Football Spieler an. Er ist älter als sie, 5-10 Jahre, man weiß das nicht genau, und sie will nicht wie das langweilige, brave Mädchen wirken und hat auch Lust den anderen Football Spieler eifersüchtig zu machen, deswegen nimmt sie eine Pille von ihm an. Sie ist schnell high, ihre Freunde wollen sie mit nach Hause nehmen, sie weigert sich und nimmt stattdessen noch eine andere Pille. Das verstehe ich irgendwie, die Pille nimmt sie, da sie zeigen will, dass sie nicht so langweilig ist, wie die anderen denken, weil sie erwarten würden, dass sie ablehnt und deswegen nimmt sie noch etwas, um zu beweisen dass sie auch andere Seiten hat, und damit sie akzeptiert wird. Dann hat sie einen gigantischen Filmriss und wacht am nächsten Morgen vor ihrem Haus auf. Sie kann sich an nichts erinnern, sie kennt nur die da entstandenen Bilder und Videos, wie alle anderen auch. Allen ist es unangenehm sie zu kennen und diese Bilder gesehen zu haben. Sogar ihre Eltern verhalten sich absolut falsch, schauen ihr nicht in die Augen, geben ihr die Schuld… sie denken, solange Emma zu der teuren Therapeutin geht, wird das alles wieder, sie wird wieder „normal“, die Therapeutin richtet sie wieder usw. Aber Emma zieht sich immer weiter zurück, immer und immer weiter. Die Täter können ungestört weiter leben, sie juckt das alles gar nicht. Emma kann sich immer noch an nichts erinnern, das belastet sie sehr. Was mich an dem Schreibstil gestört hat, es gab Zeit- und Gedankensprünge die teilweise verwirrend waren. Dieses Buch ist echt realistisch und hat mich auch an den Fall von Noelia aus Spanien erinnert, der zeitgleich in den Nachrichten war. Wirklich schockierende Geschichte. Das Buch hatte leider noch einige Längen und ein offenes Ende, was mich aber nicht gestört hat, denn manchmal gibt es einfach kein Happy End.

5

Wegen dem Inhalt des Buches verweise ich auf den Klappentext. Wie soll man das Gelesene in diesem Fall in Worte fassen. Es ist unfassbar was hier geschieht und wie damit umgegangen wird. Mich hat diese Geschichte sprachlos gemacht. Ich empfand Wut und Trauer beim Lesen. Noch nie hat mich etwas was ich gelesen habe, so entsetzt. Davor: Emma war bevor das alles geschah kein nettes Mädchen, sie war Ich-bezogen und wollte jedem gefallen. Aber sie war glücklich. Danach: Emma ist nur noch eine leere Hülle. Sie gibt sich an der Vergewaltigung die Schuld und denkt ohne sie wäre alles besser. Sie hätte jedermanns Leben kaputtgemacht. Ganz besonders die der 4 Jungs, die sie vergewaltigt hätten. Es ist erschreckend diese Worte zu lesen. Die Autorin erzählt hier mehr als eine Geschichte. Es ist ehrlich, realistisch und sehr schockierend. Noch nie hat mich ein Buch so verzweifelt, traurig und entsetzt zurückgelassen. Es macht einen fassungslos und wütend, wie hier einem Opfer von allen Seiten unterstellt wird, dass sie selbst Schuld an der Vergewaltigung ist. Und es entsetzt einen noch mehr, weil auch die Eltern nicht so reagieren wie sie sollten. Es ist eine sehr bewegende Geschichte, die einen sehr nachdenklich stimmt und fassungslos zurücklässt. Die Autorin hat eine Geschichte niedergeschrieben, die einen nicht mehr loslässt und einen sprachlos macht. Ich bedanke mich herzlich beim Verlag und bei netgalley.de für die Zurverfügungstellung des Rezensionsexemplares.

5

Ein Buch was zum Nachdenken anregt, angenehm zu lesen.

5

Du wolltest es doch" ist ein Buch, welches einen aufgewühlt, sauer und so unfassbar emotional zurücklässt. Am Anfang bekommt man Emma präsentiert, die sich unmöglich benimmt, sehr freizügig rumläuft und eine ziemlich schlechte Freundin ist. Man entdeckt aber auch die Unsicherheit, die dahintersteckt und dass sie alles tut um positive Aufmerksamkeit von ihrer Umgebung zu bekommen. Nach dem Vorfall haben wir ein gebrochenes Mädchen, welches sich in ihrem eigenen Körper nicht mehr wohlfühlt und alles dafür tun würde, dass es endlich vorbei ist. Während des Lesens hatte ich dauerhaftes Herzklopfen, weil diese Geschichte so unfassbar und doch so realistisch ist. In Zeiten von Social Media verbreiten sich solche Sachen wie ein Lauffeuer. Ich war so schockiert von der Art und Weise wie Täter vorgingen, dass ich immer wieder den Kopf schütteln musste und mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass es "nur" ein Buch ist. Aber ist es das wirklich? Solche Sachen passieren immer wieder und es ist erschreckend, dass Frauen, denen so ein Übergriff widerfährt, sich selbst die Schuld geben, weil ihr Kleid vielleicht zu kurz war. Wann sind wir in einer Zeit angekommen, in der den Opfern die Schuld zugewiesen wird? Dieses Buch ist unfassbar wichtig für unsere Gesellschaft und gerade deshalb ist das Ende perfekt, da es kein erzwungenes, Friede-Freude-Eierkuchen Ende hat, sondern einen mit diesen aufwühlenden Gedanken zurücklässt.

4.5

Wow ein krasses Buch! Ein ganz ganz wichtiges Thema, worüber zu wenig gesprochen wird. Habe es in zwei Stunden durchgelesen, weil es mich so gefesselt hat. Konnte mich zu Beginn überhaupt nicht in die Protagonistin reinversetzten oder sie nachempfinden, weil sie viel zu egoistisch war und total selbstverliebt. Sobald dann aber diese Party losgeht und sie die Pillen einwirft ändert sich ihr Leben. Ich konnte sie total nachempfinden und fand das die Emtionen mega rübergebracht wurden. Ich musste zwischendurch mal weinen, weil sie mir so leid tat, vor allem wie die meisten darauf reagiert haben. Am schlimmsten fand ich es aber bei ihren Eltern… Am Ende hab ich nochmal geweint, weil das so unbeantwortet alles für mich blieb. Hammer Buch!!

3

Puh ich möchte dieses Buch eigentlich gar nicht bewerten. Es ist sehr bedrückend und aufwühlend. Einerseits hasse ich das Ende weil Emma, für sie das einzig sinnvolle um weiterleben zu können getan hat, für mich aber überhaupt nicht weiterentwickelt hat. Sie möchte wieder dahin wo sie vor dieser Nacht war. Andererseits passt das Ende aber auch zu diesem Buch weil es zu keinem Zeitpunkt wirklich Hoffnung auf Besserung gemacht hat. Die Autorin hat es geschafft Aufmerksamkeit zu erregen und zu halten. Der Schreibstil ließ sich gut lesen und man flog nur so durch die Seiten. Jedoch waren mir zu viele Wiederholungen enthalten.

5

Das Buch ist richtig krass und nichts für schwache Nerven. Wer mit dem Thema Vergewaltigung und Suizid nicht umgehen kann, sollte das Buch nicht lesen. Die Geschichte ist düster, spannend und fesselnd. Man fühlt richtig mit Emma mit und kann ihre Beweggründe sehr einfach verstehen. Das ende war unerwartet, aber auch passend. Ich musste bei dem Buch wirklich Rotz und Wasser heulen

5

Dieses Buch spricht Themen an, die leider in unserer Gesellschaft immernoch oft verschwiegen werden. Ein Thema was mich persönlich oft beschäftigt, und ich finde man muss anfangen darüber zu kommunizieren. Leider ist Emma kein Einzelfall, und ich denke fast jeder ist irgendwann, irgendwie, irgendwo schonmal in einer Situation gewesen, wo man etwas erleben musste, was man nicht wollte. Und an alle: Ihr seid nicht selber Schuld. In dem Buch lesen wir aus Emmas Sicht wie es ihr ergangen ist. Ich fand das alles wirklich sehr realistisch dargestellt. Auch der Schreibstil (es werden auch oft Emmas Gedanken dargestellt) passt wirklich sehr gut. Das Buch hat nicht das Ende, dass ich mir gewünscht habe. Aber leider ein Ende wie es realistisch ist. Ich habe wirklich stark mitgelitten und finde das ist nichts für schwache Nerven. Ich finde aber trotzdem es ist ein sehr sehr sehr wichtiges Thema, also bitte schenkt dem Buch, oder ähnlichen Büchern, auch mal einen kleinen Teil eurer Aufmerksamkeit. Für alle die es brauchen: Ihr schafft das

