Am See

Am See

Hardback
3.79

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Description

Für die zwölfjährige Nora gibt es nichts Herrlicheres, als die Sommersonntage an einem See in den katalanischen Pyrenäen zu verbringen. Schwimmen ist ihr größtes Vergnügen und sie liebt die ruhige Weite des Wassers mit seinem ständig wechselnden Farbspiel. Außer Quim, der quirlige fünf Jahre alt ist, sind alle in der Gruppe, die sie begleitet, erwachsen. Sie alle bergen Sehnsüchte und Verletzungen in sich, die sich wie in einem Brennglas an diesem friedlichen Ort bündeln. Nora versteht längst nicht alles, was sie beobachtet, doch das, was an einem dieser Sommertage geschieht, wird für sie das Erwachen aus der Kindheit bedeuten.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
176
Price
24.70 €

Author Description

Maria Barbal ist eine der einflussreichsten und erfolgreichsten Stimmen der katalanischen Literaturszene. Geboren 1949 in den Pyrenäen, lebt und schreibt die mehrfach preisgekrönte Autorin heute in Barcelona. Ihr Debüt »Wie ein Stein im Geröll« wurde in 16 Sprachen übersetzt und gilt als moderner Klassiker. Auch ihr zuletzt erschienener Roman »Die Zeit, die vor uns liegt« begeisterte Leser*innen und Presse.

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Schöne kurze Sommergeschichte

Die 12 jährige Nora erzählt von ihrer Kindheit und verschiedenen Frauen die ihr Leben geprägt haben. Jeden Sonntag im Sommer machen sich Nora und Lidia, die Mutter von Nora ist die Cousine von Lidias Mann, auf dem Weg zum See. Sie fahren mit einem Zug und unterwegs steigen noch der Schuhverkäufer mit seiner Familie ein. Seiner Frau, seinem quengeligen verzogenen Sohn und seiner Mutter. Nora findet das mehr als lästig. Wäre sie doch gerne alleine mit Lidia die sie behandelt als wäre sie eine Freundin und kein kleines Kind mehr. Man sieht immer wieder verschiedene Blickwechsel und erfährt so über jeden Einzelheiten aus dessen Leben. Neid, Missgunst, Bewunderung, Liebe, Eifersucht und Freundschaft. Diese Buch zeigt, dass man einem nicht in den Kopf schauen kann und was Menschen wirklich über einen denken. Alles in allem eine schöne kurze Geschichte die Jahre beschreibt in denen Nora erwachsen wird. Es wird immer in der Zeit vor und zurück gesprungen, was mich manchmal verwirrt hat weil ich nicht wusste wo man gerade ist. Ich hatte mir mehr erhofft, denn die Geschichte ist ohne viel Ereignisse vor sich hin geplätschert.

Schöne kurze Sommergeschichte
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Etwas hat gefehlt… 🤷🏻‍♂️

🐚 Um was geht’s? Die zwölfjährige Nora verbringt im Sommer jeden Sonntag mit Freunden, Bekannten und weitläufig Verwandten am See. Dass es sich bei den anderen - mit Ausnahme des fünfjährigen Quim - nur um Erwachsene handelt, stört sie nicht. Im Gegenteil. An der Schwelle zum Erwachsenwerden fühlt sie sich bei ihnen gut aufgehoben. Eines Sonntags liegt etwas Besonderes in der Luft. Und es kommt, wie es kommen muss. Ein Ereignis ändert Noras Leben für immer… 🐚 Meine Meinung: Sprachlich hat mich die Autorin sofort gefangen genommen. Dabei war das Buch oft nicht einfach zu lesen. Und auch wenn ich mich immer dafür ausspreche, ein Buch gemächlich und etappenweise zu genießen, hier hätte ich besser daran getan, die 176 Seiten am Stück zu lesen. Ich tat mir schwer, nach einem Tag Pause wieder reinzukommen. 🤷🏻‍♂️ Die Autorin stellt die Protagonisten langsam vor. Erst nach und nach erfährt man mehr über die einzelnen Charaktere. Selbst die Geschichte wird bedächtig, aber mit einer gewissen Spannung, aufgebaut. Ich hatte als Leser das Gefühl, da liegt was in der Luft, da kommt etwas auf mich zu. Selbst wenn ich nicht wusste, was. Diese Vorgehensweise hat mir richtig gut gefallen. Dazu kommen noch wunderschöne Naturbeschreibungen, die Elemente des Nature Writing aufgreifen. Genau mein Ding. Aber mit all den Elementen, die ich mag, wurde hier keine homogene Geschichte geschaffen. Es ist schwer zu erklären. Vielleicht anhand eines Cocktails. Ihr mögt jede einzelne Zutat. Aber als Cocktail gemischt, schmeckt er nur so lala. Ihr wisst was ich meine. So war es für mich bei dem Buch. Ich mochte alle Elemente, aber das Zusammenspiel hat mir nicht richtig gefallen. Und auch das ‚Ereignis’ war für mich nicht wirklich spektakulär. Von mir gibt es deshalb nur ⭐️⭐️⭐️. Ich werde aber nach weiteren Büchern der Autorin Ausschau halten, denn sprachlich hat sie mich ohne Zweifel überzeugt. 👌🏻 - Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung ist davon unabhängig. -

Etwas hat gefehlt… 🤷🏻‍♂️
4

Ein kleines, sehr feines Buch für einen ruhigen Nachmittag (am See).

Sommer. Ein Stausee in den Pyrenäen, die zwölfjährige Nora und eine Gruppe Erwachsener genießen die sonntäglichen Sonnenstunden am See. „Dort, wo er tief war, schimmerte der See in einem Smaragdgrün, das nach und nach ins Goldene übergehen würde.“ Nora liebt diese Stunden, liebt das Schwimmen. Nur der fünfjährige Quim nervt ein wenig. Und auch die Erwachsenen leben kein so sorgenfreies Leben, wie man beim ersten Blick auf die Situation denkt. Sprachlich großartig. Die Stimmung bedacht, nachdenklich, aber dennoch nicht langweilig. Maria Barbal zeichnet hier vielschichtige Charaktere, führt sie zusammen und immer mittendrin steht Nora. Beobachtet, nimmt auf, was die Erwachsenen sagen und/oder tun. Und mit einem Mal muss sich auch Nora von ihrer Kindheit verabschieden. Ein kleines, sehr feines Buch für einen ruhigen Nachmittag (am See). 4/5* und eine Leseempfehlung

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