Anton oder Die Zeit des unwerten Lebens
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Description
Lehrer Heimann hat Anton immer mehr auf dem Kieker. Er gibt Strafarbeiten, wenn Anton zuckt. Er schlägt, wenn Anton schweigt. Er lacht ihn aus, wenn Anton stottert. Er spottet, wenn Anton rechnet. Einer wie Anton hat in der Schule nichts zu suchen. Einer wie Anton hat eigentlich überhaupt kein Recht zu leben. Denn Anton ist behindert, und es ist das Jahr 1941.
Book Information
Posts
Anton steht für ein Leben, das andere als unwert bezeichnen – und entlarvt damit die Kälte eines solchen Denkens.
Die Geschichte erzählt von Anton, einem Jungen, dessen Leben von seiner Umwelt als „unwert“ betrachtet wird, weil er nicht den gesellschaftlichen Vorstellungen von Gesundheit, Leistung oder Normalität entspricht. Anton erlebt Ausgrenzung, Gleichgültigkeit und eine wachsende Entmenschlichung, die sich nicht nur in einzelnen Figuren, sondern im Denken der gesamten Gesellschaft zeigt. Schritt für Schritt wird deutlich, wie gefährlich diese Haltung ist: Menschen werden nicht mehr als Individuen gesehen, sondern nach ihrem Nutzen beurteilt. Antons Schicksal macht sichtbar, wie kalt und zerstörerisch der Gedanke vom „unwerten Leben“ ist und wie leicht Mitgefühl durch Anpassung und Wegsehen ersetzt wird. Die Geschichte kritisiert diese Ideologie deutlich und stellt dem die Würde und den unveräußerlichen Wert jedes menschlichen Lebens entgegen. Das Buch war interessant und es war spannend von einer Person zu lesen die zur damaligen Zeit gelebt hat.
Berührender Jugendroman zum mitfühlen, mitfiebern - aktueller denn je
Im Roman geht es um Anton, der seit einem Unfall eine Behinderung hat, und sein Anton-Geheimnis. Obwohl man das Buch vor Bestürzung manchmal weglegen möchte, bleibt die Hoffnung auf das Gute. Denn die Liebe seiner Eltern, die Unterstützung einzelner Freunde und Verwandten tragen ihn durch die dunkle Zeit des Nationalsozialismus, in denen neben Juden auch zunehmen Menschen mit Behinderung verfolgt werden. Der Roman spielt in Münster, basiert auf der wahren Geschichte des Onkels der Autorin und ist eine empfehlenswerte Lektüre, nicht nur für junge Leser/innen.
Auch einfache Worte können berühren
Das Buch ist in einfacher Sprache und kurzen Sätzen geschrieben. Dies schmälert nicht den Tiefgang des Buches, sondern versetzt uns zum Teil besser in die Sicht des Jungen. Die Autorin Elisabeth Zöller berichtet von der Kindheit ihres geistigbehinderten Onkels während des Nationalsozialismus. -Brutalität und grausame Ideologien, aber auch hier und da ein kleines bisschen Menschlichkeit und eine unglaublich starken Familie.
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Lehrer Heimann hat Anton immer mehr auf dem Kieker. Er gibt Strafarbeiten, wenn Anton zuckt. Er schlägt, wenn Anton schweigt. Er lacht ihn aus, wenn Anton stottert. Er spottet, wenn Anton rechnet. Einer wie Anton hat in der Schule nichts zu suchen. Einer wie Anton hat eigentlich überhaupt kein Recht zu leben. Denn Anton ist behindert, und es ist das Jahr 1941.
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Anton steht für ein Leben, das andere als unwert bezeichnen – und entlarvt damit die Kälte eines solchen Denkens.
Die Geschichte erzählt von Anton, einem Jungen, dessen Leben von seiner Umwelt als „unwert“ betrachtet wird, weil er nicht den gesellschaftlichen Vorstellungen von Gesundheit, Leistung oder Normalität entspricht. Anton erlebt Ausgrenzung, Gleichgültigkeit und eine wachsende Entmenschlichung, die sich nicht nur in einzelnen Figuren, sondern im Denken der gesamten Gesellschaft zeigt. Schritt für Schritt wird deutlich, wie gefährlich diese Haltung ist: Menschen werden nicht mehr als Individuen gesehen, sondern nach ihrem Nutzen beurteilt. Antons Schicksal macht sichtbar, wie kalt und zerstörerisch der Gedanke vom „unwerten Leben“ ist und wie leicht Mitgefühl durch Anpassung und Wegsehen ersetzt wird. Die Geschichte kritisiert diese Ideologie deutlich und stellt dem die Würde und den unveräußerlichen Wert jedes menschlichen Lebens entgegen. Das Buch war interessant und es war spannend von einer Person zu lesen die zur damaligen Zeit gelebt hat.
Berührender Jugendroman zum mitfühlen, mitfiebern - aktueller denn je
Im Roman geht es um Anton, der seit einem Unfall eine Behinderung hat, und sein Anton-Geheimnis. Obwohl man das Buch vor Bestürzung manchmal weglegen möchte, bleibt die Hoffnung auf das Gute. Denn die Liebe seiner Eltern, die Unterstützung einzelner Freunde und Verwandten tragen ihn durch die dunkle Zeit des Nationalsozialismus, in denen neben Juden auch zunehmen Menschen mit Behinderung verfolgt werden. Der Roman spielt in Münster, basiert auf der wahren Geschichte des Onkels der Autorin und ist eine empfehlenswerte Lektüre, nicht nur für junge Leser/innen.
Auch einfache Worte können berühren
Das Buch ist in einfacher Sprache und kurzen Sätzen geschrieben. Dies schmälert nicht den Tiefgang des Buches, sondern versetzt uns zum Teil besser in die Sicht des Jungen. Die Autorin Elisabeth Zöller berichtet von der Kindheit ihres geistigbehinderten Onkels während des Nationalsozialismus. -Brutalität und grausame Ideologien, aber auch hier und da ein kleines bisschen Menschlichkeit und eine unglaublich starken Familie.