4

Meine Meinung:Als ich das erste Mal auf dieses Buch aufmerksam geworden bin, war ich gerade im Urlaub und stöberte durch den Buchladen. Das Cover sprach mich sofort an, weil es nicht so rosig und blumig wirkte, wie die anderen rundherum. Die nackten Beine, die mit roten Lippenstiftlettern beschmiert sind, verheißen nichts Gutes und zeigen schon deutlich, dass die Thematik des Buches in eine andere Richtung verläuft. Sobald man dann den Klappentext dann gelesen hat, wird einem schon etwas unwohler. Doch genau, dass hatte mich so interessiert. Die Thematik wird oft totgeschwiegen oder passt nicht in die Vorstellung der Gesellschaft zu einem Jugendbuch.Der Anfang war einleitend und zog sich ziemlich in die Länge. Doch sobald die Story erstmal an Fahrt aufgenommen hatte, wurde es schockierend und in meiner Brust machte sich Beklemmung breit. Dieses Buch spricht viele Wahrheiten und Gedanken aus, die sonst oft verschwiegen oder überhaupt nicht thematisiert werden. Man kann den Gefühlen der Protagonistin sehr gut folgen und man merkt wie sehr sie die gesamte Situation beschäftigt und innerlich zerstört. Obwohl sie anfänglich eher unsympathisch wirkte, tat sie einem nach dem Vorfall einfach nur extrem Leid. Man konnte mitverfolgen, wie die Schuldgefühle sie innerlich auffraßen, wie sie mit Depressionen und Suizidgedanken kämpfte. Es wird gezeigt, wie schnell ein Leben, von einem auf den anderen Moment, durch einen blöden Fehler komplett zerstört werden kann. Auch wird gezeigt, wie gefährlich Alkohol, Drogen und vor allem Social Media sein können. Vor allem wird auch deutlich, wie schwer so ein Vorfall für die gesamte Familie ist. Bis auf ihren Bruder stand keiner aus ihrer Familie hinter ihr. Ihre Eltern empfanden es sogar als Last und konnten sie nicht mal mehr richtig ansehen, behandelten sie so, als sei sie kein Mitglied der Familie mehr. Von ihren Freunden, welche sich anfänglich von ihr abgewandt hatten, hat sie sich komplett abgekapselt und ist auch kaum noch hinaus gegangen, sodass sie sehr einsam und allein wurde. Von dem einst so selbstbewussten schönen Mädchen, bleibt nur noch ein Schatten ihrer selbst.Am Ende zieht sie ihre Anzeige jedoch wieder zurück, weil sie es nicht mehr erträgt. Sie möchte, dass alles wieder beim Alten ist, dass ihre Eltern sie wieder so behandeln wie vorher. Da ein großer Teil der Vergewaltigungs- und Missbrauchsfälle nicht aufgeklärt werden, wollte sie sich selbst nicht mehr im Rampenlicht stehen haben. Denn sie erinnerte sich an nichts mehr und die Einzigartigkeit ihres Falls machte ihn zu einem Sensationsfall über die Medien. So wollte einfach nur das es aufhört. Das Ende ist eher unbefriedigend, da es kein Happy End gibt. Es ist eher offen und erdrückend, da Emma aufgegeben hatte. Jedoch finde ich, dass das sehr gut passt. Ein Happy End hätte die Message der Story einfach nicht so gut darstehen lassen.Fazit:Das Buch hat mich auf eine Gefühlsachterbahn geschickt, auf die ich nicht gefasst war. Ich finde es sehr gut, dass jemand das Thema mal anspricht und es dabei nicht ins lächerliche zieht. Deshalb erhält die Story von mir 4/5⭐.

3

Die Frage der Schuld… *Ein wichtiges Thema, das hier behandelt wird* Ich lese eher selten Bücher mit so ernsten Thematiken, weshalb ich nicht genau einschätzen konnte, was mich in diesem Buch erwarten würde und wie ich damit umgehen kann. Der Einstieg in die Geschichte ist mir zunächst ziemlich schwer gefallen. Es gab sehr viele Charaktere, die für mich zu holperig und schnell aufgetaucht und zu wenig ins Setting eingebettet wurden. Ich wusste nicht wer jetzt in welcher Beziehung zueinander steht und wer sich wie kennt. Das war für mich sehr mühsam und ziemlich anstrengend, da durchzublicken. Der Schreibstil an sich hat mir da leider auch nicht so ganz geholfen. Ich fand ihn in Ordnung, aber nicht so flüssig, dass er mich irgendwie in der Geschichte vorwärts gezogen hat. Die Thematik der Vergewaltigung war in der Geschichte omnipräsent vorhanden und von vielen Seiten beleuchtet. Man hat miterlebt, wie die Protagonistin Emma vor der Tat gelebt hat, und vor allem auch, wie sich ihr Leben nach der Tat verändert hat. Man hat erlebt, wie sich die Menschen in der Kleinstadt, ihre Freundinnen, andere Schülerinnen und Schüler und auch Emmas Familie verhalten hat. Das war stellenweise sehr heftig, aber ich kann mir vorstellen, dass es viele Opfer gibt, die ähnliches nach einem solchen schrecklichen Erlebnis erlebt haben. Zu Emma an sich kann ich leider irgendwie nicht so viel sagen, da ich beim Lesen von Anfang an keine Nähe zu Emma aufbauen konnte, da sie viele Gedankengänge hatte, mit denen ich nichts anfangen konnte. Irgendwie fehlte mir insgesamt die Emotionalität in diesem Buch, obwohl die Thematik ja eigentlich mit Emotionen beladen ist, vor allem mit negativen. Ich weiß nicht genau, wie ich es beschreiben soll, vielleicht mit dem Wort „nüchtern“. So kam es mir einen großen Teil der Geschichte vor. Das Ende der Geschichte hat mir gut gefallen, denn es spiegelte mit einem offenen Ende die Realität denke ich gut wieder. Ein aufgezwungenes Happy End hätte ich irgendwie als unpassend empfunden. Trotzdem sind am Ende für mich einige Fragen offen geblieben. Man erfährt nicht wirklich, wie sich die Beziehungen der Charaktere im Anschluss weiterentwickeln, was mich persönlich aber noch sehr interessiert hätte. Mein Fazit: Eine wichtiges Thema, das in diesem Buch angesprochen wird. Leider hat mir die Umsetzung nicht so gut gefallen. Es fehlte mir an Emotionalität und vor allem einem sortierteren Anfang, damit man sich direkt besser auf die Geschichte konzentrieren konnte. Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen! Lest fleißig, eure Sabrina

4

Heavy

Rape in its most disgusting form and the way society response to it and retraumatizes the victim. Unlikable protagonist tho.

5

Ich brauche mehr von der Autorin!

Außer dem Bruder Bryan und Freund Conor (sie haben mein ganzes Herz 🫶🏻) ist weder die Protagonistin noch die Eltern oder fast sonst jemand wirklich likeable in diesem Buch - aber das ist nicht Thema dieses Buchs. Viele Dinge habe ich so sehr gefühlt - mich verstanden und gesehen gefühlt - und deshalb auch hier und da Tränen vergossen, aber das ist ok. Die teilweise zeitlichen Sprünge aus ihrer Sicht mit Vergangenheit und Gegenwart und ihren Gedanken sind unglaublich gut gemacht - Flashbacks kommen einfach: ohne Ankündigung . Und auch die Gedanken bzw. Erinnerungen sind eigentlich immer da: sie schweben über dir. Das Ende hat mich fertig gemacht, aber darum gehts nicht, man muss es nicht mögen, denn es entspricht leider einfach nur der Realität. Daher trifft es einen so sehr. Beim Nachwort kamen mir erneut ein paar Tränen - die Autorin weiß einfach, wie sie ein schweres Thema ansprechen muss. Bitte achtet auf eure mental Health, wenn ihr dieses Buch lest. 🫶🏻

3.5

Die Geschichte und das Thema sind wichtig. Allerdings bin ich wütend über das Ende. Auch wenn im Nachwort erläutert wird, warum es genauso endet. Was ich einerseits auch verstehe andererseits aber denke "nein, einfach nein... 🙈 Ich mag es wenn sich ein Buch von der Realität absetzt und letztendlich alles gut wird...😬 Kam schwer ins Buch rein, weil einfach so viele Charaktere anfangs in den Raum geschmissen wurden. Als ich dann anfing so langsam zu verstehen, wie was zusammenhängt kamen sie nicht mehr vor. 🙄 Schreibstil war auch nicht so ganz meins. Man hat gemerkt das es für Jugendliche geschrieben wurde. 🙈

4

Ein wichtiges und bedrückendes Buch, das nach einem zähen Start fesselt und menschliche Abgründe und verheerende Dynamiken aufzeigt. Es macht betroffen und bedrückt. Keine leichte Lektüre für zwischendurch, aber eine wichtige Geschichte, die Potenzial hätte, noch mehr auf die Botschaften zwischen den Zeilen einzugehen. Manche Stilmittel wurden in meinen Augen ein bisschen "over-used". Die vollständige Rezension gibt es auf meinem Blog!

5

Sehr erschütterndes Buch zu einem ernsten Thema. Sehr aufreibend und bedrückend. Wirklich gut geschrieben. Jetzt muss erstmal ein anderes Genre her.

4

Ich muss sagen, dass der Anfang des Buches wirklich ziemlich holprig war. Zirka ab der Hälfte wurde es dann besser, weil dann auch mal was passiert ist - zwar nichts positives, aber so sind wir Leser halt. Wenn es langweilig ist, gefällt es uns meist nicht so sehr. Was mich noch, hauptsächlich am Anfang, verwirrt hat, waren die häufigen und plötzlichen Zeitsprünge. Den Schreibstil der Autorin mochte ich auch nicht ganz so sehr, weil er ziemlich holprig war, aber irgendwann hat man sich auch dran gewöhnt. Als es spannender/schlimmer wurde, kam man auch sehr gut voran, weil man immer wissen wollte, was passiert (ist) - trotz des Schreibstils. Zu der Protagonistin: Das was im Klappentext steht, stimmt schon. Emma ist definitiv nicht sonderlich sympathisch. Aber ab dem schlimmen Ereignis war das dann auch ganz egal. So etwas verdient NIEMAND. Ich hoffe, das ist auch klar. Die Nebencharaktere mochte ich allerdings auch nicht. Bis auf Emmas Bruder Bryan. Emmas Eltern haben sich, meiner Meinung nach und soweit ich das beurteilen kann, ganz ganz schlecht verhalten. (ACHTUNG keine Kritik!!!) Klar, man kann sich nicht in ihre Situation hineinfühlen, aber sie haben ihrer Tochter weder geglaubt, noch haben sie Emma unterstützt - anders als Bryan. 100% des Buches waren ziemlich bedrückend. Das Buch ist definitiv keine leichte Kost und man sollte sich definitiv Zeit dafür nehmen. 𝐖𝐈𝐂𝐇𝐓𝐈𝐆: In unserer Buchhandlung stand das Buch bei 14+. In Judiths sogar bei 12+...Dennoch enthält das Buch keine Triggerwarnung. Klar, man kann sich vorstellen, was in dem Buch passiert. Da es aber eben in der Jugendabteilung steht, könnte man davon ausgehen, dass das Thema nicht ganz so extrem behandelt wird. Das wurde es aber. ‼️WAS GUT UND RICHTIG IST‼️ Dennoch sind wir, Judith und ich, der Meinung, dass das Buch deshalb eine Triggerwarnung braucht. Fazit: Das Buch öffnet die Augen. Es ist unglaublich wichtig, ehrlich und, wie bereits gesagt, keine leichte Kost. Falls ihr Probleme mit dieser Thematik habt, überlegt euch zweimal, ob ihr es lest. Falls ihr damit relativ ok seid, falls man das so sagen kann, lest es. Es ist wichtig.

