Angel Sanctuary, Band 5
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Nach neunzehn Mangas ist es endlich soweit: Dieser zwanzigste Band ist das große Finale von Angel Sanctuary und nach den letzten Mangas, ungeheuerlichen Enthüllungen, kraftvollen Kampfszenen, schrecklichen Verlusten und unendlichen Geduldsmomenten, habe ich von diesem Band automatisch eine Menge erwartet. Der erste Covercheck hat mir schonmal ganz gut gefallen - ich finde es ist definitiv die beste Titelzeichnung! Sara und Setsuna endlich wieder vereint... Es haben sich innerhalb dieser Reihe viele Fragen angesammelt, aber die wichtigsten waren für mich: Wer ist Gott? Was hat ihn zu den ganzen Experimenten getrieben? Wie ist die wahre Verbindung zwischen Alexiel und Rosiel? Was wird mit Rosiel und Katan geschehen? Wer wird gewinnen - Setsuna oder Rosiel? Was ist nun Luzifers Rolle in dem Ganzen? Werden die Dämonen den Himmeln erobern? Und die wichtigsten Fragen überhaupt: Werden Sara und Setsuna wieder zueinander finden und was wird nach der Schlacht mit ihnen passieren? Auf all diese Fragen bekommt man sehr einprägsame Antworten! Die Frage nach Gott und was er mit Alexiel und Rosiel vorhatte sind dabei deutlich im Mittelpunkt. Auch Luzifer spielt darin eine sehr verzwickte Rolle, die mir gut gefallen hat. Gott ist schon seit einigen Bänden zu einem unbekannten Charakter geworden, der mit seinen Engelsexperimenten und harten Moralvorstellungen nicht bei mir punkten konnte. Er ist noch nie in Erscheinung getreten und doch ist er allmächtig - er ist eben Gott. Und Gott darf sich alles erlauben? Ist Gott nun böse und gut? Lauter Fragen, die dieser finale Band mehr als erschreckend beantwortet. Seine Präsenz ist radikal, sein Umgang mit Rosiel etwas, was man sich nach dem Lesen am liebsten aus dem Gedächtnis schaben möchte! Der Anfang von Angel Sanctuary liegt definitiv bei Alexiel und Rosiel, doch erst die letzten Bände haben das wirklich deutlich gemacht. Kaori Yuki hat eine Geschichte voller Verzweiflung zu etwas entwickelt, wofür ich nur schwere Worte finde. Alexiel als wunderschöne Frau und Rosiel als Monstrum - zwei Faktoren, die sich leider erst spät in der Geschichte entfaltet haben. Darüber hätte ich gerne mehr gelesen. Überhaupt waren Alexiel und Rosiel über die Bände hinweg nicht soo übermäßig präsent, dass man sie als finale Helden einstufen könnte. Yuki zaubert ihre Überraschungen also bis zum bitteren Ende weiter... ;) Rückblickend hätte ich aber mit einem deutlich anderen Ende gerechnet. Soviele Charaktere, die aufgelistet wurden, ihre Rollen gespielt haben und beim Finale dann nicht einmal am Seitenrand standen. Das war irgendwie enttäuschend. Wirklich "gekämpft" wurde auch nicht. Also die Schlacht um das Überleben der Erde hätte ich mir ein wenig anders vorgestellt. Auch Sara, die in Sandalphon's Griff feststeckt, hätte ein klein wenig mehr Szenen bekommen können. Das war so von jetzt auf gleich erledigt. Und dann taucht Adam Kadamon wieder auf und nimmt eine sehr schöne Erzählrolle ein, bei der am Ende Engelsfedern durch die Lüfte fliegen und man trotz so mancher zu kurz gekommen Handlung zufrieden sein kann, wie es sich entwickelt hat. Es sind nicht einfach nur drei plumpe Seiten, bei denen plötzlich Schluss ist, sondern ein sanftes herabgleiten aus dem Himmel auf die Erde - quasi. Mangas sind ja meist recht schnell vorbei, deshalb fand ich diesen Fall ganz schön. Man kann nochmal nachdenken, das alles auf sich wirken lassen und den Federn beim gleiten zuschauen. Angel Sanctuary hat sich enorm entwickelt - besonders die Qualität der Zeichnungen sind besser geworden. Besonders an dieser Reihe haben mir die Weitblicke gefallen und das die Mangaka sich auch für Orte und Themen Zeit genommen hat um sie in die Story zu integrieren, obwohl sie nie in der Handlung vorkamen - z.B. die Zeichnung über alle Ebenen zwischen Himmel und Hölle. Es gab sehr viele tolle Charaktere und einige wenige haben sich einen festen Platz in meinem Herzen gesichert. Von manchen musste man sich verabschieden, aber die Todesszenen haben die Charaktere immer mit Würde verabschiedet - oder ihr Tod diente einem nachvollziehbaren Sinn. Fakt ist: Die Mangaka hat jeden Charakter toll eingefürt, ihm Tiefe gegeben, eine bedeutende Persönlichkeit und eine entscheidende Rolle im Kampf, aber im Finale durfte nur Setsuna ran. Jammer, jammer, jammer - das finde ich echt ärgerlich und ein wenig traurig. Natürlich erfährt man was aus ihnen geworden ist, aber trotzdem fand ich es zu wenig. Diese Mangareihe endet insgesamt mit wunderschöner Melancholie, bei der man nochmal kurz träumen kann. Ein sanfter Abschied einer recht turbulenten und geheimnisgeprägten Reihe voller Licht und Schatten.
