Anerkennung und Vermögen - Eine Analyse von Selbstorganisationsprozessen in Bildungsinstitutionen
by Roman Langer
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Description
Seit PISA und Hochschulrankings werden Schulen und Universitäten nicht mehr öffentlich ignoriert. Seitdem ist deutlich, dass mit ihnen etwas Wichtiges im Argen liegt. Aufgestört blasen Politik, Medien und Bildungsexperten unaufhörlich Reformblasen über die öde Bildungslandschaft: Klischees monokausaler Wirkungen vom Schlage „Konkurrenz erzeugt Leistung“ oder „Stärkung der Leitung macht Entscheidungen effizienter“. Die Blasen werden platzen. Denn sie berühren nicht die Problemlagen, die an Universitäten und Schulen herrschen. Reformer wissen vielfach nicht, wie Schulen und Universitäten „funktionieren“ und was an ihnen nicht gut funktioniert. Zumeist bleiben die Selbststeuerungsmechanismen, die Selbstschädigungspotenziale und Selbstheilungskräfte der Bildungsinstitutionen unbemerkt. Zur Versachlichung und wissenschaftlichen Fundierung der Bildungsreformdebatte bietet die vorliegende Studie den Umriss einer soziologischen Theorie der sozialen Selbstorganisation beider Institutionen, Schule und Universität. Die Theorie integriert die Ergebnisse zweier empirischer Studien und zentrale praxistheoretische Erklärungsmodelle von Bourdieu, Popitz und Elias. Hauptergebnis sind bislang unbekannte, unterschwellige, eingeschliffene Mechanismen des Zusammen- und Gegeneinander-Arbeitens. Ihre Auswirkungen spüren Lehrer und Schüler, Professoren und Studierende, Verwaltungsmitarbeiter täglich. Solche Mechanismen sind verantwortlich dafür, dass Qualität der Produkte und Humanität der (Zusammen-)Arbeitsprozesse sowohl in Schulen als auch in Universitäten weit stärker zu wünschen übrig lassen als man öffentlich einzugestehen bereit ist.
Book Information
Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Book
Pages
841
Price
41.10 €
Description
Seit PISA und Hochschulrankings werden Schulen und Universitäten nicht mehr öffentlich ignoriert. Seitdem ist deutlich, dass mit ihnen etwas Wichtiges im Argen liegt. Aufgestört blasen Politik, Medien und Bildungsexperten unaufhörlich Reformblasen über die öde Bildungslandschaft: Klischees monokausaler Wirkungen vom Schlage „Konkurrenz erzeugt Leistung“ oder „Stärkung der Leitung macht Entscheidungen effizienter“. Die Blasen werden platzen. Denn sie berühren nicht die Problemlagen, die an Universitäten und Schulen herrschen. Reformer wissen vielfach nicht, wie Schulen und Universitäten „funktionieren“ und was an ihnen nicht gut funktioniert. Zumeist bleiben die Selbststeuerungsmechanismen, die Selbstschädigungspotenziale und Selbstheilungskräfte der Bildungsinstitutionen unbemerkt. Zur Versachlichung und wissenschaftlichen Fundierung der Bildungsreformdebatte bietet die vorliegende Studie den Umriss einer soziologischen Theorie der sozialen Selbstorganisation beider Institutionen, Schule und Universität. Die Theorie integriert die Ergebnisse zweier empirischer Studien und zentrale praxistheoretische Erklärungsmodelle von Bourdieu, Popitz und Elias. Hauptergebnis sind bislang unbekannte, unterschwellige, eingeschliffene Mechanismen des Zusammen- und Gegeneinander-Arbeitens. Ihre Auswirkungen spüren Lehrer und Schüler, Professoren und Studierende, Verwaltungsmitarbeiter täglich. Solche Mechanismen sind verantwortlich dafür, dass Qualität der Produkte und Humanität der (Zusammen-)Arbeitsprozesse sowohl in Schulen als auch in Universitäten weit stärker zu wünschen übrig lassen als man öffentlich einzugestehen bereit ist.
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Society & Social Sciences
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841
Price
41.10 €