3

Ich weiß nicht was ich zu dem Buch sagen soll. Zeitweise war es für mich ein 5 ⭐️ Buch und dann hätte ich ihm am liebsten nur 2⭐️ gegeben. Ich hatte wahnsinnige Angst vor dem Ende, doch ich war positiv überrascht. Es ist gut das man mal über das Thema Vergewaltigungen spricht und in diesem Buch wurden die Gedankengänge von Emma relativ gut dagestellt. Es war für mich zeitweise sie zu verstehen aber das liegt wahrscheinlich ein bisschen dran das ich mich in ihre Situation nicht ganz hineinversetzen konnte, da ich sowas selber nicht erlebt habe. Allem in allem ein tolles und nervenraubendes Buch!

3.5

Ich hatte am anfang echt zu tun in das Buch reinzukommen. Die ganzen Namen und Erzählung der Protagonisten verwirrte mich am anfang. Zum Schluss hin wurde es flüssiger zu lesen. Ich verstehe auf was die Autorin zum Schluss hin hinauswollte und finde die Entscheidung für das ende gut.

3

Erschreckend packend und unverzichtbar wichtig!!

4

Puh, Du wolltest es doch ist alles andere als leichte Kost. Der Titel und das Cover provozieren und machen neugierig. Die Geschichte hat mich wütend und auch traurig gemacht, aber ich bin sehr froh, dass ich sie gelesen habe. Emma ist gerade 18 geworden und lebt in einem kleinen Dorf in Irland. Sie achtet sehr auf ihr Aussehen und auch auf das was sie macht, will sie doch vor allen wie die Perfekte Emma da stehen. In der Schule gute Noten, aber bloß nicht zugeben, dass sie dafür gelernt hat, wäre ja uncool. Vor den Freundinnen lieb und einfühlsam, auch wenn ihr egal ist, was diese bedrückt. Und vor den Jungs, ja vor denen möchte sie sexy sein, begehrenswert. Emma will wissen, dass sie sie haben könnte, wenn sie denn wollte. Ihr Selbstwertgefühl zieht sie daraus, was aber auch kein Wunder ist, redet ihre Mutter ihr doch immer ein, wie wichtig das perfekte Aussehen ist. Und ihr Vater behandelt sie wie eine Prinzessin, kein wunder, das Emma so Ich Bezogen ist. Ihr merkt vermutlich schon, ich mochte Emma nicht, überhaupt nicht. Ich empfand sie als sehr unsympathisch und gerade dies, machte für mich auch einen Knackpunkt an der Geschichte aus. Wäre dies, was passiert ist, dem lieben und netten Mädchen von nebenan passiert, dann hätten die Menschen wohl anderes reagiert. Aber nein, es ist Emma passiert, die ein aktives Sexleben hat, gerne trinkt, kurze Röcke trägt und auch schon mal Drogen nimmt. Und so geben die Menschen Emma die Schuld, sagen "Du wolltest es doch". Ich werde schon wieder wütend, wenn ich an die Geschichte und an die Menschen denke. Victim Blaming wird hier im ganz großen Stil betrieben. Denn um Emmas Mutter zu zitieren " Im Grunde sind das doch alles anständige Jungs. Die Geschichte ist irgendwie aus dem Ruder gelaufen". Auf einmal trägt Emma die Schuld, sie ist schuld daran, dass der eine keine Profikarriere bekommt, der andere vermutlich kein Stipendium und die Touristen wollten nach der negativen Medienpräsenz auch nicht mehr kommen. Es ist wirklich erschreckend. Aber so bleibt es im Gedächtnis, so spricht man darüber und so denkt man nach und reflektiert seine eigenen Ansichten und Denkweisen. Aber woran ist Emma den nun schuld? Sie ist auf eine Party gegangen, hat getrunken und auch zu den Drogen nicht Nein gesagt. Ihr Kleid war kurz und der Ausschnitt tief. Sie ging mit einem Jungen mit aufs Zimmer, danach kamen noch andere dazu. Filmriss. Dann sieht sie Bilder auf Facebook, Bilder von sich, nackt, in eindeutigen und entwürdigenden Situationen / Positionen. Sie erinnert sich nicht. Will sich nicht erinnern. Sagt, sie habe sich nur bewusstlos gestellt, will nicht die Kontrolle abgeben, nicht zugeben, was es wirklich war. Eine Gruppenvergewaltigung. An dieser Stelle eine Trigger-Warnung. Ich glaube, die Geschichte kann einige negative Gefühle hervorholen. Aber da das Thema so wichtig ist und hier auch auf eine oft so provokante weiße dargestellt ist, bietet es auch viel Stoff für Diskussionen und so eignet sich das Buch in meinen Augen auch gut als Schullektüre. Ich finde die Geschichte durchaus realistisch, was es noch trauriger macht. Das Ende, insbesondere die Eltern von Emma haben mich zwar extrem wütend und fassungslos gemacht, aber ich kann der Autorin nur recht geben, das Ende ist stimmig und passt zur Geschichte. Noch erwähnen möchte ich das tolle Nachwort von der Autorin, aber auch vom Verlag. Einzig der Schreibstil hat mir nicht so gut gefallen. Emma wechselt in Gedanken immer wieder in die Vergangenheit und da bin ich beim Lesen manchmal verkommen und hatte Probleme. Fazit: Ein wichtiges Buch mit einem schweren Thema. Mich hat die Geschichte von Emma bewegt und fassungslos wie auch wütend gemacht. Das Buch regt zum Nachdenken und Diskutieren an, ich werde es bestimmt nicht so schnell vergessen. Emotional, authentisch und tiefgründig. Der Schreibstil hat mir das Lesen öfters erschwert. 4,5 Sterne

3

Meine Meinung Ich hatte das Buch schon oft auf Instagram und Facebook gesehen und bin dadurch neugierig geworden. Zusammen mit Angelika von bookxobsession von haben wir uns entschieden das Buch zu lesen. Durch das ernste Thema war ich auf die Geschichte gespannt. Das Cover hat mir gut gefallen und passt zur Geschichte. Die Kapitel waren mir persönlich zu lang, mir hätten sie kürzer besser gefallen, da sie dadurch teilweise langatmig wurden. Leider hatte ich auch mit dem Schreibstil gerade am Anfang so meine Probleme. Ich fand es anstrengend und verwirrend in die Geschichte rein zu kommen. Gerade am Anfang, hätte ich mir gewünscht, dass man eine kurze Beschreibung der Charaktere bekommt, in der erklärt wird, wer, wer ist und wer in welcher Beziehung zueinander steht. Leider war gerade Emma als Hauptcharakter mir durch die ganze Geschichte hinweg unsympathisch. Sie hat immer mit Dingen angegeben, wo man das Gefühlt hatte, sie stimmen nicht. Auch ihre Freunde waren ihr nur wichtig, wenn sie für ihr Image nützlich waren. Sie wollte immer im Mittelpunkt stehen, egal wie. Trotzdem hat sie mir auch ein bisschen leidgetan, da mir ihre Familie mir sehr kühl vorkam. Nur ihr Bruder ist immer für sie da. Um dies zu vertuschen, verrsteckt sie sich hinter ihrer zickigen Fassade. Sie ist auf jeder Party und schlägt dabei oft auch über die Stränge. Dabei sind für sie Alkohol und Drogen Normalität. Gerade bei Jungs ist sie inzwischen in Verruf geraten. Denn sie „ nimmt „ sich was sie möchte, selbst wenn es der Junge ist, in den ihre beste Freundin schon ewig verliebt ist. Doch dieses Mal ist es anders. Der Alkohol ist wieder nicht genug und sie verschwindet mit einem Jungen im Schlafzimmer. Als sie am nächsten Morgen mit starkem einem Sonnenbrand vor ihrer Haustür aufwacht hat sie nur noch Bruchstückhafte Erinnerungen. War nur ein Junge im Zimmer? War es freiwillig? Und woher kommen die Bilder im Netz? Den sie wollte es Doch? Ich persönlich konnte Emmas Reaktionen, ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Das Ende war für mich ein bisschen merkwürdig ,aber da Louise O'Neill das im Nachwort erklärt , habe ich anders darüber gedacht. Bewertung Ich finde das Thema über das Louise O'Neill die Geschichte geschrieben hat ist wichtig. Denn nur weil ein Mädchen hat ein kurzes Kleid, einen etwas tieferen Ausschnitt oder an/betrunken ist, gibt das NIEMANDEM das Recht sie anzufassen oder zu begrabschen. Ja vielleicht hat Emma es teilweise etwas provoziert, aber auch sie ist nicht „Freiwild“. Und dann noch Fotos davon ins Netz zu stellen, geht gar nicht. Ja, auch Emma hat Fehler gemacht, aber diese Erniedrigung hat niemand verdient. Ich fand die Geschichte teilweise wirklich schockierend und traurig. Denn in ihrer Familie und ihrem Freundeskreis geht es nur ums Image, nicht wer man wirklich ist oder wie man sein möchte. Ich denke Emma macht viele Dinge um dazu zu gehören, egal um welchen Preis und das hat mich persönlich traurig gemacht. Damit es wenigsten so wirkt als wäre sie glücklich und hätte alles was sie sich wünscht. Ich mochte das Buch zwar insgesamt nicht so sehr, aber meiner Meinung nach ist das Geschmackssache, trotzdem ist es ein sehr, sehr wichtiges Thema ,bei dem viel zu oft weg geschaut oder den Opfern leider nicht geglaubt wird. Das Buch bekommt von mir 3 Sterne.