Der letzte Manga von Angel Sanctuary hat mir richtig großen Lesespaß bereitet. Es gab viel Humor, die Zeichnungen versprühen irgendwie mehr Charme und die Geschichte war auf Anhieb zu verstehen. Ich möchte die Kirche noch im Dorf lassen, aber ich denke ich habe mich nach fünf Bänden schon relativ gut in diese Geschichte hinein versetzt und finde sie wirklich spitze. In diesem fünften Band bleibt die Geschichte einen kurzen Moment stehen und Kaori Yuki nimmt sich die Zeit mehr über ihre Charaktere zu erzählen. Man lernt Uriel, den Wächter des Höllentores kennen und erfährt sehr viel persönliches über ihn und seine Ansicht zu Alexiel - besonders am Ende erwartet den Leser eine große Offenbarung. Auch andere Engel werden namentlich genannt und welchen Platz sie im Himmel haben. Das sollte man für die weitere Story wohl auch im Hinterkopf behalten. Und während Setsuna eine sehr abenteuerliche Reise durch den Hades auf sich nimmt um Sara zu retten, kämpfen Rosiel und Sevothtarte im Himmel um die höchste Macht - zwar im Verborgenen, aber es knistert vor Rache. Auch die Geschichte zwischen Rosiel und Katan setzt Yuki nachvollziehbar und emotional in Szene und verpasst der Handlung einen entscheidenen Schwung, über den es hoffentlich bald mehr zu lesen gibt. Von der Handlung her mag dieser fünfte Band zwar auf der Stelle treten, aber was man alles über die Charaktere erfährt, ist sehr wichtig für die weitere Story. Yuki erschafft damit viele mögliche Handlungsstränge, die mich neugierig machen. Trotz allem ist es spannend bis zum Schluß - da nochmal ganz besonders! - und absolut nicht langweilig. Auch die Ausdrucksweise der Engel fasziniert mich. Sie klingen wirklich wie von einer höheren Macht gesprochen. Angel Sanctuary ist verzaubernd, beeindruckend und an vielen Stellen sehr einschüchternd.
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Nach neunzehn Mangas ist es endlich soweit: Dieser zwanzigste Band ist das große Finale von Angel Sanctuary und nach den letzten Mangas, ungeheuerlichen Enthüllungen, kraftvollen Kampfszenen, schrecklichen Verlusten und unendlichen Geduldsmomenten, habe ich von diesem Band automatisch eine Menge erwartet. Der erste Covercheck hat mir schonmal ganz gut gefallen - ich finde es ist definitiv die beste Titelzeichnung! Sara und Setsuna endlich wieder vereint... Es haben sich innerhalb dieser Reihe viele Fragen angesammelt, aber die wichtigsten waren für mich: Wer ist Gott? Was hat ihn zu den ganzen Experimenten getrieben? Wie ist die wahre Verbindung zwischen Alexiel und Rosiel? Was wird mit Rosiel und Katan geschehen? Wer wird gewinnen - Setsuna oder Rosiel? Was ist nun Luzifers Rolle in dem Ganzen? Werden die Dämonen den Himmeln erobern? Und die wichtigsten Fragen überhaupt: Werden Sara und Setsuna wieder zueinander finden und was wird nach der Schlacht mit ihnen passieren? Auf all diese Fragen bekommt man sehr einprägsame Antworten! Die Frage nach Gott und was er mit Alexiel und Rosiel vorhatte sind dabei deutlich im Mittelpunkt. Auch Luzifer spielt darin eine sehr verzwickte Rolle, die mir gut gefallen hat. Gott ist schon seit einigen Bänden zu einem unbekannten Charakter geworden, der mit seinen Engelsexperimenten und harten Moralvorstellungen nicht bei mir punkten konnte. Er ist noch nie in Erscheinung getreten und doch ist er allmächtig - er ist eben Gott. Und Gott darf sich alles erlauben? Ist Gott nun böse und gut? Lauter Fragen, die dieser finale Band mehr als erschreckend beantwortet. Seine Präsenz ist radikal, sein Umgang mit Rosiel etwas, was man sich nach dem Lesen am liebsten aus dem Gedächtnis schaben möchte! Der Anfang von Angel Sanctuary liegt definitiv bei Alexiel und Rosiel, doch erst die letzten Bände haben das wirklich deutlich gemacht. Kaori Yuki hat eine Geschichte voller Verzweiflung zu etwas entwickelt, wofür ich nur schwere Worte finde. Alexiel als wunderschöne Frau und Rosiel als Monstrum - zwei Faktoren, die sich leider erst spät in der Geschichte entfaltet haben. Darüber hätte ich gerne mehr gelesen. Überhaupt waren Alexiel und Rosiel über die Bände hinweg nicht soo übermäßig präsent, dass man sie als finale Helden einstufen könnte. Yuki