Ashby House

Ashby House

Paperback
2.97
UnterhaltungNichtsCosy Crime

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Description

Nichts ist wie es scheint


An einem frostigen Januartag erwartet Ashby House friedlich seine neue Besitzerin, die weltberühmte Fotografin Lucille Shalott. Lucille reist in Begleitung ihrer Schwester Laura an, mit der sie in abgrundtiefem Hass verbunden ist. Kaum angekommen, ist Lucille plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Laura, von Lucilles Verschwinden unangenehm berührt, macht sich mit Butler Steerpike auf die Suche nach ihr. Als sie in den verbotenen zweiten Stock mit dem legendären Turmzimmer vordringen, erwacht Ashby House schlagartig zu eigenem Leben und geht zum Gegenangriff über ...

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
N/A
Format
Paperback
Pages
320
Price
10.30 €

Author Description

V. K. Ludewig betätigte sich nach seinem Anglistikstudium u.a. als Ghostwriter, Übersetzer, Redakteur, Fernseh- und Buchautor. Sein Ratgeber ›Nur nicht aus Liebe weinen‹ wurde zu einem Klassiker der schwulen Selbsthilfeliteratur. 2012 debütierte er mit seinem Grusel-Fantasy-Roman ›Ashby House‹ bei dtv, 2013 erscheint die Fortsetzung, ›Oper der Phantome‹.

Posts

4
All
3

Zwischendurch mag ich solche Gruselromane ganz gerne. Der hier war jedoch leider nicht so berauschend. Die Figuren blieben relativ flach, auch wenn versucht wurde ihnen tiefe zu geben. Insgesamt wirkten sie auf mich alle kühl und distanziert, sodass ich mit ihnen einfach nicht warm wurde. Der Schreibstil war jedoch gut und machte das Lesen leichter, denn bedauerlicherweise gab es, immer wieder langatmige Stellen, die den Lesefluss störten. Die Story an sich war gut, wenn man bedenkt, wie viele Geschichten es über Geisterhäuser gibt, war ich erstaunt, dass es noch Szenarien gibt, die ich noch nicht kenne. Das Ende war im Gegensatz zum Rest des Buches vollgepackt mit Action und wäre es ein Film gewesen wusste ich nicht wo ich zuerst hinschauen sollte. Das war vermutlich der Ausgleich für die Seiten, auf denen mehr oder weniger nichts Spannendes passierte.

2.5

Ich hatte gehofft das Buch was für Halloween wäre aber es zog sich einfach so lang und am Ende sind die Stellen die bissel paranormal und gruselig sind sehr überschaubar. Was ich auch nicht verstehe wieso die eine Schwester intersexuell ist es bringt für die Geschichte kein mehr Wert.

2

Die weltberühmte Fotografin Lucille Shalott zieht sich aus der Öffentlichkeit zurück und zum Leidwesen ihrer Schwester, muss dies unbedingt auf einem zugigen englischen Anwesen geschehen. Einziger Lichtblick für Laura, der attraktive Butler Steerpike, doch der ist dem anderen Geschlecht zugetan und somit kann auch er nicht zu ihrer Zerstreuung beitragen. Gerade als sich die beiden Schwestern einzuleben beginnen, zeigt das Haus Verhaltensauffälligkeiten. Natürlich ist man mit einem Gespenst unter englischen Schlossbesitzern in guter Gesellschaft, als aber die Hausherrin verschwindet, reicht Laura der Spuk entgültig. Zu allem Überfluss bekommt die Presse davon Wind, wohin sich die eigenwillige Fotografin geflüchtet hat. So muss sich Laura nicht nur mit einem amoklaufenden Gebäude auseinandersetzen, sondern auch mit dem sensationsgierigem Mob. Zunächst fand ich den Schreibstil für einen Freebie sehr vielversprechend, doch je weiter ich las, desto mehr enttäuschte mich die Geschichte. Dachte ich zunächst noch der Plot sei im ausklingenden 19. Jahrhundert angesiedelt, wurde die heimelige Vorfreude auf einen viktorianischen Gruselroman im grellen Neonlicht von Energiesparleuchten unserer Tage erschlagen. Zeitweise hatte ich auch das Gefühl das Who is Who in den Händen zu halten. Ich vermag gar nicht zu sagen, welche Berühmtheit sich nicht von Lucille Shalott hat ablichten lassen, die Aufzählungen umfassen Seiten. Ein weiteres Problem das ich hatte, war das nicht eine der Personen in diesem Roman mir sympathisch war und ein Stück in dem man niemandem positive Gefühle entgegenbringt, zieht sich beim Lesen arg in die Länge. Dagegen halfen auch nicht, die doch recht harsch erzählten Sexszenen. Im Gegenteil, sie wirkten eher deplaziert und trugen nicht wirklich zur Handlung bei. Vielleicht hätte mich ein gesteigerter Gruselfaktor über diese Unzulänglichkeiten hinweg getröstet, wenn es denn einen gegeben hätte. Buhu das Haus hat die Hausherrin gefressen und in Zeiten von Zombiefilmen oder Nightmare on Elmstreet muss man schon mit etwas mehr aufwarten, als unerklärliche Geräusche im Obergeschoss und eisige unerklärliche Kälte. Vielleicht hätte es als klassischer Schauerroman einfach mehr Sinn gemacht und viele Logikfehler, die sich hier und da einschleichen, hätten so von vornherein vermieden werden können. Der Roman ist nicht unbedingt Zeitverschwendung, aber auch kein richtiger Lesegenuss.

abgebrochen auf Seite 94

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