2

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar Preis: € 12,99 [D] Verlag: Carlsen Seiten: 368 Format: Ebook Altersempfehlung: ab 16 Jahren Reihe: - Erscheinungsdatum: 25.07.2018 Inhalt: Emma ist hübsch und beliebt, die Jungs reißen sich um sie. Und sie genießt es, versucht, immer im Mittelpunkt zu stehen: Das Mädchen, das jeden herumkriegt. Bis sie nach einer Party zerschlagen und mit zerrissenem Kleid vor ihrem Haus aufwacht. Klar, sie ist mit Paul ins Schlafzimmer gegangen. Hat Pillen eingeworfen. Die anderen Jungs kamen hinterher. Aber dann? Sie erinnert sich nicht, aber die gesamte Schule weiß es. Sie haben die Fotos gesehen. Ist Emma wirklich selber schuld? Was hat sie erwartet – Emma, die Schlampe in dem ultrakurzen Kleid? Ein aufwühlendes, vielfach preisgekröntes Buch. Design: Über das Cover müssen wir nicht lange diskutieren, das ist wunderbar. Schlanke Mädchen-Beine, auf denen der Titel mit Lippenstift geschrieben wurde, liegen auf einer Bettwäsche voller Rosen. Bedrohlich und bitter-süß zugleich. Da stimmt alles. Meine Meinung: Emma O’Donovan lebt in einer kleinen ländlichen Stadt und sie ist das It-Girl schlechthin. Alle kennen sie, alle wollen mit ihr befreundet sein und jeder will so sein wie sie. Da erträgt man auch ihre ständigen Zankereien und Nickelichkeiten um etwas von dem Rampenlicht zu erhaschen. Und wie es sich als aufstrebende Persönlichkeit in Glanz und Gloria gehört, verpasst sie keine Party und ist immer zur Stelle. Sie will sich beweisen. Doch als sie einmal zu viele alkoholische Getränke auch noch Drogen miteinander kombiniert, hat sie einen Filmriss und wird am Folgetag von ihren Eltern in ihrem Garten gefunden, verletzt und missbraucht. Ab da ist nichts mehr wie es war. Ihr Fall löst eine landesweite Debatte aus, über die sogar im Fernsehen berichtet wird. Emma mochte ich überhaupt nicht. Sie ist hübsch, und das weiß sie auch. Das war jedoch nicht mein Problem, sondern ihr Verhalten anderen gegenüber. Sie geizt nicht mit ihren Reizen und weiß sich zu präsentieren. Ihr Hauptanliegen ist es im Mittelpunkt zu stehen, alles soll sich um sie drehen. Mein erster Gedanke war: Oh mein Gott, sie ist so offensichtlich unsympathisch. Sie lässt selbst an ihren besten Freundinnen kein gutes Haar und macht ihnen jede Freude kaputt. Noch nie war der Versuch einer Autorin so offensichtlich entsprechende Gefühle beim Leser zu wecken. Sie drängt einen geradezu in die Ecke und stellt Emma überspitzt dar. Außerdem hatte ich massive Probleme mit dem Schreibstil der Autorin. Es gab komische Sprünge in der Geschichte und ich konnte ihr nicht ganz folgen. Außerdem tauchten so viele Personen auf, dass mir geradezu schwindelig wurde und ich sie nicht mehr richtig auseinander halten konnte. Die andauernden Wiederholungen machten das Buch sehr langatmig. Eigentlich kann man die komplette zweite Hälfte in drei kurzen Kapiteln zusammenfassen. Die andauernden Klischees machen das Buch vorhersehbar. Das Buch ist in zwei Hälften aufgeteilt, einmal die Zeit bis zur Vergewaltigung und die zweite Hälfte setzt etwa ein Jahr danach an. Emma ist zerrissen und ihre Gedanken sind wirr. Die Darstellung davon (die Gedanken werden unter anderem in Klammern geschrieben) ist gelungen. Ich habe mit ihr gefühlt und es hat mich enorm belastet diese Geschichte zu lesen. Immer wieder werden die gleichen kurzen Gedankenfetzen wiederholt. Emma befindet sich in einer Dauerschleife mit Bildern der Tat. Emma kann ich einerseits nachempfinden, doch den Schwarzen Peter schiebe ich auch ihren Eltern zu. Hätte sie andere Eltern gehabt, wäre diese Geschichte ganz anders verlaufen. Ich muss allerdings sagen, dass Emma sich an die Tat selber nicht erinnern kann. Sie stand so unter Drogen, dass sie erst durch Bildmaterial davon erfährt, was mit ihr geschehen ist. Gäbe es das nicht, hätte sie die Nacht für eine ganz normale Partynacht mit einem One-Night-Stand gehalten. Ich vermute, dass es für das Buch nicht tragbar war Emma bei Bewusstsein zu lassen, während ihr diese furchtbaren Dinge passiert sind. Wie soll man so eine Situation schildern? Im Vorfeld dachte ich wirklich, dass wir miterleben was passiert. Doch das wäre vermutlich zu heftig gewesen. Aber eine Sache muss ich anmerken: Facebook hat so strickte Regeln, dass man selbst ein professionelles Shootingbild nicht hochladen darf, auf dem eine Brustwarze zu sehen ist. Daher erscheint es mir vollkommen unglaubwürdig, dass es eine komplett öffentliche Seite geben soll, die lauter Nacktbilder einer Person zeigt auf denen sie auch noch misshandelt wird. Selbst wenn es kurzzeitig online gewesen wäre, ist der Algorithmus von Facebook so ausgereift, dass solche Fotos und kompletten Seiten direkt offline genommen werden. Und die Beleidigungen der User der Seite sind noch so eine Sache. Das filtert Facebook sehr gut raus. In diesem Punkt ist das Buch also nicht glaubwürdig. Ich habe das Buch zwar relativ schnell durchgelesen, doch hielt mich die ganze Zeit nur eine Frage am Ball. Diese wurde im zweiten Teil und natürlich im Finale aufgelöst, doch das Ende des Buches ist für mich total unzufriedenstellend. Fazit: Natürlich ist das Buch aufwühlend. Und es ist auch gut, dass über solche Themen gesprochen und die Aufmerksamkeit darauf gerichtet wird, dass hier viel mehr getan werden muss um solche Dinge zu verhindern. Dennoch hatte ich massive Probleme mit der Protagonistin selbst, dem Sprachstil und dem Inhalt. Es ist wichtig die Opfer zu unterstützen. Und so wichtig wie dieses Buch auch ist, kann ich ihm leider nur zwei Sterne geben. Die Geschichte baut auf so vielen logischen Fehlern und Klischees auf, dass sie daher nicht realistisch ist.

4

Du wolltest es doch, ist ein sehr ernstes Buch mit einer unglaublich wichtigen Thematik. Es sollte eindeutig mehr solche Bücher geben.

5

Ich bin wütend. Ich bin wütend darüber das dieser Roman überhaupt nötig ist. Das es überhaupt nötig ist Vergewaltigung so zu beschreiben, wie die Autorin es hier im Roman so eindringlich tut. Ich bin wütend darüber das ich überhaupt erwähnen muss wie wichtig "Du wolltest es doch" von Louise O'Neill ist. Ja, die Handlung ist kaum zu ertragen. Es ist nicht einfach, zu akzeptieren das Emma (und auch einer Freundin bevor die eigentliche Handlung einsetzt) Vergewaltigt wird und das alle sich mit den Tätern und nicht mit ihr solidarisieren. Ich würde mir wünschen das jede Person die diesen Roman liest, sich mal überlegt welche Konsquenzen daraus gezogen werden könnten. Im ganz persönlichen Umfeld, vielleicht z.B im Umgang mit den eigenen Kindern, wie darüber gesprochen werden könnte. Wie überhaupt mit der Frage,von Sexualität, dem eigenen Körperbild/Körperverständnis umgegangen wird. Wie darüber in der Schule im Untericht gesprochen wird und so weiter und so fort. Auch mit dieser Idee Frauen seien Verfügbar und was ist schon ein Nein? Alle diese Themen werden im Roman mit einanderverknüpft, wie sie auch im Leben oftmals aufeinander bezogen werden. Vielleicht erscheint einem das Ende des Romans zu heftig. Zu dramatisch, zu traurig. Aber es ist leider immer wieder die Realität der sich viele Frauen und Mädchen stellen mussten und müssen. Auch in Deutschland wird viel zu oft noch darüber gesprochen: Sie sieht ja schon aus wie... ich selbst hatte eine Lehrerin die zu uns als Teens sagte: Ein kurzer Rock, nun da muss man sich ja nicht wundern... Die Autorin schreibt in ihrem Nachwort selbst, das sie der Realität gegenüber treu bleiben wollte. Und ja, ich gebe zu, ich konnte es trotzdem kaum ertragen. Aber ganz ehrlich?? Das ist auch gut so! Denn genau das hat mich so unfassbar wütend gemacht. Und nur das regte zum nachdenken an. Genau das Unbequeme, das sorgt für ein Grübeln.Das Thema wirklich ansprechen und nicht wieder in Watte packen. Mir ist wichtig das sich jeder Mensch mal überlegt, was wir eigentlich aus der Meetoo Kampagne, Aufschrei usw. wirklich gelernt haben? Hören wir jetzt auf, weil ja alles angeblich aufgearbeitet ist? Bleiben wir stehen oder sprechen wir jetzt endlich wirklich über Sexismus, Begrapschen, ins Höschen fassen, Vergewaltigung? Sprechen wir darüber oder ist das alles nur Schall und Rauch und klopfen wir uns dann auf die Schulter weil wir jetzt alle sooo progressiv, proDiversity und Solidarisch mit allen Frauen auf der ganzen Welt sind? Von vielen Büchern wird gerne gesagt: Ooh ein wichtiges Thema lest es. Ja, ich sage das hier jetzt auch: Lest es und ich gehe noch einen Schritt weiter: Lest, versteht und handelt!