zaubert ihre Überraschungen also bis zum bitteren Ende weiter... ;) Rückblickend hätte ich aber mit einem deutlich anderen Ende gerechnet. Soviele Charaktere, die aufgelistet wurden, ihre Rollen gespielt haben und beim Finale dann nicht einmal am Seitenrand standen. Das war irgendwie enttäuschend. Wirklich "gekämpft" wurde auch nicht. Also die Schlacht um das Überleben der Erde hätte ich mir ein wenig anders vorgestellt. Auch Sara, die in Sandalphon's Griff feststeckt, hätte ein klein wenig mehr Szenen bekommen können. Das war so von jetzt auf gleich erledigt. Und dann taucht Adam Kadamon wieder auf und nimmt eine sehr schöne Erzählrolle ein, bei der am Ende Engelsfedern durch die Lüfte fliegen und man trotz so mancher zu kurz gekommen Handlung zufrieden sein kann, wie es sich entwickelt hat. Es sind nicht einfach nur drei plumpe Seiten, bei denen plötzlich Schluss ist, sondern ein sanftes herabgleiten aus dem Himmel auf die Erde - quasi. Mangas sind ja meist recht schnell vorbei, deshalb fand ich diesen Fall ganz schön. Man kann nochmal nachdenken, das alles auf sich wirken lassen und den Federn beim gleiten zuschauen. Angel Sanctuary hat sich enorm entwickelt - besonders die Qualität der Zeichnungen sind besser geworden. Besonders an dieser Reihe haben mir die Weitblicke gefallen und das die Mangaka sich auch für Orte und Themen Zeit genommen hat um sie in die Story zu integrieren, obwohl sie nie in der Handlung vorkamen - z.B. die Zeichnung über alle Ebenen zwischen Himmel und Hölle. Es gab sehr viele tolle Charaktere und einige wenige haben sich einen festen Platz in meinem Herzen gesichert. Von manchen musste man sich verabschieden, aber die Todesszenen haben die Charaktere immer mit Würde verabschiedet - oder ihr Tod diente einem nachvollziehbaren Sinn. Fakt ist: Die Mangaka hat jeden Charakter toll eingefürt, ihm Tiefe gegeben, eine bedeutende Persönlichkeit und eine entscheidende Rolle im Kampf, aber im Finale durfte nur Setsuna ran. Jammer, jammer, jammer - das finde ich echt ärgerlich und ein wenig traurig. Natürlich erfährt man was aus ihnen geworden ist, aber trotzdem fand ich es zu wenig. Diese Mangareihe endet insgesamt mit wunderschöner Melancholie, bei der man nochmal kurz träumen kann. Ein sanfter Abschied einer recht turbulenten und geheimnisgeprägten Reihe voller Licht und Schatten.
Der letzte Manga von Angel Sanctuary hat mir richtig großen Lesespaß bereitet. Es gab viel Humor, die Zeichnungen versprühen irgendwie mehr Charme und die Geschichte war auf Anhieb zu verstehen. Ich möchte die Kirche noch im Dorf lassen, aber ich denke ich habe mich nach fünf Bänden schon relativ gut in diese Geschichte hinein versetzt und finde sie wirklich spitze. In diesem fünften Band bleibt die Geschichte einen kurzen Moment stehen und Kaori Yuki nimmt sich die Zeit mehr über ihre Charaktere zu erzählen. Man lernt Uriel, den Wächter des Höllentores kennen und erfährt sehr viel persönliches über ihn und seine Ansicht zu Alexiel - besonders am Ende erwartet den Leser eine große Offenbarung. Auch andere Engel werden namentlich genannt und welchen Platz sie im Himmel haben. Das sollte man für die weitere Story wohl auch im Hinterkopf behalten. Und während Setsuna eine sehr abenteuerliche Reise durch den Hades auf sich nimmt um Sara zu retten, kämpfen Rosiel und Sevothtarte im Himmel um die höchste Macht - zwar im Verborgenen, aber es knistert vor Rache. Auch die Geschichte zwischen Rosiel und Katan setzt Yuki nachvollziehbar und emotional in Szene und verpasst der Handlung einen entscheidenen Schwung, über den es hoffentlich bald mehr zu lesen gibt. Von der Handlung her mag dieser fünfte Band zwar auf der Stelle treten, aber was man alles über die Charaktere erfährt, ist sehr wichtig für die weitere Story. Yuki erschafft damit viele mögliche Handlungsstränge, die mich neugierig machen. Trotz allem ist es spannend bis zum Schluß - da nochmal ganz besonders! - und absolut nicht langweilig. Auch die Ausdrucksweise der Engel fasziniert mich. Sie klingen wirklich wie von einer höheren Macht gesprochen. Angel Sanctuary ist verzaubernd, beeindruckend und an vielen Stellen sehr einschüchternd.




