Als Mutter verschwand

Als Mutter verschwand

Hardback
4.035
U-BahnSchicksalMutterTräume

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Description

Sie wollte nur ihre erwachsenen Kinder in Seoul besuchen. Aber als sie mitihrem Mann am Hauptbahnhof in die überfüllte U-Bahn steigen will, passiertes: Mutter geht in der Menschenmenge verloren. Und sie bleibt spurlos verschwunden- obwohl die Familie natürlich alles tut, um sie zu finden. Die Suche zieht sich über Wochen und Monate hin und wird immer aussichtsloser. Dabei wird sowohl ihren Kindern als auch ihrem Mann zum ersten Malbewusst, was diese Frau für sie alle war - und vor allem, wer sie eigentlichwar. Ein hinreißender, anrührender, ganz und gar ungewöhnlicher Roman über Mütter und Kinder, über die Verwerfungen zwischen den Generationenund über die alles überbrückende Kraft der Liebe.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
256
Price
20.60 €

Posts

8
All
4

Eine Geschichte mit Gänsehaut- und Tränen-Garantie

Es geht geschieht anlässlich eines Familienbesuchs in Seoul. Beim Einsteigen in die U-Bahn ist Mutter plötzlich weg. Ehemann und Kinder machen sich auf die Suche nach der Frau, die immer für sie da war, die die immer umsorgt hat und deren Existenz sie als Selbstverständlichkeit hinnahmen. Bloß wer ist die Frau, die verschwunden ist? Wer ist Mutter? Die Suche führt Kinder und Mann in die Vergangenheit als Mutter noch da war und konfrontiert sie mit ihren Vernachlässigungen, Unverständnis und Grobheiten gegenüber der Mutter. Dabei kriegen wir plastische Eindrücke vom traditionellen Leben und Rollenbild der Frau in Südkorea. Die Kapitel sind aus verschiedenen Perspektiven erzählt: So sehen wir die Mutter, die Analphabetin ist mit den Augen der Tochter, die ihr Leben mit Schreiben verdient. Auch Sohn und Mann kommen zu Wort und zum Schluss auch sie, Mutter. Mehr zum Buch in der Buchbesprechung (Literatur-Trio) mit @bookmarked_sarah und @zeilenwanderungen auf meinem YouTube Kanal „Japan Connect“. https://www.youtube.com/live/GnkWJoTfsso?si=jynIk0Sz1a1ed749

4.5

"Als Mutter verschwand" von Kyung - Dook Shin ist eine sehr ruhig - poetisch geschriebene Geschichte, die aus Sicht der verschiedenen Familienmitgliedern erzählt wird. Eine Frau/ Mutter verschwindet in Seoul spurlos und hinterlässt bei allen eine grosse Lücke. Durch die verschiedenen Perspektiven entsteht ein wundervolles Bild von der Mutter, die aufopferungsvoll alles gegeben hat für ihre Familie. Nur leider wussten die Familienmitgliedern erst nach dem Verschwinden das alles zu schätzen. Das Buch hat mich sehr berührt, ich mochte die ruhige Schreibweise von Shin sehr und die Eindrücke von Souel bzw. Korea auf dem Land waren wirklich fantastisch. Ich war sehr positiv überrascht und kann das Buch wärmstens empfehlen.

3.5

Eine berührende, ungewöhnliche Geschichte über die Kraft der Mutterliebe. Nach dem plötzlichen Verschwinden der Mutter am Hauptbahnhof von Seoul, begibt sich die Familie auf die (aussichtslose) Suche nach der alten, vermeintlich dementen Frau. Aus der Sicht der unterschiedlichen Familienmitglieder ( die Erzählperspektiven sind zunächst teilweise herausfordernd) fügt sich mit und mit das Portrait einer einfachen, aber starken Frau, deren arbeitsames Leben hre Wünsche und Träume vernachlässigen ließ und die dennoch glücklich und zufrieden war. Insbesondere der Part, in dem die Mutter selbst zu Wort kommt sowie der Epilog , sind sehr berührend. Vermutlich ist die nur mittelmäßige Bewertung der Tatsache geschuldet, dass ich aus Zeitgründen einige Lesepausen machen musste.