4.5

Nichts für schwache Nerven! Ich fand es toll auch wenn es mich sehr mitgenommen hat

3

This book is important. It is not perfect, there were some things I found illogical or over the top, but it describes a situation in which I never was and hopefully never will be, so I won't judge this. The book really gets a good grip on how people think and how even the families of victims suffer and most of all how nobody understands what it's like - that feeling was really well brought up in this story. I think choosing a main character that the reader won't like at first sight was a good idea, she is not the good girl, that's why it's easy to blame her, but still everybody should know and feel that she didn't deserve this, that nobody deserves this, and nobody is asking for it, no matter how much you drank or how short your dress was. And this story shows a really good example on how our society is absolutely not understanding this.

4

Meine Meinung:Als ich das erste Mal auf dieses Buch aufmerksam geworden bin, war ich gerade im Urlaub und stöberte durch den Buchladen. Das Cover sprach mich sofort an, weil es nicht so rosig und blumig wirkte, wie die anderen rundherum. Die nackten Beine, die mit roten Lippenstiftlettern beschmiert sind, verheißen nichts Gutes und zeigen schon deutlich, dass die Thematik des Buches in eine andere Richtung verläuft. Sobald man dann den Klappentext dann gelesen hat, wird einem schon etwas unwohler. Doch genau, dass hatte mich so interessiert. Die Thematik wird oft totgeschwiegen oder passt nicht in die Vorstellung der Gesellschaft zu einem Jugendbuch.Der Anfang war einleitend und zog sich ziemlich in die Länge. Doch sobald die Story erstmal an Fahrt aufgenommen hatte, wurde es schockierend und in meiner Brust machte sich Beklemmung breit. Dieses Buch spricht viele Wahrheiten und Gedanken aus, die sonst oft verschwiegen oder überhaupt nicht thematisiert werden. Man kann den Gefühlen der Protagonistin sehr gut folgen und man merkt wie sehr sie die gesamte Situation beschäftigt und innerlich zerstört. Obwohl sie anfänglich eher unsympathisch wirkte, tat sie einem nach dem Vorfall einfach nur extrem Leid. Man konnte mitverfolgen, wie die Schuldgefühle sie innerlich auffraßen, wie sie mit Depressionen und Suizidgedanken kämpfte. Es wird gezeigt, wie schnell ein Leben, von einem auf den anderen Moment, durch einen blöden Fehler komplett zerstört werden kann. Auch wird gezeigt, wie gefährlich Alkohol, Drogen und vor allem Social Media sein können. Vor allem wird auch deutlich, wie schwer so ein Vorfall für die gesamte Familie ist. Bis auf ihren Bruder stand keiner aus ihrer Familie hinter ihr. Ihre Eltern empfanden es sogar als Last und konnten sie nicht mal mehr richtig ansehen, behandelten sie so, als sei sie kein Mitglied der Familie mehr. Von ihren Freunden, welche sich anfänglich von ihr abgewandt hatten, hat sie sich komplett abgekapselt und ist auch kaum noch hinaus gegangen, sodass sie sehr einsam und allein wurde. Von dem einst so selbstbewussten schönen Mädchen, bleibt nur noch ein Schatten ihrer selbst.Am Ende zieht sie ihre Anzeige jedoch wieder zurück, weil sie es nicht mehr erträgt. Sie möchte, dass alles wieder beim Alten ist, dass ihre Eltern sie wieder so behandeln wie vorher. Da ein großer Teil der Vergewaltigungs- und Missbrauchsfälle nicht aufgeklärt werden, wollte sie sich selbst nicht mehr im Rampenlicht stehen haben. Denn sie erinnerte sich an nichts mehr und die Einzigartigkeit ihres Falls machte ihn zu einem Sensationsfall über die Medien. So wollte einfach nur das es aufhört. Das Ende ist eher unbefriedigend, da es kein Happy End gibt. Es ist eher offen und erdrückend, da Emma aufgegeben hatte. Jedoch finde ich, dass das sehr gut passt. Ein Happy End hätte die Message der Story einfach nicht so gut darstehen lassen.Fazit:Das Buch hat mich auf eine Gefühlsachterbahn geschickt, auf die ich nicht gefasst war. Ich finde es sehr gut, dass jemand das Thema mal anspricht und es dabei nicht ins lächerliche zieht. Deshalb erhält die Story von mir 4/5⭐.

4

Aufgrund der aktuellen Stimmen wusste ich in etwa, was mit "Du wolltest es doch" auf mich zukommt. Ein schreckliches (bezogen auf das Thema, nicht auf das Buch an sich), aber gleichzeitig bewegendes Werk, das den Leser lange nach dem Beenden der Geschichte noch festhält und im Gedächtnis hängen bleibt. Solche Bücher liebe ich und deswegen habe ich mich sehr darauf gefreut, mein erstes Buch von Louise O'Neill zu lesen. Die Freude ist mir allerdings schnell vergangen – nicht, weil das Buch nicht gut war, sondern weil es jedem Mädchen und jeder Frau vor Augen führt, in welche Abgründe man geraten kann. Denn dies kann ganz schön erschreckend und zerstörerisch sein, was "Du wolltest es doch" meiner Meinung nach gut und eingehend erzählt. Es gibt einiges, was mir an dieser Geschichte gefallen hat, doch trotzdem kam ich mit dem Stil des Buches nicht zurecht. Ich bin zwar durch die Geschichte geflogen und wurde davon regelrecht mitgerissen, aber der besondere Stil in "Du wolltest es doch" hat mich persönlich nicht angesprochen. Beispielsweise wurden oftmals die Gedanken der Protagonistin in Klammern gesetzt, was meinen Lesefluss gestört hat. Ich hätte es lieber gesehen, wenn man dies mit kursiver Schrift gelöst hätte, so wie das in vielen anderen Büchern auch der Fall ist. Zudem gibt es ein paar Begriffe, die im Zusammenhang mit den Geschehnissen in dieser Nacht stehen und immer wieder genannt werden; bestimmt 20 Mal im gesamten Buch, was mich zunehmend genervt hat. Ich empfand das als gewöhnungsbedürftig und ich bin mir bis heute nicht sicher, ob dies einfach der Stil der Autorin ist oder der des Buches. Ansonsten hat mir "Du wolltest es doch" gut gefallen, weil es eine starke, einnehmende Geschichte erzählt, die wohl keinen kalt lässt. Alleine die Vorstellung, das gleiche zu erleben wie die Protagonistin Emma, dass all das solche Auswirkungen auf mein Leben, meine Familie, meine Freunde und meine Stadt hat, hat mir eine nicht enden wollende Gänsehaut beschert. Meiner Meinung nach hat die Autorin die Geschichte, deren Handlung und die Konsequenzen authentisch dargestellt, ohne bei der Tat an sich ins Detail zu gehen oder diese prominent in den Vordergrund zu stellen. Natürlich muss es nicht bei jedem genauso laufen, aber es kann. Und welche Auswirkungen dies haben kann, beschreibt Louise O'Neill sehr eingängig, aber auch beklemmend, erschreckend und stellenweise kaum aushaltbar. Die Figur Emma steht dabei im Vordergrund und muss all das erleben, was dieser Roman in seiner Gesamtheit zu bieten hat. Schwierig war das für mich vor allen Dingen deshalb, weil ich am Anfang des Buches überhaupt nichts mit ihr anfangen konnte. Ich mochte ihre Art nicht, ihr Auftreten und ihr Verhalten ihren Freunden gegenüber empfand ich oft als respektlos und arrogant. Sie betont immer wieder ihre Schönheit und wie sehr die Jungs alle auf sie stehen, die behandelt ihre Freundinnen schlecht und hat auf mich eher den Eindruck einer verwöhnten Zicke gemacht und nicht wie eine liebende, einfühlsame Freundin, Schwester und Tochter. Das hat zwar bei weitem nicht dazu geführt, dass ich ihr gegönnt hätte, was da passiert ist, ich dachte, dass sie das alles verdient hat oder dass es ihre Schuld war, aber es hat mich ihr vorherigen Verhalten noch mehr in Frage stellen lassen. Trotz allem ist es einfach grausam, was ihr angetan wird und dass sie sich am Schluss dazu gezwungen sieht, so zu handeln, wie es das Ende des Buches erzählt. Ich habe gelesen, dass die Botschaft des Buches in vielen Rezensionen infrage gestellt wird. Ich kann dieses Hinterfragen nicht nachvollziehen und sehe die Moral der Geschichte auch nicht darin, dass man aufgeben sollte. Denn Emma hat bis zum Schluss gekämpft, für sich und für ihre Familie. Sie hat all das ausgehalten. Den Tratsch, die Medien, den Rückhalt der Stadt mit den Vergewaltigern. Emma wollte einfach wieder ein normales Leben, sich in den Alltag integrieren und hoffen, dass die Stadt, die Medien, die Menschen vergessen. Ich kann diesen Wunsch absolut nachvollziehen, denn nachdem, wie sich ihre Eltern verhalten haben und ihr Bruder von jetzt auf gleich einfach verschwunden ist, hatte Emma niemanden mehr. Natürlich ist die Botschaft eines Buches auch immer Interpretationssache. Deswegen lautet für mich die Moral des Buches nicht "Emma hat aufgegeben", sondern "Ohne Rückhalt, ohne Menschen in deinem Leben, die dich unterstützen und jeden Weg mit dir gehen, bist du nichts." Ich bin nämlich der Meinung, dass Emma mit einer stärkeren Familie und einem stärkeren Rückhalt diesen Schritt niemals getan hätte. Fazit "Du wolltest es doch" ist ein sehr aufwühlendes Buch, das definitiv nichts für schwache Nerven ist, mich aber sehr berühren konnte. Mir hat gefallen, dass die Autorin die Tat an sich gar nicht in den Vordergrund rückt, sondern deren Bewältigung und die Konsequenzen, sowie die offensichtliche Kritik an den Medien und sozialen Netzwerken. Louise O'Neill hat es in jedem Fall geschafft, bei mir mehrere innere Konflikte auszulösen und mich intensiv mit dem Thema und dem Buch zu beschäftigen. Bis auf kleine Schönheitsfehler ist "Du wolltest es doch" ein gutes Buch, das ich empfehlen kann, das aber definitiv kein Unterhaltungswerk für zwischendurch ist.

3

Dieses Buch ruft ja doch eher verschiedene Meinungen hervor. Viele meinen dass dieses Buch durchaus ein wichtiges Thema aufgreift, aber die Umsetzung zu wünschen übrig lässt. Ich kann mich dem nur anschließen. Das Thema ist alles andere als leichte Kost und sollte auch entsprechend angefasst werden. Meiner Meinung nach ist das Buch nicht wirklich schlecht, aber so richtig gut fand ich es nicht und das Ende geht, meiner Meinung nach, gar nicht. Das sollte allerdings jeder für sich entscheiden. Es geht allein schon damit los, dass Emma als komplett unsympathisch dargestellt wird. Zumindest konnte ich sie keinen Deut leiden. Es mag Realität sein, dass solche komplett falschen Menschen da draußen herum laufen, aber ich bin definitiv froh niemanden zu kennen der so oberflächlich und abstoßend ist, wie dieses Mädchen. Ich hab eine Prota noch nie so sehr gehasst, wie Emma. Wieso? Nun, Emma braucht durchgängig Bestätigung und platzt schier vor Neid, wenn es jemand anderem besser geht oder er etwas hat, was sie nicht haben kann. Sie macht sich unter anderem an den Freund ihrer Freundin ran, weil sie es hakt kann und so weiß, dass sie ich haben könnte, wenn sie will. Das ist bei Emma und vielen Jungs gängige Praxis. Weshalb sie auch gern zeigt was sie hat. Ich glaube, dass relativ klar ist, warum die junge Frau so dargestellt wird. Damit es dem Leser leichter fällt zu sagen: Selbst Schuld. Hier kommen wir zu einem Punkt wo ich sage: STOPP. Es ist komplett egal, ob ich Emma mag oder nicht, ob sie es vielleicht provoziert hat oder nicht. Sie ist nicht selbst schuld, auch wenn sich darum fast der ganze Rest des Buches dreht. Nein heißt nein und keiner hat das Recht sich darüber hinweg zu setzen. Selbst wenn ich nackt, La Paloma pfeifend auf der Domplatte hin und her spaziere, sagt das nicht man darf mich missbrauchen und/ oder vergewaltigen. Beschämend und ekelhaft fand ich das Verhalten von Emmas Umfeld nach dem Ereignis. Vor allem ihre Eltern fand ich zum K…. Wie kann man sein eigenes Kind nur so verraten und verkaufen? Einzig und allein ihr Bruder und ihr Kinderfreund Conor stechen während der ganzen Story raus und sind ehrlich gesagt, auch die einzigen sympathischen Charaktere. Kommen wir zu dem was ich gut fand. Emmas Wandel fand ich glaubwürdig. War sie vor dem Ereignis selbstbewusst, so war danach nichts mehr übrig. Sie zog sich immer weiter zurück und ging irgendwann nicht mehr unter Leute. Plötzlich war sie von Selbstzweifeln geplagt und war, verständlicherweise, verängstigt. Sie hat Suizidgedanken und sehnt sich nach dem Rückhalt durch ihre Familie. Bis auf ihren Bruder, ist das allerdings absolute Fehlanzeige. Sie wird gemieden, der eigene Vater schaut sie nicht mehr an und ihre Mutter verfällt dem Alkohol. Hier sind wir an dem Punkt wo ich sage: Ich verstehe das Ende. Allerdings heiße ich es nicht gut. Ich weiß, dass die Welt kein Ponyhof ist, aber ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht. Eines das Betroffenen Mut macht, statt zu sagen: Lass es. Bringt eh nix. Fazit Das Buch greift ein absolut wichtiges Thema auf, das man besser hätte aufarbeiten können. Man muss dem Leser nicht mit jedem Wort in die Ecke drängen und ihm ins Gesicht schreien, dass Emma voll blöd ist und ihr Schicksal verdient hat. Denn das hat sie absolut nicht. Niemand hat das. Die Umsetzung war leider nicht wirklich meins, daher keine Leseempfehlung von mir.

3

"Du wolltest es doch" von Louise O'Neill ist ein Buch, dass sich mit dem Thema Vergewaltigung und vor allem mit dem Umgang oder Nicht-Umgang von #slutshaming und #victimblaming beschäftigt. Es zeigt auf, wie grausam Menschen sein können und was das mit einem Betroffenen alles machen kann. Das Buch hat sich anfangs sehr gezogen, aber ab der Mitte stieg die Spannung. Allerdings hatte ich die ganze Zeit ein mulmiges Gefühl beim Lesen, ähnlich wie wenn ich Bücher lese oder Filme schaue, die sich mit demselben Thema beschäftigen oder meistens auch mit Thematiken aus dem 3. Reich. Ich komme oft mit der Grausamkeit nicht klar, die Emma in der Geschichte durchlaufen muss und mit ihr viele andere Betroffene, die Opfer von einem sexuellen Übergriff geworden sind. Ich bin trotzdem froh darüber, dass ich das Buch gelesen habe, denn das Thema ist sehr wichtig. Über Emma's Charakter musste ich viel nachdenken, da er sehr eigen ist. Bin aber trotzdem zu dem Schluss gekommen, dass sie nicht schuld ist, vllt. an den Umständen eine Mitschuld trägt, aber auf keinen Fall schuld daran ist, dass sie so misshandelt und dann auf Facebook bloßgestellt wurde. Beide Folgen sind wichtige Themen, welche gesellschaftlich ständig unter den Teppich gekehrt werden! Das darf einfach nicht sein, dass über sowas nicht gesprochen wird. Cyber-mobbing, viele bekommen es iwo mit aber schauen weg. ~ "A dress is no yes!" ♀️

2

Ich musste mich durch dieses Buch echt durchbeißen.... Mit dem Schreibstil der Autorin kam ich überhaupt nicht zurecht, und auch mit der Protagonistin wurde ich nicht warm.

3

2,5 Sterne. Vielleicht auch 3. Mehr ist leider für diese Geschichte absolut nicht drin.

4

Das Ende war absolut unbefriedigend, aber ich schätze Thats Just How it is

2

Erster Eindruck zum Buch: Der Schreibstil ist anders, wirkt rauer und nicht beschönigend. Es hat kurz etwas gedauert bis ich in die Geschichte fand. Durch die Blümchendecke wirkt das Cover erstmal sehr unschuldig, bis man die anklagenden Worte auf den Beinen der jungen Frau sieht. Ich wurde schnell neugierig was sich dahinter verbirgt. Protagonisten: Emma ist gekünstelt, arrogant und wirkt sehr aufgesetzt und unaufrichtig. Sie wird genau so konstruiert, das man sie nur hassen kann und keinerlei Sympathien für sie entwickeln kann. Sie schwankt vom einen Extrem ins andere und während keinem war es mir möglich positive Emotionen für sie zu entwickeln. Zu den anderen Protagonisten möchte ich nicht so viel sagen, für mich waren sie enttäuschend klischeehaft und durchschaubar. Meine Meinung: Bei manchen beschriebenen Szenen konnte einem nur schlecht werden. Die Geschichte hat in mir nur negative Emotionen heraufbeschworen. Genervtheit, Ekel, Unglaube, Agressionen und Abneigung waren nur einige davon, aber diese waren vorherrschend. Das Thema ist sehr wichtig in der heutigen Zeit und sollte nicht totgeschwiegen werden. Es ist wichtig darüber zu reden und es zu thematisieren, doch die Art und Weise wie es in dieser Geschichte umgesetzt wurde, stößt mir bitter auf und war absolut nicht mein Fall. Man wird darauf getrimmt bestimmte Gefühle zu haben für Emma, beim Lesen schien es der Autorin nur darauf aus zu sein. Das ist schade, da ich mir beim Lesen manipuliert vorkam. Das Ende und die „Lehre“ – die Message, die junge Leser daraus ziehen könnten, fühlen sich falsch an, auch wenn es nicht unrealistisch war. Man muss das Verhalten von Emma und ihre Entscheidungen hinterfragen und überdenken können, um zu differenzieren das es wichtig ist „Nein“ zu sagen, ohne sowie hier vermittelt wird – als Spassbremse zu gelten. Victim- Shaming und Slut-Shaming sollten in unserer heutigen Gesellschaft keine Fremdworte mehr sein und das Nachwort des Buchs beinhaltet für mich die wichtigste Botschaft im Buch und macht klar und deutlich wieso es geendet hat, wie es geendet hat. Das war sehr wichtig und toll gemacht, ich hoffe nur, das viele überhaupt soweit lesen, denn mir fiel es schwer dran zu bleiben.