Eine berührende, ungewöhnliche Geschichte über die Kraft der Mutterliebe.

Nach dem plötzlichen Verschwinden der  Mutter am Hauptbahnhof von Seoul, begibt sich die Familie auf die (aussichtslose) Suche nach der alten, vermeintlich dementen  Frau.

Aus der Sicht der unterschiedlichen Familienmitglieder ( die  Erzählperspektiven  sind zunächst teilweise herausfordernd) fügt sich mit und mit das Portrait einer einfachen, aber starken  Frau, deren arbeitsames Leben hre Wünsche und Träume vernachlässigen ließ und die dennoch glücklich und zufrieden war.

Insbesondere der Part, in dem die Mutter selbst zu Wort kommt sowie der Epilog , sind sehr berührend.


Vermutlich ist die nur mittelmäßige Bewertung der Tatsache geschuldet, dass ich aus Zeitgründen  einige Lesepausen machen musste.
4

"Mutter und Tochter kennen sich entweder ganz genau oder so wenig wie Fremde"

Ein wundervolles, berührendes Buch über Mütter, die oft übersehen Opfer, die sie für ihre Kinder/ ihre Familie und für andere bringen und was passiert, sollten sie einmal nicht mehr da sein. Ein Buch, das nachhallt und einen auch dazu bringt sich selbst zu hinterfragen.

5

Tiefgreifend, nachdenklich, außergewöhnlich!

5

"Ihr könnt euch nicht entscheiden, welches Foto von Mama man nehmen sollte. Alle finden, dass es das aktuellste Foto sein muss, aber niemand hat ein aktuelles Foto von ihr. Dir fällt wieder ein, dass Mama irgendwann nicht mehr fotografiert werden wollte. Selbst wenn Aufnahmen von der ganzen Familien gemacht wurden, schlich sie sich davon." - S. 10 Dieser Roman wir unter anderem aus der Sicht einer Tochter der verschwundenen Mutter erzählt. Teilweise nüchtern, teilweise poetisch beschreibt sie die Geschehnisse und greift Erinnerungen auf. Sie offenbart eine Seite ihrer Mutter, die ihr selber nicht ganz bewusst war und lernt sie so kennen, wie keiner sie kannte. Auch aus der Sicht von anderen Familienangehörigen wird geschrieben, sogar aus der Sicht der Mutter. Bewegend. Es gehört zu den Büchern, die mich immer wieder zu Tränen rühren und in wenigen Seiten wird man in eine unbekannte Welt entführt, in die der koreanischen Kultur und Sitten, aber es wird auch ein Familienbild gezeigt und die Rolle der Mutter ist das zentrale Thema. Man merkt schnell, dass die Rolle ähnlich ist wie bei uns. Mutter ist eben Mutter. Sprachlich ist das Buch einfach gehalten, aber greift den Leser geschickt ein mit "Du erinnerst dich" - "Du greifst auch..." - "Ihr versammelt euch" und ähnlichen Mitteln. Man ist sehr schnell in der Geschichte drin und einerseits verläuft alles ruhig, anderseits werden immer mehr Dinge und Geheimnisse aus der Familie aufgedeckt. Die Autorin wechselt zwischen Erinnerungen, Personen, aber auch in den Zeiten und es baut sich eine geschickte, aber auch traurige Geschichte auf. "Dir wird klar, dass du immer an sie gedacht hast, wenn in deinem Leben etwas schieflief. Wenn du sie vor dir sahst, kam etwas in dir wieder ins Lot, und dir wuchs neue Kraft zu." - S. 247 Herzzerreißend und wunderschön. Es ist das Bild einer Mutter, die viel für ihre Kinder aufgegeben hat und sich nie die Entbehrungen und schlechten Geschehnisse ansehen lies, Wer gerne mitreißende Familiendramen ließt aus einer recht unbekannten Kultur mit einem ungewöhnlichen Schreibstil, der sollte zugreifen. Das Buch wird euch nicht enttäuschen!

4

Nachdenklich. Traurig. Schön. Und tief

4.5

4.5 ⭐️; das war gut. Gut geschrieben, gut konstruierte Geschichte und gut, da es das hält was der Klappentext verspricht

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