5

Von dem Buch hatte ich zuvor noch nie etwas gehört, aber der Titel hat mich neugierig gemacht. Nachdem ich in Erfahrung gebracht habe, dass das Thema „Victim Blaming“ behandelt wird, musste ich die Geschichte einfach lesen. Spätestens seit der #metoo Bewegung, die u.a. aus dem Harvey Weinstein Skandal in Hollywood resultiert ist, ist das Thema sexuelle Belästigung gegenüber Frauen und damit leider auch „Victim Blaming“ überall präsent. Was vorher unter den Teppich gekehrt wurde, wird nun in aller Öffentlichkeit diskutiert – und das ist aus meiner (feministischen) Sicht eine gute und wichtige Entwicklung. „Victim Blaming“ bedeutet, dass die Schuld für eine Straftat dem Opfer zugeschrieben wird. In Fall von „Du wolltest es doch“ ist das die 19-jährige Protagonistin Emma, die nach einem Mix aus Alkohol und Drogen, von mehreren jungen Männern auf einer Party vergewaltigt wurde. Was bei mir (und hoffentlich auch bei allen anderen Lesern) eine Mischung aus Schock, Empörung und auch Mitgefühl ausgelöst hat, löst im Emmas Umfeld fast nur Unverständnis aus. Statt Emma als Opfer zu schützen und zu unterstützen, wird sie mit Vorwürfen konfrontiert, in denen ihr vorgeworfen wird, dass sie selbst Schuld an der ganzen Sache ist. Als eine haltlose Begründung für diese Hypothese wird zum Beispiel der Umstand herangezogen, dass Emma ja gerne in knappen und aufreizenden Kleidchen herumstolziert ist und dies als Zeichen dafür gilt, dass sie diesen sexuellen Übergriff von mehreren Männern gewollt hat. Das dieser Zusammenhang absolut lächerlich und haltlos ist, steht ausser Frage. Und dennoch passiert genau so etwas tagtäglich vielen anderen jungen Frauen auf der Welt. Die Konsequenz ist, dass sich gerade deshalb viele Opfer nicht trauen, den (oder die) Täter anzuzeigen, aus Furcht, dass ihr nicht geglaubt wird, weil es keine nachweisbaren Beweise dafür gibt, dass der sexuelle Akt nicht in gegenseitigem Einvernehmen passiert ist. Leider passiert genau das auch Emma. Sie wird nicht nur auf brutale Weise vergewaltigt, sondern wird im Anschluss auch noch von fast allen ihren ehemaligen Freunden und Bekannten im Stich gelassen und als Lügnerin dargestellt. Die erste Hälfte des Buches widmet sich vor allem der Charakterisierung von Emma. Und die fällt vermutlich absichtlich eher unsympathisch und oberflächlich aus, damit die Bewertung der Ereignisse aus Sicht des Lesers nicht nur aufgrund von Sympathien gegenüber der Protagonistin entsteht. Natürlich ist man über „Victim Blaming“ eher empört, wenn es sich um eine liebenswerte, unscheinbare und unschuldig wirkende junge Frau handelt. Und genau so ist Emma eben nicht. Damit will die Autorin verdeutlichen, dass KEINE EINZIGE FRAU auf dieser Welt selbst schuld an einer Vergewaltigung ist – egal ob sie nett und sympathisch oder unfreundlich und zickig ist. Und genau dieser Punkt möchte besonders positiv hervorheben, denn damit hat die Autorin einen wichtigen Punkt beim „Victim Blaming“ kritisch betont, ohne mit dem Finger darauf zu zeigen. Die zweite Hälfte des Buches spielt ein Jahr nach der Vergewaltigung von Emma und befasst sich nicht nur mit den intrapsychischen Folgeschäden, sondern auch mit allen umgebungsrelevanten Folgen, die auch Emmas Familie betreffen. Es wird sehr schnell deutlich, wie schlecht es Emma seit den Ereignissen geht. Selbst ein Jahr später ist das Thema noch immer präsent. Emma wird tagtäglich mit bösartigen Nachrichten auf sozialen Netzwerken bombardiert und gibt sich inzwischen selbst Schuld an den Ereignissen. Ihre Familie stösst an ihre Grenzen und keiner weiss, wie sie Emma helfen soll. In ihrer Verzweiflung und Hilflosigkeit, übernehmen leider auch Emmas Eltern einige Meinungen aus der Öffentlichkeit, die für den Heilungsprozess ihrer Tochter kontraproduktiv sind und bei mir sehr viel Mitgefühl ausgelöst haben. Emma schwankt zwischen der Entscheidung, ob sie Anklage gegen die jungen Männer erheben will, oder nicht. Dabei spielt weniger eine Rolle, wie sie sich entscheidet, sondern was sie zu ihrer Entscheidung bewegt. Und das mitzulesen, hat mir fast das Herz gebrochen. Insgesamt hat mich das Buch wirklich sehr berührt. Ich hatte nur anfangs etwas Mühe mit dem umgangssprachlichen Schreibstil. Sobald ich mich aber darauf einlassen konnte, fand ich ihn sehr passend zur Geschichte gewählt, denn dadurch sind Emmas Erlebnisse noch etwas lebensnaher und authentischer geworden. Fazit: Eine unglaublich bewegende Geschichte, die mich sehr nachdenklich gestimmt hat und mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ich fand das Ende und insbesondere das Nachwort der Autorin gut gewählt. Gerade dadurch wird mir das Buch noch lange in Erinnerung bleiben. Ein sehr wichtiges Thema, das von der Autorin glaubhaft umgesetzt wurde. Eine empfehlenswerte Lektüre, die aber nichts für zarte Gemüter ist und insbesondere für Menschen, die selbst ähnliche Erfahrungen gemacht haben, triggernd sein könnte.

4

es hat sehr lange gedauert, bis ich in Worte fassen konnte, was dieses Buch in mir ausgelöst hat. Ein Buch, von dem ich einiges erwartet habe, dass mich aber in so vielen Hinsichten überrascht und schockiert hat. Ein Buch, das mich ganz anders über die Menschen denken lässt. Ein Buch, das meinen Blick auf die Gesellschaft verrückt hat. Ich spreche von einem Buch, das polarisiert in den sozialen Medien, von Du wolltest es doch. „Emma ist hübsch und beliebt, die Jungs reißen sich um sie. Und sie genießt es, versucht, immer im Mittelpunkt zu stehen: Das Mädchen, das jeden herumkriegt. Bis sie nach einer Party zerschlagen und mit zerrissenem Kleid vor ihrem Haus aufwacht. Klar, sie ist mit Paul ins Schlafzimmer gegangen. Hat Pillen eingeworfen. Die anderen Jungs kamen hinterher. Aber dann? Sie erinnert sich nicht, aber die gesamte Schule weiß es. Sie haben die Fotos gesehen. Ist Emma wirklich selber schuld? Was hat sie erwartet – Emma, die Schlampe in dem ultrakurzen Kleid? “ Emma ist jemand, der Wert auf ihre äußere Erscheinung und auf ihre Wirkung auf andere Menschen legt. Gemeinsam mit ihren Freundinnen scheint sie die Highschool zu regieren wie Queen B aus Gossip Girl. Auf Partys lässt sie es gerne mal krachen, so auch in dieser Nacht… Am nächsten Morgen fühlt sie sich schrecklich und weiß nicht mehr, was passiert ist – ein Filmriss. Ein Filmriss mit schweren Folgen für sie. In Du wolltest es doch werden Tabuthemen angesprochen. Als ich das Cover das erste Mal gesehen habe, dachte ich erst „Hey, das ist ja hübsch mit den Rosen!“ Dann habe ich erst realisiert, was da auf dem Bein steht „DU WOLLTEST ES DOCH“ Das ist ein Satz, den möchte doch niemand wirklich hören. Zwang, der Entzug von Kontrolle und Fremdbestimmung klingen da ganz klar an und lassen mir die Nackenhaare aufstellen. Im 21. Jahrhundert, in Zeiten von #metoo, sollte Vergewaltigung und Victim-Shaming eigentlich keine Rolle mehr Spielen, genau wie die Schuldfrage. „Sie ist selbst Schuld, wenn sie ein kurzes Kleid trägt“ oder „Sie ist selbst Schuld, wenn sie Single ist und mit mehreren Männern in mehreren Wochen schläft“ Die SCHULD-Frage wird auch in Du wolltest es doch zum Thema. Das Mädchen, das gerne feiern geht und auch mal kurze Röcke trägt, beschuldigt ein paar Jungs aus anständigen, ortseinsässigen Familien. Ja, genau so sieht die Stadt diesen „Fall“. Sogar Emmas Eltern wollen ihr nicht so recht glauben. Die Tatsache, dass Emmas Familie nicht hinter ihr zu stehen scheint und sie nicht verteidigt bis aufs Blut, nein, dass Emma ihnen peinlich ist… uff! Ich kann euch gar nicht sagen, welche Wut es in mir ausgelöst hat. Ja, ich fühle mich an diesem Punkt, um einen Schnipsel meines Weltbilder betrogen. Eltern sollten immer zu ihren Kindern stehen! Familie soll zusammenhalten. Der Rest von Emmas Umgebung macht es nicht besser, aber ich möchte nicht alles verraten. Emma als Person hat mich so oft an meine Belastungsgrenzen gemacht. Sie ditscht so oft zwischen dem wirklichen Opferbild und einem navien Mädchen, dass nur gemocht werden will und schreit „schau mich an!“ hin und her. Sie beweist Stärke, nur um wenig darauf wieder unter Druck oder von ganz allein schwach zu werden. Ein weiterer Aspekt des Buches der mich erschreckt hat, waren die sozialen Medien beziehungsweise der Umgang mit ihnen. Die Plattform, Facebook, wir alle kennen und nutzen sie, wird zum Ort der Dokumentation dessen, was während Emmas Filmriss passiert ist. Es gibt ja aktuell immer wieder Diskussionen, welche Inhalte Facebook automatisch sperren/löschen sollte. Tja, ich würde mir wünschen, dass die Leute, die dafür zuständig sind, hier in Deutschland, doch vielleich Du wolltest es doch lesen und dann nicht mehr „nur“ politisch motivierte Postings in den Fokus der öffentlichen Diskussionen rücken. Mir ist der Einstieg in die Geschichte tatsächlich unglaublich schwer gefallen. Alles hat etwas unstrukturiert und chaotisch auf mich gewirkt, was ich da im ersten Drittel von Du wolltest es doch gelesen habe. Dann, ja was dann passiert ist, war eine Art Rausch, der mich erfasst hat. Es ist sogar ein bisschen mit diesem Bild eines Unfalls, bei dem man nicht wegschauen kann zu vergleichen. Versteht mich nicht falsch! Ich meine es nicht im negativen Sinne, sondern eher so, dass man liest und liest und liest und einfach nicht fassen kann, dass es wirklich passiert, was da aufs Papier gedruckt ist. Du wolltest es doch ist für mich ein Buch, in dem Louise O’Neill ein Bild zeichnet, dass man niemals jemandem wünschen würde. Ein Bild, dass einen über die Gesellschaft, das eigene soziale Umfeld, die Familie und das Selbstwertgefühl nachdenken lässt. Es ist einfach unfassbar wichtig! Ich hoffe, ihr verzeiht mir diesen doch etwas unstrukturierten Gefühlsausbruch, der mal einen Rezension werden sollte, aber ich konnte meine Gefühle wirklich schwer in Worte fassen, denn auch noch nach über eine Woche nimmt mich Du wolltest es doch einfach unheimlich mit.

5

Jeder sollte dieses Buch gelesen haben, auch wenn es nicht das klassische angenehme Leseerlebnis sein wird. Aber es ist auch nicht das Ziel der Autorin das man sich nach dem lesen besser fühlt. Nein dieses Buch ist schonungslos und will Gefühle von Unwohlsein, Wut und Traurigkeit provozieren. Der Schreibstil ist hervorragend und die Charaktere fühlen sich unglaublich echt an, auch wenn man keine wirkliche Beziehung zu ihnen entwickeln kann, denn dazu sind sie oft zu arrogant und selbstbezogen. Die Dinge die in diesem Buch geschehen, so hässlich sie auch sein mögen sind real und passieren so viel öfter als wir es wahr haben wollen und genau deshalb müssen wir darüber reden!

5

Darf ich schreiben das mir die Geschichte gefallen hat?  Darf ich das Buch gut bewerten?  Es hat mich förmlich an den Seiten kleben lassen, ich wollte immer wissen wie Emmas Geschichte weitergeht, ausgeht. Um das Buch mit einem Wort zu beschreiben: schonungslos. Beschönigt wird hier nichts. Diese Geschichte hallt noch eine ganze Weile nach.

5

everyone should read this book. I can’t stress enough how important this books and it’s messages are even tough this story was so hurtful to read and will probably haunt me forever. No matter what I write in review, it won’t do justice to this book. (The writing was not my favourite, but I’m not gonna put so much focus onto it because criticising a non-perfect writing should not overshadow the message and the story itself in this case. Somehow the writing worked nonetheless and underlined Emma’s thoughts and the time passing perfectly. But I think Emma’s emotions were described in a raw and really realistic way and her thoughts written in brackets and cursive made the story more approachable and helped me to understand Emma’s behaviour and decision better. Even though I disliked her character at first, I liked her and sympathised with her in the end. I do however loved the Irishness of this book and it taking place in Cork hit close to home because I know the places described and used like Voodoo. Everything about the girls using social media and dressing up and the Irish party culture involving lots of drinking and blacking out seemed very very realistic and well-researched. I loved Bryan and Conor, probably the only likeable characters in this book and to be fair: I hated all of the other characters, but I think that’s exactly what the author wanted. None of them really had any character and none of them were introduced properly. It was confusing to tell them apart in the beginning. Maybe it would’ve been easier to use an innocent girl as the protagonist. But choosing a young woman whose actions and beliefs are not easy to sympathise with and who also has some experiences with a bad reputation was a bold move. I didn’t like the ending at all. I would’ve wanted Emma to fight and stand up for her but at the same time, I don’t know whether it would have been authentic and realistic. This book was not perfect at all, considering the writing and the lack of good, round characters. But the story and the messages overshadow that. )

5

everyone should read this book. I can’t stress enough how important this books and it’s messages are even tough this story was so hurtful to read and will probably haunt me forever. No matter what I write in review, it won’t do justice to this book. (The writing was not my favourite, but I’m not gonna put so much focus onto it because criticising a non-perfect writing should not overshadow the message and the story itself in this case. Somehow the writing worked nonetheless and underlined Emma’s thoughts and the time passing perfectly. But I think Emma’s emotions were described in a raw and really realistic way and her thoughts written in brackets and cursive made the story more approachable and helped me to understand Emma’s behaviour and decision better. Even though I disliked her character at first, I liked her and sympathised with her in the end. I do however loved the Irishness of this book and it taking place in Cork hit close to home because I know the places described and used like Voodoo. Everything about the girls using social media and dressing up and the Irish party culture involving lots of drinking and blacking out seemed very very realistic and well-researched. I loved Bryan and Conor, probably the only likeable characters in this book and to be fair: I hated all of the other characters, but I think that’s exactly what the author wanted. None of them really had any character and none of them were introduced properly. It was confusing to tell them apart in the beginning. Maybe it would’ve been easier to use an innocent girl as the protagonist. But choosing a young woman whose actions and beliefs are not easy to sympathise with and who also has some experiences with a bad reputation was a bold move. I didn’t like the ending at all. I would’ve wanted Emma to fight and stand up for her but at the same time, I don’t know whether it would have been authentic and realistic. This book was not perfect at all, considering the writing and the lack of good, round characters. But the story and the messages overshadow that. )

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Emma O’Donovan ist hübsch und perfekt, und das weiß sie auch, und sie spielt ihre Karten aus. Jeden Tag genießt sie die Aufmerksamkeit und ist dabei vor allem gegenüber ihren Freundinnen egoistisch und fies. Und auch Jungs stehen auf ihrer täglichen Liste, bis zu dieser einen Party, an der alles eskaliert. Dieses Buch kann man eigentlich nicht in Worte fassen, das Thema, oder eher die Themen, die hier im Mittelpunkt stehen sind so präsent in unserer Gesellschaft. Louise O’Neill schreibt eine Geschichte, die kein Happy End brauch oder von 1000 verschiedenen Erzählsträngen lebt. Vielmehr geht es ihr darum zu zeigen wie Emmas Leben wegen einer Nacht vollkommen aus dem Ruder läuft und wieso daran vor allem die Gesellschaft Schuld hat. Emma kann sich an die Nacht nicht erinnern, sie ist mit Paul in das Zimmer gegangen, sie hat den Alkohol getrunken und auch die Pille genommen, aber das was sie auf den Fotos gesehen hat, das kann nicht sie gewesen sein. Wie kann so etwas passieren, ohne das sie sich daran erinnert? Und während sie am Anfang noch probiert alles runter zu spielen, wird ihr später klar, dass das was da passiert ist falsch war. Es war eine Vergewaltigung! Doch statt das man ihr glaubt und hinter ihr steht, stößt sie auf Feindseligkeit und Hass, weil sie eine Anzeige macht. Und plötzlich drehen sich ihre Gedanken darum, ob sie nicht selbst daran schuld sei, ob sie die Jungs nicht dazu motiviert hat?! Ich möchte gar nicht zu sehr noch weiter auf die Story eingehen, sondern viel mehr darauf, wie schrecklich Emmas Gedanken sind. Immer wieder durchlebt sie dieselben Gedankengänge und hat die Fotos vor sich, immer und immer wieder, ohne dass es jemals aufhört. Und auch die Autorin lässt den Leser damit nicht in Ruhe, wir stecken total in Emmas Kopf fest. Dadurch kommt es zwar immer wieder zu Wortwiederholungen, aber dadurch wird meines Erachtens nur deutlich wie sehr Emma in ihrem Gedankenkarussell gefangen ist. Mich haben diese Gedanken immer wieder fertig gemacht beim Lesen, wie Emma sich einfach alles auflädt, obwohl sie doch gar keine Schuld trifft. Und genau hier ist vor allem das Nachtwort so wichtig für die Leser. Es wird deutlich erklärt, dass Emmas Gedanken falsch sind, dass die Menschen falsch handeln, dass ein Opfer niemals der Täter sein wird. Dieses sogenannte Victim Blaming ist einfach so schrecklich und falsch, und wird hier noch einmal erklärt und deutlich gezeigt, dass jeder dem so etwas Grauenvolles passiert den Mund aufmachen soll und muss. Und wie schon am Anfang erwähnt, lebt dieses Buch nicht von einem Happy End oder ähnlichem, sondern von den Gefühlen und Gedanken. Fazit: Ich glaube es wird deutlich, wie schwer es mir fällt die passenden Worte für „Du wolltest es doch“ zu finden. Emmas Geschichte wird mich noch eine ganze Weile beschäftigen, allem voran ihr Karussell aus Gedanken, in dem sie festhängt. Und auch wenn ich mir mehr nach dem Ende gewünscht hätte, zeigt der Schluss wie heftig die gesamte Geschichte ist. Besonders gut finde ich das Nachwort, was nochmal alles aufklärt und verdeutlicht, wie sehr sich unsere Gesellschaft sich noch ändern muss.

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